Nonverbale Kommunikation


Hausarbeit, 2005
10 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung - Kommunikation

2. Aspekte nonverbaler Kommunikation
2.1 Definition
2.2 Bedeutung der nonverbalen Kommunikation
2.3 Grundlagen der nonverbalen Kommunikation
2.3.1 Gesichtsausdruck
2.3.2 Blick
2.4 Deutung der nonverbalen Kommunikation

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis
4.1 Bücher
4.2 Internetquellen

1. Einleitung - Kommunikation

„Unter Kommunikation wird der Austausch von Informationen oder Botschaften zwischen zwei oder mehreren Lebewesen verstanden.“1 Jedes Verhalten hat wieder Verhalten zur Folge, nach der Aktion kommt es zur Reaktion und alles was wir tun, hat damit Mitteilungscharakter. Man kann sich also nicht nicht verhalten und so kommt Paul Watzlawick, ein Kommunikationstheoretiker, zur Folgerung, dass es unmöglich ist, nicht zu kommunizieren.2 Daraus ist zu schließen, dass Menschen immer sprechen, einerseits verbal mit ihren Worten, andererseits nonverbal mit ihrer Körpersprache. Die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation wird von den meisten Menschen unterschätzt. Wenn die Sprache nicht benutzt wird, spricht der Körper. Er ist niemals stumm.3 Gedanken, Stimmungen und auch Gefühle werden mit Hilfe von Signalen des Körpers ausgedrückt.4

Da nichtsprachliche Verständigung in unserem alltäglichen Tun ununterbrochen auftritt, ist es wichtig, die verschiedenen Signale zu erkennen und zu verstehen, um kommunikative Situationen und Handlungen besser einschätzen zu können.

Auf die nonverbale Kommunikation wird nun im Folgenden näher eingegangen.

2. Aspekte nonverbaler Kommunikation

2.1 Definition

„Als nonverbale Kommunikation wird der Teil der menschlichen Kommunikation bezeichnet, der sich averbal, also nicht nach den konventionalisierten Regeln einer gesprochenen Sprache ausdrückt.“5

2.2 Bedeutung der nonverbalen Kommunikation

Schon lange bevor der Mensch sich verbal äußern konnte, gab es nonverbale Kommunikation. Diese ist somit die älteste Form zwischenmenschlicher Verständigung. Auch Neugeborene und Kleinkinder drücken sich überwiegend mit Hilfe der Körpersprache aus.6

Menschen senden nonverbale Signale bewusst und unbewusst aus. Wenn Botschaften des Körpers spontan ausgelöst werden, entspringen sie dem Unterbewusstsein.7 Jedes Signal sendet Informationen der handelnden Person an die Umwelt. Es werden dabei emotionale Zustände übermittelt, ebenso Einstellungen in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen, aber auch gerade Gesagtes wird durch die Körpersprache zusätzlich kommentiert.

Der Körper lügt nicht. Die Körpersprache verrät Empfindungen, die Menschen geben sich preis und damit erleben wir nonverbale Kommunikation abbildhaft und unmittelbar. Vor allem ist sie schwieriger zu interpretieren als die verbalen Kommunikation, da die Bedeutung von Worten einfacher zu entschlüsseln ist. Das Gesagte ist für uns relativ gut steuerbar. Im Gegensatz dazu sind unsere nonverbalen Signale nur zu einem gewissen Teil von uns direkt beeinflussbar. Ein großer Anteil unserer Körpersprache ist unbewusster Ausdruck der eigenen Gefühle. Der Empfänger kann diese wahrnehmen, dem Sender bleiben sie jedoch weitgehend verborgen.8

2.3 Grundlagen der nonverbalen Kommunikation

Die grundlegenden Fragen der nonverbalen Kommunikation sind:

- „Auf welche Art und Weise drücken Menschen ihre Gefühle und Stimmungen in ihrem Verhalten aus?“
- „Welche nonverbalen Verhaltensformen verwenden sie?“9

Nichtsprachliche Botschaften werden auf mehreren Informationskanälen gleichzeitig gesendet und empfangen. Wir kommunizieren gleichermaßen mit unserer Mimik und Körperhaltung, Gestik und Stimme, Kleidung und Distanzverhalten. Im Allgemeinen sind diese Botschaften auch untereinander und mit den ausgesendeten verbalen Botschaften koordiniert und stimmig. So werden nonverbale Signale je nach Situation und Wohlbefinden miteinander verknüpft.10 Nonverbale Signale können von einzelnen Körperteilen (Kopfbewegung, Gesichtsausdruck, Handbewegung) oder vom gesamten Körper (Körperhaltung, Körperbewegung) ausgehen. Hinzu kommen noch Faktoren, die die verbale Kommunikation begleiten wie der Tonfall oder das Erscheinungsbild (Kleidung, Schmuck, Frisur, Make-up) betreffen. Auch unser Blick kann differenziert gesehen werden. Wir erleben den Blick unseres Gegenüber während des Zuhörens, während des Sprechen oder Lachens. Wir nehmen die Dauer und den Blickkontakt wahr.11

Die interessantesten und wichtigsten Elemente der nonverbalen Kommunikation sind Gesichtsausdruck und Blickverhalten.

2.3.1 Gesichtsausdruck

„Gesichter sprechen Bände!“12 Vom Gesichtsausdruck gehen aufgrund seiner enormen Ausdruckskraft sehr starke körpersprachliche Botschaften aus. Das Gesicht ist der wichtigste Teil des Körpers für nonverbale Kommunikation und wird von den Beobachtern am genauesten wahrgenommen. Die Wirkung des Gesichtsausdrucks wirkt stärker als der Inhalt der Botschaft oder der Tonfall. Der Mundwinkel kann nach oben oder nach unten gezogen sein, positive bzw. negative nonverbale Signale. Nonverbale Kommunikation geschieht auch mit dem Rümpfen der Nase, mit dem unterschiedlichen Öffnen des Mundes, mit dem Spiel der Augenbrauen und mit dem Runzeln der Stirne.13

[...]


1 Anderle/Fröhler/Hacker, 1993, S. 7

2 vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Nonverbale_Kommunikation

3 vgl. http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/KommNonverbale.shtml

4 vgl. Kopp-Begusch, 2004, S. 14

5 http://de.wikipedia.org/wiki/Nonverbale_Kommunikation

6 vgl. http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/KommNonverbale.shtml

7 vgl. Blatterer/Schiexl/Pec, 1996, S. 7

8 vgl. Retter, 2002, S. 337-338 und S. 340

9 http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/KommNonverbale.shtml

10 vgl. http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/KommNonverbale.shtml

11 vgl. Retter, 2002, S. 337

12 http://www.geo.de/GEO/medizin_psychologie/psychologie/2003_09_GEO_gesicht/?linkref=geode_teaser_ related&SDSID=

13 vgl. Retter, 2002, S. 341 SS 2005 Verena Huter Seite 4

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Nonverbale Kommunikation
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Institut für Organisation und Lernen)
Veranstaltung
ABWL - Organisational Behaviour
Note
2,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
10
Katalognummer
V65861
ISBN (eBook)
9783638587785
Dateigröße
370 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine Einführung in die Welt der nonverbalen Kommunikation
Schlagworte
Nonverbale, Kommunikation, ABWL, Organisational, Behaviour
Arbeit zitieren
Verena Huter (Autor), 2005, Nonverbale Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65861

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