Shadowbanking. Der Schattenbanksektor und seine Auswirkungen auf die Finanzindustrie


Fachbuch, 2019
75 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen
2.1 Der Finanzmarkt - Bedeutung und Aufteilung
2.2 Die Akteure des Finanzmarktes

3 Die Arten von Schattenbanken und deren Finanzinstrumente
3.1 Zweckgesellschaften
3.2 Hedgefonds
3.3 Privat Equity Funds
3.4 Geldmarktfonds
3.5 Kreditausfallversicherer
3.6 Weitere Akteure
3.7 Internes Schattenbanksystem

4 Die Geschichte und die Entstehung von Schattenbanken
4.1 Das 20. Jahrhundert und die Jahrtausendwende
4.2 Die Konsequenzen der Subprime-Krise auf den Schattenbanksektor
4.3 Der Strukturwandel im Finanzmarkt

5 Die Dimension des Schattenbanksektors - Zahlen und Fakten
5.1 Die Vermögenswerte von Schattenbanken im Vergleich
5.2 Die Geographische Verteilung des Schattenbanksektors

6 Analyse der Auswirkungen von Schattenbanken auf die Finanzindustrie
6.1 Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht im Risikomanagement
6.2 Umgehung der Bankenregulierung
6.3 Verringerung der Transparenz im risikoreichen Finanzmarkt
6.4 Vermehrte institutionelle Verflechtung in der Finanzbranche
6.5 Steigende Verschuldung im Finanzmarkt durch Aufblähung des Schattenbanksektors
6.6 Entstehung und Verbesserung von Infrastrukturen für alternative Finanzsysteme

7 BlackRock Inc. – Der Schattenbankriese

8 Fazit

9 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Unterteilung des Finanzmarktes

Abbildung 2: Vereinfachte Darstellung des Zusammenspiels von Akteuren auf dem Finanzmarkt

Abbildung 3: Definitionen des Begriffs ‚Schattenbank‘

Abbildung 4: Unterteilung des Schattenbankensystems nach der deutschen Bundesbank

Abbildung 5: Das drei Säulen Modell von Basel

Abbildung 6: Das Volumen globaler Venture Capital-Investitionen in Fintechs von 2010 bis 2016 (in Milliarden USD)

Abbildung 7: Technologische Finanzinnovationen und Hauptanwendungsgebiete

Abbildung 8: Die Vermögenswerte der Finanzinstitutionen weltweit* von 2002 bis 2015 (in Billionen USD)

Abbildung 9: Aufteilung der globalen Vermögenswerte

Abbildung 10: Unterteilung des Schattenbankensektors

Abbildung 11: Globale Vermögenswerte der Schattenbanken von 2010 - 2015 (in Billionen USD)

Abbildung 12: Weltweites nominales BIP von 2000 bis 2017 (in Billionen USD)

Abbildung 13: Geographische Verteilung des Narrow Measure of Shadow Banking in 2015, sowie dessen historische Entwicklung auf nationaler Ebene, *, **

Abbildung 14: Wachstumsraten der Vermögenswerte des Narrow Measure Shadow Banking auf Länderebene (in %)

Abbildung 15: Matrix: Das Verhältnis Shadow Banking zu MUNFI und das Verhältnis MUNFI zu NFAs

Abbildung 16: Kausalkette des Einflusses von Schattenbanken auf die Finanzindustrie

Abbildung 17: Die größten Beteiligungen des Vermögensverwalters BlackRock Inc. am Aktienkapital von im Dax gelisteten Unternehmen (Stand: April: 2017)

Abbildung 18: Verwaltetes Vermögen von BlackRock im Jahr 2016 nach Regionen

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Anteil der globalen Vermögenswerte von Schattenbanken an den globalen Vermögenswerten von Finanzinstitutionen in den Jahren 2010 bis 2015

Tabelle 2: Anteil der Vermögenswerte von Schattenbanken zum globalen nominales BIP

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Beschäftigt man sich mit Themen aus der Finanzwelt, so liest man immer wieder den Begriff Schattenbanken. Meist wird in Zeitungsartikeln noch eine kurze Definition beigefügt, die zumindest grob die Frage löst, was denn eine Schattenbank überhaupt sein soll. Doch bereits erste Erklärungen von Zeitschriften und Fachliteratur lösen eine Welle von weiteren Fragen aus. Fehlendes Verständnis für Begriffe wie Investment- und Geldmarktfonds, Verwendung von Leverage, systemrelevante Banken, Bail-Outs, Basel III, Solvency II oder auch Regulierungsoasen bilden erste Verständnisprobleme. Wenn man jedoch in etwas tiefere Ebenen der Thematik eintauchen und diese auch verstehen möchte, sind das Verständnis dieser Begriffe und deren Zusammenhänge unerlässlich.

Besonders seit der Finanzkrise sind Schattenbanken mehr und mehr in den Fokus von zentralen Finanzinstitutionen gerückt, da von ihnen ein wesentliches Risiko bzgl. der globalen Finanzstabilität ausgehen soll. Wie der Name bereits ausdrückt, bewegen sich Schattenbanken sozusagen im Schatten des Finanzmarktes. Man könnte sogar den Begriff mit illegalen Machenschaften verbinden, doch das sind Schattenbanken grundsätzlich nicht. Im Gegenteil – und genau das macht den Schattenbankensektor zu dem was er ist: Ein potentielles Risiko für den Finanzmarkt, welchem man nur schwer etwas entgegenzusetzen hat, da mit legalen Mitteln die Regulierungen des Finanzmarktes ausgehebelt werden. Die Mehrheit der Gesellschaft hat noch nie von diesem Begriff gehört, doch bilden Schattenbanken keinen unwesentlichen Teil des Finanzmarktes. Diese Bachelorarbeit soll für etwas mehr Klarheit und Übersichtlichkeit bzgl. dem Themengebiet Schattenbanken und die Zusammenhänge im Finanzmarkt geben.

Beginnt man damit, sich mit der Thematik des Schattenbanksektors ernsthafter auseinanderzusetzen, so stößt man sofort auf verschiedene Definitionen und Sichtweisen was eine Schattenbank ausmacht und wie sie mit ihrer Umwelt in Verbindung steht. Möchte man ein genaueres Bild von der Realität erhalten, so muss man sich intensiv mit verschiedensten Quellen auseinandersetzen. Im Fokus steht daher folgende Frage, die in dieser Arbeit beantwortet werden soll:

Wie genau definiert sich der Schattenbanksektor und welche Auswirkungen hat er auf die Finanzindustrie?

Die Inhaltsgrundlage der Arbeit integriert in erster Linie qualitative Forschung. Es wird jedoch großer Wert gelegt, diese mit quantitativer Forschung zu belegen. Aufgrund der Tatsache, dass der Schattenbanksektor schwer quantifizierbar ist und hierfür verschiedenste Zahlenangaben aus verschiedensten Quellen existieren, beziehen sich Zahlenangaben stets auf seriöse Finanzinstitute.

Die Forschungsmethodik beinhaltet zum größten Teil Literaturrecherche sowie Sekundärforschung. Hauptsächlich ist der Inhalt auf Berichten globaler, zentraler Finanzinstitutionen und Fachliteratur gestützt. Mithilfe von Artikeln seriöser Zeitschriften wird diese Informationen dann mit zusätzlichen Inhalten ergänzt. Das in Kapitel 5 dargestellte Zahlenmaterial wird zusätzlich in Form von eigenständiger Datenanalyse interpretiert. Im Anschluss an die Literaturrecherche wurde stets ein Literatur-Review vorgenommen. Für die Herstellung einer seriösen Abbildung der Realität liegt der Fokus der Literaturrecherche auf einem breiten Spektrum an Quellen. Ziel dabei ist ein großes Informationsfundament, um die Kerninformationen im Anschluss seriös verarbeiten zu können und die behandelte Thematik in einer in sich konsistenten Art und Weise darzustellen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Analyse der Auswirkungen von Schattenbanken einige Grundlagen aus der Finanzwelt erfordert, werden in einem ersten Kapitel Grundlagen zu Finanzmärkten, sowie zu deren Akteuren, übermittelt. In den nächsten Kapiteln wird dann mehr auf das Schattenbanksystem eingegangen. Zunächst wird der Begriff genauer definiert und anhand von Beispielen konkretisiert. Im Anschluss zeigt die Arbeit einen Ausschnitt der Geschichte und Entstehung einzelner Schattenbanken und des Schattenbanksystems, sowie die aktuelle Entwicklung in einem immer dynamischer werdenden Finanzmarkt. Um sich die quantitative Dimension von Schattenbanken vorstellen zu können, werden anschließend verschiedene Zahlen und Graphen dargestellt. Dabei wird sowohl auf die globale Ebene, als auch auf die nationale Verteilung des Schattenbanksektors eingegangen. Den Hauptteil der Arbeit bildet die Analyse der Auswirkungen von Schattenbanken auf die Finanzindustrie. Aufgrund der zuvor behandelten Themen ist es nun einfacher, sich den Einflüssen von Schattenbanken klar zu werden. Bevor die Arbeit mit dem Fazit ihr Ende findet, soll das Machtpotential von Schattenbanken anhand der größten Vermögensverwaltungsgesellschaft kurz dargestellt werden.

2 Grundlagen

Um die Thematik Schattenbanken und deren Auswirkungen auf die Finanzindustrie überhaupt verstehen zu können, müssen gewisse Grundlagen in dem breiten Bereich der Finanzwelt vorhanden sein. Aus diesem Grund werden in diesem Kapitel Grundlagen übermittelt, um in den nachfolgenden Kapiteln tiefer in das Thema ‚Schattenbanken‘ eingehen zu können.

2.1 Der Finanzmarkt - Bedeutung und Aufteilung

Der Finanzmarkt ist das Umfeld in welchem sich Schattenbanken bewegen. Mit Kreditvergaben, sowie dem Handel von Wertpapieren nehmen Schattenbanken maßgeblich in Form von z.B. Vermögensverwaltungen am Finanzmarkt teil. Damit sind sie ein nicht zu unterschätzender Akteur im Gesamtsystem.

„Ein Markt ist eine formelle oder informelle Einrichtung, die Käufer und Verkäufer bestimmter Güter zusammenführt, um Handel zu ermöglichen. Finanzmärkte sind spezielle Märkte, an denen Handel mit Kapital stattfindet.“1 Es gilt: „[Der] Finanzmarkt ist der Oberbegriff für alle Märkte, auf denen mit Finanzinstrumenten gehandelt wird.“2

Finanzmärkte gleichen Nachfrage und Angebot von Kapital aus. „Beim Ausgleich ergibt sich der Marktzins als der aktuelle ‚Preis‘ für die Verfügbarkeit von Geld.“3 Es wird im Unterschied zum Gütermarkt nur mit Geldzahlungen, bzw. Rechtsansprüchen auf Geldzahlungen gehandelt. Dies erfolgt in Form von Bargeld, sowie Giralgeld. Ein Finanzmarkt bildet sozusagen die Möglichkeit für natürliche und juristische Personen an Geld zu kommen, Geld anzulegen, sowie es zu transferieren. Insofern erfüllt der Finanzmarkt auf Marktebene folgende drei Funktionen:

- Allokationsfunktion (Effiziente Zuordnung von knappen Ressourcen)
- Koordinationsfunktion (Lokale und temporale Koordination der Transaktionsprozesse)
- Auswahlfunktion (Vom Markt ausgehende Limitierung von Marktteilnehmern, u.a. mit Bonitätsprüfungen durch Kreditinstitute)4

Aus Sicht der volkwirtschaftlichen Ebene erfüllt der Finanzmarkt folgende weitere Funktionen:

- Losgrößentransformation (Ausgleich zwischen der Nachfrage nach kleinen/großen Krediten und dem Angebot aus der Summe von kleinen/großen Einlagen)
- Fristentransformation (Generierung einer Balance der Laufzeitinteressen zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern)
- Risikotransformation (Bildung eines Äquilibriums der unterschiedlichen Risikobereitschaften von Gläubigern und Schuldnern)5
- Publizitätstransformation (Verarbeitung und Überprüfung der Kreditinstitute von Informationen über Bonität der Kapitalanleger)6

Je nach Fristigkeit der monetären Transaktionen lässt sich der Finanzmarkt in Geldmarkt und Kapitalmarkt aufgliedern.7 Der Devisenmarkt bildet den dritten Untermarkt.

2.1.1 Der Geldmarkt

Von Geldmarkt spricht man dann, wenn die Fristigkeit der monetären Geschäfte oder auch in anderen Worten die Anlagezeit nicht länger als ein Jahr ist, bspw. bei Tages- oder Termingeld. Dabei unterscheidet man zwischen organisiertem und nicht organisiertem Geldmarkt.

a) Organisierter Geldmarkt: „Er dient hauptsächlich dem partiellen Liquiditätsausgleich der Banken. Dies geschieht auf zweifache Weise: Durch Mittelbereitstellung eines Kreditinstitutes an ein anderes oder durch Kauf von Geldmarktpapieren bei einem anderen Kreditinstitut. […] Der Zins, zu dem Zentralbankgeld gehandelt wird ist der Geldmarktsatz.“8 Hauptakteure sind dabei Zentralbanken, sowie nationale Banken.
b) Nicht organisierter Geldmarkt: „Der nicht organisierte Geldmarkt bezieht sich auf die Beziehungen zwischen Banken und Nichtbanken (Unternehmen, private Haushalte, sowie sonstige Institutionen). Er hat die Aufgabe, den Nichtbanken entsprechende Kredite zur Verfügung zu stellen oder aber auch kurzfristige Einlagen anzunehmen.“9

2.1.2 Der Kapitalmarkt

Am Kapitalmarkt werden monetäre Geschäfte mit Fristigkeiten länger als ein Jahr durchgeführt, also Geschäfte von mittel- und langfristiger Natur. Beispiele hierfür sind Aktien, Anleihen, Darlehen, Hypotheken oder Sparbriefe. Wie im Falle des Geldmarktes untergliedert sich der Kapitalmarkt in einen organisierten, sowie in einen nicht organisierten Part.

a) Organisierter Kapitalmarkt: Die ausgeprägteste Form ist dabei die Börse. Dies beinhaltet „i.d.R. alle längerfristigen Transaktionen unter Einschaltung von Kreditinstituten und Kapitalsammelstellen. Der organisierte Kapitalmarkt unterliegt der staatlichen Aufsicht.“10
b) Nicht organisierter Kapitalmarkt: Hierzu gehören „v.a. Kreditbeziehungen zwischen Unternehmen (z.B. langfristiger Lieferantenkredit) und zwischen privaten Haushalten sowie zwischen Unternehmen und Haushalten.“11

Der organisierte Kapitalmarkt lässt sich weiterhin in den Rentenmarkt und Aktienmarkt aufteilen. Während auf dem Rentenmarkt Rentenpapiere, also Anleihen, Pfandbriefe oder Kommunalobligationen gehandelt werden12, werden auf dem Aktienmarkt Geschäfte mit Beteiligungskapital abgewickelt. Des Weiteren unterscheidet man zwischen Primär- und Sekundärmarkt. Der Primärmarkt wird „in Abgrenzung zum Sekundärmarkt, an dem [im Unterschied zum Primärmarkt] im Umlauf befindliche Wertpapiere gehandelt werden, auch als Emissionsmarkt bezeichnet.“13 Auf dem Primärmarkt erwirbt man somit erstmals ein Wertpapier.

2.1.3 Der Devisenmarkt

Neben Geld- und Kapitalmarkt bildet der Devisenmarkt (Währungsmarkt) den dritten Teil des Finanzmarktes. Auf dem Devisenmarkt wird mit Forderungen und Verbindlichkeiten gehandelt, die sich auf ausländische Währungen beziehen.14 „Bei den ausländischen Währungen gibt es unzählige Ausprägungsformen, so können diese Bankguthaben, Schecks oder auch Wechsel betreffen.“15 Der Devisenhandel findet außerbörslich statt und ist damit dezentral organisiert.16 Die einfachsten Formen des Devisenmarktes sind dabei der Devisenkassamarkt und der Devisenterminmarkt. „Auf dem Währungsmarkt können […] am Kassa-Markt Devisengeschäfte für die Gegenwart und am Terminmarkt solche für die Zukunft abgeschlossen werden.“17 Neben diesen beiden einfachen Formen von Devisengeschäften bildeten sich zusätzlich neue innovative Devisengeschäfte: Derivate. Der Wert eines Derivates leitet sich von einem Basiswert ab. Basiswerte beruhen bspw. auf Aktien, Wertpapiere, Rohstoffe, Währungen, Zinsen, Indizes, Kredite oder Derivate. Man spekuliert bei Derivatgeschäften auf die zukünftige Kurs-/Preisentwicklung des Basiswertes. Beispiele hierfür sind Devisenswapgeschäften und Devisenoptionsgeschäften.18 In Abbildung 1 wird die Unterteilung des Finanzmarktes nochmals graphisch veranschaulicht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die Unterteilung des Finanzmarktes

(Quelle: Eigendarstellung)

2.2 Die Akteure des Finanzmarktes

Der Finanzmarkt bildet ein komplexes System. Umso wichtiger ist sich, neben der funktionalen Unterteilung des Finanzmarktes auch seinen Hauptakteuren bewusst zu werden. Dadurch können im Anschluss einzelne Beziehungen zwischen den Akteuren identifiziert und der Finanzmarkt zumindest etwas besser verstanden werden.

2.2.1 Der Bankensektor (Kreditinstitute)

Die wohl einflussreichsten Akteure auf dem Markt sind die Banken. Die wichtigsten Arten im internationalen Rahmen sind dabei die Privatbanken / Geschäftsbanken, sowie die Zentralbanken. „Die Geschäftsbanken sind Wirtschaftsunternehmen, die Dienstleistungen rund ums Geld erbringen. Sie nehmen u.a. Gelder von Privatkunden und Unternehmen an, vergeben Kredite an die Wirtschaft und betreiben Zahlungsverkehrsgeschäfte.“19 Besonderer Fokus sollte dabei auf die Investmentbanken gelegt werden, welche als „die Großverdiener der Bankenwelt“20 gelten. Die Zentralbanken hingegen dienen mehr der Preisstabilität, der allgemeinen Geldpolitik, sowie der Verwaltung der Währungsreserven auf nationaler sowie auch internationaler Ebene. Außerdem sind Zentralbanken, [wie bspw. das amerikanische Zentralbankensystem FED] für die Bankenaufsicht und den Zahlungsverkehr verantwortlich. Zentralbanken sind oft nicht an politische Weisungen gebunden, um als unabhängige Institution den genannten Aufgaben gerecht werden zu können21

Besonders großen Banken kann der Begriff der Systemrelevanz zugeordnet werden. „Eine Bank gilt als global systemrelevant (Global Systemically Important Bank, G-SIB), wenn durch bei ihr auftretende Schwierigkeiten, bzw. ihren Zusammenbruch das Funktionieren des globalen Finanzsystems und der Realwirtschaft gravierend beeinträchtigt [wäre].“22 Am 21.11.2016 veröffentlichte der FSB eine Liste der, mit Unterstützung des BCBS, identifizierten 30 global systemrelevanten Banken. Die wichtigsten darunter sind: Citigroup (USA), JP Morgan Chase (USA), Bank of America (USA), BNP Paribas (Frankreich), Deutsche Bank (Deutschland), sowie die HSBC (Großbritannien).23 Die vollständige Liste der systemrelevanten Banken ist auf der Homepage des FSB zu finden. Auf die Bedeutung der Systemrelevanz im Gesamtsystem wird in dem Analyseteil dieser Arbeit nochmals tiefer eingegangen.

2.2.2 Der Staat

Besonders publik wurde die Staatshaushaltung mit der Finanzkrise in 2007. Die wachsende globale Staatsverschuldung von hohen Summen24 hatten und haben einen starken Einfluss auf weltweite sowie nationale Finanzsysteme. Vor Allem ist der Staat bekannt als Kreditnehmer und ‚Bankenretter‘. Er agiert jedoch auch als Investor auf dem Finanzmarkt, hauptsächlich in Form von Staatsfonds, „deren Kapital sich im Eigentum eines Staates befindet“25 oder auch als Förderer mithilfe von Subventionsgeldern.

Neben dem klassischen Staatshaushalt gibt es noch einige weitere staatliche Institute, welche sich mit Finanzthemen beschäftigen. Die Regulierung des Finanzmarktes findet zum größten Teil immer noch auf staatlicher Ebene statt. Nur teilweise ist die Aufsichtsfunktion den Zentralbanken zugeordnet. Mit Finanz- sowie Bankenaufsichtsbehörden, wie bspw. die europäische EBA, die deutsche BaFin, sowie die chinesische CBRC sind viele der nationalen und internationalen Aufsichtsbehörden direkt den Staaten untergeordnet.26 Staatliche Institutionen kommen somit bspw. Aufgaben bzgl. Bankenregulierung oder die Erstellung von jährlichen Berichten zur Finanzstabilität nach.

2.2.3 Unternehmen

Da es unterschiedlichste Unternehmen gibt, spielen Unternehmen als Akteure im Finanzmarkt auch verschiedenste Rollen. Zum einen sind sie Kreditnehmer bei Banken und alternativen Kreditgebern, sie geben aber auch Aktien für den Kapitalmarkt aus und investieren in andere Unternehmen. Manche Unternehmen dienen der Vermögensverwaltung und bieten für Anleger Investitionen in Form von Investment- oder Aktienfonds an. Zu den Investmentfonds gehören unter anderem Geldmarktfonds und Hedgefonds. Manche Unternehmen, wie etwa Vermögensverwaltungen bieten bankähnliche Geschäfte an, werden jedoch nicht der Bankenaufsicht unterzogen. Aus diesem Grund können große und international tätige Unternehmen, die mit Vermögen von Anlegern handeln, sehr einflussreich auf den gesamten Finanzmarkt sein.

2.2.4 Privatpersonen

Privatpersonen können in Form von Privatanlegern, Sparern, sowie Kreditnehmern auf dem Finanzmarkt agieren. Privatanleger können z.B. in Aktien, Fonds oder Anleihen investieren. Maßgeblichen Einfluss auf den Finanzmarkt haben, wenn überhaupt nur superreiche Investoren (high net worth individuals). Das Kontro­vers von Privatanlegern sind institutionelle Anleger, welchen meist mehr Kapital für Investitionen zur Verfügung steht.

2.2.5 Ratingagenturen

Die in der Finanzkrise heftig kritisierten Ratingagenturen dienen hauptsächlich der Transparenz im Finanzmarkt. „Die Kernfunktion eines Ratings ist es, primär uninformierten Markteilnehmern Informationen über die Bonität eines Wertpapieres oder eines Unternehmens zu vermitteln. Dies ermöglicht es den Investoren bzw. Kapitalgebern, die Risiken verschiedener Anlageformen oder Kapitalnehmer miteinander zu vergleichen.“27 Über Ratingagenturen lassen sich somit keine wesentlichen Finanzaktivitäten durchführen, sie liefern mehr Information über bestimmte Teilnehmer des Marktes. Durch richtige aber auch fehlerhafte Bewertungen von Kreditinstituten können sie den Finanzmarkt in nicht unwesentlichem Maße beeinflussen.

2.2.6 Weitere Akteure

Neben den soeben genannten Akteuren gibt es noch weitere Institutionen, die eine Rolle auf dem Finanzmarkt spielen. Zusätzlich zu den Banken als Intermediäre für Kapital, existieren sogenannte Kapitalsammelstellen, welche Kapital entgegennehmen und anderweitig anlegen. Beispiele hierfür sind Versicherungen, Kapitalverwaltungsgesellschaften (über Investmentfonds), sowie auch Bausparkassen. Der Unterschied zu den Banken besteht in der nicht vorhandenen Geldschöpfung, wodurch keine zusätzlichen Zahlungsmittel generiert werden.28 Andere Beispiele für weitere Akteure sind Factoring Gesellschaften sowie Leasing Gesellschaften. Factoting ist der „Verkauf von Forderungen, um direkt Zahlungseingänge auch bei erst späterer Forderungsfälligkeit zu realisieren und das Ausfallrisiko samt dessen Überwachung abzuwälzen.“29

In folgender Graphik wurde versucht, die wichtigsten Zusammenhänge der einzelnen Akteure auf dem Finanzmarkt übersichtlich darzustellen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Vereinfachte Darstellung des Zusammenspiels von Akteuren auf dem Finanzmarkt

(Quelle: Eigendarstellung)

Anzumerken ist, dass die Akteure zunehmend strukturell miteinander vernetzt sind und somit nicht mehr isoliert zu betrachten sind. Die Struktur im Finanzmarkt wird dadurch stetig komplexer. Viele Akteure sind sozusagen Eigentümer anderer Akteure und umgekehrt. Bspw. besitzen Banken Fonds, während Fonds wiederrum Banken, Ratingagenturen, sowie auch Börsen besitzen. Börsen können dabei Aktiengesellschaften werden. Fonds werden umgekehrt von Banken und Börsen betrieben.30

3 Die Arten von Schattenbanken und deren Finanzinstrumente

Ganz im Allgemeinen beschäftigen sich Schattenbanken mit Finanzaktivitäten, welche sich außerhalb des klassischen Bankensektors bewegen. An sich sind Schattenbanken legale Institutionen, deren Tätigkeiten weitestgehend nicht durch gesetzliche Regulierungen, wie etwa Basel I bis Basel III eingeschränkt werden. Sie fallen deshalb nicht unter die jeweilige Bankenaufsicht, wie etwa die FED in den USA, die EBA in Europa, oder die BaFin in Deutschland.

Abbildung 3 zeigt mehrere Definitionen des Begriffs ‚Schattenbanken‘, welche von verschiedenen Finanzinstitutionen festgelegt wurden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Definitionen des Begriffs ‚Schattenbank‘31

Die Definitionen von Schattenbanken auf globaler Ebene sind also nicht einheitlich gehalten. So lautet eine Definition des FSB wie folgt:

„Als Schattenbanken werden [..] diejenigen Akteure und Aktivitäten auf den Finanzmärkten bezeichnet, die bankähnliche Funktionen (insbesondere im Kredit­vergabeprozess) wahrnehmen, aber keine Banken sind und damit nicht der Regulierung für Kreditinstitute unterliegen.“32

Wie man hier sehen kann, wird bei diesen Definitionen zwar das Kernkonzept von Schattenbanken erfasst, jedoch ist es im Einzelfall schwierig, allein auf Basis dieser Definition, eine Schattenbank klar als solche zu identifizieren.

Deshalb hat „die […] EBA im März 2015 ein Konsultationspapier zur internen Begrenzung von Exposures gegenüber Schattenbanken im Zusammenhang mit den Großkreditvorschriften der Capital Requirements Regulation (CRR) veröffentlicht (Art. 395 Abs. 2 CRR).“33 In diesem wird an der Definition des FSB festgehalten. Da die EBA ebenfalls nicht spezifiziert, welche Aktivitäten im Allgemeinen als Kreditvermittlungsgeschäft bzw. bankähnliche Aktivität gilt, wird eine Schattenbank indirekt über einem ersten Schritt durch vier Merkmale charakterisiert:34

- Fristentransformation
- Liquiditätstransformation
- Kreditrisikoübertragung
- Nutzung von Leverage (Gemeint ist die Hebelung der Eigenkapitalquote durch Erhöhung des Fremdkapitals)

Ein Unternehmen kann also in der ersten Ebene als Schattenbank identifiziert werden, wenn es die Merkmale erfüllt. Um endgültig zu prüfen, ob es sich um eine Schattenbank handelt, wird in dem zweiten Schritt überprüft, ob das Unternehmen „nicht auf Einzel- und/oder konsolidierter Ebene durch eine entsprechende europäische Bankenaufsichtsbehörde oder eine gleichzusetzende Behörde eines Drittstaates beaufsichtigt [wird]“35 Somit kann man als fünftes Merkmal hinzufügen:

- Fehlende Regulierung auf staatlicher Ebene

Das Ganze nochmals aus einer anderen Perspektive: Schattenbanken haben keine Banklizenz, keinen Zugang zu der Liquidität von Zentralbanken und werden nicht wie Banken reguliert. Abbildung 4 zeigt die Aufgliederung des Schattenbanksektors nach der Deutschen Bundesbank.

Die Deutsche Bundesbank unterscheidet hier zwischen drei Hauptkategorien: Geldmarktfonds, Investmentfonds (ohne Geldmarktfonds) sowie Sonstige Finanzinstitute.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Unterteilung des Schattenbankensystems nach der deutschen Bundesbank36

In dieser Arbeit soll zusätzlich zwischen Schattenbanken im engeren und Schattenbanken im weiteren Sinne unterschieden werden, da nicht alle Schattenbankarten in gleichem Maße die von der EBA benannten Kriterien zur Identifizierung einer Schattenbank erfüllen. Zu Schattenbanken im engeren Sinn sollen die Akteure gehören, die die genannten Merkmale aufweisen, bankähnliche Geschäfte ausüben und sich den Regulierungen sowie der staatlichen Aufsicht entziehen. Bankähnliche Geschäfte sollen in diesem Zusammenhang sein: Kreditintermediation, Investmentgeschäfte, Eigenhandel und die Absicherung gegenüber Risiken, welche aus diesen Geschäften resultieren.37 Anzumerken bleibt, dass auch die folgende Unterteilung keine zu 100% klare Abgrenzung von Schattenbanken im engeren und weiteren Sinne darstellt. Es existieren auch auf Ebene einer Schattenbankspezifikation Unterarten, die eher als Schattenbank im engeren oder auch weiteren Sinne betrachtet werden kann. Folgende Institutionen und Finanzinstrumente können konkret als Schattenbank definiert werden:

3.1 Zweckgesellschaften

Zweckgesellschaften müssen auf jeden Fall zu Schattenbanken im engeren Sinn gezählt werden. Bei Zweckgesellschaften handelt es sich um Institutionen, die für einen bestimmten Zweck gegründet wurden. Dieser Zweck dient einer anderen Gesellschaft und ist unter anderem im Bankenbereich sehr verbreitet. Zweckgesellschaften können im Falle von Banken „die klassische Bankfunktion der Fristentransformation wahr[nehmen], indem sie auf ihrer Aktivseite strukturierte längerfristige Wertpapiere [halten], die sie durch die Emission kurzfristiger Commercial Paper finanzieren. Dazu erhielten sie Kreditzusagen durch etablierte Banken.“38 Die Idee dahinter ist sozusagen, „Geschäfte aus Bankbilanzen auszulagern, um [sich den] bankenaufsichtsrechtlichen Regeln zur Risikostreuung und zur Absicherung durch Eigenkapital“39 entziehen zu können. Die Transformation von Fristen oder Risiko, sowie die Hebelung spielt vor allem bei Verbriefungsgesellschaften eine große Rolle. Wie der Name schon sagt, verwandeln Verbriefungsgesellschaften z.B. ausstehende Forderungen oder auch Kredite von Banken in handelbare Wertpapiere, wie bspw. „Mortgage Backed Securities (MBS), oder Collateralized Debt Obligations (CDO)“40 und nehmen den Banken dadurch das Risiko sowie auch die Eigenkapitalanforderungen. „Als Mortgage Backed Security (MBS) wird ein handelbares Wertpapier bezeichnet, das durch einen Pool an Hypothekendarlehen gedeckt ist.“41 CDOs sind eine „Ausprägung der Gruppe forderungsbesicherter Wertpapiere (Asset Backed Securities). CDOs sind strukturierte Anleihen, die verschiedenartige Forderungen, insbesondere Kredit- und Hypothekenforderungen in einem Wertpapier verbriefen. Das Versagen der Banken, der Ratingagenturen sowie der Aufsichtsbehörden bei der Bewertung der Risiken dieser komplexen und intransparenten Produkte gelten als wesentlicher Beschleuniger der Finanzkrise seit 2007.“42 Es können also risikoreiche Wertpapiere einfach ausgelagert werden.

Die Zweckgesellschaften tragen dadurch das Risiko und sind durch fehlendes Eigenkapital nicht abgesichert. Abnehmer von verbrieften Papieren sind z.B. Hedgefonds, können aber auch wiederum andere außerbilanzielle Verbriefungsgesellschaften von Banken sein. Vor allem spielen dabei Conduits und Structures Investment Vehicles eine Rolle. „Conduits geben kurzfristige Schuldverschreibungen aus (Asset-Backed Commercial Papers) […]. Sie halten auf ihrer Aktivseite […] vor allem längerfristige Forderungen.“43 Das bedeutet, dass langfristige Kredite und Hypotheken mit kurzfristigen Geldmarktpapieren refinanziert werden. „Structured Investment Vehicles (SIVs) sind ebenfalls „Zweckgesellschaften, die CDOs oder andere langfristige Wertpapiere mit hohen Zinsen kaufen und sie mit kurzfristigen Krediten bezahlen.“44 Risikoübertragung, Fristentransformation, sowie die Verwendung von Leverage spielen hier folglich eine große Rolle.

In dem Fall von Forderungsausfällen, wie in der Finanzkrise 2007, können Zweckgesellschaften über kurzfristige Mittel ihre langfristigen Geschäfte nicht mehr refinanzieren und haben damit direkten Einfluss auf Banken. Oft ist es jedoch schwer, Zweckgesellschaften einem Konsolidierungskreis einer Bank zuzuordnen, weshalb die Haftung von Forderungsausfällen nicht immer geklärt werden konnte.45

3.2 Hedgefonds

Hedgefonds werden ebenfalls zu Schattenbanken im engeren Sinne gezählt. Hedgefonds sind „Investmentfonds mit einer Vielfalt von Anlagegegenständen und -strategien. Anlagegegenstände können neben Aktien, Anleihen, Devisen und Derivate sein. [Teilweise] werden Leerverkäufe getätigt und Kredite zur Ausnutzung des Leverage-Effektes eingesetzt. Die Hedgefonds streben dabei nach absolutem Return, d.h. orientieren sich nicht an einer Benchmark.“46 Hedgefonds sind dafür bekannt, risikoreiche Anlagemöglichkeiten zu präferieren, um möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften.

Oft sind Hedgefonds in Offshore-Finanzplätzen angesiedelt, um dort zum einen im Regulierungsschatten agieren zu können, zum anderen um Steuern zu sparen. Als große Offshore-Finanzplätze gelten vor allem die Cayman Islands, Bahamas, Hongkong, Singapur oder auch Bahrein.47 Für Hedgefonds sind die Cayman Islands besonders beliebt. Ca. 70% aller Hedgefonds sind auf den Cayman Islands angesiedelt.48 Außerdem arbeiten Hedgefonds mit sehr hohen Fremdkapitaleinsätzen, um eine möglichst große Eigenkapitalrendite zu erwirtschaften. Ebenso wie Zweckgesellschaften sind Hedgefonds oft direkt mit Banken verbunden, da Banken selbst Hedgefonds betreiben, als Kreditgeber agieren, aber auch selbst ihr Geld dort anlegen, um so überdurchschnittliche Renditen zu generieren.49

3.3 Privat Equity Funds

Die im Rahmen von Schattenbanken eher selten genannten Privat-Equity-Gesellschaften, sind erst auf den zweiten Blick als Schattenbanken im engeren Sinne anzusehen. Es geht dabei um „von privaten oder institutionellen Anlegern bereitgestelltes Eigenkapital, mit dem Beteiligungsgesellschaften (Private-Equity-Gesellschaften) Unternehmensanteile für einen begrenzten Zeitraum erwerben, um eine finanzielle Rendite zu erwirtschaften.“50 Man unterscheidet zwischen Private-Equity Investitionen und Venture Capital Investitionen. Erste orientieren sich mehr an bereits stabile Unternehmen mit langjähriger Marktpräsenz. Zweite stellen risikoreichere, jedoch auch mit einem höheren Renditepotential ausgestattete Investitionen dar.51 Venture Capital ist eine Unterform von Private Equity und sozusagen Kapital, welches man in junge aufsteigende Unternehmen, von denen man noch nicht weiß, wo sie in einer gewissen Zeit finanziell stehen werden, investiert. Solche Unternehmen finanzieren Unternehmensübernahmen, haben keinen Zugang zu Zentralbankliquidität und arbeiten wie auch Hedgefonds stark mit Hebeln. Deshalb siedeln sich Kapitalbeteiligungsgesellschaften auch eher im unregulierten Bereich an. Viele Privat-Equity-Funds sind auch in regulierten Ländern vorhanden, in denen sie zwar nicht den Bankenregulierungen unterfallen, jedoch anderen Regeln folgen müssen. Trotzdem sollten sie an dieser Stelle erwähnt werden.52

[...]


1 (Alt & Puschmann, 2016)

2 (Deutsche Bundesbank, kein Datum)

3 (Eltzschig, 2017)

4 (Duthel, 2013)

5 (Renker, 2004)

6 (Weber, 1993)

7 (Gramlich, et al., 2012)

8 (Gabler Wirtschaftslexikon, kein Datum)

9 (Renker, 2004)

10 (Gabler Wirtschaftslexikon, kein Datum)

11 (Gabler Wirtschaftslexikon, kein Datum)

12 (Breuer & Schweizer, 2003)

13 (Breuer & Schweizer, 2003)

14 (Breuer & Schweizer, 2003)

15 (Schandl, 2016)

16 (QEBIFY LTD, kein Datum)

17 (Deutsche Bank AG, 2014)

18 (Henn, 2013)

19 (Deutsche Bundesbank AG, 2015)

20 (Mittermeier, 2016)

21 (Deutsche Bundesbank, kein Datum)

22 (Deutsche Bundesbank, kein Datum)

23 (FSB - Financial Stability Board, 2016)

24 (Statista GmbH, kein Datum)

25 (boerse.de Finanzportal GmbH , kein Datum)

26 (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kein Datum)

27 (Cengiz, 2014)

28 (Stiller, kein Datum)

29 (Gabler Wirtschaftslexikon, kein Datum)

30 (Henn, 2013)

31 (Lemma, 2016)

32 (Deutsche Bundesbank, kein Datum)

33 (Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft , 2015)

34 (Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft , 2015)

35 (Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft , 2015)

36 (Deutsche Bundesbank, 2015)

37 (Liebert, et al., 2013)

38 (Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Statistisches Bundesamt, 2008)

39 (Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Statistisches Bundesamt, 2008)

40 (Liebert, et al., 2013)

41 (Deutsche Bundesbank, kein Datum)

42 (Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) , kein Datum)

43 (Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - Statistisches Bundesamt, 2007)

44 (VZ VermögensZentrum GmbH, kein Datum)

45 (Liebert, et al., 2013)

46 (Gabler Wirtschaftslexikon, kein Datum)

47 (Stiller, kein Datum)

48 (Financial Conduct Authority (FCA), 2015)

49 (Liebert, et al., 2013)

50 (Gabler Wirtschaftslexikon, kein Datum)

51 (Gabler Wirtschaftslexikon, kein Datum)

52 (Liebert, et al., 2013)

Ende der Leseprobe aus 75 Seiten

Details

Titel
Shadowbanking. Der Schattenbanksektor und seine Auswirkungen auf die Finanzindustrie
Autor
Jahr
2019
Seiten
75
Katalognummer
V453925
ISBN (eBook)
9783960955306
ISBN (Buch)
9783960955313
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finanzindustrie, Shadowbanking, Bankenwesen, Bankindustrie, Finanzkrise, Bankenkrise, BlackRock, Investmentfonds, Hedgefonds, Geldmarktfonds, Zweckgesellschaften, Schattenbank, Schattenbanken, Vermögensverwaltung, Leverage, Bail-Out, Basel III, Solvency II, Regulierungsoase, Bank, Banken, Bachelorarbeit, Literatur, Finanzen, definition, einführung, Regulierung, Bankenregulierung, Auswirkung, Auswirkungen
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Kilian Haitzer (Autor), 2019, Shadowbanking. Der Schattenbanksektor und seine Auswirkungen auf die Finanzindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/453925

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