Teamentwicklung als Methode der Personalentwicklung


Hausarbeit, 2017

26 Seiten, Note: 3,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitang
1.1. Kontext und Aktualität der Betrachtung
1.2. Aufbau der Studienarbeit

2. Abgrenzung des Begriffs
2.1. Die Gruppe
2.2. Das Team

3. Teamentwicklung als Maßnahme der Personalentwicklung
3.1. Definition von Teamentwicklung
3.2. Ziel und Methoden von Teamentwicklungen

4. Ablauf und Phasen einer Teamentwicklung
4.1. Ablauf einer Teamentwicklung
4.2. Phasen einer Teamentwicklung

5. Teamrollen nach Beibin

6. Reflexion eigener Erfahrungen mit Teamentwicklung
6.1. Praxisbeispiel
6.2. Teamphasen und Teamrollen im Rahmen der eigenen Teamentwicklung
6.2.1. Teamphasen der eigenen Teamentwicklung
6.2.2. Teamrollen der eigenen Teamentwicklung

7. Diskussion

8. Literaturverzeichnis

9. Intemetquellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: Phasen der Moderation

Abbildung 2: Phasen der Gruppenentwicklung 8

Abbildung 3: Teamrollen nach Beibin 13

Abbildung 4: Eigene Darstellung einer ausgewählten Gruppe während des Teamentwick­lungsprozesses 19

1. Einleitung

1.1. Kontext und Aktualität der Betrachtung

Der Begriff „Gruppe“ lässt sich als eine Ansammlung von mehreren Individuen definieren. Wenn Menschen sich zusammenfinden, egal ob beruflich oder privat, können verschiedene Gruppen entstehen. Dies kann entweder auf freiwilliger Basis aber auch durch Druck von Au­ßen geschehen. Beispiele dafür sind etwa Lemgruppen in der Schule oder Universität, Verei­ne, Klassen und auch Gmppen in der Arbeitswelt. Die Zusammensetzung von Gmppen bildet eine Dynamik, welche im besten Fall, mit Hilfe strukturierter Teamentwicklung, gezielt ge­fördert und angeleitet werden kann.1 Um eine Gmppe zu einem Team zu entwickeln und eine sinnvolle, effiziente Verändemng der Mitarbeiter zu gewährleisten, bedarf es an erfahrenen Experten . In der heutigen Zeit ist vor allem das unternehmerische Umfeld von schnellen Ver­änderungen auf interner und externer Ebene geprägt. Einflüsse verschiedenster Arten fordem Unternehmen immer wieder heraus, dass diese sich schnell und flexibel an neue Herausforde­rungen anpassen. Eine reibungslose Teamarbeit trägt somit maßgeblich zum Unternehmenser­folg bei.2 Die Teamentwicklung als klassische Methode der Personalentwicklung ist eine Maßnahme, die dazu dient die Mitglieder eines Teams, effektiv auf die individuellen Proble­me und Herausfordemngen vorzubereiten und zu begleiten. Diese Maßnahmen dienen nicht ausschließlich nur dem Team, zudem können oftmals Verändemngen in den Charaktereigen­schaften der Mitarbeiter festgestellt werden. Letzen Endes spricht man von einem Team, wenn es folgende Merkmale aufweist. Eine kleine Gmppe von Individuen, die sich gegensei­tig mit ihren Fähigkeiten ergänzt und sich ein gemeinsames Leistungsziel setzt. Dieses Ziel wird unter ständiger gegenseitiger Unterstützung mit vollem Arbeitseinsatz und voller Verant­wortung angestrebt. Um so eine perfekte Team entwicklung zu erreichen, benötigt man ausge­bildete Experten. Diese sind vor allem in der heutigen schnelllebigen und technisierten Zeit von großer Bedeutung.

Aus diesem Gmnd beschäftigt sich diese Arbeit damit, die einzelnen Schritte in der Entwick­lung zu einem Team und die dazu passenden Gestaltungsmöglichkeiten zu veranschaulichen.

1.2. Aufbau der Studienarbeit

Die vorliegende Studienarbeit ist in sieben Kapitel aufgeteilt. Auf die Einführung folgt im zweiten Kapitel die Differenzierung der Begriffe „Gruppe“ und „Team“. Im dritten Kapitel wird auf die Teamentwicklung als Methode der Personalentwicklung eingegangen und diese genau definiert. Den Hauptteil stellen die Kapitel Vier und Fünf dar. Hier werden die einzelnen Phasen der Team entwicklung, sowie die Rollen innerhalb des Teams und der Ablauf genauer beschrieben. Das sechste Kapitel behandelt ein selbstgewähltes Beispiel aus der Praxis, welches die Teamphasen nach Tuckman und die Teamrollen nach Beibin ergänzt wird. Abgerundet wird die Studienarbeit durch Kapitel 7. Hier wird das Thema noch einmal reflektiert und anschließend ein Fazit gezogen.

2. Abgrenzung des Begriffs Team von Gruppe

In den nun folgenden Kapiteln wird die Grundlage für diese Arbeit geschaffen. Im Alltag werden die Begriffe „Gruppe“ und „Team“ oft nicht unterschieden. Dies ist jedoch ein erheblicher Fehler. In den nächsten Abschnitten werden die Begriffe daher genau erläutert um ein einheitliches Verständnis zu schaffen.

2.1. Die Gruppe

George c. Homans ein bekannter US-amerikanischer Soziologe definiert den Begriff der Gruppe als eine überschaubare Personenmehrheit, die über einen längeren Zeitraum in Interaktion steht. Es ist die Anordnung von mehr als zwei Personen, die sich über eine gewisse Zeitspanne wechselseitig beeinflussen und sich als „Wir“ wahrnehmen. Die Anzahl der Gruppe ist so gering, dass jedes Mitglied mit dem anderen in Verbindung treten kann und zwar nicht nur mittelbar, sondern von Angesicht zu Angesicht.3

Eine Ansammlung von Menschen ist jedoch nicht immer gleich eine Gruppe. Es gibt zum einen das soziale System, welches eine Gruppe von Personen darstellt, die mindestens ein gleiches Merkmal besitzen und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und sich währenddessen untereinander organisieren. Zum Anderen gibt es noch eine Art Serie. Das bedeutet, dass die Individuen innerhalb der Gruppe zwar gleiche Merkmale besitzen, jedoch nicht miteinander interagieren. Beispielsweise das gemeinsame Sitzen in einer U-bahn. Zudem lassen sich Gruppen noch in Primär und Sekundär, sowie formell und informell unterscheiden.

Die Primärgruppe ist organisch gewachsen. Sie kennzeichnet eine stabile Kleingruppe mit hoher emotionaler Bindung. Zum Beispiel eine Familie. Die Sekundärgruppe dagegen ist bewusst geplant und rational organisiert. Beispielsweise eine Arbeitsgruppe in einer Firma, in der klare Regeln gelten um spezielle Aufgaben erfolgreich zu lösen. Eine formelle Gruppe ist ebenfalls rational organisiert, bewusst geplant und zusätzlich eingesetzt. Die Gruppe besteht entweder über eine längere Zeit oder ist befristet, wie es zum Beispiel in Projektgruppen der Fall ist. Die informelle Gruppe entsteht meist aus spontanen, ungeplanten Beziehungen. Ziele, Werte und Normen der Mitglieder unterscheiden sich von der formellen Gruppe, da sie sich auf die Bedürfnisse der einzelnen Gruppenmitglieder konzentrieren. Eine Fahrgemeinschaft zum gemeinsamen Arbeitsplatz wäre hierfür ein passendes Beispiel.4

Es lässt sich also sagen, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl eine bedeutende Rolle für die Aufrechterhaltung und das Fortbestehen einer Gruppe spielt. Es schafft das sogenannte „Wir“-Gefühl, sowie gegenseitiges Vertrauen innerhalb der Gruppe.

2.2. Das Team

„Never change a winning Team“. Dieses sehr bekannte Sprichwort suggeriert, dass das Augenmerk in einem Team darin liegt, ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Dieses lässt sich durch verschiedene aufeinander abgestimmte Charaktere bestmöglichst erreichen.

Der Duden beschreibt ein Team als „eine Gruppe von Personen, die gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten.“5

Man kann also sagen, die Grundidee für das Zusammenarbeiten in einem Team ist die Ergänzung der Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder untereinander, wenn ein Ziel für ein Individuum alleine nicht lösbar ist.6 Teams werden daher zur Lösung bestimmter Aufgaben geschaffen, die sich durch bestimmte Merkmale auszeichnen.

Vereinfacht gesagt, Teams bauen sich um Aufgaben herum auf, um diese zu lösen.

- Die Teamziele sind an der Aufgabe ausgerichtet
- Die Anzahl und Eigenschaften von Teams sind an der Aufgabe orientiert
- Die Hierarchiestrukturen und Zusammensetzung sind an der Aufgabe orientiert
- Die soziale Interaktion dient in erster Linie dem Erfolg einer Aufgabe

Ist eine Aufgabe vollständig abgeschlossen wird das Team meist aufgelöst.

Teams bilden sich jedoch nicht nur in Vereinen oder Schulen. Vor allem in der Arbeitswelt ist die Bildung eines Teams oft von großer Bedeutung. Denn oftmals agieren die Mitglieder in verschiedenen Abteilungen großer Unternehmen zwar in einer Gruppe, als Team jedoch nicht. Dies kann eine Vielzahl von Gründen haben.7 Die häufigsten Gründe sind wohl Egoismus, Misstrauen gegenüber anderen, Starrköpfigkeit oder Beliebigkeit.

Um ein erfolgreiches Team zu gewährleisten, sollten die eben genannten Aspekte so gut es geht vermieden werden. Deswegen sollte zur optimalen Zusammenstellung eines Teams beziehungsweise bei auftretenden Problemen ein dafür ausgebildeter Moderator mit eingebunden werden.

Zusammenfassend kann behauptet werden, dass eine Gruppe aufgrund wichtiger fehlender Eigenschaften nicht immer ein Team, ein Team jedoch immer eine Gruppe ist.

3. Teamentwicklung als Maßnahme der Personalentwicklung

Nun folgt die Betrachtung der Grundlagen der Teamentwicklung, welche man als Maßnahmen der Personalentwicklung betrachten kann.

3.1. Definition von Teamentwicklung

Der Begriff Teamentwicklung beschreibt die Abläufe und Strukturen die innerhalb einer Gruppe optimiert und definiert werden. Dabei handelt es sich keineswegs um eine kurzlebige Entwicklung, viel mehr um eine langlebige. Das Team befindet sich durch ständige Beiträge der einzelnen Mitglieder im permanenten Wandel. Deswegen bedarf es einer dauerhaften Weiterentwicklung.8

Individuen schließen sich primär ohne ein gemeinsames Ziel, oder eine gemeinsame Identität, geschweige denn vorhandenen Ressourcen zusammen. Um daher eine Gruppe zu einem Team weiterzuentwickeln, müssen gewisse Rahmenbedingungen und die dazu passenden Entwicklungsimpulse vorhanden sein, beziehungsweise geschaffen werden. Dies ist ein langwieriger Prozess, der eine hohe Verantwortung, sowie reichlich Energie und abgestimmte Maßnahmen benötigt. Wenn ein Teamentwicklungsprozess erfolgreich ist, werden dadurch langfristige Synergieeffekte geschaffen, welche motivationsfördernd auf die Teammitglieder wirkt.

Bei der Teamentwicklung als klassische Methode der Personalentwicklung, durchlaufen die Teams einzelne Phasen. Dies hat den Sinn, einen Lemeffekt zu erreichen, wie man effektiv arbeitet, was im Laufe der Teamentwicklung dann zu einer Verändemng der Einstellungen der einzelnen Teammitgliedem führen kann.9

Heutzutage ist erfolgreiches Teamwork nicht nur mehr in Sportvereinen wichtig, sondern vor allem auch in Unternehmen. Das gemeinsame Arbeiten in Gruppen wird immer beliebter, Einzelarbeit dagegen verliert an Wert. Daher ist es von großem Vorteil, wenn aus einer Gmppe ein Team entsteht. Dies dient der Optimierung des Unternehmens und trägt maßgeblich zum Erfolg bei. Daher ist die Teamentwicklung als Maßnahme der Personalentwicklung ein wichtiges Instmment.

3.2. Ziel und Methoden von Teamentwicklungen

Das Ziel einer Teamentwicklung sollte immer die Steigerung des Teams als Ganzes sein. Dies kann durch verschiedene Methoden erreicht werden. Nicht nur die Steigerung des Teamgeists, sondern auch das hervorheben und fördern der individuellen Fähigkeiten der Teammitglieder sind Methoden auf dem Weg zu einem optimalen Team. Auf diesem Weg gilt es ganzheitliche Lösungen von Problemen die innerhalb der Gruppe auftreten zu finden. Diese Probleme entstehen meist auf der Emotionalen- oder auch Beziehungsebene. Verschiedene Störfaktoren wie Misstrauen, Neid, Unzufriedenheit und Rivalitäten erschweren es eine dauerhafte Lösung zu erreichen.10

Die Teamarbeit ist nicht nur im Unternehmen, sondern auch im Alltag oft der Grund für ein erfolgreiches Projekt. Der Hauptfokus liegt vor allem in der Steigerung der Effektivität und Effizienz des Teams, welcher über verschiedene Teilziele erreicht werden soll. Diese sind unter anderem Konflikte lösen, miteinander agieren, die Aufgaben und Rollen der Teammitglieder klären, Eigenverantwortung erlernen, das gemeinsame Erkennen und Bewältigen von Problemen auf der Sach- und Beziehungsebene, sowie der Verbesserung der Interaktion innerhalb des Teams.11

Um all diese Ziele zu erreichen, benötigt man bestimmte Methoden wie beispielsweise die Moderation. Der Moderator unterstützt primär die Arbeitsgruppen, in denen gelernt wird ein Problem oder eine Aufgabe in eigener Verantwortung fachgerecht zu bearbeiten. Daher ist es wichtig, eine praxisnahe und von Störungen befreite Umsetzung zu gewährleisten.

Der Moderator bereitet die Sitzungen effizient vor, leitet sie und bereitet sie nach, geht also systematisch vor. Der Erfolg der Moderation lässt sich im Nachhinein beispielsweise in der Messung der Arbeitsergebnisse feststellen, welche in der Regel in sechs Phasen abläuft.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1, Phasen der Moderation12

In der ersten Phase werden die Rahmenbedingungen bestimmt und die organisatorischen, administrativen Inhalte einer Sitzung festgelegt. Es wird sichergestellt, dass alle Teilnehmer anwesend sind und über den Sinn, Zweck und die Themen des Treffens informiert werden. Anschließend folgt eine Vorstellungsrunde, in der sich die Teilnehmer besser kennen lernen. Daraufhin werden die Themenpunkte zusammengetragen, welche die Mitglieder am relevantesten und interessantesten finden. Durch verschiedene Fragemethoden wie zum Beispiel einer Abstimmung per Handzeichen oder per Zettel, können die Themen dann entsprechend der Priorität der Teilnehmer in eine Reihenfolge gebracht werden. In der darauf folgenden Phase kann jeder Teilnehmer seine Ansichten zu den Themen äußern und vorhandene Ängste und Sorgen ebenfalls kundtun. Es soll die aktuelle Situation der Teilnehmer und deren Standpunkt erläutert und verstanden werden. Dadurch soll das aktive Zuhören aller Beteiligten gefördert, aber auch die Motivation gesteigert werden. Der vierte Schritt dient zur Bearbeitung der Themen und dem Dialog der Teilnehmer, welche ihr Anliegen erläutern sollen.

Nun schreitet der Moderator wieder ein. Er überwacht die Gespräche und leitet diese falls notwendig, in dem er Streitigkeiten und Diskussionen unterbindet. Nach der Klärung der Anliegen starten die Teilnehmer, mit Unterstützung des Moderators, mit dem Finden von Lösungen für die aufgetretenen Probleme. Außerdem werden die Ergebnisse der Diskussion festgestellt und gemeinsam besprochen. In der nächsten Phase sollen die Teilnehmer Maßnahmen finden, die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Gemeinsame Vorgehensweisen werden festgelegt um mögliche zukünftige Konflikte zu vermeiden. Abschließend wird das gesamte Gespräch dokumentiert, sowie gemeinsam reflektiert und bewertet. Jeder Teilnehmer kann seinen Beitrag einbringen und beispielsweise über seine empfunden Emotionen sprechen. Aber auch Kritik und Feedback gegenüber den Kollegen und des Moderators sind nicht minder wichtig.

Der Moderator übernimmt während des gesamten Gesprächs die Führungsrolle. Er versucht durch Hilfestellungen und verschiedenen weiteren Methoden einen wenn möglich frei von Konflikten und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Es ist noch wichtig zu erwähnen, dass die Moderation nur eine von vielen Methoden der Teamentwicklung darstellt.

4. Ablauf und Phasen einer Teamentwicklung

Nun wird der Ablauf einer Teamentwicklung genauer erläutert. Zudem werden die Phasen der Entwicklung nach dem Modell von Bruce w. Tuckman (1965) ausführlich dargestellt.

4.1. Ablauf einer Teamentwicklung

Da eine Teamentwicklung nicht immer standardmäßig abläuft, ist die Auftragsklärung von großer Bedeutung. Der komplette Ablauf besteht aus verschiedenen Ebenen und stellt die Basis für die weitere Vorgehensweise dar.13

Es beginnt mit der Kontaktphase. Hier sollen die Erwartungen der Teammitglieder und des Moderators, sowie deren Ziele und der zeitliche Rahmen geklärt und schriftlich festgehalten werden. Der Teamentwickler agiert unabhängig von den Mitgliedern und der Moderator sollte vorher mit dem Vorgesetzten und den Teilnehmern seine Rolle während der Teamentwicklung abgestimmt haben. Daraufhin folgt die Diagnosephase. Hierbei ist es sehr wichtig den Ist-Zustand zu klären. Der Moderator sollte diesen genau analysieren, um passende Maßnahmen zu finden.

Gegebenenfalls schon vorher vorliegende Informationen können ebenfalls entscheidend sein, um in den nächsten Schritt, die Planungsphase fließend überzugehen. Das Hauptaugenmerk in diesem Schritt liegt in der Festlegung der Inhalte der Teamentwicklung. Das Anliegen, sowie das Ergebnis werden genau definiert und festgehalten. Bei der Zielsetzung sollte jedoch etwas Spielraum bleiben, da einige Störfaktoren im Voraus nicht vorhersehbar sind. Während der Durchführung kommt es dann vermehrt zur Kontaktaufnahme unterhalb der Teammitglieder. Daher ist es wichtig, dass der Moderator beziehungsweise der Teamentwickler einen Weg findet, wie er die Maßnahmenplanung so gestaltet, dass sie zukünftig im Arbeitsalltag umgesetzt wird. Am Ende sollte eine Bewertung der geplanten Maßnahmen und der Umsetzung erfolgen. Wann dies geschieht, entscheidet das Team selbst, jedoch sollte dazwischen genug Zeit liegen, damit die Umsetzung der Maßnahmen auch umgesetzt werden kann.14

4.2. Phasen einer Teamentwicklung

Wenn Menschen in Teams arbeiten, neigen sie dazu das Verhalten der anderen Teammitglieder zu imitieren. Dies wird als gruppendynamische Prozesse bezeichnet, welche bestimmte Verhaltensmuster vorweisen. Bruce Tuckman ein US-Amerikanischer Psychologe entwickelt dazu ein Phasenmodell. Er erkannte ein übergeordnetes Muster, welches sich in der Mehrzahl seiner Studien wiederfand. Er bezeichnete dieses Modell als die Fünf Phasen der Teamentwicklung, die in allen neu zusammengestellten Teams auftreten.15 Die folgende Darstellung gibt einen ersten Einblick in die Entwicklungsphasen. In den darauf folgenden Kapiteln wird genauer auf die Merkmale der einzelnen Phasen eingegangen.

[...]


1 Vgl. Still, S., [Teamentwicklung, 2013], S.1

2 Vgl. Brinkmann, V., /Case Management, 2010], S. 138

3 Vgl. Stangi, w., Was ist eine Gruppe?, 2011, S.1

4 Vgl .Mehner, p., [Gruppenarten, 2007], S. 1

5 Duden, (Hrsg.), www.duden.de, Stichwort: Team

6 Vgl. Dr. Hissnauer, w., [Arbeit im Team], S.5

7 Vgl. Stockhauser, S., [Sünden eines Teams, 2014], S. 1

8 Softgarden e-recruiting GmbH, (Hrsg.), Teamentwicklung, S. 1

9 Still, S., [Teamentwicklung, 2013], S.5-8

10 Vgl. Kosel, M., [Mit Teamentwicklung zum Erfolg], S.3

11 Vgl. MA&T Organisationsentwicklung GmbH, (Hrsg.), [Teamentwicklung, 2016], S.1

12 http ://www.ibim ,de/techniken/2-2-Kreis .gif

13 Vgl. Still, S., [Teamentwicklung, 2013], S. 10-13

14 Vgl. Jöns, [Erfolgreiche Gruppenarbeit, 2008,2016], S.40

15 Vgl. Still, S., [Teamentwicklung, 2013], S. 10

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Teamentwicklung als Methode der Personalentwicklung
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Veranstaltung
Teamentwicklung und Moderation
Note
3,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V448616
ISBN (eBook)
9783668833852
ISBN (Buch)
9783668833869
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Teamentwicklung, als, Methode, der, Personalentwicklung
Arbeit zitieren
Matthias Meyer (Autor), 2017, Teamentwicklung als Methode der Personalentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/448616

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