Zwischen Theorie und Wirklichkeit. Wie die türkisch-syrischen Beziehungen die Konzepte Kemalismus, Neo-Osmanismus und türkischen Gaullismus herausfordern


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017
28 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Perspektive und Konzepte
2.1 Kemalismus
2.2 Neo-Osmanismus
2.3 Türkischer Gaullismus

3. Von Feindschaft zu Freundschaft
3.1 Konzeptionelle Perspektive
3.2 Realistisch-pragmatische Perspektive

4. Die ‚arabischen Aufstände‘ und der Konflikt in Syrien
4.1 Konzeptionelle Perspektive
4.2 Realistisch-pragmatische Perspektive

5. Der Kurd*Innenkonflikt und die türkisch-syrischen Beziehungen
5.1 Konzeptionelle Perspektive
5.2 Realistisch-pragmatische Perspektive

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Seit der Regierungsübernahme der Partei Adalet ve Kalk ı nma Partisi (AKP) in der Türkei 2002 ist ein strategischer Wandel in der außenpolitischen Ausrichtung der Türkei1 festzustellen. Der Wandel von einer vornehmlich am Westen2 orientierten Außenpolitik hin zur Aufnahme außenpolitischer Beziehungen zu nahöstlichen Staaten wird von vielen westlichen Wissenschaftler*Innen und Politiker*Innen als einen Wandel von einer ‚prowestlichen‘, ‚säkularen‘ zu einer ‚pro-nahöstlichen‘, ‚islamischen‘ Ausrichtung in der türkischen Außenpolitik gedeutet. Gleichzeitig plädieren viele Wissenschaftler*Innen dafür, dass diese dichotome Unterscheidung die Wirklichkeit verkennt, da sich in der türkischen Außenpolitik vielmehr eine konzeptionelle Neuorientierung vollziehe, welche diese Dichotomie transzendiere (Taşpınar 2012: 128).

Nach dieser Sichtweise orientiert die Türkei ihre Außenpolitik seit ihrer Gründung im Jahr 1923 vorwiegend an zwei konzeptionellen Ausrichtungen. Bis zum Ende des Kalten Krieges war der ‚Kemalismus‘ das vorherrschende Konzept. Mit der Verschiebung der Machtverhältnisse und der Bedrohungslage im internationalen System nach Ende des Kalten Krieges eröffneten sich für die Türkei jedoch neue außenpolitische Handlungsspielräume und das Konzept des ‚Neo-Osmanismus‘ nahm bei der Formulierung außenpolitischer Maßnahmen an Relevanz zu (Kardaş 2010: 117). In der Mitte der 2000er kam durch die Entwicklungen innerhalb und außerhalb der Türkei das sogenannte Konzept des ‚Türkischen Gaullismus‘ hinzu (Taşpınar 2011b: 12).

Jede dieser drei Konzepte muss Antworten auf die außenpolitischen Herausforderungen - beispielsweise die Beziehung zu westlichen und nahöstlichen Staaten, den Kurd*Innenkonflikt, die ‚arabischen Aufstände3 ‘ - der Türkei haben.

Gleichzeitig wird ihre Relevanz, Effizienz und Glaubwürdigkeit als handlungsanweisende Konzepte in der türkischen Außenpolitik an diesen Herausforderungen gemessen. Die Annahme ist, dass den ideologisch anmutenden strategischen Konzepten eine realistisch-pragmatische Interessenpolitik zugrunde liegt und die Türkei das Ziel verfolgt, nationale Eigeninteressen in den sich wandelnden globalen Machtverhältnissen weiterhin wirkungsvoll durchzusetzen. Die bilateralen Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien berühren viele außenpolitische Herausforderungen und bilden den ‚Spiegel‘, in dem die konzeptionelle Ausrichtung der türkischen Außenpolitik in der vorliegenden Hausarbeit sichtbar gemacht werden soll (Islam 2013: 185-186).

Es soll deshalb die Fragestellung bearbeitet werden, inwieweit die Konzepte Kemalismus, Neo-Osmanismus und türkischer Gaullismus die türkisch-syrischen außenpolitischen Beziehungen unter der AKP-Regierung beeinflussen.

Um diese Fragestellung zu bearbeiten, werden zunächst die realistisch-pragmatische Perspektive und die außenpolitischen Konzepte der Türkei dargestellt. In den nächsten Kapiteln werden die außenpolitischen Maßnahmen der Türkei im Hinblick auf die Relevanz und Glaubwürdigkeit der Konzepte Kemalismus, Neo-Osmanismus und türkischer Gaullismus geprüft. Dabei wird die Annäherungsphase zwischen der Türkei und Syrien bis zum Ausbruch des Konfliktes in Syrien, die Reaktionen der Türkei nach Beginn dieses Konfliktes und der Kurd*Innenkonflikt beleuchtet.

Methodisch werden die Ergebnisse aus einer umfangreichen Literaturrecherche gewonnen. Der Analyseschwerpunkt liegt dabei auf dem Zeitraum der Annäherung zwischen der Türkei und Syrien ab 2002 und der Anfangszeit des Konfliktes in Syrien vom Frühjahr 2011 bis Ende 2012. Gründe dafür sind die noch unzureichende Forschungslage der jüngsten Ereignisse - unter anderem dem Putschversuch des türkischen Militärs im Juli 2016 und die Unabsehbarkeit eines Konfliktendes in Syrien - sowie die Unübersichlichtkeit der türkischen Einmischung in den Konflikt in Syrien.

2. Theoretische Perspektive und Konzepte

Um diese Fragestellung zu bearbeiten wird eine Orientierung an der realistischen Theorie mit Bezug auf die Theorie des Pragmatismus in den internationalen Beziehungen vorgenommen.

Der Realismus fokussiert sich auf Staaten als alleinige Akteure in den internationalen Beziehungen und die Herstellung von Frieden und Sicherheit durch Machtgewinn (Schimmelfennig 2008: 87). Der Pragmatismus ist eine Theorie des menschlichen Denkens und Handelns, die sich vor allem an der erlebbaren Praxis orientiert. Das menschliche Handeln ist in konkreten Situationen verankert und wird maßgeblich durch Überzeugungen gesteuert, die durch das Umfeld immer wieder herausgefordert werden und sich deshalb stetig ändern können (Hellmann 2017: 361-364). Nach Hellmann (2017: 366) bedeutet dies, „dass es angemessener ist, die Setzung von Handlungszielen und die Wahl der entsprechenden Mittel als Wechselspiel zu begreifen, statt anzunehmen, die Handlungsziele seien feststehend und die Mittelwahl müsse sich nur noch daraufhin ausrichten“.

Die realistisch-pragmatische Perspektive, welche zur Analyse der türkischen Außenpolitik herangezogen wird, geht also davon aus, dass die Türkei versucht ihre außenpolitischen Ziele stetig mit den ihr zur Verfügung stehenden außenpolitischen Mittel abwägend aufeinander abzustimmen und dennoch der Machtgewinn zur Herstellung von Frieden und Sicherheit und der Erfüllung nationaler Eigeninteressen übergeordnet gilt.

Im Folgenden werden nun die drei ideologischen Konzepte, welche die türkische Außenpolitik maßgeblich prägen, dargestellt und kritisch hinterfragt. Ihnen wird viel Aufmerksamkeit in der wissenschaftlichen Literatur beigemessen, auch wenn politische Eliten sie oftmals nicht dezidiert selbst in ihre Diskurse einbauen oder sie sogar ablehnen (Lecha 2011: 6). Gleichzeitig dekonstruiert die wissenschaftliche Literatur Diskurse von politischen Eliten, welche die Türkei als ‚einzigartig‘ oder ‚außergewöhnlich‘ konstruieren (Yanık 2011: 82). Es besteht also durchaus eine große Divergenz zwischen dem wissenschaftlichen und dem politischen Diskurs über die Konzepte der türkischen Außenpolitik. Bei dieser Arbeit wird keine Diskursanalyse vorgenommen, sondern eine ausschließliche Orientierung an der Darstellung der Konzepte aus der Perspektive der Wissenschaft.

2.1 Kemalismus

Nach dem Zerfall des osmanischen Reiches und der Gründung der türkischen Republik durch Mustafa Kemal Atatürk im Jahr 1923 wurde der Kemalismus zum ideologischen Konzept der türkischen Außenpolitik. Atatürk prägte eine unabhängige und nationalistische Außenpolitik (Taşpınar 2011a: 3).

Der Kemalismus basiert auf zwei Prinzipien, welche maßgeblich handlungsanweisend sind. Das erste Prinzip ist die radikale Säkularisierung des türkischen Staates (Taşpınar 2008: 5). Gründe für diese Ablehnung des politischen Islam liegen darin, dass die kemalistische Geschichtsschreibung davon ausgeht, dass das osmanische Reich unter anderem an seiner islamischen, theokratischen Legitimierung der politischen Autorität zugrunde gegangen ist (Onar 2009: 3). Das zweite Prinzip ist das Anstreben eines assimilierenden Nationalismus und damit die Ablehnung von Multikulturalismus (Taşpınar 2008: 5). Die ethnische, religiöse und linguistische Heterogenität der Gesellschaft des osmanischen Reiches führte nach kemalistischer Ansicht zu Unfrieden und Instabilität und letztlich auch zum Zerfall des osmanischen Reiches. Der Kemalismus strebt somit die Schaffung einer türkischen Identität an, die alle türkischen Staatsbürger*Innen für sich annehmen. Dieser Prozess wird oftmals als ‚Türkifizierung‘ bezeichnet und wurde im besonderen Hinblick auf die Separatismusbestrebungen der Kurd*Innen in der Türkei und der daraus resultierende Gefahr für die territoriale Integrität der türkischen Republik formuliert (Onar 2009: 3). Um die türkische Republik zu stabilisieren, ihre innere und äußere Sicherheit zu gewährleisten und sie vor einem Zusammenbruch nach Art des osmanischen Reiches zu bewahren, sieht der Kemalismus die zwei Prinzipien der Säkularisierung des Staates und des assimilierenden Nationalismus als notwendig an.

Zusätzlich tendiert der Kemalismus dazu, die Türkei als eine europäische Nation zu betrachten, welche fälschlicherweise im Nahen Osten liegt (Cagaptay 2013: 1) und die kemalistische Geschichtsschreibung betrachtet das osmanische Reich als „another country“ (Onar 2009: 2), welches sowohl historisch, als auch politisch und geographisch von der türkischen Republik unabhängig ist.

All diese Faktoren haben zur außenpolitischen Konsequenz, dass der Kemalismus gegenüber den Staaten des Nahen Ostens eine Politik der Zurückhaltung und Nichteinmischung vorzieht. Besonders durch die Machtkonstellationen des Kalten Krieges orientierte sich die kemalistische Türkei am Westen, um sich dem Einfluss der Sowjetunion zu entziehen und wurde Mitglied des Verteidigungsbündnisses North Atlantic Treaty Organization (NATO). Dies führte zu weiteren Zerwürfnissen mit den Staaten des Nahen Ostens (Taşpınar 2011a: 3).

Generell liegt der unabhängigen und nationalistischen Außenpolitik des Kemalismus aber ein Misstrauen gegenüber westlichem Imperialismus zugrunde (Taşpınar 2008: 6). Die prowestliche Orientierung steht deshalb unter Kemalist*Innen immer mehr in der Kritik, da der Westen die wahren Interessen der AKP verkenne, welche versuche, den politischen Islam wieder zu stärken. Zudem stehen die immer häufiger geäußerten westlichen Menschen- und Minderheitsrechte entgegen der kemalistischen Einstellung zum kurdischen Separatismus. Die prowestliche Orientierung des Kemalismus welche zu Zeiten des Kalten Krieges vorherrschend war, wandelt sich nun immer mehr zu einer Ablehnung des Westens (Taşpınar 2011a: 3).

Unabhängig von der geopolitischen Ausrichtung strebt der Kemalismus also eine souveräne und unabhängige Politik an, welche eine Säkularisierung des türkischen Staates und assimilierende, ‚türkifizierte‘ Nationalidentität und damit eine strikte Ablehnung des politischen Islams und des kurdischen Separatismus beinhaltet. Außenpolitisch bedeutet das eine Zurückhaltung gegenüber den Staaten des Nahen Ostens und auch eine zunehmende Ablehnung des Westens.

Der Kemalismus wird dabei immer häufiger weniger als kohärentes ideologisches oder strategisches Konzept gesehen, sondern wird vielmehr als säkularer und nationaler Reflex gedeutet. Nach Ömer Taşpınar befindet sich der Kemalismus deshalb in der Krise, denn „there is no agreement among Kemalists themselves about what Kemalism stands for in the context of the twenty-first century“ (Taşpınar 2008: 16).

2.2 Neo-Osmanismus

Der Osmanismus war eine liberale, politische Bewegung im 19. Jahrhundert, welche das Ziel hatte, eine zivile osmanische nationale Identität zu kreieren, die über ethnischen, linguistischen und religiösen Identitäten steht (Grigoriadis 2010: 4). Der Neo-Osmanismus wurde erstmals in den frühen 1990er Jahren von liberalen, säkularen Intellektuellen unter der Regierung von Turgut Özal formuliert und richtete sich gegen die strikte Säkularisierung, das dominante Nationaldenken und die prowestliche Orientierung des Kemalismus. Stattdessen wurde der Fokus auf die multiethnische Zusammensetzung und den moderaten politischen Islam des osmanischen Reiches gelegt. Die Türkei betonte die linguistische, kulturelle und religiöse Verbindung zum Kaukasus, Zentralasien, dem Balkan, dem Nahen Osten und Nordafrika an Stelle von einer obsessiven prowestlichen Orientierung. Die außenpolitischen Vorstöße in diesen Regionen waren allerdings relativ wirkungslos, da die Türkei nicht über ausreichend machtpolitische und wirtschaftliche Ressourcen verfügte um eine Einflussnahme nachhaltig zu gestalten (Onar 2009: 11).

Seit Regierungsübernahme der AKP hat der ehemalige türkische Chefberater und Außenminister Ahmet Davutoğlu den Neo-Osmanismus reinterpretiert. Die Türkei sollte eine proaktivere Außenpolitik betreiben, um ihrer historischen und geographischen Tiefe, welche aus dem osmanischen Erbe resultiere, gerecht zu werden. Daraus leitet er in seinem Konzept der ‚Strategischen Tiefe‘ einen Regionalmachtanspruch her, welcher durch die Anwendung von ‚soft power‘ auf ökonomischer, diplomatischer, linguistischer und kultureller Ebene durchgesetzt werden kann (Grigoriadis 2010: 5).

Der Neo-Osmanismus nimmt damit eine Wende in der türkischen Außenpolitik vor und bricht mit dem Kemalismus, indem er die Geschichtsschreibung reinterpretiert und das multiethnische und multireligiöse osmanische Reich als ein multikulturelles Reich porträtiert. Damit wurde das islamische Erbe der Türkei mit den verschiedenen Identitäten versöhnt und die daraus resultierende gemeinsame Identität als ‚Gegenmittel‘ zum kurdischen Separatismus eröffnet. Durch diese romantisierte Geschichtsdeutung wird das osmanische Reich als friedensstiftend und stabilitätsbringend dargestellt. Die Türkei als Erbin des osmanischen Reiches beansprucht somit die Rolle einer Regionalmacht, welche als Mediatorin in regionalen Konflikten agiert und Frieden, Stabilität und wirtschaftliches Wachstum in den ehemaligen Gebieten des osmanischen Reiches und darüber hinaus bringt (Yanık 2011: 80-84).

Für die Außenpolitik bedeutet das, dass die Türkei auf eine nicht-imperialistische und nicht-islamisierende Weise die prowestliche Orientierung mit einer Hinwendung zu den Staaten des Nahen Ostens komplettiert und einen Regionalmachtanspruch erhebt, der nicht aus einem militaristischen Image gespeist wird, sondern durch die Anwendung von ‚soft power‘ geltend gemacht wird und an das historische und kulturelle Erbe des osmanischen Reiches anknüpft (Onar 2009: 2). Nach Ömer Taşpınar ist der Neo- Osmanismus „an attempt to balance and broaden the horizon of Kemalism and its over-obsession with Turkey‘s Western identity and trajectory“ (Taşpınar 2008: 14).

2.3 Türkischer Gaullismus

Der türkische Gaullismus ist ein neueres Konzept, welches hauptsächlich auf die Steigerung des türkischen Selbstbewusstseins im außenpolitischen Auftreten und eine zunehmenden Unabhängigkeit vom Westen abzielt (Taşpınar 2011b: 16). Der türkische Gaullismus ist keine islamistische, sondern eine selbstbewusste, prestigeorientierte, bisweilen trotzige strategische Orientierung (Taşpınar 2012: 133), die nach voller Unabhängigkeit, Souveranität, strategischem Einfluss und nach „Turkish glory and grandeur“ (Taşpınar 2011b: 16) strebt.

Dieses außenpolitische Selbstverständnis speist sich aus verschiedenen Einflüssen. Erstens teilen sowohl das kemalistisch orientierte türkische Militär als auch die neo- osmanisch orientierte politische Elite die Vorstellung von türkischer Unabhängigkeit und türkischem Nationalismus, welche die Grundlage des türkischen Gaullismus darstellen (Taşpınar 2011b: 16). Zweitens hat die Türkei in den Jahren unter der AKP- Regierung ein erstaunliches wirtschaftliches Wachstum aufgezeigt, welches seine ökonomische Einflussnahme gegenüber dem Nahen Osten und dem Westen ausbauen konnte. Drittens konnte die Türkei zumindest bis zum Ausbruches des Konfliktes in Syrien auch mit einer relativen politischen Stabilität beeindrucken, da sie einen Friedensprozess mit der kurdischen Arbeiter*Innenpartei Partiya Karker ê n Kurdistan ê ( PKK) und Demokratisierungsprozesse einleitete (Taşpınar 2011a: 4). Viertens wird die Türkei aufgrund ihrer geographischen Lage und Geschichte von politischen Eliten kontinuierlich als ‚einzigartig‘ und ‚außergewöhnlich‘ konstruiert. Obwohl weder das osmanische Reich noch die Türkei kolonisiert wurden, kann mit dieser Konstruktion das Gefühl der Unterlegenheit gegenüber den westlichen Staaten überwunden werden (Yanık 2011: 80-83).

[...]


1 Der Begriff „Türkei“ ist als vereinfacht zu verstehen und bezeichnet, wenn der Kontext nicht spezifisch geographisch ist, die AKP-geführte Regierung des Landes.

2 Der Begriff „Westen“ oder der „westlichen Staaten“ wird in der vorliegenden Arbeit simplifiziert verwendet und meint die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie die Vereinigten Staaten von Amerika (USA).

3 In dieser Arbeit wird der Begriff „arabische Aufstände“ verwendet, da die in der wissenschaftlichen Literatur oftmals synonym verwendeten Begriffe „arabischer Frühling“ oder „arabische Revolutionen“ aufgrund der realpolitischen Entwicklungen als euphemistisch angesehen werden.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Zwischen Theorie und Wirklichkeit. Wie die türkisch-syrischen Beziehungen die Konzepte Kemalismus, Neo-Osmanismus und türkischen Gaullismus herausfordern
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
28
Katalognummer
V446685
ISBN (eBook)
9783668825161
ISBN (Buch)
9783668825178
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internationale Beziehungen, Türkei, Syrien, Gaullismus, Osmanismus, Kemalismus
Arbeit zitieren
Leonie Brandl (Autor), 2017, Zwischen Theorie und Wirklichkeit. Wie die türkisch-syrischen Beziehungen die Konzepte Kemalismus, Neo-Osmanismus und türkischen Gaullismus herausfordern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446685

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