Die Finanzkrise Russlands - Ursachen, Verlauf und Bewältigung


Seminararbeit, 2006
25 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Von der Perestroika bis zur Krise
2.1 Von der Plan- zur Marktwirtschaft - Die Transformation
2.2 Ausbruch und Verlauf der Finanzkrise von 1998

3 Die Finanzkrise von 1998 und ihre Ursachen
3.1 Externe Ursachen
3.1.1 Der Vorläufer: Die Asienkrise
3.1.2 Der Verfall der Rohstoffpreise
3.2 Interne Ursachen
3.2.1 Die Haushaltsdisziplin - Budgetdefizit und Auslandsverschuldung
3.2.2 Das russische Bankensystem
3.2.3 Der Rubel rollt - Die russische Geldpolitik

4 Auswirkungen der Krise und ihre Bewältigung
4.1 Auswirkungen der Krise
4.2 Maßnahmen zur Bewältigung der Krise

5 Schlusswort

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Realzinssatz, Verleihzinssatz und Inflationsrate

Abbildung 2: Russland: Produktion und Export wichtiger Rohstoffe 1997

Abbildung 3: Der Haushalt der Russischen Föderation (IWF-Definition), 1995 bis 1998

1 Einleitung

Russland hat als Transformationsland eine sehr aufregende und bewegte Vergangenheit. Die ehemalige sozialistische Volkswirtschaft unter einem kommunistischen Regime beschreitet fortwährend einen steinigen Weg zu einer westlich orientierten marktwirtschaftlichen Wirtschafts- und zu einer demokratischen Staatsordnung. Dieser Weg ist ein komplizierter und langwieriger Prozess, welcher im Fall von Russland lang anhaltende und tief greifende politische und wirtschaftliche Krisenerscheinungen mit sich bringt. So erlebte Russland während seines Transformationsprozesses zwar auch zahlreiche wünschenswerte politische Reformen, welche für eine fortschreitende Demokratisierung stehen. Diesen Reformen stehen aber auch wirtschaftspolitische Entwicklungen entgegen, die nahezu zu einem endgültigen wirtschaftlichen Kollaps Russlands führten - Die Finanzkrise Russlands. Die Ursachen dieses gravierenden Zustandes sind vielfältig. Die Literatur stellt zahlreiche Korrelationen zwischen verschiedenen Ursachenherden und der Finanzkrise fest.

Im Rahmen dieser Arbeit sollen die wesentlichen Ursachen der russischen Finanzkrise, ihr Verlauf und ihre Bewältigung behandelt werden. Dafür wird zunächst für das weitere Verständnis die russische Transformationsproblematik aufgegriffen, definiert und überblicksartig beleuchtet. Anschließend folgt eine Betrachtung des Verlaufs der russischen Finanzkrise, um den Einstieg in das zentrale Kapitel dieser Arbeit zu ebnen (Teil 2). Im dritten Teil der Arbeit werden die wesentlichen Ursachen der Krise analysiert. Dabei wird zunächst die Asienkrise als ein Krisenerreger diskutiert bevor als weitere externe und nicht zu vernachlässigende Ursache der Krise die Abhängigkeit Russlands von Rohstoffexporten und damit einhergehend von ihren Weltmarkpreisen thematisiert wird. Die internen, hausgemachten Ursachen werden anschließend begutachtet. Hier werden die nicht nur durch die fehlende Haushaltsdisziplin verursachte Staatsverschuldung, die systematischen Schwächen des russischen Bankensystems und die Geldpolitik der russischen Zentralbank analysiert und als schwerwiegende Ursachen deklariert.

Nachdem neben dem Verlauf auch die Ursachen der Krise dargestellt wurden, erfolgen im vierten Teil ein Umriss auf die Auswirkungen der Krise und vor allem ein Überblick von Maßnahmen zur Bewältigung der Krise, bevor im letzten Teil der Arbeit zusammenfassend ein Ausblick für die zukünftige Krisensicherheit des russischen Finanzsystems gegeben wird.

2 Von der Perestroika bis zur Krise

Dieses Kapitel beschreibt zunächst Russlands Transformationsprozess bevor es sich dem Verlauf der russischen Finanzkrise widmet und soll somit den Leser für die Fragestellung der vorliegenden Arbeit sensibilisieren und das weitere Verständnis erleichtern.

2.1 Von der Plan- zur Marktwirtschaft - Die Transformation

Bevor die wesentlichen Ursachen der russischen Finanzkrise, sowie ihren Verlauf und ihre Bewältigung abgehandelt werden, ist es für ein grundlegendes Verständnis notwendig, zunächst die Problematik der Transformation einer Volkswirtschaft, genauer den Wechsel von einer Plan- zu einer Marktwirtschaft zu erläutern. Der Begriff Transformation (lat. = die Umformung) bezeichnet allgemein den Wandel von einer Form bzw. einer Struktur in eine andere Gestalt ohne Verlust der Substanz. Hier bedeutet Transformation speziell den Wandel von einer kommunistischen Zentralverwaltungswirtschaft zu einer Marktwirtschaft als Folge des Umwandlungsprozesses des politischen Systems. In dieser Arbeit ist die Markt- Transformation von zentralem Interesse. In der wissenschaftlichen Literatur existiert jedoch weder über den Begriff der Transformation noch über die Analysekategorien die einer Markt- Transformation zu Grunde liegen ein Konsens (vgl. Steffen 1997: 18). Unter den Begriffen Markt- oder Systemtransformation wird häufig die aus der Entscheidung zum Systemwechsel resultierende Politik zusammengefasst (vgl. Steffen 1997: 19). In Anlehnung an Steffen (1997) wird in dieser Arbeit folgende Definition für „Mark-Transformation“ zugrunde gelegt:

„“Markt-Transformation“ wird hier als ein revolutionärer politischer Prozeß der (Rück-) Verwandlung des realsozialistischen in ein kapitalistisches Wirtschafts- und Gesellschaftssystem definiert. Grundlegendes Ziel und damit Schwerpunkt dieser Politik ist die Einführung des marktwirtschaftlich organisierten Kapitalismus auf der Grundlage des Ensembles überlieferter realsozialistischer Wirtschaftselemente und -institutionen.“ (vgl. Steffen 1997: 21).

Es ist von Bedeutung, dass die Markt-Transformation, genauer die Kapitalisierung eines planwirtschaftlichen Systems eine Demokratisierung in ökonomischer und politischer Hinsicht voraussetzt. So setzte auch in Russland vor Beginn des ökonomischen Wandels zuerst eine politische Demokratisierung, im Sinne einer Umwandlung des politischen Systems nach den westlichen Prinzipien des demokratischen Pluralismus der (Parteien-) Demokratie ein1(vgl. Mkrtschjan 1996: 85). Die Ergebnisse jedes Transformationsprozesses werden wesentlich von der politischen und ökonomischen Ausgangslage des Landes, den äußeren Bedingungen und den durchgeführten Reformen bestimmt. Russland nimmt dabei hinsichtlich seiner politischen Stellung und internationalen Arbeitsteilung eine spezifische Stellung ein (vgl. Mkrtschjan 1996: 85). Für den russischen Transformationsprozess „bestand und besteht die Spezifik im isolierten Markt, in der besonderen industriellen Basis, die nur schwer umgestaltet werden kann, in der Einstellung zum Privateigentum, in der Psychologie der Bevölkerung, im Bildungsaspekt, insbesondere hinsichtlich der Kenntnisse auf dem Gebiet der Ökonomie usw.“ (Mkrtschjan 1996: 85f).

Zudem beeinflusst den Reformverlauf die Zerstörung der Produktionsbeziehungen zwischen den ehemaligen Republiken der UdSSR.

Das Kernproblem der Markt-Transformation, die in dieser Arbeit im Zentrum steht, stellt die Kapitalisierung dar. Gerade aber diese Einführung einer Marktwirtschaft führte zum Niedergang Russlands, denn dem ursprünglichen System wurde einfach ein der neoliberalen

Theorie entlehntes, in Marktwirtschaften erprobtes „Stabilisierungsmodell“

(„Schocktherapie“) aufgelegt. Dieses setzt sich aus der Kombination von drei Maßnahmen zusammen: Erstens aus der Privatisierung der staatlichen Wirtschaft, zweitens aus der Liberalisierung der Preise und des Außenhandels und drittens aus der makroökonomischen Finanzstabilisierung. Die wachstumsorientierte Umstrukturierung der ökonomischen Aktivitäten blieb dem Angebot-Nachfrage-Mechanismus des Marktes überlassen. Wirtschaftspolitisch wurde so lediglich entschieden wann und wo Rahmenbedingungen in welchem Umfang notwendig waren (vgl. Steffen 1997: 23). Diese „Schocktherapie“ hatte aber nicht die gewünschten Effekte zur Folge und der erwähnte Mechanismus griff nicht automatisch. So kam Kapital nicht in die produktivste Verwendung oder wurde Arbeit nicht nach der Kapitalverwertung honoriert. Unternehmen gelang es nicht mit den importierten Produktivitätsmaßstäben des Weltmarktes zu konkurrieren. Ihnen war es nicht möglich ihre Produkte abzusetzen bzw. erst eine profitable Menge zu produzieren (vgl. Steffen 1997: 24 f). Der gesamte produzierende Bereich der russischen Industrie entwickelte sich rückläufig. So schrumpfte von 1990 bis 1994 das Volumen der Industrieproduktion in Russland um 40% (vgl. Mkrtschjan 1996: 86f). Die ruinösen Vorzeichen waren Grund dafür, dass der russische Staatshaushalt als Überlebensquelle für staatliche und nicht-staatliche Unternehmen herhielt. Zeitgleich sinkende Steuereinnahmen belasteten diesen doppelt und wurden durch Kredite von der Zentralbank finanziert und zu günstigen Zinsen unter der Geldentwertungsrate an Unternehmen vergeben, sodass der Rubel gar nicht eine marktwirtschaftliche Geldfunktion annehmen konnte. Das Dilemma der „Schocktherapie“ ist eindeutig. Um dem Rubel die marktwirtschaftliche Geldfunktion zu gewährleisten waren höhere Zinsen und eine Haushaltskonsolidierung notwendig. Dies hätte aber entsprechend den Verlust großer Teile der Industrie zur Folge. So kann man abrundend zusammenfassen, dass mit der Markttransformation und den in diesem Zusammenhang eingeschlagenen Wegen die Wirtschaft wegen der Finanzierung durch die Zentralbank durch Inflation, wegen der Unwirksamkeit des Angebot-Nachfrage-Mechanismus im russischen Fall durch Stagnation und wegen der gesamten sich ergebenden Instabilität der Wirtschaft durch Spekulation gekennzeichnet war (vgl. Mkrtschjan 1996: 87).

2.2 Ausbruch und Verlauf der Finanzkrise von 1998

Nach dem allgemeinen Überblick über die Problematik der russischen Wirtschaftstransformation, wird nun kurz auf den Verlauf der russischen Finanzkrise eingegangen bevor im folgenden Kapitel die wesentlichen Ursachen der Krise erläutert werden.

Zum Einstieg soll an dieser Stelle auf das Jahr 1997 verwiesen werden. Die Asienkrise hatte zur Folge, dass an den Börsen dieser Welt Einbrüche zu verzeichnen waren (vgl. Abschnitt 3.1.1). So geschah es auch in Russland. Nicht nur das Verhalten der Anleger war vorsichtiger geworden. Die Emerging Markets wurden einer Neubewertung unterzogen. Die nach dem Stabilisierungsprogramm von 1995 hauptsächlich wegen der Wechselkursfixierung gestiegenen Kapitalzuflüsse gingen mehr und mehr zurück bei gleichzeitig kürzeren Kapitalbindungsdauern (vgl. Abschnitt 3.2.3). Knapp ein Jahr vor Ausbruch der Krise waren entsprechende Anzeichen der russischen Finanzkrise zu erkennen. So waren die immensen Haushaltsprobleme der russischen Regierung nicht zu übersehen. Zur Bewältigung dieser stieg die Emission an kurzfristigen Staatsanleihen enorm an und zur Abnahmesicherung dieser entsprechend auch die Zinsen (vgl. Abschnitt 3.2.1). Zusätzlich belastete die russische Wirtschaft der Verfall der Rohstoffpreise, welche deutlich an Wert verloren (vgl. Abschnitt 3.1.2). Die mit Not leidenden Krediten überhäuften Banken gerieten wegen der zunehmenden Kapitalflucht und der in der Vergangenheit für Spekulationsgeschäfte aufgebauten Fremdwährungsverbindlichkeiten, welche nicht genügend mit Eigenkapital unterlegt waren, vermehrt unter Druck (vgl. Abschnitt 3.2.2). Die Kapitalflucht aus Russland hin zu Qualität nahm verstärkt zu. Der Vertrauensverlust in das russische Finanzsystem wurde immer größer. Diese hier nur erwähnten Ereignisse hatten mit zur Folge, dass die Erwartungen einer Abwertung des Rubels stiegen, damit auch die Spekulation und entsprechend auch der Druck auf die russische Währung. Im August 1998 stellte die russische Zentralbank ihre Interventionen in Millardenhöhe am Devisenmarkt zur Stabilisierung des Rubelkurses ein und gab damit den Wechselkurs frei (vgl Abschnitt 3.2.3), was dazu führte, dass es zur Zahlungsunfähigkeit des Staates, des Bankensektors, welcher erhebliche Insolvenzquoten hatte, und damit verbunden zu einem vorübergehenden Zusammenbruch des Zahlungsverkehrssystems kam. Mit dem Ausbruch der Krise war die Schuldendienstfähigkeit Russlands verloren und Russland faktisch vom internationalen Kapitalmarkt abgeschnitten. Um diese verheerende Situation zu beseitigen wurden verschiedene Maßnahmen aufgegriffen. So wurden neben der Änderung der Wechselkurspolitik auch Schritte unternommen, welche spekulative Kapitalzuflüsse aus dem Ausland unterbinden sollten, um mehr Stabilität zu erreichen. Um dem Bankensektor eine entsprechende Erholungsphase von ihrem Liquiditätsengpass einräumen zu können und weiteren Devisenabflüssen vorzubeugen, wurde ein 90-tägiges Zahlungsmoratorium für Zins- und Tilgungszahlungen ausländischer Kreditgeber verhängt. Die in hohem Umfang ausgegebenen kurz- bis mittelfristigen Staatspapiere wurden in Anleihen mit längerer Laufzeit umgewandelt, so dass auch der Staatshaushalt eine Atempause eingeräumt wurde, um ebenso wie die Banken die Zahlungsschwierigkeiten wieder in den Griff zu bekommen. Das Bruttoinlandsprodukt nahm im Jahr der Krise deutlich ab. Die drastische Rubelabwertung hatte natürlich Wohlfahrtsverluste zur Folge, doch stärkte dieser Fakt die Exportseite. Gemeinsam mit der Erholung der internationalen Rohstoffpreise ergab sich für das Bruttoinlandsprodukt Russlands im Krisenfolgejahr ein positives Wachstum (vgl. Abschnitt 4.2).

3 Die Finanzkrise von 1998 und ihre Ursachen

Der Ausbruch der russischen Finanzkrise wird auf den August 1998 zurück datiert. Dabei herrschen unterschiedliche Auffassungen über die Ursachen der Krise. Dieser Abschnitt behandelt die wesentlichen und damit einen Ausschnitt der Ursachen der Finanzkrise Russlands. Dabei soll dem Leser verdeutlicht werden, inwiefern die nachfolgend

Literaturverzeichnis

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[...]


1An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass es für die Demokratisierung in Russland und damit über die politischen Transformations-Kriterien unterschiedliche Definitionen und Sichtweisen in der politikwissenschaftlichen Literatur gibt. Auf die politische Transformation kann jedoch in dieser Arbeit nicht ausführlich eingegangen werden (für einen allgemeinen Überblick vgl. Steffen 1997: 28ff).

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Finanzkrise Russlands - Ursachen, Verlauf und Bewältigung
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Finanzkrisen in Schwellen- und Transformationsländern
Note
2,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
25
Katalognummer
V68803
ISBN (eBook)
9783638600682
Dateigröße
481 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Aufarbeitung der Finanzkrise Russlands mit Beleuchtung der Ursachen, des Verlaufs und der Bewältigung.
Schlagworte
Finanzkrise, Russlands, Ursachen, Verlauf, Bewältigung, Finanzkrisen, Schwellen-, Transformationsländern
Arbeit zitieren
Mustafa Güventürk (Autor), 2006, Die Finanzkrise Russlands - Ursachen, Verlauf und Bewältigung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/68803

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