Führt Selfpublishing zur Demokratisierung des Literaturbetriebs? Entstehung und Folgen des Selfpublishings

Goethe war Selfpublisher


Bachelorarbeit, 2019

42 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Der Trend zum eigenen Buc

2. Die Entwicklu
2.1. desBuchs
2.2. desVerlagswesens
2.3. des Buchmarkts durch die Digitalisierung
2.4. desE-Books

3. Das Selfpublishing
3.1. Begriffsbestimmung und Entstehungsprozess
3.2. Zahlen und Daten / Rahmenbedingungen
3.3. Books onDemand
3.4. Gründe für das Selfpublishing

4. Plattformen für Selfpublishe
4.1. Kindle Direct Publishing
4.2. neobooks
4.3. tradition

5. Auswirkungen auf den Literaturbetrieb.
5.1. DieVerlage
5.2. Leser und Autoren

6. Demokratisierung des Literaturbetriebs

7. Fazit.

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung: Der Trend zum eigenen Buch

„Viele Menschen träumen davon, irgendwann ein Buch zu veröffentlichen“1, stellte Georg Giersberg 2012 in der Frankfurter Allgemeinen in seinem Artikel über das Verlegen am Verlag vorbei fest. Aber nichtjeder Autor findet für sein Werk einen passenden Verlag. Viel zu viele Manuskripte erreichen tagtäglich die großen Verlagshäuser und nicht jedes passt thematisch zum Verlagspro­gramm oder entspricht den Erwartungen der Lektoren und anderen entscheiden­den Personen. Manches entspricht auch nicht dem aktuellen Trend.

Mittels Digitalisierung haben Autoren mittlerweile einen anderen Weg gefun­den, ihren Roman, ihr Sachbuch oder ihre Erzählung dennoch zu veröffentlichen - ganz ohne Verleger. Dabei übernehmen die Autoren selbst die typischen Auf­gaben des Verlages. Sie erstellen den Buchsatz, schreiben den Klappentext, de­signen das Cover, betreiben Marketing auf verschiedenen Kanälen, bleiben mit ihren Lesern in engem Kontakt und gestalten die Preisgestaltung völlig autark. Diese Entwicklung wurde insbesondere durch die Digitalisierung und vor allem durch Amazon mit seinem seit 2012 in Deutschland angebotenen Dienst Kindle Direct Publishing vorangetrieben, der es Schriftstellern ermöglicht, ihre Werke, insbesondere als E-Book, direkt auf eigene Faust zu verlegen. Der Markt für Selfpublisher ist mittlerweile so groß, dass der uschtrin-NvAag mittlerweile vier­mal im Jahr das Magazin der selfpublisher extra für diese Zielgruppe heraus­gibt.2

Gerade das immer populärer werdende E-Book hat eine wissenschaftliche Dis­kussion darüber entfacht, wie elektronische Bücherund anderen Medien den Li­teraturbetrieb, die Rezipienten und die Wahrnehmung der Literatur verändern. Exemplarisch seien hier die Werke Gutenberg Glaxis Reloaded von Jan-Felix Schrape sowie Gutenberg 2.0 von Roesler-Graich und Schild genannt. Verände­rungen auf diesem Gebiet finden derart schnell statt, dass aktuelle Forschungs­literatur nur von kurzer Halbwertzeit ist.3

Dieser aktuellen Diskussion folgend geht diese Arbeit der Frage nach, ob mit dem Seifpublishing eine Demokratisierung des Literaturbetriebs eingesetzt hat. Dabei beschäftigt sich diese Arbeit ausdrücklich nur mit den Besonderheiten der Populär- bzw. Unterhaltungsliteratur. Wissenschaftliche Literatur, die von der Digitalisierung ebenso betroffen ist, bleibt außen vor.

Im Folgenden werde ich zunächst auf die Entwicklung des Buchs, des Verlags­wesens sowie des Buchmarktes unter Berücksichtigung der Digitalisierung ein­gehen. Danach wird der Fokus auf das Seifpublishing und die aktuelle Marktsi­tuation gelegt, um dann die Frage zu beantworten, ob eine Demokratisierung vorliegt.

2. Die Entwicklung

Um sich intensiv mit dem Thema der Demokratisierung des Literaturbetriebs anhand des Seifpublishings auseinander zu setzen, zeichne ich die Entwicklung des Buchs und des Verlagswesens nach, um die Auswirkungen des Seifpubli­shings sodann näher zu untersuchen.

2.1. des Buchs

Die Entwicklung des Buchs ist in seiner historischen Genese untrennbar verwo­ben mit der Herausbildung der Schrift. Man nimmt an, dass die Sumerer vor rund 3.000 v. Chr. ein weitverbreitetes erstes Schriftensystem schufen und auf Ton­tafeln kratzten. Wie bei den Hieroglyphen der Ägypter und den Schriftzeichen der Chinesen handelt es sich bei der Sumerischen Schrift um eine Logogramm- schrift, bei der ein Zeichen ein Wort vertritt. Naturgemäß mussten für längere Texte mehrere Tontafeln beschriftet werden, die durch Schnüre, Ringe oder ähn­liches miteinander verbunden wurden. Die Griechen, die eine bis heute ge­bräuchliche Alphabetschrift entwickelten, verwendeten Wachs- statt Tontafeln, die mit einem Griffel beschrieben und durch Wärme korrigiert werden konnten. Aus dieser Zeit stammt auch der griechische Ursprung des Wortes ,Buch‘: byblos. Die Ägypter dagegen verwendeten Seiten aus Papyrus, und fügten ein­zelne Blätter zu einer Rolle zusammen.4 Papyrus blieb bis ins hohe Mittelalter als Schriftträger in Verwendung - erst gegen 1.100 n. Chr. wurde Papyrus völlig verdrängt und durch Pergament ersetzt.5 Zudem setzte vom 1. bis zum 4. Jahr­hundert eine Entwicklung ein, bei der die Buchrolle durch den Codex als Buch­form ersetzt wurde.6 Bei diesem handelt es sich um mehrere Pergamentseiten, die zu einer Art Notizblock zusammengebunden wurden und den großen Vorteil hatten, dass man sie beidseitig beschriften und umblättem konnte.7 Man ver­folgte also auch ökonomische Gesichtspunkte, denn doppelt beschriebene Seiten waren nicht nur günstiger, sondern auch sparsamer im Materialverbrauch. Mit dem Codex gewann das Buch seinen heutigen Charakter.8 Das Wörterbuch des Buches definiert ein Buch nämlich als (e)ine in einem Umschlag oder Einband durch Bindung zusammengefasste, meist grö­ßere Anzahl von leeren, beschriebenen oder bedruckten Blättern.9

Dabei ist nicht außer Acht zu lassen, dass Pergament aufgrund der Herstellung - Pergament wird aus ungegerbter Tierhaut, beispielsweise Kälbern, Ziegen oder Schafen, gefertigt -10 sehr teuer und kostbar war, was mit einer überaus bedach­ten Verwendung einher ging.11 Wie auch schon in der Antike wurden im Mittel­alter vornehmlich religiöse Texte schriftlich festgehalten.12 Ab dem Mittelalter wurden Pergamentkodizes zudem aufwändig und teuer illustriert.13 Das Buch­wesen fand hauptsächlich in den Klöstern statt, wobei im Vorderen Orient, Ir­land und Italien die Zentren der Buchkultur lagen.14

Papier, welches heutzutage als Beschreib- und Druckmedium selbstverständlich ist, wurde bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. in China entwickelt.15 Es verbreitete sich dann über den islamischen Kulturraum und drang im 9. Jahrhundert n. Chr. in den Mittelmeerraum.16 Von hier aus drang es allmählich ins übrige Europa vor. In Deutschland wurde Papier allerdings erst ab dem 14. Jahrhundert herge­stellt.17 Ein Jahrhundert später - zu einem Zeitpunkt als die Nachfrage nach Li­teratur rasant wuchs - wurde der Buchdruck von Johannes Gutenberg in Mainz erfunden, ein für die Menschheitsgeschichte prägendes Ereignis, dass sich bis heute auf alle Lebensbereiche auswirkt.18 Wenig überraschend ist es daher, dass sich der Buchdruck sehr schnell von Mainz aus sich über den deutschen Sprach­raum hinaus etablierte.19 Während der Frühen Neuzeit erlangte das Buch und damit auch Bibliotheken immer mehr an Bedeutung.20 Mit Einsetzen der Indust­rialisierung Anfang des 19. Jahrhunderts setzte zudem eine Massenalphabetisie­rung der Bevölkerung ein, und die größere Nachfrage sorgte für eine Massen­produktion von Büchern.21 Allerdings verlief diese Entwicklung keineswegs ge­radlinig. Insbesondere nach der gescheiterten Revolution 1948 stagnierte der Buchmarkt, was unter anderem auch auf die hohen Buchpreise zurückzuführen ist.22 Zeitgleich diversifizierte sich das Angebot. Es wurden nun nicht nur Bro­schüren, Heftreihen und (Taschen-)Bücher produziert, sondern auch eine zuneh­mende Zahl an Zeitschriften und Zeitungen.23 Insbesondere die bislang nicht le­sende Gesellschaftsschicht griff zur Zeitung, aber auch das Bürgertum las dieses neue Medium ebenfalls.24 Neue Genres wurden entwickelt, zum Beispiel die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufkommenden Zeitungs- bzw. Fortset­zungsromane, sowie die immer beliebter werdenden Novelle als typische Jour­nalprosa.25

2.2. des Verlagswesens

Für viele sind die Begriffe Buch, Druck sowie Verlag fest miteinander verwo­ben.26 Dabei muss kurz erwähnt werden, dass ein klassischer Verlag nicht viel mit dem, fälschlicherweise synonym verwendeten, Buchverlag gemein hat. Ein Verlag im klassischen Sinne lässt die Anfertigung von Erzeugnissen durch Heimarbeiter aus vom Unternehmer geliefer­ten Material unter Verwendung von möglicherweise ebenfalls vom Unternehmer ge­stellten Werkzeugen oder Maschinen27 vornehmen. Dem Begriff des Buchverlags ordnete man dabei den Selbstverlag, das Verlegen aufKommission sowie den auf eigenes Risiko arbeitenden Verlag zu.28

In dieser Arbeit werde ich insbesondere die klassischen Buchverlage näher be­trachten, dieals Gewerbebetriebe [...] Bücher hervorbringen, und zwar als identische Vervielfälti­gungsstücke (Kopien) aus einer Auflage, die mittels Druck [sic] produziert wird.29

Während im mittelalterlichen Literaturbetrieb hauptsächlich in Klöstern noch aufwändig durch Einzelabschriften Bücher vervielfältigt wurden,30 entwickelten sich aufgrund des von Johannes Gutenberg erfundenen Buchdrucks Druckwerk­stätten, die in kürzester Zeit eine große Menge an Druckwerk produzieren konn­ten und damit damit den Berufsstand des Handschriftenschreibers schnell ablös­ten.31 Ab diesem Zeitpunkt gehörten Buch, Druck und Verlag zusammen. Euro­paweit entstanden bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts über eintausend Drucke­reien, die kumuliert über zehn Millionen Bücher fertigten. Aufgrund ihrer Kauf­kraft gehörten zur Zielgruppe früher Verleger neben Gelehrten und Geistlichen auch Institutionen und Herrscher. Allerdings hatten diese frühen Verleger mit einigen Probleme zu kämpfen, nämlich zum einen mit dem Vertrieb der großen Anzahl an Exemplaren, der Finanzierbarkeit der Druckereiwerkstätten und die Anpassung an einen sich stetig wandelnden Marktes. Zum anderen trugen sie das Risiko, eine relativ große Auflage zu drucken, für die in Relation wenige Menschen bereit waren, Geld auszugeben. Das Vertriebsproblem ließ sich da­hingehend beheben, dass an Handelsknotenpunkten Lagerstätten für die Druck­erzeugnisse eingerichtet wurden.32 Zudem verkaufte der Verleger nicht mehr ausschließlich selbst an den Endkonsumenten, sondern bediente sich Zwischen­händlern, sogenannten Buchführern, Vorläufer heutiger Kommissionäre, die nicht nur die Druckerzeugnisse eines einzelnen Verlegers mit sich führten, son­dern auch von dessen Konkurrenz.33 Etwa zur gleichen Zeit entwickelten sich in Frankfurt am Main, und kurz darauf in Leipzig, die ersten Buchmessen, bei de­nen nicht nur Bücher gehandelt, sondern auch der Zahlungsausgleich der Dru­cker vorgenommen wurde.34

Anfang des 19. Jahrhunderts setzte, von Großbritannien ausgehend, die Indust­rialisierung ein. Der Begriff der Industrialisierung bezeichnet dabei einen tech­nisch-wirtschaftlichen Prozess, bei dem sich die maschinelle Erzeugung von Gü­tern und Dienstleistungen durchsetzt.35 Dieser Prozess machte auch vor dem Buchwesen nicht Halt. 1798 ließ der Franzose Nicolas Louis Roberts das Prinzip einer maschinellen Papiermaschine mit mechanischem Schöpfvorgang patentie­ren.36 Im Jahr 1800 baute der Brite Charles Stanhope die erste komplett aus Eisen bestehende Buchpresse und bereits zwölf Jahre später entwickelte der nach Lon­don ausgewanderte Deutsche Friedrich Koenig die Zylinderdruckmaschine, mit der statt 240 Bogen Papier 1.100 pro Stunde bedruckt werden konnten.37

Mit der Möglichkeit, Bücher industriell zu fertigten, stieg auch das Angebot an Buchhandlungen und an Buchverlagen sowie die Anzahl an Neuerscheinungen und sorgte gleichzeitig für niedrigere Preise.38 Zugleich stieg die Nachfrage nach Unterhaltungs-, Trivial-, Kinder- und Jugendliteratur, sowie nach Schul- und Sachbüchern.39 Immer breitere Gesellschaftsschichten haben in der Folge Zu­gang zu Bildung, Kultur und Informationen, weshalb man schon hier von einer Demokratisierung des Wissens spricht.40 Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte eine Spezialisierung der Verlage auf einzelne Themenge­biete und Genres ein, wobei insbesondere ökonomische Faktoren wie zum Bei­spiel eine raschere, kostengünstigere und damit profitablere Buchproduktion, die treibende Kräfte waren.41 In den 1930er Jahren gründete Allen Lane den Verlag Penguin Books, der für seine Taschenbuchausgaben nur wenige Pence verlangte und Bücher somit tatsächlich für alle Gesellschaftsschichten erschwinglich machte.42 Dies war jedoch nur erreichbar, weil in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Emil Lumbeck die Klebebindung erfand - teure Fadenheftung konnte somit ersetzt werden.43 Das Taschenbuch war geboren.

Auch die Verlage wandelten sich und formierten sich zu großen Medienkonzer­nen, die als Ziel eine Gewinnmaximierung anstreben und somit uninteressant für Nischenprodukte und unbekannte Autoren wurden.44 Bekannt wurde Alfred Döblins Einschätzung über Verleger, die besagt:

Der Verleger schielt mit einem Auge nach dem Schriftsteller, mit dem anderen nach dem Publikum. Aber das dritte Auge, das Auge der Weisheit, blickt unbeirrt ins Porte­monnaie.45

Bis zum 20. Jahrhundert blieben Zeitschriften und Bücher praktisch konkurrenz­los, was sich erst erst mit der Erfindung der Fotografie, des Kinos und des Fern­sehens änderte. Kritiker dieser neuen Medien sahen das Buch als Kulturgut be­droht.46 Der Einbruch des Marktes erfolgte jedoch erst im Zuge der Weltwirt­schaftskrise in den 1920ern, der NS-Herrschaft und des 2. Weltkrieges.47 Erst nach 1945 erholte sich der Buchmarkt wieder und der Buchabsatz kletterte, ins­besondere in Deutschland, zu neuen Rekordwerten.48

2.3. des Buchmarkts durch die Digitalisierung

Zunächst ist kurz zu klären, was unter dem Begriff Digitalisierung zu verstehen ist. Die Digitalisierung ist „die Umwandlung von Informationen wie Ton, Bild oder Text in Signale mit diskreten Werten zum Zwecke ihrer elektronischen Be­arbeitung, Speicherung oder Übertragung“49, also eine für unterschiedliche Me­dienformen einheitliche Datenbasis.50

Die ersten Rechenmaschinen wurden im 17. Jahrhundert entworfen und sind auf das von Gottfried Wilhelm Leibniz entwickelte Dualsystem der Zahlen zurück­zuführen.51 Der erste funktionstüchtige Computer, der zudem frei programmier­bar war, wurde 1941 von Konrad Zuse erfunden.52 Bereits 1965 prognostizierte Gordon Moore, Mitbegründer des US-amerikansichen Halbleiterherstellers Intel, einen Zusammenhang zwischen der Anzahl an Transistoren einer integrier­ten Schaltung und der Zeit, das bis heute im wesentlichen geltende ,Moore’sche Gesetz? Demzufolge verdoppeln sich die Transistoren zwischen 12 und 24 Mo­naten regelmäßig.53 1971 wurde dann das Patent für den ersten Mikroprozessor mit 8.0000 Transistoren genehmigt. Dieser Wert hatte sich bereits zehn Jahre später mehr als verzehnfacht, 2016 war man bei etwa 8 Milliarden angekom­men.54

Die breite Masse erhielt mit der Compact Disc (CD) Zugang zu digitalen Inhal­ten, die 1982 als neuer Datenträger für Musik auf dem Markt kam. Vorangegan­gen war eine Entwicklung, die es ermöglichte, die zur Wiedergabe benötigten elektronischen Geräte sowohl in einer ansprechenden Größe als auch zu einem erschwinglichen Preis zu produzieren.55 Hier sind durchaus Parallelen zur Ent­wicklung nach der Erfindung der Buchpresse zu erkennen, wonach expansive Entwicklung des Buch- und Verlagswesens sowie der Digitalisierung einfachen, wenn auch nicht ausschließlich, ökonomischen Faktoren folgt.56

Fünf Jahre nach Markteinführung der CD begann „die Digitalisierung des Tele­fonnetzes“57 durch die Einführung von ISDN. Auch Funk und Fernsehen unter­lagen diesem Wandel. Weitaus bedeutender istjedoch die Digitalisierung durch das Internet. Mediale schriftliche Inhalte sind nicht mehr ausschließlich auf Pa­pier gedruckt und in Zeitschriften, Büchern, oder auf ähnlichen Datenträgern zu­gänglich, sondern können durch das Internet in Form von Datenpaketen abgeru­fen werden. Ein neues Distributionsmedium entstand. ,Körperliche‘ Datenträger sind mittlerweile vernachlässigbar, Dateien werden hauptsächlich ephemer über das Internet ,gestreamt‘, ein vollständiges Speichern auf dem Endgerät entfällt, es wird lediglich zwischengespeichert.58

Mit der Kombination von Literatur und Internet entsteht eine „Verbindung zwi­schen einer alten, auch altehrwürdigen Kunst und einem neuen, auch Altes er­neuerndes Medium“59. Die Vorteile der Digitalisierung für die Buchbranche liegen zum Beispiel in der Möglichkeit, alte und seltene Bibliotheks- und Ar­chivbestände zu digitalisieren und somit leichter und schneller zugänglich und durch Texterkennung durchsuchbar zu machen.60

Aus Sicht der Buchverlage durchlief die Digitalisierung der Branche in Deutsch­land drei Phasen:

1. Phase: Ab 1996 wird das Internet als zusätzliche Handelsplattform inte­ressant.
2. Phase: Ab 2000 kommen Zusatzprodukte wie Hörbücher, Books-on-De- mand sowie Fachliteratur im PDF-Format auf den Markt
3. Phase: Ab 2009 wurde eine Ablösung von analogen Büchern durch E­Books zumindest denkbar.61

Mit dem Aufkommen des Internets eröffneten sich für Autoren und Leser meh­rere neue Möglichkeiten. Das Internet wurde zu einem Ort, an dem man sich austauschen und selbst inszenieren konnte, gleich einem literarischen Salon.62 Zum einen können Nutzer in Foren mit oder über Autoren und deren Werke dis­kutieren.63 Zum anderen können sie am Entstehungsprozess von Literatur aktiv teilnehmen und diesen mitgestalten. Ein erster Versuch einer kollektiven Pro­duktion wurde durch die sog. ,Netzliteratur‘ unternommen.64 Markku Eskelinen und Giovanni Di Rosario nannten es in ihrer vorläufigen Untersuchung Electro­nic literature publishing and distribution in Europe das eindrucksvollste Netzli- teraturpportal in Deutschland. Diese Plattform verfügt unter anderem über eine große Sammlung wichtiger theoretischer Arbeiten zum Thema digitaler Litera­tur, Netzkunst und verlinkt auf andere Portale, Projekte und Ausstellungen.65 Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Mitschreibeprojekte, bei denen Auto­ren entweder partizipativ (Zuordnung des Autoren ist möglich) oder kollaborativ (Zuordnung des Autors ist nicht möglich) an gemeinsamen literarischen Projek­ten arbeiten.66 Das Web 2.0, ein Begriff der 2004 vom Softwareentwickler Tim O’Reilly als Titel einer Verlagskonferenz geprägt wurde, schuf zudem eine neue Art von Internet-Usern.67 In diesem neuen Nutzertyp des „Prosumenten“68 ver­einigt sich der Produzent und der Konsument, der „Texte veröffentlicht, Daten zur Verfügung stellt, sie aggregiert oder zueinander in Beziehung setzt (Verlin­kung)“69.

Natürlich gab es mit dem in Erscheinung treten der Digitalisierung auch pessi­mistische Stimmen, die im Aufkommen des Internets gleichzeitig den Untergang der Lesekultur sahen.70 Allerdings gibt es durchaus auch positive Gegenmeinun­gen, die zwar eine „Verlagerung des Literaturbetriebs“71 bejahen, jedoch keine Verdrängung alter Medien durch neue.72 Schließlich haben seitjeher sowohl die technischen Voraussetzungen als auch diesbezügliche Innovationen die Produk­tion und Rezeption von Texten bestimmt.73

2.4. des E-Books

Bereits Ende der 1990er plante das deutsch-amerikanische Joint-Venture Nuvo- Media die Revolution des Buchmarktes mit Hilfe seines E-Book-Readers Rocket eBook, derjedoch aufgrund seiner Größe und Gewichts sowie Stückpreisen von bis zu 500 US-Dollar kaum für Konsumenten attraktiv war.74 75 Als das aller erste E-Book, das sich vollständig am Computer lesen ließ, gilt allerdings der 1988 auf Floppy Disk veröffentlichte RomanMowa Lisa Overdrive von William Gib­son.°

Aber was ist überhaupt ein E-Book? Der unter Punkt 2.1 genannten Definition eines Buchs, unterfällt ein E-Book jedenfalls nicht, da es schlicht nicht aus be­drucktem Papier besteht. Nachdem die Verwendung des Begriffs E-Book nicht einheitlich ist und sich im Fachdiskurs keine allgemein gültige Definition her­ausbilden konnte, soll im Weiteren die Definition des Duden Anwendung finden. Demzufolge ist ein E-Book ein „in digitalisierter Form vorliegender Inhalt eines Buches“76, das mithilfe eines entsprechenden E-Book-Readers oder am Compu­ter gelesen werden kann. Oder wie Michaela Hammeri es ebenso treffend wie salopp formulierte: „Bücher in digitaler Form“77.

Bereits 1971 begann das nichtkommerziellen Project Gutenberg damit Literatur in digitaler Form anzubieten.78 Aufgrund des hierzulande vorherrschenden rela­tiv komplizierten und restriktiven Urheberrechts ist die Intemetadresse des Pro­jekts in Deutschland nicht ohne weiteres erreichbar.79 Fast vierzig Jahre später begann der Internetkonzern Google mit der Digitalisierung von Bibliotheksbe­ständen im Rahmen von Google Books Search. Hier tritt Google oft an Biblio­theken heran und bietet diesen an, die Bestände zu digitalisieren, wenn denn die Nutzungsrechte übertragen werden - ein Vorgehen, welches in Deutschland wie­derum aus juristischen Gründen kritisch gesehen wird. Dennoch sind mittler­weile mehr als 25 Millionen Titel von Google digitalisiert abrufbar.80

Bereits im Jahr 2001 versuchte Clifford Lynch in seinem Aufsatz The Battle to define thefuture of the book in the digital 'world sich dem Begriff des Buchs im digitalen Zeitalter zu nähern und die Analogie zwischen dem gedruckten Buch und dem E-Book zu finden. Insbesondere legte er den Fokus auf sich damit ein­hergehende Veränderung der Beziehung zwischen Leser, Autoren und Verla­gen.81

Ab 2007 übernahm dann der US-Konzern Amazon die Revolution des Buch- marktes‘ und brachte den E-Book-Reader Kindle auf den Markt, der einen durch­schlagenden kommerziellen Erfolg verbuchen konnte. Dieses Lesegerät, hat im Gegensatz zum Rocket e-Book ein für den Leser annehmbares Gewicht und der Bildschirm ermöglicht es, den Text in guter Qualität zu lesen. Zudem ist die Speicherkapazität dieser digitalen Lesegeräte mittlerweile so beschaffen, dass mehrere hundert Bücher darauf gespeichert werden können und somit Platz für eine gesamte Bibliothek bieten.82

Nahezu alle erhältlichen Lesegeräte sind technisch in der Lage, gezielt nach ein­zelnen Stichpunkten zu suchen, diese zu markieren und mit Kommentaren zu versehen. Darüber hinaus können öffentliche Bibliotheken neben der Printaus­gabe auch die digitale Ausgabe anbieten, was insbesondere für Studierende die Möglichkeit einer gleichzeitigen Mehrfachnutzung bietet.83

Autoren sind ferner mit vergleichsweise wenig Aufwand in der Lage, ein eigenes Werk als E-Book zu veröffentlichen. Apple Inc. bietet zum Beispiel die Software iBook Author an, mit der unter anderem interaktive (Lehr)Bücher erstellt und veröffentlicht werden können.84

Wie schon der Verlag Penguin Books in den 1930er Jahren gedruckte Literatur erschwinglich machte, sind es nun die E-Books im Unterhaltungsbereich, die mit niedrigen Preisen locken. Gerade E-Books von Selfpublishern sind für wenige Euro zu haben.85

3. Das Seifpublishing

Eine Möglichkeit, sich literarisch zu betätigen, stellt das Veröffentlichen von eigenen Werken, sei es als E-Book oder als Book-on-Demand, dar - das Self­publishing im engeren Sinne.

[...]


1 Giersberg, Georg (2012): Seifpublishing. Verlegen am Verlag vorbei. FAZ online. Online verfügbarunterhttps://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/untemehmen/selfpublishing-verle- gen-am-verlag-vorbei-11818353.html, zuletzt geprüft am 03.09.2019.

2 Vgl.: der selfpublisher (2019): der selfpublisher. Online verfügbar unter: https://www.uschtrin.de/produkte/weiteres/der-selfpublisher, zuletzt überprüft am 11.09.2019.

3 Vgl.: Bösch, Frank (2019): Mediengeschichte. 2., aktualisierte Auflage. Frankfurt: Cam­pus Verlag, S. 224.

4 Vgl.: Hilz, Helmut (2019): Buchgeschichte. Eine Einführung. Berlin: De Gruyter Saur, S. 3, 5; Vgl.: Böhn, Andreas / Seidler, Andreas Seidler (2014): Mediengeschichte. 2. durch- ges. undkorr. Aufl. Tübingen: Narr, S. 33, 45.; Vgl.: Schönstedt, E., & Breyer-Maylän- der, T. (2010): Der Buchverlag (3., vollst, überarb. und erw. Aufl.). Stuttgart [u.a.]: Metz­ler, S. 6f.

5 Vgl.: Haidinger, Alois (2016): Beschreibstoffe. In: ChristanBeier (Hg.): Geschichte der Buchkultur. Band 5/1. Graz, S. 17.

6 Vgl.:Hilz2019,S.7f.

7 Vgl.: Hiller, Helmut / Füssel, Stephan (2006): Wörterbuch des Buches. 7., grundlegend überarb. Aufl. Frankfurt am Main: Klostermann, S. 79f; Vgl.: Hilz 2019, S.9.

8 Vgl.:Schönstedt2010,S.7f.

9 Hiller2006,S.61.

10 Vgl.: Hiller2006, S. 251.; Vgl.: Hilz2019, S. 9, 14.; Schönstedt2010, S. 6.

11 Vgl.: Haidinger2016, S. 21.; Vgl.: Hilz2019, S. 14, 41.

12 Vgl.: Bösch2019, S. 55. Vgl.: Hilz 2019, S. 3, 6, 15.

13 Vgl.:Hilz2019,S.10.

14 Vgl.: Hasebrink, Uwe (2006): Medien von A Bis Z. 1. Aufl. Wiesbaden: VS, Verl, für So- zialwiss, S. 69.; Vgl.: Hilz 2019, S. 10.

15 Vgl.: Hiller 2006, S. 245f.; Vgl.: Hilz 2019, S. 18.

16 Vgl.: Bösch2019, S. 27.; Vgl.: Hilz 2019, S. 18.; Vgl.: Hiller2006, S. 245.

17 Vgl.:Hilz2019,S.18.

18 Vgl.:Bösch2019,S.33,47f.;

19 Vgl.: Neddermeyer, Uwe (1998): Von der Handschrift zum gedruckten Buch. Schriftlich­keit und Leseinteresse im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Quantitative und qualita­tive Aspekte. 2 Bde., Wiesbaden, S. 552f.; Vgl.: Hilz 2019, S. 37.

20 Vgl.: Bösch2019, S. 40f.; Vgl.: Hilz 2019, S. 51.

21 Vgl.: Bösch2019, S. 47f.; Vgl.: Hilz 2019, S. 102f.

22 Vgl.: Günter, Manuela (2007): Medien des Realismus. In: Begemann, Christian (Hg.): Realismus. Darmstadt: WBG (Wiss. Buchges.), S. 46.; Vgl.: Bösch 2019, S. 57ff.

23 Vgl.: Bösch2019, S. 41.; Vgl.: Günter2007, S. 46.

24 Vgl.:Günter2007,S.47.

25 Vgl.: Vgl.: Hilz 2019, S. 170.; Vgl.: Aust, Hugo (2006): Realismus. Stuttgart [u.a.]: Metz­ler, S. 207.; Vgl.: Günter 2007, S. 59.

26 Schönstedt2010,S.l.

27 Thielmann, Michael Freiherr von (1978): Taschenbuch der Betriebswirtschaft. München: Humboldt, S. S. 145.; Vgl.: Schönstedt2010, S. 3.

28 Schönstedt 2010, S. 59.; Vgl.: Bücking, Helmut (1931): Verlag, Verlagsbuchhandel und Unternehmer. Dissertation. Jena: Gustav Fischer, S. 29ff.; Vgl.: Hiller 2006, S. 343.

29 Schönstedt2010, S. 1.

30 Vgl.:Schönstedt2010,S.9.

31 Vgl.:Hilz2019,S.39f.

32 Vgl.: Schönstedt2010, S. 19.

33 Vgl.: Hiller2006, S. 66, 185.; Vgl.: Schönstedt2010, S. 19, 21.

34 Schönstedt2010,S.21,23.

35 Vgl.: Bajohr, Stephan (2014): Kleine Weltgeschichte des demokratischen Zeitalters. Wiesbaden: SpringerFachmedienWiesbaden, S. 138, 142ff.

36 Vgl.:Hilz2019,S.106.

37 Hilz2019,S.108f.

38 Vgl.:Böhn2014, S. 53. Vgl.:Hilz2019, S. 127f, 131, 133.

39 Vgl.:Hilz2019,S.131ff.

40 Vgl.:Böhn2014,S.53.

41 Vgl.: Bösch2019, S. 55f.; Vgl.: Hilz 2019, S. 139, 144.

42 Vgl.: Hoff, Henning (2005): Verlag: By Design. Zeit Online. Online verfügbar unter https://www.zeit.de/online/2005/46/penguin, zuletzt geprüft am 08.09.2019.; Vgl.; Hawthorne, Susan (2017): Bibliodiversität: Manifest für unabhängiges Publizieren. Erste Auflage. Berlin: Verbrecher Verlag, S. 9.

43 Vgl.: Göbel, Wolfram (2009): Die neue Vielfalt. In: Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Litera­turbetrieb in Deutschland. 3., völligveränd. Aufl., Neufassung. München: Ed. Text + Kri­tik, S. 279.

44 Vgl.:Hilz2019,S.146f.

45 Das Zitat entstammt aus: Döblin, Alfred (1985): Ausgewählte Werke in Einzelbänden. Kleine Schriften Bd. 1. Olten und Freiburg i.Brsg., Walter-Verlag, und wurde hier ent- nommenaus: Schönstedt2010, S. XVI.

46 Vgl.:Hilz2019,S.139.

47 Vgl.: Bösch2019, S. 168ff. Vgl.: Hilz 2019, S. 139.

48 Vgl.:Hilz2019,S.139.

49 Hasebrink2006,S.95.

50 Schönstedt2010,S.45.

51 Vgl.:Bösch2019,S.224.

52 Vgl.: Fürsatz, Gerhard (2014): Die Geschichte des Computers. Remscheid: Re Di Roma- Verl, 2014, S. 32f.; Bösch 2019, S. 225.

53 Vgl.: Fürsatz 2014, S. 42f.; Vgl.: Neugebauer2018, S. 1.

54 Vgl.: Neugebauer2018, S. 1.

55 Vgl.: Hasebrink 2006, S. 95.

56 Vgl.:Bösch2019,S.36.

57 Hasebrink2006,S.95.

58 Vgl.: Hasebrink 2006, S. 95f.; Vgl.: Schönstedt 2010, S.45f.

59 Lamping, Dieter (2006): Literatur und Internet. Ansichten einer unübersichtlichen Ver­bindung. In: Axel Dunker (Hg.): Literatur@Intemet. Bielefeld: Aisthesis-Verl., S. 9.

60 Vgl.: Hasebrink 2006, S. 96f.

61 Schrape, J. (2011): Gutenberg-Galaxis reloaded? Im Wandel des deutschen Buchhandels durch Internet, E-Books und Mobile Devices. Überarb. Fassung des Diskussionspapiers "Der Wandel des Buchhandels durch Internet und Digitalisierung". Boizenburg: Vwh, Verl. Werner Hülsbusch, S. 44.

62 Vgl.: Huizing, Birte (2009): Das Buch und seine Leser im Web 2.0. In: Arnold, Heinz Ludwig (Hg.): Literaturbetrieb inDeutschland. 3., völligveränd. Aufl., Neufassung. München: Ed. Text + Kritik, S. 322.

63 Vgl.: Winko, Simone (2009). Am Rande des Literaturbetriebs: Digitale Literatur im Inter­net. In: Arnold, Heinz Ludwig (Hg.): Literaturbetrieb in Deutschland. 3., völlig veränd. Aufl., Neufassung. München: Ed. Text + Kritik, S. 299.

64 Vgl.: Auer, Johannes / Heibach, Christiane / Suter, Beat (Hg.) (o.J.): netzliteratur.net. On- lineverfügbarunterhttps://www.netzliteratur.net/, zuletztgeprüftam 12.09.2019.; Vgl.:

65 Vgl.: Eskelinen, Markku / Rosario, Giovanna Di (2012): Electronic literature publishing and distribution in Europe. Finland, Europe: Jyväskylänyliopisto. Online verfügbar unter https://jyx.jyu.fi/bitstream/handle/123456789/40316/978-951-39-4945-7.pdf, S. 17f., zu­letzt geprüft am 12.09.2019.

66 Vgl.: Heibach, Christiane (2003). Literatur Im Elektronischen Raum. Orig.-Ausg., 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 168.

67 Vgl.: Huizing 2009, S. 322f.

68 Huizing2009,S.323.

69 Vgl.: Huizing 2009, S. 323.

70 Huizing 2009, S. 329.; Vgl.: Keen, Andrew (2007): The Cult of Amateurs. How Today’s Internet is Killing Our Culture. New York: Doubleday/Currency.

71 Huizing 2009, S. 329.

72 Vgl.: Huizing 2009, S. 329f.

73 Vgl.:Göbel2009,S.279.

74 Vgl.: Hilz 2019, S. 156.; Vgl.: Der Spiegel (1999): Die Revolution stolpertvoran: https://www.spiegel.de/netzwelt/tech/rocket-ebook-die-revolution-stolpert-voran-a- 53504.html (abgerufen 24.08.2019)

75 Vgl.:Schrape2011,S.44.

76 Duden Online: Electronic Book, unter „Bedeutungen“.

77 Hammeri, Michaela (2009): Elektronische Bücherregale. Vom Umgang mit e-Books in Bibliotheken. Hg. v. AKMB., S. 2. Online verfügbar unter: http://www.akmb.de/web/pdf/herbst2009/Hammerl.pdf, zuletzt geprüft am 10.09.2019.

78 Vgl.:Hilz2019,S.155.

79 Vgl.: Kaiser, Leon (2018): Projekt Gutenberg: Keine E-Books mehr für deutsche Nutzer. In: Netzpolitik.org. Online verfugbarunter: https://netzpolitik.org/2018/projekt-guten- berg-keine-e-books-mehr-fuer-deutsche-nutzer/, zuletzt überprüft am 10.09.2019.

80 Vgl.:Hilz2019,S.157.

81 Vgl.: Lynch, Clifford (2001): The Battle to Define the Future of the Book in the Digital World. In: First Monday (Volume 6), S. 6. Online verfügbar unter https://first- monday.org/article/view/864/773, zuletztgeprüftam 11.09.2019.

82 Vgl.: Hilz 2019, S. 156, 158.; Vgl.: Amazon.de (o.J.): Der neue Kindlejetzt mit inte­griertem Frontlicht. Online verfügbar unter https://www.ama- zon.de/dp/B07FQ473ZZ?&tag=googhydr08-, zuletztgeprüftam 11.09.2019.

83 Vgl.:Hilz2019,S.158.

84 Vgl.: Apple Inc. (o.J.): iBook Author. Online verfügbar unter https://www.apple.com/de/ibooks-author/, zuletzt geprüft am 30.08.2019.

85 Vgl.: Hawthorne (2017), S. 9f.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten

Details

Titel
Führt Selfpublishing zur Demokratisierung des Literaturbetriebs? Entstehung und Folgen des Selfpublishings
Untertitel
Goethe war Selfpublisher
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Note
2,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
42
Katalognummer
V926213
ISBN (eBook)
9783346256126
ISBN (Buch)
9783346256133
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Selfpublishing, Literaturbetrieb, Eigenverlag, Johann Wolfgang von Goethe, mündlichkeit, schriftlichkeit, Verlegen, Verlagswesen, Buchwissenschaft, EBook
Arbeit zitieren
Julia Ziegert (Autor), 2019, Führt Selfpublishing zur Demokratisierung des Literaturbetriebs? Entstehung und Folgen des Selfpublishings, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/926213

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Führt Selfpublishing zur Demokratisierung des Literaturbetriebs? Entstehung und Folgen des Selfpublishings



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden