Journalismus - eine Profession?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Was ist eine Profession?

3. Die Debatte um das Professionalisierungskonzept

4. Schemata zur Professionalisierung
a) Goodes empirisch nachweisbare Folgen einer Professionalisierung
b) Wilenskys Stufen der Professionalisierung
c) Rühls „allgemeingültige“ Kriterien einer Profession
d) Langenbuchers Indikatoren für Professionalisierung

5. Journalismus – eine Profession?
a) Anlehnung an Wilensky
b) Die Studie von Kepplinger und Vohl
c) Der theoretische Zugang

6. Sollte der Journalismus eine Profession sein?

7. Schlussbetrachtung

8. Literatur

1. Einleitung

„Bei kaum einem Thema der […] Kommunikationswissenschaft wird dermaßen mit Nebelkerzen geworfen wie bei der Diskussion über Sinn und Unsinn journalistischer Professionalisierung“, schrieb Siegfried Weischenberg 1995 über die so genannte „Professionalisierungsdebatte“.[1] Sie entstand aus den Bemühungen, die Journalisten gegenüber äußeren Einflüssen zu stärken und ihre Handlungsweisen zu legitimieren – durch eine Professionalisierung des Journalismus. Hierbei taten sich zwei Fragen auf: Ist der Journalismus eine Profession? Sind diese „Leute“, die nicht einmal eine geregelte Ausbildung eint, „die über alles reden, weil sie nichts verstehen“[2] Professionelle? Und wenn sie es nicht sind, was muss getan werden, um den Journalismus zu mehr Professionalität zu verhelfen? Zu diesen Fragen sind zahlreiche, unterschiedlichste Überlegungen angestellt worden, von denen einige in der vorliegenden Arbeit vorgestellt werden sollen.

Erleichtert wird die Lösung des Problems auch nicht gerade dadurch, dass kein Konsens über die Bedeutung sowie den Umfang von „Profession“ existiert; dass „der sozialwissenschaftlichen Berufsforschung […] die Begriffe ,Profession‘ und ,Professionalisierung‘ alles andere denn präzise“ sind.[3]

Hier wird schnell klar, dass der Titel dieser Arbeit „Journalismus – eine Profession?“ unmöglich eindeutig beantwortet werden kann. So wird es im Folgenden bei der Präsentation verschiedener Ansichten bleiben, die schließlich in eine Art Kompromiss münden sollen.

Nach einem kurzen Definitionsvorschlag zur „Profession“ wird in dieser Arbeit ein Abriss über einige in der Debatte der Siebzigerjahre vorgebrachte Argumentationsstränge gegeben. Anschließend werden einige Schemata vorgestellt, mit deren Hilfe derer Berufe als – mehr oder weniger – professionell identifiziert werden können. Anhand eines beispielhaft herausgegriffenen Schemas wird gut ersichtlich, inwieweit der Journalismus in diesem Sinne als professionell angesehen werden kann. Im Anschluss werden die Ergebnisse einer Studie von Hans Mathias Kepplinger und Inge Vohl vorgestellt, die sich dieser Frage auf empirischer Basis nähern. Ergänzt werden soll dies durch einige theoretische Überlegungen. Abschließend soll erörtert werden, ob es überhaupt erstrebenswert ist, den Journalismus zu professionalisieren – eine Frage, die in der Professionalisierungsdebatte der Siebzigerjahre noch eher nebensächlich blieb und zu teils überraschenden Ergebnissen führt.

2. Was ist eine Profession?

An dieser Stelle liegt es nahe, zunächst einmal die Frage zu stellen, was überhaupt unter einer Profession zu verstehen ist. Die hier interessierende Bedeutung des Wortes ist eine berufssoziologische, die sich an das im angelsächsischen Sprachraum gebräuchliche Verständnis von „profession“ anlehnt. Wie später noch gezeigt werden soll, hat dieser Begriff zu viele Dimensionen, um mit wenigen Worten erfasst zu werden. Im soziologischen Standardwerk „Berufe im Wandel“ von Hans Albrecht Hesse wird „profession“, in Abgrenzung zu den „non-professions“, wie folgt definiert:

„[A] calling requiring specialized knowledge and often long and intensive preparation […], maintaining by force of organization or concerted opinion high standards of achievement and conduct, and committing its members […] to a kind of work which has for ist prime purpose the rendering of a public service.“

In jedem Fall ist eine Profession also ein Beruf, der aufwändig erlernt werden und den einmal etablierten Standard halten muss, um sein Ziel, nämlich den Dienst an der Öffentlichkeit, erfüllen zu können. Diese Grundvoraussetzungen werden voll und ganz von den klassischen Profession erfüllt: der Theologie, Jura und Medizin.

Eine andere Möglichkeit wäre, die Bedeutung des Begriffes „Profession“ historisch herzuleiten, womit gleichzeitig ein erster Lichtstrahl den Nebel der Professionalisierung zu lichten beginnt. Beispielhaft sei hier die Betrachtung von Irene Neverla zitiert, die den paradoxen Charakter von Professionen anschaulich herausstellt:

„Professionen setzen sich in zentralen gesellschaftlichen Bereichen der Moderne seit dem 19. Jahrhundert durch [und ersetzen Laienlösungen durch rationalere Expertenlösungen] . Professionalisierungen sind Symptom und Ergebnis von wachsender Ausdifferenzierung, Arbeitsteilung, Spezialisierung und Rationalisierung in einer Gesellschaft. Auch wenn die Angehörigen der klassischen Professionen zunehmend in Organisationen […] eingegliedert sind. So verbleiben sie dennoch als besondere Typen von Arbeitskräften, weil ihre Handlungsrepertoires sich gegen Standardisierung und Normierung sperren. Solche Widersprüchlichkeit der Professionalisierung ist also […] nicht bloß als zufälliges oder einzigartiges Moment speziell des Mediensystems zu verstehen.“.[4]

3. Die Debatte um das Professionalisierungskonzept

Trotz des nebelhaften Wesens von Profession und Professionalisierung herrscht, so Manfred Rühl, „überall der Wunsch oder das Bestreben vor, möglichst alle Berufe zu professionalisieren.“[5] In Bezug auf den Journalismus bedeutete dies, dass die deutsche Journalismusforschung in den Siebzigerjahren das Stigma des Journalismus, ein schlichter Anlernberuf zu sein, ablegen und ihn dem angesehenen professionellen Berufsbild der klassischen Professionen – vor allem der Mediziner, Juristen und Theologen – annähern wollte.

Dieses Konzept der Professionalisierung war von der Kommunikationswissenschaft in den Sechzigerjahren aus der Berufssoziologie, insbesondere der amerikanischen, entlehnt worden[6], die nahezu einhellig der Meinung war, dass der gesamte Arbeitsmarkt sich nach und nach professionalisiere. Bald wurde diese Ansicht speziell auf die Medienwelt übertragen und so wurde zunächst in der amerikanischen Kommunikatorforschung diskutiert, „whether journalism is a true profession or merely a craft“.[7] Diskutiert wurden in diesen Zusammenhang beispielsweise die Frage der Autonomie von Journalisten gegenüber ihren Arbeitgebern sowie die subjektive professionelle Orientierung von Journalisten.[8] Durchaus vergleichen lässt sich dieser Ansatz mit der schon früher im deutschsprachigen Raum, der noch von der zeitungswissenschaftlichen Vorstellung des Journalisten als publizistische Persönlichkeit geprägt war, geführten Diskussion: Ist der Journalismus ein reiner Begabungsberuf oder ein Beruf mit fest umrissenen, also erlernbaren Berufsmerkmalen?[9] Ist er also eine Berufung (bzw. eine „vocatio“, wie der Philosoph Georg Simmel sie nennt) oder nur eine gewöhnliche berufliche Tätigkeit (bzw. eine „occupatio“ nach Max Weber)?[10]

In den Siebzigerjahren kamen in Deutschland dann demokratietheoretische Überlegungen sowie berufspolitische Ambitionen der Journalistenverbände dazu. Es häuften sich die Bedenken auf politischer Seite, dass rechtliche Regelungen den Medien zu große Handlungsspielräume überlassen, sowie auf Medienseite, dass der Staat aber zu stark eingreife, so dass die Pressefreiheit gefährdet wird. Aus diesem Grunde forderten Berufsverbände und Kommunikationswissenschaftler die Entwicklung einer eigenen Berufsethik, um den Journalismus zu professionalisieren und damit weniger angreifbar zu machen. Damit verbunden waren demokratietheoretische Überlegungen über eine verpflichtende, wissenschaftlich fundierte Ausbildung für alle Journalisten– die ein typisches Merkmal von Professionen ist, wie später noch erläutert werden soll. Gerade diese einheitliche Ausbildung sollte die Qualität des Journalismus verbessern, spezifische Fachkompetenz sowie ein anerkanntes Standesrecht schaffen und dadurch den Journalisten Autonomie gegenüber politischen und wirtschaftlichen Interessen verschaffen.[11]

Besonders hervorgetreten sind in der Diskussion unter anderen Ilse Dygutsch-Lorenz, Kurt Koszyk, Wolfgang R. Langenbucher, Jörg Aufermann und Ernst Elitz.[12] Vor allem Koszyk und Langenbucher waren dabei bestrebt, mit dem Professionalisierungsansatz ihre Vorstellung einer hochschulgebundene Journalistenausbildung zu legitimieren. Von Hochschulen, die Interesse an der Einführung berufsbezogener Studiengänge zeigten, wurde dieser Standpunkt verständlicherweise durchaus positiv aufgenommen, was zu einer – zumindest teilweise – erfolgreichen praktischen Umsetzung der theoretischen Bemühungen führte: „Die einschlägigen Studiengänge an den Universitäten und später an den Akademien boomten. Ausbildung und Weiterbildung für den Journalismus gilt heute als arrondiertes Feld.“[13]

Bezüglich der einheitlichen Journalistenausbildung manifestierte sich allerdings auch eine Gegenposition gegen eine „legitimistische“ Journalismus-Forschung, die der Journalist und Kommunikationswissenschaftler Achim Baum später in seiner Dissertation scharf kritisierte: „Anders als die funktionalistische Redaktionstheorie, die sich den Problemen der Professionalisierungsdebatte möglichst elegant zu entziehen versuchte, begann die Karriere der legitimistischen Journalismusforschung erst mit diesem Thema.“ Vor allem die Vertreter der „Mainzer Schule“ – unter anderen Elisabeth Noelle-Neumann, Hans Mathias Kepplinger, Wolfgang Donsbach, Renate Köcher – hätten den normativen Hintergrund der Diskussion um eine wissenschaftliche Festschreibung journalistischer Ethik genutzt, „um gegen den Eigensinn journalistischer Praxis zu polemisieren“[14], sich also vehement gegen eine praxisbezogene Ausbildung um ihrer selbst Willen zu positionieren. So wirft Baum beispielsweise Donsbach vor, er habe „die Rechtfertigung einer rein ,technokratisch‘ orientierten Journalistenausbildung, die nicht nur in Mainz unter dem Verdacht stand, allein dem ,Verlegerinteresse‘ zu dienen, […] zum ,Legitimationsdefizit‘ des Journalismus ummünzen und damit auf die Praxis abwälzen“[15] wollen. Baum bezieht sich in seinen Ausführungen auf die Arbeit des Soziologen M. Rainer Lepsius, vor allem aber auf die Bemerkungen von Lepsius’ Vorbild Max Weber zu den Grundlagen einer journalistischen Berufsethik in seinem Vortrag „Politik als Beruf“ von 1919[16], die hier beide später noch zur Sprache kommen sollen.

Völlig quer zur Professionalisierungsdebatte liegt die These des Hamburger Soziologen Jürgen Prott, dass der Journalismus nicht einem Prozess der Professionalisierung, sondern, ganz im Gegenteil, der Entprofessionalisierung unterliege. Die Ursachen sieht er neben der „strukturellen Dauerkrise des ganzen Wirtschaftszweiges“ und der„bei jüngeren Journalisten immer fragwürdigeren Berufsethik“[17] gerade in der ökonomisch-technologischen Weiterentwicklung, die auf den ersten Blick ja für die Professionalisierungsthese sprechen. Mittlerweile scheint diese These durch technische, ökonomische und inhaltliche Entwicklungen bestätigt: So übernehmen Journalisten immer mehr nicht-journalistische Tätigkeiten wie Layout oder Anzeigenakquisition, wird immer mehr nicht oder kaum ausgebildetes Personal eingesetzt, etwa beim Lokalradio, werden Berichterstattungsmuster immer mehr aufgeweicht, wie beispielsweise beim „Infotainment“.[18]

So wurde das Professionskonzept als wissenschaftliches Konzept denn auch bald zu Grabe getragen, vielleicht wegen dieses Abrückens von der Professionalisierungsthese an sich, vielleicht aufgrund der Unmöglichkeit eines Konsenses – oder vielleicht weil grundlegende Merkmale einer Profession einfach nicht auf den Journalismus passen wollten, wie im Folgenden deutlich werden soll.

4. Schemata zur Professionalisierung

Schon vor der Professionalisierungsdebatte sind Soziologen der Frage nachgegangen, welche Aspekte eine Profession ausmachen oder, von der anderen Seite betrachtet, welche Hürden ein Beruf nehmen muss, um zur Profession zu werden. Im Laufe der Fünfziger- bis Siebzigerjahre sind so eine ganze Reihe von Schemata entstanden, deren Bestandteile zum Großteil deckungsgleich sind, die aber gleichzeitig je eigene Besonderheiten aufweisen, auf die im Folgenden nach der zusammenfassenden Vorstellung des einzelnen Schemata in chronologischer Reihenfolge jeweils hingewiesen werden soll.

a) Goodes empirisch nachweisbare Folgen einer Professionalisierung

Der Soziologe William J. Goode machte sich schon 1957 Gedanken über gesellschaftliche Kleingruppen sowie deren Beziehungen zur Gesamtgesellschaft – ein bis dato „wenig entwickeltes Theoriestück der Soziologie. Goode beschäftigt sich vor allem mit „professionelle Primärgruppen“ – als Beispiel nennt er die Berufsgruppe der Ärzte – und stellt Kriterien individuellen Berufshandelns auf, die eine solche Gruppe ausmachen: Sie ist gekennzeichnet durch eine gemeinsame berufliche Identität, gemeinsame Wertvorstellungen, eine übereinstimmende Rollendefinition sowie eine gemeinsame „Sprache“, die Laien nur begrenzt zugänglich ist. Sie kontrolliert das Handeln ihrer Mitglieder sowie die Selektion und den beruflichen Sozialisationsprozess des professionellen Nachwuchses und grenzt sich deutlich von der sozialen Umwelt ab. Einmal Mitglied geworden, verlassen nur wenige die Gruppe wieder.[19]

b) Wilenskys Stufen der Professionalisierung

Harold L. Wilensky erweiterte solche theoretischen Ausführungen um eine empirische Dimension. Er untersuchte 1964 die Professionalisierung von 18 Berufen und erstellte auf dieser ein typisches Ablaufschema der Professionalisierung, anhand dessen man in einer Momentaufnahme einzelne Berufen entweder den Professionen zuordnen kann oder nicht. Dieses Schema wurde zur Grundlage für viele spätere Überlegungen zum Professionalisierungskonzept

„1. Zunächst wird eine Tätigkeit zu einem Ganztagsberuf, der seinen spezifischen Arbeitsbereich abzustecken beginnt.
2. Die ersten, die die neue Technik beherrschen oder der den Beruf tragenden Bewegung angehören, beginnen, sich um Nachwuchs zu kümmern und richten Ausbildungsschulen ein. Werden diese nicht gleich als Teil von Universitäten gegründet, so erreichen die den akademischen Status in der Regel nach zwei oder drei Dekaden.
3. Die Lehrer dieser Schulen und andere Aktivisten des Berufs organisieren sich zunächst in lokalen, aber schon bald auch in nationalen Verbänden – entweder durch Umwandlung bereits bestehender Gruppierungen oder durch Neugründungen.“
4. Erst dann wird die staatliche Lizenzierung des Berufsmonopols erreicht;
5. und am Ende des Prozesses kommt es zur Neuformulierung der Berufsregeln und deren Zusammenfassung zu einer förmlichen ,Ethik‘.“[20]

1972 veröffentlichte Hans Albrecht Hesse ein sehr ähnliches, allerdings in 18 Unterkategorien aufgesplittetes Schema zur Unterscheidung von professionellen und nicht-professionellen Berufsgruppen. Auch er hebt die Organisation in einem Berufsverband mit eigener Disziplinargewalt und großem Einfluss auf den Berufszugang ebenso hervor wie die Verpflichtung zu bestimmten Verhaltensregeln und einer theoretisch fundierten sowie möglichst lang dauernden Ausbildung.[21] Hesse führt sein Schema allerdings nicht – zumindest nicht explizit – auf das Wilenskys zurück, sondern bezeichnet es als ein Konglomerat der Definitionen von „profession“ in der angelsächsischen Literatur. Besonders bezieht Hesse auf einen Katalog von A. M. Carr-Saunders und P. A. Wilson, der fast einhundert „professions“ – inklusive „semi-professions“, „would-be-professions“ und „marginal professions“ – auflistet. Darunter befinden sich bemerkenswerterweise auch, so die Übersetzung von Hesse, „Autor“, „Schriftleiter“, „Redakteur“, „Journalist“ und „Reporter“.[22]

[...]


[1] Weischenberg, Siegfried: Journalistik. Band 2: Medientechnik, Medienfunktionen, Medienakteure. Opladen 1995, S. 497.

[2] Schumpeter, Joseph Alois: Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie. München 1972, S. 237.

[3] Rühl, Manfred: Theorie des Journalismus. In: Burkart, Roland, Hömberg, Walter (Hrsg.): Kommunikationstheorien. Ein Textbuch zur Einführung. Wien 1992, S. 125.

[4] Neverla, Irene: Die verspätete Profession. Journalismus zwischen Berufskultur und Digitalisierung. In: Duchkowitsch, Wolfgang / Hausjell, Fritz / Hömberg, Walter / Kutsch, Arnulf / Neverla, Irene (Hrsg.): Journalismus als Kultur. Analysen und Essays. Opladen 1998, S. 56.

[5] Vgl. Rühl 1992, a. a. O., S. 125.

[6] Vgl. Arbeitsgemeinschaft für Kommunikationsforschung (Hans-Jürgen Weiß u. a.): Synopse: Journalismus als Beruf. München 1977, S. 58.

[7] McLeod, Jack / Hawley, Searle E.: Professionalization among Newsmen. In: Journalism Quarterly, 41. Jg. 1964, H. 4, S. 529.

[8] Vgl., ebd., S. 530ff.

[9] Vgl. Arbeitsgemeinschaft für Kommunikationsforschung 1977, a. a. O., S. 60.

[10] Vgl. Stalmann, Reinhart: Über die Professionalisierungstendenzen bei den Pressejournalisten der Bundesrepublik Deutschland. Zürich 1974, S. 36.

[11] Vgl. Neverla 1998, a. a. O., S. 55.

[12] Vgl. Dygutsch-Lorenz, Ilse: Professionalisierung, Mobilität und Sozialisation. Empirische Befunde über eine Rundfunkanstalt. In. Rundfunk und Fernsehen, 20. Jg. 1972, H. 2, S. 138-158; Koszyk, Kurt: Professionalisierung durch Wissenschaft. Journalistenausbildung zwischen Berufung und Beruf. In: aus politik und zeitgeschichte, 24. Jg. 1974, H. 24, S. 27-37; Langenbucher 1974, a. a. O. sowie Aufermann, Jörg / Elitz, Ernst (Hrsg.): Ausbildungswege zum Journalismus. Bestandsaufnahme, Kritik und Alternativen der Journalistenausbildung. Opladen 1975.

[13] Vgl. Neverla 1998, a. a. O., S. 55. Letzteres mag grundsätzlich richtig sein, gilt jedoch nur mit Einschränkungen, da der Journalismus auch heute durch einen extrem freien Berufszugang gekennzeichnet ist.

[14] Baum, Achim: Journalistisches Handeln. Eine kommunikationstheoretisch begründete Kritik der Journalismusforschung. Opladen 1994, S. 208.

[15] Ebd., S. 235.

[16] Vgl. Weber, Max: Politik als Beruf. Berlin 1964, S. 30ff.

[17] Prott, Jürgen: Bewusstsein von Journalisten. Standesdenken oder gewerkschaftliche Solidarisierung? Frankfurt 1976, S. 373.

[18] Vgl. Weischenberg 1995, a. a. O., S. 506.

[19] Vgl. Luckmann, Thomas / Sprondel, Walter Michael (Hrsg.): Berufssoziologie. Köln 1972, S. 157f.

[20] Ebd., S. 202ff.

[21] Vgl. Hesse, Hans-Albrecht: Berufe im Wandel. Ein Beitrag zur Soziologie des Berufs, der Berufspolitik und des Berufsrechts. Stuttgart 1972, S. 50.

[22] Ebd., S. 38 ff. Vgl. dazu auch Carr-Saunders, A. M. / Wilson, P. A.: The Professions. Oxford 1933.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Journalismus - eine Profession?
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
1,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
23
Katalognummer
V69277
ISBN (eBook)
9783638621847
Dateigröße
449 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Journalismus, Profession
Arbeit zitieren
Juliane Matthey (Autor), 2004, Journalismus - eine Profession?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/69277

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Journalismus - eine Profession?



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden