Thomas Hobbes und sein Werk Leviathan. Eine Gesellschaftstheorie

Wer war Thomas Hobbes? Wie hat er die Gesellschaft gesehen, was war neuartig?


Hausarbeit, 2017
12 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Gliederung

1) Einleitung

2) Leben und Werk

3) Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Staates
3.1) Vom Mensch
3.2) Kapitel XIII
3.3) Die Naturgesetze
3.4) Vom Staat

4) Was war neuartig an den Ansichten von Thomas Hobbes?
4.1) „Lese dich selbst“
4.2) Vergleich zu Aristoteles
4.3) Menschenrechte
4.4) Religion

5) Schluss

6) Literaturverzeichnis

1) Einleitung

Die Entwicklung zur politischen Neuzeit war kein schleichender Prozess und die Ablösung von der traditionellen politischen Theorie, welche vom sittlichkeitsorientierten Aristotelismus zum einen und vom normorientierten Naturrecht zum anderen geprägt war, hat sich nicht im Stillen ereignet. Vielmehr steckt dahinter eine intellektuelle Revolution, die das traditionelle politische Verständnis zerstört hat und radikal eine neue Basis geschaffen hat. Thomas Hobbes war einer der Begründer dieser Umbruchsphase, in welcher die Weichen für ein neues Europa gestellt wurden. Im Folgenden möchte ich auf der Basis des Werks „Leviathan“ sein Gesellschaftsverständnis und seine Staatstheorie analysieren und außerdem erörtern, was in seinen Theorien so neuartig und revolutionär war.

2) Leben und Werk

Bei meiner anfänglichen Recherche stellt sich heraus, dass relativ wenig biographisches Material über die Person Hobbes bekannt ist. Zwar sind biographische Informationen für das Verstehen von Werk und Weltanschauung nicht unerlässlich, aber gleichzeitig recht hilfreich, um Ansichten erklärbarer machen.

Geboren wird Hobbes im Jahre 1588 im Südwesten von England als Sohn eines einfachen Pfarrers und einer Mutter, die aus einer Bauernfamilie stammt. Er glänzt schon in Kindesjahren mit einer überdurchschnittlich hohen Intelligenz und sein Onkel ist es, der sich um die schulische Ausbildung des jungen Thomas kümmert. 1608 schließt er sein Studium in Oxford, welches stark vom Aristotelismus geprägt ist, mit dem Grad eines Baccalaureus Artium ab. Seine universitäre Ausbildung bewertet Hobbes als wenig bedeutend für seinen intellektuellen Werdegang. Für die scholastisch-aristotelischen Inhalte kann er nur wenig Wertschätzung aufbringen und nutzt die Zeit außerhalb des Studiums um sich mit den Naturwissenschaften, insbesondere mit Geometrie und Optik, zu befassen. Im selben Jahr wird er Hauslehrer und Hofmeister für eine der derzeit wichtigsten englischen Adelsfamilien, den Cavendishs. Schon bei seiner ersten Bildungsreise durch den europäischen Kontinent wird Hobbes mit dem Krieg konfrontiert. Um 1610 wird in Frankreich der damals herrschende König, der zuvor nach jahrelangem Krieg wieder für Frieden gesorgt hatte, von einem katholischen Fanatiker namens Ravaillac umgebracht. Dieser Vorfall führte nun auch wieder zu einem Bürgerkrieg. Dieses Ereignis muss wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Dreißig Jahre später fordert er im Vorwort zu „De cive“ die Leser auf, „man solle alle, die unter Berufung auf das Wort Gottes von einem Recht, den Souverän zu töten, sprächen, der Obrigkeit anzeigen“ (Münkler 2001: 25). Dabei bezieht er sich weniger auf die Ereignisse, die die Vorboten vom Bürgerkrieg in England waren, vielmehr meint er damit die Theorien, auf die sich Ravaillac im Frankreich des 16. Jahrhunderts, berufen hat. Diese Reise wird nicht die letzte sein und es folgen noch mehrere, aufgrund derer Hobbes die Chance hat mit den großen europäischen Denkern seiner Zeit wie Pierre Gassendi, René Descartes und Galileo Galilei in Kontakt zu treten.

Hobbes bleibt weiterhin Angestellter bei den Cavendishs, wo er sich auch seinen eigenen Studien widmen kann. Außerdem lernt er den Philosophen Francis Bacon kennen, dessen Sekretär und Gehilfe er wohl zeitweise ist. Die Nähe zu solch einer Bildungselite verstärkt sicherlich Hobbes Motivation, sich mit den vorherrschenden zeitgenössischen Theorien kritisch auseinanderzusetzen und gleichzeitig auch die politischen Entwicklungen im europäischen Raum zu verfolgen. 1618 begann in Deutschland der dreißigjährige Krieg. Auch hier übernimmt Hobbes wieder die Rolle des permanenten Beobachters. Mitte der 20er Jahre entdeckt er das Werk „Geschichte des Peloponnesischen Krieges“ von Thukydides, welches für ihn sehr prägend und bedeutend sein wird. In Thukydides Behandlung vom Zerfall der griechischen Stadtstaaten erkennt er viele Faktoren wieder, die auch in der Gegenwart für Krieg und Konflikte sorgen. Seine Erlebnisse und Erfahrungen in diesem historischen Kontext sind sicherlich ein Grund dafür, warum er sich Zeit seines Lebens mit dem Thema Krieg auseinandersetzt.

Um 1630 findet in Paris im Zuge der zweiten Europareise für den nun 40-jährigen ein intellektueller Wandel statt. Er lernt das Werk „Elementa“ von Euklid, welches die arithmetische und geometrische Methodik behandelt, kennen. Diese Abhandlung ändert Hobbes Anspruch an die politische Philosophie völlig, sodass er nun für die Politik das leisten will, was Euklid für die Geometrie geleistet hatte. In seinem ersten politischen Werk „The Elements of Law, Natural and Politic“ wird er schon im Vorwort verlauten lassen, die bisherige politische Philosophie, die laut ihm eine dogmatische ist, zu einer mathematischen Wissenschaft machen zu wollen (vgl. ebd.: 27) Auch in „Leviathan“ wird er seinen Anspruch noch einmal deutlich machen: „Die Fähigkeit, Gemeinwesen zu gründen und zu erhalten, besteht in bestimmten Regeln, wie die Arithmetik und die Geometrie (..).“ (Hobbes 1996: 177)

In seiner Schrift „Elements of Law“ stellt er die These auf, dass der natürliche Egoismus der einzelnen Individuen Basis für eine funktionierende Gesellschaft ist. Hier distanziert er sich nun klar, von der auch in seiner Bildungslaufbahn gelehrten Tradition des Aristotelismus, welche das Streben jedes einzelnen nach dem Gemeinwohl für eine gute Gesellschaft fordert. Im Jahre 1640 verbreitet er Auszüge aus dem Werk unter den Abgeordneten in London und macht sich damit als bekennender Royalist unbeliebt. Im Frühjahr des Jahres wird das Parlament vom König aufgelöst, im Herbst desselben Jahres, aufgrund der sich verschärfenden Finanzkrise und nach militärischen Erfolgen der Schotten im Norden Englands, jedoch als „langes Parlament“ wieder neu einberufen. Weil das Parlament immer mehr Druck auf die Vertreter einer absolutistischen Politik ausübt, flieht er nach Frankreich, um dort zehn Jahre zu bleiben. Vor allem hält er sich in diesem Jahrzehnt am Hof von Henrietta von Frankreich, der Schwester von Ludwig dem XIII, auf und lehrt dort dem Thronfolger Mathematik. Auch hier wird wieder sichtbar, dass er sich größten Teils im Umfeld politischer Macht aufhält. Hier hat er die Möglichkeit sich ein fundiertes Wissen über Politik anzueignen, seinen eigenen Blick auf das politische Geschehen zu schärfen und zum unmittelbaren Beobachter der damaligen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu werden. Sicherlich ist solch ein Werdegang für einen Sohn aus einer einfachen Familie für die damalige Zeit ungewöhnlich. Um 1642 beginnt nun der englische Bürgerkrieg, der mehrere Jahre andauern soll und Hobbes sehr beschäftigt. Es geht hier vor allem um religiöse Streitigkeiten, welche zu zahlreichen machtpolitischen Konflikten führen.

In den folgenden zwanzig Jahren wird er nach und nach sein Werk „Elementa philosophiae“, wo der Bezug zu Euklid schon im Titel sichtbar ist und welches als Trilogie zu verstehen ist, vervollständigen. Der erste Teil behandelt den Körper, der zweite den Menschen und der dritte Teil „De cive“ letztendlich den Bürger. Hobbes intensive Beschäftigung mit der Philosophie darf man hier nicht vorschnell als Rückzug aus der Politik bewerten, es handelt sich für ihn vielmehr um „eine politische Intervention mit den Mitteln philosophischer Reflexion, also in einem ganz nachdrücklichen Sinne um, eingreifendes Denken‘“ (Münkler 2001: 31).

Während seinem Werk „Elements of Law“, noch etwas Suchendes anhaftet (vgl. ebd.: 33) und in „De cive“ Aristoteles und die klassische Politik behandelt wird, so stellt er an sein berühmtes Hauptwerk „Leviathan“, welches er 1651 veröffentlicht, selbstsicher den Anspruch mit seiner Theorie eine „Gebrauchsanleitung“ für den inneren Frieden von Staaten zu schaffen.

3) Leviathan oder Stoff, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Staates

Das Werk ist in die vier Teile „Vom Menschen“, „Vom Gemeinwesen“, „Vom christlichen Staat“ und vom „Reich der Finsternis“ untergliedert. Der Name Leviathan ist aus der Bibel entlehnt. Genaue Beschreibungen für den Leviathan gibt es nicht. Man kann ihn sich als Wassertier, wie ein Krokodil oder einen Walfisch vorstellen. Fest steht, dass es sich dabei um ein grausames Ungeheuer handelt. Bereits in der Einleitung erläutert Hobbes, was er mit dem Leviathan meint. Er nutzt ihn als Metapher für den Staat oder das Gemeinwesen. Der Staat ist laut ihm ein künstlicher Mensch, dessen künstliche Seele der Souveränität entspricht. Richter und Beamte, Judikative und Exekutive also, sind die Gelenke dieses künstlichen Menschen, machen den Leviathan also handlungsfähig. Belohnung und Strafe, „durch die jedes Gelenk am Sitz der Souveränität befestigt ist und veranlaßt wird, seine Pflicht zu tun“ (Hobbes 1996: 5), stellten die Nerven des Menschen dar. Damit die Souveränität des Leviathans gewahrt wird, benötigt er Beamte, die ihre Pflichten befolgen und ausführen. Die zentrale Aufgabe des Staates besteht darin, für die Sicherheit des Volkes zu sorgen. Des Weiteren stellen „Gesetze künstliche Vernunft (…), Eintracht Gesundheit, Aufruhr Krankheit, und Bürgerkrieg Tod“ (ebd.: 5) für den Staat dar. Mit dieser Metapher macht er seine oberste Maxime deutlich: die Vermeidung von Krieg zum Wohle des Staates.

3.1) Vom Mensch

Die ersten neun Kapitel behandeln die Natur des Menschen. Hier wird die anthropologische Basis für die politische Theorie geschaffen. Die Grundannahme ist hier, dass alle Menschen nach Lustgewinn und Selbsterhaltung streben und ihre Handlungen und Innenleben auf diesen Instinkten basieren. In seinen Abhandlungen widerlegt Hobbes ständig die aristotelische Theorie vom Menschen als „zoon politikoon“, die besagt, dass dem Menschen eine politische Natur innewohnt und sein Zweck es ist, sich auf die Gemeinschaft zu besinnen. Hobbes findet im Menschen keine politische Wesensbestimmung und betrachtet ihn vielmehr als Teil der Natur, der wie jedes andere Ding, den gleichen Gesetzen unterworfen ist. Hierbei handelt es sich um eine „radikal individualistische Ausrichtung: nimmt man den Menschen als ein Stück Natur, als kausalgesetzlich bewegtes Ding unter Dingen, dann nimmt man ihn auch als a-historisches, von allen sozialen Bindungen unabhängiges Individuum“ (Chwaszcza 2008: 70). Genau hier liegt für Hobbes das Problem der Vergesellschaftung der Menschen. Während man auf Basis der aristotelischen Theorien die Vergesellschaftung als logische Konsequenz betrachten kann, weil der Wille zur Gemeinschaft von vornherein in der Natur eines jedes Menschen liegt, weißt Hobbes diese Annahme vollständig zurück und beruft sich auf das Gegenteil, den egoistischen Menschen.

3.2) Kapitel XIII

Ganz zu Beginn betont Hobbes die natürliche Gleichheit aller Menschen in Bezug auf ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Zwar gibt es sicherlich kräftigere oder schlauere Menschen als andere, dennoch „ist der Unterschied zwischen Mensch und Mensch nicht so beträchtlich, dass ein Mensch daraufhin irgendeinen Vorteil für sich fordern kann, auf den ein anderer nicht so gut wie er Anspruch erheben könnte“ (Hobbes 1996: 102). Denn selbst wenn der körperlich Schwächste den Stärksten umbringen wollen würde, wäre er aufgrund von „Hinterlist oder durch ein Bündnis mit anderen“ (ebd.: 102) in der Lage dazu. Genau in der Gleichheit aller Menschen sieht Hobbes die Problematik und er führt die Überschrift „Aus Gleichheit entsteht Unsicherheit, aus Unsicherheit Krieg“ (ebd.: 103) an, welche zuallererst etwas paradox wirkt. Hobbes erklärt seine Annahme wie folgt: Weil wir alle Menschen die gleichen Fähigkeiten besitzen, rechnen wir uns auch die gleichen Chancen aus, unsere Ziele zu erreichen. Wenn nun zwei Menschen dasselbe begehren, werden sie zwangsläufig Feinde und „auf dem Weg zu ihrem Ziel (das hauptsächlich in ihrer Selbsterhaltung und zuweilen nur in ihrem Vergnügen besteht) bemühen sie sich, einander zu vernichten oder zu unterwerfen“ (ebd.: 103). Wenn ein Mensch also etwas besitzt, was sich viele wünschen, so wird er ein Leben in Unsicherheit führen, aus Angst beklaut zu werden. So geht es wiederum auch allen anderen Menschen und dies führt zu einer allgemeinen Unsicherheit, unter der alle leiden. Er meint, dass Menschen kein Vergnügen im gesellschaftlichen Leben haben, wenn es keine Macht gibt, die sie alle in Schrecken halten kann (vgl. ebd.: 104). Aus der Gleichheit der menschlichen Natur folgen drei Hauptursachen für Konflikte: Konkurrenz, Unsicherheit und Ruhmsucht. Man bekämpft sich also aufgrund des Strebens nach Gewinn, Sicherheit oder dem reinen Wunsch nach Ansehen.

Die Menschen befinden sich also im Kriegszustand, „im Krieg eines jeden gegen jeden“ (ebd.: 104). Mit Krieg meint Hobbes nicht nur Schlachten, sondern auch den Zustand, wo Menschen gewillt sind einander zu bekämpfen, also die Möglichkeit des Krieges besteht. Hobbes versucht seine These vom Naturzustand dadurch nachvollziehbar zu machen, dass jeder Mensch im alltäglichen Leben seine Türen mit einem Schloss sichert und seine Wertsachen wegsperrt, weil jeder sich ganz unterbewusst vor seinen Mitmenschen schützen will. Ein zweites Argument für den Naturzustand sieht er darin, dass sogar Machthaber von Staaten, die den Krieg eines jeden gegen jeden innerhalb ihres Staates zwar verhindern, sich auf internationaler Basis wiederum mit anderen Regierenden bekämpfen müssen. Solch ein Zustand, wo Menschen damit beschäftigt sind, sich selbst und den eigenen Besitz zu verteidigen, ist des Weiteren ein Zustand des Stillstands, wo es keinen Platz für Platz für wirtschaftlichen Handel, Wissenschaft, Bildung und Künste gibt. „Das Leben des Menschen ist einsam, armselig, widerwärtig, vertiert und kurz“ (ebd.: 105).

Ein weiteres Charakteristikum des Naturzustandes ist, dass es hier keine Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit gibt. Es verhält sich nämlich so: „Wo keine öffentliche Macht ist, gibt es kein Gesetz, wo kein Gesetz ist, gibt es keine Ungerechtigkeit.“ (ebd.:106) Sie entstehen erst mit der Etablierung einer autoritären Macht, weil die Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit keine natürlichen körperlichen oder geistigen Fähigkeiten des Menschen sind. Die einzigen Züge, die die Menschen vom Naturzustand entfernen können, sind die Furcht vor dem Tode, das Verlangen nach Dingen, die das Leben angenehm machen und die reine Vernunft.

3.3) Die Naturgesetze

Das Naturrecht „ist die Freiheit, die jeder Mensch besitzt, seine eigene Macht nach Belieben zur Erhaltung seiner eigenen Natur (…) zu gebrauchen und folglich alles zu tun, was er nach seiner eigenen Urteilskraft (…) als das hierfür geeignetste Mittel ansieht“ (ebd.:107). Unter Freiheit versteht Hobbes die bloße Abwesenheit von Hindernissen, wodurch die äußere Handlungsfreiheit also uneingeschränkt ist. Innere Motive einer Handlung spielen für ihn keine Rolle. Im Naturzustand hat jeder ein Recht auf alles, sogar auf den Körper des anderen. Hobbes stellt nun das erste Naturgesetz auf, welches besagt, dass „jedermann nach Frieden streben sollte (…) und daß er, wenn er ihn nicht erlangen kann, alle Hilfen und Vorteile des Krieges suchen und von ihnen Gebrauch machen darf“ (ebd.: 108). Während der erste Teil das erste grundlegende Naturgesetz darstellt, ist mit dem zweiten Teil das das o.g. Naturrecht des Menschen gemeint. Aus dem ersten Gesetz kann man nun das zweite ableiten, jeder solle freiwillig auf sein Recht auf alles verzichten und somit etwas von seiner vollkommenen Freiheit abgeben. Jedes Recht kann selbstverständlich nicht aufgegeben werden, wie zum Beispiel das Recht zur Selbstverteidigung: „Ein Vertrag, sich nicht mit Gewalt gegen Gewalt zu verteidigen, ist immer nichtig.“ (Reese-Schäfer 2011: 70) Genauso muss man auf einen Teil seines Rechtes auf alle Dinge nur verzichten, wenn andere ihm dies gleichtun. Ansonsten würde man ausgenutzt werden und sich räuberischem Verhalten aussetzen (Hobbes 1996: 109) Man könnte die Naturgesetze auch mit folgender Redewendung zusammenfassen: Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.

[...]

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Thomas Hobbes und sein Werk Leviathan. Eine Gesellschaftstheorie
Untertitel
Wer war Thomas Hobbes? Wie hat er die Gesellschaft gesehen, was war neuartig?
Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V452121
ISBN (eBook)
9783668848184
ISBN (Buch)
9783668848191
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Thomas Hobbes, Leviathan, Staatstheorie, Gesellschaftstheorie
Arbeit zitieren
Lina Wagner (Autor), 2017, Thomas Hobbes und sein Werk Leviathan. Eine Gesellschaftstheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452121

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Thomas Hobbes und sein Werk Leviathan. Eine Gesellschaftstheorie


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden