Puritanisches Paradigma und Bedingungsloses Grundeinkommen


Hausarbeit, 2019
22 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Arbeitsgesellschaft und »Krise der Arbeitsgesellschaft«

3 Arbeitslosigkeit in der Arbeitsgesellschaft

4 Das Bedingungslose Grundeinkommen

5 Das »puritanische Paradigma« alias »Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus«

6 Ein neuer »Geist des Kapitalismus«?

7 Fazit

8 Literaturverzeichnis

»Je mehr wir beschäftigt sind, je mehr fühlen wir, dass wir leben, und desto mehr sind wir uns unseres Lebens bewusst.

In der Muße fühlen wir nicht allein, dass uns das Leben so vorbeistreicht, sondern wir fühlen auch sogar eine Leblosigkeit.«

Immanuel Kant

1 Einleitung

Die Gesellschaft ist im Wandel: Digitalisierung, Automatisierung, »Krise der Arbeitsgesell­ schaft«, Globalisierung, Zuwanderung und der demografische Wandel verunsichern die Gesellschaft darüber, wohin dieser Wandel führen soll. Dies erzeugt entweder Angst vor der Zukunft in Form von beängstigenden, apokalyptischen Zukunftsszenarien oder erzeugt im Gegenteil Bilder von einem utopischen Paradies.

Die größte formulierte Sorge scheint zu sein, dass die Aussicht darauf, was uns bevorsteht, eine Arbeitsgesellschaft ist, der die Arbeit ausgeht. Diese von Hanna Arendt getroffene Vorhersage in ihrem Werk Vita ac tiva. Oder vom tätigen Leben schwebt wie ein Damokles­ schwert über den bundesrepublikanischen Debatten, die sich um die Zukunft der Arbeit drehen. Die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens scheint eine logische Konsequenz auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen zu sein und wird in ihrer Popularität immer praxisorientierter.

Ich halte das Bedingungslose Grundeinkommen für eine Utopie. Aber es ist eine Utopie, die die richtigen Fragen stellt und somit ein analytisches Mittel darstellen kann, welche Miss­ stände in der erwerbszentrierten Arbeitsgesellschaft vorherrschend sind. Es ist eine Werte­ frage, die die Arbeitsgesellschaft an ihrem empfindlichsten Punkt trifft: dem Arbeitsethos.

Götz Werner, Gründer der Drogeriemarktkette dm und prominenter Vertreter des Bedin­ gungslosen Grundeinkommens, benennt den unbedingten Arbeitswillen in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin brand eins als »purtitanisches Paradigma«.

Die sich daraus ergebende wissenschaftliche Fragestellung ist, welcher Strukturwandel in der Arbeitsgesellschaft notwendig wäre, damit eine Einführung des Bedingungslosen Grundein­ kommens überhaupt möglich sein könnte — oder anders formuliert: könnte das Arbeitsethos die Einführung behindern? Und was ist das genannte »puritanische Paradigma«1 ? Dafür werde ich in Auseinandersetzung mit Max Webers Werk Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalis mus untersuchen, wie der von Weber postulierte moderne Kapitalismus mit der darauf angepassten Lebensführung und Berufsauffassung historisch und ideenge­ schichtlich entstanden ist. Damit möchte ich aufzeigen, ob ehemals religiöse Motive in Form eines »puritanischen Paradigmas«2 noch heutigen Kulturinhalten zuzurechnen sind und auf die heutige Arbeitsgesellschaft wirken.

2 Arbeitsgesellschaft und »Krise der Arbeitsgesellschaft«

Die Dominanz der Erwerbsarbeit begann mit der Industrialisierung und hat sich als kultu­ relle Vorherrschaft zu einem Gesellschaftsmodell der Arbeitsgesellschaft entwickelt. »Die Arbeitsgesellschaft ist eine Gesellschaftsform, die den Platz des Einzelnen durch seine Stel­ lung im Erwerbsprozess definiert.«3 Vollbeschäftigung, Normalarbeitsverhältnisse, Sozialver­ sicherung, Absicherung der Nichterwerbstätigen, Gewerkschaften und traditionelle Ge­ schlechterbeziehungen haben sich als Normalitätstatus etabliert. Die Vollbeschäftigung gilt in diesem Zusammenhang für die männliche Bevölkerung, so dass hier eine fundamentale Geschlechterdifferenz mitbedacht werden muss.4 Auch ist es unerlässlich anzumerken, dass hier nicht ein Arbeitsbegriff angewandt wird, der alle Tätigkeiten, die in einer Gesellschaft geleistet werden, berücksichtigt. Die hauptsächlich von Frauen geleistete Arbeit in der Familie wird ausgeschlossen. Arbeit in der Arbeitsgesellschaft hat einen rein ökonomischen Inhalt und ist gesellschaftlich konstruiert. Arbeit ist ein Beruf, der durch standardisierte und aner­ kannte Verfahren institutionell bestätigt ist und sich in die gesamtgesellschaftliche Produkti­ onsweise einfügt.

Arbeitslosigkeit, Zunahme der prekären Beschäftigungsverhältnisse, Finanzierung der an Arbeitnehmerbeiträgen gebundenen sozialen Sicherungssysteme und demografischer Wandel kennzeichnen die »Krise der Arbeitsgesellschaft«. Obwohl die Normalitätserwartung an die Erwerbsarbeit durch eine Zunahme der sozialen Ungleichheit einer Verschlechterung der Arbeits­ und Lebensverhältnisse nicht erfüllt wird, hat die Erwerbsarbeit nicht an Bedeutung verloren. »Beschäftigungsquote« und die Wiederherstellung vergangener Sicherungmodelle sind weiterhin ein politisches Ziel. Mit dieser Auffassung der Arbeitsgesellschaft werden ak­ tuelle Probleme als ein »Mangel an Beschäftigung«5 konstituiert. Es ist der Moment, in dem die Meinungen zwischen Verteidigern/Verteidigerinnen der Arbeitsgesellschaft und Befür­ wortern/Befürworterinnen neuer Alternativen gegensätzliche und auseinandersetzungsrei­ che Positionen einnehmen.

Die Sichtweise der »Vollzeitbeschäftigung« geht nicht auf die Komplexität des Arbeitsmarktes des 21. Jahrhunderts ein. Schon seit den 1990er Jahren verändern sich die »sicher« gedachten Beschäftigungsverhältnisse immer mehr hin zu Verkürzungen der Arbeitszeit. Auch etablie­ ren sich Modelle wie Teilzeitarbeit, befristetete Arbeitsverhältnisse, Zeitarbeit und Selbst­ ständigkeit. Diese »atypischen Beschäftigungsverhältnisse«6 werden zukünftig zum »Normalfall« werden, so dass von einer Pluralität der Erwerbstätigkeit7 gesprochen werden kann. Die entscheidende Frage ist, wie der Sozialstaat mit seinem bürokratischem Charakter mit der Mobilität, Flexibilität und den individuellen Berufskonzepten umgehen wird. Arbeitsform und Arbeitswelt durchlaufen einen Strukturwandel, der durch Digitalisierung und weitere Technologien gekennzeichnet ist. Dieser droht mit Rationalisierungseffekten und erzeugt in den aktuellen öffenlichen Debatten eine Furcht vor dem »Ende der Arbeit«. Verschärft haben sich diese Debatten nach einer Studie von Frey und Osborne aus dem Jahr 20138. Hier wurden die Rationalisierungseffekte der Digitalisierung auf Beschäftigte in den USA untersucht. Die Rationalisierungsprognose sieht einen Abbau von 47 Prozent aller Be­ schäftigen in den nächsten 20 Jahren vor. Deutschland unterscheidet sich sehr von dem Be­ rufssystem der USA, so dass unter Berücksichtigung der für Deutschland geltenden Besonder­ heiten das Automatisierungsrisiko nur 12 Prozent beträgt.9 Geringqualifizierte werden davon stärker betroffen sein als Hochqualifizierte.

Die »Krise der Arbeitsgesellschaft« bietet die Möglichkeit, den herrschenden Konsens über die Bedeutung von Erwerbsarbeit zu hinterfragen und darüber zu sprechen, was als »normal« definiert wird. Ein Alternativmodell dazu könnte die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens sein. Unabhängig von ihrer Umsetzbarkeit und Finanzierbarkeit stellt das Modell eine relevante Sozialkritik dar, die in darüber geführten Diskussion relevante Fragen, die die soziale Gerechtigkeit betreffen und wie eine Zukunft aussehen könnte, stellt.

3 Arbeitslosigkeit in der Arbeitsgesellschaft

Erwerbsarbeit ist die »Voraussetzung für eine vollwertige gesellschaftliche Teilhabe — eine Form der Bindung an die Arbeitsgesellschaft«.10 Aus diesem Blickwinkel sind Arbeitslose nicht vollwertige Mitglieder der Gesellschaft. Sie sind der »überflüssige« Teil der Arbeitsge­ sellschaft,11 denen die Existenzberechtigung abgesprochen wird. Es ist eine Stigmatisierung aus der Sicht aller, die arbeiten. Sie diskreditieren nicht arbeitende Menschen als »parasitär«, »auf Kosten der anderen lebend« und sich der »Faulheit«12 hingebend. Unter den Normali­ tätserwartungen der Gesellschaft wird ein politisch­moralischer Druck ausgeübt, der die Be­ troffenen zur Annahme jedweder Arbeit zwingt.13 Es gilt das Prinzip »Arbeit gegen Armut«14, dem der christliche, paulinische Satz »Wer nicht arbeitet, soll nicht essen«15 anhaftet.

Die in der Erwerbsarbeit erzeugte Leistung erhält Anerkennung. Zusätzlich wird eine mate­ rielle Teilhabe am Gewinn generiert. Damit kann der/die Erwerbstätige zusätzlich Anerken­ nung durch Statuskonsum erhalten. »Arbeit prägt derart den menschlichen Alltag und ganze Lebensphasen, dass sie (...) als ›das entscheidende Medium moderner Sozialintegration‹ sowie ›das entscheidende Medium moderner Subjektkonstitution‹«16 anzusehen ist.

Arbeit ist ein »soziales Totalphänomen«.17 Ein neues Phänomen hat sich dem hinzugefügt: das der Selbstoptimierung, bei der jede/r seines »eigenen Glückes Schmied« ist. Dementspre­ chend hat jede/r selber schuld, wenn keine Arbeit gefunden wird, denn dann wurde »sich nicht genug angestrengt«. Es herrscht eine normativ geprägte Glorifizierung des Erfolgs­ und Leistungsmenschen, der in der Werbung im Idealtpyus der Modemarke Nike und dem Claim »Just do it!« Ausdruck findet.

Wir leben in einer, um die Worte von Norbert Ellias zu nutzen, »Gesellschaft der Indiviu­ den«, in der »Verantwortungsgefühl, Risikobereitschaft, Unternehmergeist und Leistungs­ fähigkeit« hoch angesehen werden. Nicht alle Individuen bringen die Voraussetzungen mit, die diese Gesellschaft fordert. Vorteilhafte Ausgangslagen (»natürliche« Begabungen) oder sozio­ökonomische Bedingungen sorgen für ungleiche Voraussetzungen18, so dass nicht jede/r den gewünschten Leistungsanforderungen enspricht. Leistung in Form von Arbeit funktio­ niert als Legitimationsprinzip für das sozio­ökonomische Ungleichgewicht.19

Seit der Agenda 2010 mit der Neuorganisation von Arbeitslosen­ und Sozialhilfe in Form von Hartz IV hat sich das sozio­ökonomische Ungleichgewicht verschärft. Die erheblichen Leistungskürzungen haben bei den Betroffenen eine materielle Not zur Folge. Zusätzlich werden sie bei Nichteinhaltung der rechtlichen Auflagen mit weiteren Leistungskürzungen sanktioniert.

Das Bedingungslose Grundeinkommen wird als Alternative zu Hartz IV gesehen. Aus dieser Sichtweise heraus kann das Bedingungslose Grundeinkommen nur eine Abschaffung des Sozialstaats und keine wirklichen gesellschaftlichen Veränderungen schaffen.

[...]


1 Fischer, Gabriele: Interview mit Götz Werner über Grundeinkommen, »Wir leben in paradies ischen Zuständen«, brand eins Wirtschaftsmagazin, Heft 03, April 2005, https://www.brandeins.de/magazine/brand­eins­wirtschaftsmagazin/2005/langfristigkeit/wir­leben­in­paradiesischen­zustaenden, abgerufen am 26. Mai 2019.

2 Anmerk ung: Götz Werner nutzt den Paradigma­Begriff nicht korrekt im Sinne von Kuhn.

3 Hirsch, Michael: Die Überwindung der Arbeitsgesellschaft. Eine politische Philosophie der Arbeit, Wiesbaden 2016, S. 26.

4 Zusätzliche Anmerk ung: »Vor allem gilt es, sich auf einer ganz prinzipiellen Ebene klarzumachen, dass die institutionellen sozialen Sicherungen über einen ›sicheren‹ Vollzeitarbeitsplatz ja nie allgemein waren, sondern in der Regel auf den männlichen Familienernährer bezogen. Das Ensemble von Arbeitslohn und Soziallohn war faktisch immer ein Familienlohn, das heißt er sicherte unter den Bedingungen einer geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung die Subsistenz nicht nur des ›arbeitenden‹ Ehemanns, sondern auch diejenige der ›nicht arbeitenden‹ Ehefrau und ihrer gemeinsamen Kinder.« Ebda. , S. 40.

5 Hirsch, M.: Arbeitsgesellschaft, S. 26.

6 Anmerk ung: Atypische Beschäftigungsverhältnisse weisen geschlechterspezifische Dimensionen auf.

Die Teilzeitarbeit ist bei Frauen sehr viel höher als bei Männern. Vgl. Douma, Eva: Sicheres Grundeinkommen für alle.

Wunschtraumoder realistische Pers pektive? Bonn 2018, S. 14.

7 Vgl. dazu Beck, Ullrich: Ris ikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne, Frankfurt am Main 1986, S. 222ff.

8 Frey, Carl Benedikt & Osborne, Michael A.: T he future of Employment: How s usceptible are jobs to computerisation? Oxford 2013, www.oxfordmartin.ox.ac.uk/publications/view/1314, abgerufen am 15. Mai 2019.

9 Jürgens, Kerstin & Hoffmann, Reiner & Schildmann, Christina:

Arbeittransformieren! Denkanstöße der Kommiss ion »Arbeit der Zuk unft«, Bonn 2018, Seite 23.

10 Hirsch, M.: Arbeitsgesellschaft, S. 19.

11 Vgl. Bauman, Zygmunt: Verworfenes Leben. Die Ausgegrenz ten der Moderne, Bonn 2005.

12 Nach einer Äußerung des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder in einem Interview mit der Bildzei­ tung (6. April 2001) wird das Schlagwort des vermeintlich »faulen Arbeitslosen« geläufig. »Bild: Es gibt knapp 4 Millionen Arbeitslose und fast 600.000 offene Stellen — was stimmt da auf dem Arbeitsmarkt nicht? — Schröder: Wer arbeiten kann, aber nicht will, der kann nicht mit Solidarität rechnen. Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft! Das bedeutet konkret: Wer arbeitsfähig ist, aber einen zumut­ baren Job ablehnt, dem kann die Unterstützung gekürzt werden. Das ist richtig so. Ich glaube allerdings, dass die Arbeitsämter die entsprechenden Möglichkeiten noch konsequenter nutzen können.« Kaufmann, Mathias: Kein Recht auf Faulheit. Das Bild von Erwerbslosen in der Debatte um die Hartz-Reformen, Wiesbaden 2013, S. 123.

13 Vgl. Castel, Robert: Die Krise der Arbeit. Neue Uns icherheiten und die Zuk unft des Individuums, Hamburg 2011, S. 94.

14 Vobruba, Georg: Entkoppelung von Arbeit und Einkommen. Das Grundeinkommen in der Arbeitsgesellschaft, Wiesbaden 2019, S. 39.

15 Dieser Satz ist eine umgewandelte Form aus dem tatsächlichen Kapitel — dort heisst es: »Und da wir bei euch waren, geboten wir euch solches, daß, so jemand nicht will arbeiten, der soll auch nicht essen.« 2. Thessaloniker Brief, 3, 10, www.bibel-online.net/buch/luther_1912/2_thessalonicher/3/, abgerufen am 24. Mai 2019.

16 Dear, Kevin M.: Leistungsgerechtigkeit im Politischen Liberalis mus. Eine philosophische Unters uchung, Weilerswist 2018, S. 181f. Originalzitat: Makropoulos, Michael, Review: Das Ende der Arbeit und ihre Zuk unft im digitalen Handwerk, Philosophische Rundschau, Vol. 57, No. 3 (2010), S 207—227, hier S. 207.

17 Vgl. König, René: S oz iologie, Frankfurt am Main 1967.

18 Castel, R.: Die Krise der Arbeit, S. 327ff.

19 Dear, K. M.: Leistungsgerechtigkeit, S. 107.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Puritanisches Paradigma und Bedingungsloses Grundeinkommen
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V491336
ISBN (eBook)
9783668981201
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Max Weber, Bedingungsloses Grundeinkommen, BGE, Puritanismus, Protestantische Ethik, Arbeitsethos, Geist des Kapitalismus, Leistungsgesellschaft, Arbeitsgesellschaft
Arbeit zitieren
Sabine Grosser (Autor), 2019, Puritanisches Paradigma und Bedingungsloses Grundeinkommen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491336

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