Unterrichtsvorführung "Mario im Wind"


Unterrichtsentwurf, 2006
7 Seiten, Note: 2

Leseprobe

Gestaltung: Mensch im Wind

1. Zur Sache

1.1 Wie ist die Sache legitimiert?

Der Punkt 4.1 im Bayerischen Lehrplan für Kunsterziehung gibt das Thema Feuer, Wasser, Erde, Luft vor.

Die Schüler sollen diese Elemente als „Grundbestandteile der Natur“ erleben. Durch die gestalterische Auseinandersetzung erfahren die Schüler auch die Vielfalt der Erscheinungsformen. Dazu zählt auch der Wind, als Erscheinungsform der Luft, der durch eine gewisse Schnelligkeit gekennzeichnet ist. Die Schüler sollen in der Auseinandersetzung mit den Elementen Sinneseindrücke erfahren und diese dann wiedergeben.[1]

Als grundlegende Verfahren werden in der Sequenz das farbige Gestalten mit Wasserfarben (Hintergrund lasierend, Häuser und Bäume halbwegs deckend) und das grafische Gestalten mit Bleistift und Filzstift angewendet. Die Anbringung der Körperform und der Kappe reicht bis in das räumliche Gestalten.[2]

Die Schüler sollen eben nicht nur die angenehmen Seiten der Elemente erfahren, sondern auch ihre Kraft und ihr Vermögen zu zerstören.

Luft, bzw. Wind muss als Motiv dargestellt werden, weil das Gestalten mit dem Element sehr schwer ist. Zwar gibt es die Möglichkeit, z.B. Sandbilder durch Wind gestalten zu lassen, doch dies ist am zweckmäßigsten draußen und mit einer natürlichen Windquelle.

Da sich Luft aber auch schlecht selbst darstellen lässt, muss man versuchen, den Wind durch seine Auswirkungen in der Gestaltung sichtbar zu machen.[3]

1.2 Sachanalyse

Der Hintergrund des Bildes wurde schwarz lasiert, wobei der Himmel dunkler ist als der untere Teil des Bildes. Dazu wurde das Zeichenblatt mit einem Schwamm befeuchtet und mit wässrig angerührter Farbe waagrecht bestrichen.

Die Häuser und Bäume sind relativ deckend, ebenfalls mit Wasserfarben, auf den Hintergrund gesetzt worden. Besprochen wurde hier die Baumform, v.a. die Bewegung im Wind und die Proportionen zum Haus.

In dieser Stunde soll nun eine Figur, Mario, in das Bild treten. Mario stemmt sich gegen den Wind, was die Wetterlage in der Gestaltung noch verdeutlichen soll.

Zunächst muss das Aussehen der Figur geklärt werden. Dazu gehört die Kappe, der Schal und der Anorak, die vom Körper abstehen. Auch die Körperform ist ganz spezifisch zu zeichnen. Wichtig hier ist die etwas gekrümmte Körperlage entgegen dem Wind.

Die Figur wird mit Filzstiften auf ein separates Papier gezeichnet, weil eine Deckung der bereits aufgemalten Bildinhalte nicht möglich ist und weil der Umgang mit Filzstiften für die Kinder leichter ist.

Mario wird dann, ebenso wie seine Kappe, auf das Bild geklebt. Um einen besseren optischen Eindruck zu erzielen (3D) geschieht dies mit einem kleinen Abstandhalter.

Die Figur wird im Vergleich zu den anderen Bildinhalten relativ groß, sie steht im Vordergrund, während der Rest etwas weiter entfernt ist.

[...]


[1] Lehrplan für die Grundschule in Bayern, 2000,

[2] Lehrplan für die Grundschule in Bayern, 2000,

[3] Auer, Lehrplankommentar für die bayerische Grundschule, 2003,

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsvorführung "Mario im Wind"
Note
2
Autor
Jahr
2006
Seiten
7
Katalognummer
V92977
ISBN (eBook)
9783638073318
Dateigröße
465 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsvorführung, Mario, Wind
Arbeit zitieren
Andrea Fischer (Autor), 2006, Unterrichtsvorführung "Mario im Wind", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/92977

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