Dokumentation des Baus eines Computers


Facharbeit (Schule), 2018
61 Seiten, Note: 5,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

- Einleitung

- 1.0 Dokumentation
- 1.1 CPU (Was ist eine CPU und wie funktioniert sie)
- 1.2 Auflistung der verbauten Komponenten (ohne Wasserkühlung)
- 1.3 CPU (Prozessor)
- 1.4 Mainboard
- 1.4.1 Bios Menu
- 1.5 Bildschirmanschlüsse
- 1.6 Die Grafikkarte
- 1.7 Der Speicher
- 1.7.1 Der Festplattenspeicher

- 2.0 Kühlung
- 2.1 CPU köpfen
- 2.2 Wasserkühlung
- 2.3 Bau der Wasserkühlung
- 2.4 Befüllung
- 2.5 Das Erschrecken nach dem Zusammenbau

- 3.0 Herstellung der PC Komponenten
- 3.1 Die Geschichte des Computers
- 3.2 Die Kurzgeschichte der Wasserkühlung
- 3.3 Schlusswort

- 4.0 Preisliste
- Gesamtwert des PCs
- Gesamtwert aller gekauften Teile

- 5.0 Quellenverzeichnis
- Quellen der Bilder und Texte

1.0 Dokumentation

1.1 CPU (Was ist eine CPU und wie funktioniert sie)

CPU erkl ä rt

Aller Anfang ist schwer, genauso wie der meines PCs. Meine erste schwierige Aufgabe war, erstmal alle richtigen Komponenten für meinen PC passend zusammenzusuchen. Wenn man sich PC Komponenten willkürlich zusammensucht passen sie meistens nicht. Z.B. gibt es verschiedene Sockelarten auf dem Mainboard für die CPU. Das hört sich jetzt für den Leser voraussichtlich ziemlich fremd an, also erkläre ich es mal kurz. Es gibt sehr viele Fremdwörter in der PC Welt, welche ich hier nun ganz kurz erwähne und die Bedeutung sage: CPU, eine CPU ist das Hauptrechenteil eines PCs und bedeutet nichts anderes als Central Processing Unit, sprich Zentraleinheit. Dann gibt es noch die GPU, welche das Hauptrechenteil der Grafikkarte ist. Wenn man von einer GPU spricht ist meist die Grafikkarte gemeint. GPU bedeutet genau „graphics processing Unit“ sprich Grafikkarte. Eine CPU besteht aus einer kleinen Platine und einem silbernen Kühlblock:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1.0 CPU (i7 8700K)

Die kleine Platine hat eine ganz bestimmte Form. Die Form unterscheidet sich Großteiles von der Marke aber auch von eins bis zwei verschiedenen Serien. Die zwei großen CPU Hersteller sind AMD und Intel, jedoch die öfters verkauften sind die Intel CPUs. Amd hat 3 Große reine: Ryzen 3, Ryzen 5 und Ryzen 7. Außerdem haben sie noch ein paar Einzel CPUs, die nicht in einer Reihe sind. Intel hat vier Große reihen: i3, i5, i7 und i9. Nun habe ich gesagt gibt es drei Große verschiedene reihen, die sich unterscheiden. Die hauptreihe die in über 50% der PCs verbaut ist, ist die Intel i3 - i7 reihe. Die andere reihe ist die i9 reihe und dann noch die AMD reihen. Diese drei verschiedenen Hauptreihen unterscheiden sich von der Form untereinander.

Nun wird man sicherlich etwas verwirrt sein, jedoch kann man etwas Grundlegendes sagen: Die Prozessoren von AMD und von Intel haben alle die gleichen Funktionen, nur unterscheiden sie sich in der Leistung und wie gerade eben gesagt in der Platinen Form.

Wir nehmen jetzt mal ein Beispiel: die i3 - i7 reihe (die Hauptverbaute). Diese Reihe hat also eine bestimmte Platinen Form, die logischerweise auch nur in bestimmte Mainboards passen. Die Mainboards müssen dafür natürlich auch richtig hergestellt sein und müssen dafür den sogenannten richtigen «Sockel» haben. Der Sockel ist also die vorbereitete Form wo die CPU rein kommt. Dieser Sockel heißt: 1151 der meist verbaute also.

Zusammengefasst: jede Reihe der CPU hat ihre eigene Form, an die die Mainboards angepasst werden müssen was man dann Sockel nennt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1.1 (Mainboard Sockel)

Jetzt erkläre ich noch etwas zu den Arten der CPU Reihen. Manche kennen bestimmt die Automarke VW, da gibt’s den Golf 1, golf2 usw.…. Genauso ist es bei den CPUs von Intel (i3 - i7). Diese Modelle heißen immer 4700, dabei verändert sich immer die erste Zahl, also würde der 4700 im gesamten so heißen: i7 4700. Die nächste Generation wäre dann i7 5700 dann i7 6700 usw.… Die aktuell neuste Generation ist die 8700. Ich habe in meinem PC den i7 8700k verbaut. Diese Wahl für den i7 8700k habe ich nicht wegen bestimmten vorgaben getroffen, sondern ich habe einfach den neusten Prozessor gekauft, da dieser in seiner Preisklasse natürlich die höchste Leistung hat. Jetzt taucht da auch noch dieses K auf. Das K bedeutet, dass man die CPU übertakten kann. Angenommen ich kaufe jetzt einen i7 8700 und baue den in meinen PC ein, heißt das ich bekomme die vorgegebene Leistung und kann daran nichts mehr verändern, das heißt es ist eine Sperre drin, dass ich nicht mehr Leistung hohlen kann. Wenn ich jetzt jedoch den i7 8700K verbaue kann ich mehr aus der CPU raus hohlen als nur die vorgegebene Leistung, also kann ich ihn übertakten. Übertakten bedeutet so viel wie tunen das bedeutet, dass ich manuell mehr Leistung aus der CPU raus hohlen kann wie vorgegeben. Möchte man diese Leistung nun manuell mehr raushohlen macht man das aber nicht physisch, sondern mit der Software im Bios Menu. Das Bios Menu ist das

Hauptprogramm des PCs, welches von Anfang an auf dem Mainboard installiert ist. Wenn man den PC fertig zusammen gebaut hat kommt man in dieses Menu, dazu aber später mehr. jetzt haben wir den Anfang des PC Zusammenbaus erklärt und wissen jetzt auch schon welche CPU verbaut ist. Um die weiteren Sachen zu erklären zähle ich nun mal alle Komponenten auf, die in meinem PC verbaut sind. Einige Komponenten kommen wahrscheinlich noch ziemlich unbekannt vor, ich werde aber alle nacheinander erklären im Zusammenhang mit dem PC Aufbau.

1.2 Auflistung der verbauten PC Komponenten (ohne Wasserkühlung)

Mit Korrektur der neuen Komponenten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1.2.1 (Bild aller eingebauten Komponenten)

Das hier oben aufgezeigte Bild zeigt alle Komponenten in ihrer Originalverpackung an. Nun eine kleine Auflistung der Eingebauten Komponenten:

- Mainboard: Asus ROG Strix Z370-F Gaming
- Netzteil: Corsair RM850x
- Grafikkarte: Gigabyte Geforce 1080ti (watercold) 11GB
- CPU: i7 8700K
- Ram: G.SKILL RGB Ram 16GB 3200MHz
- HDD: WD 3TB
- SSD: Samsung 850 Evo (500GB)
- SSD M.2: Samsung 960 Evo (250GB)
- Gehäuse: NZXT H700 (Black)

1.3 CPU (Prozessor)

Einbau und K ö pfen

Nachdem ich jetzt schon den CPU teil erklärt haben gehe ich im Zusammenbau schritt für

Schritt weiter. Wenn man die CPU nun in den Sockel auf dem Mainboard eingesetzt hat zieht man die am Mainboard angebrachte Halterung fest wodurch sich die CPU Platine mit dem Mainboard verbindet und gleichzeitig auch befestigt wird. Diese Kraft der Halterung unterschätzt man teilweise. Bei der Befestigung der CPU wird etwa eine Lastkraft von 438Kilo dabei eingesetzt wodurch die CPU auf keinen Fall sich irgendwie lösen kann. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Im PC müssen zwei Komponenten gekühlt werden, die Grafikkarte und die CPU. Wenn man die CPU nun nicht kühlen würde und den PC einschaltet, erreicht die CPU schnell Temperaturen von über 100grad. Wenn das passiert und sie etwa 20-30sekunden lang über 100grad hat und noch heißer wird, kann es sehr schnell passieren das sie aus dem Sockel explodiert, sprich aus der 438Kilo Halterung rausspringt und danach kaputt ist. Wenn das passieren würde wäre nach der Explosion nicht nur die CPU kaputt, sondern auch das Mainboard und fast alle Komponenten, die daran angeschlossen waren. Darum darf man einen PC sprich einen PC nach Fertigstellung des Zusammenbaus nie ohne Kühlung einschalten.

Wenn die CPU wie in jedem Normalfall aber gekühlt wird, hat sie während dem Normalbetrieb rund 36-40grad und bei starker Belastung wie z.B bei Gaming oder wenn man ein Video in einem Programm zusammengeschnitten hat und das Video exportiert (rendert) kann die CPU bis zu 90grad trotz Kühlung heiß werden. Da habe ich bei meinem PC vorgesorgt und habe aus diesem Grund die CPU geköpft. Eine CPU zu köpfen ist mit vielen Risiken verbunden und auch nicht ganz einfach, darum erkläre ich jetzt mal wie es geht und was es bringt eine CPU zu köpfen.

Wenn man eine CPU köpfen will, bedeutet das so viel wie das man bessere Temperaturen aus der CPU rausbekommen möchte. Vorher habe ich nun schon erklärt aus was eine CPU besteht, aus der Platine und aus dem silbernen oben angebrachten Kühlkörper. Köpft man nun die CPU trennt man mit einem Werkzeug den silbernen Kühlkörper von der CPU und beseitigt die darunter angebrachte Wärmeleitpaste.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1.3.1 (B8uer Tool - CPU Köpfung)

Was Wärmeleitpaste ist hört man voraussichtlich schon am Namen, eine Paste die Wärme leitet, was man braucht damit die Hitze der CPU an den Kühler geleitet wird, oder auch umgekehrt. Ein weiterer Grund warum man diese von der CPU nimmt sprich die CPU eben köpft ist das die unter dem Kühlkörper angebrachte Wärmeleitpaste meist eingetrocknet ist und darum nicht einmal mehr richtig die Wärme leitet. Was das zur Folge haben kann wissen wir nun ja schon, wenn die CPU überhitzt. Aus diesem Grund habe ich meine CPU geköpft und anstatt neue Wärmeleitpaste rein zu füllen habe ich Flüssigmetall hingetan. Flüssigmetall hat mehrere große Vorteile. Erstens kann sie schon mal nicht eintrocknen was einer der größten Vorteile ist. Außerdem kann Flüssigmetall viel besser Wärme leiten als Wärmeleitpaste. Aus was Flüssigmetall besteht kann man sich ja denken, es hat Metallanteile so wie Kupfer Graphit und Silberbestandteile. Die normale Wärmeleitpaste hingegen kann man vergleichen mit einem Radiergummi, der wie knete ist, sie ist also leicht fest und hat die Farbe grau, sie besteht meistens aus Silikon öl, was aber je nach Hersteller verschieden ist. Hat man die Wärmeleitpaste nun fertig ausgetauscht muss man nun wieder den silbernen Kühlkörper auf die Platine anbringen wo auch die Wärmeleitpaste ist. Das macht man ganz einfach mit einem Sekundenkleber, so dass der Kühlkörper gut hält. Nun gibt es aber auch Nachteile beim Köpfen einer CPU: Ein sehr großer Nachteil ist das nach dem Köpfen die Garantie weg ist. Das heißt wenn man die CPU beim Köpfen kaputt macht, oder sie nach Köpfen in Betrieb kaputt geht kommt nicht der Hersteller für die Reparatur oder für eine neue CPU auf, das liegt bei einem ganz alleine. Das eine CPU nach dem köpfen kaputt geht kommt jedoch sehr sehr selten vor, meistens wenn eine CPU kaputt geht liegt das an einem Kurzschluss oder an solchen Dingen, jedoch nicht am köpfen selbst. Man muss es jedoch auch nicht provozieren da die CPU auch kaputt gehen kann, wenn man nur auf die Platine fasst, welche mit dem Sockel verbunden wird, kurz gesagt man muss einfach aufpassen beim Hantieren mit einer CPU und dann wird mit großer Wahrscheinlichkeit nichts passieren.

1.4 Mainboard

Was das Mainboard ist, hört man eigentlich auch schon in dem Namen. Mainboard da liegt das Wort Main drinnen was ins Deutsche übersetzt «Haupt» heißt. Im Ganzen übersetzt heißt also Mainboard = Hauptplatine. Das Mainboard ist also der Hauptteil des Computers worauf alles aufgebaut wird, so wie programmiert wird.

Wie man hier auf der linken Seite nun sehen kann ist mein Mainboard abgebildet. Was der Sockel in der Mitte ist, wissen wir ja bereits. Neben dem Socken rechts hat es vier lange Steckplätze. Diese vier Steckplätze sind für den Ram vorgesehen, der Ram ist der Arbeitsspeicher, auf den wir gleich noch zurückkommen. Dann gibt es noch zwei Mal die m.2 SSD Anschlüsse, welche verteilt auf dem Mainboard zu finden sind. Den einen Anschluss findet man unten rechts unter der Abdeckung und den anderen gerade unter dem CPU Sockel, man sieht ihn nur sehr schwer. Natürlich gibt es auch noch die drei Grafikkarten Slots, welche man unten links sieht (die drei länglichen die sich nach oben bis fast in die Mitte verteilen).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1.4.1 (Mainboard)

Die kleineren Slot Anschlüsse zwischen drinnen sind für weitere Grafik Einheiten wie game captures oder so weiteres. Eine Game capture Card ist nichts anderes wie ein Aufnahmegerät womit man einen PC Bildschirm aufnehmen kann. Als letztes haben wir noch ganz viele verschiedene Stecker welche über das Ganze Mainboard verteilt sind, sprich oben links der 8pin Anschluss ist der Anschluss für die Stromversorgu8ng der CPU, genauso wie auf der rechten Seite gibt es einen länglichen 24pin Anschluss der für die Stromversorgung des ganzen Mainboards zuständig ist. Pin bedeutet nichts anderes wie die Anzahl kleiner Verbindungen, die verbunden werden. z.B. sieht man oben links beim Mainboard den Stromanschluss für die CPU, welcher ein 8pin Stecker ist. Man sieht auch genau acht Eingänge für die kleinen Verbindungen, darum acht Pins. Außerdem gibt es verschiedene Formen der Pin Anschlüsse. Wir nehmen gerade mal das Beispiel von gerade eben mit dem CPU Strom Anschluss, man sieht dort nun acht Verbindungen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1.4.2 (CPU Strom Pin)

Wenn man aber mal genauer hinsieht, kann man sehen das die Pin Anschlüsse entweder ein Quadrat sind, oder ab einer kante gerade sind und an den anderen vier rund sind. Da fragt man sich natürlich warum man nicht alle gleich macht, was genau einen Grund hat: Die Stecker, die dort eingesteckt werden kommen natürlich vom Netzteil, welches aber bei jeder Ausgabe (wozu wir gleichkommen) eine andere Stromstärke ausspannt. Dass die Kabel und damit auch die Stromstärke nicht vertauscht wird, werden die Anschlüsse auf dem Mainboard so wie das Kabel also mit den verschiedenen Formen extra aufeinander angepasst, so dass sie nicht vertauscht werden können und nicht ausversehen eine andere Stromspannung ins Mainboard eingespannt wird. Soweit kennen wir nun die grundlegenden Dinge für das Mainboard. In etwa der Mitte des Mainboards kann man ein rundes Ding sehen, das Runde Ding ist eine Knopfbatterie. In einem Mainboard wird diese aber die BIOS Batterie genannt. Nun kommt voraussichtlich die Frage auf was BIOS bedeutet. Genau übersetzt bedeutet BIOS «Basic Input Output System». Diesmal kann man aus dem Namen des Wortes nicht viel heraus hören so wie bei den anderen Worten zuvor. Das BIOS ist ein Programm, sprich es ist das Hauptprogramm, auf dem der PC aufgebaut ist. Wenn man den PC nun fertig zusammengebaut hat und ihn das erste Mal startet, kommt man direkt in das vom Hersteller vorinstallierte BIOS Menu. Das Menu an sich ist ziemlich kompliziert, da man dort alle Informationen des PCs sehen kann so wie umstellen kann. Wenn man nach dem Zusammenbau des PCs nun das erste Mal ins BIOS Menu kommt, überprüft man zuerst mal das allerwichtigste, sprich überprüft man das die Kühlungsbedürftigen Komponenten in der richtigen Temperatur laufen. Ich hatte ganz am Anfang da einen kleinen Fehler gemacht, den ich glücklicherweise rechtzeitig bemerkt habe. Mein Fehler war das ich den CPU kühler nicht festgenug angeschraubt hatte und somit er die Wärmeabfuhr nicht richtig Betreiben konnte. Als ich dann mit dem nicht richtig angeschraubten Kühler den PC das erste Mal startete und in das BIOS Menu gelangte, war die CPU bei etwa 98 Grad. Ich schaltete den PC sofort aus und überprüfte natürlich den Kühler bei der CPU. Was ich bei der Überprüfung natürlich nicht sehen konnte war das der kühler nicht festgenug angeschraubt war, weshalb ich auch nur die Dichtungen der Kühlung sowie die Funktion der Kühlleitungen überprüfte. Als ich den PC nun das zweite Mal einschaltete war das Problem immer noch da was für mich unerklärlich war. Ich plante schon eine komplett neue Kühlung zu bauen was aber unnötig gewesen wäre. Jedenfalls baute ich daraufhin die ganze Kühlung der CPU ab und tauschte die Wärmeleitpaste aus da das für mich der einzig logische Punkt war wie ich die Kühlung richtig funktionsfähig machen könnte. Als ich diese nun ausgetauscht hatte und den CPU kühler wieder anschraubte startete ich den PC also das dritte Mal.

Diesmal war der Fehler weg jedoch hatte ich alles gleich gemacht wie bei der erst Installation außer das ich den Kühler fester angeschraubt hatte, wodurch das Problem für mich nun auch eine Lösung ergab.

1.4.1 Bios Menu

Nun zurück zu dem BIOS Menu. Wie ich bereits gesagt habe sieht man und überprüft man im BIOS Menu die Temperaturen der kühlen Komponenten. Das ist aber nicht alles was man im BIOS Menu macht, man überprüft auch ob die Lüfter richtig laufen und kann den Takt der CPU genauso der GPU überprüfen. Takt bedeutet Leistung, sprich meine CPU (i7 8700k) hat einen Basis Takt von 3,7Mhz, was absolut ausreichend ist, auch für mich. Wenn man jedoch eine höhere Taktzahl möchte, z.B. 4,2Mhz kann man das im BIOS Menu machen. Wenn man dies macht braucht man eine sehr leistungsstarke Kühlung da bei einer höheren Leistung der CPU natürlich auch mehr Hitze entsteht. Meine CPU ist eine kleine Revolution in der CPU Geschichte kann man fast schon sagen, da man meine CPU von dem Basistakt 3,7Mhz bis auf 5Mhz übertakten kann. So einen großen Leistungsunterschied konnte man zuvor aus keiner anderen CPU raushohlen. Damit meine ich genauer gesagt ist meine CPU eine kleine Revolution im übertakten, da es noch nur möglich war (von 2,7Mhz auf 5,0Mh) eine CPU um 2,3Mhz Leistung zu steigern. Gerade eben kam das Wort übertakten vor was eben die Bedeutung trägt das man im Bios Menu die Einstellungen ändert das die CPU mehr Leistung bekommt. Ich habe meine CPU jedoch nicht übertaktet, da ich mit der vorgegebenen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1.4.1.1 (Bios Menu)

Wie man bei dem Bild sehen kann, ist dass das Startbild eines normalen Mainboards. Wie man hier nun ganz oben in der Mitte des Bildes sehen kann, sieht man erstmal das aller wichtigste und zwar die CPU Temperatur. Diese wird immer aktuell angezeigt, jedoch wird auch die Temperatur von vor ein paar Sekunden noch angezeigt anhand eines Diagrames.

Das Hilft beim ersten hochfahren des PCs sehr, da man dadurch sehen kann ob die Kühlung leistungsfähig genug ist. Neben der CPU Temperatur Links kann man auch die genauen daten der CPU einsehen, sprich was man für eine CPU hat und man sieht die Taktung der CPU also kurz gesagt sieht man die Leistung, die die CPU erbringen kann.

Ein Kästchen unten dran sieht man den Ram Status wo man dann genau sehen kann wie viel Gigabyte Ram man hat und wie viele RAM Bänke man eingebaut hat (zum Ram, was das ist und wofür er gut, dazu komme ich später noch). In dem aller untersten Kästchen sieht man dann die Lüfter, welche angeschlossen sind, sprich man sieht genau mit was für einer Geschwindigkeit sie sich drehen welches man dann auch rechts bei «CPU Fan» manuell ändern könnte. Was man nun noch oben rechts in dem Kästchen sehen kann ist das «Ez System Tuning» was so viel bedeutet wie einfache System Verbesserung, sprich man könnte mit schon vom Mainboard Hersteller vorgegebenen Übertaktungs Masen den PS übertakten. Das heißt man muss nur auf übertakten klicken und der PC macht dies von selbst. Am Anfang war ich davon natürlich ziemlich angetan und habe das auch gemacht. Als der PC sich dann also selbst übertaktet hatte gelangte ich in das Normalverbraucher Windows Menu. Von dort aus dauerte es keine Minute bis der PC abstürzte. Ich dachte mir ehrlich gesagt nichts dabei, besser gesagt ich hatte keine Idee warum der PC immer abstürzte. Nach einigen malen abstürzen und wieder aufstarten des PCs, startete ich zum zweiten Mal das BIOS Menu und setzte alle Einstellungen auf Werkseinstellungen zurück. Als ich nach der Tat wieder in das Windows Menu kam, funktionierte alles Perfekt und der PC stürzte nicht mehr ab - es war ein großartiges Gefühl.

Zurück zum Mainboard. Das einzige was ich über das Mainboard noch nicht gesagt habe, ist das es natürlich am äußeren Rand links oben Anschlüsse hat. Wenn man das Mainboard fertig in den PC eingebaut hat, sieht der PC von hinten ja aus wie jeder normale den man auch in den Läden kaufen kann. Diese Anschlüsse, die man hinten am PC sehen kann sind von dem Mainboard. Sprich die oben links außen angebrachten Anschlüsse vom Mainboard sind nachher die, die man hinten am PC sieht. In den Außen angebrachten Anschlüssen ist dabei: USB - meistens mehrere sprich ist es normal das sechs USBs angebracht sind. Dann hat es natürlich noch einen Anschluss für das Internet, da die meisten Mainboards, die man für PCs kauft welche man selbst zusammenbaut kein WLAN inbegriffen ist. Außerdem hat es einen großen Vorteil, wenn man den PC mit einem Internet Kabel anschließt und es nicht über WLAN macht und zwar dass man mehr Internet Leistung bekommt. Wenn man nämlich über das WLAN in das Internet geht oder irgendetwas herunterladen möchte, dauert es viel länger als wenn man es über das Kabel macht, da man über das Wifi (WLAN) also sozusagen das kabellose Internet sehr viel Leistung (Internetgeschwindigkeit) verliert. Natürlich kann man das Problem auch lösen, wenn man nur WLAN in seinem Haushalt hätte. Die meisten würden jetzt sagen das man sich einen Internet Verstärker kaufen würde und den irgendwo im Haus in eine Steckdose einsteckt wodurch man mehr Verbindung hat. Dagegen habe ich auch nichts einzuwenden man hat, wenn man das Macht mit großer Wahrscheinlichkeit dann vollen WLAN empfang. Ein bisschen wird das auch helfen so das man etwas schneller im Internet surfen kann jedoch nicht viel. Das liegt nur an einem Grund, jedes WLAN oder besser gesagt die meisten WLANs strahlen ihr Internet in 2,4Ghz aus. Nun gibt es aber schon 5Ghz, diese 5ghz sorgen dafür das die Verbindung stabiler ist und mehr übertragen kann. Außerdem werden 5Ghz WLANe nicht von den anderen 2,4Ghz WLANs gestört wodurch meist die volle Leistung beim Benutzer ankommt.

Kommen wir zurück zum Thema was man hinten am Mainboard für Anschlüsse finden kann.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1.4.1.2 (Mainboard Anschlüsse)

Außer den CPU und Internet Anschlüssen gibt es noch Ton Anschlüsse, sprich Anschlüsse für Kopfhörer und ein Mikrofon. Diese beiden ton Anschlüsse findet man aber meist auch noch in der Front des PCs. Die Ton Anschlüsse genauso wie meist auch noch USB Anschlüsse an der Front sind von dem Gehäuse voreingebaut. Dadurch hat das Gehäuse auch Kabel, die dann mit dem Mainboard verbunden werden müssen. Das habe ich nur gesagt, da man meistens denkt, dass das Gehäuse nur ein Kasten ist wo man die Teile einbaut, das ist aber wie gerade eben beschrieben nicht mehr so, da eben das Gehäuse schon vorinstallierte Anschlüsse in sich hat. Als letztes hat das Mainboard noch Bildschirmanschlüsse wo später, wenn der PC fertig gebaut wurde die Bildschirme angeschlossen werden. Davon gibt es auch sehr viele verschiedene, genauer gesagt gibt es aktuell genau vier verschiedene Bildschirmanschlüsse.

1.5 Bildschirmanschlüsse

Bildschirmanschl ü sse und die Nutzung eines PCs ohne Grafikkarte

Es gibt einmal DVI was ein sehr alter Bildschirmanschluss ist, den man fast nicht mehr verwendet, dann gibt es noch VGA was die meisten voraussichtlich kennen oder gar noch benutzen. VGA ist zwar mittlerweile sehr alt, jedoch wird der Anschluss noch sehr viel verwendet und die meisten kennen diesen. Nach den zwei Anschlüssen kommt der erste etwas neuere Bildschirmanschluss namens HDMI. Den HDMI Anschluss kennen voraussichtlich auch sehr viele oder sogar fast jeder. Der HDMI Anschluss ist außerdem auch in jedem PC mittlerweile eigentlich verbaut. HDMI kann man sagen ist eine neue Generation aus einem Grund: HDMI hat eine sehr schnelle Reaktionszeit und kann natürlich mit der neuen Grafik 1080p mithalten, womit der VGA Anschluss meist nur 720p unterstütze. Ich habe soeben die Reaktionszeit erwähnt, die bei dem Normalverbraucher eigentlich keine Rolle spielt. Die Reaktionszeit bedeutet im Übrigen die Schnelligkeit der Bildübertragung von PC zum Bildschirm. Diese Schnelligkeit brauchen im Grunde genommen nur Gamer, sprich PC Spieler. Als letztes und als neustes ist der Anschluss «DisplayPort» noch im PC verbaut. Der DisplayPort ist der aktuell neuste und modernste und damit auch natürlich der leistungsfähigste Bildschirmanschluss. Der Displayportanschluss kann nämlich 4k Grafik von dem PC auf den Bildschirm übertragen. Das konnte zwar schon der HDMI jedoch nicht mit 60Hz. Nun kommt schon wieder eine neue Grafikeinheit auf nämlich Hz. Was Hz sind kann man ganz einfach erklären: Jeder wird wahrscheinlich FPS kennen, kurz gesagt FPS heißen „Fraps per second“, ins Deutsche übersetzt heißt das Bilder pro Sekunde. Die FPS sorgen dafür das auf dem Bildschirm alles flüssig läuft, ein gutes Beispiel hierzu: Wenn man mit der Maus auf dem Computer von der einen Seite zur anderen Seite geht, läuft es flüssig und man könnte ihr den ganzen weg zu sehen. Angenommen man hätte nun einen sehr schlechten PC mit wenig FPS, so würde man wenn man mit der Maus auch von der einen Seite zur anderen Seite des Bildschirmes geht sie nur in Stücken sehen, sprich wenn man ihr den ganzen weg zu sehen würde, würde sie andauernd stehen bleiben und plötzlich an einem anderen Ort auftauchen. Also sorgen die FPS dafür das alles flüssig läuft, im Übrigen muss ich dazu noch sagen das man den Rest gleich versteht das die FPS von dem PC kommen und die Leistung die CPU und Grafikkarte erbringen. Nun hat der PC also große Leistung und kann flüssige FPS wiedergeben, dann muss das natürlich der Bildschirm auch können. Und genau das sind beim Bildschirm die Hz (Hertz). Also stehen die Hertz dafür welche Leistung der Bildschirm erbringt, also hat ein 60Hertz Bildschirm eine Bildwiederholungsrate von 60Hertz. Die aktuell besten Bildschirme auf dem Markt sind 4k mit 60Hz (4096x2160 mit 60Hz). Das man diese Grafik auf einen Bildschirm bekommt braucht man einen sehr guten PC und natürlich auch einen 4k leistungsfähigen Bildschirm. Nun gibt es ja auch noch die Normale Grafikeinheit: Full HD, das sind 1920x1080p. So einen Bildschirm sprich einen leistungsfähigen Computer hat eigentlich jeder. Genauso hat mittlerweile eigentlich jeder Laptop Full HD. Ein anderer großer Vorteil, wenn man nun einen sehr leistungsstarken PC hat, er aber nur Full HD kann, ist, dass man mehr wie 60Hz haben kann. Bei einem Full HD Bildschirm kann man bis zu 160Hz gehen womit dann das ganze Bild des Bildschirmes flüssig läuft. Jedoch kann man so viel Hz nur mit Full HD erreichen, mit 4k Grafik ist diese Technik noch nicht komprimiert. Nun muss man also für sich selbst entscheiden ob man ein flüssiges Bild haben will, oder ob man gute Grafik haben will. In meinem PC ist das beides vorhanden, sprich wenn ich nur einen Full HD Bildschirm anschließe kann ich bis zu 160Hz haben, jedoch habe ich mich für die genaue Grafik sprich 4K entschieden womit ich jedoch nur 60Hz habe.

Im Grunde genommen merkt man das aber auch nicht groß außer, wenn man z.B. 30Hz hat, dann würde es natürlich schon kritisch werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild 1.5.1 (Die vier Arten der Bildschirmanschlüsse)

In diesem Bild kann man nun alle vier Bildschirmanschlüsse sehen. Was man direkt erkennen kann ist der Generationsunterschied, oben sind die beiden alten Bildschirmanschlüsse und unten die beiden neuen. Bei den alten Bildschirmanschlüssen war oftmals auch das Problem, das die Verbindungen im Stecker drinnen verbogen sind, wodurch man den Stecker irgendwann nicht mehr verwenden konnte. So etwas kann mit den heutigen Steckern nicht mehr passieren.

Immer einen dieser Anschlüsse hat das Mainboard verbaut. Die Grafik sprich den

Bildschirmanschluss, den das Mainboard da ausgibt wird über die CPU betrieben. Genauer gesagt kann man einen PC auch ohne Grafikkarte benutzen, solange die CPU eine Grafikeinheit in sich verbaut hat. Das bedeutet also die CPU wäre dazu leistungsfähig genug einen Bildschirm zu betreiben. Es gibt voraussichtlich mehr PCs auf der Welt, die keine Grafikkarte haben, sondern das Bildschirmbild über die CPU läuft, und das nur weil meistens Büros solche PCs nutzen. Somit kommt ein Büro in der Herstellung oder beim Kauf des PC sehr billig davon und muss also nicht viel zahlen. Jedoch hat fast jeder PC, der im privat besitz ist natürlich eine Grafikkarte, womit also mehr Anschluss Möglichkeiten vorhanden sind. Kurz gesagt, wenn man eine Grafikkarte im PC eingebaut hat kann man mit Sicherheit zwei Bildschirme an einen PC anschließen, da natürlich auch mindestens zwei Stecker ausgaben bei der Grafikkarte vorhanden sind. Es gibt natürlich viele verschieden Grafikkarten auf dem Markt, von neu zu alt und natürlich gibt es dann von der aktuellsten Generation verschiedene Grafikkarten von verschiedenen Herstellern.

[...]

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten

Details

Titel
Dokumentation des Baus eines Computers
Note
5,5
Autor
Jahr
2018
Seiten
61
Katalognummer
V448566
ISBN (eBook)
9783668833814
ISBN (Buch)
9783668833821
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit wurde in der Schweiz bewertet, wo 6 das beste ist. Die Arbeit war eine 5,5
Schlagworte
Eine sehr gut gelungene Dokumentations Arbeit
Arbeit zitieren
Sebastian Himmele (Autor), 2018, Dokumentation des Baus eines Computers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/448566

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Dokumentation des Baus eines Computers


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden