Kinder und Medien - Zur Psychologie der Medienerziehung


Hausarbeit, 2006

14 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen
2.1 Alter eines Kindes
2.2 Definition Medien
2.3 Psychologie – was ist das ?

3. Medienerziehung
3.1 Einordnung der Medienerziehung
3.2 Medienerziehung im engeren Sinne
3.2.1 Erziehung zur reflektierten Mediennutzung
3.2.2 Erziehung durch die Medien selbst

4. Fernsehen
4.1 Daten und Fakten
4.2 Negative Folgen des Fernsehens
4.3 Positive Folgen des Fernsehens
4.4 Rolle des Fernsehens
4.5 Werbung
4.5.1 Funktion der Werbung
4.5.2 Werbungsformen
4.5.3 Kinder und Werbung

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Verzeichnis der Internetquellen

1. Einleitung

Das Thema meiner Hausarbeit lautet „Kinder und Medien – Zur Psychologie der Medienerziehung“. Ich habe mich für dieses Thema entschieden, weil Medien und die daraus immer mehr geforderte Medienerziehung eine immer größer werdende Rolle in der heutigen Gesellschaft spielen. Die interessante Problematik besteht darin, dass vor allem das Medium Fernsehen nicht mehr aus dem Lebensalltag wegzudenken ist. Welche Folgen dies hat und wieso Medienerziehung heute sehr wichtig ist, wird unter anderem in dieser Hausarbeit untersucht.

2. Begriffsdefinitionen

Bevor unter Punkt drei die Medienerziehung näher beleuchtet wird, müssen zuerst einmal gewisse Begriffe des Hausarbeitthemas definiert werden:

Bis zu welchem Alter wird von einem Kind gesprochen?

Was versteht man unter dem Begriff Medien?

Psychologie – was ist das?

2.1 Alter eines Kindes

Laut Definition der Kinderrechtskonvention der UNO „ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat“.[1] Im Gegensatz dazu steht im deutschen Jugendschutzgesetz unter § 1 Abs. 1 Nr. 1 eine andere Begriffsbestimmung. Im Sinne dieses Gesetzes „sind Kinder Personen, die noch nicht vierzehn Jahre alt sind“.[2] Auf dieses vorgegebene Höchstalter eines Kindes von dreizehn wird im Verlauf der Hausarbeit Bezug genommen.

2.2 Definition Medien

Medien sind Instrumente mit denen Botschaften zwischen Sender und Empfänger ausgetauscht werden können. Medien lassen sich in audiovisuelle Medien, elektronische Medien und Druckmedien (auch Printmedien) gliedern.

Alle Medien, die als Träger für das gedruckte Wort oder Bild dienen werden als Druckmedien bezeichnet. Dabei sind vor allem das Buch, die Zeitung und das Flugblatt als Beispiele zu nennen.

Medien, mit denen Schallwellen oder Bilder übertragen werden, werden als audiovisuelle Medien bezeichnet. Insbesondere gehören der Rundfunk (Radio) und das Fernsehen zu den audiovisuellen Medien, aber auch Trägermedien wie Tonträger (Schallplatte, Kassette, CD) oder Bildträger (Videokassette, DVD) können als Beispiele angebracht werden.

Mit Hilfe von elektronischen Medien können eine breite Masse Menschen schnell und einfach Informationen auf elektronischem Wege erstellen, übertragen und empfangen. Als Beispiele hierfür gelten die E-Mail als Trägermedium für Texte, Bilder und Dateien wie auch das Internet als Übertragungsmedium für E-Mails oder als Verbreitungsmedium für Html-Dokumente.“[3]

2.3 Psychologie – was ist das ?

Die Psychologie ist die Schilderung und Erforschung des menschlichen Denkens, Fühlens und Verhaltens und die innerhalb des Menschen vorgehenden Abläufe und Gesetzmäßigkeiten. Schon vor langer Zeit trugen die alten Kulturen zahlreiche Beobachtungen zusammen, um die innere Gemütslage des Menschen besser verstehen zu können. Heutzutage befasst sich die moderne Psychologie einerseits mit den Gefühlen und inneren Erlebniswelten der Erdenbewohner, andererseits mit der Erforschung, der durch die Medizin erfassbaren, körperlichen Vorgänge, z.B. Gehirnströme und Nervenspannung.[4] Die Erziehung wirkt sich auch auf die Psychologie des Menschen aus und somit auch die Medienerziehung.

3. Medienerziehung

3.1 Einordnung der Medienerziehung

Die Medienerziehung ist nach einer Darstellung von Tulodziecki, einem bekannten Professor für Allgemeine Didaktik und Schulpädagogik[5], ein Teilgebiet der Medienpädagogik, dieses wird im Folgenden veranschaulicht.

Darstellung: „Teilgebiete und Bereiche der Medienpädagogik“[6]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tulodziecki beschreibt die in der Darstellung vorhandenen Begriffe folgendermaßen:

Mit der Medienpädagogik wird die Vollständigkeit aller pädagogisch wesentlichen handlungsanleitenden Überlegungen mit Medienbezug einschließlich ihrer beweisenden bzw. theoretischen und normativen Grundlagen gemeint.

Die Mediendidaktik fasst alle Überlegungen zusammen, die sich damit befassen, wie Medien dargestellt und eingesetzt werden können bzw. sollen. Sie beschäftigt sich mit der Verwendung von Medien und Informationstechnologien in Lehr- und Lernprozessen um unterschiedlichste Sachverhalte darzustellen. Dies kann z.B. die Aufarbeitung eines Themenbereichs mit Präsentationsprogrammen sein.

In der Medienerziehung beschäftigt man sich damit, welche Ziele im Zusammenhang mit Medienfragen erreicht werden sollen und wie diese in pädagogisch angemessener Form umgesetzt werden können.

In der Medienkunde werden Überlegungen dargestellt, die aus technischen, organisatorischen, rechtlichen, ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen und Voraussetzungen für medienpädagogisches Handeln resultieren.

Medienforschung umfasst alle wissenschaftlichen Tätigkeiten mit dem Ziel, Hypothesen, beschreibende Aussagen und/oder Ziel-Mittel-Aussagen mit Medienbezug zu finden und/oder zu überprüfen sowie die Aussagen in einen logischen durchdachten Zusammenhang zu bringen.

Medientheorie ist ein System aus deskriptiven und empirisch-hypothetischen Aussagen. Das bedeutet es umfasst beschreibende, erfahrungsgemäß-annehmende Aussagen.

Medienpraxis ist das Gebiet in dem Handeln und der Bezug zu den Medien einschließlich seiner Reflexion aufeinander treffen.[7]

3.2 Medienerziehung im engeren Sinne

Medienerziehung bezeichnet das pädagogische Handeln, durch dieses sollen die Kinder zum richtigen Umgang mit den Medien angeregt werden. Das bedeutet, man will sie zu einer kritisch-reflexiven Mediennutzung erziehen. Es lassen sich dabei zwei Sichtweisen bei der Medienerziehung unterscheiden. Auf der einen Seite, die Erziehung zur reflektierten Mediennutzung und auf der anderen Seite, die Erziehung durch die Medien selbst.[8] Auf diese beiden Perspektiven soll im Folgenden näher eingegangen werden.

3.2.1 Erziehung zur reflektierten Mediennutzung

Dieses Handlungsverfahren ist bei den Menschen durch das Aufkommen der Medien zwingend notwendig geworden, denn durch die Informations- und Kommunikationstechniken wird mehr und mehr in den Produktions- und Reproduktionsbereich eingegriffen. Außerdem gehört die Sozialisation durch Medien bei Kindern und Jugendlichen zum Alltag dazu. Ein großes Ziel der Medienerziehung ist das Anlernen von Medienkompetenz. Dieses wird durch die „Verarbeitung emotionaler Medienwirkungen und medienvermittelter Informationen, Medienanalyse und Medienkritik, sinnvoller Nutzung vorhandener Medienangebote, Erfahrung alternativer Handlungsmöglichkeiten zum Medienkonsum“ sowie der „Entwicklung des intellektuellen und des sozialen bzw. moralischen Urteilsniveaus im Umgang mit Medien“ verwirklicht.[9]

Medienerziehung ist von keinem bestimmten Ort abhängig, vielmehr ist es eine Aufgabe die alle Altersklassen betrifft. Aus diesem Grund sollte sie in bestimmten Institutionen vermittelt werden.[10] Am wichtigsten sind der Kindergarten und die Schule, weil sich der betreffende Personenkreis noch in der Entwicklungsphase befindet und somit lernfähig ist, Vermitteltes gut verinnerlichen und umsetzen kann.

[...]


[1] http://www.kidweb.de/kiko.htm vom 10.01.2006

[2] http://bundesrecht.juris.de/juschg/BJNR273000002.html#BJNR273000002BJNG000100000 vom 10.01.2006

[3] http://www.medienlexikon.com/ vom 12.12.2005

[4] Bibliographisches Institut und F.A. Brockhaus AG, Duden, Das große Lexikon der Allgemeinbildung, Mannheim, 4. Auflage, 2003, S.382

[5] http://www.mediaculture-online.de/Gerhard_Tulodziecki.376.0.html vom 14.02.2006

[6] Tulodziecki, Medienerziehung in Schule und Unterricht, Bad Heilbrunn/Obb. 1989, S.22

[7] Tulodziecki, Medienerziehung in Schule und Unterricht, Bad Heilbrunn/Obb. 1989, S.21

[8] Hüther, Schorb, Brehm-Klotz, Grundbegriffe Medienpädagogik, München 1997, S. 216

[9] Tulodziecki zitiert nach Hüther, Schorb, Brehm-Klotz, Grundbegriffe Medienpädagogik, München 1997, S. 216

[10] Hüther, Schorb, Brehm-Klotz, Grundbegriffe Medienpädagogik, München 1997, S. 217

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Kinder und Medien - Zur Psychologie der Medienerziehung
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
2,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
14
Katalognummer
V64878
ISBN (eBook)
9783638575768
Dateigröße
511 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinder, Medien, Psychologie, Medienerziehung
Arbeit zitieren
Stephan Kleye (Autor), 2006, Kinder und Medien - Zur Psychologie der Medienerziehung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/64878

Kommentare

  • Gast am 2.7.2010

    Sorry, ich verstehe die Note garnichtTeilweise ganze Kapitel ohne Quellenangabe.
    unsachlich in ICH-Form geschrieben..Für meine Hausarbeit somit unbrauchbar

Im eBook lesen
Titel: Kinder und Medien - Zur Psychologie der Medienerziehung



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