Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit und Lebenswert im Hinblick auf Motorradfahren


Studienarbeit, 2018

23 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhalt

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abstract

1. Einleitung

2. Forschungstand und Hypothesenformulierung
2.1 Theoretischer Hintergrund (bisherige Forschung)
2.2 Forschungsfragestellungen und Hypothesen

3. Methode
3.1 Stichprobe (Ergebnisse der Häufigkeitsverteilung demografischer Daten)
3.2 Messinstrumente
3.3 Untersuchungsdesign und -vorgehen

4. Ergebnisse
4.1 Berechnung der Variablen und Reliabilitätstests
4.2 Ergebnisse bzgl. der 1. Hypothese
4.3 Ergebnisse bzgl. der 2. Hypothese
4.4 Ergebnisse bzgl. der 3. Hypothese

5. Diskussion
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Implikation der Ergebnisse
5.3 Limitationen und zukünftige Forschungen

6. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Maslowsche Bedürfnispyramide

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Alle Variablen

Tabelle 2: Gewissenhaftigkeit

Tabelle 3: Offenheit

Tabelle 4: Extraversion

Tabelle 5: Verträglichkeit

Tabelle 6: Neurotizismus

Tabelle 7: Anzahl der Motorradfahrer*innen und Nichtmotorradfahrer*innen

Tabelle 8: Geschlechter

Tabelle 9: Statistiken

Tabelle 10: Korrelationen der Zusammenhänge von Persönlichkeit und Selbstverwirklichung

Tabelle 11: Big Five Koeffizienten mit Selbstverwirklichung

Tabelle 12: T-Test zum Mittelwertabgleich

Abstract

Das Ziel der vorliegenden Studienarbeit war es herauszufinden, ob Zusammenhänge zwischen der Persönlichkeit und dem Lebenswert bestehen, ob diese sich gegenseitig beeinflussen und ob es diesbezüglich Unterschiede zwischen Motorradfahrer*innen und Nichtmotorradfahrer*innen gibt.

Aus diesen Fragestellungen wurden drei Hypothesen abgeleitet und mithilfe der Daten von 138 Personen aus einem standardisierten Fragebogen bearbeitet, daher handelt sich bei vorliegender Arbeit um eine quantitative explorative Studie. Die Zielgruppe waren dabei Angehörige der Generation Y im Alter von 18 bis 38 Jahren.

Dabei konnten keine eindeutigen Zusammenhänge festgestellt werden. Es wurden zwar einige Zusammenhänge zwischen der Persönlichkeit und der Selbstverwirklichung mit und ohne Vergleich von Motorradfahrer*innen und Nichtmotorradfahrer*innen entdeckt, welche jedoch nicht als repräsentativ angesehen werden können.

The aim of the present study was to find out whether there are connections between the personality and the value of life, whether these influence each other and whether there are differences between motorcyclists and non-motorcyclists in this respect. Three hypotheses were derived from these questions and processed with the help of the data of 138 persons from a standardized questionnaire, therefore this work is a quantitative explorative study. The target group were members of Generation Y aged 18 to 38. No clear correlations could be established. Some connections between the personality and the self-realization with and without comparison of motorcyclists and non-motorcyclists were discovered, which however cannot be regarded as representative.

1. Einleitung

Der Begriff Generation Y oder auch Millenials wurde von dem Historiker William Strauss und dem Ökonomen Neil Howe geprägt (vgl. Strauss, W., Howe, N., 1991). Sie ist somit die Nachfolgegeneration der Babyboomer beziehungsweise Generation X. Die Generation Y bezieht sich auf den Zeitraum der frühen 1980er bis zu den frühen 2000er Jahren. Die sinkenden Geburtenraten ab den 1960er Jahren und einigen weiteren Faktoren was zusammenfassend als der demografische Wandel bezeichnet wird, prägte die gesamte Generation Y. Die Generation Y unterscheidet sich daher deutlich von den vorherigen Generationen, denn sie wuchsen als erste in die digitalisierte Welt hinein. Durch immer neue Technologien und Kommunikationskanäle wurden sie zu den sogenannten „Digital Natives“. Individualität, Kreativität und Selbstverwirklichung sind ebenfalls zentrale Punkte die von der Generation Y sowohl Privat, als auch in der Arbeit ausgelebt werden wollen (vgl. Strauss, W., Howe, N., 1991, S. 73).

Eine gute Möglichkeit um Menschen und deren Persönlichkeitsausprägungen zu bestimmen ist das Big Five Modell nach Costa und McCrae. Demzufolge sind in menschlichen Individuen fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit vorhanden.

Gibt es also einen Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit und dem Lebenswert der Selbstverwirklichung? Und in welchem Ausmaß eignet sich die Persönlichkeit zur Vorhersage des Lebenswerts der Selbstverwirklichung? Und inwieweit treten Unterschiede zwischen Motorradfahrer*innen und Nichtmotorradfahrer*innen auf hinsichtlich der Persönlichkeit und des Lebenswerts der Selbstverwirklichung? Diese Fragen soll die vorliegende Arbeit beantworten und so ein besseres Verständnis gegenüber der Generation Y schaffen.

2. Forschungstand und Hypothesenformulierung

2.1 Theoretischer Hintergrund (bisherige Forschung)

Zusammen mit dem „Institut for Creativity und Innovation“ wurde eine Studie zum Thema Generation Y in Deutschland und China durchgeführt. Mit der Studie soll herausgefunden werden, was junge Leute antreibt, wofür sie sich begeistern und wie beziehungsweise womit sie am liebsten ihre Freizeit verbringen. Dazu wurde ein online Fragebogen erstellt und systematisch getestet.

„Bei der Persönlichkeit geht es um jene Charakteristika oder Merkmale des Menschen, die konsistente Muster des Fühlens, Denkens und Verhaltens ausmachen.“

(Pervin et al. 2005, S. 31)

Die Big Five oder auch das Fünf-Faktoren-Modell (Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus) sind ein Modell der Persönlichkeitspsychologie demzufolge fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit in menschlichen Wesen vorhanden sind. Die deutsche Übersetzung leitet sich aus dem Englischen OCEAN-Modell (Openness, Conscientiousness, Extraversion, Agreeableness, Neuroticism ) ab. Die Offenheit beschreibt dabei das Interesse und Ausmaß an Beschäftigung mit neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken. Die Gewissenhaftigkeit legt den Grad an Selbstkontrolle, Genauigkeit und Zielstrebigkeit fest. Bei der Extraversion handelt es sich um die Aktivitäten und zwischenmenschliches Verhalten. Die Verträglichkeit beschreibt ebenso wie die Extraversion interpersonelles Verhalten. Der Neurotizismus dagegen soll das Erleben von verschiedenen negativen Emotionen, sprich emotionale Labilität genauer beleuchten. Das Modell welches auf dem lexikalischen Ansatz beruht wurde über viele Jahre von verschiedenen Forschern entwickelt und letztendlich im Jahr 1992 von Costa und McCrae in seiner heutigen Version entwickelt. Die Big Five werden in der Regel, so wie es in vorliegender Arbeit der Fall ist, mit einem Fragebogen erfasst. Einige Kritiker behaupten, dass das Modell individuelle Persönlichkeiten nicht präzise beschreiben kann und die fünf Faktoren nicht universell einsetzbar oder überhaupt nachgewiesen sind.

Als Generation Y wird die Generation bezeichnet, welche zwischen den 1980er und frühen 2000er Jahren geboren ist. Weitere Begriffe sind Millenials oder Digital Natives. Als Nachfolger der Baby-Boomers und der Generation X grenzen sich die Einstellungen der Generation Y deutlich von den vorherigen Generationen ab. Der Buchstabe Y wird oft mit dem englischen Wort why (deutsch=warum) assoziiert, da die Generation Y es vorzieht die Dinge zu hinterfragen und nicht einfach hinzunehmen wie ihre Vorgänger. Denn ein Großteil der Generation Y hat eine akademische Ausbildung (vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/712972/umfrage/umfrage-in-deutschland-zum-schulabschluss-der-millennials/) und kennt sich sehr gut mit Technik aus, da sie mit dieser groß geworden sind. Im Arbeitsalltag arbeitet die Generation Y lieber zusammen in Teams und flachen Hierarchien, wodurch der soziale Status und Verdienst in den Hintergrund rücken und die Freude an dem was man tut wichtiger ist. Selbstverwirklichung und genug Freizeit sind weitere wichtige Faktoren die die Generation Y prägen, hierbei handelt es sich um die sogenannte Work-Life-Balance. All dies ist letztendlich durch den demografischen Wandel möglich geworden, der diese Generation erheblich geprägt hat. Im Jahr 2016 waren 15,65% der Gesamtbevölkerung in Deutschland Millenials (vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Maslowsche Bedürfnispyramide

Die Maslowsche Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow ist eine sozialpsychologische Theorie. Hiernach werden menschliche Bedürfnisse und Motivationen kategorisiert und eingeordnet. Diese sind sehr allgemein beschrieben, denn so können sie auf jeden angewendet werden. Die Pyramide hat fünf Stufen und nur wenn eine Stufe erreicht wurde, kann die nächste Stufe erreicht werden. Je höher man steigt, desto weniger wichtig werden die Bedürfnisse für das Überleben des Individuums. Die Selbstverwirklichung steht ganz oben, denn sie kann nur vollzogen werden, wenn alle vorigen Bedürfnisse gestillt wurden. Da die Generation Y vor allem in der westlichen Welt wie bereits angesprochen sozial und wirtschaftlich bestens abgesichert ist, spielt für sie die Selbstverwirklichung eine sehr wichtige Rolle. Denn die restlichen Bedürfnisse zählen für diese Generation im Prinzip zum Alltag und müssen überhaupt nicht erst, oder nur mit relativ wenig Aufwand erreicht werden.

Eine Art der Selbstverwirklichung kann das Motorradfahren sein. Im Jahr 2017 besaßen etwa 4,3% der Frauen und 23,4% der Männer in Deutschland einen Motorradführerschein (vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/290474/umfrage/umfrage-unter-frauen-und-maennern-zum-besitz-eines-motorrad-fuehrerscheins/).

Oscar Wilde schrieb einst, Selbstverwirklichung bedeutet in der Alltagssprache die möglichst weitgehende Realisierung der eigenen Ziele, Sehnsüchte und Wünsche mit dem übergeordneten Ziel, „das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen“.

In welcher Beziehung die Big Five und Lebenswerte wie die Selbstverwirklichung zueinanderstehen und wie diese beispielsweise durch Hobbys wie Motorradfahren ausgelebt werden können, soll die vorliegende Arbeit im Folgenden nun mit Hilfe einer statistischen Auswertung des Fragebogens wissenschaftlich belegen.

2.2 Forschungsfragestellungen und Hypothesen

Die Forschungsfragen des Themas 11 lauten:

1. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit und dem Lebenswert (Selbstverwirklichung)?
2. In welchem Ausmaß eignet sich die Persönlichkeit zur Vorhersage des Lebenswerts (Selbstverwirklichung)?
3. Inwieweit treten Unterschiede zwischen Motorradfahrer*innen und Nichtmotorradfahrer*innen auf hinsichtlich der Persönlichkeit und des Lebenswerts (Selbstverwirklichung)?

Aus den drei Forschungsfragen leiten sich jeweils die Hypothesen ab:

Hypothese 1: „Die Persönlichkeit und der Lebenswert (Selbstverwirklichung) stehen in Zusammenhang.“ Ich denke, dass durchaus ein Zusammenhang dieser beiden Variablen bestehen kann. So sind zum Beispiel Personen mit einer höheren Offenheit wissbegieriger und experimentierfreudiger bei neuen Erfahrungen als Personen mit einer niedrigen Offenheit, welche eher konservativ sind und auf alt bewährtes setzen.

Hypothese 2: „Das Ausmaß der Persönlichkeit eignet sich zur Vorhersage des Lebenswerts (Selbstverwirklichung).“ Inwieweit sich das Ausmaß der Persönlichkeit wirklich zur Vorhersage des Lebenswerts eignet lässt sich meiner Meinung nach nur schwer sagen.

Hypothese 3: „Es treten Unterschiede hinsichtlich der Persönlichkeit und des Lebenswerts (Selbstverwirklichung) zwischen Motorradfahrer*innen und Nichtmotorradfahrer*innen auf.“ Das statistische Bundesamt nennt in der Unfallstatistik für 2017 insgesamt 113.099 getötete und verletzte Motorradfahrer mit amtlichen Kennzeichen und Versicherungskennzeichen im Alter von 18 bis 35 Jahren. Davon waren 60.238 männliche und 52.858 weibliche Motorradfahrer (vgl.https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/UnfaelleZweirad5462408177004.pdf?__blob=publicationFile; Seite 14). Das bedeutet der männliche Anteil beträgt etwa 53,26% und der weibliche 46,74%. Insofern kann gesagt werden, dass zumindest die Unfallstatistik beweist, dass bei männlichen Fahrern ein höheres Unfallrisiko besteht und dadurch die Risikobereitschaft bei Männern wohl höher ist. Ob dies von der vorliegenden Arbeit bestätigt werden kann, wird sich in den nächsten Kapiteln zeigen.

3. Methode

3.1 Stichprobe (Ergebnisse der Häufigkeitsverteilung demografischer Daten)

Der Zeitraum der Datenerhebung war vom 18.06.2018 bis 15.07.2018. Die Testgruppe waren deutsche und deutsche Motorradfahren*innen von 18 bis 38 Jahren. Der Mittelwert lag bei 24,93 Jahren und die Standardabweichung bei 3,740.

In der Gruppe 3 wurden insgesamt 138 gültige Fragebogen ausgewertet (N=138). Davon waren 121 Teilnehmer aus Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 8 Teilnehmern, Baden-Württemberg, Berlin und Niedersachsen mit jeweils zwei Teilnehmern und Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit je einem Teilnehmer. Des Weiteren waren von den 136 Befragten 70 Männer (50,7%), 66 Frauen (47,8%) und zwei fehlende Angaben (1,4%). 40 davon waren Motorradfahrer*innen und 98 keine Motorradfahrer*innen. Die Mehrheit der Teilnehmer war in Vollbeschäftigung (Festanstellung N=69; Berufsausbildung N=8) gefolgt von 39,1% Studenten (N=54), einigen geringfügig Beschäftigten (N=4) und anderen Beschäftigten (N=3). Die anderen Beschäftigungen teilen sich wiederum in Gymnasium, Mutterschaft und Selbstständigkeit mit jeweils N=1 auf.

Bei der Branchenzugehörigkeit gaben 16,7% (N=23) an im Dienstleistungsgewerbe tätig zu sein. Einige weitere Branchen waren Baugewerbe mit 6,5% (N=9) Finanz- und Versicherungsbranche, sowie öffentlicher Sektor mit jeweils 5,8% (N=8). Insgesamt gaben lediglich 58,7% eine Branche an (N=81), 41,3% dagegen keine (N=77).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Alle Variablen

3.2 Messinstrumente

Die Daten des Fragebogens wurden mittels empirisch quantitativer Forschung ermittelt und ausgewertet. Hierfür sollten die Befragten einen Fragebogen online einzeln ausfüllen. Die Fragen wurden geschlossen gestellt um präzisere Antworten und eine bessere Vergleichbarkeit zu erhalten. Die soziodemografischen Items Teil 1 lauteten Wohnort, Geschlecht, Beschäftigung, Branche, Studienrichtung, Alter.

Zudem wurden die Personen gefragt, ob sie Motorrad Fahren oder nicht, ob und welche Hobbys sie haben. Bei den Hobbys im soziodemografischen Teil 2 wurden hauptsächlich sportliche Aktivitäten vorgegeben. All diese Items wurden selbst erstellt.

Auf die Frage: „Welche Werte und Ziele sind ihnen im Leben wichtig?“ gab es die Items Familie; Gesundheit; Reisen; Selbstverwirklichung; Verantwortung; Nachhaltigkeit; Vertrauen; Engagement; Treue; Eigenständigkeit; Flexibilität; Herausforderung; Individualismus und Unabhängigkeit zur Auswahl. Diese Frage konnte mit den Skalenwerten 1 = Trifft überhaupt nicht zu; 2 = Trifft nicht zu; 3 = Trifft eher nicht zu; 4 = Weder noch; 5 = Trifft eher zu; 6 = Trifft zu; 7 = Trifft voll und ganz zu; 8 = Weiß nicht / Keine Angabe beantwortet werden.

Die Items wurden aus einer ISM-Studie angepasst und erweitert (vgl. http://www.kienbauminstitut-ism.de/fileadmin/user_data/veroeffentlichungen/kienbaum_institut_ism_studie_absolventen_08_2015.pdf).

Die Frage: „Inwieweit können Sie sich für bestimmte Eigenschaften begeistern?“ wurde ebenfalls mit den eben genannten Skalenwerten beantwortet. Im Zusammenhang mit der Selbstverwirklichung liegt der Fokus auf Begriffen wie „Abenteuer“, „Freiheit“, oder „Risikofreudigkeit“. Diese Items wurden selbst erstellt.

Die Big Five wurden mit der Frage: „Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Sie zu?“ gemessen. Bei der Offenheit1 gab es hier zum Beispiel das Item: „Ich habe nur wenig künstlerisches Interesse.“ und bei der Extraversion2: „Ich gehe aus mir heraus, bin gesellig.“ Die Antwortmöglichkeiten waren hier ebenfalls als Skalenwert vorgegeben und die Items von Rammstedt, B, & John, O. P. (2007) übernommen.

Bei der Frage: „Wie wahrscheinlich es ist, dass sie bestimmte Aktivitäten ausüben beziehungsweise Verhaltensweisen aufzeigen?“ konnte wieder mit dem Skalenwert beantwortet werden. Items wie: „Ein Sportflugzeug steuern.“ oder „ein Motorrad fahren, ohne einen Helm zu tragen.“ standen dabei zu Auswahl. Übernommen wurde diese von Blais, A.-R. & Weber, E. U. (2006)

Die Skalenwerte dienten ebenfalls als Antwort bei der Frage: “Bitte geben Sie an, wie stark die folgenden Adjektive auf Sie persönlich zutreffen.“ Mit angepassten Items von Gough, H. G. (1979).

Das Cronbachs Alpha nach Lee Cronbach ist eine Maßzahl für die interne Konsistenz einer Skala und das Ausmaß in dem die Fragen der Skala in Beziehung stehen (vgl. Cortina, Jose, M., 1993). Einige der Werte liegen unter 0,5. Wenn die Werte unter α < 0,5 liegen ist dies schlecht. Lediglich die Offenheit mit 0,530 und die Extraversion mit 0,738 sind größer als 0,5, was ein akzeptables Ergebnis ist (vgl. Darren, G., Mallery, P. (2002)). In der Ausgabedatei sind die Daten auf Seite 16-26 zu finden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Offenheit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Gewissenhaftigkeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4: Extraversion

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5: Verträglichkeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 6: Neurotizismus

[...]

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit und Lebenswert im Hinblick auf Motorradfahren
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
2,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V514919
ISBN (eBook)
9783346119513
ISBN (Buch)
9783346119520
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Statistik, angewandte Statistik, Anaylse, Auswertung, Fragebogen, empirische Forschungsmethoden, Studienarbeit, Wirtschaftspsychologie, Hochschule für angewandtes Management, Hypothesen, Generation Y
Arbeit zitieren
Matthias Meyer (Autor:in), 2018, Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit und Lebenswert im Hinblick auf Motorradfahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514919

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