Die nachhaltige Entwicklung der Universität Vechta

Eine empirische Untersuchung zur Wahrnehmung und Perspektiven der Studierenden


Bachelorarbeit, 2018
85 Seiten, Note: 1,8

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis

II. Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definitionen
2.1.1 Nachhaltigkeit
2.1.2 Nachhaltige Entwicklung
2.1.3 Interdisziplinarität
2.1.4 Transdisziplinarität
2.2 Nachhaltige Entwicklung
2.3 Nachhaltige Hochschulentwicklung
2.3.1 Agenda 21
2.3.2 Agenda 2030
2.4 Rolle der Studierenden
2.5 Universität Vechta
2.5.1 Konzept Nachhaltige Entwicklung an der Universität Vechta
2.5.2 Nachhaltige Hochschulentwicklung der Universität Vechta
2.5.3 Rolle der Studierenden der Universität Vechta

3. Empirische Analyse
3.1 Zielsetzung
3.2 Studiendesign der Quantitativen Sozialforschung
3.3 Forschungsfeld und Beschreibung der Stichprobe
3.4 Hypothesen
3.5 Grundkonzeption des Fragebogens
3.5.1 Überblick über die ausgewählte Methode
3.5.2 Durchführung der empirischen Untersuchung
3.5.2.1 Demographie
3.5.2.2 Nachhaltigkeitsverständnis
3.5.2.3 Persönliche Wahrnehmung
3.5.2.4 Mobilität
3.5.2.5 Persönliches Umweltverhalten
3.5.2.6 Sonstige Hinweise oder Kommentare
3.5.3 Auswertungsmethode

4. Ergebnisse
4.1 Pre-Test
4.2 Ergebnisse der Umfrage
4.2.1 Geschlecht
4.2.2 Alter
4.2.3 Studiengang
4.2.4 Fachsemester
4.2.5 Bekanntheitsgrad des Konzeptes „Nachhaltige Entwicklung“
4.2.6 Themen, die mit dem Konzept verbunden werden
4.2.7 Herausforderungen für die Gesellschaft (global)
4.2.8 Herausforderungen für die Universität (lokal)
4.2.9 Begegnungen mit dem Konzept in der Universität
4.2.10 Stellenwert des Konzeptes
4.2.11 Integration des Konzeptes
4.2.12 Mensa
4.2.13 Campusgestaltung
4.2.14 Wissen in Bezug auf das Konzept
4.2.15 Maßnahem in der Universität
4.2.16 Motivation
4.2.17 Bezüge zwischen Studiengang und Konzept
4.2.18 Berufspraxis
4.2.19 Mobilität
4.2.20 Persönliches Umweltverhalten
4.2.21 Kreuztabelle Fachsemester & Berufspraxis
4.2.22 Kreuztabelle Fachsemester & Motivation
4.2.23 Reliabilität Umweltbewusstsein in Freizeit und auf Unigelände
4.2.24 Korrelation Umweltbewusstsein in Freizeit und auf Unigelände
4.2.25 Reliabilität Stellenwert und Integration des Konzeptes in der Universität
4.2.26 Korrelation Fachsemester und Bekanntheit des Begriffes
4.2.27 Two-Step-Clusteranalyse Campusgestaltung und Integration des Konzep- tes
4.2.28 Sonstige Hinweise oder Kommentare

5. Diskussion

6. Fazit

III. Literarturverzeichnis

I. Abbildungsverzeichnis

1. Abbildung 1: Die drei Säulen der Nachhaltigkeit

2. Abbildung 2: University areas where EDS has to be integrated

3. Abbildung 3: 17 SDGs

4. Abbildung 4: Anmerkung 1

5. Abbildung 5: Anmerkung 2

6. Abbildung 6: Anmerkung 3

7. Abbildung 7: Anmerkung 4

8. Abbildung 8: Häufigkeit der Variable „Geschlecht“

9. Abbildung 9: Häufigkeitsverteilung der Variable „Alter“

10.Abbildung 10: Studiengangsverteilung in %

11.Abbildung 11: Fachsemesterverteilung in %

12.Abbildung 12: Bekanntheit des Konzepts „Nachhatlige Entwicklung“

13. Abbildung 13: Verbundenheit von Themen mit dem Konzept

14. Abbildung 14: Herausforderungen für die Gesellschaft (global)

15. Abbildung 15: Herausforderungen für die Universität (lokal)

16. Abbildung 16: Antworten aus dem Zusatzfeld 1

17. Abbildung 17: Begegnung mit dem Konzept

18. Abbildung 18: Antworten aus Zusatzfeld 2

19. Abbildung 19: Stellenwert des Konzeptes an der Universität

20. Abbildung 20: Integration des Konzeptes an der Universität

21. Abbildung 21: Mensa

22. Abbildung 22: Maßnahmen

23. Abbildung 23: Motivation

24. Abbildung 24: Bezüge zwischen Studiengang und Konzept

25. Abbildung 25: Berufspraxis

26. Abbildung 26: Persönliches Umweltverhalten auf dem Unigelände & in der Freizeit

27. Abbildung 27: Kreuztabelle Fachsemester und Berufspraxis

28. Abbildung 28: Kreuztabelle Fachsemester und Motivation

29. Abbildung 29: Reliabilität Umweltbewusstsein in Freizeit und auf Unigelände

30. Abbildung 30: Korrelation Umweltbewusstsein in Freizeit und auf Unigelände

31. Abbildung 31: Reliabilität Stellenwert und Integration des Konzeptes in der Universität

32. Abbildung 32: Korrelation Fachsemester und Bekanntheit des Begriffes

33.Abbildung 33: Two-Step-Clusteranalyse Campusgestaltung und Integration des Kon- zeptes

34. Abbildung 34: Sonstige Hinweise oder Kommentare

II. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

„ Die Universit ä t Vechta verankert die Prinzipien der Nachhaltigkeit in allen ihren Berei- chen - Lehre, Forschung und Campus. Aufbauend auf den Ideen der Brundtland-Kommis- sion der Vereinten Nationen (1987) 1 verstehen wir nachhaltige Entwicklung als eine Ent- wicklung, „ die den Bed ü rfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die M ö glichkei- ten k ü nftiger Generationen zu gef ä hrden, ihre eigenen Bed ü rfnisse zu befriedigen “ . Daf ü r ist der Schutz der globalen Umwelt die Grundlage, was einen schonenden Umgang mit na- t ü rlichen Ressourcen sowie ein Leben und Arbeiten mit und nicht gegen die Natur voraus- setzt. Neben dieser ö kologischen Dimension einer nachhaltigen Entwicklung gilt es glei- cherma ß en, die sozialen, kulturellen, ö konomischen und politischen Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung zu ber ü cksichtigen. Alle diese f ü nf Nachhaltigkeitsdimensionen m ü ssen Beachtung finden, um innovative Nachhaltigkeitsprozesse zu initiieren und lang- fristig aufrechterhalten zu k ö nnen. “ 2

Mit diesen Worten leitet die Universität Vechta ihre Nahchaltigkeitsleitlinien ein.

Doch was ist „Nachhaltige Entwicklung“? Im Jahre 1992 fand in Rio de Janeiro die Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung (United Nations Conference on Environment and Development = UNCED) statt und seit her hat der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ zunehmend politischen und gesellschaftlichen Diskurs gefunden.3 Dieser Begriff umschreibt ein Konzept, das ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Dimensionen vereint und „richtet den Blick auf die Zukunft und misst der gesellschaftlichen Teilhabe des Individuums einen hohen Stellenwert bei.“4 Jedoch geht das Konzept weiter über die Themen Umweltschutz und Entwicklungspolitik hinaus, da zugleich die Wechselwirkungen zwischen lokaler und globaler Ebene thematisiert werden.

Vor diesem Hintergrund spricht die vorliegende empirische Untersuchung einige Themen- bereiche an, die bisher von Studierenden der Universität Vechta noch nicht erhoben wurden. Der Online-Fragebogen spannt sich von generellen Fragen nach dem Nachhaltigkeitsverständnis bis hin zur Mobilität, weiter über zur persönlichen Wahrnehmung und Umweltverhalten, weiterhin zur Frage, ob und wo das Konzept „Nachhaltige Entwicklung“ in der Universität thematisiert wurde.

Folglich soll die Frage beantwortet werden, wie die Studierenden die nachhaltige Hochschulentwicklung ihrer Universität wahrnehmen und welche Perspektiven sie dabei haben. Können die Studierenden einen gewissen Beitrag dazu leisten, um die Entwicklung der Nachhaltigkeit voranzutreiben? Diese und weitere Frage sollen mit Hilfe der Untersuchung in dieser Arbeit beantworten werden. Dabei wird zunächst im zweiten Teil auf die theoretischen Grundlagen und im Anschluss im dritten empirischen Teil auf die Methodik eingegangen. Im vierten Teil dieser Arbeit werden dann relevante Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt und im folgenden Disskussionsteil interpretiert. Abgeschlossen wird die vorliegende Arbeit mit einem zusammenfassenden Fazit.

2. Theoretische Grundlagen

Im folgenden Abschnitt wird auf die theoretischen Grundlagen eingegangen, welche den aktuellen Stand in der wissenschaftlichen Forschung wiedergeben. Zunächst werden Begriffe, die häufig in dieser Arbeit verwendet werden, definiert. Des Weiteren wird auf die „Nachhaltige Entwicklung“ und im Anschluss auf die „Nachhaltige Hochschulentwicklung“ in der Literatur eingegangen. Im weiteren Verlauf wird die „Rolle der Studierenden“ näher betrachtet, um anschließend an die „Universität Vechta“ anzuknüpfen und auf die dortige Umsetzung des Konzeptes einzugehen.

2.1 Definitionen

2.1.1 Nachhaltigkeit

Das Konzept Nachhaltigkeit ist seit vielen Jahren ein Leitbild für verschiedene politische, ökologische und ökonomische Handlungsfelder. Hierbei wurden viele Definitionsversuche vorgenommen, jedoch ist eine der meist gebrauchten Definitionen die des Brundtland-Be- richts der Vereinten Nationen aus dem Jahre 1987. In dieser wird gesagt:5

„ Humanity has the ability to make development sustainable - to ensure that it meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs. “ 6

Zu Deutsch würde es etwa heißen:

„ Die Menschheit besitzt die F ä higkeit eine Entwicklung nachhaltig zu gestalten - die ge w ä hrt, dass k ü nftige Generationen nicht schlechter gestellt sind, ihre Bed ü rfnisse zu be friedigen als gegenw ä rtig Lebende. “

Laut dieser Definition wird die Nachhaltigkeit als eine Entwicklung beschrieben, die so- wohl auf die Gegenwart als auch auf die Zukunft gerichtet ist. Aufgrund des großen Inter- pretationsraumes dieses Begriffs beziehen sich die meisten anderen Definitionen jedoch nur auf Teilaspekte der Nachhaltigkeit.7

2.1.2 Nachhaltige Entwicklung

Im Deutschen gibt es keine einheitliche Definition der nachhaltigen Entwicklung. Viel- mehr wird das Konzept als Prozess verstanden, das unter ständigem Einfluss externer Fak- toren steht.

„...[S]ustainable development is a continuous process, and only the general direction toward sustainability or the direction away from unsustainability can be known.“8

"The overall goal of sustainable development (SD) is the long-term stability of the econo- my and environment; this is only achievable through the integration and acknowledgement of economic, environmental, and social concerns throughout the decision making process.“9

„Sustainable development meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“10

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Definition den Prozessaspekt gemeinsam haben. Dennoch ist die Einigung über die Bedeutung von nachhaltiger Entwicklung noch nicht abgeschlossen und zeige sich nach Grundwald auch nicht abschließbar.11

2.1.3 Interdisziplinarität

Interdisziplinarität bedeutet „mehrere Disziplinen umfassend“12. Das bedeutet, dass eine Tätigkeit interdisziplinär ist, wenn mehr als eine Disziplin an dieser beteiligt ist.13 Im eigentlichen Wortsinn bedeutet dieser Begriff jedoch „zwischen den Fächern“, was die Nutzung von Ansätzen oder Methoden mehrerer Fachrichtungen definiert.14

2.1.4 Transdisziplinarität

Im deutschen Sprachraum wird die integrative Forschung als Transdisziplinarität bezeichnet.15 Integrativ bedeutet hierbei die Zusammensetzung mehrerer Wissenschaften.16 Nach Mittelstraß sei Transdiszilinarität

"[E]in Forschungs- und Wissenschaftsprinzip, das ü berall dort wirksam wird, wo eine allein fachliche oder disziplin ä re Definition von Problemlagen und Probleml ö sungen nicht m ö glich ist bzw. ü ber derartige Definitionen hinausgef ü hrt wird, kein Theorieprinzip, das unsere Lehrb ü cher ver ä nderte. “ 17

2.2 Nachhaltige Entwicklung

Internationale Popularität erlangte das Leitbild „Nachhaltige Entwicklung“ durch die Konferenz in Rio de Janeiro im Jahr 1992. Jedoch gab es schon viele Vorläufer. Der Ursprung wird der Wald- bzw. Forstwirtschaft zugeschrieben.18

„ Es wurde erkannt, dass ein Gleichgewicht zwischen der Abholzung und Aufforstung von Waldbest ä nden notwendig ist, wenn es nicht zu einer Holzknappheit kommen sollte, die weiterreichende wirtschaftliche und soziale Folgen hat. “ 19

Im Jahr 1972 fand dann erstmal die große Umweltkonferenz der Vereinten Nationen in Stockholm statt, auf der das United Nations Environment Programme (UNEP) gegründet wurde. Infolgedessen wurden in vielen Staaten Umweltministerien gegründet. Acht Jahre später, im Jahre 1980, wurde in Kooperation mit verschiedenen UN-Organisationen die „World Conversation Strategy“ von der International Union for the Conservation of Nature (IUCN) erarbeitet.20 Dabei wurde der Begriff „Sustainable Development“ erstmal in einem wissenschaftlichen und politischen Kontext verwendet.21 Der Begriff „Sustainable Deve- lopment“ zählte in Anlehnung an die Forstwirtschaft darauf ab, dass ohne die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Ökosysteme eine dauerhafte ökonomische Entwicklung nicht möglich sei. Dabei wurden jedoch wichtige Aspekte wie Umwelt- und Ressourcenproble- me weitgehend vernachlässigt.22

Der Begriff und somit das Konzept „Nachhaltige Entwicklung“ sei seit der Veröffentli- chung des Berichts der sogenannten „Brundtland-Kommission“ die Grundlage für ein neu- es und umfassendes politisches Leitbild der Weltgemeinschaft.23 Dabei wurden Ziele wie Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung festgelegt, die mit Forderungen verbunden waren. Diese Forderungen sollte die Bedürfnisse der gegenwärtigen und zukünftigen Ge- nerationen zufriedenstellen. Folglich ist die intra- und intergenerationelle Gerechtigkeit ein konstitutives Merkmal des Brundtland-Berichts. Somit galt der Brundtland-Bericht „als einer der bedeutendsten Beiträge zur Entwicklung und Abgrenzung des Leitbildes nachhaltiger Entwicklung“.24

Infolgedessen kam es nach der Rio-Konferenz im Jahre 1992 zu zahlreichen Folgekonfe- renzen, auf denen das Leitbild „Nachhaltige Entwicklung“ weiter konkretisiert wurde.25

2.2.1 Der Brundtland-Bericht

Bevor es zum Brundtland-Bericht kam, wurde eine wichtige Entscheidung getroffen, die die Bildund der internationalen Gemeinschaft der World Commission on Environment and Development (WCED) beinhaltete. Erst durch sie wurde im Jahr 1983 die Brundtland- Kommission eingesetzt. Die Kommission nahm unter dem Vorsitz der norwegischen Mi- nisterpräsidentin Geo Harlem Brundtland vor dem Hintergrund der wachsenden ökologi- schen, ökonomischen und sozialen Problemen ihre Arbeit auf.26 Sinn und Zweck dieser Kommission war die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur Erreichung einer dau- erhaften Entwicklung. So wurde der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ durch sie erstmals als globales Leitbild veröffentlicht.27 Dies geschah zu einem Zeitpunkt, in dem globale Probleme wie Öl-Krisen in den 1979er-Jahren, nationale Finanzkrisen und Vernichtung tropischer Wälder eine Herausforderung für die Politik und Gesellschaft darstellten. Somit war eine Herausforderung die unterschiedlichen Probleme in einem holistischen Verständ- nis wahrzunehmen.28 Das Nachhaltigkeitsverständnis im Brundtland-Bericht findet sowohl in der wissenschaftlichen Diskussion zur Nachhaltigkeit als auch bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitskonzepten Zuspruch. Das Ziel ist dabei eine „dauerhafte Erfüllung mensch- licher Grundbedürfnisse unter Berücksichtigung der Tragekapazität der natürlichen Um- welt“. 29 Folglich ist die globale Perspektive des Berichts und die Verknüpfung zwischen Entwicklungs- und Umweltaspekten ein weiteres Merkmal wie die bereits erwähnte intra- und intergenerationelle Verteilungsgerechtigkeit.30

Dabei lassen sich die Verteilungsgerechtigkeit der Generationen wie folgt differenzieren:

Während die intragenerationelle Gerechtigkeit fordert, dass ein gerechter Ausgleich zwi- schen den Interessen der Menschen in Industrie- und Entwicklungsländern herrschen soll- te, fordert die intergenerationelle Gerechtigkeit, dass zukünftige Generationen in ihrer Be- dürfnisbefriedigung nicht durch die Lebensweise der gegenwärtigen Generation beein- trächtigt werden.31

Demzufolge diente die folgende Definition einer nachhaltigen Entwicklung als Grundlage für viele Publikationen:

„ Sustainable Development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of the future generations to meet their own needs. “ 32

Zu Deutsch:

„ Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bed ü rfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass k ü nftige Generationen ihre eigenen Bed ü rfnisse nicht befriedigen k ö nnen. “ 33

Demnach stehen die menschlichen Bedürfnisse der gegenwärtigen und zukünftigen Gene- rationen im Mittelpunkt des Berichts. Damit wird eine anthropozentrische Position einge- nommen. Ein weiteres Merkmal ist die globale Orientierung. Unter dem Titel „Our Com- mon Future“ geht es um die Entwicklungsperspektive für die Weltgesellschaft. Dabei sol- len einzelne Staaten Ziele und Strategien auf nationaler Ebene zur Umsetzung erarbeiten.34

2.2.2 Der Rio-Prozess

Im Jahre 1992 verpflichteten sich 178 Nationen auf der United Nations Conference on Environment and Development (UNCED) zu dem Leitbild „Nachhaltige Entwicklung“. Diese Konferenz führte zur internationalen Popularität des Leitbildes.35 Besondere Aufmerksamkeit erlange dabei die sogenannte „Agenda 21“. Das Aktionsprogramm sollte Ziele von Industrie- und Entwicklungsländern zusammenführen. Die Agenda umfasst über 350 Seiten und bindet verschiedene Themen und Gruppen ein.36

Auf der Rio-Konferenz wurden viele Beschlüsse wie z.B. die Rio-Deklaration zu Umwelt und Entwicklung, Klimarahmenkonvention, die Konvention über biologische Vielfalt und die Waldkonvention gefasst. Die Beschlüsse beinhalten jedoch keine konkreten Verpflich- tungen, sondern dienen lediglich als Rahmenbedingungen. Aufgrund dessen kam es nach der Konferenz 1992 zu weiteren Folgekonferenzen wie z.B. zu der Weltbevölkerungskon- ferenz im Jahr 1994, dem Weltsozialgipfel im Jahr 1995 und der Klimakonferenz im Jahr 1997.37

Im Jahr 2002 fand der zweite Weltgipfel für „Nachhaltige Entwicklung“ in Rio de Janeiro statt. Dabei wurde auf der Johannesburg-Konferenz ein sogenannter Implementierungsplan verabschiedet, in dem neue Ziele und Programme für Umweltschutz und Armutsbekämpfung enthalten waren. Im Vorfeld, im Jahre 1997, sollten alle Länder nationale Nachhaltigkeitsstrategien bis 2002 entwickeln. Jedoch konnten nur wenige Nationen eine Strategie vorweisen, was eine gewisse Ernüchterung war und somit „the Spirit of Rio“, eine sogenannte Aufbruchstimmung, vorherrschte.

Weitere Treffen auf internationaler Ebene fanden im Jahr 2015 mit der Realisierung der „Millenium Development Goals“ und im Jahr 2017, in dem eine Bestandsaufnahme „25 Jahre nach Rio“ statt.38

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Leitbild „Nachhaltige Entwicklung“ ein sehr komplexer Begriff ist und nicht in eine schlüssige Definition fassen lässt. Es hat sich je- doch durchgesetzt, „dass die drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales gleich- berechtigt in einer offenen Aushandlung unter Beteiligung aller Anspruchsgruppen zu be- rücksichtigen sind.“39 Zum Teil werden jedoch auch noch weitere Dimensionen diskutiert, wie z.B. die kulturelle Dimension.40

Abbildung 1: Die drei Säulen der Nachhaltigkeit41

Vor dem Brundtland-Bericht standen hauptsächlich die ökologische und ökonomische Di- mension im Vordergrund (Forstwirtschaft und Club of Rome). Doch durch den Bericht rückte die soziale Perspektive in den Vordergrund. Diese bezieht sich darauf, inwiefern so- ziale Prozesse an nachhaltiger Entwicklung beteiligt sind oder betroffen sein können. Da- mit einhergehende Themen der sozialen Gerechtigkeit wie z.B. demographischer Wandel, Auswirkungen des Klimawandels. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es bei dieser Dimension um die Verteilung von Grundgütern geht.42 Zudem geht es unter anderem auch um zukunftsfähige Gesellschaftsentwürfe und wie diese realisiert werden können. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Voraussetzungen geschaffen werden können, sodass Menschen sich freiwillig nachhaltig verhalten.43

Die ökonomische Dimension bezieht sich derweil auf das Wirtschafts- und Finanzsystem eines Landes. Im Zusammenhang mit dem Leitbild der Nachhaltigkeit geht es darum, wie ein stabiles nachhaltiges Wirtschaftssystem geschaffen werden kann.

Die ökologische Dimension beschäftigt sich mit dem ökologischen Gleichgewicht des Pla- neten. Bekannte Themen hier sind beispielsweise der Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Veränderungen in der Landnutzung.44 Es gibt auch Modelle, die die ökologische Di- mension als Priorität ansehen, da es ohne diese Dimension die anderen Dimensionen nicht gäbe und sie die Lebensgrundlage dieser darstellt. Des Weiteren wird für eine gleichwerti- ge Behandlung der Dimensionen plädiert, wobei in der Praxis meistens der Fokus nur auf eine Dimension gerichtet wird.45

2.3 Nachhaltige Hochschulentwicklung

Doch wie wirken sich diese Prozesse und Berichte auf die Hochschulentwicklung aus? Erst seit der Weltumweltkonferenz in Rio de Janeiro stehen Nachhaltigkeit und Hochschulen auf der Tagesordnung. Mit der „Agenda 21“ haben sich die Perspektiven auf eine nachhaltige Hochschulentwicklung erweitert und gibt international verschiedenen Hochschulen Ansätze, die mit dem Leitbild „Nachhaltigkeit“ verbundene Ideen und Konzepte in die universitäre Lehre, Forschung, Betrieb und den Alltag zu integrieren.46

2.3.1 Agenda 21

Die „Agenda 21" dient zwar als „freiwillige Selbstverpflichtung der Staaten dieser Erde (…), in ihren eigenen Ländern die weitere Entwicklung an der Nachhaltigkeit auszurich- ten“47, jedoch spielen die Hochschulen bei der Umsetzung dieser eine besondere Rolle. Dabei sind beispielsweise Kapitel 31 („Wissenschaft und Technik“) und Kapitel 35 („Wis- senschaft im Dienste einer nachhaltigen Entwicklung“) der Agenda explizit der Wissen- schaft gewidmet.48 Im Kontext der Leitidee „Globale Partnerschaft“ gibt die Agenda 21 allgemeine Perspektiven für die möglichen Leistungen von Wissenschaft für die nachhalti- ge Entwicklung vor. Jedoch gibt es mehrere Programmpunkte, die in „konkretes wissen- schaftliches Arbeiten“49 überführt werden können. Hierzu zählt z.B. das Erstellen eines Verzeichnisses von relevanten Datenbeständen im Bereich der Natur- und Sozialwissen- schaften, sowie die Ermittlung von Forschungsbedarf, die für die Nachhaltige Hochschul- entwicklung von Bedeutung sein könnten.50 Dabei ist das Zusammenspiel und die Ver- knüpfung von Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften von großer Bedeutung, so- dass anthropogene Einflüsse auf die Umwelt besser nachvollzogen werden können.

Nach Michelsen sei Nachhaltigkeit in erster Linie ein normativ-politisches Konzept, das einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklungs-, Diskussions- und Planungsprozess bedarf, um es konsensfähig zu machen.51 Damit dieser Agendaprozess ermöglicht werden kann, muss dieser sich auf „belastbare Prognosen der zukünftigen ökologischen, sozio-kulturel- len und ökonomischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen“52 stützen. Des Weiteren seien neue Methoden der Wissensvermittlung notwendig, die den Akteuren mit ihren eige- nen Erfahrungshintergründen und Interessen ermöglichen, für eine nachhaltige Entwick- lung mitwirken zu können. Dies soll mit Hilfe von „wissenschaftlich und technologisch intelligenter Lösungen“53 sowohl für Industrie- als auch für Entwicklungsländer erreichbar werden.

Mit dem Ausruf der Vereinten Nationen im Rahmen der „Agenda 21“ für „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ (BNE), wurde das Ziel verfolgt, eine nachhaltige Entwicklung in alle Bildungsbereiche zu implementieren. Den deutschen Hochschulen wurden in der Erklärung der Hochschulrektorenkonferenz und der Deutschen UNESCO-Kommission die drei Aufgabenfelder Forschung, Lehre und Dienstleistung zugeschrieben. In denen stehen sie in der Verantwortung „zu einer zukunftsorientierten nachhaltigen Gesellschaft beizutra- gen“.54

Hierbei gibt es verschiedene Strategien, wie es zu einer nachhaltigen Hochschulentwick- lung beigetragen werden kann. Die Universität ist dabei als Institution ein komplexes Sys- tem, weshalb die Implementierung des Konzeptes einer nachhaltigeren Entwicklung sich nicht nur auf die Curricula beschränken sollte, sondern die Integration in alle Bereiche ih- rer Aktivitäten, Verantwortungen und Mission erfolgen sollte.55 Nach Lidgren, Rodhe und Huisingh sollte Nachhaltigkeit in die Bereiche „Education“, „Research“, „Campus“, „Community Outreach“ und „Assesment & Reporting“ integriert werden.

Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: University areas where ESD has to be integrated56

Dabei spielt die Integration von Wissen, Kompetenzen und Werte in die Pläne und Programme eines jeden Studiengangs eine wichtige Rolle und sei ein „basic feature“57.

Für die Integration der Nachhaltigkeit in das System Hochschule gibt es mehrere Möglich- keiten.

Zum einen gibt es die Top-down-Strategie, in denen Maßnahmen durch externe Institutio- nen festgelegt werden.58 Zum anderen gibt es die Bottom-up-Strategie, in denen eine nach- haltige Hochschulentwicklung durch einzelne Akteure oder aber Gruppen von Akteuren initiiert wird. Für die Bottom-up-Strategie stehen auch Studierende zur Option und haben die Möglichkeit einen Bottom-up-geleiteten Transformationsprozess mitzugestalten.59 Im Gegensatz zu der Top-down-Strategie können engagierte Studierende mit wenig materiel- lem Aufwand in kurzer Zeit Erfolge erreichen und Maßnahmen für eine nachhaltige Hoch- schulentwicklung umsetzen, die idealerweise dauerhaft und somit nachhaltig implementiert werden können.60 Jedoch bringen diese Strategien auch Barrieren, gegenwärtige und zu- künftige Probleme mit sich. Das Hauptproblem dabei ist die Notwendigkeit einer nachhal- tigkeitsbewussten Führung, Wissen, Anreize und Ressourcen für eine erfolgreiche Imple- mentierung der Nachhaltigkeit in die Hochschule. Ungeachtet dessen, ob nun die Top- down-Strategie oder Bottom-up-Strategie angewendet wird, ist es wichtig, dass eine unter- stützende Hilfe vom Top-Management der Universität erforderlich ist. Nach Velázquez, Munguia & Sánchez seien die Hauptprobleme das fehlende Interesse, fehlende materielle Unterstützung und fehlende Unterstützung seitens der Universitätsadministration.61

2.3.2 Agenda 2030

Mit der zunehmenden Sensibilisierung für Fragen nachhaltiger Entwicklung in Deutsch- land, hat Deutschland im September 2015 gemeinsam mit 192 weiteren Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die „Agenda 2030“ für nachhaltige Entwicklung verabschiedet.62 Laut dem Rat für nachhaltige Entwicklung wird Deutschland als internationales Vorbild für Nachhaltigkeitsziele gesehen. Diese Vorbildsrolle beschränke sich nicht nur auf technische Innovationen, sondern auch soziale Innovationen, nachhaltigkeitsorientierte Bildungskon- zepte und neue zukunftsweisende Handlungsformen im Umgang mit gesellschaftlichen und globalen Herausforderungen.63

Doch was ist die Agenda 2030? Sie schafft die Grundlage dafür, den globalen wirtschaftli- chen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit der Erde zu gestalten.64 Sie wurde im September 2015 auf einem Gipfel der UN von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet und gilt für alle Staaten dieser Welt, d.h. sowohl für Entwicklungs- und Schwellenländer als auch für Industrieländer.

Bei der Verabschiedung wurde nicht nur die Agenda selbst verabschiedet, sondern auch eine Vereinbarung getroffen, die in Form eines Kataloges mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung festgehalten wurde. Die sogenannten 17 Sustainable Development Goals. Sie berücksichtigen die o.g. drei Dimensionen - Soziales, Ökologie, Ökonomie - gleichermaßen. Diese Ziele enthalten fünf Kernbotschaften als handlungsbegleitende Prinzipien die so genannten „5 Ps“: People, Planet, Prosperity, Peace, Partnership. Zu Deutsch: Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft.

Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: 17 SDGs65

Die Ziele der Agenda 2030 können erreicht werden, indem alle Staaten gemeinsam intensiv im Rahmen einer neuen globalen Partnerschaft arbeiten.

2.4 Rolle der Studierenden

Nicht nur Forschende und Lehrende können sich aktiv für eine nachhaltige Hochschulent- wicklung einsetzen, sondern auch Studierende können sich als Impulsgeber in Form der Bottom-up-Strategie dafür einsetzen.66 Landesweit gibt es schon engagierte Hochschulin- itiativen wie sneep67 oder oikos68, aber auch lokale Hochschulgruppen, die sich mit bestimmten Konzepten auseinandersetzen und sich für eine nachhaltige Entwicklung an ihrer Universität engagieren. Diese können von der Hochschule ideell und materiell unterstützt werden und darüber hinaus den Campus nachhaltiger gestalten. In einer Analyse von studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen in Deutschland macht Brocchi deutlich, dass „die Sensibilisierung für Nachhaltigkeitsthemen am häufigsten als Erfolg der Initiativen genannt wird“.69 Die Implementierung einer nachhaltigen Hochschulentwicklung wird häufig von Studierenden angestoßen, das durch informelle Lernprozesse, nachhaltigkeitsbezogenen Aktivitäten und Veranstaltungen charakterisiert wird.70

In einer prozessorientierten Analyse der Implementierung von Nachhaltigkeit an acht deutschen Hochschulen, konnte Barth drei Implementierungsmuster feststellen. Merkmal des ersten Implementierungsmusters ist die Veränderung von betrieblichen Abläufen mit dem Ziel der Institutionalisierung. Das zweite Muster war das sogenannte Alleinstellungsmerkmal, welches für die Veberesserungen der Markenwirkung der Hochschule genutzt wurde. Das dritte Muster war der Anstoß der Studierenden zur Implementierung selbst in Form von Organisationen, Kampagnen und Initiativen.71

Des Weiteren hat Largell identifizieren können, dass Studierende mit dem Konzept der Nachhaltigkeit ein wenig vertraut sind, verglichen mit den Lehrenden sogar mehr als diese.72 Einige Autoren, wie z.B. Elshof und Pavlova, sind der Ansicht, dass Lehrende mehr für das Thema sensibilisiert und mit dem Konzept vertraut gemacht werden müssen, und diese sogar trainiert werden müssen.73 Kagawa hingegen ist der Meinung, dass Studierende das Konzept Nachhaltigkeit oft mit Umweltthemen verbinden und dabei die sozialen und ökonomischen Aspekte vernachlässigen.74 Aus der Sicht der Studierenden wird die Universität als Institution erst dann als nachhaltig angesehen, wenn diese einen minimalen Umwelteinfluss haben, das höchste Level von sozialer Verantwortung nachweisen und ei- nen wichtigen ökonomischen und sozialen Beitrag leisten.75 Darüber hinaus seien laut Emanuel & Adams Studierende oft aktiv in nachhaltigkeitsbezogenen Initiativen ihrer Universität.76 Des Weiteren fordern Studierende laut Watson, Noyes & Rodgers die Inte- gration von Nachhaltigkeit in Designprozesse ihrer eigenen Projekte und Tätigkeiten.77 Hierbei spielt das Bewusstsein der Studierenden eine große Rolle und sei laut Beringer ein fundamentales Element, aber es sei auch wichtig alle Akteure miteinzubeziehen und auf deren Bedürfnisse einzugehen.78 Nicht nur dies sei ein fundamentales Element, sondern auch die Befähigung der Studierenden mit Kompetenzen, Werten und Wissen, um global agieren zu können.79 Wichtig sei zudem nicht nur die Bedeutsamkeit der Herausforderun- gen einer nachhaltigen Hochschulentwicklung für die Universität selbst, sondern die Vor- bereitung der Studierenden auf diese in ihrem ausgewählten Studiengang.80

[...]


1 United Nations General Assembly, Report of the World Commission on Environment and Development: Our Common Future, 42nd session, A/42/427, New York, 1987. [http://www.un-documents.net/our-common-fu- ture.pdf] (10.04.2017)

2 Nahchaltigkeitsleitlinien der Universität Vechta, 21.06.2017. [https://www.uni-vechta.de/uni/nachhaltige- hochschule/home/nachhaltigkeitsleitlinien/]

3 Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometer 2012: 17

4 vgl. ebd.

5 Hardtke/Prehn 2001: 58

6 Brundtland-Bericht 1987

7 Hardtke, Prehn 2001: 58

8 Korhonen, 2004: 810

9 United Nations General Assembly 1987

10 Brundtland Report: Our Common Future 1987

11 Grundwald 2016: 21

12 vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/interdisziplinaer. Zugegriffen 28.05.2018

13 Birkmann 1997: 21

14 Jones, Selby, Sterling 2010 : 20

15 Mittelstraß 2007

16 Loth 2001: 7ff.

17 Mittelstraß 2007: 5

18 Hauff 2014: 2

19 vgl. ebd.

20 Grundwald, Kopfmüller 2012: 21

21 Hauff 2014: 6

22 vgl. ebd.

23 vgl. ebd.

24 vgl. ebd.

25 vgl. ebd.

26 Hauff, 2014: 8

27 vgl. ebd.

28 Hauff, 2014: 9

29 vgl. ebd.

30 vgl. ebd.

31 vgl. ebd.

32 WCED 1987: 43

33 Hauff, 1987: 46, Hauff 2014: 9

34 Hauff, 2014: 9

35 Hauff 2014: 10f.

36 UNCED 1992 in Hauff 2014: 11

37 Hauff 2014: 11

38 vgl. ebd.

39 Blank 2001: 374ff.,

40 Timmermann et. al 2009: 48f.

41 Kuhn 2006

42 https://ibu-epd.com/wp-content/uploads/2016/03/3Säulen.png, aufgerufen am 24.05.18 Grundwald & Kopfmüller 2006: 49

43 Hunecke 2013

44 Rockström et al., 2009

45 Otto 2007: 47

46 Michelsen, 2000: 13; Barth 2015: 46

47 Michelsen, 2000: 14

48 vgl. ebd.

49 Michelsen, 2000: 15

50 vgl. ebd.

51 Michelsen, 2000: 18

52 vgl. ebd.

53 Michelsen 2000: 19

54 HRK und DUK 2010

55 vgl. Lee, Barker & Mouasher 2013

56 vgl. Lidgren, Rodhe & Huisingh 2006

57 Férnandez-Sánchez, Bernardo, Castillejo & Manzanero 2014: 7

58 Richter et. al 2017: 297f.

59 Richter, Hunecke, 2017: 297

60 Barth 2013; Helferty, Clarke 2008

61 Velázquez, Munguia & Sánchez 2005 BMUB und UBA 2015

62 Bassen, Schmitt, Stecker 2017: 1

63 vgl. http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/index.html.

64 Zugegriffen: 30.05.2018

65 http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/index.html. Zugegriffen: 30.05.2018

66 Wihlenda 2015

67 http://www.sneep.info

68 https://oikos-international.org Richter,

69 Hunecke 2017: 298

70 vgl. ebd. : in Helferty und Clarke 2008

71 Barth 2013: 160ff.

72 Largell 2009, Brahm et al. 2016: 21f.

73 Elshof 2005, Pavlova 2012 Kagawa 2007

74 Nejati & Nejati 2013

75 Emanuel & Adams 2011

76 Watson, Noyes & Rodgers 2013

77 Beringer 2006

78 vgl. Collini 2011: 29

79 vgl. Dahl 2014: 194

80 Cotton, Winter 2010: 43 in Jones, S.

Ende der Leseprobe aus 85 Seiten

Details

Titel
Die nachhaltige Entwicklung der Universität Vechta
Untertitel
Eine empirische Untersuchung zur Wahrnehmung und Perspektiven der Studierenden
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
1,8
Autor
Jahr
2018
Seiten
85
Katalognummer
V437313
ISBN (eBook)
9783668775275
Dateigröße
1859 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nachhaltigkeit, Nachhaltige Hochschule, Studierende, Wahrnehmung, Perspektiven, Sustainable Development, ESD, Education for Sustainable Development
Arbeit zitieren
Gamze Keklik (Autor), 2018, Die nachhaltige Entwicklung der Universität Vechta, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437313

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