Israel
Im Herbst 1917 formiert sich Großbritannien zum Angriff auf Jerusalem gegen die Türken. Gleichzeitig versprechen die Briten nach einem Sieg über die Türken den Juden und Arabern das Land. Der Britische Befehlshaber begrüßt Weizman im feierlichen Rahmen (8.12.1917).
1918 fällt Damaskus und Großbritannien siegt über die Türken, kann sein Versprechen hinsichtlich der Landverteilung aber nicht einhalten. Das arabische Reich wird geteilt und wird zu einem Teil unter britische zum anderen unter französische Mandatsmacht gestellt. König Feisal tritt sein Amt an.
Im April 1920 einigen sich Briten und Franzosen über ihre Machtgebiete. In den
20er Jahren treffen sozialistisch geprägte Zionisten aus Ost- Europa in Jaffa ein.
Im März 1920 wird die Idee des Zionismus durch eine hebräische Universität verbreitet. Die Araber leisten Widerstand gegen den Zionismus. König Feisal, Herrscher des Groß syrischen Reiches, startet mit der Parole ,,Tötet die Juden" eine Terrorwelle gegen diese.
Am 1.07.1920 tritt der britische Hochkommissar das britische Mandat in Palästina und schafft dort eine jüdische Heimstätte.
Im März 1921 versucht Churchill die Araber und Juden in Einklang zu bringen und schränkt die Balfour- Erklärung ein.
Im August 1929 nimmt der Groß- Mufti die Trennung der Klagemauer zum Anlaß ein Massaker zu veranstalten, bei dem 133 Juden sterben.
Von 1929-1935 erfolgt eine Einwanderungswelle der Juden aus Europa durch die Aussperrung der Juden durch Hitler. Diesmal sind sie nicht sozialistisch geprägt, sondern wohlhabend.
Im April 1936 werden auf den Befehl des Muftis hin Jugendbanden gebildet, die jüdische Geschäfte zerstören und Juden töten. Einen Monat später bekämpfen die Araber die britische Mandatsmacht. Der Peel- Ausschuss erklärt den arabisch -jüdischen Konflikt zu einem unlösbaren Nationalproblem.
1938 erobern Araber das Hochland und Ost- Jerusalem. In Palästina wird von den Juden nur die Abwehr geübt, da sie sich an das Gebot halten keine Vergeltungsschläge zu üben. Zur selben Zeit zeigen die Zionisten militärische Weitsicht und bauen in kürzester Zeit Wehrdörfer auf. Im Februar 1939 lädt die britische Regierung Araber und Juden ein, um über die Teilung und Politik in Palästina zu diskutieren. Das Ergebnis: kein Staat, sondern Minderheitenstatus und einen schmalen Siedlungsstreifen für die Juden. Im Mai heißt es in der neuen Palästina- Politik, dass die Juden nur noch 5 Jahre einwandern dürfen, insgesamt aber nur 75.000. Nach dem Holocaust in Europa überlebten nur die palästinensischen Juden. Die britische Regierung hielt sich an die Politik, behandelte die Juden wie illegale Einwanderer und schickte die Flüchtlinge entweder zurück oder nach Zypern.
Im Juli 1946 wird das Hotel des britischen Mandat Machthabers in die Luft gesprengt, woraufhin Großbritannien das Mandat an die Vereinten Nationen abgibt.
Nach der Teilung wird am 29.12. 1947 wird ein Judenstaat geschaffen, auf den die Araber in Jaffa mit Terror antworten.
Im März 1948 besteht die Hagana aus 20.000 Männern und Frauen.
Am 6.04 stirbt der Palästinenserführer. Der arabische Teil kann nun nicht mehr kämpfen und wird im Mai aus Jaffa vertrieben. Die Araber kämpfen weiterhin gegen den entstehenden Judenstaat. Die Briten verlassen Palästina.
Am 14./15. Mai wird der selbständige Staat Israel durch David Ben Gurion proklamiert. Gleichzeitig entsteht ein provisorisches Parlament. Die Ägypter bombardieren Tel Aviv . Transjordanien ist Israels stärkster Gegner. Im Juli erobert die israelische Armee einen großen Teil seiner Nachbarländer, außer Jordanien. Mit Syrien und Ägypten wird ein Waffenstillstand ausgehandelt. Durch den gewaltsamen und psychischen Druck der Juden hin, verlassen die Palästinenser ihre Heimat, 350 Dörfer verschwinden von der Landkarte. Mit der Aktion ,,Fliegender Teppich" werden die Juden aus den arabischen Gebieten nach Israel vertrieben.
Im Juli 1956 wird der 2. Nahostkonflikt durch Israel ausgelöst. Es folgt die Besetzung des Suezkanals durch Nassa. Nach seiner Bekämpfung durch die Briten ist er militärisch geschlagen, politisch hat er jedoch gewonnen. Die UdSSR spricht eine Raketendrohung gegenüber den USA aus. Die palästinensischen Flüchtlinge werden in Slums gesteckt, in denen schlimme Zustände herrschen. Die Palästinenser fordern die Rückkehr ihrer Flüchtlinge nach Israel- Israel lehnt ab. Nassa benutzt diese Flüchtlinge als Waffe gegen Israel.
1964 wird die PLO gebildet, es sind jedoch keine Terroristen sondern Würdenträger.
1967 ist Nassa bereit Israel anzugreifen. Israel rechnet mit einem 3-Frontenkrieg und übt einen Präventivschlag gegen Ägypten, Jordanien und Syrien aus. Im 6-Tage- Krieg erobert Israel die Sinaihalbinsel, die Westbank, die Golanhöhen, den Gaza- Streifen und Ost- Jerusalem. Die Klagemauer wird nun wieder israelisch.
Am 22.11.1967 gibt es eine Friedensresolution. Das Land der Palästinenser wird weiter geteilt (6-Tage-Krieg) und sie flüchten nach Jordanien. Ein Guerillakrieg der Palästinenser schlägt fehl. Innerhalb der PLO gibt es verschiedenen Richtungen: eine nationalistische Spitze ,,Fatah" (Arafat), marxistische und pan- arabische (Nassas Idee) Zweige.
Im September 1970 kommt es zu blutigen Bürgerkriegs ähnlichen Unruhen in Jordanien. Mit der Niederlage der Palästinenser (,,Schwarzer September").Arafat und Nassa treffen eine Einigung. Einen Tag später stirbt Nassa. Sadat wird Nassas Nachfolger.
1973 wird ein sowjetisch- ägyptischer Freundschaftsvertrag abgeschlossen. Sadat siegt im Jom- Kippur- Krieg über Israel. Israel schlägt mit Hilfe der USA zurück. Die UN erzwingt einen Waffenstillstand. In Genf wird eine Nahostkonferenz mit allen beteiligten Parteien den USA und der UdSSR.
Am 13.11.1974 empfängt der UN-Generalsekretär Arafat, der statt Hussein das palästinensische Volk vertritt.
1978 will Begin in Camp David den Jordan als Grenze für Israel. Israel muss allerdings Autonomie für die besetzten Gebiete zusichern und die Sinaihalbinsel zurückgeben.
1979 wird von Israel und Ägypten ein Friedensvertrag in Washington unterzeichnet. Die Palästinenserfrage bleibt weiterhin ungelöst. Von Begin werden sie aus Judäa vertrieben. Um Jerusalem wird ein jüdischer Siedlungsstreifen gebaut um hier eine jüdische Überzahl zu schaffen. 1980 leistet die palästinensische Jugend Widerstand im West -Jordanland.
1981 beschießt die PLO vom Libanon aus Galiläa.
1982 werden im Libanonkrieg Guerillakommandos der PLO bekämpft und das Hauptquartier in Beirut dem Erdboden gleichgemacht.
1985 werden Israelis von der PLO erschossen, die Israelis beschießen das Hauptquartier in Tunis. 1987 finden Friedensverhandlungen unter Ausschluss der PLO statt. Die ,,Intifada", der Krieg der palästinensischen Jugend gegen die Besatzer, beginnt. Israel antwortet mit Giftgas und Gummigeschossen.
1992 wird Rabin Präsident Israels und man hofft auf Frieden.
Arbeit zitieren:
Julia Drebes, 2000, Israel, München, GRIN Verlag GmbH
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Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie
Hauptseminararbeit, 19 Seiten
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