Die Auswirkungen vom E-Commerce auf den stationären Einzelhandel


Hausarbeit, 2019

38 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

Abkurzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 GangderUntersuchung

2. Theoretische Grundlagen zum E-Commerce
2.1 Definition stationarer Handel
2.2 Definition E-Commerce
2.3 Definition Multi-Channel-Marketing
2.4 Bedeutung des E-Commerce in der Gegenwart
2.5 Vor- und Nachteile des E-Commerce

3. Empirische Erhebung zum Thema: „Die Auswirkungen vom E-Commerce auf den stationaren Einzelhandel"
3.1 Methodik
3.2 AuswertungderErgebnisse
3.3 Handlungsempfehlung
3.4 KritischeBetrachtung

4.1 Fazit
4.2 Ausblick

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

7. Abbildungsverzeichnis

Abkurzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1.1: Entwicklung der Umsatzzahlen im Online-Handel, Seite

Abb. 1.2 Anteil des Online-Handels, Seite

1. Einleitung

,,l believe the death of the retail store has also been greatly exaggerated. The influence ofthe internet and online sales will continue to increase, but [...] multichannel retail plat­forms will be the primary beneficiary of this trend (Bishop, 2016)1 In der Hausarbeit mit dem Titel „Die Auswirkungen vom E-Commerce auf den stationaren Einzelhandel" wird das Kaufverhalten der Konsumenten in der Gegenwart analysiert. Dabei wird die aktuelle Relevanz des E-Commerce genauer betrachtet. Diesbezuglich wird eine Prognose fur die Zukunft hinsichtlich der Marktverteilung beider Absatzkanale abgegeben. Diese setzt sich zum einen aus der Entwicklung von Daten des E-Commerce und des stationaren Einzelhandels zusammen. Zum anderen wird anhand einer durchgefuhrten empirischen Erhebung in Form einer Online-Befragung von Personen ein representatives Ergebnis dargestellt. Durch die Analyse soil untersucht werden, wie die derzeitige Entwicklung verlauft, urn ein Urteil daruber abgeben zu konnen, ob der stationare Einzelhandel in naher Zukunft existenzfahig sein wird.

1.1 Problemstellung

Der stationare Einzelhandel, unter den alle Handelsbetriebe fallen, die Waren an einem festen Standort an Endverbraucher verkaufen, geriet erstmals durch die Einfuhrung des Kataloghandels in Konkurrenz.2 Im Zuge der Digitalisierung in den 90er-Jahren hat sich ein weiterer Absatzkanal gebildet, den man E-Commerce nennt.3 Durch die Entwicklung von Online-Payment-Systemen und die Ausbreitung des Internet-Zugangs in den priva- ten Haushalten gewann der neue Markt rasant an Bedeutung. Durch den E-Commerce entstanden viele Online-Shops und andere Online-Marktplatze, wie Amazon und Ebay. Seit der Grundung von Amazon im Jahr 1994 und von Ebay im Jahr 1995 wurde der Online-Handel zum einen immer presenter durch die Diversifikation der Produktpalette diverser Anbieter und zum anderen durch eine grundsatzliche Weiterentwicklung der Computer- und Kommunikationstechnik.4

1.2 GangderUntersuchung

Die Hausarbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Vorgehensweise und das Ziel der Abhandlung erlautert werden. Anschlieftend folgt unter dem Punkt 1.1 „Problemstellung“ eine Darstellung zu der Entstehung und Entwicklung des E-Commerce zum aktuellen Zeitpunkt, sodass die Ursachen fur das kontinuierliche Wachstum des E-Commerce deutlich werden.

Das zweite Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen zum stationaren Handel und zum E-Commerce dar. Diese werden erlautert, urn einen gesamten Uberblick uber das Thema zu erhalten, urn so dem Verlauf der Arbeit besser folgen zu konnen.

Hierbei wird in Punkt 2.1 „Definition stationarer Handel" der stationare Handel einge- grenzt und definiert, urn eine klare Vorstellung uber den Absatzkanal zu ermoglichen. Im darauffolgenden Punkt 2.2 ..Definition E-Commerce" wird der Online-Handel erklart und charakterisiert. Somit werden die Entwicklung und die derzeitige Bedeutung der beiden Absatzkanale geschildert. Hierbei werden die Charakteristika dargestellt, die im weiteren Verlauf der Hausarbeit zu einem direkten Vergleich der beiden Absatzkanale herange- zogen werden. Im Punkt 2.3 ..Bedeutung des E-Commerce in der Gegenwart" wird er­lautert, welche Bedeutung der Online-Handel zum aktuellen Zeitpunkt hat und welche Grunde ausschlaggebend fur die Relevanz momentan sind.

Im Punkt 2.4 ,,Vor- und Nachteile des E-Commerce" erfolgt eine Gegenuberstellung von Argumenten, die jeweils fur und gegen den Online-Handel sprechen. Hierbei werden Aspekte der Gegenwart und Zukunft berucksichtigt, die sich auf die Entscheidung der Konsumenten auswirken konnten.

Das dritte Kapitel behandelt die Empirische Erhebung zum Thema: „Die Auswirkungen des E-Commerce auf den stationaren Handel". Dabei wurde eine Online Umfrage, an der 63 Leute teilgenommen haben, ausgewertet. Durch die Teilnahme unterschiedlicher Geschlechter, Altersgruppen, Einkommensgruppen und Bildungsschichten liegt ein re­presentatives gesellschaftliches Ergebnis vor.

Im Unterpunkt 3.1 „Methodik“ werden die jeweiligen Fragetechniken des Fragebogens erlautert. Im darauffolgenden Punkt 3.2 „Auswertung der Ergebnisse des Fragebogens" erfolgt eine chronologische Analyse aller Ergebnisse der einzelnen Fragen. Unter 3.3 werden die jeweiligen Ergebnisse interpretiert. Im letzten Unterpunkt 3.4 findet eine kri- tische Wurdigung statt. Dort werden die negativen und positiven Aspekte erlautert, die bei der empirischen Erhebung optimiert werden konnen Oder sehr gut verlaufen sind.

Das vierte Kapitel „Schlussbetrachtung“ behandelt die Unterpunkte „Fazit“ und „Aus- blick" hinsichtlich des Themas.

Im Unterpunkt 4.1 „Fazit“ wird eine Analyse der Ergebnisse aus der empirischen Erhe- bung mit Hilfe des theoretischen Teils hinsichtlich der derzeitigen Situation erstellt.

Im Unterpunkt 4.2 „der Ausblick" wird ein Blick in die Zukunft gerichtet. Dabei wird eine Prognose bezuglich des kunftigen Kaufverhalten der Konsumenten abgegeben. Daraus resultierend soil ungefahr prognostiziert werden welche Auswirkungen der E-Commerce auf den stationaren Einzelhandel hatte, urn dadurch beurteilen zu konnen, ob und wie der kunftige stationare Handel existieren wird.

2. Theoretische Grundlagen zum E-Commerce

2.1 Definition stationarer Handel

Stationarer Handel ist der Sammelbegriff fur Einzelhandler, deren Handelsbetriebe durch feste Standorte definiert sind. Darunter fallen beispielsweise Ladenlokale, Ver- kaufsstatten und Betriebsstatten. Diese Standorte werden von Kunden aufgesucht, urn gemaft des Holprinzips5 an die Ware zu gelangen und einzukaufen, die von Handelsbe- trieben angeboten werden. Der stationare Einzelhandel tritt in verschiedenen Formen auf, wie beispielsweise neben einzelnen Laden auch Warenhauser, die uber ein erwei- tertes Produktsortiment verfugen und uber eine groftere Prasentationsflache verfugen.6 Des Weiteren gehort das „Shop in Shop-Prinzip“7 ebenfalls zum stationaren Einzelhan­del. In dieser Form prasentieren sich einzelne Hersteller mit einem kleinen Stand und mit einem Fachverkaufer, z.B. in einem Warenhaus Oder Laden.

2.2 Definition E-Commerce

Unter dem Begriff E-Commerce versteht man die verkurzte Form fur den englischen Be- griff Electronic Commerce, welcher ubersetzt elektronischer Handel bedeutet. Dabei fin- det ein Handel im digitalen Format im World Wide Web statt.8 Das wesentliche Merkmal liegt beim E-Commerce darin, dass es zu einem elektronisch abgewickelten Geschafts- prozess kommt, bei dem der Austausch der Beteiligten nicht durch physischen Kontakt entsteht. Daraus resultiert, dass neben dem Kaufs- und Verkaufsprozess auch Dienst- leistungen, wie Kundenservice und Online-Banking zum E-Commerce gehoren. Haupt- sachlich liegt der Fokusjedoch bei B2C Oder B2B- Geschaften.

2.3 Definition Multi-Channel-Marketing

Bei dem Begriff Multi-Channel-Marketing handelt es sich um eine Strategie des Handels, um Konsumenten auf verschiedenen Absatzkanalen zu erreichen. Dabei versteht man die parallele Nutzung der Vertriebs- und Kommunikationswege.9 Darunterzahlen sowohl Online-Maftnahmen wie Suchmaschinenwerbung, Display-Marketing, Social-Media­Marketing, Online-PR Oder E-Mail-Marketing als auch Offline-Maftnahmen wie Printan- zeigen, Sponsoring, Events Oder ein personlicher Verkauf. Bei der Strategie des Multi­Channel-Marketings handelt es sich um eine Kombination von Inbound- und Outbound- Marketing, welche das Ziel hat den Kunden auf dem Kanal seiner Wahl zu erreichen.10 Besonders im Einzelhandel findet die Anwendung des Multi-Channel-Verkaufs statt. Zahlreiche Einzelhandler bauen einen separaten Onlineshop zusatzlich zum stationaren Handel auf, um ihre Reichweite von potentiellen Kunden zu erhohen.

2.4 Bedeutung des E-Commerce in der Gegenwart

Seit der Etablierung des E-Commerce hat der Online-Handel konstant an Bedeutung dazu gewonnen.

Umsatz im Online-Handel wachst 2018 um (j) HanEdelsverband zehn Prozent Deutschland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: HDE-Prognose; IFHjohneUmsatzsteuer

Abb. 1.1, Entwicklung der Umsatzzahlen im Online-Handel11

Gegenwartig steigt der Umsatz der Online-Handler jahrlich rasant an. 2015 erreicht der E-Commerce einen Rekordumsatz von 348 Milliarden Dollar, allein in den USA.12 Damit ist das E-Commerce-Wachstum seit Jahren uberzeugender als das Wachstum des Ein- zelhandels insgesamt. Der zunehmende Preisdruck, den der E-Commerce auf die Marktteilnehmer ausubt, lasst Jahr fur Jahr die Margen weiter sinken. Dabei verliert vor allem der stationare Handel preissensible Kundengruppen.13 Eine wichtige Entwicklung ist der zunehmende Direktvertrieb von Markenherstellern. Immer mehr Hersteller uber- winden bisherige Hurden in der Unternehmens- und Distributionsstruktur und nutzen den E-Commerce in Form von eigenen Online-Shops.14 Der Direktvertrieb uber eigene Onli- neshops im Internet zeigt sich neben dem Verkauf uber Drittplattformen als eine hervor- ragende Moglichkeit den Kunden ein positives Markenerlebnis zu bieten, hohere Margen zu erzielen und Daten uber Kunden zu sammeln und diese durch Direktmarketing zu Kaufern zu konvertieren.

Der E-Commerce ist heute hochkomplex und kompetitiv geworden. Urn diesem Wettbe- werb standhalten zu konnen, ist es von hoher Relevanz einen profitablen Online-Marke­ting Vertriebskanal zu entwickeln. Dafur ist es notwendig eine hohe Sichtbarkeit bzw. Reichweite zu besitzen. Hierzu fuhren Maftnahmen wie Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenmarketing (SEM) und Social-Media Marketing. Diese Maftnah- men lassen sich anwenden, urn sowohl das Markenbewusstsein zu steigern als auch als auch mit gezieltem Performance Marketing15 eine Absatzsteigerung zu erreichen. Die Marktentwicklungen der letzten Jahre werden sich verstarken und es gehen eindeutige Gewinner und Verlierer aus den Entwicklungen hervor. Das starke Wachstum des On- line-Handels konnen in Zukunft vor allem Online-Marktplatze, Nischen-Anbieter und Her- stellerfursich nutzen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1.2 Anteil des Online-Handels16

2.5 Vor- und Nachteile des E-Commerce

Der Entschluss, die Kaufentscheidung uber den Absatzkanal E-Commerce zu tatigen, wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Hierbei spielt unter anderem der Komfort eine ausschlaggebende Rolle. Grund dafur ist beispielsweise die Ortsunabhangigkeit, durch die eine Online-Bestellung z.B. von zu Hause aus getatigt werden kann. Daraus resultierend spricht ein weiterer Aspekt fur eine Kaufentscheidung im Web. Dabei han- delt es sich urn den Zeitfaktor. Durch die Vermeidung von einer Anfahrt zum Standort des Geschafts, wird ebenso Zeit gespart, wie durch Bequemlichkeit einer schnellen Auf- tragsabwicklung. Durch den Vorteil, dass die Bestellung direkt elektronisch erfasst wird und keine Warteschlangen beim Bezahlen der Ware entstehen konnen, wie im stationa- ren Handel, wird der Zeitfaktor weiter begunstigt. Durch den Fakt, dass Geschafte im stationaren Handel durch eine Offnungszeit begrenzt Ware anbieten, sind die Konsu- menten hinsichtlich ihres Einkaufs zeitlich beschrankt. Da beim Online-Handel zu jedem Tag und jeder Uhrzeit eingekauft werden kann, entsteht ein weiterer Vorteil, der bei­spielsweise berufstatigen Menschen, denen es zu regularen Offnungszeiten nicht mog- lich ist einzukaufen, dies ermoglicht. Durch eine Online-Bestellung einer Ware wird das Paket geliefert, weshalb z.B. schwere Sachen vor die Haustur geliefert werden und somit Aufwand hinsichtlich des Transports fur den Kunden wegfallt. Ein weiterer Aspekt, der fur den E-Commerce spricht, ist, dass oftmals die gleichen Produkte im Online-Handel gunstiger angeboten werden, als im stationaren Handel, da die Total Costs of Ow­nership17 geringer sind. Das lasst sich darauf zuruckfuhren, dass beim Online-Handel keine Personal-, Miets-, und generelle fixe Kosten anfallen, wie im stationaren Handel. Dieser Fakt beeinflusst vor allem preissensible Kundengruppen. Somit ist der E-Com­merce preislich gesehen ein attraktiverer Absatzkanal fur diese Kunden. Des Weiteren hat der Online-Handler durch Rezensionen, die der Kunde zum Produkt und Einkauf abgibt, die Moglichkeit schnell und direkt auf Unzufriedenheit Oder Missverstandnisse einzugehen, um so eine hohe Kundennahe zu schaffen und die Kundenzufriedenheit zu erhohen. Fur den Endverbraucher spielt allerdings auch ein erweitertes Produktsorti- ment einen entscheidende Rolle, wo er letztendlich einkauft. Dadurch entsteht die Mog- lichkeit eine breitgefacherte Auswahl an Produkten, Preisen und Marken sowie verschie- dene Qualitatsstufen anzubieten, die der Kunde im Online-Handel erwirbt. Denn beim Online-Handel uberwiegt auch hier der Vorteil, dass die Auswahl der Produkte nicht durch das jeweilige stationare Geschaft begrenzt ist, sondern eine grofte Produktaus- wahl besteht und der Kunde sich den Online-Handler aussuchen kann.

Andererseits sprechen auch Argumente gegen den E-Commerce, wie beispielsweise dem Fakt, dass die Ware wahrend des Einkaufs nicht angefasst, anprobiert Oder auf andere Art physisch begutachtet werden kann. Das fuhrt gerade bei Kleidungsartikeln zu hohen Retoure Quoten.18 Das Einkaufserlebnis, das beim Kauf der Ware vor Ort ent­steht, findet im E-Commerce nicht statt. Einige Menschen bevorzugen den personlichen Kontakt zum Verkaufer und mochten die Ware auch anfassen Oder anprobieren konnen. Diese Moglichkeiten kann ein Online-Shop nicht bieten, weshalb hier ein Nachteil ge- genuber dem stationaren Einzelhandel entsteht. Des Weiteren kaufen einige Menschen grundsatzlich nicht online ein, da sie besorgt um die Sicherheit ihrer Daten sind. Grund dafur ist die Angst vor einem Missbrauch der Bankkonto-Daten. Ein weiterer Aspekt, der gegen den E-Commerce spricht, sind die Lieferzeiten. Diese variieren von Shop zu Shop sehr, sodass Kaufentscheidungen oftmals an der langen Lieferzeit scheitern. 48% der deutschen Befragten haben laut einer Umfrage schon mal eine Online-Bestellung abge- brochen, weil die Lieferzeit zu lang war.19 Ein weiteres Argument, das gegen den E- Commerce spricht, sind die Versandkosten, die bei einigen Online-Bestellungen entste- hen. Diese wurden beim Kauf im stationaren Handel nicht entstehen. Da das Paket samt Produkt zum Kunden gelangen muss, setzen einige Online-Shops die Versandkosten auf die Kunden ab. Grund dafur konnten unter anderem die hohen Retoure Quoten sein, die durch Kunden anfallen, die ihr Produkt zuruckschicken. Damit verbunden ist ein wei- terer Nachteil, der beim E-Commerce negative Auswirkungen auf die Umwelt hat. Durch die hohe Umweltbelastung, die aufgrund von mehr Verpackungen und zusatzlichem Ver- kehr auf den Straften entsteht, spricht hier ein weiteres Argument gegen den E-Com­merce. „Diese bremsen den Verkehrsfluss und fuhren zu erhohten Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen."20

3. Empirische Erhebung zum Thema: „Die Auswirkungen vom E- Commerce auf den stationaren Einzelhandel"

3.1 Methodik

Ziel dieser Hausarbeit ist es herauszufinden welche Auswirkungen der Online-Handel auf den stationaren Einzelhandel hat. Dabei wird mit Hilfe einer Primarforschung unter- sucht wie das representative Ergebnis ausfallt. Es wurden 63 Personen bezuglich ihres Kaufverhaltens online befragt. Folglich konnte eine Prognose fur die Zukunft aufgestellt werden, ob und in welche Richtung sich das Verhalten verandert hinsichtlich der Absatz- kanale E-Commerce und stationarer Einzelhandel. Aufterdem wurde untersucht welche Folgen aufgrund einerVeranderung des Konsumentenverhalten resultieren wurden.

Die Umfrage wurde im Internet auf der Seite www.umfrageonline.com durchgefuhrt. Der Link zur empirischen Erhebung wurde durch die sozialen Netzwerke Facebook, Insta- gram und WhatsApp Menschen mit unterschiedlichen Altersklassen, Bildungsschichten und Einkommen zur Verfugung gestellt. Dabei wurden den Teilnehmern insgesamt 12 Fragen gestellt.

Frage (1) ,,Kaufen Sie gerne ein?“ ist eine geschlossene Frage mit zwei Antwortmoglich- keiten. Hier hat der Proband die Auswahl zwischen „Ja“ und „Nein“ und wird in das Thema eingeleitet.
Frage (2) ,,Haben Sie schon einmal Online eingekauft?" ist ebenfalls eine geschlossene Einfuhrungsfrage. Hierbei gilt es zu ermitteln, ob bereits Erfahrungen mit dem Online- Einkauf vorliegen.
Frage (3) „Wo kaufen Sie lieber ein?“ ist eine Frage, bei der ermittelt wird welcher Ab- satzkanal in der Gegenwart praferiert wird. Hierbei hat der Proband die Auswahlmog- lichkeit zwischen ,,stationar (im Geschaft)" Oder „Online“. Sie gehort zum Hauptteil des Fragebogens.
Frage (4) „Welche Kriterien sind Ihnen bei Ihrem Einkauf wichtig?" ist eine Matrix-Frage- stellung. Hierbei werden den Teilnehmern verschiedene Kriterien vorgegeben, welche sie nach ihrer personlichen Prioritat nach klassifizieren.
Frage (5) ,,Welche Vorteile hat der Online-Handel gegenuber dem Einzelhandel?" ist wie die vierte Frage eine Matrix-Fragestellung. Hierbei werden den Probanden erneut ver­schiedene Kriterien vorgegeben, welche sie nach ihren Vorzugen des Online-Einkaufs klassifizieren.
Frage (6) ,,Wie zufrieden waren Sie mit Ihrem letzten Online-Einkauf?" stellt vier Antwort- moglichkeiten zur Auswahl. Dabei sollten die Teilnehmer ihren letzten Online-Einkauf bewerten.
Frage (7) „Wie viel Geld geben Sie monatlich fur ihre Online-Einkaufe durchschnittlich aus?“ stellt wieder vier Antwortmoglichkeiten zur Verfugung. Hier soil ermittelt werden, wie hoch die Ausgaben nurfur den Absatzkanal E-Commerce sind.
Frage (8) „Glauben Sie, dass der klassische Einzelhandel in Zukunft noch existiert?" ist eine geschlossene Fragestellung, zwischen der sich der Proband fur „Ja“ Oder „Nein“ entscheiden kann. Hierbei wird eine Prognose aufgestellt, die eine mogliche Machtver- schiebung derAbsatzkanale fur die Zukunft abschatzt.
Frage (9) „Sie sind..." ist eine Fragestellung, bei der die Befragten ihr Geschlecht ange- ben mussen. Dabei stehen Ihnen die Antwortmoglichkeiten „mannlich“ und „weiblich“ zur Verfugung. Diese Frage ist Schlussteil des Fragebogens, da es sich urn eine personliche Frage handelt.
Frage (10) „Sie sind..." ist eine Fragestellung, bei der die Befragten ihr Alter angeben mussen. Dabei stehen Ihnen 5 Antwortmoglichkeiten zur Auswahl. Die Antworten sind fur die Kreuztabellierung relevant.
Frage (11) „lhr hochster Schulabschluss ist...“ ist eine Fragestellung, bei der der Bil- dungsgrad der Befragten ermittelt werden soil.

[...]


1 vgl. Alexander, Graf/HolgerSchneider, Das E-Commerce Buch, S.9

2 vgl. Gerrit Heinemann, Die Neuerfindung des stationaren Einzelhandels, S.11

3 vgl. Graf / Schneider, a.a.O.,, S. 7ff.

4 vgl. Graf/Schneider, a.a.O., S.7ff.

5 vgl. Begriffserklarung, Werner Kroebel-Riel, Konsumentenverhalten S. 61

6 vgl. Werner Krobel-Riel, a.a.O. S.128f.

7 vgl. Begriffserklarung, Kroebel-Riel, a.a.O. S.34

8 vgl. Gerrit Heinemann, Der neue Online-Handel, S. 22ff.

9 vgl. Christian Spancken, Digital Denken statt Umsatz verschenken, S. 13

10 vgl. Reinhard Jager, Multi-Channel im stationaren Einzelhandel, S.26ff.

11 vgl. HDE Prognose, Abbildung bzgl. des Umsatzes im Online-Handel, auf: https://einzelhandel.de/presse/zahlenfakten- qrafiken/861-online-handel/1889-e-commerce-umsaetze. Zugriff am 24.02.2019, 19:45

12 vgl. Alexander Graf, Das E-Commerce Buch, S.21

13 vgl. Graf, a.a.O., S. 24ff.

14 vgl. Andreas Haderlein, Die digitale Zukunft des stationaren Handels, S. 36

15 vql. Performance Marketing, auf: https://wirtschaftslexikon.qabler.de/definition/performance-marketinq-53523. Zuqriff am 24.02.2019, 23:12

16 vgl. Internetworld Business, Abbildung bzgl. des Anteils des Online-Handels am deutschen Einzelhandels-Umsatz, auf: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/181572/umfraqe/umsatzanteil-des-online-handels-am-einzelhandel-in- deutschland/. Zugriffam 22.02.2019, 17:20

17 vgl. Begriffserklarung, GuntherWohe, Einfuhrung in dieAllgemeine Betriebswirtschaftslehre, S. 125

18 vgl. Birger, Nicolai, Ruckgabequoten hangen vom Produkt ab, auf: https://www.welt.de/wirtschaft/article173612962/Re- touren-werden-fuer-Online-Haendler-zum-Problem.html. Zugriffam 18.02.19, 12:51

19 vgl. Bernd, Heilmeier: Hohe Versandkosten und lange Lieferzeit verhindern den Bestellabschluss, auf: https://www.e- commerce-maqazin.de/studie-hohe-versandkosten-und-lanqe-lieferzeit-verhindern-den-bestellabschluss. Zugriff am 08.11.18, 18:17

20 Zitat Ralf Nestler, https://www.taqesspieqel.de/wissen/e-commerce-der-boom-beim-online-handel-schadet-der-um- welt/13407596.html. Zugriffam 10.11.18, 12:35

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Die Auswirkungen vom E-Commerce auf den stationären Einzelhandel
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
38
Katalognummer
V468346
ISBN (eBook)
9783668939233
ISBN (Buch)
9783668939240
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Commerce, Online-Handel, stationärer Einzelhandel
Arbeit zitieren
Armin Fard (Autor), 2019, Die Auswirkungen vom E-Commerce auf den stationären Einzelhandel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468346

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