Die Entwicklung der Beziehung des Literaten Thomas Mann zu dem damals neuen Medium Film

Eine Entwicklung von Distanz zu Passion


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018

19 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Der Kinobesuch im Zauberberg- ein Trugschluss?

3. Veröffentliche Texte: Von Distanz zur Leidenschaft

4. Der Film in den Tagebüchern - Genuss, Unterhaltung, Inspiration

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

״Was mich betrifft, so verachte ich ihn auch, aber ich liebe ihn.“[1] Ein widersprüchlicher Satz eines berühmten Literaten. Dem Schriftsteller Thomas Mann begegnet man auch heute noch im Alltag, egal ob in Form eines Straßennamens oder als Gegenstand schulischen Deutschunter­richts. Diese Prominenz basiert auf seinem literarischen Werk, doch bezieht sich das Oxymoron nicht auf die für Mann so wichtige Literatur. Stattdessen charakterisiert er damit sein Verhältnis zum Medium Film, das ebenfalls eine wichtige Rolle in seinem Leben einnahm. Diese schein­bar nicht einfache, sondern vielfältige Beziehung ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit.

Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Beziehung Thomas Mann zum Medium Film hatte. Vielleicht durch das geringe Ausmaß der bisherigen Forschung zu dem Thema erklärt sich die lang vertretene Ansicht, Mann habe ein negatives Bild vom Film gehabt.[2] Grundlage dafür ist eine Passage in Thomas Manns Roman ״Der Zauberberg“ von 1923, die Peter Zander, der neben Katrin Bedenig Stein als wichtigste Referenz zu nennen ist, für diese Fragestellung als nicht aussagekräftig bewertet.[3] Trotzdem findet sie am Anfang der Arbeit Einzug, da sie ״ja notorischer Bestandteil aller Thomas-Mann-und-die-Medien-Abhandlungen ist“ und um sie durch die Auswertung von Thomas Manns veröffentlichten Texten zum Thema Film, anschlie­ßend zu widerlegen.[4] Mit den Essays: ״Der Film, die demokratische Macht“ (1923), ״Unterhai- tungsmacht Film“ (1924), ״über das Filmmanuskript-Tristan und Isolde“ (1935), ״Film und Roman“ (1954) und ״über den Film“ (1955), die bis auf den erstgenannten allesamt in der Frankfurter Gesammelte Werke Ausgabe publiziert sind, soll Manns tatsächliches Verhältnis zum Film herausgearbeitet werden. Da über die Texte eine Entwicklung erkennbar werden soll, ist die Auswertung chronologisch sortiert. Am Ende der Arbeit wird mit den Ergebnissen aus der Forschung zu Thomas Manns Tagebüchern das zuvor entstandene Bild verglichen und be­stätigt. Quellen für die Frage nach Thomas Manns Beziehung zum Film sind demnach nicht nur offizielle, sondern auch private Aussagen. Dass die Tagebücher dafür erkenntnisreich sind, wird in Anbetracht der Zahl von 619 Notaten zum Thema Film ersichtlich. Hauptaugenmerk der Arbeit wird jedoch die Auswertung der Essays sein. Daher und aufgrund der vorgegebenen Größe der Arbeit findet also keine ausführliche Analyse der Tagebücher statt. Stattdessen wird auf die bisher existierende Literatur und Forschung zu den Tagebüchern zurückgegriffen.

2. Der Kinobesuch im Zauberberg- ein Trugschluss?

Das im Zusammenhang von Thomas Manns Verhältnis zum Kino oft aufgegriffene Schriftstück geht auf das Jahr 1924 zurück. In einer drei Seiten langen Passage seines Bildungsromans ״Der Zauberberg“ wird ein Kinobesuch äußerst negativ dargestellt.[5] Auf unterschiedliche Weise wirkt das Spektakel wie ein ״peinvoller Generalangriff auf alle Sinne“[6], als der Film ״auf der Leinwand vor ihren schmerzenden Augen vorüber [zieht]“[7] Stilistisch mit Adjektiven und Ver­ben wie ״flirren“ und ״kleingehackt“ unterstützt, die der technisch schnellen Bildfolge des Films entsprechen, spottet der Erzähler über das Medium.[8] Nur die Figur ״Frau Stöhr“, deren ״rotes, ungebildetes Gesicht [... ] im Genüsse verzerrt“ ist, ist vom Film amüsiert.[9] Zu beachten ist jedoch, dass Frau Röhr im gesamten Roman als Stereotyp der ungebildeten Gesell Schafts­schicht auftritt.[10] So wird ein Bild vom Medium Film erzeugt, in dem es zum einen physische Schmerzen auslöst und zum anderen ein Unterhaltungsmittel für die ungebildete Bevölkerung ist. Dem verstärkend charakterisiert der Erzähler den Film als etwas, das nichts mit Kunst zu tun hat. In diesem Zusammenhang wird vergleichend zum Theater kritisiert, dass man am Ende der Vorführung nicht wie bei einem Theaterbesuch den Schauspielern applaudieren kann, da sie ״in alle Winde zerstoben“ sind.[11] Darüber hinaus besitze ein Film keinen Wert aufgrund seiner Beliebigkeit, die auf dessen Möglichkeit zurückgeht, ihn unendlich oft und an jedem beliebigen Ort zu zeigen.[12]

Es ist eine der wenigen Ausführungen Thomas Manns zum Medium Film in seinem literari­schen Schaffen.[13] Und eben in diesem Zusammenhang, dem der literarischen Fiktion, muss die Passage be- und ausgewertet werden. Sie darf nicht kontextfrei als eine Stellungnahme betrach­tet werden. Ganz im Gegenteil hat sie als fiktives Textstück nichts mit seinem Verhältnis zum Film zu tun. Trotzdem vermischte Jean Améry 1968 die erzählerische Figur mit Thomas Mann selbst.[14] Auch Bernhard J. Dotzler machte den gleichen Fehler fast 30 Jahre später, als er kon­statiert, dass man ״um die ideologische-ästhetische Abfertigung, die er [Thomas Mann] dem Kino [...] oft und deutlich genug erteilt, nicht zuletzt sogar im Zauberberg“ Bescheid wisse.[15] Auch wenn im Laufe der Arbeit ein anderes Bild ersichtlich wird, bleibt jene Passage weiter existent und kann nicht ignoriert werden. Um deren unwichtige Rolle für Manns Verhältnis zum Film aufzuzeigen, wird daher an dieser Stelle Peter Zanders Interpretation der Passage angeführt. Dieser knüpfte an Ernest Prodolliets Ansicht an, dass die Szene ״ein vortreffliches Stimmungsbild, eine geradezu kulturhistorische Schilderung des sich ausbreitenden Kinozeit­alter“ ist.[16] Zander geht auf ebenjenes Stimmungsbild und dessen kulturhistorischen Kontext genau ein. Dabei deckt er einen Anachronismus des Romans auf. Die Eigenheiten und der Auf­führungsort in der Szene passen zeitlich nicht in die Entwicklung des Films weder zur Spielzeit des Romans, noch zur Zeit dessen Entstehens. Erst spät wurde durch die Untersuchung der Tagebucheinträge der in Manns Leben zu der Passage passende Kinobesuch gefunden. Die Vorlage war ein Film von Emst Lubitsch, dessen Produktionen zu dieser Zeit durch starke ges- tische und mimische Ausdrücke der Schauspieler geprägt waren. Diese Eigenheit, mit der Lubitsch versuchte die sprachliche Barriere des Stummfilms zu überwinden, könnte auf Mann befremdlich gewirkt und so zu einer befristeten Abneigung geführt haben.[17] Neben diesem relativierenden biografischen Kontext sind die im Roman aufgeführten Argu­mente, die den Film kritisieren, keinesfalls von Thomas Mann neu generiert worden. Stattdes- sen bediente er sich an bereits existierenden kritischen Ansichten über den Film; Nachdem die ersten Kinematographen nicht mehr im Kontext von Jahrmärkten genutzt wurden, sondern als Rivale zum Theater auch in die bürgerliche Schicht eingezogen waren, entzündete sich in den 1910er Jahren eine große Kontroverse um das Medium Film. Daran beteiligten sich zunächst auffallend wenig Literaten, sondern oftmals Ärzte, die vor angeblichen Gefahren warnten. Man befürchtete, dass Frauen durch das Filmsehen verdummen würden. Beide Elemente finden sich in der Passage, wenn Frau Röhr errötet und die Augen schmerzen. Auch der kritisierte Mangel an Wirklichkeit war schon vorher von Georg Lukacs 1913 in seinen Gedanken zu einer Ästhetik des Kinos genannt worden.[18] Peter Zander folgend ist es demnach offensichtlich, dass Thomas Mann an dieser Stelle ״in gewohnt ironischer Distanz die vorformulierten Standpunkte der Ki­nodebatte“ nutzte und thematisierte.[19] Wie auch in anderen Stellen vom Zauberberg werden in der Kinopassage zwei Meinungen gegenübergestellt, bei der Frau Stöhr die dem Film positiv gegenüber stehende und Settembrini eine abgeneigte Rolle einnehmen. Die diskutierte Passage fungiert im Roman also wie eine im Kleinen geführte Erörterung einer tatsächlich stattgefun­denen Kinodebatte.[20] Der Blick auf jene Debatte deckt einen weiteren Anachronismus auf. Nicht nur, dass der kritisierte Film früher als der Roman anzusetzen ist, fand auch die genannte Kinodebatte in den 1910er Jahren nochmals früher statt.[21]

3. Veröffentliche Texte: Von Distanz zur Leidenschaft

Wie deutlich wurde, relativiert sich die Bedeutung der Kinopassage im Zauberberg für Thomas Manns Beziehung zum Film, wenn sie in ihrem kulturhistorischen Kontext interpretiert wird. Zudem weisen auch die von Thomas Mann selbst publizierten Texte ein zu dieser Passage kont- rares Bild auf, was im Folgenden deutlich werden wird.

Im Jahr 1923 veröffentlichte Thomas Mann seinen ersten Essay über das Medium Film unter dem Titel ״Der Film, die demokratische Macht“.[22] Bereits im Titel ist ein programmatischer Aspekt erkennbar. Durch die Wahl des Wortes ״Macht“ wird dem Film ein starker Einfluss zugeschrieben. Dieser Einfluss ist mit dem Attribut demokratisch verbunden. Demnach sieht Mann im Film einen sich nicht auf Minderheiten oder Obrigkeiten begrenzten Einflussfaktor des Volkes. Diese Macht wird durch die Zuschreibung ״ungeheuer“ nochmals verstärkt.[23] Trotz der Machtzuschreibung scheint er von dem Medium Film distanziert zu sein, wenn er schreibt, dass es seinem ״Wesen zu fern bleibt, daß [er] je produktiv daran werden könnte“.[24] Der Film schaffte es zu diesem Zeitpunkt also nicht Thomas Mann zu inspirieren.[25] Trotzdem spricht er dem neuen Medium ״große motorische, als auch erzieherische und selbst künstle­risch-geistige Möglichkeiten“ zu.[26] Da er hier von ״Möglichkeiten“ und nicht Eigenschaften spricht, besitzt der Film in seinen Augen diese noch nicht. Im Satz wird darüber hinaus ein Aspekt deutlich, der leidtragend für Manns Auseinandersetzung mit dem Film war. Bereits hier diskutiert er das Verhältnis von Film und Kunst.

Wenn er anschließend festhält, dass der Film ihn nicht amüsiere, ״obgleich [er] in fremden Städten manche Nachmittagsstunde, wenn der Zug noch nicht ging, in Kinos verbracht habe“, wird deutlich, dass er zu diesem Zeitpunkt nicht gezielt Filme sah.[27] Eine Abneigung wird er in Anbetracht der Möglichkeit sich anderweitig beim Warten auf einen Zug zu beschäftigen trotz­dem nicht gehabt haben. Diese Annahme wird durch die darauffolgende Aufzählung von diver­sen geographischen Orten (von Indien über Papua-Neuguinea bis hin zu Russland) und vielfäl­tigen Persönlichkeiten (Vizekönig von Indien, russische Pilger und Eingeborene) bestätigt.[28] Mit dieser Aufzählung von verschiedenen Kulturen, Kontinenten und Klimazonen verdeutlicht er seine Faszination dafür, dass es durch den Film zu einer ״Vergegenwärtigung des Femen“ kommt und er sich über das ״herangeholte Leben“ freut.[29]

Der noch in der Kinopassage des Zauberbergs kritisierte Aspekt des Verlusts der Bedeutung für Raum und Zeit durch den Film, schreibt Mann nun einen ״Reiz“ und ״Zauber“ zu.[30] In diesem Zusammenhang ist auch die Bezeichnung des Films als Macht tragend, da ihm die Fähigkeit zugeschrieben wird, ״das Dort und Damals in ein huschendes, gaukelndes von Musik umspiel­tes Hier und Jetzt“ zu verwandeln.[31] Der Film schafft es also durch die Macht die physikali- sehen Gesetze der Zeit und des Raums (räumliche Feme) zu überbrücken, den Zuschauer zu verzaubern und zu begeistern.

Im nächsten Abschnitt berichtet Mann beeindmekt von der filmischen Aufnahme einer Opera­tion. Dabei geht es ihm vor allem um den sachlichen visuellen Eindruck. In dem Film werden bis auf eine ״leicht[e] Vergrößerung“ keine technischen Mittel genutzt.[32] Es wird schlicht von oben herab mit fester Kameraperspektive eine Operation gezeigt, bei der ״keine Szenen, keine Schwestern in Hauben [...] der sachlichen Deutlichkeit im Wege“ sind.[33] Auch hier soll durch eine Reihung von operativen Eingriffen (״Exstirpation eines Gehirnteiles, eines Blinddarms, die künstliche Herstellung einer Darmverschließung“) das Potential des Films, in diesem Fall eine sachliche Visualisierung, betont werden.[34] In diesem Potential sieht Thomas Mann auch den eigentlichen Nutzen und die Zukunft des Films. Er bezeichnet den Film als ״Lehrmittel“ und ״Erleichterung des wissenschaftlichen-technischen Austausche von Land zu Land“.[35] Wenn er dem Arzt, der diese beschriebenen Aufnahmen produziert hat, zuschreibt ״den bisher edelsten und nützlichsten Gebrauch gemacht [zu] haben“, relativiert Mann die zuvor beschrie­benen Möglichkeiten des Dokumentarfilms.[36] Nicht das Vergnügen steht im Vordergrund, son­dern der Lehreffekt und die Möglichkeit des Austausche von Wissen ״von Land zu Land“.[37] Auch das Loben des Produzenten der Buddenbrook-Verfilmung, der in seiner ״Verehrung“ nach dem Arzt auf der zweiten Stelle steht, ändert nichts daran, dass hier deutlich wird, dass für Mann zu diesem Zeitpunkt der Zweck des Films die sachliche Erkenntnis war.[38] Das genannte Potential erklärt wiederum die Wahl der Überschrift. Ein Wissensaustausch, der hier durch den Film stattfindet, ist immer ein Machtmittel für die gesamte Bevölkerung.

Es scheint als löse sich die anfänglich genannte Distanz Manns zum Film im Laufe des Essays allmählich auf und entwickelt sich zur Faszination. Der Höhepunkt dieser Beobachtung ist der Schluss, in dem er zugibt, dass es ihn schmeichelt, ״dass die populäre Weltmacht des Films ihr Auge auf eines [seiner] Werke geworfen“ hat.[39] Seine Faszination geht also schon im Jahr 1923 so weit, dass er den Verfilmungen seiner Werke prinzipiell nicht negativ gegenübersteht. Im Gegenteil, durch die doppelte Verneinung ״nicht wenig“ wird seine Begeisterung dafür deut- lieh.[40]

Die Faszination Manns für den Film mündete noch im gleichen Jahr in das Verfassen des Filmmanuskripts zu Gottfried von Strassburgs Tristan und Isolde.[41] Das Manuskript war an­schließend Anlass für den 1924 veröffentlichten Essay ״über das Filmmanuskript Tristan und Isolde“.[42] Seine anfängliche Distanz zum Film und dessen Unvermögen ihn zu inspirieren löste sich also in wenigen Monaten auf und er wurde selbst aktiv in der Filmwelt.

[...]


[1] Thomas Mann: über den Film. In: Thomas Mann. Gesammelte Werke Bd. 10. Frankfurt am Main: Fischer 1974, s. 899, im Folgenden unter ״Mann, über“ aufgeführt.

[2] Peter Zander gibt eine beschaubare Bibliografie hier: Peter Zander: Thomas Mann im Kino. Berlin: Bertz+Fischer 2005, Kapitel ״Bibliografie“, s. 281 fi, im Folgenden unter ״Zander, Kino“ aufgeführt.

[3] Katrin Bedenig Stein: Nur ein Ohrenmensch? Thomas Manns Verhältnis zu den bildenden Künsten. Bem: Lang 2011 (= Europäische Hochschulschriften. Deutsche Sprache und Literatur Bd. 1803), im Folgenden unter ״Bedenig Stein, Ohrenmensch“ aufgeführt.

[4] Bernhard J. Dotzler: ״...diese ganze Geistertummelage“, Thomas Mann, der alte Fontane und die jungen Medien. In: Thomas Mann Jahrbuch (9) 1996, s. 189-205, hier s. 194, im Folgenden mit ״Dotzler, Medien“ aufgeführt.

[5] Thomas Mann: Der Zauberberg. In: Thomas Mann Gesammelte Werke Bd. 3. Frankfurt am Main: Fischer 1974, S. 440-442, im Folgenden unter ״Mann, Zauberberg“ aufgeführt.

[6] Zander, Kino, S. 14.

[7] Mann, Zauberberg, S. 440.

[8] Ebd.

[9] Ebd. S. 441.

[10] Vgl. Zander, Kino, S. 15.

[11] Mann, Zauberberg, S. 441.

[12] Vgl. ebd. S. 442; Zander, Kino, S. 15; Gabriele Seitz: Film als Rezeptionsform von Literatur. Zum Problem der Verfilmung von Thomas Manns Erzählungen ״Tonio Kröger“, ״Wälsungenblut“ und ״Der Tod in Venedig“. München: Tuduv 1979 (= Tuduv-Studien. Reihe Sprach- und Literaturwissen­schaften Bd. 12), S. 31 f; Stephan Wessendorf: Thomas Mann verfilmt. Frankfurt am Main: Lang 1998 (= Schriften zur Europa- und Deutschlandforschung Bd. 5), S. 5, im Folgenden unter ״Wessen- dorf, verfilmt“ aufgeführt.

[13] Weitere kurze Passagen finden sich in der Frankfurter Gesammelte Werke Ausgabe in: Mario und der Zauberer Bd. 8, S. 671; Meerfahrt mit Don Quijote Bd. 9, S. 457-459; Unordnung und frühes Leid Bd. 8, S. 780.

[14] Vgl. Jean Amery: Thomas Mann und das bewegte Bild. In: Hans Höher (Hrsg.) Jean Amery - Auf­Sätze zur Literatur und zum Film. Stuttgart: Klett-Cotta 2003, S. 551-569, hier S. 553; Zander, Kino S. 15.

[15] Dotzler, Medien, S. 194; Vgl. auch Zander, Kino, S. 15; eine weitere Interpretation findet sich bei Friedhelm Mar: Durchleuchtung der Probleme. Film und Fotografie in Thomas Manns Zauberberg. In: Thomas Mann Jahrbuch (22) 2009, S. 71-83, hier S. 71-76.

[16] Ernest Prodolliet: Das Abenteuer Kino. Der Film im Schaffen von Hugo von Hofmannsthal,

Thomas Mann und Alfred Döblin. Freiburg: Universitätsverlag 1991, S. 41; Vgl. auch Zander, Kino,

S 15.

[17] Vgl. Zander, Kino, S. 15-17.

[18] Vgl. ebd. s. 18 f.

[19] Ebd. s. 18.

[20] Vgl. Zander, Kino, s. 19.

[21] Vgl. ebd.

[22] Thomas Mann: Der Film, die demokratische Macht. In: Hermann Kurzke/Stephan Stachorski (Hrsg.) Thomas Mann Essays Bd. 2. Frankfurt am Main: Fischer 1993, s. 225 f, im Folgenden unter ״Mann, Der Film“ aufgeführt.

[23] Ebd. s. 225.

[24] Ebd.

[25] Vgl. auch Bedenig Stein, Ohrenmensch, s. 183 f.

[26] Mann, Der Film, s. 225.

[27] Ebd.

[28] Vgl. ebd.

[29] Ebd.

[30] Ebd.

[31] Ebd.

[32] Ebd.

[33] Ebd.

[34] Ebd.

[35] Ebd.

[36] Ebd.

[37] Ebd. Vgl. auch Bedenig Stein, Ohrenmensch, s. 185.

[38] Vgl. Mann, Der Film, s. 226.

[39] Edd·

[40] Ebd·

[41] Vgl. Ludwig Greve [u.a.]: Hätte ich das Kino. Die Schriftsteller und der Stummfilm; eine Ausstel­lung des Deutschen Literaturarchivs im Schiller Nationalmuseum Marbach. München: Koesel 1976 (= Sonderausstelllungen des Schiller-Nationalmuseums Bd. 27), s. 206-210.

[42] Thomas Mann: über das Filmmanuskript Tristan und Isolde. In: Thomas Mann Gesammelte Werke Bd. 13. Frankfurt am Main: Fischer 1974, s. 17. f. Im Folgenden unter ״Mann, Filmmanuskript“ auf­geführt; Vgl. Bedenig Stein, Ohrenmensch, s. 185 f.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Die Entwicklung der Beziehung des Literaten Thomas Mann zu dem damals neuen Medium Film
Untertitel
Eine Entwicklung von Distanz zu Passion
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,7
Autor
Jahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V441729
ISBN (eBook)
9783668800496
ISBN (Buch)
9783668800502
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung, beziehung, literaten, thomas, mann, medium, film, eine, distanz, passion
Arbeit zitieren
Andreas Seifert (Autor), 2018, Die Entwicklung der Beziehung des Literaten Thomas Mann zu dem damals neuen Medium Film, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441729

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