Experiment 1 1.Alarm Anfangswörter 1.Maschine 2.Baby 2.Frau 3.Club 3.Kanone 4.Gabel 4.Messer 5.Esse 5.Skala 6.U-BaIin 6.Bach 7.Zukunft 7.Hafer 8.Lenz 8.Beginn 9.Kanüle 9.Ampel 10.Grill 10.Tapete 11.Faust 11.Fussel 12.Marke 12.Sprache 13.Burg 13.Gebäck 14.Kaffee Anfangswörter 14.Liebe 40 Worte 15.Nugat Mitte 15.Schere in ca. 1 min
16.Miete 16.Gehim 17.Wetter 17.Eingang 18.Urne 18.Pudding 19.Löffel 19.Andenken merken 20.Heirat 20.Wicht 21 Gerüst 21.Umgang 22.Feuer 22.Vorzug 23.Bikini 23.Uhr 24.Atlas 24.Schuhe 25.Kuchen 25 Wahl 26.Paradies 26.Sklave 27.Sitz
Mitte
27.Meile 28.Unschuld
Ende
28.Hecht 29.Talent 29.Ort 30.Post 30.Loch 31.Wiese 31.Ende 32.Bild 32.Oskar 33.Aktion 33.Mauer 34.Insel 34.Weide 35.Volk 35.Pfennig 36.Natur 36.Haut 37.Freunde 37.Zeuge 38 .Gebäude 38.Neid 39.Grippe 39.Wind 40.Mandel
Ende
40.Duden
2x7+6=20 100:50=2 3min (80-20):2=30 Zeit zur Lösung 5x9-5=40 333:3=111
2
Auswertung:
Exp.1 VP-A
Merkte sich 7 Wörter in 1 min, dabei wurden Worte vom Anfang besser behalten als am Ende der Wortliste. Das am Anfang die Worte besser behalten wurden ist vielleicht damit zu erklären, dass die Konzentration nachließ und eine proaktive Hemmung vorlag
Exp.2 VP-A
Merkte sich noch 4 Wörter in 1 min, nachdem die Kopfrechenaufgaben in 3 min gelöst wurden sind. Dabei wurden die Wörter welche am Ende standen besser gemerkt. Dies wäre so zu erklären, dass die Konzentration am Anfang der Wortliste niedriger durch die Kopfrechenaufgaben war und sich erst wieder aufbaute. Es lag eine retroaktive Hemmung vor.
Exp.1
1 Alarm
2.Baby 4.Gabel in 1 min wiedergegeben 7.Zukunft 19.Löffel 38.Gebäude
Exp.2
2.Frau
25.Wahl in 1 min wiedergegeben 30.Loch nach 3 min Kopfrechen 32.Oskar
Exp.1 VP-B
Merkte sich noch 7 Wörter in 1 min, dabei wurden Worte vom Anfang und Worte aus dem Mittelteil zu gleichen Teilen gemerkt. Jedoch die Worte welche am Ende der Wortliste standen wurden am besten gemerkt. Bei VP-B fand im Exp. 1 eine proaktive Hemmung statt. Die Konzentration war am Ende der Wortliste größer.
Exp.2 VP-B
Merkte sich 8 Wörter in 1 min, nach 3 min Kopfrechnen. Dabei wurden Worte am Anfang und am Ende wieder am besten gemerkt, doch die Worte am Ende wurden am besten behalten, d.h. waren in der Überzahl. Man kann davon ausgehen, dass beide Hemmungen vorlagen, denn die Worte im Mittelteil wurden fast gar nicht gemerkt. Es fand nach dem Merken der ersten Worte eine proaktive Hemmung sowie eine retroaktive Hemmung, da am Ende der Liste die Worte am besten gemerkt wurden.
3
Exp.1
1 Alarm
2.Baby 20.Heirat in 1 min wiedergegeben 22.Feuer 36.Natur 37.Freude 38.Gebäude
Exp.2
1 .Maschine
2.Frau 17.Eingang in 1 min
33 .Mauer 35 .Pfennig 36.Haut 37.Zeuge 40.Duden
Folgende Kriterien könnten die Experimente beeinflusst haben:
• Aufregung beider Versuchspersonen
• die physische und psychische Verfassung kann unterschiedlich gewesen sein
• die Worte waren ungeordnet, ohne Zusammenhang d.h. das Merken der Worte war schwieriger
• es könnte sein, dass VP-B sich vielleicht im täglichen Leben häufiger etwas merken muss, d.h. er führt im Alltag häufiger ,,unbewusstes Gedächtnistraining" durch als VP-A
• es kann möglich sein, dass das Experiment Tageszeitabhängig war, d.h. bei VP-A habe ich das Experiment früh ca. 11:00 Uhr durchgeführt und bei VP-B habe ich das Experiment ca. 19:30 durchgeführt
• Altersabhängigkeit
Zusammenfassung:
Bei diesem Experiment ist erkennbar, dass sich 40 Worte im Ultrakurzzeitgedächtnis befanden und nur noch 1-3% der Wort nach wenigen Minuten (siehe Auswertung) im Kurzzeitgedächtnis gespeichert sind bei beiden VP und jeweils beiden Experimenten. Weiterhin sind meine Experimente relativ unterschiedlich ausgefallen, allgemein ist aber festzustellen, dass das merken von Anfangsworten und besonders zuletzt gehörtes am besten gespeichert wird. Bei 3 von 4 Experimenten war deutlich zu erkennen, dass die Worte welche am Ende standen am besten gemerkt wurden. Bei VP-A hatten die Kopfrechenaufgaben Einfluss auf das Merken denn es wurden weniger Worte behalten. Bei VP-B hatten die Kopfrechenaufgaben wahrscheinlich keinen Einfluss auf das Merken, denn es wurde sogar 1 Wort mehr behalten als beim Exp. 1 von VP-B. Meine Theorie ist, dass es Abhängig von den beeinflussenden Kriterien ist und deshalb meine Exp. unterschiedlich im Bezug auf Exp.2 ausgefallen sind.
4
Arbeit zitieren:
Sandy Brunner, 2001, Gedächtnisexperiment, München, GRIN Verlag GmbH
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