Technische Umsetzung von Online-Marktplätzen und daraus resultierende Vor- und Nachteile im Vergleich zum klassischen Vertrieb


Facharbeit (Schule), 2018

25 Seiten, Note: 12


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Darstellungsweise durch UML-Diagramme

2 Hauptteil
2.1 E-Commerce - Definition
2.2 Online-Shopsysteme
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Business-to-Business
2.2.3 Business-to-Consumer
2.3 BegrifflicheAbgrenzung

3 Technische Umsetzung eines Shopsystems
3.1 Anforderungen
3.1.1 AnforderungendesKunden
3.1.2 Anforderungen des Shop-Betreibers
3.2 Vorgange
3.2.1 BeziehungKunde-Shop
3.2.2 DerKunde
3.2.3 BenbtigteKlassen
3.2.4 Aktionen

4 Vor- und Nachteile im Vergleich zu klassischem Vertrieb
4.1 Begriffsabgrenzung
4.2 Vor- und Nachteile
4.3 Bewertung Zukunftsprognose

5 Schluss
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

6 Anmerkungsverzeichnis

7 Literaturverzeichnis

8 Anhang

Anhang 1: Statistiken der Frankfurter Buchmesse

Anhang 2: Schiftverkehr mit den Buchhandelsketten

1 - Einleitung

In dieser Facharbeit werde ich mich sowohl mit der software-technischen Umsetzung eines im Online-Handel verwendeten Shopsystems, als auch mit der Fragestellung der Vor- und Nachteile des Online-Handels gegenuber dem klassischen Vertrieb befassen. Schwerpunkt dieser Untersuchung ist der erste Aspekt des gegebenen Themas. Ausgangspunkt dieses Themas ist das Befassen mit dem Online-Vertrieb im Rahmen des Vermarkten eines eigenen Buches, weshalb der Buchhandel hier auch des Ofteren als Beispiel verwandt wird. Die Relevanz dieser Thematik ergibt sich weiterhin aus den Entwicklungen im Bereich E-Commerce der letzten Jahre. Dieser Bereich der Vertriebs-Okonomie gewann jungst an Relevanz und vereinnahmt immer mehr Bereich des taglichen Lebens. So lassen sich nebst Buchern in der heutigen Zeit auch Produkte wie Lebensmittel online erwerben. Das Ziel dieser Facharbeit soil ferner sein, die Anforderungen an ein solches Online-Shopsystem darzulegen und zu uberprufen, ob diese ausreichend, unter Verwendung der technischen Mbglichkeiten, erfullt werden. Da es aber auch Ziel der Arbeit ist, auf die reine technische Konzeption einzugehen, stellt diese Untersuchungsfrage zwar ein Ziel, nicht aber die Intention dieser Ausfuhrungen dar. Zur Erlauterung dieser Thematik und zur Beantwortung genannter Untersuchungsfrage werde ich zunachst einen generellen Uberblick uber die Materie „E-Commerce“ geben, mich dann mit der technischen Umsetzung eines Shopsystems auseinandersetzen, urn dann die daraus folgenden Vor- und Nachteile des Online-Handels zu rekonstruieren.

1.1- Darstellunasweise durch UML-Diaaramme

Urn Klassen, deren Aktionen und Vorgange zu erlautern, verwende ich UML- Diagramme. Diese ..Unified Modeling Language" (i.F: UML) stellt eine Modellierungssprache zur Darstellung von software-technischen Teilen einer Implementation dar und dient unter anderem zum Verdeutlichen von Prozessen. Diese Darstellungsweise ist ublich, da hier auch Zusammenhange einfach dargestellt werden kbnnen, die durch reinen Text schwer begreifbar gemacht werden kbnnten.

2 - Hauptteil

2.1 - E-Commerce

Zu Beginn ist es sicherlich notwendig, den Begriff „E-Commerce“ naher zu erlautern, da sich alles folgende in eben diesem Bereich des „E-Commerce“ ereignet. Zunachst einmal lasst sich feststellen, dass hier eine Abkurzung des englischen Begriffes ..Electronic Commerce" vorliegt, welcher ferner alles bezeichnet, was mit dem Handel im World Wide Web (WWW) in Verbindung steht und auch diesen als solches bezeichnet. Zwar liegt hier der Fokus auf dem elektronischen Handelsverkehr, die Bereiche der Online-Bezahlvorgange und des Online-Services werden allerdings teils auch von vorliegendem Begriffabgedeckt1.

2.2 - Online-Shopsysteme

2.2.1 - Beqriffsdefinition

Als Online-Shopsystem wird im Generellen ein software-technisches System bezeichnet, welches als Werkzeug den Fernabsatzhandel im WWW ermbglicht. Diese Weise der Distribution lasst sich sicher mit dem Bestellprozess mittels eines Kataloges vergleichen, welcher auch entgegen des klassischen Modelles eines „Ladens“ komplexere Vorgange fur die Bezahlung, Logistik und Sortierung von Produkten ermbglicht, welche alleine schon aufgrund der Distanz zwischen Kunde und vertreibender Institution eine Notwendigkeit darstellen. Der Begriff „Shopsystem“ ist allerdings nicht mit einem „Online-Shop“ gleichzusetzen, viel mehr bildet dieses System ein Grundgerust zur Erstellung eines Online-Shops, welches weiterhin erweiterbar ist, urn mbglichst flexibel aufgestellt zu sein. Grundelemente eines solchen Systems sind z.B. eine Datenbank zur Verwaltung von Produkt- und Kundendaten, Systeme zur Presentation von denselben Produkten Oder auch ein Bezahl- und Logistikverwaltungssystem2. Bei einem Online-Shopsystem werden hauptsachlich zwei Arten unterschieden, welche ich im Folgenden erlautern werde.

2.2.2 - Business-to-Business (i.F.: B2B)

Dieser Beziehungstyp im E-Commerce bezeichnet die Interaktion zwischen mindestens zwei Unternehmen. Ein klassisches Anwendungsszenario ware der Vertrieb von Produkten eines Fertigungsbetriebes an einen Grofthandler3. Charakteristisch ist hier, dass keine Interaktion mit Oder zwischen Endkunden entsteht, sondern eine eher Unternehmens-lnterne Interaktion zwischen mindestens zwei Vertretern unterschiedlicher Ebenen der Wertschbpfungskette4. Dieser Bereich des E- Commerce zeichnet sich weiterhin durch seine Umsatzstarke aus5.

2.2.3 - Business-to-Consumer

Als Business-to-Consumer (i.F.: B2C) Beziehung wird die Interaktion zwischen einem Unternehmen und dem Endkunden bezeichnet. Diese Art des Handels und der Kommunikation verlauft meistens uber einen offentlich zu erreichenden Online-Shop und zeichnet sich durch seine Transparenz und anonymere Beschaffenheit aus. Dies kommt zustande, da hier als Zielgruppe prioritar Laufkundschaft angesprochen wird und weniger Stammkundschaften entstehen. Ein besonderes Merkmal eines Shopsystems fur den Bereich B2C ist unter anderem die Verwendung eines ..Customer Relationship Management" (i.F.: CRM) Systems. Ziel dieses CRM ist es „alle kundenbezogenen Entscheidungen auf systematische Datenanalyse statt auf Bauchgefuhl (zu stutzen)" und den „Wert der Kunden (...) auszuschbpfen", urn „den Kunden die passenden Produkte und Services zur richtigen Zeit (anzubieten)". Somit ist ..Nachhaltiges Wachstum“6 sichergestellt.

2.3 - Beqriffliche Abqrenzunq des Themas

Da die Erlauterung der technischen Umsetzung eines Online-Shopsystems am Beispiel eines Buchshops erfolgen soil, welcher direkt an den Endkunden vertreibt, werde ich im Folgenden alleine auf den Bereich des B2C-E-Commerce Bezug nehmen.

3. Technische Umsetzung eines Online-Shopsystems

3.1 - Anforderunaen

Bevor ich die konkrete software-technische Umsetzung eines Shopsystems erlautere, mbchte ich die Anforderungen an ein solches System darlegen, da durch diese die verwendete Technik determiniert ist. Hierbei ist es naturlich vonnbten sowohl aus Sicht des Kunden als auch aus Sicht des Shop-Betreibers zu argumentieren. Durch die erhbhte Konkurrenz im Bereich E-Commerce greift der Kunde weiterhin nur zu Shops, die auch in Sachen Lade-Geschwindigkeit und komfortable Bedienung der Navigation Mehrwert bieten. Zuletzt ist auch die Darstellung des Unternehmens und seiner zu vertreibenden Produkte sicher ein wichtiger Punkt, da der Kunde auch eine qualitative Darstellung als Anforderung stellt.

3.1.1 - Kunde

Der Kunde profitiert vor allem von dem Komfort, den ein solches System gegenuber einem klassischen Laden liefert, so fordert dieser im Grunde einen reibungslosen Ablauf des Bestellprozesses, welcher auch gewiss schnell und einfach erfolgen sollte. Wichtig ist dem Kunden aber auch die Sicherstellung der verantwortungsvollen, gesetzesgemaften Verarbeitung von personenbezogenen Daten, im Besonderen in Bezug auf die Bezahlung. Ebendiese sollte ferner uber eine mbglichst grofte Varietat verfugen, urn sicherzustellen, dass der Kunde seine favorisierte Bezahlmethode anwenden kann. Der Kunde mbchte auch in Zukunft noch auf seine Bestellungen zugreifen kbnnen und auch sonst einen mbglichst groften Umfang an Anderungsmoglichkeiten in seinem Kundenkonto durchfuhren konnen, was auch das einfache Nachbestellen eines Produktes beinhaltet.

3.1.2 - Shop-Betreiber

Der Shop-Betreiber verfolgt selbstverstandlich vornehmlich bkonomische Aspekte; sprich es ist sein Anliegen, mbglichst viel organisches Wachstum an Kunden und auch naturlich mbglichst viele Bestellungen zu erzielen. Hierzu stellt er eine grofte Modularity als Anforderung an ein Shopsystem, da es ihm nur dann mbglich ist, seinen Online-Shop mit weiteren Funktionen, erweiterten Bezahlmethoden Oder einem umfangreichen CRM auszustatten. Ob und wie geschilderte Anforderungen in die gangige Implementation eines Shopsystems integriert sind, werde ich am Beispiel eines Buchshops und einer Beispiel-lmplementation in Form von UML-Diagrammen darstellen.

3.2 - Vorgange

Ein Online-Shopsystem muss, gerade auch aufgrund der hohen Anforderungen einige Vorgange bewaltigen, die letztendlich zu einem erfolgreichen Abschluss eines Kauf- Vorganges fuhren. Bevor ich diese im Einzelnen beleuchten werde, stelle ich diese wie folgend in einem Ubersichtsdiagramm dar, was alle substantiellen Vorgange in Kurze vereint.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2.1 - Beziehuna Kunde - Shop

Die Relation des Kunden zum Shopsystem und die damit einhergehende Relevanz und Varietat der Klasse „Kunde“ ist von grower Bedeutung. Auch in Anbetracht der, von dem Kunden, gestellten Forderungen ist das Zentrieren dieser Klasse als wichtigste einer solcher Implementation notwendig.

3.2.2 - Per Kunde

Es gibt verschiedene Arten des Kunden, was dem Umstand der Registrierung in einem System, wie dem dargestellten geschuldet ist. Zum einen gibt es die Klasse „Gast“, dieeinen potentiellen Kunden darstellt, der nur uber die Mbglichkeiten verfugt, sich Produkte ansehen zu kbnnen und sich (bei Interesse) registrieren zu kbnnen. Der registrierte Kunde verfugt nun uber ein Benutzerkonto und uber erweiterte Mbglichkeiten, wie zum Beispiel Methoden zum Zurucksetzen seines Passwortes Oder uber die Mbglichkeiten, Artikel dem Warenkorb hinzuzufugen, eine Bestellung aufzugeben, Oder die Bezahlung selbiger durchzufuhren. Ferner muss erwahnt werden, dass dargestellter „Benutzer“, der mit dem Kunden assoziiert ist, den „Web- User“, also den eingeloggten Benutzer als Verwender der Plattform einer einzigen Sitzung darstellt.

3.2.3 - Benbtiqte Klassen Kunde

Die Klasse des Kunden verfugt uber Attribute wie „Name“, welche zu einer eindeutigen Identifikation desselben fuhren. Diese Attribute verfugen lediglich uber eine get- Methode, da es nicht notwendig ist, dass besagte Attribute von einer anderen Klasse der Implementation geandert werden, da im Anwendungsszenario nur der Kunde selbst personenbezogene Daten angeben und bei Bedarf andern muss. Eine get- Methode ist dennoch vonnbten, da die Attribute nach dem Prinzip der Datenkapselung7 nicht von anderen Klassen einsehbar sind, gekennzeichnet durch das Zugriffsattribut8 „private“ (z.D.: privat). Eine Set-Methode zum klasseninternen Verandern der Attribute ist weiterhin nicht vonnbten, da diese in dem Konstruktor9 ubergeben werden. Genannte Ausfuhrungen sind auch auf andere Klassen anzuwenden, weshalb im Folgenden lediglich Abweichungen zu diesen herausgestellt werden. Der Kunde besitzt weiterhin die Methoden „anmelden“ und „abmelden“, bei deren Ausfuhrung sich dieser durch Eingabe der Login-Daten bei System an- bzw. abmeldet, urn z.B. Bestellungen vornehmen zu kbnnen. Hierzu wird der Benutzer benotigt, der die Login-Daten beinhaltet und genannte Aktionen durchfuhrt. Weiterhin kann der Standort des Benutzer festgestellt werden, indem zu diesem beispielsweise eine Aufzahlung (..Enumeration" / „Enum“10 ) vorliegt, aus der gewahlt werden kann.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Technische Umsetzung von Online-Marktplätzen und daraus resultierende Vor- und Nachteile im Vergleich zum klassischen Vertrieb
Note
12
Autor
Jahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V458154
ISBN (eBook)
9783668874862
ISBN (Buch)
9783668874879
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Online Shop
Arbeit zitieren
Matthis Mertens (Autor), 2018, Technische Umsetzung von Online-Marktplätzen und daraus resultierende Vor- und Nachteile im Vergleich zum klassischen Vertrieb, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458154

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