Content- und Affiliate-Marketing als Managementtechniken im Online Marketing


Seminar Paper, 2016
15 Pages, Grade: 2,7

Excerpt

Inhalt

1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung der Seminararbeit
1.3. Gliederung der Seminararbeit

2. Einführung Online-Marketing
2.1. Definition und Überschneidung Offline-Marketing

3. Affiliate-Marketing
3.1. Historie, Begriffsdefinition und Funktionsprinzip
3.2. Vergütungsmodelle und Trackingverfahren

4. Content-Marketing
4.1. Begriffsdefinition und Funktionsprinzip
4.2. Content-Formate

5. Gegenüberstellung der beiden Marketing-Werkzeuge

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. inleitung

1.1. Problemstellung

Die Hauptaufgabe der Marketingabteilung eines Unternehmens ist es, das beste Marketing Instrument für sich zu entdecken um möglichst viele Leute auf sich aufmerksam zu machen. Im heutigen Jahrhundert fällen die meisten Kunden ihre Kaufentscheidungen dadurch, dass sie sich im Internet über Suchmaschinen oder direkt über Webseiten der Unternehmen, die schon ein gutes Online-Marketing betreiben, Informationen über Produkte oder Lösungen zu ihren Problemen suchen. Daher muss der Fokus mittlerweile vom konservativen Offline-Marketing in Form von Flyern, der Post, Zeitungsanzeigen oder TV-Werbungen mehr und mehr in die Richtung Online-Marketing ausgerichtet werden. Sie müssen versuchen bei Suchanfragen ganz oben auf der Trefferliste zu stehen, was durch Suchmaschinenmarketing (SEM) oder durch Suchmaschinenoptimierung (SEO) realisiert werden kann. Wo man früher noch über den Postversand, von u.a. Flyern, den Kunden erreichen wollte wird es im Online-Marketing durch E-Mail-Marketing realisiert. Eine weitere Möglichkeit ist es gut durchdachten auf den Kunden angepassten ansprechenden und vor allem kostenlosen Content zur Verfügung zu stellen. Sogar Facebook oder andere soziale Netzwerke werden mittlerweile vermehrt als Marketingkanäle verwendet, da man hier direkt mit den Kunden in Kontakt treten kann und man die Chance hat, sofortiges Feedback in Form von Kommentaren zu bekommen. Natürlich wird nicht nur ein Marketing-Kanal zur Verbreitung der Unternehmensbekanntheit genutzt. Ein gesunder Mix aus zwei oder mehreren ist durchaus zu empfehlen. Welche Marketingmaßnahmen sich positiv für das einzelne Unternehmen benutzen lassen, kann nur durch genaues analysieren der Zielgruppe oder durch Testläufe geschehen. Man muss aber nicht selber dafür sorgen, dass für seine Produkte oder für das Unternehmen geworben wird. In Form von Affiliate-Marketing kann man sogenannte Affiliate, die dann für ein Produkt Werbung auf den von ihnen betriebenen Kanälen machen. Es gib also eine weite Spanne an Online-Marketing Möglichkeiten, die anfangs alle berücksichtigt werden müssen um den bestmöglichen Nutzen herauszubekommen.

1.2. Zielsetzung der Seminararbeit

Die Zielsetzung dieser Seminararbeit ist es einen Einblick in das Online-Marketing, und zwar zwei Bereiche das Affiliate- und das Content-Marketings, zu geben. Die Bedeutung und die beiden Funktionsprinzipien in Form von Affiliate-Marketing in einem Netzwerk und in Eigenregie werden erklärt und außerdem wird ein Einblick in die Vergütungsmodelle und Trackingverfahren gegeben. Außerdem wird verdeutlicht wie wichtig heutzutage gut durchdachter und informationsbasierender Content ist, der genau auf seine Zielgruppe angepasst wurde um diese möglichst effektiv zu fesseln. Anhand dieser beiden Online-Marketing Werkzeuge wird gezeigt wie wichtig es ist seine Online-Marketing-Strategien im Laufe der Zeit immer wieder zu verbessern und zu aktualisieren, da sich das Konsumverhalten der Menschen mit der Zeit ändert.

1.3. Gliederung der Seminararbeit

Am Anfang der Seminararbeit wird erst einmal der Begriff des Online-Marketings geklärt und welche Überschneidungen dieses zum Offline-Marketing hat. Der Schwerpunkt der Seminararbeit liegt auf den Online-Marketing Werkzeugen Affiliate- und Content-Marketing. In Kapitel 3 wird zuerst die Begriffsdefinition erklärt und das Funktionsprinzip analysiert. Außerdem werden die verschiedenen Vergütungsmodelle und Trackingverfahren beschrieben. Im darauffolgenden Kapitel 4 wird das Content-Marketing behandelt. Es wird der Begriff des Contents behandelt und wie das Funktionsprinzip dahinter ist. Das vorletzte Kapitel befasst sich mit der Gegenüberstellung der beiden Marketing-Werkzeuge. Den Abschluss bilden das Fazit und der Ausblick.

2. Einführung Online-Marketing

2.1. Definition und Überschneidung Offline-Marketing

Das Online-Marketing ist im Endeffekt nichts anderes, als das übliche Offline-Marketing, nur, dass es sich im Internet abspielt. Es hat mit dem Offline-Marketing einen fließenden technischen Übergang, deswegen kann man beide nicht ganz genau voneinander abgrenzen. Es ist heutzutage möglich über verschiedenste Geräte Online zu sein, dazu zählen zum Beispiel der Personal-Computer aber auch das Smartphone und das Tablet. Diese Werbemittel zählen zum Online-Marketing. Der Fernseher der früher auch als Offline-Medium galt wurde durch die Einführung sogenannter Smart-TVs automatisch zu einem Online-Medium. Werbemittel wie beispielsweise Flyer, Gutscheine und Plakate aus Papier, Telefonate und Messebesuche, etc. sind sehr klassische Offline-Marketing Werkzeuge (vgl.Jacob, 2015, S. 3). Selbst die Regeln der beiden Marketing-Methoden sind grundlegend gleichgeblieben. Die Hauptaufgabe ist es für seinen Kunden ein bestmögliches Profil anzulegen, welches die Fragen um seine Bedürfnisse und Probleme möglichst genau beantworten, sodass man mehr weiß was vom Kunden verlangt wird, sodass die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass er auf die Konkurrenz aufmerksam wird. (vgl.Jacob, 2015, S. 4)

3. Affiliate-Marketing

3.1. Historie, Begriffsdefinition und Funktionsprinzip

Historie

„Die Geschichte des Affiliate-Marketings begann 1997 auf einer Cocktail-Party: Eine junge Frau sprach mit Amazon-Gründer Jeff Bezos über ihre Webseite und fragte ihn, ob sie dort Bücher gegen Provision vermarkten könnte. Die Idee des Affiliate-Marketings war geboren und ist bis heute mit ausschlaggebend für den Erfolg und die Bekanntheit von Amazon. Die Anzahl der Partner wuchs sehr schnell, im Juni 1998 waren es bereits 60.000. Heute sind es laut Amazon über eine Million.“ (Lammenett, 2015, S. 45).

Das Prinzip des Affiliate-Marketings gibt es, wie oben im Zitat erwähnt, seit 1997. Es existiert grundsätzlich aber nicht erst seit Ende der 90er Jahre. Schon im Offline-Marketing gab es solche Provisionsvertriebsmodelle, wo Firmen Vertriebspartner, heute sogenannten „Affiliates“, hatten die für ihre Produkte oder Dienstleistungen geworben haben. Diese haben beim Verkauf eines Produktes oder beim Abschluss eines Vertrages für eine Dienstleistung, eine vorher festgelegte Vermittlungsprovision erhalten. Zum Beispiel wurden Versicherungsmakler oder Bankern Provisionen gutgeschrieben, wenn sie einem neuen Kunden zu einer Versicherung oder einem Bausparvertrag brachten. Daher kann man sehen, dass das Affiliate-Marketing nur eine Abwandlung von der Offline-Marketing Vertriebsstruktur auf Provisionsbasis ist, welches jedoch Online erfolgt.

Begriffsdefinition

Der Begriff Affiliate-Marketing setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Das Substantiv „Affiliate“ bedeutet übersetzt ins deutsche „Partner“. Übersetzt man das Wort „Marketing“ ins deutsche bedeutet es „Vertrieb“. Affiliate-Marketing bedeutet also nichts Anderes als Partner-Vertrieb (vgl.Jacob, 2015, S. 233).

Funktionsprinzip

Affiliate-Marketing funktioniert erst dann, wenn ein Unternehmen, auch Merchant genannt, existiert, was seine Produkte durch Affiliates bewerben lassen will. Wenn das zutrifft treten der Affiliate und der Merchant in Kontakt und verhandeln eine Höhe, sowie die Art der Provision aus. Zu einer Partnerschaft wird es jedoch nur kommen, wenn sich beide Seiten einigen und auch beide einen Vorteil daraus ziehen (vgl.Lammenett, 2015, S. 58). Es ist somit auch eine gute Marketing Möglichkeit für Merchants, die keine großen Geldmittel zur Verfügung haben, trotzdem eine große Reichweite aufzubauen bzw. zu erreichen. Die großen Affiliates werben die Produkte „im Extremfall über Tausende von Websites im Internet.“ (Lammenett, 2015, S. 46). Haben sich beide Parteien geeinigt, wirbt der Affiliate für das Produkt oder die Dienstleistung über seinen Blog, seine Web- oder Social-Media Seite und kann zum Beispiel pro erzeugter Transaktion oder getätigten Verkauf seine Provision erhalten. Wie im Beispiel erwähnt, erhält der Affiliate nur eine Provision bei erfolgreichem Verkauf bzw. bei erfolgreicher Vermittlung. Dies ist die Bedingung um mit Affiliate-Marketing aus Sicht des Affiliates überhaupt Geld verdienen zu können. Die Provision ist meistens kein absoluter Betrag, sondern wird relativ zum Umsatz berechnet. Man sollte daher den Aufwand und die entstehenden Kosten, die bei einem Affiliate-Programm anfallen nicht aus den Augen verlieren (vgl.Lammenett, 2015, S. 75). Da dieses Online-Marketing Werkzeug auf Erfolgsbasis vergütet wird, ist die Teilnahme für Partner im Normalfall kostenlos, sodass diese keine, anders als bei traditionellen Reseller- oder Franchise-Programmen, Anfangsinvestitionen zahlen müssen (vgl.Lammenett, 2015, S. 46). Die vom Merchant und Affiliate vereinbarten Verträge sind meistens Festverträge mit unbestimmter Dauer, sie können jedoch unter gewissen Bedingungen gekündigt werden. Die Bedingungen müssen vor Vertragsabschluss genau festgehalten und definiert werden (vgl.Jacob, 2015, S. 244). In der folgenden Abbildung 3.1 wird das Funktionsprinzip noch einmal bildlich dargestellt. Hier sehen wir, dass es auch möglich ist mit Hilfe eines Affiliate-Netzwerks in Verbindung mit einem Merchant zu treten. Dieses Affiliate-Netzwerk steuert den Kontakt zwischen den Merchants und dem Affiliate. Der werbende Partner hat also keinen direkten Kontakt zum Unternehmen, sondern nur zu seinem Netzwerk. Ein Vorteil ist zudem, dass die Affiliate-Programme durch das Netzwerk von einer größeren Reichweite profitieren (vgl.Jacob, 2015, S. 241). In der folgenden Abbildung 3.2 werden wesentliche Unterschiede des Affiliate-Marketings mit und ohne ein Netzwerk dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.1: Beziehungen und Funktionen im Affiliate Marketing (Jacob, 2015, S. 234).

Die dargestellten Unterschiede sollte man bei der Wahl der Form des Affiliate-Marketings auf jeden Fall beachten. Wichtige Kostenpunkte sind der Setup-Fee und die zusätzliche Provision. Der Setup-Fee ist als Einrichtungsgebühr zu verstehen. Die zusätzliche Provision von ca. 30 Prozent ist die Bezahlung des Netzwerks für die zur Verfügung gestellte Tracking-Technik, die geprüfte juristische Arbeit und die Suche der Merchants die vermittelt werden. Der letzte wesentliche Unterschied ist, dass die Käufer bei einem Verkauf bzw. bei der Transaktion auf die Seite des Netzwerks geleitet werden und nicht auf den eigenen Blog oder die Webseite (vgl.Lammenett, 2015, S. 53-55).

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Details

Title
Content- und Affiliate-Marketing als Managementtechniken im Online Marketing
College
University of Applied Sciences Südwestfalen; Soest
Grade
2,7
Author
Year
2016
Pages
15
Catalog Number
V435645
ISBN (eBook)
9783668769359
ISBN (Book)
9783668769366
File size
762 KB
Language
German
Tags
Managementtechniken, Content, Marketing, Seminararbeit, Seminar, 2016, Content-Marketing, Affiliate-Marketing, Online Marketing, Schreiben
Quote paper
Felix Kellerhoff (Author), 2016, Content- und Affiliate-Marketing als Managementtechniken im Online Marketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435645

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