Die Großstadt als Schauplatz intrakultureller Differenz - Fremderfahrung wird erzählbar in Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“


Hausarbeit, 2007
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Intrakulturelle Differenz – Fremderfahrung vor der Haustür
2.1 Begriffsbestimmung und Definition
2.2 Literatur als Instrument zur Bewältigung intrakultureller Differenz

3 Fremderfahrung wird erzählbar: „Berlin Alexanderplatz“
3.1 Vertraute Lebenswelt in fremder Lebenswelt
3.2 Die Wahrnehmung der Stadt

4 Literarische Darstellungsmittel in „Berlin Alexanderplatz“
4.1 Beispiel 1: Simultantechnik
4.2 Beispiel 2: Montagetechnik
4.3 Beispiel 3: Stream of consciousness

5 Zusammenfassung

6 Quellen- und Literaturverzeichnis
6.1 Quellen
6.2 Literatur
6.3 Internet

1 Einleitung

Kulturelle Differenz ist im Zuge der weltweiten Globalisierung oder des europäischen Zusammenwachens ein aktuelles und viel diskutiertes Thema. Dabei stehen die Differenzen – in ihrer positiven Konnotation, zwischen unterschiedlichen Kulturen im Mittelpunkt und wollen definiert, gepflegt und vor allem in ihrer Einzigartigkeit Anerkennung finden und erhalten bleiben. Neu ist allerdings nur der aktuelle Zusammenhang, das Phänomen der kulturellen Differenz beschäftigte schon Johann Gottfried Herder im 18. Jahrhundert.

Diese Arbeit widmet sich einer weiteren Differenzierung innerhalb kultureller Differenz, das nicht auf ein drittes „Dazwischen“, sondern auf ein „Innerhalb“ verweist: Intrakulturelle Differenz.

Dabei bietet der Schauplatz „Großstadt“ in seiner schier unendlichen Vielfalt von Leben und Existenz, die geeigneten Schnittstellen der sich überlappenden und unterscheidenden Kultur- und Lebensräume.

Alfred Döblin hat mit „Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf“ den ersten deutschen Großstadtroman von literarischem Rang geschrieben und es dient trefflich als Exempel wie Großstadtwahrnehmung literarisch transportier- und erzählbar gemacht werden kann um so auf intrakulturelle Differenzen aufmerksam zu machen. Die Fremderfahrung, die teils bewusst, teils unbewusst mitschwingt, ist keine evozierte Erscheinung, sondern vielmehr eine Rückwirkung auf die aneinander gedrängten Beobachtungen, Zitate, Parallelgeschichten und Eindrücke des Autors, die zu einer Stadterzählung montiert werden.

Um dem engen Rahmen einer Hausarbeit Rechnung zu tragen, soll die intrakulturelle Differenz, die durch die avantgardistischen Darstellungsmittel zur Beschreibung der Großstadtwahrnehmung sichtbar wird, anhand dreier ausgewählter Beispiele aus „Berlin Alexanderplatz“ näher beleuchtet werden.

Hieran knüpft sich eine Erhellung des zugrunde liegenden Begriffes der intrakulturellen Differenz gleichermaßen, wie eine Einordnung des Romans in den Kontext der Zeit in dem er geschrieben wurde.

2 Intrakulturelle Differenz – Fremderfahrung vor der Haustür

2.1 Begriffsbestimmung und Definition

Das Wort „Intrakulturalität“ ist eine zusammengesetzte Ableitung aus dem Präfix „intra“ und dem Nomen „Kultur“. Das lat. Präfix steht für „innerhalb“, „innen“ oder „zwischen“ und signalisiert mit dieser Bedeutung den Zusammenhang.
“Kultur“ begründet sich semantisch auf das lateinische nomen actionis „cultura“ und ist vom Verb „colere“ abgeleitet, was soviel bedeutet wie „sorgfältig pflegen“, „bebauen“ oder „bearbeiten“. Spricht man von „Kultur“, so können nach Hubertus Busche vier Grundbedeutungen unterschieden werden:

1. „Kultur, die man betreibt: die vervollkommnende Pflege der individuellen Naturanlagen.
2. Kultur, die man hat: gepflegter Zustand oder hoher Grad erworbener Vervollkommnung.
3. Kultur in der man lebt: der charakteristische Traditions- zusammenhang von Institutionen, Lebens- und Geistesformen, durch den sich Völker und Epochen unterscheiden.
4. Kultur, die man schaffen, fördern und als (nationalen) Besitz verehren kann. Die höhere Welt der Werte und Werke in Kunst, Philosophie und Wissenschaft.“[1]

Welcher Kulturbegriff dieser Arbeit zugrunde liegt und auf was genau sich intrakulturelle Differenzen beziehen, gilt es daher genauer zu fassen.

Intrakulturelle Differenzen herrschen innerhalb eines Kulturraumes. Gängiger ist wohl die Thematik der inter kulturellen Differenzen, denn hier wird die Andersartigkeit unterschiedlicher Kulturen thematisiert:

„Interkulturalität umfasst das handelnde oder geistige Miteinander-Umgehen von Nationalkulturen und deren Mitgliedern.“[2]

Es ist daher auf den ersten Blick weniger offensichtlich, dass Diskrepanzen in einer Kulturgemeinschaft mit gemeinsamem Zeichenvorrat, gemeinsamer Sprache und gemeinsamer Lebenskultur und –gewohnheiten, sowie mit gemeinsamer Erfahrung, Geschichte, auftreten können. Jedoch verweist gerade die intrakulturelle Differenz auf Kritik an der Täuschung, Kulturen seien fest definiert und homogen. Wenn ein Bayer in Deutschland seinen Urlaub verbringt und beispielsweise an die Nordsee fährt, so wird er bemerken, dass es zum Frühstück kein Weißwurst mit Brez’n oder Semmeln gibt, sondern Weltmeister-Brötchen mit Erdbeermarmelade und Tee. Auf das mehr oder weniger freundliche „Moin Moin“ am Nachmittag wird er mit „Grüß Gott“ antworten und sich womöglich fragen, ob die Norddeutschen ein Langschläfervolk sind. Diese regionalen Unterschiede können Beispiele intrakultureller Vielschichtigkeit innerhalb einer Nationalkultur sein. Neben unterschiedlichen Dialekten und Traditionen sind als weitere Unterscheidungskriterien u.a. Religion, Sozialer Stand, Beruf und Bildung oder einfach das Geschlecht und das Alter zu nennen, die auf Subkulturen schließen lassen.

Demzufolge kann festgehalten werden, dass „intrakulturelle Differenzen“ die Verschiedenheiten von Subkulturen innerhalb eines gemeinsamen Kulturraumes thematisieren, wobei die Grenzen des Kulturraumes fließend sind. Sie stützen sich dabei auf die Theorie der kulturellen Differenz in einem engeren Rahmen der Wechselbeziehung zwischen einzelnen Individuen oder Gruppen eines Lebenswelt-Netzwerkes. Varadaraja V. Ramans benennt für kulturelle Differenzen drei Dimensionen von kulturellen Ausdrucksmöglichkeiten einer Gruppe, Gesellschaft oder eines Volkes, die ebenso auf der intrakulturellen Ebene ihre Geltung finden:

1. ästhetische Dimension, damit sind vor allem die Sprache, Literatur, Kunst, Dichtung, Musik, Tanz, Feste, Küche usw. gemeint
2. moralische Dimension, sie beinhaltet Werte, Gesetze und den Ethos einer Kultur
3. weltanschauliche Dimension, sie bezieht sich auf die Vorstellungen und Bilder, die sich eine Kultur über die Erklärungen und den Aufbau der Welt fertigt. Sie spiegeln sich in Mythen und religiösen Kosmologien wieder, in denen vor allem das Wissen von Zeit und Raum thematisiert ist.[3]

In diesen drei Dimensionen wird „das Fremde“, bzw. „das Andere“, ergo die intrakulturellen Differenzen von unterschiedlichen (Sub-)Kulturen begreifbar und fassbar.

Als literarisches Beispiel erweist sich Alfred Döblins Großstadtroman „Berlin Alexanderplatz“: Die Großstadt Berlin verkörpert eine eigene Subkultur innerhalb einer Nationalkultur, innerhalb derer wiederum eigenständige Lebenswelten existieren, wie beispielsweise der Kulturraum rund um den Protagonisten Franz Biberkopf. Die Schnittfläche der sich berührenden und überschneidenden Kulturräume des Franz Biberkopf und der Großstadt Berlins bietet einen Raum der Interaktion und Auseinandersetzung. Vertrautes und Unvertrautes prallen aufeinander. Für Franz Biberkopf ist es eine (unbewusste) Fremderfahrung vor seiner eigenen Haustür, die den Rezipienten durch die spezielle und gezielte Erzähltechnik des Autors miterleben, mithandeln und mitleiden lässt.

2.2 Literatur als Instrument zur Bewältigung intrakultureller Differenz

Natürlich existieren neben der Literatur ebenso andere Medien, die intrakulturelle Differenzen zu thematisieren imstande sind, wie beispielsweise der Film oder die Musik. Der an dieser Stelle jedoch hervorzuhebende Vorzug der Literatur ist die Einbeziehung des Rezipienten in eine aktive Leserrolle. Er ist nicht bloß passiver Zuschauer, sondern leistet einen aktiven Beitrag zur Sinnkonstitution im Lektürevorgang. Die Existenz eines solchen impliziten Lesers setzt demgegenüber voraus, dass der Autor in seinem Werk bewusst bestimmte Strukturen und sprachliche Strategien einsetzt, um beim Leser „vorgeschriebene“ Interpretationen hervorzurufen.

Aufgrund seiner sprachlichen Struktur kann ein Text niemals völlig neutral sein, er kann nicht umhin, Material selektiv zu präsentieren, eine bestimmte Weltsicht zu vertreten, Informationen hierarchisch zu organisieren usw.[4]

Diese Textstrategien des Autors, die eine spezifische Weltsicht steuern und eben auch erst evozieren, tragen dazu bei, dass intrakulturelle Differenzen durch die Literatur transportierbar und für den Leser in seinen Erfahrungshaushalt übersetzbar werden.

Dieser Vorgang geht ferner mit einem weiteren literaturtheoretischen Konzept einher: Das Konzept der Intertextualität, das in seiner experimentellen Form der Diskursmontage besonders in „Berlin Alexanderplatz“ deutlich und produktiv angewandt wird, korreliert mit dem impliziten Leser. Das bedeutet allerdings, dass der Rezipient die intertextuellen Verknüpfungen, Anspielungen, Zitate, etc., die mit einer bestimmten Absicht als Bausteine zu einem sinnstiftenden Gesamtwerk zusammengefügt werden, zu verstehen imstande ist.

„Die intertextuelle Leistung der Texte besteht nun darin, das Zeichenensemble, das eine Kultur hervorgebracht hat, durch die Zeichenschichten hindurch neu lesbar zu machen.[5]

Nachdem in Punkt 3 der Roman zum besseren Verständnis in den Kontext seiner Zeit eingeordnet wurde, soll daraufhin in Punkt 4 die Darlegung dreier eminenter Textstrategien zum tragen kommen, mithilfe derer es Alfred Döblin gelungen ist, intrakulturelle Differenzen anhand seiner avantgardistischen Großstadtwahrnehmung für den Rezipienten nachvollziehbar und miterlebbar zu machen. Die Literatur schafft dafür die Plattform und gewinnt durch die Einbeziehung des Lesers „das Potential zur bewusstseinsverändernden Kraft[6] “, die in der Bewältigung und Thematisierung intrakultureller Differenzen mehr als jedes andere Medium Wirkung erzielt:

„Erst auf literarischer Ebene, im Raum des Fiktionalen, könnten dann ohne Gefahr jene Erfahrungen zur Sprache kommen, die der Großstädter in der Realität auf Distanz halten muss.“[7]

3 Fremderfahrung wird erzählbar: „Berlin Alexanderplatz“

In den Jahren 1927 – 1929 schrieb Alfred Döblin an seinem Roman „Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte vom Franz Biberkopf“. Die Geschichte spielt vor dem realen Hintergrund des Berlins der Zwanziger Jahre. Die Hauptstadt war damals wie zu keiner Zeit zuvor Sinnbild der Moderne und doch voller Widersprüche und Gegensätze. Nach dem ersten Weltkrieg, der Inflation und dem Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und Armut der Bevölkerung, erholte sich die Situation mit dem „Wunder der Rentenmark“. Der neue Wind brachte im Sturm Bewegung in die Republik und ihre Hauptstadt: Rund eine Million Arbeiter waren in Berlin beschäftigt, in den folgenden Jahren immenser Zuwanderung und fortschreitender Industrialisierung war bereits jeder Zweite in der Industrie tätig. 74 % aller elektrischen Geräte in Deutschland wurden allein in Berlin gefertigt. Mit 122.000 Handelsbetrieben und im Jahre 1925 mit einer Wohnbevölkerung von über 4 Mio im Raum Groß-Berlin, war Berlin die größte Handelsstadt in Europa und von ihrer Größe knapp hinter London und Paris. In den Zwanziger Jahren war Berlin aufgrund seiner Größe und Anonymität ebenso eine Welt der Subkulturen. Im Untergrund wuchs die Kriminalität vor dem Hintergrund der immer noch existierenden wirtschaftlichen Misere und Berlin war geradezu Kapitale für Betrüger, Ganoven, Kleinkriminelle, Prostituierte und Zuhälter. In diesem Milieu bewegt sich Franz Biberkopf[8], die Romanfigur in „Berlin Alexanderplatz“. Dieser Szene stand die nach Vergnügen trachtende Gesellschaftsschicht gegenüber, die sich in Luxus gehüllt ins schillernde und ablenkende Traumkarussel des Berliner Nachtlebens stürzte.

Technischer Fortschritt und die explosionsartig expandierenden städtischen Lebensräume legten ein Tempo vor, dem das Bewusstsein und die Wahrnehmung des Menschen des 20. Jahrhunderts, besonders das des Stadtmenschen, nicht gewachsen war. Die stete Konfrontation mit der überwältigenden Fülle an Sinneseindrücken, hervorgerufen durch die rasante Entwicklung neuer Kommunikationstechnologien, Handel, sowie Verkehrs- und Informationsfluss, stellte den Menschen vor neue Wahrnehmungsheraus-forderungen und -überforderungen.

Der Beginn des 20. Jahrhunderts bot daher Inspiration für die meisten Großstadtromane, die in dieser Zeit entstanden. James Joyces „Ulysses“ muss an dieser Stelle ebenso genannt werden wie John Dos Passos „Manhatten Transfer“.

3.1 Vertraute Lebenswelt in fremder Lebenswelt

Der technische Fortschritt prägte überdies Film und Kino. Fritz Lang inszenierte mit „Metropolis“ den damals aufwändigsten Film mit 36.000 Statisten und thematisierte darin das neue Lebensgefühl und die Ambivalenz des Fremden: Die Ästhetik der Masse steht antagonistisch zur Angst vor Vermassung.

[...]


[1] Vgl. H. Busche „Kultur – Begriff und Erklärungsrahmen“, 2004:4 ff

[2] K. P. Hansen „Kultur und Kulturwissenschaft“, 2003:318

[3] Vgl. V.V. Raman „Was heißt „kulturelle Differenz“?“, 2004:19

[4] I. Hijiya-Kirschnereit und R. Bollinger „Literatur als Instrument zur Bewältigung kultureller Unvertrautheit – Textstrategien am Beispiel von Kawabata Yasunaris Asakusa kurenaidan“, 1998:615

[5] R. Lachmann „Gedächtnis und Literatur“, 1990:76

[6] I. Hijiya-Kirschnereit und R. Bollinger „Literatur als Instrument zur Bewältigung kultureller Unvertrautheit – Textstrategien am Beispiel von Kawabata Yasunaris Asakusa kurenaidan“, 1998:615

[7] A. Corbineau-Hoffmann „Kleine Literaturgeschichte der Großstadt“, 2003:12

[8] Dieses Milieu ist Alfred Döblin durchaus bekannt, da er als Nervenarzt in der Nähe des Alexanderplatzes seine Praxis hatte und so mit diesem Klientel häufig in Berührung kam. Nähere Ausführungen in Armin Arnold „Alfred Döblin“, 1996:13ff, Roland Links „Alfred Döblin“, 1980:19 und 129ff oder Matthias Prangel „Alfred Döblin“, 1973:15ff

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Großstadt als Schauplatz intrakultureller Differenz - Fremderfahrung wird erzählbar in Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur)
Veranstaltung
Kulturelle Fremderfahrung im Spiegel der Literatur
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
25
Katalognummer
V84408
ISBN (eBook)
9783638005517
ISBN (Buch)
9783638929028
Dateigröße
527 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Hausarbeit überzeugt als Deutung der literarästhetischen Innovationen Döblins als Ausdrucksformen intrakultureller Differenz. Einführende Bemerkungen zum Begriff Kultur und der intrakulturellen Differenz dokumentieren Kenntnisreichtum und Problembewusstsein der Verfasserin ebenso, wie ihre Sensibilität für die Anwendbarkeit abstrakter Kategorien der Kulturwissenschaft auf literaturwissenschaftliche Fragestellungen. Die Anwendung gelingt durchweg überzeugend, da die gründliche Analyse des Textes stets durch die Perspektive kulturwissenschaftliche Argumentationsstrukturen erfolgt [...]
Schlagworte
Großstadt, Schauplatz, Differenz, Fremderfahrung, Alfred, Döblins, Alexanderplatz“, Kulturelle, Spiegel, Literatur
Arbeit zitieren
Annina Braumann (Autor), 2007, Die Großstadt als Schauplatz intrakultureller Differenz - Fremderfahrung wird erzählbar in Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/84408

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