Stress mit Physiotherapie behandeln. Maßnahmen und Konzepte zur Vorbeugung und Minderung von Stress


Fachbuch, 2020

66 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Stress
2.1 Stressmodelle
2.2 Negative Auswirkungen von Stress
2.3 Das Burnout-Syndrom
2.4 Die Stressmessung
2.5 Zusammenfassung

3 Methodik und Durchführung
3.1 Aktuelle Untersuchungen der Techniker Krankenkasse (TK) aus dem Jahr
3.2 Aktuelle Studienlage zur Stressbewältigung und konservative Behandlung möglicher stressauslösender Beschwerden
3.3 Zusammenfassung der Ergebnisse und Übertragung in die physiotherapeutische Praxis

4 Diskussion und Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Impressum:

Copyright ©Science Factory 2020

Ein Imprint der GRIN Publishing GmbH, München

Druck und Bindung: Books on Demand GmbH, Norderstedt, Germany

Covergestaltung: GRIN Publishing GmbH

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Häufigkeit einer Stresssituation

Abbildung 2: Anteil der Befragten, die mindestens manchmal gestresst sind, nach Alter

Abbildung 3: Anteil der Befragten mit seltenem bis häufigem Stress, die folgende Stressursachen nennen

Abbildung 4: Die beliebtesten Entspannungsstrategien

Abbildung 5: Häufige oder dauerhafte Beschwerden nach individueller Stressbelastung

Abbildung 6: Welche professionelle Hilfe haben die Betroffenen in Anspruch genommen?

Abbildung 7: 5-Ebenen-Stress-Test

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: akute körperliche Stressreaktion

Tabelle 2: Mögliche Krankheitsfolgen durch Dauerstress

Tabelle 3: Life-Chance-Units Skala

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Stress wird in unserer modernen Welt immer präsenter und somit stellt sich die Frage, ist Stress nur ein Modebegriff oder eine ernst zu nehmende Bedrohung? Wer Stress hat, ist viel beschäftigt und somit wichtig für die Gesellschaft. Es besteht somit die Möglichkeit, Stress als Statussymbol der schnellen und modernen Welt zu sehen. Wer spricht da nicht gerne über den eigenen Stress?

Eine Studie der Pronova BKK aus dem Jahr 2018 besagt, dass 87 Prozent der arbeitenden Menschen in Deutschland gestresst sind. Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer klagen bisweilen über Rückenschmerzen, anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung, Lustlosigkeit oder Schlafstörungen. Dies sind zugleich mögliche Symptome des Burn-out-Syndroms und somit eine ernst zu nehmende Bedrohung für die Arbeitswelt und die Gesellschaft. (Pronova BKK, aufgerufen am 30.01.2019)

Aber Stress ist nicht nur negativ. Er befähigt uns, in bestimmten Situationen leistungsfähiger zu sein und evolutionstechnisch gesehen diente er als Lebensretter in heiklen Situationen. Dafür ist eine erhöhte Energiezufuhr erforderlich, um über seine gewöhnliche Leistungsgrenze hinauswachsen zu können. Dass dies nur für eine kurze Zeit als gesund einzuordnen ist, sollte als selbstverständlich gelten. Doch ist vielen die stumme Bedrohung ersteinmal nicht bewusst. Fehlen die nötigen Erholungsphasen, wird die Stresssituation schnell gesundheitsbedrohlich. Ein Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung ist also Voraussetzung, um den verschiedenen Rollen in der Gesellschaft gerecht zu werden und ihnen zugleich Stand halten zu können. Ob eine Situation belastend oder förderlich ist, hängt von der inneren Einstellung und Motivation ab und ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Mögliche Bewältigungsstrategien sowie ein gewisser Level an Resilienz dienen dem Individuum als hilfreiche Ressourcen. Nicht umsonst steigerte sich die Nachfrage nach körperlicher Aktivität und gesunder Ernährung in den letzten Jahren. Den Menschen ist die stressige Neuzeit durchaus bewusst und sie setzen an gewöhnlichen Strategien an, Stress zu bewältigen bzw. ihm zu widerstreben.

Vor allem in der Physiotherapie kann man Patienten unterschiedlichen Alters und Berufsaktivitäten kennenlernen und beobachten. Die Patienten werden zum Großteil mit einem orthopädischen Problem aufgenommen und deshalb spielt auch das Thema Gesundheit eine vorrangige Rolle. Da die körperlichen und emotionalen Komponenten des Wohlbefindens nicht isoliert betrachtet werden und somit auch in der physiotherapeutischen Behandlung nicht getrennt werden dürfen, werden die Physiotherapeuten auch mit den emotionalen Belastungen der Patienten konfrontiert. Nicht selten kann dabei auf stressauslösende Schmerzen geschlossen werden, für die die Patienten keine Linderung erleben. Es sind aber nicht nur die Patienten, die ihren Stress mit an die Behandlungsbank nehmen. Auch die Therapeuten selbst kommen an ihre Grenzen. Die vollen Behandlungspläne, die Arbeit im 20-Minuten-Takt und die Probleme der Patienten nagen am Durchhaltevermögen der Therapeuten. Genau hier beginnt aber die Chance der Physiotherapie. Es gibt sehr wohl bekannte manualtherapeutische und aktive Techniken, die es dem Therapeuten ermöglichen, den Patienten kurzfristig von seinem Stresslevel zu holen. Auf einen langfristigen Zeitraum betrachtet bieten die Therapiemöglichkeiten der Physiotherapie durchaus Grundlagen der Stressbewältigung, lassen aber noch viel Luft nach oben. Die Physiotherapie ist eine geeignete Berufssparte, um mit dem Patienten ein Konzept der Stressbewältigung zu erarbeiten und die Ressourcen der Resilienz zu stärken. Da der Kontakt zwischen Patienten und Therapeuten über mehrere Einheiten aufgebaut wird, entsteht eine gewisse Vertrauensbasis zwischen beiden, auf die das Konzept des Stressmanagements errichtet werden kann. Die vorhandenen Möglichkeiten der Physiotherapie und weitere erfolgreiche Chancen werden in dieser Arbeit aufgeführt und diskutiert.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Arbeit für Personenbezeichnungen die im Deutschen übliche männliche Form gewählt. Die Angaben beziehen sich dabei immer auf beide Geschlechter. Es soll dadurch keine Geschlechtsdiskriminierung demonstriert werden, sondern alleine der besseren Lesbarkeit dienen.

2 Stress

Als Grundlage zum Stressmanagement werden im Folgenden die Begrifflichkeiten definiert und vorgestellt. Dabei stehen sich Stress und Resilienz gegenüber. Überwiegt das Phänomen Stress für andauernde Zeit, so kommt es zu dem so genannten Burn-Out-Syndrom.

Bis man den Begriff Stress definieren kann, stoßt man auf eine Vielzahl von Erklärungen. Eine mögliche Definition nach Bolliger-Salzmann beschreibt (Dis-) Stress als ein Missverhältnis, der an eine Person gestellten Anforderungen und deren Möglichkeiten und Fähigkeiten derselben, die Anforderungen zu kontrollieren oder sie zu bewältigen. (Habermann-Horstmeier 2017, S. 14)

Die auf den Menschen einwirkenden inneren und äußeren Lebensbedingungen empfindet er als unangenehme Dysbalance und gleichermaßen als ausschlaggebend. Die beeinflussenden Reize werden Stressoren oder Stressfaktoren bezeichnet und können sowohl Eu-Stress oder Dis-Stress auslösen. Dabei beschreibt der Eu-Stress einen positiven Zustand, bei dem der Stress selbst nicht als belastend verspürt wird, sondern als Antrieb und Motivation. Hingegen stellt der Dis-Stress eine unangenehme Situation dar, die negative mentale, physische und seelische Auswirkungen für den Betroffen mit sich zieht. (Habermann-Horstmeier 2017, S. 14f)

Der Begriff Stress wurde erstmals durch den Mediziner Hans Selye beschrieben. Er stellte „Stress als eine unspezifische Reaktion des Organismus auf jede Form von Belastung“ (Habermann-Horstmeier 2017, S.15) vor. Im Laufe der Zeit wurden die Bewertung der Situation durch den Betroffenen und die Stressbewältigung (Coping) mit in die Stressforschung aufgenommen. (Habermann-Horstmeier 2017, S. 14f)

Hans Selye beschreibt Stress weiterhin als „die Würze des Lebens“ (Kaluza 2011, S. 30) und unterstreicht damit das Gleichgewicht und den Wechsel von Anspannung und Entspannung, was aus seiner Sicht ein Kennzeichen der Lebendigkeit darstellt.

2.1 Stressmodelle

Das Phänomen Stress wird in der Wissenschaft aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachtet. Zwei Koryphäen dieses Gebiets sind Hans Selye mit seinem biologischen Stressmodell und Richard Lazarus mit seinem transaktionalem Stresskonzept. Außerdem sind weitere wissenschaftliche Stressmodelle nachfolgend aufgeführt und beschrieben.

2.1.1 Die „Stress-Ampel“

Nach dem Modell der Stress-Ampel lässt sich die aktuelle Stresssituation grundsätzlich in die drei folgenden Ebenen unterteilen:

-Die Stressoren: Das sind alle belastenden Anforderungen, aufgrund derer es zu einer Stressreaktion kommt. Es können dabei viele verschiedene Faktoren Auslöser sein, die individuell abhängig sind. Beispiel hierfür sind physikalische Stressoren (Lärm, Hitze, Kälte…), körperliche Stressoren (Verletzung, Schmerz, Hunger, Behinderung…), Leistungsstressoren (Zeitdruck, Unterforderung, Überforderung…) oder soziale Stressoren (Konkurrenz, Isolation, Konflikte, Trennung, Verlust…).
-Die Stressreaktion: Es ist die Reaktion, die der Organismus den Stressoren auf körperlicher, behavioraler oder kognitiv-emotionaler Ebene entgegenbringt.

Der körperliche Faktor äußert sich durch eine Veränderung des Energiezustandes im Sinne einer Aktivierung der Leistung. So kommt es beispielsweise zu einer Steigerung der Herzfrequenz, einer effizienteren Muskelarbeit und einer schnelleren Atmung. Auf kurze Zeit gesehen ist diese Veränderung des Körperzustandes von Vorteil. Hält er aber über einen längeren Zeitraum an, kann dies zu Erschöpfungszuständen führen und negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Die behaviorale Ebene beschreibt die Reaktion des Betroffenen, die von außen beobachtbar ist. Solche Verhaltensweisen beziehen beispielsweise hastiges und ungeduldiges Benehmen mit ein. Außerdem können Betäubungsverhalten beobachtet werden, wie zum Beispiel Rauchen, ungesundes und übermäßiges Essen, Alkoholkonsum und Kaffee trinken, um die Stresssituation zu besänftigen. Weiter ist ein unkoordiniertes Arbeitsverhalten mit mangelnder Planung und Ordnung, sowie Vergesslichkeit und die Neigung, Dinge zu verlieren, häufig. Der Umgang mit anderen Menschen ist oft mit Konflikten verbunden, bei dem der Betroffene aggressives und gereiztes Verhalten zeigt, auch schon wegen Kleinigkeiten.

Die kognitiv-emotionale Ebene bildet das Verhalten, das von außen nicht wahrgenommen werden kann. Es beinhaltet also Gedanken und Gefühle, die bei dem Betroffenen in einer Stresssituation ausgelöst werden. Dazu zählen Unzufriedenheit, Ärger, Angst, Gedanken der Hilflosigkeit, Selbstvorwürfe und viele mehr.

Die drei Ebenen des Stressgeschehens können sich gegenseitig, wie in einem Teufelskreislauf verstärken. Es ist aber auch möglich, durch eine positive Beeinflussung die Stresssituation zu dämpfen und zu beschwichtigen.

-Individuelle Stressverstärker: Hier sind persönliche Antriebe, Einstellungen und Bewertungen gemeint, die das Auslösen oder Verstärken der Stresssituation beeinflussen. Als Stressverstärker zählen Eigenschaften wie Perfektionismus und die Unfähigkeit, die eigenen Leistungsgrenzen zu akzeptieren. Auch die eigene Einstellung, keine Unterstützung von anderen anzunehmen, dient als Verstärker. (Kaluza 2011, S. 15f)

2.1.2 Die biologische Perspektive

Die biologische Sichtweise beschreibt das Phänomen Stress als Abweichung des inneren Gleichgewichts, also der Homöostase. Weicht der Organismus durch die bereits erwähnten Stressoren von diesem Zustand ab, wird dies als Stressreaktion bezeichnet. Betrachtet man diese Entwicklung aus der Sicht der Evolution, stellte diese Umstellung einen entscheidenden Nutzen hinsichtlich der Überlebenschancen dar. Die körperlichen Prozesse, die dem Organismus Höchstleistung ermöglicht, werden in der folgenden Tabelle 1 aufgeführt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: akute körperliche Stressreaktion (Kaluza 2011, S. 21ff; Pape et al. 2014, S. 608ff)

Bei der vorliegenden Stressreaktion werden die Organe, die für das Überleben notwendig sind, aktiviert. Hingegen werden die regenerativen und erstmal weniger entscheidenden Organsysteme gedrosselt.

Die biologische Sichtweise sucht den Auslöser für die Stressreaktion im Gehirn. Ein komplexes Zusammenspiel aus zentralem Nervensystem, vegetativen Nervensystem und dem Hormonsystem steuert die Stresssituation. Dabei ist vor allem der Neokortex, das limbische System und der Hirnstamm von zentraler Bedeutung. In diesen drei Bereichen des Gehirns wird die von außen kommende Information bewusst wahrgenommen, mit einer passenden Emotion verknüpft und es folgt eine situationsgerechte willkürlich oder unwillkürlich motorische Reaktion. Die Stressreaktion kann in zwei unterschiedliche Abläufe eingeteilt werden.

Für die kurz andauernde Stressbelastung, wie zum Beispiel Wut oder Schmerz, nimmt die Adrenalinkonzentration im Blut zu und steigert den Herzschlag, den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel. Außerdem wird die Durchblutung von Gehirn, Herz und Muskulatur angehoben. Der Sympathikus, ein Ast des vegetativen Nervensystems, wird durch das freigesetzte Noradrenalin aktiviert und regt wiederum über seine Nervenenden die Ausschüttung von Noradrenalin an, sowie über das Nebennierenmark die Freisetzung von Adrenalin.

Für länger andauernde Belastungen wird die so genannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse aktiviert. Der Hypothalamus ist für die Freisetzung des Corticotropin-Releasing-Faktors (CRF) zuständig, das wiederum in der Hypophyse die Ausschüttung des adrenokortikotropen Hormons (ACTH) aktiviert. Dieses wird in den Blutkreislauf weitergegeben und zielt auf die Nebennierenrinde ab, in der Glukokortikoide warten, freigesetzt zu werden. Beim Menschen ist es das Kortisol, das die Anpassung des Organismus an Stress organisiert. Ein Rückkopplungsmechanismus kontrolliert, dass die Stressreaktion nicht aus dem Ruder läuft. Dabei melden die Glukokortikoide die eigene Konzentration an den Hypothalamus und die Hypophyse zurück und hemmen die Ausschüttung der Releasing-Hormone CRF und ACTH. Diese „Stressbremse“ dient als natürlicher Mechanismus, der die Stressreaktion normalerweise selbst hemmt. Je nachdem, wie lange die Stressreaktion anhält, passt der Organismus seine Möglichkeiten danach an. (Kaluza 2011, S. 21ff; Pape et al. 2014, S. 608ff)

2.1.3 Die soziologische Perspektive

Stressoren können körperlichen, chemischen oder physikalischen Ursprungs sein. Jedoch spielen auch psychische Motive wie Anerkennung, Sicherheit, Kontakt und Selbstverwirklichung eine wichtige Rolle und beeinflussen als Störfaktoren die Homöostase. Situationen, die vom Betroffenen nicht beeinflussbar sind, initiieren sicherlich eine Stressreaktion. Dabei ist die persönliche Wahrnehmung, Bewertung und Verarbeitung ausschlaggebend für die Bedeutung der jeweiligen Situation und der darauffolgenden Reaktion.

Kritische Lebensereignisse, wie zum Beispiel der Tod des Partners, die Geburt eines Kindes, Trennung oder Scheidung usw. sind starke Belastungen, mit denen die Betroffenen konfrontiert werden und sich gesundheitsbelastend auswirken. Die amerikanischen Psychologen Holmes und Rahe haben deshalb im Jahr 1967 die LCU-Skala (Life-Change-Unit-Scale) entwickelt, um den Stresslevel objektiv messbar machen zu können. Dabei wird jedes einschneidende Ereignis im Leben mit Punkten bewertet, addiert und anschließend ausgewertet. Im Anhang befinden sich in Tabelle 3 die entsprechende Skala mit der jeweiligen Punkteanzahl und die anschließende Auswertung. Eine große Rolle spielen außerdem die hohen Arbeitsbelastungen. Die Erwerbstätigkeit dient heute sowohl der Existenzsicherung als auch der Identitätsbildung und hat somit großen Einfluss auf das psychische und physische Wohlbefinden. Arbeit, Leistung und beruflicher Erfolg sind ausschlaggebend für eine gute gesellschaftliche Position und erhöhen somit den Druck des Einzelnen. Somit kennzeichnet sich ein stressgefährdender Arbeitsplatz durch eine Kombination aus nicht passenden Handlungs- und Entscheidungsspielräumen, fehlender sozialer Unterstützung und mangelnder persönlicher Wertschätzung. Diese quantitativen und qualitativen Ansprüche werden subjektiv wahrgenommen und bewertet, und daraus entwickelt sich das Ausmaß der individuellen biologischen Stressreaktion.

Die alltäglichen Belastungen beinhalten weitere Stressoren, die sich individuell auf die Gesundheit auswirken können. Lang andauernde und immer wiederkehrende Anforderungen sind dabei von ausschlaggebender Bedeutung. Alltagsaufgaben in Beruf, Familie, Haushalt und Freizeit erfüllen zu müssen, wird von Überlastung oder Überforderung begleitet und Betroffene werden aufgrund von fehlender Eigenmotivation unzufrieden. Auch im Zusammenleben mit anderen Menschen ergeben sich Alltagsbelastungen in Form von psychosozialen Konflikten und Spannungen. Alltagsbelastungen zeigen sich außerdem durch eine Überflutung von Informationen, den ständigen Zwang zur Mobilität und Erreichbarkeit und der Überflutung mit Konsumgütern. (Kaluza 2011, S. 36ff)

2.1.4 Die psychologische oder transaktionale Perspektive

Das transaktionale Stressmodell wurde von Richard Lazarus beschrieben, ein Emotionsforscher, der davon ausgeht, dass der Mensch den Stressoren nicht passiv ausgeliefert ist, sondern dass sie sich selbst und aktiv den Anforderungen zuwenden. Die individuelle Wahrnehmung, die eigenen Gedanken und die anschließende Schlussfolgerung sind als kognitive Fähigkeiten ausschlaggebend. Dabei können zwei Bewertungsprozesse unterschieden werden, die entscheiden, ob es zur Stressreaktion kommt oder nicht.

Die primäre Bewertung schätzt die Situation zuerst als irrelevant, angenehm-positiv oder stressbezogen ein. Als Richtwert dienen dem Menschen dafür persönliche Sollwerte, die er im Laufe seiner Biographie individuell ausgebildet hat. Dazu gehört das Bedürfnis nach Liebe, Intimität, Zugehörigkeit, das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung und Autonomie, Kontrolle und Sicherheit. Sollwerte können weiter auch individuelle Ansprüche und Erwartungen an sich selbst darstellen. Um das psychische Gleichgewicht erhalten zu können, ist die Einhaltung dieser Sollwerte von großer Bedeutung. Die primäre Bewertung teilt sich in drei Aspekte, nämlich Schaden, Verlust und Bedrohung oder Herausforderung. Einer dieser Faktoren muss vorhanden sein, um Stress in das psychologische Stresskonzept einteilen zu können. Ist zum Beispiel eine Schädigung oder ein Verlust bereits eingetreten, im Sinne von einer körperlichen Verletzung oder der Verlust einer geliebten Person, reagiert der Betroffene mit Ärger, Wut, Trauer, Hilflosigkeit oder Verzweiflung. Des Weiteren kann eine Schädigung bedrohlich bevorstehen. Sie wird also erwartet und löst Angst beim Betroffenen aus. Zum Beispiel bei einem chirurgischen Eingriff oder das Scheitern an persönlichen Zielen. Als dritte Bewertungsform unterscheidet man die Herausforderung, die sich von beiden vorhergehenden abgrenzt. Sie zeigt sich durch positive Folgen, die jedoch schwer erreichbar und mit hohem Risiko verbunden sind. Die erfolgreiche Bewältigung der Herausforderung steht zentral und zieht somit eher positive Emotionen mit sich.

Die sekundäre Bewertung beschäftigt sich mit der Frage „Kann ich?“. Die eigenen Kompetenzen im Hinblick auf die anstehende Herausforderung und die gegebenen Unterstützungsmöglichkeiten stehen hier im Vordergrund. Auslöser für die Stressreaktion ist somit die Erkenntnis, dass die eigenen, verwendbaren Regulationsmöglichkeiten nicht ausreichen, um die Soll-Ist-Diskrepanz zu meistern. Es bestehen Bedenken, den Schaden/ Verlust überwinden zu können, der Bedrohung standzuhalten, oder die Herausforderung lösen zu können. Der Vergleich von bereits erfahrenen Bewältigungssituationen dient der Einschätzung von bevorstehenden Aufgaben. (Kaluza 2011, S. 43ff)

2.1.5 Die salutogenetische Perspektive

Der Medizinsoziologie Aaron Antonovsky untersuchte den psychischen und physischen Gesundheitszustand im Hinblick auf den Einfluss von gesundheitlichen Schutzfaktoren. Dabei beschreibt er soziale und personale Fähigkeiten des einzelnen, die in einer Belastungssituation erfolgreich Anwendung findet. Somit zieht er die Stressbewältigung als salutogenetisches Prinzip auf und folgende Faktoren dienen als essentielle Ressourcen:

- Soziale Beziehung und soziale Unterstützung
- Optimismus
- Salutogenität von Kontrollüberzeugungen
- Salutogenität von Selbstwirksamkeitsüberzeugungen
- Kohärenz und Sinnerleben

(Kaluza 2011, S. 51ff)

2.1.6 Anforderungs-Ressourcen-Modell

Das Anforderungs-Ressourcen-Modell inkludiert die Zusammenfassung der unterschiedlichen Modelle. Durch die Reize der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Umwelt bildet sich das Individuum eine Aufstellung von Anforderungen und Ressourcen, die materieller und psychosozialer Art sind. Die Bewertung vorher genannter Konfiguration wird von den persönlichen Erfahrungen beeinflusst und wägt außerdem die Abweichung der eigenen Vorstellung ab. Verliert sich zwischen Anforderungen, Ressourcen und persönlicher Bewertung das Gleichgewicht, so werden die individuellen Bewältigungsstrategien aktiviert, um die Stresssituation zu bewältigen. Die daraus resultierende vegetative und neuroendokrine Reaktion ist für die akute Stressreaktion nicht wegzudenken, für eine längerfristige Belastung aber gesundheitsgefährdend. (Kaluza 2011, S. 58)

2.1.7 Zusammenfassung der Stressmodelle

Die verschiedenen Modelle betrachten das Phänomen Stress aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dabei wird sowohl auf die biologische, als auch auf die mentale Ursache und Reaktion des Körpers eingegangen. Stress sollte nicht nur in ein Modell eingeordnet, sondern als eine Kombination aus den bisherigen Forschungen betrachtet werden. In der Zusammenarbeit mit dem Patienten ist der Entstehungsgrund von Stress durchaus von Bedeutung. Durch die gewissenhafte Aufklärungsarbeit des Therapeuten sind dauerhafte Therapieerfolge wahrscheinlicher. Im Hinblick auf diese Arbeit ist die biologische Reaktion des Körpers auf eine Stresssituation von zentraler Bedeutung. So werden die messbaren Veränderungen des Organismus genauer untersucht und im weiteren Verlauf die beeinflussenden Techniken aus der Physiotherapie vorgestellt.

2.2 Negative Auswirkungen von Stress

Läuft die Stressreaktion aufgrund chronischer Belastung oder mangelnder Bewältigungsstrategien aus dem Ruder, lassen sich spezielle Messmethoden und Parameter untersuchen, die die Stressreaktion als gesundheitsgefährdende Belastung oder Gegebenheit identifizieren. Dafür sollen zuerst die pathologischen Reaktionen des Organismus vorgestellt werden und anschließend kristallisieren sich die messbaren Parameter heraus.

Folgende vier Gesichtspunkte sind dafür relevant:

Nicht verbrauchte Energie

Da die Stressreaktion des Körpers phylogenetisch gesehen eine sehr alte Überlebensreaktion ist, den Körper auf Gefahrensituationen für Kampf oder Flucht vorzubereiten, steht dem Organismus in dieser Situation sehr viel Energie zur Verfügung. Energie in Form von Zucker- und Fettreserven wurden damals aufgrund der lebensbedrohlichen Situation verbraucht und die Stressreaktion fand nach erfolgreicher Bewältigung ein Ende. Der Körper konnte sich anschließend erholen. In der modernen Zeit sind Flucht- oder Kampfversuche eher wenig sinnvoll und die anschließend relevante Erholung fehlt meistens. Die Folge ist, dass die bereitgestellte Energie nicht verbraucht wird und die übrigen Fett- und Zuckerbestandteile das Blut verklumpen lassen. Dies begünstigt die Bildung von Arteriosklerose und nicht selten kommt es zu Infarkten von Herz, Lunge oder Gehirn. (Kaluza 2011, S. 30ff)

Chronifizierte Stressreaktionen

Die Stressreaktion ist als kurz andauerndes Leistungssteigerungsprogramm konzipiert, was in der modernen Zeit ein komplett anderes Bild zeigt. Der heutige Mensch ist den Stressoren oft längere Zeit, oft über Jahre hinweg, ausgesetzt und somit fehlt die Zeit für Erholung und Regeneration. Hans Selye beschreibt diese Situation als Widerstandsstadium, in dem der Organismus die akuten Symptome verschwinden lässt und sich an die chronische Belastung anpasst. Unter hohem Energieaufwand versucht der Organismus das neue Leistungsniveau zu halten. Schließlich bricht das Gerüst unter Erschöpfung zusammen und es kann zu ernsthaften Organschädigungen kommen. Außerdem verliert der Organismus seine Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, aufgrund des erhöhten Widerstandsniveaus. Das heißt, dass auch in Situationen, in denen keine erhöhten Ansprüche vorliegen, der Körper nicht in der Lage ist, auf ein Ruheniveau zurückzufinden. Die Elastizität der Blutgefäße verliert an Funktion und deren Dilatation bleibt aus, mit dem Ergebnis, dass ein chronischer Bluthochdruck präsent ist. Im Hinblick auf die Muskulatur zeigt sich eine erhöhte Spannung, die sich nur schwer bis gar nicht lockern lässt und mit Schmerzen einher geht. Des Weiteren erfolgt die Erholung, auch im Schlaf, immer schleppender. Auf der Stoffwechselebene zeigt sich eine dauerhaft aktivierte Hypothalamus-Hyophysen-Nebennierenrinden-Achse was einen erhöhten Kortisolspiegel im Blut nach sich zieht. Die Folge ist eine vermehrte Insulinproduktion, die langfristig gesehen erschöpft und einen Insulinmangel im Körper erzeugt. Dadurch steigt der Zuckerwert im Blut und somit das Diabetesrisiko. Auch durch das Kortisol angelagerte Fett um die Bauchorgane kann das Diabetesrisiko weiter erhöhen. (Kaluza 2011, S. 30ff)

Geschwächte Immunkompetenz

Die akute Stressreaktion bewirkt förderliche Auswirkungen auf das Immunsystem. Die Anzahl der Killerzellen im Blut erhöht sich. Sie dienen der Verteidigung gegenüber Fremdkörpern, die von außen in den Organismus eindringen. Dafür wird in der akuten Belastung über die Sympathikus-Nebennierenmark-Achse Noradrenalin ausgeschüttet. Bei andauernder Stressbelastung kommt es zur vermehrten Ausschüttung von Kortisol, was zur Gegenregulation eine Suppression des Immunsystems bewirkt. Die weiter anhaltende Belastung führt zur nachhaltigen Immunschwächung und zieht erhöhte Krankheitsanfälligkeit mit sich, wie zum Beispiel Infektionen der oberen Atemwege und Herpes-Virus-Infektionen. Neue Forschungsergebnisse bestätigen auch die Korrelation zwischen psychischen Belastungen, reduzierter Immunkompetenz und dem Tumorwachstum. Weitere Erkenntnisse der Forschung zeigen, dass die anhaltende Stressreaktion die Kortisolausschüttung sogar komplett hemmen kann, was das Auftreten von Entzündungen, allergischen Reaktionen oder Autoimmunerkrankungen wahrscheinlich macht. (Kaluza 2011, S. 30ff)

Gesundheitliches Risikoverhalten

Als Bewältigungsstrategie bedienen sich nicht wenige Betroffene gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen, wie zum Beispiel dem Konsum von Zigaretten und Alkohol, aber auch ungesundes Ernährungs- und Essverhalten. Diese gesundheitsschädigenden Reaktionen fördern zum einen das Erkrankungsrisiko, und zum anderen sinkt die Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit des Organismus.

(Kaluza 2011, S. 30ff)

Die nachfolgende Tabelle 2 fasst die oben genannten Symptome und Krankheitsbilder, die chronischer Stress auslösen kann, zusammen und ergänzt sie um weitere Fakten.

Die Auflistung soll eine Übersicht über mögliche Erkrankungen geben, die durch Dauerstress verursacht werden können. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden aktuelle Studien vorgestellt, deren Untersuchungen und Behandlungsmethoden auf einige Symptome abzielen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Mögliche Krankheitsfolgen durch Dauerstress (Kaluza 2011, S.33; Hey, aufgerufen am 18.10.2018)

2.3 Das Burnout-Syndrom

Die bekannteste Erkrankung, die durch Dauerstress ausgelöst wird, ist das Burnout-Syndrom. Durch die andauernd einwirkende Stressbelastung verliert der Organismus seine natürliche Fähigkeit, Stress zu verarbeiten und sich zu regenerieren. Weil der Körper für die längste Zeit seine Energie für die Stresssituation benötigt, werden andere Körperfunktionen zurückgestellt. Die Folge ist ein physischer, psychischer und geistiger Erschöpfungszustand. Der schleichende Prozess macht die Diagnosestellung schwer und wird oft zu spät erkannt. Drei unterschiedliche persönliche Einstellungen können in Kombination und verschiedener Abstufung zu einem derartigen Zustand führen.

Perfektionistische Kontrollambitionen

Bei dieser Persönlichkeitseinstellung geht es um das Bedürfnis, sich selbst und die Umgebung zu kontrollieren. Perfektionismus, die Unfähigkeit zu delegieren, Ungeduld, Reizbarkeit und das Verdrängen von Entspannungsbedürfnissen gehören zum Kontingent des Kontrollbedürfnisses. Es erstreckt sich über die Arbeit bis hin zu Freizeitaktivitäten und Familie.

Arbeitssucht

Hierbei wird der Drang beschrieben, jederzeit die Arbeit im Kopf zu haben. Dieses Phänomen bleibt alleine in der Arbeit und zieht sich nicht in den familiären Umkreis. Die Motivation, die dahinter steckt, kann vielfältige Seiten haben. Zum einen ist die Sucht nach Liebe beispielsweise ein Grund, der die Arbeitssüchtigen antreibt. Die Suche nach Anerkennung für die erbrachte Leistung hat seine Wurzeln oft in der Kindheit. Durch den Drang nach Arbeit und Leistung wird das verpasste Bedürfnis ausgeglichen, kann aber nie ganz gestillt werden. Ein labiles Selbstbewusstsein und Versagensängste können weitere Gründe für die Arbeitssucht darstellen. Auch hier kann der Ursprung weit zurück liegen und zieht einen Kreislauf von Angst und Schuldgefühl nach sich. Die Arbeitssucht wird außerdem dazu verwendet, um zum Beispiel vor persönlichen Problemen zu fliehen. Auch hier entsteht ein Teufelskreislauf, der den Betroffenen aus familiären Problemen scheinbar hilft, sie aber durch Flucht in die Arbeit gleichzeitig schlimmer macht.

Enttäuschte Erwartungen

Diese Eigenschaft entwickelt sich aus einer anfangs sehr enthusiastischen Phase, die über einige frustrierende Ergebnisse in einen Zustand der Enttäuschung gleiten kann. Anstatt das persönliche Scheitern einzugestehen, wird an der Idee festgehalten, bis die körperliche und emotionale Erschöpfung eintritt.

Wie bereits beschrieben, ist das Burnout-Syndrom ein schleichender Prozess, der meistens zu spät erkannt wird. Folgende Symptome sind dabei im ausgebrannten Zustand zu beobachten:

- Dauermüdigkeit
- Schwächegefühl, Antriebslosigkeit
- „Gefühl der Leere“
- Schlafstörungen
- Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen
- Herz-Kreislauf-Beschwerden
- Magen-Darm-Beschwerden
- Immunschwäche
- Steigende Schmerzempfindlichkeit
- Konzentrationsschwäche
- Eingeschränkte Kreativität
- Auffällige Verhaltensweisen: Gereiztheit, Niedergeschlagenheit, Überdruss, Ärger, Schuldzuweisung, Zynismus, negative Einstellung zur eigenen Person / Arbeit / Leben, sozialer Rückzug, Verlust der Empathie, Depersonalisierung…

Das Burnout-Syndrom ist eine ernst zu nehmende Reaktion des Körpers. Da die Diagnose meist sehr spät gestellt wird und die Therapie umfangreich und langandauernd ist, ist eine präventive Vorgehensweise durchaus sinnvoll. (Hey, aufgerufen am 18.10.2018; Kaluza 2011, S. 34ff, S. 47ff)

2.4 Die Stressmessung

Um Stress messen zu können, bedient man sich in der Forschung vieler verschiedener Möglichkeiten. Da auch die Stresstheorien zeigen, dass sich Stress aus unterschiedlichen Perspektiven beschreiben lässt, gehen auch die Messmethoden weit auseinander. Dabei ist für den Psychologen interessant, was der Mensch als Stress empfindet, gleichzeitig betrachten Endokrinologen eher die körperlichen Vorgänge. Im Folgenden werden sowohl psychologische als auch endokrine und medizinische Parameter mit in Betracht gezogen.

Aus psychologischer Sicht erlaubt die Beobachtung der Verhaltensweisen einen Einblick in den Stresslevel des Patienten. Dazu dient die regelmäßige Dokumentation der Einschätzung und Nachvollziehbarkeit des Levels. Dabei kann ein Stresstagebuch durchaus Aufschluss auf die Tagesabläufe und die damit verbundenen Emotionen geben. Zur Beurteilung der Verhaltensweisen sind Psychologen die entsprechenden Fachkräfte, jedoch gibt ein Einblick in die Tagesabläufe des Patienten einen interessanten Eindruck vom Gesamtbild und kann auch für andere Berufsgruppen sinnvoll genutzt werden. Eine derartige Beobachtung kann bei Patienten mit hoher Compliance auch selbstständig durchgeführt werden.

Eine weitere Möglichkeit sind Fragebögen, die durch ein Punktesystem oder einen Experten ausgewertet werden. Im Anhang unter Abbildung 7 findet sich der 5-Ebenen-Stress-Test, der als Messmethode ein zuverlässiges Mittel ist.

Die Theorie der kritischen Lebensereignisse, die Stress bei einem Menschen auslösen können, können nach der LCU-Skala nach Holmes und Rahe gemessen werden. Dabei wird der eigene Stresslevel errechnet, wobei die subjektive Empfindung außer Acht gelassen wird. Auch diese Skala mit ihrer Punkteverteilung und Auswertung ist im Anhang unter Tabelle 3 zu finden.

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Ende der Leseprobe aus 66 Seiten

Details

Titel
Stress mit Physiotherapie behandeln. Maßnahmen und Konzepte zur Vorbeugung und Minderung von Stress
Autor
Jahr
2020
Seiten
66
Katalognummer
V500494
ISBN (eBook)
9783964871350
ISBN (Buch)
9783964871367
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stress, Phyiotherapie, resilienzförderung, stressmanagement, Burn-out, Leistungsfähigkeit, Motivation, Gesundheit, Eigenverantwortung
Arbeit zitieren
Christina Kagerer (Autor:in), 2020, Stress mit Physiotherapie behandeln. Maßnahmen und Konzepte zur Vorbeugung und Minderung von Stress, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/500494

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