Die Habituation an die Langsamkeit - Wie Eigenzeit, Subjektivität und Entschleunigung helfen kann, bewusst besser zu leben


Diplomarbeit, 2007
46 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Persönliche Motivation zur Wahl der Arbeitsthematik

3. Zeitdefinitionen und Zeitbeobachtungen
3.1. Der Beschleunigungszwang
3.2. Die Beschleunigung am Beispiel von Verkehr
3.3. Fazit zum Beschleunigungszwang

4. Alarmsignale
4.1. Zusammenfassung der Alarmsignale

5. Die Entschleunigung
5.1. Entschleunigungs- Vereine
5.2. Der Verein „Slow food“
5.3. Der Verein „Tempus“

6. Die Soziale Arbeit und die Langsamkeit
6.1. Fazit und eigene Meinung zur Sozialen Arbeit und Langsamkeit

7. Eigenzeit
7.1. Eigenzeit – Zusammenfassung

8. Eine Habituation an Langsamkeit
8.1. Fazit und Zusammenfassung der Habituation an Langsamkeit

9. Entschleunigung als Stressbewältigung : die Meditation
9.1. Eine Meditationstechnik

10. Flow Erlebnisse
10.1. Beschreibung von persönlich erlebten Flowsituationen
10.2. Flow Erlebnisse erzielen und Subjektivität fördern
10.3. Fazit „Flow Erlebnisse erzielen und Subjektivität fördern“

11. Zusammenfassung

12. Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Im Duden findet man unter dem Begriff „Sozialpädagogik“ die Beschreibung:

„Gesamtheit der Bemühungen, die der Behebung von gesellschaftsbedingten Erziehungsschwierigkeiten dienen“.[1]

Ich habe einen Indikator für „gesellschaftsbedingte Erziehungsschwierigkeiten“ ausgemacht.

Es ist die Beschleunigung unseres Lebensstiles.

Wir leben in einer globalisierten Kapitalgesellschaft, es herrscht ein Produktionszwang und gleichwohl auch eine Art Konsumdruck.

Der Kapitalismus ist der gängige Lebensstil der Moderne.

So genannte Zivilisationskrankheiten lassen auf die besagte Beschleunigung schließen:

Jeder 2. Deutsche stirbt heutzutage an einer Herz- Kreislauf Erkrankung.[2]

Diesen Entwicklungen gilt es entgegenzuwirken mit einfachen, aber effektiven Bewältigungsstrategien, um ein bewussteres und so besseres Leben zu erreichen.

Der Mensch ist für sein Leben selbst verantwortlich, warum macht er sich also durch Hast und Hetze „kaputt“?

Ich werde im späteren Verlauf der Arbeit davon sprechen, dass das Kapital ein großer Förderer von Beschleunigung ist. Diese Ansicht wird in der gängigen Literatur zu dieser Thematik stark vertreten.

Wenn man sich mit der Thematik Langsamkeit näher und eingehend beschäftigt, muss man eingestehen, dass man weitere Faktoren beleuchten muss, die zur Thematik gehören. Hierzu gehört beispielsweise die Beschleunigung und Entschleunigung oder auch die „Zeit“ an sich.

Was die Thematik „Zeit“ angeht, so wird es vage, wenn man sich mit ihr befasst, denn sie ist zwar messbar aber nicht „greifbar“. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Denker, Dichter und Philosophen der „menschlichen Zeitalter“ sich mit dem Thema „Zeit“ befasst haben.

„Zeit“ ist auch ein Mysterium, das aber stets aktuell erscheint. Nimmt man z. B. die Transportgeschwindigkeit des Gutes „Informationen“, so stellt man fest, dass in diesem Bereich das Tempo der Informationsübermittlungen bei Lichtgeschwindigkeit und somit am Ende der Beschleunigung angekommen ist.[3]

Es wird interessant und überlegenswert, zu schauen und zu überlegen, ob

„gesellschaftsbedingte Erziehungsschwierigkeiten“ von der Gesellschaft an sich betrieben werden.

Persönliche Beobachtungen, über Jahre hinweg, lassen erahnen, dass viele Teile der Bevölkerung einen beschleunigten Lebensstil verfolgen. Die Folgen sind oftmals Krankheiten und Depressionen, weil dieser Lebensrhythmus sehr stressbedingt und schädlich für den Menschen sein kann. Diese Problematiken werde ich in späteren Abschnitten behandeln, wie beispielsweise im Abschnitt „Alarmsignale“.

Ich möchte nun eine Erläuterung meiner persönlichen Motivation zur Wahl der Arbeitsthematik folgen lassen.

2. Persönliche Motivation zur Wahl der Arbeitsthematik

Ich habe mich für das Thema der „Langsamkeit“ entschieden, da ich schon seit längerer Zeit eine Beschleunigung in Arbeits- und Lebensstilen in der Gesellschaft beobachtete habe.

Da wäre z. B. die Ernährungsindustrie, die in der Fernsehwerbung ganze Mahlzeiten für die schnelle Mirkowelle offeriert oder die Freizeitindustrie die für den „last minute“ Flug in den „schnellen“ Urlaub wirbt.

In meinem persönlichen Umfeld war da aber auch der chronisch überarbeitete Professor, der sich auch nach 3 Jahren Studium nicht meinen Namen merken konnte. Er schien immer in Hektik und Hetze zu sein und auf seinem Schreibtisch stapeln sich Dokumente auf dem „zu bearbeiten“ - Haufen.

Ich war täglich von solchen Beispielen umgeben und irgendwann habe ich den Entschluss getroffen die Thematik der Beschleunigung näher zu beleuchten.

Von da an, habe ich „Beschleunigung“ beobachtet und ich habe sie in vielen Lebensbereichen gefunden. Es sind letztendlich nicht die wirklich greifbaren Erkenntnisse die mich durch das Beobachten von Beschleunigung zur Thematik „Langsamkeit“ bewegt haben.

Es war vielmehr die Summe der negativen Beispiele, die ich durch „Beschleunigung“ entdeckt habe.

Wenn man sich mit Beschleunigung und Langsamkeit befasst, fällt auf, dass das Thema relativ abstrakt ist, denn „Zeit“ ist nicht greifbar.

Die Zeit an sich ist zwar messbar, aber es geht in der Problematik um eine Habituation an Langsamkeit eher um die subjektive Zeit und wie sie genutzt wird.

Durch dieses Problem habe ich weitere Motivation zur Wahl des Themas erhalten, denn es ist eine reizvolle Aufgabe, subjektives Empfinden mit objektiven Forschungsergebnissen zu kontrastieren.

Ich habe nach der Wahl des Themas und nach der Festlegung des Arbeitstitels weitere Motivation erhalten, da eine Gegenüberstellung von Subjektivität und Objektivität bei dieser Arbeit unabdingbar zu sein scheint.

In der gewählten Literatur verschmelzen oftmals die Grenzen von Philosophie, persönlicher Erfahrung und Objektivität.

Dies macht die Bearbeitung generell nicht einfach, aber dieser Fakt steigerte meine persönliche Motivation zur Auseinandersetzung mit der Thematik.

Es gibt beispielsweise zwei Punkte in der Arbeit die ich ansprechen werde, „flow“ und „Meditation“.

Bei diesen Erlebnissen geschieht etwas, eine Art gefühlter, tiefer Reiz, der nicht greifbar oder messbar ist, aber dennoch existent ist.

Ich habe die Erfahrungen von „flow“ und „Meditation“ schon lange vor der Auseinandersetzung mit der Thematik „Langsamkeit“ erlebt und ich war erstaunt beide Erfahrungen in den Recherchen vor der abschließenden Wahl des Themas gefunden zu haben. Durch diese persönlichen Erfahrungen hat sich eine weitere Motivation zur Bearbeitung des Themas entwickelt.

Ich möchte somit festhalten, dass meine persönliche Motivation zur Wahl der Arbeitsthematik aus den wesentlichen Punkten besteht, die ich nun noch einmal auflisten möchte:

1. Beobachtungen von Beschleunigung
2. Die Aufgabe Subjektivität und Objektivität gegenüberzustellen
3. Persönliche Erfahrungen mit verschiedenen Thematiken der Arbeit

3. Zeitdefinitionen und Zeitbeobachtungen

Zeit ist eine Orientierung und ein Ordnungssystem.

Das Thema „Zeit“ ist in den unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen sehr aktuell.

Allein der Begriff „Zeit“ wird seit der Existenz der Philosophie von den Denkern dieser Welt behandelt.

Zum einen ist es der Lauf der Zeiger einer Uhr, den wir als Zeit bezeichnen.[4]

Zum anderen ist „Zeit“ auch eine gefühlte, eine subjektive Erfahrung, und bezeichnet die vom menschlichem Bewusstsein wahrgenommene Form der Ordnung des Auftretens von Ereignissen.[5]

Die Zeitmessung ist ein altes kulturelles Phänomen. Die innere Uhr als biologisches Lebewesen in sich und die periodisch wiederkehrenden Bewegungsabläufe der Sonne und der Sterne um sich herum, haben Menschen früh ein Zeitmessungssystem als kulturelle Leistung hervorgebracht, das zur Orientierung und Koordination ihrer Tätigkeiten diente.[6]

Zeit ist aber auch unser persönliches Leben und jeder empfindet Zeit anders, ein Kind empfindet Zeit anders, als ein erwachsener Mensch.

Ich möchte nun verschiedene Beobachtungen und literarische Feststellungen zur Thematik „Zeit“ aufzeigen, um zu zeigen, dass Zeit sehr unterschiedlich wahrgenommen werden kann.

Diese Beobachtungen und teilweise philosophischen Ansichtsweisen möchte ich als Einstieg in die Arbeitsthematik von „Langsamkeit“ wählen.

Ich möchte diese Schilderungen aufzeigen, da ich verdeutlichen möchte, dass es mir nicht um die wissenschaftliche oder physikalische Zeit geht, sondern um die subjektive Zeit, die jeder Mensch anders erfährt.

Ich habe schon oft den Satz von älteren Menschen gehört: „Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit“. Diese Aussage impliziert die Feststellung, dass man im Alter weniger Zeit hat.

Jeder Mensch fühlt anders im Umgang mit „Zeit“, unser Zeitbewusstsein entwickelt sich in Verbindung mit Entwicklungsprozessen in unserer Umwelt.[7]

Jede Gesellschaft reagiert anders auf den Umgang mit Zeit, denn „je komplexer die Gesellschaft, desto vielschichtiger werden auch die Zeitabläufe, die sich überlagern, miteinander und nebeneinander in zeitliche Verbindungen eintreten.“[8]

Der Philosoph und Germanist Bahman Nirumand beobachtete das Treiben und Leben in unserer Gesellschaft. Er schreibt:

„Die meisten Deutschen sind überfüttert, übersättigt, nicht nur mit Lebensmitteln, auch mit Informationen und geistiger Nahrung.

Eigentlich braucht diese Gesellschaft eine allgemeine Abmagerungskur, damit die Menschen ihre Wünsche und Sehnsüchte auf die elementaren und normalen Bedürfnisse reduzieren können.

Wenn ich hier durch die Straßen laufe und mir das Warenangebot ansehe, an den Kiosken und Buchhandlungen diesen Wust an Büchern, Zeitungen und Zeitschriften betrachte, bekomme ich Erstickungsängste. Ich möchte schreien und rufen: Es ist genug!“[9]

Eine traurige Berühmtheit hat das deutsche Wort „Blitzkrieg“ erlangt.

„ Welche Zerstörungspotenz gerade das deutsche Tempo hat, signalisiert der Begriff des >Blitzkrieges< (ein Wort, das in andere Sprachen unübersetzt übernommen wurde). Krieg ist schnell und zerstörerisch. Frieden ist langsam. Friedfertigkeit, Friedlichkeit braucht Langsamkeit, sonst kann sie sich nicht entwickeln.“[10]

„Ich habe keine Zeit“, ist ein Satz, den man häufig in der heutigen Moderne hört.

Dabei ist doch die Zeit, nicht gegen uns, sondern stets für uns da.

Der Schriftsteller Paulo Coelho schreibt treffend:

„Ein Krieger des Lichts hört auf Lao Tse, wenn dieser sagt, daß wir uns von der Vorstellung von Tagen und Stunden lösen sollen, um der Minute mehr Aufmerksamkeit zu zollen. Nur so kann er bestimmte Probleme lösen, noch bevor sie da sind. Indem er auf die kleinen Dinge achtet, gelingt es ihm, großes Unglück zu vermeiden.“[11]

Der Protagonist John Franklin in Stan Nadolny`s Roman „die Entdeckung der Langsamkeit“ nimmt alles langsamer wahr als seine Mitmenschen.

Sein Denken und sein Handeln sind langsam, dafür entgeht ihm kein Detail.

Mit größter Sorgfalt prägt er sich Szenerien ein, um seine Langsamkeit durch Genauigkeit auszugleichen. So lässt Franklin seine Umwelt wissen: „Ich nehme mir Zeit, bevor ich einen Fehler mache“.[12]

Ein Freund überraschte mich kürzlich mit einer Aussage. Er ist Landwirt und brach sich den Fuß, woraufhin er nicht arbeiten konnte. Er sagte zu mir: „Da muss ich erst krank werden um wieder Freizeit zu haben, ich genieße es mir den Fuß gebrochen zu haben.“[13]

Friedrich Nietzsche schrieb dazu: „Der Mensch, der krank im Bette liegt, kommt mitunter dahinter, dass er für gewöhnlich an seinem Amte, Geschäft oder an seiner Gesellschaft krank ist und durch sie jede Besonnenheit über sich verloren hat: er gewinnt diese Weisheit aus der Muße, zu welcher ihn seine Krankheit zwingt.“[14]

Der Ausspruch: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, ist eine beliebte Warnung, die zur Eile treiben soll.

Von Benjamin Franklin stammt der überlieferte Satz: „ Ist die Zeit das Kostbarste unter allem, so ist Zeitverschwendung die allergrößte Verschwendung.“[15]

3.1. Der Beschleunigungszwang

„Beschleunigung“ oder „Akzeleration“ allgemein, ist die Zunahme von Geschwindigkeit.[16]

Unter dem Beschleunigungszwang ist aber nicht die Änderung der Ganggeschwindigkeit einer Uhr gemeint, sondern ein Zwang, Lebensstile mit größerem Tempo zu bestreiten.

Ein Beispiel :

Kinder werden von klein angehalten, Pünktlichkeit zu erlernen.

Sie sollen „pünktlich sein“ um schon früh auf das spätere Arbeitsleben vorbereitet zu werden.[17]

Ich denke, diese frühe Selbstdisziplin wird nur zu selten von den Mitgliedern dieser Gesellschaft hinterfragt, denn Pünktlichkeit musste fast jeder erlernen und sie ist heutzutage zu einer Art selbstverständlicher Pflicht geworden.

[...]


[1] Duden 5, Das Fremdwörterbuch, 7. Auflage, Mannheim 2001

[2] Reheis, F. : Die Kreativität der Langsamkeit- Neuer Wohlstand durch Entschleunigung, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, S. 2

[3] Vgl.: Geißler, K.: Vom Tempo der Welt- und wie man es überlebt, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2004, S.18

[4] Geißler, K.: Zeit – Verweile doch - Lebensformen gegen die Hast, 6. Auflage, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2004, S.17

[5] Vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Zeit, Stand 01.06.2007

[6] Nowotny, H.: Eigenzeit – Entstehung und Strukturierung eines Zeitgefühls, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, S.57

[7] Geißler, K.: Zeit – Verweile doch - Lebensformen gegen die Hast, 6. Auflage, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2004, S.17

[8] Nowotny, H.: Eigenzeit – Entstehung und Strukturierung eines Zeitgefühls, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, S.8

[9] Nirumand, B.: Leben mit den Deutschen, Essay, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1991, S.12

[10] Geißler, K.: Zeit – Verweile doch - Lebensformen gegen die Hast, 6. Auflage, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2004, S.27

[11] Coelho, P. : Handbuch des Kriegers des Lichts, Diogenes, Zürich 2001, S. 126

[12] Nadolny, S.: Die Entdeckung der Langsamkeit, 36. Auflage, Piper Verlag, München 2002, S.199

[13] Persönliche, mündliche Mitteilung an den Verfasser durch den Landwirt Hubert, Ch., Oktober 2006

[14] Nietzsche, F., zitiert nach: Geißler, K.: Zeit – Verweile doch - Lebensformen gegen die Hast, 6. Auflage, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2004, S.55

[15] Duden, Das überzeugende Zitat, Mannheim 2004

[16] Duden 5, Das Fremdwörterbuch, 7. Auflage, Mannheim 2001

[17] Nowotny, H.: Eigenzeit – Entstehung und Strukturierung eines Zeitgefühls, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989, S.65

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten

Details

Titel
Die Habituation an die Langsamkeit - Wie Eigenzeit, Subjektivität und Entschleunigung helfen kann, bewusst besser zu leben
Hochschule
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Oldenburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2007
Seiten
46
Katalognummer
V81705
ISBN (eBook)
9783638841115
ISBN (Buch)
9783638841252
Dateigröße
582 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die verschiedenen Forschungsdisziplinen scheinen erst in den letzten Jahren verstärkt sich der Thematik „Langsamkeit“ im Allgemeinen zu nähern. So ist die Literatur, die ich in dieser Arbeit verwendet habe, teilweise sehr aktuell. Viele Werke stammen aus den letzten, zurückliegenden Jahren. Viele Autoren, die sich mit dem Thema „Langsamkeit“ beschäftigt haben, kommen irgendwann in ihren Werken zu einer fundamentalen Kapitalismuskritik. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass ein neues Bewusstsein Einzug hält: Ein Bewusstsein, dass der beschleunigte menschliche Lebensstil der Industrienationen zu hinterfragen ist.
Schlagworte
Habituation, Langsamkeit, Eigenzeit, Subjektivität, Entschleunigung
Arbeit zitieren
Tobi Hempel (Autor), 2007, Die Habituation an die Langsamkeit - Wie Eigenzeit, Subjektivität und Entschleunigung helfen kann, bewusst besser zu leben , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/81705

Kommentare

  • Gast am 9.11.2007

    Themen, die berühren....

    Lieber Tobias Hempel,
    allein Ihr Diplomarbeitsthema war für mich ein Grund reinzuklicken, um zu sehen, was da so "zum Besten gegeben wird". Wenngleich mein Diplomarbeitsthema seit langem steht (Erkenntnisse der Resilienzforschung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen) spricht mich der "Entschleunigungsgedanke" stets an und weckt mein Interesse. Das Ihrer Arbeit zugrundeliegende Buch von Dr. Fritz Reheis steht auch bei mir im Bücherregal - habe ich nach Vorstellung/Lesung des Autoren (der im oberfränkischen, benachbarten Neustadt bei Coburg als Lehrer am Gymnasium tätig ist) umgehend besorgen müssen und verweise auch unentwegt beruflich wie privat auf den Stellenwert und die Bedeutung der Beschleunigung/Entschleunigung für unser aller Leben...
    Gute Wahl!
    Alles Gute Ihnen für Beruf und eigenes Leben...
    O. Lindner (Rödental/Ofr.)

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    Die Habituation an die Langsamkeit - Wie Eigenzeit, Subjektivität und Entschleunigung helfen kann, bewusst besser zu leben

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