Rivalität zwischen den USA und China


Hausarbeit, 2018
18 Seiten, Note: 1,0

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Konflikte in den chinesisch-amerikanischen Beziehungen
2.1 Bilateral – Regierungssysteme
2.2 Handelskrieg
2.3 Menschenrechte

3 Rivalität im asiatisch-pazifischen Raum

4 Rivalität in der Weltpolitik

5 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Das Internationale System ist aktuell von sich zum Teil manifestierenden Konflikten rivalisierender staatlicher Akteure geprägt, die einerseits im politischen Diskurs offen um Vorherrschaft buhlen, andererseits jedoch aufgrund zunehmender ökonomischer Verflechtungen in großer Abhängigkeit zueinander stehen. Wenngleich die Vereinigten Staaten seit Ende des Kalten Krieges als einzige verbliebene Weltmacht agieren, erstarken in Südamerika, vor allem aber auf dem asiatischen Kontinent neue Mächte, welche dereinst eine Transformation von einer hegemonialen hin zu einer multipolaren Weltordnung bewirken könnten, wenn sich selbige Transformation nicht aktuell bereits vollzieht. Der sich zuspitzende Konflikt im Vorderen Orient, der „Kampf gegen den Terror“ und die aktuelle Ukraine-Krise sind nur einige Beispiele dafür, dass vor allem die Volksrepublik China und das unter Präsident Putin neu erstarkte Russland außenpolitisch eigene Interessen verfolgen und bereit sind, diese notfalls auch mit Zwang gegen (amerikanisch dominierte) westliche Zielsetzungen durchzusetzen.

Vor allem China ist in wirtschaftlicher aber auch militärischer Hinsicht immer stärker in der Lage, mit Washington auf Augenhöhe zu verhandeln, zumal Peking mit Russland, Indien, Brasilien und Südafrika als Gegenentwurf zu den westlichen Bündnissystemen (EU, NATO, NAFTA) die Vereinigung der BRICS-Staaten gegründet hat, die aktuell mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung auf sich vereinen und knapp ein Viertel des Weltbruttoinlandprodukts erwirtschaften. Diese politische Konstellation könnte mittelfristig eine Konfrontation zwischen den einzelnen Akteuren bewirken, wenn nicht gleichzeitig die wirtschaftlichen Verflechtungen im Zunehmen begriffen wären. Vor diesem Hintergrund geht es in dieser Arbeit um die Frage, wie sich die Rivalität zwischen den USA und China gestaltet. Dabei werden nicht nur die Beziehungen zwischen den beiden Staaten betrachtet, sondern insbesondere am Beispiel des Konfliktes im südchinesischen Meer kann gezeigt werden, dass beide Staaten stets darum bemüht sind, ihre Interessen zu wahren und ihren Einfluss in der Weltpolitik durchzusetzen.

2 Konflikte in den chinesisch-amerikanischen Beziehungen

2.1 Bilateral – Regierungssysteme

Die Außenpolitik Chinas war und ist weniger aus weltpolitischen als vielmehr aus ökonomischen Motiven geleitet und „stand während der gesamten Reformperiode im Dienste der inneren Entwicklung des Landes. Angesichts der Exportorientiertheit des chinesischen Wachstums ging es dabei vor allem um den freien Zugang zu Absatzmärkten überall auf der Welt. Immer wichtiger geworden ist seit Ende der 1990er Jahre auch der steigende Energie- und Rohstoffbedarf Chinas. Das Bemühen, diesen Bedarf zu decken, spielt inzwischen eine zentrale Rolle in Chinas Außenaktivitäten“.1 Auf der Suche nach neuen Absatz- und Rohstoffmärkten (z.B. im Vorderen Orient und Südamerika) kollidiert das chinesische Wirtschaftsinteresse allerdings mit den politischen und wirtschaftlichen Interessen anderer Großmächte (allen voran den Vereinigten Staaten).2 Wie ten Brink argumentiert, „verkörpert der rasante Aufstieg der Volksrepublik trotz vielfacher wechselseitiger Abhängigkeiten gegenüber den „alten“ Zentren des Kapitalismus und kooperativer Bemühungen auf allen Seiten [daher] einen spannungsreichen Prozess. Die neue Großmacht agiert in einem instabilen, von den USA dominierten Weltsystem“.3

Die chinesische Amerika-Politik unterscheidet sich in strategischer Hinsicht von der oben beschriebenen amerikanischen China-Politik, da beide Akteure andere Ziele verfolgen. Während die USA auch aus geopolitischer und militärischer Perspektive heraus an einer amerikanischen Dominanz in Asien interessiert sind und den Aufstieg Chinas daher mit Argwohn betrachten, will China den amerikanischen Einfluss zugunsten der eigenen Machtausweitung in Asien vor allem aus wirtschaftlichem Interesse zurückdrängen, weswegen es (wohl stärker als die Vereinigten Staaten) an kooperativen Lösungen interessiert ist: „Die USA sind sowohl auf regionaler wie auf globaler Ebene der entscheidende strategische Konkurrent, an dem sich China misst, mit dem es aber auch kooperiert. Die globale Vormachtstellung, die den USA seit Ende des Kalten Krieges zugefallen ist, geht einher mit einer zentralen regionalen Rolle im asiatisch-pazifischen Raum: Das System amerikanischer Sicherheitsallianzen und -partnerschaften gewährleistet schon seit Ende des Zweiten Weltkrieges Stabilität in der Region. China sieht sich –im Unterschied zu Indien –somit auch im eigenen regionalen Umfeld mit einer starken militärischen Präsenz der USA konfrontiert. Amerikanische Truppen sind in Korea und Japan sowie auf Guam stationiert, weitere Militärbasen befinden sich in einer Reihe von Chinas Nachbarstaaten in Südost- und Zentralasien, die mit den USA zudem Wartungs- und Nachschubabkommen geschlossen haben. China ist in seiner Politik gegenüber den USA bestrebt, eine Konfrontation zu vermeiden und zu verhindern, dass sich eine gegen China gerichtete Allianz oder Koalition an seiner Peripherie bildet. Der Umgang mit den USA ist überwiegend von Pragmatik und dem Bemühen um Ausgleich gekennzeichnet“.4 Anders als die Vereinigten Staaten hat es China stets abgelehnt, Hegemonialstellung im Internationalen System für sich zu beanspruchen; vielmehr strebt es eine breitere Verteilung der Macht im Sinne einer multipolaren Weltordnung und die Erhöhung globaler Governance-Mechanismen über Institutionen und Regime (z.B. durch Stärkung des UN-Systems) an.5

Das Jahr 2001 markierte in mehrfacher Hinsicht einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte der chinesisch-amerikanischen Beziehungen, weil China hier einerseits offiziell der World Trade Organization beitrat (was die Analyse der Beziehungen ab diesem Zeitpunkt aus Sicht der Regime-Theorie erleichtert) und sich gleichzeitig die außen- und sicherheitspolitischen Präferenzen durch die Anschläge des 11. Septembers abrupt wandelten. Im Rahmen des amerikanischen (von China größtenteils zumindest akzeptierten) Kampfes gegen den organisierten islamischen Terrorismus konnten sich die bilateralen Beziehungen beinahe spannungsfrei entwickeln, zumal auch Peking nicht an einem Erstarken islamischer Tendenzen in den chinesischen Provinzen interessiert war: „Beide Seiten teilen das Interesse an einer Bekämpfung transnationaler islamischer Terrorgruppen. Ergebnis dieser Interessenkonvergenz war die amerikanische Akzeptanz der Einstufung einer islamischen Untergrundorganisation in Xingjiang als terroristische Gruppierung. China stellte sich umgekehrt dem amerikanischen Krieg gegen den Irak 2003 und der Bekämpfung der Taliban in Afghanistan –trotz anfänglich beträchtlicher Vorbehalte – nicht in den Weg“.6

Der Beitritt zur WTO erhöhte die ökonomischen Interdependenzen beider Staaten massiv, woraus sich jedoch (aufgrund des massiven Außenhandelsdefizits der Amerikaner) auch neue Konflikte entwickelten. Vor 2001 hatte die neu gewählte Bush-Administration die Bedeutung Chinas noch zugunsten anderer asiatischer Staaten (Japan, Südkorea und Indien) zurückgestuft und Peking lediglich als „strategic competitor“ bezeichnet.7 Unter Bush sen. und Bill Clinton wurde zu Beginn der 90er Jahre (noch unter dem Eindruck der Niederschlagung des Aufstandes auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989) zunächst eine Politik der Abgrenzung gefahren (Containement-Politik), wonach aber Mitte der 90er Jahre dann auf einen kooperativen Kurs umgeschwenkt wurde, mit dem Ziel, die Volksrepublik in die Weltgemeinschaft einzubinden und die amerikanisch-chinesische Zusammenarbeit v.a. in wirtschaftlicher Hinsicht zu vertiefen. Auch vor dem Jahre 2001 waren die gegenseitigen Beziehungen also von beständigen Kurswechseln zwischen kooperativen und konfrontativen Phasen gekennzeichnet, nachdem das merkwürdig anmutende amerikanisch-chinesische „Bündnis“ (wenn die Zusammenarbeit denn als solches bezeichnet werden kann) gegen die Sowjetunion nach dem Zusammenbruch selbiger obsolet geworden war.8

Trotz der in allen drei genannten Bereichen führenden Situation gerät die hegemoniale Stellung der Vereinigten Staaten (zugunsten einer bi- oder multipolaren Ordnung) immer stärker in Bedrängnis: So kann ein deutlicher Rückgang der (außen-)politischen Dominanz beobachtet werden, da sich andere staatliche Akteure immer häufiger der amerikanischen Vorrangstellung widersetzen (was z.B. im Rahmen des Syrien-Konflikts werden kann) und Amerika aktuell nicht mehr (wie noch vor zehn Jahren) in der Lage zu sein scheint, militärische Alleinschläge durchzuführen. Insbesondere China ist (in Kooperation mit Russland) versucht, den amerikanischen Einfluss in Asien einzudämmen und buhlt offen um wirtschaftliche Vormachtstellung auf dem afrikanischen Kontinent.9

In militärischer Hinsicht sind die Vereinigten Staaten anderen Staaten zwar überlegen. Russland und China sind jedoch auch Atomarmächte und der Anteil der wehrtüchtigen, im Notfall unter Waffen einsetzbaren Bevölkerung ist in China etwa fünfmal größer. Nicht nur aufgrund der Finanzkrise und der ausufernden Staatsverschuldung ist Washingtons Vormachtstellung schließlich auch im wirtschaftlichen Bereich bedroht: So wurden die Vereinigten Staaten z.B. bei den ausländischen Direktinvestitionen seitens der EU und bei der weltweiten Güterproduktion von Seiten Chinas von ihrem Spitzenplatz verdrängt.10 Inwiefern die Vereinigten Staaten als „Riese auf tönernen Füßen“ ihre Vormachtstellung zugunsten einer bipolaren (mit China als Gegenpol) oder gar einer multipolaren Weltordnung (mit den Akteuren China, Russland und den Regionalmächten Brasilien, Iran und Südafrika) einbüßen oder ihre Hegemonialstellung ausbauen werden können, wird in zehn Jahren deutlicher als aktuell zu beurteilen sein.

Die amerikanische China-Politik durchlief seit dem Beginn des neuen Jahrtausends die vier Phasen der halbherzigen Konfrontation, der halbherzigen Kooperation, der Vernachlässigung und dem drohenden Orientierungsverlust, wobei sie stets durch Misstrauen vor dem wachsenden Einfluss des als Konkurrent wahrgenommenen Akteurs aus Peking geprägt war.11 Im sicherheitspolitischen Bereich fand im Rahmen des Feldzugs gegen den internationalen Terrorismus zwar eine nachrichtendienstliche Zusammenarbeit, niemals aber eine militärische Zusammenarbeit statt. Im politischen Bereich ist die amerikanische China-Politik ob des chinesischen Engagements in Asien und Afrika vor allem durch Misstrauen geprägt, während die Handelspolitik als ambivalent bezeichnet werden muss: Einerseits stellt China mittlerweile den wichtigsten Handelspartner der USA dar, andererseits forderten amerikanische Politiker aufgrund des wachsenden Handelsdefizits wiederholt Sanktionen.12 Wie Kolkmann betont, steht die amerikanische China-Politik „seit Ende des Kalten Krieges in einem Spannungsfeld aus zunehmend intensiveren wirtschaftspolitischen Beziehungen einerseits und wachsenden sicherheitspolitischen Bedenken andererseits, zu denen die militärische Aufrüstung Chinas und ungelöste Konflikte etwa um Taiwan Anlass geben“,13 womit Kolkmann deutlich auf die mittels der Regime-Theorie zu erklärenden Ambivalenzen der Beziehungen zwischen beiden Staaten verweist.

2.2 Handelskrieg

Von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung der amerikanisch-chinesischen (Wirtschafts-)beziehungen war der Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation WTO zum Ende des Jahres 2001. Offiziell beschlossen wurde die Aufnahme Pekings auf dem Ministertreffen in Doha im November 2001 („Doha-Runde“), nachdem China zuvor mit allen WTO-Mitgliedstaaten, die an vertieften Handelsbeziehungen mit den Chinesen interessiert waren, bilaterale Gespräche geführt hatte. Erst als alle Vorbehalte der anderen Mitgliedsstaaten aus dem Weg geräumt waren, bzw. Vereinbarungen für etwaige Handelshemmnisse beseitigt wurden, konnte Chinas WTO-Mitgliedschaft offiziell besiegelt werden, mit der Folge, dass diejenigen Zugeständnisse, die China bisher einem Handelspartner gewährt hatte (z.B. Russland) nun auch für alle anderen WTO-Mitglieder zu gelten hatten (z.B. auch für die USA), andersherum die übrigen WTO-Mitglieder aber China nun auch dieselben Handelsvorteile einzuräumen hatten, die bisher schon für den Handel untereinander gegolten hatten.14 Vor allem die EU und die USA erhofften sich vom WTO-Beitritt Chinas den Zugriff auf neue Absatzmärkte und billige Produktionsstätten, während China einen höheren Anteil an Direktinvestitionen und die Verbesserung des für die Industrialisierung notwendigen Technologietransfers erreichen wollte.15 Für China war der Beitritt zur WTO allerdings mit weitreichenden Anpassungsleistungen seines Verwaltungsapparates, sowie seiner Wirtschafts- und Handelspolitik verbunden, die auch in 2019 noch nicht vollends abgeschlossen sind, da immer noch protektionistische Barrieren gegen ausländische Konkurrenten bestehen.16 In Folge des WTO-Beitritts kam es zu einer Öffnung der chinesischen Wirtschaft und einer Integration derselben in die Weltwirtschaft und in direkter Folge zu einer massiven Ausweitung des Handels, insbesondere auch zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China.

2.3 Menschenrechte

Die USA verfolgen bezüglich der Menschenrechte eine klassische Politik im Konsens mit der westlichen Staatengemeinschaft. Zumindest ist dies in ihrer Rhetorik der Fall. Unter energiepolitischen Interessen vergisst sie diese Rhetorik oftmals und unterminiert ihr eigenes Engagement durch die Unterstützung oder die Zusammenarbeit mit fragwürdigen Regimen, ganz zu schweigen von ihrem durchaus kritisch zu sehenden Engagement im Irak und anderen Aktivitäten unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus. Hier stehen auch andere westliche Akteure unter Druck. Als Beispiel sind hier sicherlich die EU und ihre Unterstützung für Regime wie das in Ägypten zu nennen. Auch fragwürdige Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte fallen in dieses Schema.

Die VR China hat diese Probleme nicht. Ihr weltpolitisches Engagement folgt dem Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten. Dennoch fühlt sie sich in einem gewissen Maße in anderen Staaten wie etwa auf dem afrikanischen Kontinent verantwortlich, was ihre Haltung zur Afrikanischen Union und ihre Beteiligung an Peacekeeping-Missionen der VN demonstriert. Genau in diesem Punkt liegt der Anknüpfungspunkt für einen Dialog zwischen den USA, ihren Verbündeten und der VR China. Es muss versucht werden, die VR China mehr in die Verantwortung zu nehmen, gleichzeitig aber auch ihre außenpolitischen Haltungen zu akzeptieren.17 China hat sich in der Weltordnung einen Platz geschaffen. Auf Grundlage der Akzeptanz dieser Tatsache muss man nun einen konstruktiven Dialog mit der VR China suchen, um auch im Bereich der Menschenrechte Fortschritte erreichen zu können.

3 Rivalität im asiatisch-pazifischen Raum

Die Rivalität zwischen den USA und China im asiatisch-pazifischen Raum wird besonders gut am Konflikt im südchinesischen Meer deutlich. Indem Kenneth N. Waltz festlegt, dass die Struktur die internationale Politik bestimmt, bezieht er sich zunächst auf den Punkt des Ordnungsprinzips. Wie in der theoretischen Vorlage, herrscht auch im internationalen System das Prinzip der Anarchie.18 Während die Philippinen mit der USA als Schutzmacht das Schiedsgericht in Den Haag anrufen und von diesem auch in allen Punkten Recht bekommen, gibt China schon vor dem Urteil bekannt, die Entscheidung zu ignorieren. Das Gericht hat keine Sanktions- oder Kontrollfunktion und kann keine weiteren Maßnahmen ergreifen.19 Zwar erfährt die chinesische Regierung dadurch Kritik anderer Staaten, beharrt dennoch weiter auf die historischen Ansprüche. Waltz’ Kernpunkte liegen in dem Sicherheitsinteresse, Selbsthilfeprinzip, Sicherheitsdilemma und der Macht als Mittel zum Zweck. Infolge des anarchischen Systems besteht das Ziel jedes Staates im Überleben und der Sicherung von Souveränität. Deutlich wird hier, vor allem in den Jahren seit 2012, dass China eine aufstrebende Macht ist und in Konkurrenz zu den USA tritt.20 Washington versucht im Rahmen des Konflikts um das Südchinesische Meer diesen Aufschwung zu begrenzen. Als Schutzmacht der Anrainerstaaten liegt der Fokus auf dem eigenen Profit (vor allem auf einem relativen Gewinn).21 Zwar lässt sich nicht sagen, dass die großen Kontrahenten um das Überleben kämpfen, deutlich wird allerdings das Interesse an Macht und einem Sieg im Territorialstreit. Bereits 2012 eröffnet Peking die Drohung, dass es zu militärischen Maßnahmen kommen würde, sollten Fahrten durch die Luftfahrtzone nicht angemeldet werden.22 Auch China agiert vor allem in Bezug auf den eigenen Profit und verweigert Lösungsvorschläge und Einigungen durch die ASEAN-Gemeinschaft.23 Obwohl das Schiedsgericht eine Verletzung der philippinischen Rechte aufgrund künstlich geschaffener Inseln verkündet, errichtet der Akteur weiter militärische Bauten und Stützpunkte.24 Des Weiteren baut Peking die Küstenwache aus, modernisiert Fregatten und setzt mehr Patrouillenboote ein.25

Die USA erkennt die interne Aufrüstung Chinas – hier sind wir beim Punkt der Balance of Power um das Machtgleichgewicht zu erreichen – kooperiert folglich mit den Anrainerstaaten und erhöht die Präsenz im Südchinesischen Meer.26 Washington steht vor einem Sicherheitsdilemma: Während China weiterhin internal balancing betreibt, wendet sich die USA dem external balancing zu, um ein Machtgleichgewicht herzustellen. Mit der Unterstützung für regionale Partner (z.B. „foreign military financing, aber auch [...] international military education“), Bildung und Stärkung der Allianzen und amerikanische Präsenz im Südchinesischen Meer will die USA die eigene Sicherheit und Souveränität, als auch die hegemoniale Position im internationalen System sicherstellen.27

Mit der Einführung der „Freedom of Navigation“ – Operationen vertritt Washington den Standpunkt der freien Schifffahrt.28 Aus neorealistischer Sichtweise (black box) wird deutlich, dass vor allem die militärische Präsenz und die Fähigkeiten gesteigert werden. Die Furcht der Kontrahenten besteht sowohl in dem Einschränken der eigenen Sicherheit durch den anderen Akteur, als auch vor der Möglichkeit, dass dieser seine Mittel für einen militärischen Konflikt nutzt. Sie verfolgen die Aktionen des Konkurrenten, reflektieren ihre eigene Position und capabilities im internationalen System und passen dementsprechend ihre Maßnahmen zweckrational an. Gleichzeitig betreiben die Akteure im Konflikt weder Arbeitsteilung, noch akzeptieren sie eine Kompromisslösung. Auf anarchischer Ebene verhalten sich beide Kontrahenten nahezu identisch (Funktionsspezifizierung der Akteure). Der Gewinn des einen Akteurs, würde gleichzeitig die Niederlage des anderen, beziehungsweise der anderen Akteure (Anrainerstaaten) bedeuten. Hier zeigt sich der von Waltz’ verfasste Aspekt des Nullsummenspiels: Der Gewinn an Fähigkeiten des einen Staates bedeutet gleichzeitig der Verlust an Fähigkeiten eines anderen Staates.29 Aus diesem Grund verläuft der Konflikt zwischen der USA und China mit gegenseitigen Provokationen weiter und äußert sich auch in den letzten zwei Jahren deutlich. Konfliktlösungsmaßnahmen wie das Treffen der G7-Nationen in Hiroshima werden von Peking nicht anerkannt und im Gegenzug sogar kritisiert.30 Als ein US-Schiff eine Route nahe einer von China aufgeschütteten Insel wählt, wird im Anschluss daran ein US-Flugzeug im internationalen Luftraum ausgebremst.31 Zumal die USA derzeit als Hegemon im internationalen System bezeichnet wird, ändert sich die Struktur hin zu einem bipolaren System. Laut Kreuzer kommt es zu einer Machtverschiebung „vom Westen in den Osten“, insbesondere in Bezug auf den „ökonomischen aber auch militärischen Aufstiegs Chinas“.32 Der Autor stellt die Frage, ob die gewonnene Macht Chinas friedlich ablaufen kann oder ob sie die USA als Hegemon bedroht und das schließlich zu kriegerischen Auseinandersetzungen führt.33 Peter Kreuzer führt in diesem Punkt zudem an, dass schon unter der Obama-Regierung eine Politik („managing China’s rising power“) betrieben wurde, die zwar China mit ihrer aufstrebenden Stärke integrieren möchte, allerdings parallel dazu die amerikanische „hegemoniale Stabilität“ im internationalen System sichern soll.34 Laut Waltz’ neorealistischem Blick ist eine Strukturänderung durchaus möglich und von mehr Stabilität als ein multipolares System. Die unipolare „Machtverteilung“ wird von dem neorealistischen Theoretiker als Übergangsstatus bezeichnet, während Sicherheit laut ihm dann besteht, sollten die zwei im Wettbewerb stehenden Großmächte im internationalen System ausgeglichen sein.35

Wo Washington Peking vorwirft auf künstlichen Inseln militärische Einrichtungen zu errichten, steigert sie selbst ihre militärische Präsenz durch FON-Operationen mit Kriegsschiffen und Kampfjets.36 In Rückbezug auf Waltz’ Theorie spiegelt sich genau hier der Unterschied der Akteure im internationalen System: in den capabilities. Die Kontrahenten warnen sich gegenseitig vor einer militärischen Auseinandersetzung.37 Fakt ist: Macht, vor allem militärische Macht, ist hier der Mittel zum Zweck. China will zum einen die Ansprüche auf die Kontrolle über das Südchinesische Meer verfolgen, nicht einlenken und weiter aufsteigen, wohingegen die USA genau diese Ansprüche und gleichzeitig damit die mächtige Nation einschränken will.38 Die ursprünglichen Territorialansprüche um das Südchinesische Meer und darin liegende Insel-Gruppen, spielen im status quo 2019 kaum noch eine Rolle. Die eigentlichen Interessen (zum Beispiel der Fischereisektor) sind in diesem Zusammenhang nicht so entscheidend, wie die tatsächliche Power der Akteure.39 Im Vordergrund stehen zurzeit nicht mehr die Streitigkeiten um Territorium, sowie der Willen der Bürger in Bezug auf Tradition und Geschichte, sondern die Freiheit der militärischen Schiffe und Flugzeuge und ihren Zugang zum Südchinesischen Meer.40

4 Rivalität in der Weltpolitik

Die Rivalität zwischen den USA und China lässt sich auf weltpolitischer Ebene vor allem an dem Engagement beider Staaten auf dem afrikanischen Kontinent studieren. Die USA konzentrieren sich in ihrem Engagement vor allem auf die Region des Horns von Afrika, die als Hort des internationalen Terrorismus gilt. Dort verfügen sie über eine eigene Militärbasis und eine „Task- Force“ für die Region. Auch engagieren sich die USA bei der Unterstützung des Kampfes gegen die Piraterie vor der Küste Somalias. Insgesamt versuchen sie jedoch direktes militärisches Engagement auf dem afrikanischen Kontinent zu vermeiden und unterstützen die Staaten Afrikas im Wesentlichen durch die African Ownership- Programme, die eigene afrikanische Kapazitäten im Bereich Konfliktmanagement und Peacekeeping durch die Ausbildung afrikanischer Soldaten schaffen sollen. Dies ist zum einen dem „Fehlschlag“ in den frühen 1990er Jahren in Somalia zuzuschreiben, zum anderen aber auch der Konzentration ihres militärischen Engagements im Irak und in Afghanistan. Kurzum die USA versuchen vor allem, afrikanische Fähigkeiten zu schaffen. Im Rahmen von Peacekeeping-Einsätzen der VN sind nur wenige amerikanische Soldaten in Afrika aktiv.41

Die VR China hat wenig sicherheitspolitisches Interesse in Afrika und ist durch ihre grundlegenden Prinzipien auch gar nicht in der Lage, eine Art westliche Position mit der Forderung nach mehr Demokratie und dem damit zusammenhängenden sicherheitspolitischen Engagement zu vertreten. Damit würde sie ihre Legitimität im eigenen Land und bei ihren Verbündeten in Afrika untergraben. Dennoch ist sie, wie aufgezeigt, einer der größten Truppensteller unter den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der VN, beteiligt sich an multilateralen Friedenseinsätzen und demonstriert damit ihre Bereitschaft zu einem friedlicheren und besseren Afrika beizutragen.

Damit korrelieren auch die Befürwortung regionaler Organisationen wie der AU und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit NEPAD.42

Dies alles geschieht aber im Einklang mit ihren Prinzipien der gegenseitigen Achtung und Nichteinmischung. Somit sind auch im Bereich Sicherheit enorme Unterschiede festzustellen. Die USA lassen ihren Forderungen nach mehr Demokratie kein substanzielles militärisches Engagement im bilateralen oder multilateralen Rahmen folgen, während die VR China diese Ansprüche gar nicht erhebt und Afrika unter wirtschaftlichen Punkten beurteilt sowie durch die erhöhte Risikobereitschaft ihrer Unternehmen „sichere“ Strukturen nach westlichen Maßstäben auch nicht schaffen muss. Entgegen aller weltpolitischen Rivalität sind aber zwischen USA und China bezüglich der Klimapolitik durchaus gemeinsame Positionen auszumachen. China hat mittlerweile die Feinstaubproblematik erkannt und setzt weitreichende Maßnahmen zur Luftreinhaltung durch, um die dadurch bedingte Sterblichkeit zu reduzieren.43 Inwieweit hier unter der Präsidentschaft von Donald Trump noch weitere Kooperationen zu erwarten sind, lässt sich nicht prognostizieren. Dies gilt ebenfalls für die weitere Entwicklung der Rivalität zwischen beiden Staaten auf weltpolitischer Ebene.

5 Fazit

In dieser Arbeit wurde die Rivalität zwischen den USA und China betrachtet. Dabei ist zunächst deutlich geworden, dass beide Staaten konsequent die Durchsetzung ihrer Interessen verfolgen. Konflikte entstehen dann, wenn diese Interessen gegenläufig sind. Dies konnte insbesondere anhand des Konfliktes im südchinesischen Meer dargestellt werden. Es zeigte sich, dass die beiden Staaten auch vor einer offenen Konfrontation nicht zurückschrecken, wenn dies unter Abwägung der Interessen alternativlos erscheint. Am Beispiel des Engagements beider Staaten in Afrika wurde dann deutlich, dass beide Akteure auch gleiche Interessen verfolgen können, wobei sie aber mitunter andere Schwerpunkte setzen. Während es den USA hier wie andernorts auf der Welt um Einmischung geht, ist China vor allem an der Realisierung des eigenen wirtschaftlichen Vorteils interessiert. So kommt die Arbeit zu dem Ergebnis, dass zwischen den USA und China auf weltpolitischer Ebene eine gewisse Rivalität besteht, die unter anderem auch im Handelskonflikt ihren Ausdruck findet, dass beide Staaten aber darum bemüht sind, eine offene Konfrontation zu vermeiden und für einen Ausgleich der Interessen zu sorgen.

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Tull, Dennis M. (2006): China und Afrika, in: SWP-Studie S3, S. 33-40, URL: http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2006_S03_wkr_ks.pdf (letzter Zugriff: 12.03.2019).

Waltz, Kenneth N. (1979): Theory of International Politics, Illinois: Waveland Press.

[...]


1 Polymeropoulos et al. 2011: 12.

2 Vgl Müller 2006: 9-14; Hilpert 2006: 50-60; Reissner 2006: 29-32; Tull 2006: 33-40; Maihold 2006: 40-50.

3 ten Brink 2011: 21.

4 Polymeropoulos 2011: 12.

5 Vgl. Polymeropoulos 2011: 13; Hao 2013: 125-150; Sutter 2013: 103-124.

6 Schmidt/ Heilmann 2012: 134.

7 Vgl. Schmidt/ Heilmann 2012: 133.

8 Vgl. Foot 1995: 17; Freeman 1996: 3-17; Freeman III 2013: 181-211; Gu 2002: 7-16; Kast 1997: 37.

9 Vgl. Godehardt 2011: 7; Morrison 2014: 4; Arpe et al. 2012: 5; Nymalm & Schaltuganow 2012: 8.

10 Vgl. Mildner et al. 2012: 9.

11 Vgl. Möller 2006: 12-18.

12 Vgl. Möller 2006: 12-18; Sutter 2013: 103-110.

13 Kolkmann 2005: 5.

14 Vgl. Algieri, Taube 2002: 33-38.

15 Vgl. Krell/ Weßels 2010: 20.

16 Vgl. Algieri, Taube 2002: 33-38.

17 Vgl. Gieg 2010: 75.

18 Vgl. Buzan et al. 1993: 2937.

19 Vgl. Heiduk 2016: 2.

20 Vgl. Schmidt/Heilmann 2012: 137-138; 142-143.

21 Vgl. Schmidt/Heilmann 2012: 137-138; 142-143.

22 Vgl. Lorenz 2014: 2.

23 Vgl. Lorenz 2014: 2; Harris 2014: 46-69.

24 Vgl. Dorloff/Bodewein 2016: 1.

25 Vgl. Heiduk 2016: 2.

26 Vgl. Paul 2016: 2.

27 Vgl. Kreuzer 2014: 4.

28 Vgl. Paul 2016: 2.

29 Vgl. Auth 2015: 59-60.

30 Vgl. Richter 2016: 1.

31 Vgl. Reuters 2017: 1.

32 Kreuzer 2014: 3.

33 Vgl. Kreuzer 2014: 3; Schmidt/Heilmann 2012: 137-138; 142-143.

34 Vgl. Schmidt/Heilmann 2012: 142-143; Kreuzer 2014: 3.

35 Vgl. Waltz 1979: 163-170; Auth 2015: 60; Schörnig 2010: 76-77.

36 Vgl. Reuters 2017: 1; Maier 2017: 1.

37 Vgl. Reuters 2017: 1; Maier 2017: 1.

38 Vgl. Maier 2017: 1; Reuters 2017: 1.

39 Vgl. Lorenz 2014: 2.

40 Vgl. Kreuzer 2014: 3.

41 Vgl. Shinn 2009: 144.

42 Vgl. Gieg 2010: 76.

43 Vgl. Schmidt/Heilmann 2012: 89-98.

18 von 18 Seiten

Details

Titel
Rivalität zwischen den USA und China
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V464722
ISBN (Buch)
9783668929920
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rivalität, china
Arbeit zitieren
Gereon Breuer (Autor), 2018, Rivalität zwischen den USA und China, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464722

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