"Alice im Wunderland" als Klassenlektüre für eine 6. Jahrgangsstufe im Deutschunterricht


Akademische Arbeit, 2018
57 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Wiederentdeckung eines fantastischen Kinderbuchklassikers

2. Sachanalyse
2.1. Autor
2.2. Inhalt
2.3. Figuren
2.4. Aufbau und Erzählperspektive
2.5. Sprache
2.6. Textsorte
2.7. Intention
2.8. Bisherige Verfilmungen

3. Didaktische Analyse
3.1. Die 11 Aspekte literarischen Lernens nach Kaspar H. Spinner und deren Anwendung auf die Lektüre „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll
3.2. Begründung der Themenwahl
3.3. Lehrplanbezug
3.4. Eigene Lernziele und Schwerpunkte
3.5. Anthropogene und entwicklungspsychologische Voraussetzungen

4. Methodische Analyse
4.1. Sequenzplan
4.2. Erste Unterrichtseinheit
4.3. Zweite Unterrichtseinheit
4.4. Dritte Unterrichtseinheit

5. Eigene Meinung zum Thema „Alice im Wunderland“ als Klassenlektüre

6. Anhang
6.1. Literaturverzeichnis
6.2. Abbildungsverzeichnis

1. Wiederentdeckung eines fantastischen Kinderbuchklassikers

In kaum einer anderen Gattung entstanden in den letzten Jahren so viele Bestseller und neue Trends. Kultstatus erlangten die fantastischen Literaturen von Cornelia Funke, mit ihrer „Tintenherz“-Reihe, Stephanie Meyer, mit ihrer „Twilight“-Saga und natürlich allen voran Joanne K. Rowling, mit der wohl heutzutage bekanntesten Figur der fantastischen Literatur „Harry Potter“. Gerade durch Letzteren fand in den vergangenen Jahren regelrecht eine „Wiederbelebung“ von fantastischen Romanen und Texten statt.

Kinderliteraturklassiker sind seit Beginn des 21. Jahrhunderts sowohl in wissenschaftliches als auch mediales Interesse gerückt. Die alten Romane haben einen Reiz, welcher trotz Anerkennung zeitgenössischer Literatur immer wieder hervortritt.[1] Dieser führt zu einem medialen Interesse an alten Inhalten. Es folgen Neuverfilmungen in Film und Fernsehen, neue Hörmedien sowie Theaterstücke, welche auch bei der Textsorte Märchen zu beobachten sind. Sämtliche Klassiker wurden bereits verfilmt, darunter „Momo“ (Zeichentrickfilm 2001), „Krabat“ (Kinofilm 2008) oder „Der Zauberer von Oz“ (Kinofilm 2013).

Eine fantastische Literatur und zugleich bekannter Kinderbuchklassiker ist die Geschichte von „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll. Bereits 1865 begeisterte Alice Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Carroll behandelt auf einen ungewöhnlichen Weg durch Nonsens-Literatur die gesellschaftlichen Konventionen sowie den Verstand. Alice führt den Leser in eine wunderliche Welt voller fantastischer Wesen. Fast jedes Kind kennt die Geschichte entweder wegen des Buches selbst oder aus einer der zahlreichen Verfilmungen.[2] 1951 wurde das Buch durch den Zeichentrickfilm von Walt Disney bekannt und schließlich lief „Alice im Wunderland“ 2010 in einer modernen 3D-Technik in den Kinos. Aufgrund des großen Erfolgs wurde 2016 eine Fortsetzung gedreht, die den Titel „Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln“ und somit dieselbe Bezeichnung wie der zweite Band von Lewis Carroll (1871) trägt.

Bewusst oder unbewusst begegnet uns das Thema von Alice im Wunderland auch in anderen Bereichen, wie etwa der Medizin. Bei einem Patienten, der beispielsweise unter Wahrnehmungsverzerrungen und verändertem Zeitgefühl leidet, kann das „Alice-im-Wunderland-Syndrom“ diagnostiziert werden.[3] Diese Arbeit setzt sich aber vor allem mit dem schulischen Bereich auseinander und betrachtet den Einsatz von „Alice im Wunderland“ als Klassenlektüre für eine 6. Jahrgangsstufe im Deutschunterricht. Dabei wird das Buch sowohl sachanalytisch als auch didaktisch analysiert. Besonderes Augenmerk soll der methodischen Analyse gelten, die einen Sequenzplan aus insgesamt zehn Unterrichtseinheiten beinhaltet, von denen drei Unterrichtsstunden genauer beschrieben werden.

2. Sachanalyse

Die Lektüre „Alice im Wunderland von Lewis Carroll soll nun aus wissenschaftlicher Sicht analysiert werden.

2.1. Autor

Charles Lutwidge Dodgson, besser bekannt unter dem Pseudonym Lewis Carroll wurde 1832 in Daresbury, England geboren und starb 1898 im Haus seiner Schwester.[4]

Abbildung in dieser leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Lewis Carroll, Foto von Oscar Gustave Rejlander, 1863

Er ist ein englischer Autor sowie Logiker, Geistlicher und Dozent für Mathematik. Seine bekanntesten Werke sind „Alice Adventures in Wonderland“, erschienen 1865 und dessen Fortsetzung „Through the Looking-Glass and what Alice found there“, aus dem Jahre 1871. Entstanden waren die Geschichten rund um Alice während einer Schifffahrt 1862 mit den drei Liddell-Schwestern Alice Pleasance, Edith Mary, Lorina Charlotte sowie seinem Freund Duckworth. Dabei erzählte er ihnen die Geschichten vom Wunderland und auf den Wunsch von Alice Pleasance Liddell hin, veröffentlichte er sein Werk über Alice im Wunderland. In der Gesellschaft von Kindern fühlte sich Lewis Carroll wohl und verbrachte seine Freizeit häufig mit ihnen. Geheiratet und eigene Kinder hatte er jedoch nie. Der Grund dafür ist unbekannt.[5]

2.2. Inhalt

Das Kinderbuch handelt von der siebenjährigen Alice, die mit ihrer Schwester am Ufer sitzt und sich langweilt. Als sie gerade schläfrig wird, sieht sie ein weißes Kaninchen mit Weste und Taschenuhr und folgt diesem bis in ein Kaninchenloch. Sie stürzt hinab und landet nach einem seltsam lang anhaltenden Flug in einem Raum mit vielen verschlossenen Türen.

Dort entdeckt sie einen Schlüssel, der jedoch nur in die kleinste Tür passt. Sie nippt von einem Trank, welcher sie schrumpfen lässt. Nun gelangt sie nicht mehr zu dem Schlüssel und isst einen Kuchen, durch den sie überdimensional wächst. Sie befindet sich in einem scheinbar hoffnungslosen Unterfangen und beginnt zu weinen. Da taucht das Weiße Kaninchen auf und hinterlässt einen Fächer, durch den sie wieder kleiner wird. Alice rutscht aus und fällt in einen See aus ihren eigenen Tränen, der sie in das Wunderland treibt.

Am Ufer macht sie Bekanntschaft mit einer seltsamen Gesellschaft, bestehend aus sprechenden Vögeln und anderen Tieren. Nach längeren „wunderlichen“ Gesprächen zieht Alice weiter und gelangt zu dem Haus des Weißen Kaninchens, in dem sie etwas isst und erneut groß wird. Das Weiße Kaninchen versucht verzweifelt, sie aus dem Haus zu treiben. Alice schafft es aber erst durch einen „kleiner machenden“ Kuchen aus dem Haus zu gelangen und flüchtet in den Wald, um ihre Normalgröße wiederzuerlangen. Dort trifft sie auf eine Raupe mit Wasserpfeife, die sie in ein Gespräch verwickelt.

Alice erblickt ein kleines Haus, in dem sie auf die wild um-sich-schmeißende Köchin, die Herzogin und ihr Kind trifft. Mit dem immer mehr zum Ferkel werdenden Kind, verlässt Alice das Haus. Draußen begegnet ihr die Cheshire-Katze, die ihr den Weg zum Märzhasen erklärt. Vor dem Haus des Märzhasen befindet sich ein gedeckter Tisch, an dem Märzhase, Hutmacher und eine Schlafmaus sitzen. Alice begibt sich zu der Teegesellschaft, verschwindet aber aufgrund der verwirrenden und verrückten Unterhaltung schnell wieder.

Ein Baum eröffnet ihr eine Tür, der sie in einen Saal führt. Durch eine weitere Tür gelangt sie in einen schönen Garten, in dem sich Gestalten in Form von Spielkarten befinden. Sie lernt die Herzkönigin und den Herzkönig kennen und spielt eine Partie Krocket. Diese endet damit, dass alle Anwesenden von der Königin zum Tode durch Köpfen verurteilt werden. Die Herzkönigin verwirft ihren Gedanken und widmet sich schließlich wieder Alice, der sie von der Falschen Schildkröte erzählt. Ein Greif bringt Alice anschließend zu der Falschen Schildkröte. Nach der Unterhaltung mit der Falschen Schildkröte findet sich Alice in einer Gerichtsverhandlung wieder, da jemand das Törtchen der Herzkönigin gestohlen hat.

Bei der Gerichtsverhandlung finden sich sämtliche Wesen des Wunderlands ein, so auch das Weiße Kaninchen, der Märzhase und der Hutmacher. Alice wird zur Zeugin und muss aussagen. Die Verhandlung entwickelt sich zu einem großen Durcheinander, bis Alice sie alle nur als Kartenspiel beschimpft. Bevor die Karten vor Zorn auf sie einfliegen können, wird Alice von ihrer Schwester geweckt. Damit endet die Reise durch eine seltsame Traumwelt.

2.3. Figuren

Protagonistin Alice

Alice ist die Heldin des Buches. Sie ist ein durchaus wohlerzogenes Mädchen mit einer blühenden Fantasie. Alice wird mit einer Reise, einer Entwicklung von Kindheit zum Erwachsensein konfrontiert. Dabei trifft sie auf verschiedene Wesen, die sie aufgrund ihrer offenen und ehrlichen Art oftmals missverstehen. Dennoch wirkt die Protagonisten manierlich und rücksichtsvoll.

Abbildung in dieer Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Illustration von John Tenniel

Anhand der Illustrationen von John Tenniel lässt sich auch ihr äußeres Erscheinungsbild beschreiben: Sie hat langes, leicht gelocktes, helles Haar und trägt ein hellblaues Kleid.

Nebenfiguren

- Das weiße Kaninchen -

Das Weiße Kaninchen ist das erste „Wunderlandwesen“, dem Alice begegnet. Es hat rote Augen, trägt eine Weste und besitzt eine Taschenuhr.[6] Es wirkt meist hektisch und in Eile, was auch durch die Uhr deutlich wird. Die Uhr steht für die Zeit, die rasch zu vergehen scheint, was sich auch auf die Kindheit übertragen lässt. Zudem arbeitet es für die Herzkönigin und nimmt diese Tätigkeit sehr ernst.[7]

Abbildung in dieser leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Illustration John Tenniel

Das Kaninchen ist sehr pflichtbewusst, da es während der Gerichtsverhandlung sogar den König unterbricht, damit das Gericht ordnungsgemäß ablaufen kann.[8] Auffällig ist, dass das Kaninchen eine Art Führer durch das Geschehen ist, da es den Weg von Alice kreuzt, wenn diese nicht mehr weiterweiß. Es ist das einzige Wesen, dass von Anfang bis Ende in der Geschichte auftaucht.

- Die Raupe –

Die große, blaue Raupe sitzt auf einen Pilz und raucht eine Wasserpfeife.[9] Sie wirkt etwas streng, aber gibt Alice Ratschläge, wie sie mit den Problemen des Wunderlandes umgehen kann.

- Die Herzogin -

Die Herzogin wirkt zu Beginn harsch und unfreundlich. Sie sitzt bei der ersten Begegnung in

ihrem Haus mit einem Kind auf dem Arm, das sie anbrüllt.[10] Im Kapitel neun scheint sie anders zu sein. Sie verwickelt Alice sogar in ein Gespräch über Moral.[11]

- Cheshire-Katze -

Die Cheshire-Katze ist die Katze der Herzogin und Alice begegnet ihr, nachdem sie das Haus dieser verlässt. Die Katze hat die Angewohnheit immer zu grinsen und kann jederzeit verschwinden und wiedererscheinen.[12]

- Die Herzkönigin -

Am Hofe findet Alice die Bewohner in Form von Spielkarten wieder. Die Herzkönigin ist die wichtigste Spielkarte von ihnen und regiert anscheinend das Wunderland. Sie ist sehr dominant und brutal, da sie sämtliche Wesen zur Enthauptung verurteilt. Daher wird sie von den Wunderlandbewohnern gefürchtet. Sie spielt gerne Krocket, möchte dabei aber immer gewinnen.[13]

- Weitere Figuren -

Neben den bereits oben genannten Figuren existieren noch viele weitere Charaktere, die jedoch nur einige unter vielen sind und zum Teil nicht genauer beschrieben werden. Dazu zählt die verrückte Teegesellschaft bestehend aus Märzhase, Schlafmaus und Hutmacher. Außerdem kommen vor: die Eidechse Bill, die Köchin, das Ferkel, der Froschlakai, die Falsche Schildkröte, der Herzkönig, der Greif und andere.

2.4. Aufbau und Erzählperspektive

- Äußerer Aufbau –

Der Aufbau des von Carroll verfassten Buches „Alice im Wunderland“ soll im Folgenden, beginnend mit dem äußeren Aufbau, analysiert werden.

Zunächst muss gesagt werden, dass es sich bei diesem Buch um die gebundene und ungekürzte Ausgabe des Anaconda Verlags handelt, die 2011 veröffentlicht wurde. Die Übersetzung stammt von Angelika Beck. Die Originalausgabe erschien 1865 in der englischen Sprache unter dem Titel „Alice's Adventures in Wonderland“. Das Cover des Buches zeigt eine Illustration von John Tenniel, der auch die Illustrationen des Originals gezeichnet hat. Auch die restlichen Illustrationen, die zu den einzelnen Geschichten gezeichnet wurden, sind von John Tenniel. Das Frontbild „Alice Upsets the Jury-Box“ zeigt Alice neben vielen Wesen aus dem Buch, die aus einer Art Box, an die Alice seitlich dagegen stößt, herausfallen. Das Cover soll also dem letzten Kapitel der Gerichtsverhandlung entsprechen. Gegliedert ist der Inhalt in zwölf Kapitel, wobei jedes Kapitel meist einem Abenteuer oder einer Begegnung mit einem Wunderlandbewohner entspricht. So handelt das erste Kapitel nur vom Sturz in den Saal, das zweite Kapitel vom chaotischen Weg in das Wunderland, das Dritte nur von der seltsamen Versammlung am Ufer usw. Jedes einzelne Kapitel wird durch genau passende Illustrationen von John Tenniel unterstützt und verhilft dem Leser, sich das Wunderland mit seinen seltsamen Bewohnern besser vorstellen zu können. Einige Kapitel enthalten nebenbei Gedichte oder Liedtexte, die oft

Abbildung in dieser leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Cover Anaconda Verlag

mals inhaltlich nicht zum Geschehen passen. So versucht Alice im Kapitel fünf das Gedicht „Bei einem Wirte, wundermild“[14] aufzusagen, dessen Inhalt nichts mit dem weiteren Geschehen zu tun hat. Im Glossar werden die Gedichte in Originalversion mit Angabe des Autors aufgeführt.

- Innerer Aufbau -

Der innere Aufbau beginnt mit einem Gedicht, das auf die Entstehung der Geschichte verweist. Es erzählt von einer Schifffahrt, bei der drei Unbekannte jemanden dazu bringen, ein Märchen zu erzählen. Diese drängen ihn regelrecht, bis die Person beginnt vom „Zauberland“ und der „wunderbaren Mähr“[15] zu erzählen. Die letzte Strophe wendet sich direkt an eine Alice. Tatsächlich hat Lewis Carroll seine Geschichten drei Mädchen, den Liddell-Schwestern, während einer Schifffahrt erzählt. Eines dieser Mädchen hieß Alice. Dies gilt als Geburtsstunde der Alice-Geschichten.[16] Nach dem Gedicht folgt das erste Kapitel „Hinab in das Kaninchenloch“.[17] Wie der Titel erahnen lässt, beginnt Alices Reise mit einem Sturz in ein Kaninchenloch. Alice sitzt neben ihrer Schwester und langweilt sich, als sie ein Weißes Kaninchen erblickt. Über ihr Leben in der realen Welt erfahren wir nichts. Die Schwester wird erwähnt, aber nicht genauer beschrieben. Auch Datum, Uhrzeit und Ort bleiben für den Leser unbekannt. Es folgen weitere elf Kapitel, in denen Alice im Traum verschiedene Abenteuer erlebt. Der Höhepunkt ist die Gerichtsverhandlung, in der sich sämtliche Charaktere versammeln, die in den einzelnen Kapiteln untereinander nicht in Kontakt standen. Zugleich umfasst die Geschichte um das gestohlene Törtchen zwei Kapitel. Ebenso abrupt, wie die Erzählung begonnen hat, endet sie auch wieder. Alice sagt aus, und als alle Karten auf sie einfliegen, wacht sie durch Rufe ihrer Schwester auf. Alice berichtet den Traum und verschwindet danach in das Haus.

Im letzten Absatz des Buches lässt ihre Schwester die Erzählungen Revue passieren. Demnach verdeutlicht Carroll durch die Schwester das Thema Erwachsenwerden, indem die Schwester an die Erwachsene Alice denkt, die das Herz ihrer Kindheit bewahrt. Das Buch endet mit den Worten „Ende“[18]. Generell ist keine klassische Spannungskurve zu erkennen. Die Figuren werden weder zu Beginn vorgestellt, noch gibt es einen konkreten Wendepunkt. Jedes Kapitel beinhaltet sein eigenes kleines Abenteuer, das Alice bewältigen muss. Auffällig ist das Weiße Kaninchen, das sich durch die gesamte Handlung hindurchzieht. Es ist der Auslöser für die Reise in das Wunderland, hilft ihr durch den Saal der Türen und schickt sie zu sich nach Hause. Dem Weißen Kaninchen begegnet Alice im Garten der Königin sowie in der Gerichtsverhandlung. Er dient also als eine Art Führer durch das Geschehen, dem Alice immer dann folgt, wenn sie nicht mehr weiterweiß.

- Erzählperspektive -

Lewis Carroll schreibt aus der Sicht eines auktorialen Erzählers und erzählt die Geschichte aus der dritten Person Präteritum. Zudem kennt er alle Zusammenhänge der realen und fiktiven Welt, schildert innere Vorgänge der Figuren und gibt diese in Monologen und Dialogen wieder. Bei Alice werden durchgängig innere Monologe verwendet. Bereits im ersten Kapitel während des Sturzes beginnt Alice, mit sich selbst zu reden. Der Leser erhält somit einen Einblick in die Gedankenwelt der Protagonistin.

„‚Also‘, dachte Alice bei sich, ‚nach einem solchen Sturz sollte es mir nichts ausmachen, die Treppe hinunterzupurzeln. Für wie tapfer mich zu Hause alle halten werden! Und selbst wenn ich vom Dach unseres Hauses fiele, ich würde kein Sterbenswörtchen darüber verlieren!‘ “[19]

Neben vielen Monologen besteht das Buch auch aus einer Vielzahl an Dialogen zwischen Alice und den Nebenfiguren. Ein Beispiel ist die Versammlung am Ufer des Wunderlands:

„‚Bah!‘, sagte der Papagei und schüttelte sich. ‚Ich bitte um Verzeihung!‘, sagte die Maus stirnrunzelnd, aber ausnehmend höflich. ‚Sagtest du etwas?‘ ‚Ich? Nein!‘, erwiderte der Papagei hastig.“[20]

Der Autor verwendet sowohl die direkte als auch die erlebte Rede. Direkte Reden (siehe Zitat oben) ziehen sich durch den Text. Die erlebte Rede lässt sich ebenfalls an einigen Stellen finden, so zum Beispiel, als sich Alice anfangs mit dem Schlüsselproblem auseinandersetzen muss: „Aber ach! Entweder waren die Schlösser zu groß oder der Schlüssel war zu klein, […]“[21].

- Narrative Struktur –

Abbildung in dieser leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Semantische Räume in „Alice im Wunderland“ (eigene Darstellung)

Das Buch „Alice im Wunderland“ weist eine narrative Struktur auf. Das heißt, die Erzählung gliedert sich in einen Ausgangspunkt, einer Transformation und einem Endzustand. Es lassen sich semantische Räume konstruieren. Ein semantischer Raum (sR) definiert sich über die Menge der Merkmale, die der Raum allein hat. Das Wunderland entspricht nach Lotman einem semantisierten Raum, da es an einen topografischen Träger gebunden ist. Durch eine Grenze werden die reale Welt und das Wunderland disjunkt getrennt. [22]

Die beiden Räume stehen in Opposition, sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Merkmale. Durch eine Grenzüberschreitung entsteht ein Ereignis. Alice erfährt eine eigentliche Grenzüberschreitung, d. h. die Heldin bleibt sich ihrer „Integrität“ treu und behält ihre Merkmale aus dem sR1 bei. In ihrem Fall heißt dies beispielsweise, dass sie manierlich und höflich den Wunderlandbewohner gegenübertritt, auch wenn diese ihre Normen nicht anerkennen und zum Teil unfreundlich reagieren. Im Wunderland treten immer wieder Konflikte auf, denen Alice ausgesetzt wird. Am Ende erfolgt eine Rückkehr in den Ausgangsraum sR1 und der ereignishafte Zustand ist beendet. Alice steht im Ausgangsraum dem Erwachsenenleben gegenüber. Nach dem Aufenthalt im sR2 kehrt sie durch Aufwachen zurück und ist bereit für das Erwachsenwerden. Sie hat sich also hinsichtlich ihrer Einstellung zur Kindheit transformiert. Es erfolgt zum Schluss eine Zerstörung des Fantastischen (sR2), da sich herausstellt, dass alles nur ein Traum war. Wenn man das Ganze zu Beginn bereits als Traum betrachtet, könnte man von zwei Grenzüberschreitungen reden. Die Erste erfolgt in den Traum und die Zweite ist die Reise durch das Kaninchenloch.

2.5. Sprache

Ein Grund für den Erfolg und eines der auffallendsten Charakteristika dieses literarischen Werks ist das Spiel mit der Sprache. Das Buch lebt ganz aus der Sprache. Daher stellt die Übersetzung durchaus ein Problem dar. Carrolls Sprachspiele entfalten übersetzt nicht dieselbe Wirkung wie in der Originalsprache Englisch. Eine Interpretation bei der Übersetzung ist daher verpflichtend. Bei den Problemfeldern handelt es sich vor allem um Eigennamen und Kapitelüberschriften, Parodien bekannter Gedichte und Kinderlieder, Wortspiele und Neologismen.[23] Die verwendete Sprache entspricht weder einer altertümlichen noch einer Gegenwartssprache. Carrolls „Stileigentümlichkeiten“ sind unter anderem das häufige Bilden langer Sätze, die Gedankenstriche und die Doppelpunkte. Gedankenstriche differenziert er dabei durch verschiedene Längen, so ist eine Sprechpause einfach, eine Pause bei einer wörtlichen Rede doppelt. Satzbau und Gedankenstriche sind bei Übersetzungen erhalten geblieben.[24] Ein Beispiel für das Übersetzungsproblem ist „Do cats eats bats?“[25], das übersetzt wird mit „Essen Katzen Fledermäuse?“[26]. Das Wortspiel kann aus dem Englischen nicht übernommen werden. Zudem lassen sich im Englischen auch Personen aus der Entstehungsgeschichte ausfindig machen. So erinnert „a Duck and a Dodo“ an Duckworth, ein Freund von Carroll, und an Dodgson, Carrolls richtiger Name. Im Deutschen geht diese Parallele verloren, da von einer Ente und einem Dodo die Rede ist. Es wird zwar in manchen Übersetzungen versucht durch „eine Ente duckte vor einem Dodo“ das Problem zu übergehen, dennoch geht die Auffälligkeit verloren.[27] Das Original gibt folglich deutlich mehr an Sprache her als die Übersetzungen. Trotzdem soll sich die nachfolgende Analyse lediglich auf die deutsche Version, übersetzt von Angelika Beck, beschränken, da nur diese für den Unterricht relevant ist.

- Analyse auf Wortebene -

Das Buch zeichnet sich durch die Verwendung einfacher Wörter aus, die dem Wortschatz der Kinder und Jugendlichen entsprechen und somit keine Verständnisprobleme auftreten können. Man trifft auf keine fachspezifischen Ausdrücke und Fremdwörter, wie sie beispielsweise in wissenschaftlichen Zeitschriften oder Sachtexten zu finden sind. Alice versucht Fremdwörter zu verwenden, scheitert aber beispielsweise bei der Benennung von Menschen, die mit dem Kopf nach unten laufen („Antipathien“[28] ). Auch „mitnichten“ versteht sie als „mit Nichten“[29]. Dadurch zeigt sie, dass sie immer noch ein Kind ist und noch nicht alles gelernt hat, aber dennoch versucht, erwachsen und gebildet zu wirken. Im Text werden generell viele Adjektive verwendet, um die Handlung näher zu beschreiben. Dies dient als Hilfe, um sich die wunderliche Welt besser vorstellen zu können. Wörter wie wunderlich, eigenartig oder verrückt werden oft gebraucht. Wörter, die betont werden sollen, werden kursiv abgedruckt, so zum Beispiel „[…], weil sie partout die einfachen Regeln nicht beherzigen wollte […]!“[30]. Durch diese Emphasen werden einige Aussagen besonders hervorgehoben.

Da es sich um eine Übersetzung handelt, finden sich im Text Stellen, die aus dem Englischen übernommen wurden. So wurde zum Beispiel „Zoll“[31] nicht in die deutsche Einheit umgerechnet. Auch „Cheshire-Katze“[32] stammt aus dem Original und lässt sich mit „Grinsekatze“ übersetzen. Im Englischen gibt es die Redewendung „to grin like a cheshire cat“, was in etwa „breites Grinsen“ bedeutet und von der sich die Cheshire-Katze ableiten lässt.[33]

Im dritten Kapitel findet sich eine besondere Art der Darstellung von Wörtern. Die Maus erzählt Alice eine Geschichte, aber da sie ihr nicht all ihre Aufmerksamkeit schenkt, stellt sie sich die Geschichte in einer geschlängelten Form vor, deren Wörter immer kleiner werden. Durch das „Kleiner werden“ der Wörter zeigt sich, dass Alices Gedanken immer weiter abschweifen.

- Analyse des Satzbaus -

Außerdem fällt bei „Alice im Wunderland“ der hypotaktische Satzbau auf. Wie anfangs bei dem englischen Original bereits erwähnt wurde, verwendet Carroll lange Sätze, die häufig Gedankenstriche und Doppelpunkte aufweisen. Auch die Übersetzung übernimmt dies:

„In Sekundenschnelle erriet Alice, dass es den Fächer und die weißen Glacéhandschuhe suchte, und sie machte sich, gutmütig, wie sie war, selbst auf die Suche; aber sie waren nirgends zu sehen – seit ihrem Bad im Teich schien sich alles verändert zu haben, und der große Saal mit dem Glastisch und der kleinen Tür war gänzlich verschwunden.“[34]

Dieses Zitat demonstriert den hypotaktischen Satzbau – die Verschachtelung von Haupt-, Neben- und Teilsätzen – genauso gut wie die Verwendung der Gedankenstriche und den Strich-oder Doppelpunkten. Der Abschnitt „[…] - seit ihrem Bad […]“[35] entspricht dem Prinzip der Parenthese, das durch Einfügen eines eigenständigen Satzes eine zusätzliche Information preisgibt. Neben den informativen Einschüben enthält das Buch auch Unterbrechungen, was an diesem Beispiel „[…] – plumps! diplumps! – […]“[36] zu erkennen ist.

- Analyse der rhetorischen und stilistischen Mittel -

Zu Beginn der Sprachanalyse wurde bereits festgestellt, dass Übersetzungen nicht alle stilistischen Besonderheiten übernehmen können. Trotz dessen findet sich eine Vielzahl an Sprachspielen, von denen ein paar im Folgenden dargestellt werden.

„Alice im Wunderland“ ist durch eine bildhafte und ironische Sprache gekennzeichnet. Grundsätzlich durchzieht das Buch ein paradoxer Faden, der immer wieder durch spezielle Aussagen hervorgehoben wird. So sind die Wunderlandbewohner der Meinung, die Nässe durch trockene Geschichten verschwinden lassen zu können[37], was ihnen natürlich nicht gelingt. Auch paradox erscheint der Satz „Grabe nach Äpfeln“[38], denn üblich ist es, einen Apfel vom Baum zu pflücken. Neben oft gebräuchlichen Stilmitteln wie dem Vergleich, beispielsweise „[…] wie der Wind.“[39], trifft man auch auf Onomatopoesie. Diese Einschübe fassen Geräusche in Worte, wie „[…] – platsch – […]“[40]. Typisch für ein Kinderbuch sind Diminutive. Diese kommen häufig vor. So ist die Rede von „Schüsselchen“[41] und „Äuglein“[42]. Ebenfalls finden sich zahlreiche Alliterationen („Arme Alice! Alles […]“[43] ) und Anaphern, wie zum Beispiel „Fressen Katzen Fledermäuse? Fressen Katzen Fledermäuse?“[44], was zugleich auch einer Epipher entspricht. Anaphern und Epiphern wirken sehr eindringlich und verstärken die Aussagen. Zudem werden Alices Füße personifiziert[45], Sätze verknappt (Ellipse)[46] oder Wörter erfunden (Neologismus)[47]. Ein schönes Bespiel für einen Neologismus ist „Ambition, Substruktion, Mufflikation und Dimension“[48]. Ausgangspunkt für die Neuschöpfung waren die Rechenarten. Im Wunderland gelten jedoch andere

Prinzipien, so auch in der Schule nach der Erzählung der Falschen Schildkröte.

Auch eine Apostrophe wird im Text verwendet. Beim Versammlungs-Wettlauf wird dem Leser persönlich geschildert, wie der Ablauf lautet, damit dieser es bei Interesse nachmachen könnte[49].

Besonders auffällige Stilmittel sind Correctio und Aposiopese. Denn Alices Tun und Handeln wird meist durch sie selbst hinterfragt. So versucht sie, das Einmaleins korrekt aufzusagen: „Vier mal fünf ist zwölf, und vier mal sechs ist dreizehn, und vier mal sieben ist – ach herrje, auf diese Art komme ich nie bis zwanzig! “[50]. Dabei bemerkt sie jedoch schnell, dass sie einen Fehler gemacht hat und verbessert sich selbst oder versucht es zumindest. Bei der Aposiopese erfolgt ein Abbruch in einer Rede. Dies geschieht im Verlauf der Geschichte häufig. Beim Treffen mit der Maus im Tränenteich beginnt Alice, unterbricht jedoch schnell ihren Satz[51], da sie die Unangemessenheit bemerkt. Die Aposiopese wird in diesem Textabschnitt außerdem durch eine Exclamatio („[…] – ach, du meine Güte!“[52] ) unterstützt.

2.6. Textsorte

Bei dem Kinderbuch „Alice im Wunderland“ handelt es sich um eine fantastische Nonsens-Literatur.

Unsinnsliteratur erscheint mit Beginn des viktorianischen Zeitalters in Großbritannien und endet zu dieser Zeit mit Carrolls Tod. Sie ist eine kurzweilige Erscheinung und Reaktion auf historische Bedingungen. Die Einmaligkeit der Unsinnsliteratur wurde damals nicht erkannt und daher starker Kritik ausgesetzt. Es wurde jedoch immer wieder versucht, sie aus der „außerliterarischen Bindung“ zu befreien.[53] Im Speziellen spricht man hierbei vom viktorianischen Unsinn, der keine Gegenwelt, sondern eine andere erschafft, die aus Bruchstücken der realen Welt zusammengesetzt ist. Dieser Unsinn verfügt zudem über eine neue Ordnung, in der die Gesetze stückweise noch vorhanden sind. Dadurch erhält man gewisse Zusammenhänge mit der Realität. Diese werden oft eben wegen ihres Unsinns übersehen.[54] Man schreibt Carroll zu, den Nonsens weiterentwickelt zu haben. Köhler schreibt, dass „sein Nonsens […] im Kern Sprachnonsens [ist]“[55]. Er zeigt das schwierige Verhältnis zwischen Inhalt und Ausdruck eines Sprachzeichens sowie zwischen Sprachzeichen und Benutzer auf.[56] Wie bereits erwähnt, handelt es sich nicht nur um eine Nonsens-Literatur. Sie lässt sich auch der Fantastik zuschreiben. Eine allgemeingültige Definition von Fantastik gibt es nicht.

Generell heben sich aber fantastische Literaturen von einer realistischen Erzählung ab. Sie differenzieren sich also von der Wirklichkeit. Maria Nikolajewa formuliert dazu ein „2-Welten-Modell“. Das Modell eins besteht aus einem Dualismus mit einer fantastischen Schwelle. Die sekundäre Welt ist also offen. Modell zwei hat hingegen eine implizierte sekundäre Welt, d. h. die fantastischen Elemente sind integriert. Das letzte Modell ist die geschlossene sekundäre Welt.[57] Es handelt sich also um eine rein fantastische Welt. „Alice im Wunderland“ spiegelt hingegen Modell eins wider.

Ein Definitionsversuch stammt von Todorov. Dieser definiert Fantastik „aus einem Verhältnis zu Begriffen des Realen und des Imaginären“[58]. Es gibt viele Definitionen, die im Eigentlichen alle dieselbe Aussage beinhalten. Sie unterscheiden meist noch zwischen einer natürlichen und einer übernatürlichen Welt und ob der Leser oder die handelnde Person zwischen ihnen wählen kann.[59] Todorov legt fest, dass „Unschlüssigkeit des Lesers […] die erste Bedingung des Fantastischen [ist].“[60]. Der Leser muss im Unklaren darüber sein, ob die Ereignisse sich natürlich oder übernatürlich erklären lassen. Diese Erklärung kann ebenfalls von der handelnden Person vollzogen werden. Zudem kann der Leser sich mit der handelnden Person identifizieren (soweit die Lektüre dies zulässt) und er muss eine Haltung einnehmen können, die weder allegorisch noch poetisch ist. Diese Ansprüche an die fantastische Literatur verweisen auf verschiedene Aspekte: Die Erste bezieht sich auf Sichtweisen, also den verbalen Aspekt. Dabei bezieht sich das Fantastische auf „ambivalente Sichtweisen“. Die Zweite beinhaltet einen semantischen und syntaktischen Aspekt. Der dritte Anspruch der Interpretation ist allgemeiner und entspricht einer „Wahl zwischen mehreren Modi der Lektüre“.[61]

Während jeder Lektüre tritt die Entscheidung des Lesers ein, bei der er wählt, ob das, was er wahrnimmt, der Realität entspricht oder nicht. Sobald die Entscheidung feststeht, befindet man sich in einem anderen Genre. Das Fantastische ist daher eine „bedrohte Gattung“ nach Todorov.[62] Im Fall „Alice im Wunderland“ gelangt der Leser in eine Welt mit neuen Gesetzen, er tritt also in die Gattung des Wunderbaren ein. Demgegenüber steht die Gattung des Unheimlichen, die aber für diese Arbeit irrelevant ist. Bei Carroll erfährt der Leser erst im letzten Kapitel, dass Alice geträumt hat. Es scheint also zunächst, als gäbe es die fiktive Welt wirklich. Sowohl Alice als auch der Leser werden im Ungewissen gelassen.

[...]


[1] Vgl. Richter/ Plath (2014), S. 5

[2] Vgl. Carroll (1999), S. 169 f

[3] Vgl. Doccheck Alice-im-Wunderland-Syndrom: http://flexikon.doccheck.com/de/Alice-im-Wunderland-Syndrom [01.08.2018]

[4] Vgl. Literatur – Biographie Carroll Lewis: http://www.zeno.org/Literatur/M/Carroll,+Lewis/Biographie [08.08.2018]

[5] Vgl. Carroll (1999), S. 170 ff

[6] Vgl. Carroll (2011), S. 10

[7] Ebd., S. 22

[8] Ebd., S. 148

[9] Ebd., S. 53

[10] Carroll (2011), S. 72-73

[11] Ebd., S. 112

[12] Ebd., S. 77 f

[13] Ebd., S. 98-100

[14] Vgl. Carroll (2011), S.56 ff

[15] Ebd., S. 7

[16] Vgl. Carroll (1999), S. 150 f

[17] Vgl. Carroll (2011), S. 9

[18] Vgl. Carroll (2011), S. 157

[19] Ebd., S. 11

[20] Ebd., S. 32

[21] Ebd., S. 14

[22] Vgl. Krah (2006), S. 300-315

[23] Vgl. Carroll (1999), S. 149 f

[24] Vgl. ebd., S. 149 f

[25] Vgl. ebd., S. 153

[26] Carroll (2011), S.13

[27] Vgl. Carroll (1999), S. 155

[28] Carroll (2011), S.12

[29] Ebd., S. 38

[30] Ebd., S. 16

[31] Ebd., S. 21

[32] Ebd., S. 72

[33] Vgl. Wikipedia: Cheshire Cat. https://de.wikipedia.org/wiki/Cheshire_Cat [08.08.2018]

[34] Carroll (2011), S. 41

[35] Ebd., S. 41

[36] Carroll (2011), S. 13

[37] Vgl. ebd., S. 33

[38] Ebd., S. 46

[39] Ebd., S. 13

[40] Ebd., S. 26

[41] Ebd., S. 17

[42] Ebd., S. 28

[43] Ebd., S. 21

[44] Ebd., S. 13

[45] Vgl. ebd., S. 20

[46] Vgl. ebd., S. 41

[47] Vgl. ebd., S. 119

[48] Ebd., S. 119

[49] Vgl. ebd., S. 34

[50] Vgl. Carroll (2011), S. 23

[51] Vgl. ebd., S. 29

[52] Ebd.

[53] Vgl. Reichert (1974), S. 7

[54] Vgl. ebd., S. 10

[55] Köhler (1989), S. 140

[56] Vgl. ebd., S. 140-141

[57] Vgl. Prestel (2010), Folie 13-16

[58] Todorov (2013), S. 34

[59] Vgl. ebd., S. 36 f

[60] Ebd., S. 42

[61] Vgl. ebd., S. 44

[62] Vgl. ebd., S. 55

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten

Details

Titel
"Alice im Wunderland" als Klassenlektüre für eine 6. Jahrgangsstufe im Deutschunterricht
Autor
Jahr
2018
Seiten
57
Katalognummer
V452014
ISBN (eBook)
9783668867000
ISBN (Buch)
9783668867017
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alice, wunderland, klassenlektüre, jahrgangsstufe, deutschunterricht
Arbeit zitieren
Tanja Nachtmann (Autor), 2018, "Alice im Wunderland" als Klassenlektüre für eine 6. Jahrgangsstufe im Deutschunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452014

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