Einwanderung und Multikulturalismus in Kanada und Deutschland

Ist Kanada eine Orientierung für Deutschland?


Seminararbeit, 2005
34 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1.Kanada – Land der Siedler und Einwanderer
1.1 Phasen der Migration
1.1.1 Die Sonderstellung der Flüchtlinge
1.1.2 Einwanderung in Kanada
1.2 Canadian Multiculturalism
1.2.1 Historische Entwicklung des Multikulturalismus
1.2.2 Einstellung zum Multikulturalismus in Kanada

2 Deutschland – unerklärtes Einwanderungsland?
2.1 Einwanderungsphasen
2.1.1 Asyl- und Flüchtlingspolitik
2.1.2 Ethnische Einwanderung in Deutschland
2.1.3 Einbürgerung, Einwanderung und Integration
2.2 Multikulturalismus in Deutschland
2.2.1 Einstellungen zum Multikulturalismus in Deutschland

3 Orientierungshilfe Kanada?

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Multikulturalismus, Einwanderung, Integration; das sind die wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Deutschland ist de facto seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland, trotz größtenteils gegenteiliger Politik, und aus demographischen wie auch ökonomischen Gründen auf Einwanderung angewiesen. Wahrnehmung und Realität des Multikulturalismus sind dessen ungeachtet jedoch weit entfernt von einer auch nur annähernden Übereinstimmung.

Die Geschichte einer Nation bildet die Basis für viele Sichtweisen von kontroversen Diskussionsthemen, wie sie Einwanderung und Multikulturalismus darstellen. Das Multikulturalismus ein solches Reizwort in Deutschland ist, liegt, neben der (bundes)deutschen Geschichte, vor allem in der Integrationsfähigkeit Deutschlands, die auf das Engste mit Einwanderungs- und Integrationspolitik der Bundesregierungen in der Vergangenheit wie auch der Gegenwart verbunden ist. Die Politik eines Landes kann die Meinung, Stimmung und die Einstellung der Gesellschaft in verschiedensten Themen auf vielfältige Weise beeinflussen. Auch auf die Diskussion des Multikulturalismus kann Einfluss genommen werden. Aber wie muss Politik gestaltet sein, um Einwanderung als nützlich, vorteilhaft und förderlich erkennbar zu machen? Gibt es vielleicht ein Modell, an dem man sich orientieren kann?

Multikulturalismus wird seit den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum Teil hochpolemisch diskutiert. Alf Mintzel, der 1997 ein umfangreiches Werk zu diesem Thema veröffentlichte, spricht von einer Flut von Schriften, mit ständig neuen Publikationen, die fast unüberschaubar geworden sind[1]. Viele Wissenschaftler und Publizisten habe sich eingehend mit dem Thema Multikulturalismus beschäftigt, ohne einen einheitlichen Konsens zu erreichen. Es ist nicht möglich im Unfang dieser Arbeit diese analytischen Positionen, Perspektiven und politischen Optionen erschöpfend oder gar die Lösung der Kontroverse aufzuzeigen.

Mit Hilfe von Alf Mintzel, Patrick M. Crowley, Marc Leman, Hainer Geißler und vielen anderen soll hier ein Blick auf den Umgang mit Einwanderung und Multikulturalismus geworfen werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es über den Tellerrand zu schauen, und den Blick ins Ausland, nach Kanada zu lenken.

Kanada ist eine Nation von Einwanderern gegründet und hat die längste Geschichte eines aktiven Multikulturalismus, einhergehend mit einer institutionalisierten Multikulturalismuspolitik, die sich auf alle Institutionen des Staates bezieht. Kanadas Multikulturalismuspolitik hat das ehrgeizige Ziel den Probleme und Fragen eines integrativen Zusammenlebens verschiedener Ethnien und Kulturen konstruktiv zu begegnen. Und dies in kulturellen, sozialen, politischen und ökonomischen Bereichen.

Diese zentrale Frage, ob Kanada ein Beispielmodell für Deutschland sein kann, soll durch eine, dem Umfang der Arbeit angemessene Darstellung der Entwicklung des Multikulturalismus in Kanada und der Einwanderungslandschaft in Deutschland, beantwortet werden.

Zunächst wird die geschichtliche Entwicklung, mit den Phasen der Einwanderung und somit der Entwicklung der Multikulturalismuspolitik ausführlich beschrieben, da sie ein zentraler Aspekt für das Verständnis diese Entwicklungen ist. Darauf folgend wird der kanadische Multikulturalismus vorgestellt, sowie Einstellungen zu dieser Philosophie und Politik.

Um den Vergleich zu ermöglichen soll auch für Deutschland die Einwanderung im historischen Kontext dargestellt werden. Als Spiegelbild soll hier ebenfalls der Begriff des Multikulturalismus nach deutschen Definitionen, sowie die Politik und, kurz, die Stimmung der Bevölkerung dargelegt werden.

Zum Ende soll der Vergleich dieser beiden Nationen die Frage klären, ob Kanada Modellcharakter für Deutschlands Immigrations-, Integrations- und vielleicht zukünftigen Multikulturalismuspolitik hat.

1.Kanada – Land der Siedler und Einwanderer

Die Kanadische Bevölkerung teilt sich in vier Gruppen: In Abfolge ihrer Einwanderung sind das die Ureinwohner, Indianer, Inuit und Metis, die unter den Begriff der „Ersten Nation“ fallen, danach die „Chartergroups“, die Gründernationen der Anglo- und Frankokanadier, die später eingewanderte „Dritte Kraft“ der europäischen Einwanderer und letztlich die „sichtbaren Minderheiten“ aus den Ländern der Dritten Welt.[2]

Zu Gründerzeiten war Kanada zu 60% Englisch und 30% Französisch, 1996 wurde zumindest eine ethnische Herkunft anders als britisch, französisch und kanadisch von 44% der Bevölkerung gemeldet. 11,2% der Bevölkerung identifizieren sich mit einer sichtbaren Minderheit.[3] Etwa jeder fünfte ist nicht in Kanada geboren. 2001 stammte noch ein gutes Drittel aus rein britischen, französischen oder „kanadischen“ Familien. 54 Prozent der Bevölkerung stammen mittlerweile aus gemischten Familien.[4] Kanada ist in jeder Hinsicht eine Einwanderergesellschaft.

1.1 Phasen der Migration

Von 1946 bis1962 konzentriert sich Kanada auf die Aufnahme von Einwanderern die der Wirtschaft des Landes nützlich sind, und die den essentiellen „Weißen Europäischen Charakter“ der Bevölkerung nicht ändern.[5] McKanzie King[6] reflektierte die allgemeine kanadische Stimmung, als er aussprach, dass die kanadischen Bürger keine Veränderung des fundamentalen Bevölkerungscharakters auf Grund von Massenimmigration wünschen.[7]

Gleichzeitig sah er aber auch die ökonomische Notwendigkeit der Immigration aus pragmatischer Sicht; wollte Kanada im Hinblick auf die Vereinigten Staaten wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit garantieren, musste der Staat Einwanderung fördern.[8] Spätestens jedoch seit den 1960er Jahren wurde der Gedanke, dass staatlich gesteuerte Einwanderung für die Zukunft des Landes notwendig war, zum Prinzip.[9]

Kanada gab in der zweiten Phase von 1962 bis 1978 seine ausschließende, diskriminierende Immigrationspolitik auf und wurde eines der ersten Länder die ihre „Weiße Immigrationspolitik“ in eine nicht rassistische Politik änderte. Die Ablehnung der Rassenpolitik Nazi-Deutschlands erzeugte in der Bevölkerung eine tolerante Einstellung gegen Immigranten. Auch die positive wirtschaftliche Lage spielt eine große Rolle in dieser Entwicklung.[10]

In dem Einwanderungsgesetz von 1967 wurden Einwanderer in drei Gruppen identifiziert: Familienangehörige, Flüchtlinge und unabhängige Einwanderer. Ein „farbenblindes“ Punktesystem versicherte Immigranten nach objektiven Kriterien ausgewählt zu werden.[11]

Die dritte Phase der Immigration begann 1978 mit einem neuen „Immigration Act“, der zum ersten Mal die fundamentalen Prinzipien des Einwanderungsgesetzes festschrieb: Familienzusammenführung, Nicht-Diskriminierung, Sorge für Flüchtlinge und die Förderung der demographischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Ziele Kanadas. Auch wurde der individuelle Ermessensspielraum der Einwanderungsbeamten für die Auswahl von Einwanderern eingeschränkt, objektive Kriterien wurden eingeführt.[12]

Durch die Neugestaltung des Einwanderungssystems veränderte sich die Zusammensetzung der Einwanderung; waren 1955 ungefähr 95% der Einwanderer aus Europa und den USA, fiel dieser Anteil auf gut 20% im Jahr 1998 zugunsten von Immigranten aus asiatischen Ländern.[13] Seit 1995 ist Kanada bestrebt die unabhängige, ökonomische Einwanderung verstärkt zu fördern. Die wesentliche Orientierung auf den Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft regelt die Vergabe von Aufenthaltsgenehmigungen vor allem an Immigranten mit unternehmerischem Hintergrund, mit Kapital oder solche die eine feste Anstellung in Kanada in Aussicht haben.[14]

1.1.1 Die Sonderstellung der Flüchtlinge

In der Zeit vor dem „Imigration Act“ von 1978 wurde die Aufnahme von Flüchtlingen jeweils als einmalige Aktion betrachtet, in der man entweder auf wirtschaftlichen und/oder öffentlichen Druck reagierte.[15]

Eine erste Gruppe Flüchtlinge wurde auf massiven Druck der Industrie mit dem Ziel billiger Arbeitkräfte nach 1945 nach Kanada eingelassen. Aber auch hier, wie bei der „regulären Einwanderung“, wurden ethnische Präferenzen deutlich.[16]

Nach dem Niederschlag des Ungarischen Aufstandes 1956 wurde die kanadische Regierung von Öffentlichkeit, Nicht-Regierungsorganisationen sowie der Presse dazu bewegt ca. 37000 Ungarn einwandern zu lassen. In einer Mixtur aus humanitärer Hilfe, politisch motivierter „Kalter Krieg Haltung“ und aus ökonomischem Selbstinteresse wurden 1968 über 12000 Flüchtlinge aus der Tschechoslowakei aufgenommen. Aufgrund des kommunistischen Hintergrundes der Chilenischen Flüchtlinge nach dem Pinochet Coup nur ein Jahr später, wurde einer Einwanderung mit Misstrauen begegnet.[17]

Erst mit dem „Immigration Act“ von 1978 wurden die ad hoc Reaktionen Kanadas abgelöst und Flüchtlinge als besondere Gruppe von Einwanderern anerkannt.

Danach gab es zwei Wege nach Kanada: Offiziell sollten Flüchtlinge außerhalb des Landes ausgewählt und ihr Fall dort bearbeitet werden. Jedoch schien der interne Weg, auf dem Bewerber innerhalb des Landes Flüchtlingsstatus beantragen konnten, anziehender. Diese neue Regelung für Flüchtlinge wurde dann schnell durch vietnamesischen „boat poeple“ getestet. Kanada nahm 60000 Vietnamesen, Kambodschaner, Laoten, und Chinesen auf. 1985 wurden die Bewerber für Flüchtlingsstatus innerhalb Kanadas unter den Schutz der „Charta of Rights and Freedom“ gestellt. Als 1986 und 1987 zwei Schiffe ihre Ladung von illegalen Einwanderern Tamilen und Sikhs, an der kanadischen Ostküste landete, musste die Regierung den Notstand auf Grund der durch die Medien ausgelösten Panik ausrufen. Daraufhin wurde die Unterstützung der illegalen Einwanderung unter harte Strafe gestellt und die Regierung lehnte Bewerber ab, die durch ein „sicheres Drittland“[18] kamen, und dort schon ihren Flüchtlingsstatus beantragen könnten.[19] Die selektive, gesteuerte Aufnahme von Einwanderern setzt sich also auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen fort. Im Zuge einer Reform nach den Anschlägen vom 11 September 2001 wurde in Kanada die Notwendigkeit schärferer Maßnahmen diskutiert.[20]

1.1.2 Einwanderung in Kanada

Wie bereits weiter oben erwähnt, unterteilt das Einwanderungssystem Kanadas Immigranten in drei Kategorien: Familienangehörige, wirtschaftliche Einwanderer (auch unabhängige Bewerber genannt) und Flüchtlinge. Dabei ist die Gruppe der wirtschaftlichen Einwanderer, durch die primäre Orientierung auf ökonomische Zweckdienlichkeit, in den letzten Jahren am meisten gewachsen. Etwa 10% der Einwanderer entfallen auf die so genannten „business immigrants“, die ein Aufenthaltsrecht bekommen, wenn sie nachweisen können Erfahrungen in der freien Wirtschaft zu haben und in Kanada investieren oder ein eigenes Unternehmen gründen wollen. Jedoch ist das Punktesystem das eigentliche Instrument des kanadischen Systems, welches auf Eingliederung in die Wirtschaft als auch in die Gesellschaft zielt. Mit diesem Punktesystem kann der Staat flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse und Veränderungen Kanadas eingehen.[21]

Einwanderung ist anders als in Deutschland integraler Bestandteil der staatlichen Politik. Es gibt eine Vielzahl von staatlichen Maßnahmen, wie Spracherwerb, Arbeitssuche, “settlement programms” zur sozialen und wirtschaftlichen Integration von Immigranten.[22]

Der „Immigration and Refugee Protection Act“ aus dem Jahre 2002 versucht eine ausgewogene Balance zwischen der Anwerbung und Zulassung von „guten“ Immigranten und der Verhinderung von „ungewollter“ Einwanderung zu finden. Es gelten immer noch die fundamentalen Prinzipien aus dem Gesetzt von 1978. Jedoch kamen Maßnahmen hinzu, die auf eine schnellere Sicherheitsuntersuchung von Bewerbern für den Flüchtlingsstatus und eine schnellere Deportationsprozedur von Personen die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden, abzielt. Es verringert die mögliche Anzahl von Einsprüchen und verifiziert Strafen und Deportationen. Auch wenn Einspruchsrechte von Nicht-Bürgen eingeschränkt wurden, wenn sie im Verdacht von Straftaten stehen oder als Sicherheitsrisiko für eine Abschiebung vorgesehen sind, öffnet dieses Gesetz auch eine neue Möglichkeit des Einspruchrechtes: das „Pre-Removal Risk Assesment“.[23] Dieser Artikel gibt einer Person, die nicht als Flüchtling gilt, das Recht einen Antrag auf Schutz direkt an den Minister zu stellen, wenn sie unter einen Abschiebungsbefehl stehen.[24]

Diese Kombination von neuen Einspruchsrechten von Flüchtlingen und Rechten der „Charta of Rights and Freedom“ machen es laut Kritikern erheblich schwieriger, Bewerber wieder auszuweisen, sollte der Einwanderungsantrag abgelehnt werden.[25] Heutzutage werden die Steuerungs- und Schließungsmaßnahmen stärker an die wirtschaftlichen Interessen gekoppelt, um international Wettbewerbsfähig zu bleiben. „Opfer“ einer solchen Politik werden Flüchtlinge und politisch anfechtbare Integrationsprogramme. Die Anschläge des 11.Septembers in New York haben die beginnenden Schließungstendenzen noch verstärkt.[26]

1.2 Canadian Multiculturalism

Das Konzept des kanadischen Multikulturalismus kann nach Marc Leman verschieden Interpretiert werden: Ausgelegt als Darstellung der Wirklichkeit bezieht sich Multikulturalismus in Kanada auf die Existenz und Fortlebigkeit von verschiedenen ethnischen Minderheiten, die sich selbst verschieden Definieren und auch wünschen so zu bleiben. Ideologisch besteht Multikulturalismus aus einem Set von kohärenten Ideen und Idealen die zu dem „Kulturellen Mosaik“[27] gehören.[28] Hier sieht Alf Mintzel jedoch ein Problem: Durch die Ideologisierung entsteht eine Diskrepanz von Anspruch und Realität. Die Multikulturalismuspolitik weckt Hoffnungen auf eine Umstrukturierung der Machtverhältnisse zu Gunsten der Minderheiten, jedoch werden die Chartergroups daran in der Wirklichkeit kein Interesse haben. Die Politik verschleiert die tatsächlichen Machtverhältnisse, da der Anspruch nicht seine Erfüllung findet.[29] Auf dem politischen Level ist Multikulturalismus um die Verwaltung der Verschiedenheit und die Bewahrung der kulturellen Identität aller Gesellschaftsmitglieder durch formale Initiativen auf föderaler, provinzialer und kommunaler Ebene strukturiert.[30] Alf Mintzel schließt sich dieser Einteilung an.[31] Letztendlich ist, laut Leman, Multikulturalismus der Prozess mittels dem Minderheiten mit den zentralen Behörden um die Verwirklichung von speziellen Zielen und Sehnsüchten wettstreiten.[32]

[...]


[1] Vgl. Mintzel, Alf, Multikulturelle Gesellschaften in Europa und Nordamerika. Konzepte, Streitfragen, Analysen, Befunde, Passau 1997, S.7 (im Folgenden zitiert als: Mintzel, Alf, Multikulturelle Gesellschaften).

[2] Vgl. Geißler, Rainer, Multikulturalismus in Kanada – Modell für Deutschland? In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 23 Juni 2003, S.19 (imFolgenden zitiert als: Geißler, Rainer, Multikulturalismus in Kanada – Modell für Deutschland?).

[3] Vgl. Vgl. Leman, Marc, Canadian Multiculturalism, Library of the Parliament, revised 15 February 1999. online im Internet <http://www.parl.gc.ca/information/library/PRBpubs/936-e.htm> [zugegriffen am 06.09.2005]. (Im Folgenden zitiert als Leman, Marc, Canadian Multiculturalism).

[4] Vgl. Geißler, Rainer, Kanada - ein Modell für Deutschland?, S.19.

[5] Vgl. Crowley, Patrick M., Crossing the Atlantic. Comparing the European Union and Canada, 2004, S.207 (Im Folgenden zitiert als Crowley, Patrick M. Crossing the Atlantic).

[6] „I wish to make quiet clear that Canada is perfectly within her rights in selecting the persons whom we regard as desirable future citizens. It is not a “fundamental human right” of any alien to enter Canada. It is a privilege. It is a matter of domestic Policy.” King, McKanzie; House of Commons, Debates 1 May 1947, 2644-2647, zitiert nach Harold Troper, Canada’s Immigration Policy since 1945, International Journal, Volume 48, 2 / spring 1993, S.260 (Im Folgenden zitiert als Troper, Harold, Canada’s Immigration Policy).

[7] Vgl. Troper, Harold, Canada’s Immigration Policy, S.259f

[8] Vgl. Schmidtke, Oliver, Das kanadische Einwanderungsmodell: Wohlverstandenes Eigeninteresse und multikulturelles Ethos, in: Thränhardt, Dietrich, Hunger, Uwe (Hrsg.), Migration im Spannungsfeld von Globalisierung und Nationalstaat, Leviathan, Sonderheft 22/2003, S.207f (im Folgenden zitiert als: Schmidtke, Oliver, Das kanadische Einwanderungsmodell).

[9] Vgl. Schmidtke, Oliver, Das kanadische Einwanderungsmodell, S.208.

[10] Vgl. Mintzel, Alf, Multikulturelle Gesellschaften, S.589.

[11] Geschlecht, Hautfarbe, Rasse, Nationalität und Religion waren demnach keine Kriterien mehr, Vgl. Crowley, Patrick M., Crossing the Atlantic, S.208. Mintzel, Alf, Multikulturelle Gesellschaft, S.569f. Zusätzlich zu Ausbildung und Berufserfahrung gab es Punkte für spezifische Fähigkeiten, Hintergrund, Verbindungen nach Kanada, Charakter, Wirtschaftlicher Nutzen/Nachfrage, Sprachkenntnisse, Alter, Aufenthalts- und Arbeitsarrangement, Vgl. Troper, Harold, Canada’s Immigration Policy , S.270f

[12] Vgl. Crowley, Patrick M., Crossing the Atlantic, 2004, S.208.

[13] Vgl. Schmidtke, Oliver, Das kanadische Einwanderungsmodell, S.209f.

[14] Vgl. Crowley, Patrick M., Crossing the Atlantic, S.208.

[15] Vgl. Troper, Harold, Canada’s Immigration Policy, S.271f.

[16] Vgl. Troper, Harold, Canada’s Immigration Policy., S.259

[17] Vgl. Troper, Harold, Canada’s Immigration Policy, S.271f.

[18], Harold, Canada’s Immigration policy, S.280.

[19] Vgl. Troper, Harold, Canada’s Immigration policy, S.274-280.

[20] Vgl. Crowley, Patrick M., Crossig the Atlantic, S.223.

[21] Vgl. Schmidtke, Oliver, Das kanadische Einwanderungsmodell, S.210f.

[22] Vgl. Schmidtke, Oliver, Das kanadische Einwanderungsmodell, S.212f.

[23] Vgl. Crowley, Patrick M., Canada’s Immigration policy, S.209.

[24] Vgl. Immigration and Refugee Protection Act, Part 2 Refugee Protection, Division 3, Pre-Removal Risk Assessment, online im Internet <http://laws.justice.gc.ca/en/I-2.5/64943.html>.

[25] Vgl. Crowley, Patrick M., Crossing the Atlantic, S.209

[26] Vgl. Schmidtke, Oliver, Das kanadische Einwanderungsmodell, S.223f.

[27] Alf Mintzel spricht von einem „kombinierten Subkulturenmodell“, im allgemeinen bekannter durch den Begriff „Mosaikgesellschaft“, vgl. Mintzel, Alf, Multikulturelle Gesellschaften, S.262.

[28] Vgl. Leman, Marc, Canadian Multiculturalism.

[29] Vgl. Mintzel, Alf, Multikulturelle Gesellschaften., S.593.

[30] Vgl. Leman, Marc, Canadian Multiculturalism.

[31] Vgl. Mintzel, Alf, Multikulturelle Gesellschaft, S.593.

[32] Vgl. Leman, Marc, Canadian Multiculturalism..

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten

Details

Titel
Einwanderung und Multikulturalismus in Kanada und Deutschland
Untertitel
Ist Kanada eine Orientierung für Deutschland?
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Institut für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
Theorie und Praxis des Multikulturalismus
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
34
Katalognummer
V78393
ISBN (eBook)
9783638830195
ISBN (Buch)
9783638832502
Dateigröße
538 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einwanderung, Multikulturalismus, Kanada, Deutschland, Theorie, Praxis
Arbeit zitieren
Timo-Marcus Lange (Autor), 2005, Einwanderung und Multikulturalismus in Kanada und Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/78393

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