Die Laubacher Jahrmärkte in Grünbergs Schatten


Hausarbeit, 2019
11 Seiten, Note: 14

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Grafschaft Solms-Laubach

Laubachs erstes Marktprivileg

Grünberg: Gründung und Aufstieg

Laubach und Grünberg im Konflikt

Laubachs zweites Marktprivileg

Schluss

Quellen

Literatur

Einleitung

1507 bestätigt Kaiser Maximilian I. den Laubacher Gallusmarkt. Sein Enkel, Kaiser Ferdinand I., gewährt der Stadt ungefähr 50 Jahre später zwei Jahrmärkte und einen Wochenmarkt. Im zweiten Privileg heißt es, der Gallusmarkt sei „in abganng khomen“, da der „Landtgrevisch Fleckh Gronberg, eben umb dieselb auch ainen Jarmarkht angericht.“ Diese Arbeit soll klären, warum heute nur noch der Grünberger Gallusmarkt Bestand hat. Nach einem kurzen Blick auf die für das Thema relevanten Aspekte der Laubacher Geschichte werde ich versuchen, die Gründe dafür greifbar zu machen, dass der Grünberger Markt sich besser entwickeln konnte und anschließend aus Laubacher Perspektive den Fortgang der Ereignisse vom Spätmittelalter bis hinein in die noch sehr spätmittalterliche Frühe Neuzeit beschreiben.

Die Urkunden, die den Ausgangspunkt dieser Arbeit bilden, stammen aus dem Graf zu Solms-Laubach’schen Archiv. Sie wurden erst vor wenigen Jahren digitalisiert und der Forschung im Internet frei zugänglich gemacht. Dies gilt aber nur für den Urkundenbestand. Deshalb basieren meine Ausführungen an vielen Stellen auf Georg Heinrich Melchior,1 der mit gräflicher Erlaubnis im Archiv alle relevanten Unterlagen zusammentragen konnte. In Bezug auf die geschichtlichen Entwicklungen folge ich Hans Heinrich Kaminskys Beitrag über die Probleme und Aufgaben des mittelalterlichen Laubachs.2 Bei der Beschäftigung mit Grünberg war mir der Hessische Städteatlas von besonderem Nutzen.

Die Grafschaft Solms-Laubach

Laubachs Geschichte beginnt mit dem Aufstieg der Karolinger im 8. Jahrhundert. Die neuen Herrscher setzen neue Schwerpunkte, Mission und Machterweiterung bestimmen stärker als je zuvor den politischen Kurs des Frankenreiches. Mit den Klostergründungen Fulda (Bonifatius) und Hersfeld (Lullus) entstehen zwei wichtige Stützen dieser Vorhaben. Ausgehend von den späteren Königsklöstern wird die Gegend um den Vogelsberg christianisiert und urbar gemacht. Von großer Bedeutung für die fränkischen Könige ist der Aufbau eines sicheren Straßennetzes, das zur Festigung ihrer Herrschaft in den Randgebieten des Reiches beiträgt. Die „Kurzen Hessen“ verbinden den Bischofssitz Mainz unter Umgehung der höheren Lagen des Vogelsbergs mit dem Kloster Hersfeld und der neuen „Außenstelle“ Erfurt. Im Zuge der ottonischen Herrschaftsübernahme und später während der aus den innerkirchlichen Reformbewegungen des 11. Jahrhunderts hervorgehenden Konflikte bleiben die „Kurzen Hessen“ weiterhin von Bedeutung. An dieser Fernstraße wird Laubach gegründet - „mit der Qualität einer wichtigen Straßenposition“ wie es Hans Heinrich Kaminsky treffend formuliert.3 Vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte verwundert es nicht zu hören, dass Laubach erstmals Ende des 8. Jahrhunderts im Breviarium sancti Lulli4 (Erwerbung durch Lullus oder Schenkung an das Kloster Hersfeld) und im Codex Eberhardi5 (Schenkung von Land in Laubach an das Kloster Fulda) urkundlich erwähnt worden ist.

Aus einer Urkunde von 1183 geht hervor, dass das Kloster Hersfeld die Münzenberger Reichsministerialen mit der Laubacher Vogtei belehnt hat.6 Mit dem Aussterben der männlichen Münzenberger 1255 geht das Lehen an die Herren von Hanau über.7 1341 können sich die aufstrebenden Grafen von Falkenstein nach einem kaiserlich verordneten Schiedsverfahren gegen den ebenfalls interessierten Mainzer Erzbischof durchsetzen und die Herrschaft in Laubach käuflich erwerben. Es gelingt allerdings erst 1404, dem Hersfelder Kloster seine noch verbliebenen Rechte endgültig abzukaufen.8 1405 findet sich die erste Erwähnung Laubachs als Stadt (oppdium) in einer päpstlichen Urkunde. Es ist jedoch wahrscheinlicher, dass die Stadtwerdung einige Jahre später unter den Brüdern Bernhard II. und Johannes von Solms-Braunfels vollzogen worden ist.9 Diese erben Laubach zu gleichen Teilen von ihrem Onkel Graf Werner III. von Falkenstein (Trierer Erzbischof), der 1418 als letztes männliches Mitglied seines Hauses verstirbt. 1548 wird Solms-Laubach nach weiteren Erbteilungen zu einer reichsunmittelbaren Grafschaft.10

Laubachs erstes Marktprivileg

Im Juli 1507 bestätigt Kaiser Maximilian I. auf Bitte des Grafen Philipp zu Solms-Lich einen Laubacher Jahrmarkt. Der in Konstanz ausgestellten Königsurkunde,11 die Bezug auf ein Bittschreiben Philipps nimmt, ist zu entnehmen, dass es schon vor der königlichen Privilegierung einen Jahrmarkt gegeben hat. Graf Philipps Bittschreiben zufolge wird in Laubach „lennger dann menschen gedenncken“ ein mit allen „Freyhaiten, geleyten und tröstungen“ ausgestatteter Jahrmarkt an St. Gallusabend und Gallustag12 abgehalten, auf dem „ochssen, alt und jung Rint, vnd annder Viehe, Gewerben vnd Gütern“ gehandelt werden.

Graf Philipp ist kaiserlicher Rat am Hof Maximilians und pflegt als solcher eine gute Beziehung zu seinem Monarchen. Hier offenbaren sich die enormen Vorteile, die aus der Schaffung persönlicher Netzwerke erwachsen. Der Kaiser zeigt sich für die „getrewen annemen vnnd nutzlichen dienste“ des Grafen und seiner Vorfahren erkenntlich. Im Vertrauen auf die Richtigkeit seiner Angaben erlaubt, gönnt, erneuert und bestätigt er einen Jahrmarkt mit „alle vnd yede gnade, freyhait, Recht, Freyung, fride, geleyt, Schutz, Schirm, vnd gewonhait“ der jährlich am Gallustag und -abend in Laubach abgehalten werden darf.

Georg Heinrich Melchior äußert in seinem Beitrag die naheliegende Vermutung, dass keiner der laut Philipp „lennger dann menschen gedenncken“ existierenden Laubacher Märkte lange Bestand gehabt hat. Diesmal soll es anders laufen: Um das Überleben des nun kaiserlich privilegierten Jahrmarktes zu gewährleisten, lässt Graf Philip ihn öffentlich bekanntmachen. Aus dieser Bekanntmachung13 geht hervor, dass vor allem der Handel mit Vieh im Vordergrund stehen soll. „Damit genannter Marckt besucht wirt“ sorgt der Graf sogar für die „Weyde Zusollichem Viehe.“ Trotz dieses Anreizes und trotz der kaiserlichen Privilegierung stellt sich der gewünschte Erfolg nicht ein. Bereits 50 Jahre später ist die Laubach Marktsituation scheinbar so prekär, dass Philipps Enkel Graf Friedrich Magnus I. sich genötigt sieht, ebenfalls eine Bittschrift an den Kaiser zu richten.

Grünberg: Gründung und Aufstieg

Die Wurzel allen Übels darf aus Laubacher Sicht in der Gründung Grünbergs durch die Landgrafen von Thüringen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gesehen werden. Die Stadt entsteht vermutlich aus zwei Gründen: Zum einen wollen die thüringischen Ludowinger ihren Machtbereich gegen die Ansprüche der Mainzer Erzbischöfe verteidigen und zum anderen bietet sich die Lage in der Nähe der „Kurzen Hessen“ an. Stadt und Burg entwickeln sich rasch; bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts lassen sich eine eigene Münzstätte sowie Niederlassungen der Antoniter, Franziskaner und Zisterzienser nachweisen. Auch die landgräflichen Herrscher zeigen regelmäßig Präsenz.14

Der konkrete „Todesstoß“ für die Laubacher Wirtschaft ist die Verlegung der „Kurzen Hessen“ nach Westen. Die Fernstraße verläuft seit der Stadtgründung direkt durch Grünberg und nicht mehr vorbei an Laubach, das ja wie Kaminsky es formuliert hauptsächlich „mit der Qualität einer wichtigen Straßenposition“ entstanden ist. Dieser Qualität beraubt gerät die Stadt mehr und mehr ins Hintertreffen. Die weiteren Geschehnisse zeigen eindrucksvoll den positiven Einfluss einer guten Straßenanbindung auf die städtische Entwicklung. Auf Grünberg trifft das zu, was Franz Irsigler als „Nadelöhreffekt“15 bezeichnet: Mit den „Kurzen Hessen“ und den „Langen Hessen“ verlaufen zwei wichtige Fernverbindungen durch die neu gegründete Stadt. Der Verkehr wird also gebündelt und konzentriert. Die Handelsrouten bescheren Grünberg mit Zoll und Wegegeld zwei lukrative Einnahmequellen.16 Der eigentliche „Hauptgewinn“ aber ist die Niederlassung der Klöster. Vor allem für die Antoniter, deren Aktivitäten sich keineswegs auf die nähere Umgebung beschränken, dürften die beiden Fernstraßen bei der Standortwahl ein ausschlaggebendes Kriterium gewesen sein.17 In zweierlei Hinsicht erweisen sich die Klöster als ebenso ausschlaggebend für das Vorankommen der Stadt. Einerseits sind sie wirtschaftlich sehr erfolgreich18 und geben auf diesem Gebiet beispielsweise durch die Sammlung und Vermarktung grundherrschaftlicher Produkte in Stadthöfen wesentliche Impulse. Andererseits übernehmen sie soziale und kulturelle Funktionen wie etwa die Pflege von Alten und Kranken und den Betrieb des Schulwesens. Damit bilden sie „wichtige Faktoren für die Zentralitätsfunktion der Stadt für ihr Umland.“19

Laubach und Grünberg im Konflikt

Neben den unterschiedlichen Entwicklungspotenzialen spielen auch die unterschiedlichen Grundherren eine wichtige Rolle für das Verhältnis von Grünberg und Laubach. Im Hochmittelalter sind Grundherr (das Kloster Hersfeld) und Lehnsträger (die Herren von Hanau) als Autoritäten verhältnismäßig weit weg. In diese Lücke tritt das landgräfliche Grünberg:

„Etwa die Hälfte aller Urkunden, die 1250/1335 etwas über Laubach aussagen, spiegelt in ihrer Beglaubigung oder inhaltlich diesen Befund. Aber auch die Burg +Engelhausen im Norden Laubachs […] kann als Sitz der Queckborner Ritter als „landgräfliches Auge“ über Laubach verstanden werden.“20

Als die Solmser Laubach erben sind sie bestrebt, sich gegen die Landgrafen zu behaupten. 1532 lassen Graf Philipp zu Solms-Lich und Landgraf Philipp von Hessen zwischen den zu Grünberg gehörenden Dörfern Queckborn, Lauter und Weitershain und den Laubacher Dörfern Wetterfeld, Münster und Ettingshausen 15 neue Grenzsteine einschlagen, um Irrungen zwischen den Untertanen zu vermeiden.21 Mitte des 16. Jahrhunderts verlegt Friedrich Magnus I. als erster Graf seinen Haushalt nach Laubach. Der mit Philipp Melanchthon befreundete Friedrich Magnus gilt als Reformer; unter seiner Herrschaft erlebt die Stadt einen kleinen Aufschwung. Der Graf eröffnet eine Lateinschule und erlässt eine Vielzahl an Regelungen zur Verbesserung der Laubacher Gesamtsituation. Nachdem seine Vorfahren Bernhard II. und Johannes von Solms-Braunfels die Bürger in den 1420er Jahren bereits mit „Gnade und Freyheit“22 beschenkt und gegen regelmäßige Zahlungen von allen Diensten befreit hatten,23 erneuert Friedrich Magnus 1561 die ebenfalls von Bernhard und Johannes vorgenommene Verschreibung verschiedener Wüstungen an die Stadt und erlaubt den Bürgern mit einigen wenigen Einschränkungen die Nutzung des Waldes.24 1548 erlässt der Graf eine neue Bierordnung,25 1559 kommt eine umfangreiche Pferdeordnung.26 Die 23-seitige Urkunde gibt detailliert Auskunft über die Besitzverhältnisse mehrerer Dutzend Laubacher Bürger und wäre im Rahmen einer größeren Hausarbeit sicherlich von besonderem Interesse.

Im Archiv der Grafen von Solms-Laubach ist der Entwurf einer schriftlichen Beschwerde an Landgraf Philipp den Großmütigen aus dem Jahr 1555 überliefert. Friedrich Magnus macht die Grünberger in dem Schreiben für den Misserfolg des Laubacher Gallusmarktes verantwortlich: Der Laubacher Gallusmarkt sei in den letzten Jahren fast vollständig zum Erliegen gekommen. Weiterhin ist von mehreren Nachbarschaftsstreitereien („allerhandt Zank“) die Rede. Aus dem Schreiben wird auch ersichtlich, dass die Grünberger einen Laubacher Wochenmarkt anfechten. Generell gebe es in der Gegend „zimlich vile Wochenmargkt Vff Freitag und Sonnabent.“ Friedrich Magnus betont die Notwendigkeit eines Laubacher Wochenmarktes zur Versorgung seines Haushaltes und bittet den Landgrafen abschließend, seinen Grünberger Untertanen Einhalt zu gebieten.27

[...]


1 Melchior, Georg Heinrich: Über die Errichtung der Laubacher Märkte nach gräflich-solmsischen Akten (Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins Gießen 92), Gießen 2007, S. 285-315.

2 Kaminsky, Hans Heinrich: Zur Geschichte Laubachs im Mittelalter bis 1418. Probleme und Aufgaben (Laubacher Hefte 19), Laubach 2006.

3 Kaminsky 2006, S. 12.

4 Urkundenbuch der Reichsabtei Hersfeld 1,1, Nr. 38, S. 68.

5 Urkundenbuch des Klosters Fulda 1, Nr. 388.

6 Wellenkötter, Trautel: Laubach. Geschichte und Gegenwart, Laubach 2004, S. 5.

7 Neubelehnung durch das Kloster Hersfeld 1306.

8 Wellenkötter 2004, S. 6.

9 „Laubach, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10259> (Stand: 3.4.2019).

10 Das Haus Solms ist 1422 dem Wetterauer Grafenverein beigetreten, der 1495 auf dem Wormser Reichstag die Reichsstandschaft erhalten hat.

11 HStAD Bestand X 2 Nr. 3.

12 16. Oktober.

13 Melchior 2007, S. 309f.

14 Grünberg. Textheft (Hessischer Städteatlas II,1), Marburg 2005, S. 6.

15 Irsigler, Franz: Messen, Jahrmärkte und Stadtentwicklung in Europa. Mittelalter und Frühe Neuzeit. In: Irsigler, Franz; Pauly, Michel (Hrsg.): Messen, Jahrmärkte und Stadtentwicklung in Europa (Beiträge zur Landes- und Kulturgeschichte 5), Trier 2007, S. 12.

16 Hess. Städteatlas 2005, S. 7.

17 Hess. Städteatlas 2005, S. 10.

18 Besonders die Antoniter tun sich hervor. Ende des 15. Jahrhunderts fungieren sie sogar als Geldgeber für ihre landgräflichen Grundherren.

19 Hess. Städteatlas 2005, S. 10.

20 Kaminsky 2006, S. 24.

21 HStAD Bestand X 2 Nr. 288.

22 Urkundenband Laubach, Nr. XV/1 Konv. 002, Fasz. 011, S. 63.

23 HStAD Bestand X 2 Nr. 44.

24 HStAD Bestand X 2 Nr. 43.

25 Urkundenband Laubach, Nr. XV/5 d Konv. 002, Fasz. 017, S. 82.

26 Urkundenband Laubach, Nr. XV/1 Konv. 002, Fasz. 013, S. 66.

27 In diesem Absatz beziehe ich mich ausschließlich auf Georg Heinrich Melchior, der das Dokument einsehen konnte. Melchior 2007, S. 292ff.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Die Laubacher Jahrmärkte in Grünbergs Schatten
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Historisches Institut)
Note
14
Autor
Jahr
2019
Seiten
11
Katalognummer
V499789
ISBN (eBook)
9783346026187
ISBN (Buch)
9783346026194
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kommentar des Dozenten: "Die sprachlich sehr ausgereifte Arbeit überzeugt durch methodische Sorgfalt und stringente Beweisführung."
Schlagworte
Gallusmarkt, Laubach, Grünberg, Jahrmarkt, Wochenmarkt, Messe, Jahrmärkte, Solms-Laubach, Lange Hessen, Kurze Hessen, Hessen, Mittelalter, Frühe Neuzeit, Geschichte, Marktprivileg, Friedrich Magnus, Philipp zu Solms-Lich, Solms, Geschichte Laubach, Geschichte Grünberg
Arbeit zitieren
Jonas Stender (Autor), 2019, Die Laubacher Jahrmärkte in Grünbergs Schatten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499789

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