Institutional Voids und Emerging Markets. Korruptionsbewertung im Internationalen Management


Hausarbeit (Hauptseminar), 2019
63 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einführung in die Problemstellung
1.1 Bedeutung und Notwendigkeit der Bewertung von Korruption im Kontext des internationalen Managements
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Korruption als Resultat von Institutionen im Kontext des internationalen Managements
2.1 Institutionen im Sinne der neuen Institutionenökonomik
2.2 Institutional Voids als besondere Herausforderung internationaler Geschäftstätigkeit
2.2.1 Bedeutung von Institutional Voids für MNEs
2.2.2 Trading Favors als Ansatz zum Umgang mit Institutional Voids für AMNEs
2.3 Korruption aus einer ökonomischen Betrachtungsweise und besonders relevante Einflussgröße
2.3.1 Terminologische Grundlagen und Einordnung des Korruptionsbegriffs
2.3.2 Ursachen für das Entstehen korrupten Handelns
2.3.3 Realwirtschaftliche Bedeutung von Korruption

3 Korruptionsbewertung im Kontext internationaler Geschäftstätigkeit
3.1 Notwendigkeit der Korruptionsbewertung aus Unternehmenssicht
3.2 Korruption – Sand oder Öl im Getriebe internationaler Geschäftstätigkeit
3.3 Erfassungsmöglichkeiten von Korruption
3.3.1 Korruptionsmessverfahren und Akzeptanz in der Wissenschaft
3.3.2 Kritische Würdigung

4 Auswirkungen von Korruption am Beispiel von Brasilien und Argentinien
4.1 Brasilien
4.2 Argentinien
4.3 Wirkung von Korruption auf Markteintritt und Direktinvestitionen

5 Kritische Würdigung und Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Entwicklung Brasilien CPI 2012 bis 2018

Abbildung 2: Entwicklung Argentinien CPI 2012 bis 2018

1 Einführung in die Problemstellung

1.1 Bedeutung und Notwendigkeit der Bewertung von Korruption im Kontext des internationalen Managements

Wirtschaftliche Aktivitäten im 21. Jahrhundert sind gekennzeichnet durch einen dynamischen globalen Wettbewerb, die zunehmende Verflechtung und Internationalisierung wirtschaftlicher Beziehungen und die daraus resultierende Verschmelzung der Weltmärkte. Im Rahmen dieses Wandels findet nicht nur ein stetiges Wachstum an Exportgütern, sondern auch die Zunahme ausländischer Direktinvestitionen (Foreign Direct Investments (FDI)), durch multinationale Unternehmen statt. In den Jahren 1970 bis 2018 stiegen die FDI von 14,2 Milliarden auf 1,43 Billionen US-Dollar an, was einer Zunahme von über 900 Prozent entspricht.[1] Basierend auf dieser rasanten Entwicklung ist eine Teilnahme am globalen Wettbewerb für viele Unternehmen eine Selbstverständlichkeit - wenn nicht gar eine Notwendigkeit - geworden und ihr Augenmerk ist auf eine effiziente Ausrichtung und wertschöpfende Abwicklung internationaler Aktivitäten gerichtet.

Im Zuge dieser Internationalisierung und der Suche nach der Erschließung neuer Absatzmärkte haben multinationale Unternehmen (Multinational Enterprises, MNEs) ihr Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern erheblich ausgebaut.[2] Es ist damit zu rechnen, dass diese Länder für MNEs zukünftig eine zunehmende Attraktivität besitzen werden.[3] Denn die gegenwärtig noch als Entwicklungs- und Schwellenländer zu bezeichnenden Märkte werden sich mehr und mehr von Niedriglohnproduktionsstandorten zu innovationsorientierten Volkswirtschaften entwickeln, in denen wirtschaftlicher Fortschritt weiter zu höheren Löhnen, einer gesteigerten Nachfrage und Kaufkraft, sowie zu einer wachsenden Mittelschicht führen wird.[4] Vor Ort sind dabei jedoch nur die Unternehmen erfolgreich, welche mit der jeweiligen Liability of Foreignness zurechtkommen, d. h. jene, die in der Lage sind, den Regeln vor Ort zu entsprechen.[5] Allerdings teilen Entwicklungs- und Schwellenländer häufig die Eigenschaft, dass sogenannte Institutional Voids vorliegen und dass – als Konsequenz – ethisch fragwürdige Geschäftspraktiken oftmals zum Alltag gehören (vgl. Khanna/Palepu 2006; Mair et al. 2012). Daraus ergibt sich für international tätige Unternehmen und die Wirtschaftswissenschaften die Notwendigkeit sich mit Institutional Voids zu beschäftigen, um Wachstums- und Absatzchancen in diesen Ländern nicht zu verpassen.

Diese Arbeit legt ihren Schwerpunkt dabei auf eine besondere Manifestation der Institutional Voids: Korruption. Etliche literarische und empirische Studien und Monographien wie z.B. vorgelegt von Oesterle, Cuervo-Cazurra, Habib und Zurawicki oder Grieger et al. setzen sich mit der Untersuchung der Auswirkung von Institutional Voids und Korruption im internationalen Management auseinander. Bereits 2015 hat Min Zhu, stellvertretender Geschäftsführer des internationalen Währungsfonds, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gesagt: “People will remember this as the year emerging markets take half the global GDP.”[6] Wird das enorme Wachstum der ausländischen Direktinvestitionen, die stetig voranschreitende Globalisierung und die immer größer werdende wirtschaftliche Bedeutung von Emerging Markets betrachtet, so ist klar dass die Berücksichtigung von Institutional Voids und der richtige Umgang mit informellen Geschäftspraktiken wie Korruption eine zentrale Aufgabe eines international agierenden Unternehmens sein muss.[7]

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

Ziel dieser Seminararbeit ist es zu untersuchen und zu diskutieren, welchen Einfluss Korruption als Resultat von Institutional Voids auf internationale Unternehmenstätigkeit hat, anhand ausländischer Direktinvestitionsströme in Zielländer (host countries) aus Herkunftsländern (countries of origin). In Kapitel 2 wird auf Institutionen im Sinne der neuen Institutionenökonomik eingegangen und erläutert inwiefern Institutional Voids eine besondere Herausforderung im internationalen Management darstellt. In diesem Kontext wird mit der Thematik der „Trading Favors“ eine mögliche Handlungsoption für MNEs vorgestellt, um in einem Entwicklungs- und Schwellenland Fuß zu fassen. Im Zuge der Anerkennung von Korruption als besonders relevante Einflussgröße beschäftigt sich der letzte Abschnitt mit den Terminologische Grundlagen, den Ursachen für die Entstehung sowie Formen der Korruption und ihre realwirtschaftliche Bedeutung auf mikro- und makroökonomischer Ebene. Fortführend werden in Kapitel 3 Gründe für die Notwendigkeit der Korruptionsbewertung aus Unternehmenssicht sowie der aktuelle empirische Forschungsstand erörtert. Im anknüpfenden Abschnitt werden zwei konträre Bewertungen von Korruption präsentiert, welche diskutieren ob und inwieweit Korruption sich als informelle Institution eignet, um Institutional Voids zu überbrücken und Markttransaktionen zu ermöglichen. Diskussionsgrundlage für die Erarbeitung einer literarischen Evidenz liefern die empirischen Studien von Habib/ Zurawicki und Mudambi et al. Abschließend werden in 3.4 die verschiedenen Erfassungsmöglichkeiten von Korruption vorgestellt. Hierbei soll ein Überblick über die gängigsten Verfahren und deren Akzeptanz in der Wissenschaft gegeben werden, bevor sie vergleichend einer kritischen Würdigung unterzogen werden. In Kapitel 4 sollen die Auswirkungen von Korruption auf FDI am Beispiel der Länder Argentinien und Brasilien vor dem Hintergrund vorangegangener dargelegter Inhalte veranschaulicht werden. Zusammenfassend unterziehen wir diese Arbeit in Kapitel 5 einer kritischen Würdigung, in der noch weitere Einflussfaktoren auf unsere Vergleichsgröße in Form der FDI vorgestellt werden, welche vor allem im Kontext des Ländervergleichs einer Nennung bedürfen. Die Erkenntnisse und Implikationen für Forschung und Praxis dieser Arbeit werden in einer Schlussbetrachtung zuletzt in Kapitel 6 resümiert. Schließlich wird ein abschließendes Fazit gezogen und ein Ausblick über die zukünftige Entwicklung und Bedeutung von Korruption und Institutional Voids im Kontext des internationalen Managements gegeben.

2 Korruption als Resultat von Institutionen im Kontext des internationalen Managements

2.1 Institutionen im Sinne der neuen Institutionenökonomik

Der Erfolg internationaler Unternehmen hängt in zunehmendem Maße nicht mehr lediglich vom Verständnis der Absatz- und Beschaffungsmärkte, sondern auch vom Verständnis der institutionellen Umwelt ab, innerhalb derer das Unternehmen agiert. Demnach ist es von großer Bedeutung festzuhalten, was unter Institutionen bzw. einer institutionellen Umwelt verstanden wird und wie diese aus Sicht internationaler Unternehmen einzuordnen sind.

Die Definition von Institution als Kernbegriff der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie wird kritisch gesehen, da diese nicht allgemeingültig vorliegt.[8] Jedoch geben unterschiedliche Quellen ein präzises Verständnis des Begriffs ab. Für Luckman und Berger ist jede Typisierung, wenn sie von habitualisierten Handlungen erfolgt und durch typisierte Akteure in Form von interagierenden Handlungsträgern reziprok vollzogen wird, eine Institution.[9] Folglich definieren Institutionen welche Typen von Akteuren existieren, welchen Beziehungen interagierende Akteure unterliegen, welche Handlungsmöglichkeiten und -beschränkungen diese besitzen und welche Erwartungen an sie gerichtet sind.[10] Barley und Tolbert bezeichnen Institutionen als „shared rules and typifications that identify categories of social actors and their appropriate activities or relationships.”[11] Aufgrund der erwähnten reziproken Entwicklung der Institutionen durch die Akteure, können diese auch als „verfestigte soziale Erwartungsstrukturen verstanden werden.“[12] Als soziale Strukturen werden sie über Generationen hinweg übertragen und sind äußerst änderungsresistent.[13]

Da Institutionen dennoch einem Wandel unterliegen können, befasst sich die neoinstitutionalistische Organisationstheorie insbesondere auch mit der Institutionalisierung und Deinstitutionalisierung als Entwicklungsprozess von Institutionen.[14]

Scott steuert durch das Dreisäulenmodell Informationen zur Zusammensetzung von Institutionen bei. So werden darin regulative, normative und kulturell-kognitive Säulen als „Bausteine“ institutioneller Strukturen identifiziert, welche die Beständigkeit von Institutionen bestimmen.[15] Unter der regulativen Komponente versteht Scott insbesondere vorgegebene Regeln durch Gesetze, deren Einhaltung mit der Sanktionierung von Verhalten unterstützt werden kann.[16] Die normative Säule bezieht sich auf Werte und Normen einer Gesellschaft, aus denen hervorgeht, wie Verhalten erfolgen bzw. bewertet werden sollte.[17] Die kulturell-kognitive Säule bezieht sich auf jene Elemente von Institutionen, die die Wahrnehmung der Wirklichkeit in einer Gesellschaft bestimmen und durch die die Wirklichkeit sinnhaft erschlossen wird.[18] Institutionen werden nicht durch jeweils eine Säule definiert. Vielmehr fließen alle drei Säulen in unterschiedlichen Ausmaßen ein.[19]

Wagenbach und Mayer greifen die Verbindung der drei Säulen von Scott, mit den von DiMaggio und Powell (1983) identifizierten drei „Isomorphie- auslösenden“ Mechanismen auf. DiMaggio und Powell verstehen unter Isomorphie ein Konzept, welches den Prozess der Homogenisierung (von Organisationen) erfasst.[20] Danach führen Elemente der regulativen Komponente zu „Isomorphie durch Zwang“, die normative Säule hat normativ bedingte Isomorphie zur Folge und die kulturell-kognitive Säule geht mit der mimetischen Isomorphie einher.

Eine weitere Unterscheidung wird in der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie zwischen formalen und informellen Institutionen getroffen. Formale Institutionen bezeichnen solche, die schriftlich fixiert bzw. kodifiziert sind (bspw. gesetzliche Regelungen) und informelle jene, die sich durch Interaktion verfestigen, jedoch nirgendwo niedergelegt sind.[21] Institutionen können demnach als formale und informelle Spielregeln in der Gesellschaft, in einem Handlungsfeld oder in bestimmten Branchen verstanden werden. Sie lenken das Verhalten von Handlungsträgern bzw. Akteuren innerhalb dieser Gesellschaft. Dadurch wird ein gemeinsamer Handlungsrahmen geschaffen, durch den Willkür eingeschränkt und eine soziale Ordnung geschaffen wird.[22]

An dieser Stelle stellt sich die Frage, welche Rolle Institutionen für internationale Unternehmen spielen. „In der Internationalen Managementforschung ist die Ansicht weit verbreitet, dass der institutionelle Kontext, in dem eine Unternehmung operiert, einen direkten Einfluss auf die Markteintrittsstrategie und den Erfolg einer Unternehmung hat.“[23] Wie bereits an vorheriger Stelle erwähnt wird, beeinflusst insbesondere die regulative Ebene in hohem Maße die Entwicklung von Institutionen. Diese wird insbesondere durch Gesetze und damit verbundenen Sanktionierungsmechanismen sowie Legitimisierungsstrategien eines Landes geprägt. Heterogene Regelsysteme / Institutionen sind also insbesondere auf Länderebene anzutreffen. Dahingehend sind Institutionen gerade für Unternehmen, die sich in einem Internationalisierungsprozess befinden, von großer Relevanz. Durch unterschiedliche Markteintrittsformen werden dabei nämlich neue Ländermärkte anvisiert, die jeweils unterschiedlichen institutionellen Umwelten unterliegen.

Um in diesen institutionellen Umwelten Legitimität zugesprochen zu bekommen und Unterstützung zu erhalten, müssen Organisationen Konformität mit den vorherrschenden institutionalisierten Regeln zeigen[24] und nicht ausschließlich anhand betriebswirtschaftlicher Effizienzkriterien (technische Umwelten) entscheiden.

Insbesondere in den sogenannten „Emerging Markets“, deren Bedeutung für MNEs in den vergangenen Jahren zugenommen hat, können „Institutional Voids“ als Fehlen formeller Institutionen in einer Volkswirtschaft eine Herausforderung darstellen.[25]

2.2 Institutional Voids als besondere Herausforderung internationaler Geschäftstätigkeit

2.2.1 Bedeutung von Institutional Voids für MNEs

Institutionen bieten sowohl durch informelle Einschränkungen (Sanktionen, Tabus, Bräuche, Traditionen), wie auch formelle Regeln (Verfassungen, Gesetze, Eigentumsrechte), bei Scott als regulative Komponente bezeichnet,[26] die Möglichkeit, Transaktionen zu erleichtern und Ineffizienzen zu reduzieren.[27] „Institutional Voids“ als Herausforderung im Sinne internationaler Geschäftstätigkeit bezeichnet also eine Erhöhung der Unsicherheiten in Transaktionen, ausgelöst durch das Fehlen von – in erster Linie – formalen Institutionen (Spielregeln).[28] In Anbetracht dessen hinterlässt ein Mangel an formellen Regeln in einer Volkswirtschaft allerdings kein institutionelles „Vakuum“ – anders als der Begriff „Institutional Void“ erwarten ließe. Vielmehr bewirkt er, über den in Kapitel 2.1 beschriebenen Prozess der Institutionalisierung, eine Verlagerung hin zu informellen Institutionen.[29]

In der neueren betriebswirtschaftlichen Lektüre des internationalen Managements hat sich der Konsens etabliert, dass das Thema „informelle Institutionen“ und „Institutional Voids“ für Entwicklungs- und Schwellenländer von besonderem Stellenwert ist (vgl. Mair et al. 2012; Puffer et al. 2010; Khanna et al. 2005). Entsprechende Länder leiden häufig unter schlecht funktionierenden formellen Institutionen, welche die öffentlichen Angelegenheiten regeln und die öffentlichen Ressourcen verwalten sollen. Hoskisson nennt als Beispiele dafür einen Mangel an gesetzlicher Infrastruktur, Finanzmärkten, interner Kapitalmärkte, Corporate Governance oder zuverlässiger Strafverfolgung.[30]

In diesen, durch das Vorhandensein von Institutional Voids gekennzeichneten Märkten, können jedoch nur die Unternehmen erfolgreich sein, welche mit der jeweiligen Liability of Foreignness zurechtkommen[31], d.h. jene Unternehmen, die in der Lage sind den Regeln vor Ort zu entsprechen, was wie sich herausstellt, die Fähigkeit bedeutet den richtigen Umgang mit Institutional Voids – und denen als Konsequenz entstehenden – oftmals ethisch fragwürdigen Geschäftspraktiken des betreffenden Landes zu wahren.[32] Im Gegensatz zu den MNEs aus Industriestaaten (Advanced Market MNEs, AMNEs) haben die lokalen Marktteilnehmer in Emerging Markets gelernt, durch informelle Geschäftspraktiken mit Institutional Voids umzugehen.[33] Das gelingt ihnen, indem durch informelle Geschäftspraktiken, wie z.B. Korruption, informelle Institutionen aufgebaut werden, die es erlauben, Markttransaktionen trotz Fehlen formaler Institutionen durchzuführen.[34]

Für westliche Unternehmen entstehen die Schwierigkeiten beim Engagement in Emerging Markets u.a. aus ihren Tätigkeiten vor Ort, welche potentiell im Widerspruch zu westlichen Rechtsstandards stehen würden.[35] AMNEs sind aller Wahrscheinlichkeit nach höheren Transaktionskosten ausgesetzt, da von ihrem Heimatmarkt ausgehend ein größeres Risiko für Rechtsstreitigkeiten, Vertragsstrafen und Rufschädigung (als Konsequenz der informellen Geschäftspraktiken) besteht.[36]

Vor dem geschilderten Hintergrund soll mit der vorliegenden Arbeit in Kapitel 3 und 4 der Frage nachgegangen werden, ob AMNEs direkte Geschäftstätigkeiten, im Besonderen Exporte und Direktinvestionen, in durch Institutional Voids geprägten Volkswirtschaften aufgrund der schwierigen Auswirkungen informeller Geschäftspraktiken, insbesondere Korruption, vermeiden.[37] Es kann angenommen werden, dass MNEs aus Entwicklungs- und Schwellenländern (Emerging Market MNEs, EMNEs), die sich wiederum durch einen hohen Grad an Toleranz und Erfahrung gegenüber informellen Geschäftspraktiken auszeichnen, in Märkten mit Institutional Voids aufgrund ihres verhältnismäßig ähnlichen institutionellen Hintergrunds einen Vorteil haben.[38] Diese Ähnlichkeit wird von Cuervo-Cazurra u.a. durch eine – im Vergleich zu AMNEs – höhere psychische Nähe von, mit informellen Praktiken vertrauten, EMNEs zu Institutional Voids aufweisenden Host Countries auf Prämissen des Uppsala-Models erklärt.[39] In Einvernehmen mit dieser Theorie und in Anlehnung an die Neoinstitutionale Organisationstheorie (DiMaggio und Powell, 1983; Scott 1987) argumentiert Zaheer, dass AMNEs die Kosten ihrer Liability of Foreignness effizient senken können, indem sie lokale Geschäftspraktiken kopieren.[40]

Vor diesem Hintergrund wirft die vorliegende Arbeit zudem die kritische Frage auf, in wie weit eine weniger strenge Haltung zu jenen informellen Geschäftspraktiken, die in die eventuell sogar in positiver Weise dazu beitragen, Institutional Voids zu reduzieren, helfen kann, das Potential und „the ease of doing business“ von Entwicklungs- und Schwellenländern für AMNEs zu steigern. Es wurde aufgezeigt, was Institutional Voids für die Geschäftstätigkeit von international agierenden Unternehmen bedeuten und dass AMNEs und EMNEs unterschiedliche Voraussetzungen haben, deshalb differierende Strategien nutzen (müssen), wenn sie mit ihnen konfrontiert werden. Nun soll noch auf die Thematik des Austauschs von Gefälligkeiten um Markttransaktionen zu ermöglichen, den sogenannten Trading Favors,[41] als Beispiel positiver informeller Geschäftspraktiken und als mögliche Herangehensweise für AMNEs, die in Emerging Markets mit Institutional Voids zurechtkommen müssen, eingegangen werden.

Institutionen bieten sowohl durch informelle Einschränkungen (Sanktionen, Tabus, Bräuche, Traditionen), wie auch formelle Regeln (Verfassungen, Gesetze, Eigentumsrechte), bei Scott als regulative Komponente bezeichnet,[42] die Möglichkeit, Transaktionen zu erleichtern und Ineffizienzen zu reduzieren.[43] „Institutional Voids“ als Herausforderung im Sinne internationaler Geschäftstätigkeit bezeichnet also eine Erhöhung der Unsicherheiten in Transaktionen, ausgelöst durch das Fehlen von – in erster Linie – formalen Institutionen (Spielregeln).[44] In Anbetracht dessen hinterlässt ein Mangel an formellen Regeln in einer Volkswirtschaft kein institutionelles „Vakuum“ – anders als der Begriff „Institutional Void“ erwarten ließe. Vielmehr bewirkt er, über den in Kapitel 2.1 beschriebenen Prozess der Institutionalisierung, eine Verlagerung hin zu informellen Institutionen.[45]

In der neueren betriebswirtschaftlichen Lektüre des internationalen Managements hat sich der Konsens etabliert, dass das Thema „informelle Institutionen“ und „Institutional Voids“ für Entwicklungs- und Schwellenländer von besonderem Stellenwert ist (vgl. Mair et al. 2012; Puffer et al. 2010; Khanna et al. 2005). Entsprechende Länder leiden häufig unter schlecht funktionierenden formellen Institutionen, welche die öffentlichen Angelegenheiten regeln und die öffentlichen Ressourcen verwalten sollten. Hoskisson nennt als Beispiele dafür einen Mangel an gesetzlicher Infrastruktur, Finanzmärkten, interner Kapitalmärkte, Corporate Governance oder zuverlässiger Strafverfolgung.[46]

In diesen, durch das Vorhandensein von Institutional Voids gekennzeichneten Märkten, können jedoch nur die Unternehmen erfolgreich sein, welche mit der jeweiligen Liability of Foreignness zurechtkommen[47], d.h. jene Unternehmen, die in der Lage sind den Regeln vor Ort zu entsprechen, was wie sich herausstellt, die Fähigkeit bedeutet den richtigen Umgang mit Institutional Voids – und denen als Konsequenz entstehenden – oftmals ethisch fragwürdigen Geschäftspraktiken des betreffenden Landes zu wahren.[48] Im Gegensatz zu den MNEs aus Industriestaaten (Advanced Market MNEs, AMNEs) haben die lokalen Marktteilnehmer in Emerging Markets gelernt, durch informelle Geschäftspraktiken mit Institutional Voids umzugehen.[49] Das gelingt ihnen, indem durch informelle Geschäftspraktiken, wie z.B. Korruption, informelle Institutionen aufgebaut werden, die es erlauben, Markttransaktionen trotz Fehlen formaler Institutionen durchzuführen.[50]

Für westliche Unternehmen entstehen die Schwierigkeiten beim Engagement in Emerging Markets u.a. aus ihren Tätigkeiten vor Ort, welche potentiell im Widerspruch zu westlichen Rechtsstandards stehen würden.[51] AMNEs sind aller Wahrscheinlichkeit nach höheren Transaktionskosten ausgesetzt, da von ihrem Heimatmarkt ausgehend ein größeres Risiko für Rechtsstreitigkeiten, Vertragsstrafen und Rufschädigung (als Konsequenz der informellen Geschäftspraktiken) besteht.[52]

Vor dem geschilderten Hintergrund soll mit der vorliegenden Arbeit in Kapitel 3 und 4 der Frage nachgegangen werden, ob AMNEs direkte Geschäftstätigkeiten, im Besonderen Exporte und Direktinvestionen, in durch Institutional Voids geprägten Volkswirtschaften aufgrund der schwierigen Auswirkungen informeller Geschäftspraktiken, insbesondere Korruption, vermeiden.[53] Es kann angenommen werden, dass MNEs aus Entwicklungs- und Schwellenländern (Emerging Market MNEs, EMNEs), die sich wiederum durch einen hohen Grad an Toleranz und Erfahrung gegenüber informellen Geschäftspraktiken auszeichnen, in Märkten mit Institutional Voids aufgrund ihres verhältnismäßig ähnlichen institutionellen Hintergrunds einen Vorteil haben.[54] Diese Ähnlichkeit wird von Cuervo-Cazurra u.a. durch eine – im Vergleich zu AMNEs – höhere psychische Nähe von, mit informellen Praktiken vertrauten, EMNEs zu Institutional Voids aufweisenden Host Countries auf Prämissen des Uppsala-Models erklärt.[55] In Einvernehmen mit dieser Theorie und in Anlehnung an die Neoinstitutionale Organisationstheorie (DiMaggio und Powell, 1983; Scott 1987) argumentiert Zaheer, dass AMNEs die Kosten ihrer Liability of Foreignness effizient senken können, indem sie lokale Geschäftspraktiken kopieren.[56]

Vor diesem Hintergrund wirft die vorliegende Arbeit zudem die kritische Frage auf, in wie weit eine weniger strenge Haltung zu jenen informellen Geschäftspraktiken, die in die eventuell sogar in positiver Weise dazu beitragen, Institutional Voids zu reduzieren, helfen kann, das Potential und „the ease of doing business“ von Entwicklungs- und Schwellenländern für AMNEs zu steigern. Es wurde aufgezeigt, was Institutional Voids für die Geschäftstätigkeit von international agierenden Unternehmen bedeuten und dass AMNEs und EMNEs unterschiedliche Voraussetzungen haben, deshalb differierende Strategien nutzen (müssen), wenn sie mit ihnen konfrontiert werden. Nun soll noch auf die Thematik des Austauschs von Gefälligkeiten um Markttransaktionen zu ermöglichen, den sogenannten Trading Favors,[57] als Beispiel positiver informeller Geschäftspraktiken und als mögliche Herangehensweise für AMNEs, die in Emerging Markets mit Institutional Voids zurechtkommen müssen, eingegangen werden.

2.2.2 Trading Favors als Ansatz zum Umgang mit Institutional Voids für AMNEs

Trading Favors, d.h. der informelle Transfer von Waren, Dienstleistungen oder Chancen, der auf der erwarteten Gegenseitigkeit in der Zukunft basiert, sind eine gängige Geschäftspraxis in Schwellen- und Entwicklungsländern, wo formale Marktinstitutionen typischerweise weniger entwickelt sind und ein unzureichender Schutz der Vertragsrechte weit verbreitet ist.[58]

Oesterle und Röber führen das Fallbeispiel des afrikanischen Telekommunikationsunternehmens Celtel in Afrika an (Harvard Business Review, 2012). Bis zu dessen Gründung 1998 hatten westliche Mobilfunkbetreiber den afrikanischen Markt aufgrund von Institutional Voids, in Form von politischer Instabilität, Armut, Korruption und einem unsicheren ökonomischen Umfeld größtenteils ignoriert. Gleichzeitig bestand aber in Afrika eine sehr große Nachfrage nach Mobilfunknetzen. Celtel traf die Entscheidung trotzdem in diesen schwierigen Markt einzutreten und nutzte ein Konzept, um unethische Geschäftspraktiken (wie Korruption) entgegen zu wirken. Dieses beinhaltete u.a. eine Ablehnung von illegal angebotenen Lizenzen und erforderte eine generelle Prüfung von Ausgaben über 30.000 USD durch das Top Management. Allerdings zeigte man sich bereit mit lokalen Politikern zu kooperieren und ging Abmachungen ein, Schulen oder medizinische Einrichtungen zu errichten, um Zugang zum lokalen Markt zu erhalten. Durch diese bilateral gehandelten Favors, konnte Celtel in Afrika sein Geschäft aufbauen, sowie der Bevölkerung Telekommunikations-Dienstleistungen ermöglichen, während die jeweiligen Regionen eine Verbesserung ihrer Infrastrukturen erfuhren. Celtel wurde schließlich 2005 für 3,4 Millarden USD, mit 24 Millionen Kunden an die Kuwaiti Zain Group verkauft.

Das Celtel-Fallbeispiel zeigt, dass informelle Geschäftspraktiken nicht unbedingt unethisch sind. Darüber hinaus verdeutlicht es aber auch das Dilemma international agierender Unternehmen: So können informelle Geschäftspraktiken den Zugang zu Entwicklungs- und Schwellenmärkten erleichtern; sie sind dadurch für die Gesellschaft vor Ort und für MNEs gleichermaßen förderlich. Gleichzeitig dürften genau diese Praktiken in den Augen der Bevölkerung einer industriell entwickelten Nation verurteilt werden.[59] AMNEs müssen also entscheiden, ob sie die Vorteile informeller Geschäftspraktiken in entsprechenden Märkten vernachlässigen – und damit potentielle Wachstums-und Absatzchancen vergeuden - oder ob sie den lokalen „Spielregeln“ folgen und damit in einer moralischen und rechtlichen Grauzone operieren wollen.[60]

Makroökonomisch wird das Dilemma ausgeweitet, da zwar zum einen die Akzeptanz informeller Geschäftspraktiken als Instrument zur Reduzierung von Institutional Voids kritisch gesehen wird (Rechtsprechung in den westlichen Nationen, vgl. Foreign Corrupt Practices Act, FCPA)[61], zum anderen entstehen durch Ausbleiben der FDIs von AMNEs Nachteile für die Gesellschaft vor Ort. Sie könnten sie laut Oesterle und Röber nicht von der Kapitalstärke und den Produkten der AMNEs profitieren, während die Unternehmen keinen Zugang zum Markt, zu Faktorvorteilen und Ressourcen, die zur Wertschöpfung benötigt werden, hätten. Darüber hinaus würde der Gesellschaft vor Ort eine Entwicklung hin zu höheren institutionellen Standards verwehrt, da Marktteilnehmer mit einem institutionell entwickelten Hintergrund fehlen würden.[62]

Verschärfend zu dieser Problematik wirkt, dass zwischen Trading Favors und einer weiteren Ausprägung informeller Geschäftspraktiken, namentlich Korruption, nur ein schmaler Grat verläuft.[63] Da solche Aktivitäten auch zur Exklusion von Wettbewerbern führen können, ist eine Unterscheidung zwischen positiven und negativen informellen Geschäftspraktiken grundlegend für die in dieser Arbeit dargelegten Überlegungen.[64]

Welche realwirtschaftliche Bedeutung Korruption als Missbrauch öffentlicher Verantwortung[65] für internationale Geschäftstätigkeiten zu kommt und wie sie als Antwort auf Institutional Voids entstehen kann, soll im Folgenden erörtert werden.

2.3 Korruption aus einer ökonomischen Betrachtungsweise und besonders relevante Einflussgröße

2.3.1 Terminologische Grundlagen und Einordnung des Korruptionsbegriffs

Der Korruptionsbegriff ist für verschiedene wissenschaftliche Disziplinen von Bedeutung und kann dementsprechend aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtetet werden. In dieser Arbeit wird Korruption aus der ökonomischen Perspektive betrachtet, da diese insbesondere die Verbindung von Korruption und Volkswirtschaften beleuchtet und die Untersuchung von internationalen Geschäftstätigkeiten in Bezug auf Korruption auf einer Länderebene maßgeblich für diese Arbeit sind.

Aus ökonomischer Perspektive wird Korruption als Problem wirtschaftlichen Handelns gesehen, „bei dem rational agierende Individuen darauf abzielen, ihren eigenen Nutzen zu maximieren, ohne die Auswirkungen dieses Handelns auf Dritte in ihrer persönlichen Nutzenkalkulation mit einzubeziehen.“[66]

Viele Definitionen des Korruptionsbegriffs erfassen Korruptionshandlungen nur in Verbindung mit dem „Missbrauch von öffentlicher Macht zum privaten Vorteil.“[67] Der klassische Hauptakteur von Korruptionshandlungen ist in einem solchen Fall der bestechliche Amtsträger des öffentlichen Sektors. Korruption ist jedoch auch im rein privaten Sektor häufig anzutreffen. Folglich ergibt die von Transparency International genutzte und neutral gehaltene Definition Sinn: „Korruption ist der Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Vorteil.“[68]

In Bezug auf internationale Geschäftstätigkeiten, bezieht sich die Korruptionshandlung auf das Anbieten eines Wertes (bspw. Geld oder Geschenke) durch ein Unternehmen und die Annahme dieses Wertes im öffentlichen oder privaten Sektor, die zu einer Vorteilsgewährung für den Bestechenden führt.[69] In diesem Zusammenhang wird die Vergabe eines Auftrags gegen eine Bestechungszahlung als häufiges Beispiel genannt. Das bestechende, sowie das bestechliche Individuum, kann dabei der Angestellte eines Unternehmens bzw. ein Amtsträger des öffentlichen Sektors oder ein speziell beauftragter Vertreter sein.

Die Bestechung bzw. Vorteilsgewährung gilt als aktive Form der Korruption, wohingegen die Bestechlichkeit bzw. Vorteilsannahme eine passive Form der Korruption darstellt.

Die Vereinten Nationen unterscheiden außerdem zwischen „Großer Korruption“, die einen Machtmissbrauch großen Ausmaßes auf bedeutsamen und/oder einflussreichen Positionen erfasst und „geringfügiger Korruption“, welche den korrupten Austausch von kleinen Vorteilen meint und situativen Charakter hat.[70] Da international tätige Unternehmen auf einer operativen Ebene auch „geringfügiger Korruption“ ausgesetzt sind und ihnen ohne entsprechendes Anpassen an institutionelle Umwelten keine Legitimität zugesprochen würde, muss auch dieser Korruptionsart Beachtung geschenkt werden. Jedoch dürfte „Großer Korruption“, aufgrund des weitreichenderen Ausmaßes, zweifelsohne mehr Aufmerksamkeit gebühren.

Lambsdorff weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass korrupte Handlungen, aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht, insbesondere durch die erwähnten institutionellen Strukturen reguliert werden können.[71] Deren Ausgestaltung, zur Schaffung entsprechender Anreizmechanismen, sollte also ein großes Augenmerk gelten. Um diesbezüglich Stellschrauben zu identifizieren, die korruptionsfreies Handeln begünstigen, ist es erforderlich zu verstehen aus welchen Gründen Akteure korrupt handeln.

2.3.2 Ursachen für das Entstehen korrupten Handelns

Die nachfolgenden von Beck und Nagel beschriebenen theoretischen Ansätze eigenen sich für diese Arbeit besonders zur Erklärung für das Auftreten korrupter Handlungen, da sie einen ökonomischen Blickwinkel bewahren.[72]

[...]


[1] Vgl. UNCTAD Investment Report (2018) S.2.

[2] Vgl. Bruche G. (2009), S.268.

[3] Vgl. Khanna T., Palepu G. (2005), S.63.

[4] Vgl. Bruche G. (2009), S.280 f.

[5] Vgl. Zaheer S. (1995), S.341.

[6] Vgl. World Economic Forum (2015).

[7] Vgl. Khanna T., Palepu G. (2005) S.63.

[8] Vgl. Unger, C. (2015), S. 58.

[9] Vgl. Berger, P.L., Luckmann, T. (1967), S. 72.

[10] Vgl. Walgenbach, P., Meyer, R. (2008), S.60.

[11] Barley, S.R., Tolbert, P.S. (1967), S.96.

[12] Walgenbach, P., Meyer, R. (2008), S. 55.

[13] Vgl. Walgenbach, P., Meyer, R. (2008), S.56.

[14] Vgl. Walgenbach, P., Meyer, R. (2008), S. 57.

[15] Vgl. Walgenbach, P., Meyer, R. (2008), S. 59.

[16] Vgl. Scott, W. R. (2014), S. 59.

[17] Vgl. Scott, W. R. (2014), S. 64.

[18] Vgl. Walgenbach, P., Meyer, R. (2008), S. 59.

[19] Vgl. Walgenbach, P., Meyer, R. (2008), S. 63.

[20] Vgl. DiMaggio P.J., Powell W.W. (1983), S. 149.

[21] Vgl. North, D.C. (1990), S. 4.

[22] Vgl. Hartmann B. (2014), S. 35.

[23] Holtbrügge D., Baron A. (2010), S.110.

[24] Vgl. Walgenbach, P., Meyer, R. (2008), S. 68.

[25] Vgl. Oesterle, M.-J., Röber, B. (2017), S. 261.

[26] Vgl. Scott, W. R. (2014), S.59.

[27] Vgl. North D., (1991), S.97.

[28] Vgl. North D., (1990), S.3.

[29] Vgl. Oesterle M.-J., Röber B. (2017), S.264.

[30] Vgl. Hoskisson et al. (2000), S.252.

[31] Vgl. Zaheer S. (1995), S.341.

[32] Vgl. Oesterle M., Röber B. (2017), S.262.

[33] Vgl. Khanna, Tarun/Palepu, Krishna G. (2006), S. 62.

[34] Vgl. Ebenda

[35] Vgl. Biggemann et al. (2011), S.5ff.

[36] Vgl. Zaheer S. (1995), S.343.

[37] Vgl. Cuervo-Cazurra A. (2006), S.809.

[38] Vgl. Khanna, Tarun/Palepu, Krishna G. (2006), S. 64f.

[39] Vgl. Cuervo-Cazurra A. (2006), S.811.

[40] Vgl. Zaheer S. (1995), S.344.

[41] Vgl. Kano L., Verbeke A. (2012), S.410.

[42] Vgl. Scott, W. R. (2014), S.59.

[43] Vgl. North D. (1991), S.97.

[44] Vgl. North D. (1990), S.3.

[45] Vgl. Oesterle M., Röber B. (2017), S.264.

[46] Vgl. Hoskisson et al. (2000), S.252.

[47] Vgl. Zaheer S. (1995), S.341.

[48] Vgl. Oesterle M.-J., Röber B. (2017), S.262.

[49] Vgl. Khanna, Tarun/Palepu, Krishna G. (2006), S. 62.

[50] Vgl. Ebenda

[51] Vgl. Biggemann et al. (2011), S.5ff.

[52] Vgl. Zaheer S. (1995), S.343.

[53] Vgl. Cuervo-Cazurra A. (2006), S.809.

[54] Vgl. Khanna, Tarun/Palepu, Krishna G. (2006), S. 64f.

[55] Vgl. Cuervo-Cazurra A. (2006), S.811.

[56] Vgl. Zaheer S. (1995), S.344.

[57] Vgl. Kano L., Verbeke A. (2012), S.410.

[58] Vgl. Myrdal G. (1970), S.237.

[59] Vgl. Biggemann et al. (2011), S.5ff.

[60] Vgl. Oesterle M.-J., Röber B. (2017), S.268.

[61] Vgl. Cuervo-Cazurra A. (2006), S.809.

[62] Vgl. Oesterle M.-J., Röber B. (2017), S.269.

[63] Vgl. Vgl. Kano L., Verbeke A. (2012), S.424.

[64] Vgl. Vgl. Kano L., Verbeke A. (2012), S.426.

[65] Vgl. Cuervo-Cazurra A. (2006), S.807.

[66] Beck, L., Nagel, V. (2012), S.31.

[67] Lambsdorff, J.G. (2007), S. 16.

[68] Transparency International (2018).

[69] Vgl. Wiehen, M. (1998), S. 184.

[70] Vgl. United Nations (2004), S. 23.

[71] Vgl. Lambsdorff, J.G. (2007), S. 59 ff.

[72] Vgl. Beck, L., Nagel, V. (2012), S. 32 ff.

Ende der Leseprobe aus 63 Seiten

Details

Titel
Institutional Voids und Emerging Markets. Korruptionsbewertung im Internationalen Management
Hochschule
Universität Stuttgart  (Betriebswirtschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Seminar Internationales Management
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
63
Katalognummer
V510455
ISBN (eBook)
9783346080905
ISBN (Buch)
9783346080912
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Korruption, Internationales Management, Institutional Voids, Informelle Institutionen, Neue Institutionenökonomik, Emerging Markets, Strategie, Cooperate Governance, Ethik, Transaktionskosten, Liability of Foreigness
Arbeit zitieren
Moritz Henninger (Autor), 2019, Institutional Voids und Emerging Markets. Korruptionsbewertung im Internationalen Management, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/510455

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