Konzept zur Erhöhung der Findbarkeit des Institutes für Onlinekommunikation im Internet


Studienarbeit, 2019
25 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

I. Inhaltsverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufgabenstellung und auftraggebendes Unternehmen
2.1. Begriffsabgrenzung

3. Algorithmen, Funktion, Suchen und Ranking von Google

4. Kommunikation und Involvement

5. Ersatzdialoge führen

6. Content gestalten

7. Push und Pull

8. Praktischer Teil
8.1. Schritte eliminieren und Landingpage gestalten
8.2. Bedürfnisse wecken und Keywords festlegen
8.3. Schneller Seitenaufbau

9. Zusammenfassung und Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: Menüauswahl der Homepage des Instituts (vgl. https://institut-onlinekommunikation.de)

Abbildung 2: Google als Vermittler (Gecko Academy (o.D.), Basic-Presentation Branchenfokus KOOM-SEO. S.56)

Abbildung 3: SERP von Google zur Suche „digitale Marketingtrends 2019“

Abbildung 4: Sender-Empfänger-Modell (vgl. Fischer, P., Wiessner, D. & Bidmon, R. (2011). Angewandte Werbepsychologie in Marketing und Kommunikation. (1. Auflage). München: Cornelsen.

Abbildung 5: Elaboration-Likelihood-Modell (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Elaboration_Likelihood_Model)

Abbildung 6: Vier Kommunikationsstrategien (vgl. Fischer et al., 2011, S. 56)

Abbildung 7: Ersatz-Dialog (Gecko Academy (o.D.), Basic-Presentation Branchenfokus KOOM-SEO. S.90)

Abbildung 8: Suchbegriff-Analyse von Karl Kratz (vgl. https://karlkratz.de/onlinemarketing-blog/)

Abbildung 9: Ebenen Model von Karl Kratz (vgl. https://karlkratz.de/onlinemarketing-blog/ebenen-modell/)

1. Einleitung

“Successful SEO is not about tricking Google. It’s about PARTNERING with Google to provide the best search results for Google’s users.” – Phil Frost, Main Street ROI

SEO ist mittlerweile in aller Munde. Denn durch gutes SEO erhöht sich die Findbarkeit auf Suchmaschinen wie Google. Längst geht es nicht mehr darum Google auszutrick- sen, sondern seinen Content so zu gestalten, dass am Ende für den Nutzer das beste Er- gebnis erscheint. Ist dies der Fall, steigt der Traffic, also der Verkehr auf der Seite, auto- matisch. Damit dies jedoch der Fall ist müssen verschiedene Suchmaschinenoptimierun- gen vorgenommen werden. Danach kann mithilfe diverser Tools festgestellt werden, wie hoch der Traffic und das Verhalten der Nutzer auf einer Seite wirklich ist. So kön - nen die Seitenbetreiber herausfinden, welche Themen den Nutzer von heute beschäfti- gen. Mit diesem Wissen können dem Nutzer relevante Inhalte geliefert werden, die sei- ne Bedürfnisse befriedigen. Sei es eine Produktsuche, wodurch er vom Interessierten zum Käufer wird, oder eine reine Informationssuche mit der er sein Wissen erweitern will. Hat eine Seite keinen guten Content, sollten dringen Anpassungen vorgenommen werden. Dies kann unter anderem mit Verlinkungen zu Videos, Blogs oder Suchma- schinen geschehen. Google ist die wohl größte horizontale Suchmaschine der Welt und hat so enormen Einfluss auf das Ranking von Webseiten. Doch auch das Ranking bei Google kann mit den eben genannten und vielen weiteren Mitteln erhöht werden.

In der vorliegenden Arbeit wird daher aufgezeigt, wie die Findbarkeit bei Google mit- tels diverser Maßnahmen erhöht werden kann. Außerdem wird gezeigt wie die Inhalte der URL organisch, also ohne zu bezahlen, gestaltet werden sollen. Das Thema Opti- mierung digitaler Ersatzgespräche und Kanalisierung der Nutzer auf die Seite sind weitere Punkte die behandelt werden. Durch eine entsprechender Keyword-Strategie die im Praxisteil angesprochen wird, lässt sich die Findbarkeit ebenfalls erhöhen, denn wie Karl Kratz sagt, kommen gute Inhalte in den Index, ranken also gut. Wie genau die In- halte aussehen sollen, wie eine Strategie funktionieren kann wird zuerst theoretisch be- handelt und dann anhand der Internetpräsenz des Instituts für Onlinekommunikation (vgl. https://institut-onlinekommunikation.de/) praktisch umgesetzt.

2. Aufgabenstellung und auftraggebendes Unternehmen

Das Institut für Onlinekommunikation versteht sich als Partner rund um die Themen der Onlinekommunikation (vgl. https://institut-onlinekommunikation.de/institut/). Sie ist eine wissenschaftliche Einrichtung der IUNworld GmbH, welche ein internationales Hochschulnetzwerk von mehreren privaten, staatlich anerkannten und institutionell ak- kreditierten Hochschulen darstellt.

Der Institutsleiter Prof. Dr. Karl Peter Fischer beauftrage den diesjährigen Studiengang des Kurses „Branchenstrukturen und -analysen“ damit, die Findbarkeit und Überzeu- gungskraft der Homepage des Instituts zu verbessern. Unter der Rubrik „Wissen“ (vgl. Abb.1) kann dazu anschließend eine Landingpage eingerichtet werden, um Besucher der Seite mit guten Inhalten zu überzeugen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Menüauswahl der Homepage des Instituts

Das Ziel soll sein, die Homepage kostenlos also organisch mit Hilfe von Suchma - schinenoptimierung des Themas digitale Marketingtrends in Google möglichst weit vor- ne in der SERP zu platzieren. Durch die Beiträge der verschiedenen Studenten in ver- schiedenen Semestern soll nach und nach mehr Traffic entstehen, welcher die Homepa- ge mit interessanten Themen befüllt. Damit die Aktion auch Früchte trägt und die Gene- rierung des Traffics funktioniert, muss dieser neben einem guten Ranking bei Google ebenfalls die Person, die die Seite besucht überzeugen auf dieser zu bleiben um sich ihr Wissen dort zu beschaffen.

2.1. Begriffsabgrenzung

Um ein besseres Verständnis für den Leser zu garantieren sollen nun zunächst die wich - tigsten Begriffe kurz erklärt werden. In den folgenden Kapiteln wird dann auf die ein- zelnen Begriffe noch einmal genauer eingegangen, damit so ein solides Gesamtwissen zum Thema entsteht.

Obwohl SEA nicht eigentlicher Inhalt der Arbeit ist, wird zum Gesamtverständnis trotz- dem kurz darauf eingegangen. Search Engine Advertising, kurz SEA, dient dazu, Wer- bung in Form von Text- oder Bildanzeigen bei Suchmaschinenprovidern wie Google zu buchen. Die Anzeigen erscheinen dann an einer der oberen Stellen in der SERP. Die Buchung im Rahmen von SEA gehört zu den Haupteinnahmequellen von Suchma- schinenprovidern. Durch die Optimierung der Textanzeigen und der Gebote kann so eine gute Platzierung bei Google geschaffen werden. Da man für die Leistung bezahlt, ist sie gut steuerbar und der Erfolg berechenbar. So kann SEA als zeitlich begrenzte Marketingkampagne eingesetzt werden um mehr Traffic und, oder Branding zu generie- ren. Das Grundziel Ziel von SEA ist immer die Erhöhung der Klickrate, welche sich durch die Buchung der Anzeigen steigern lässt. Dabei werden im E-Commerce Bereich die meisten Werbeanzeigen geschalten, da diese direkt die Kaufabsicht eines Kunden beeinflussen können. Demnach ist das Hauptziel den Besucher des E-Commerce Shops in einen Käufer umzuwandeln und dadurch Umsatz zu generieren. Das größte Problem bei SEA ist, dass die Reichweite der Anzeigen immer von der Höhe des Budgets eines Shops und vom Suchverhalten der Konsumenten abhängt. Sprich, wenn kein Geld da ist oder sich das Suchverhalten der potentiellen Kunden ändert, wird das Ranking bei Google umgehend schlechter.

Search Engine Optimization, oder auch SEO, bezeichnet alle Maßnahmen, welche die Platzierung und Sichtbarkeit einer Website bei den typischen Suchmaschinen wie Google oder Yahoo ohne Bezahlung erhöhen. Ob eine SEO-Maßnahme erfolgreich war, lässt sich an den Kriterien Sichtbarkeit, Besucherzahlen und Return-on-investment messen. Stellt eine Person also eine Suchanfrage bei Google kann dies schriftlich oder per Sprache erfolgen. Dabei ist die Suchmaschine der Vermittler für eine unzählige Zahl von Antworten auf die Anfrage des Suchenden. Je besser die Antworten dabei ausfallen, d e s t o z u f r i e d e n e r i s t d e r B e n u t z e r . Die relevantesten Suchergebnisse werden dann in absteigender Reihenfolge auf der SERP oder auch Search Engine Result Page gezeigt. Die Relevanz wird dabei von der jeweiligen Suchmaschinen durch verschiedene Algorithmen bestimmt.

Die URL (Uniform Resource Locator) ist die Adresse über die eine Website aufgerufen werden kann. Hierzu kann man sie im jeweiligen Internetbrowser einfach in die Adress- leiste eintippen. Die URL für des Instituts für Onlinekommunikation lautet etwa „https://institut-onlinekommunikation.de“. Das „https://“ (Hypertext Transfer Protocol Secure) auch Protokoll genannt, sorgt für eine geschützte Datenübertragung im Internet. Dahinter steht oft noch ein „www“ auch als Third-Level-Domain (Subdomain) bekannt, diese ist jedoch nicht zwingend notwendig. Sie kann dazu benutzt werden separate An - wendungen aufzurufen. So kann dann auch ein „mobil“ oder „blog“ eingesetzt werden, beispielsweise „https://blog.tagesschau.de“. Danach folgt die Second-Level-Domain (am Beispiel hier mit „institut-onlinekommunikation“), diese kann bei einem Hosting Provider bestellt werden. Das „.de“ am Ende ist die Top-Level-Domain (TLD), welche für das jeweilige Land steht. Würde man nun auf der Website einen Reiter anklicken, würde sich die URL um den sogenannten Pfad erweitern. Der Pfad enthält Dateinamen (zum Beispiel studie.pdf) eines Dokuments und dessen Speicherort, welcher sich meis - tens aus der Struktur der Ordner auf einem Webserver zusammensetzt.

Um ein besseres Verständnis zu diesen Algorithmen und dem Ranking zu bekommen, wird darauf im nächsten Teil am Beispiel von Google eingegangen.

3. Algorithmen, Funktion, Suchen und Ranking von Google

Bei Google gehen täglich etwa vier Milliarden Suchanfragen ein, dass sind etwa 62.000 Anfragen pro Sekunde. Um diese unendliche Flut an Daten zu verarbeiten, bedarf es verschiede ner Algorithmen und Tools. Diese Algorithmen berechnen dann mit ver- schiedenen Kriterien die Positionierung einer Seite. Wobei einige dieser Kriterien be- kannt sind, andere wiederum von Google nicht preisgegeben werden um Manipulatio- nen zu vermeiden. Ist eine Suchmaschinenoptimierung erfolgreich, wird sie wie bereits erwähnt in der SERP möglichst weit vorne zu finden sein. Dieser Erfolg hängt ebenfalls von der SEA, Social Media Seiten, Content Marketing und Conversionsrate Optimie- rung ab (vgl. Grinschuk 2017).

Der wichtigste Punkt in den Kriterien des Rankings ist jedoch immer noch der Nutzer selbst. Das heißt, werden seine Erwartungen erfüllt, können ihm relevante Antworten und Lösungen geboten werden. Beim Besuch der Seite kommen Fragen auf wie, Wo bin ich hier? Was bekomme ich hier? Löst es meine Probleme? Kann ich der Sache vertrau - en? Was muss ich jetzt tun? Damit der Nutzer jedoch die für ihn relevanten Seiten über- haupt erst vorgeschlagen bekommt, laufen in der Suchmaschine in minimaler Zeit sehr viele Prozesse ab. Google prüft etwa das Verhalten anderer Nutzer die ähnliche Key- words in der Suche eingegeben haben, oder wie hoch der Traffic auf einer Seite ist. Die- se Keywords werden von Google mit den Texten des Index abgeglichen. Ob eine Seite in der Suche gezeigt wird oder nicht, hängt vom sogenannten Googlebot ab. Der Goog- lebot ist ein Webcrawler, der Inhalte aus dem Internet selbständig herunterlädt und der eigenen Suchmaschine bereitstellt.

Um die Suche leichter zu gestalten, werden die Headlines einer Seite übersichtlich dar - gestellt. Die Hauptüberschrift H1 wird dabei pro Unterseite nur einmal verwendet und beinhaltet das wichtigste Keyword, dass die höchste Übereinstimmung mit der Eingabe des Suchenden hat.

Danach folgen die Überschriften H2 bis H6, welche eine logische Struktur aufweisen müssen. Diese Zwischenüberschriften wiederum sollen mit dem Keyword der H1 eine möglichst hohe Übereinstimmung haben, damit dieses Inhaltlich so weit es geht abge - deckt ist (vgl. Alpar, Koczy & Metzen, 2015). In den Anfängen von Google war es noch wichtig seine Texte mit möglichst vielen Keywords zu gestalten, was jedoch für den Su- chenden meistens ein sehr anstrengendes Lesen bedeutete und so die Zufriedenheit des Konsumenten oft nicht gegeben war. Heutzutage wird dies jedoch von dem Google Al- gorithmus erkannt und nicht mehr bevorzugt. Google rät dazu, etwa zwei Prozent des Inhalts der Unterseite mit Keywords zu füllen, da so die Qualität und der Informations- gehalt besser gesichert werden können. (vgl. Piening & Kampmeyer, 2018).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Google als Vermittler

Zur Verdeutlichung wird nun gezeigt, wie die Suche bei Google genau abläuft. Über die Seite von Google (www.google.de) können von einer suchenden Person Keywords ein- gegeben werden, wobei die Anzahl der Keywords zunächst keine große Rolle spielt. Um die Suche zu aktivieren gibt es verschiedene Möglichkeiten an verschiedenen Ge- räten, so kann über die Handysuche bei einem I-Phone beispielsweise auf „Suchen“ in der Tastatur gedrückt werden, aber auch auf die blau hinterlegte Lupe. Bei einem Lap- top, hier am Beispiel eines Macbook, gibt es die Möglichkeit die Enter-Taste zu drücken, falls man eine Maus besitzt über die linke Maustaste, oder über das Symbol „Google-Suche“ direkt auf der Seite. Nach Aktivierung der Suche werden von den Google Algorithmen in Millisekunden eine unendliche Anzahl an Informationen aus der Datenbank verarbeitet, um die Suchanfrage mit den bestmöglichen Ergebnissen anzu- zeigen. Somit findet kein direkter klassischer Dialog zwischen Verkäufer und Käufer statt, sondern Google ist der Vermittler zwischen Verkäufer und Käufer (vgl. Quirm- bach 2012).

Google ist eine der besten horizontalen Suchmaschine, allerdings in der vertikalen eher schlecht geeignet. Horizontal bedeutet dabei, dass sämtliche Inhalte von Google die di- rekt oder indirekt in Verbindung mit dem eingegeben Keyword stehen, analysiert wer- den. Google stellt diese Inhalte auf der SERP zur Verfügung, diese müssen dann vom Nutzer selbst nach Priorität sortiert und aufgerufen werden. In der vertikalen Suche dagegen, wird nicht die gesamte Datenbank abgerufen, sondern ausschließlich das je- weilige Thema. Es wird also eine festgelegte themen-spezifische Suche durchgeführt, die sich mit dem Suchbegriff eindeutig deckt (Seufert, 2017). In der vertikalen Suche sollte man demnach auf eine der über 120.000 in Deutschland verfügbaren alternativen Suchmaschinen umsteigen, um ein besseres Suchergebnis zu erzielen. Für die Suche nach Handwerkern gibt es etwa „my-hammer“ für Ärzte beispielsweise „Jameda“.

Die Ergebnisse der Suche bei Google werden in SEO und SEA Inhalte aufgeteilt. Ganz oben stehen die SEA Ergebnisse für die die Unternehmen bezahlen. Bei diesen Ergeb- nissen steht immer dabei, dass es sich um eine Anzeige handelt. Danach folgen die SEO Ergebnisse, welche wie bereits erwähnt organisch, also unbezahlt sind, sondern ledig- lich durch gute Inhalte überzeugen (vgl. Piening et al., 2018).

[...]

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Konzept zur Erhöhung der Findbarkeit des Institutes für Onlinekommunikation im Internet
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
2,0
Autor
Jahr
2019
Seiten
25
Katalognummer
V470007
ISBN (eBook)
9783668948518
ISBN (Buch)
9783668948525
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Branchenstrukturen, Analysen, Hochschule für angewandtes Management, Marketing, Onlinemarketing, Kommunikation, Optimierung, Konzept, Kommunikationskonzept, Push, Pull, Push Marketing, Pull Marketing, Traffic, Findbarkeit, Institut für Onlinekommunikation, Involvement, Content, Goggle, Google Moments, Keywords
Arbeit zitieren
Matthias Meyer (Autor), 2019, Konzept zur Erhöhung der Findbarkeit des Institutes für Onlinekommunikation im Internet, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/470007

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