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Andreas Marinello, 2001, Arthur Schopenhauer, München, GRIN Verlag GmbH
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Arthur Schopenhauer: The World as Will and Presentation, Volume I
Arthur Schopenhauer, Daniel Kolak, Richard E. Aquila
Arthur Schopenhauer: The World as Will and Presentation, Volume Two
Arthur Schopenhauer, Daniel Kolak, David Carus
The Essays of Arthur Schopenhauer; The Art of Literature
Arthur Schopenhauer, T. Bailey Saunders
Selenah
Arthur Schopenhauer.
Ich wollte nur sachreiben um zu sagen das ich das Referat mir durch gelesen habe und da ich vorher nicht so sehr viel über Arthur Schopenhauer musste hat sich jetzt mein Wissen verdoppelt.
Da für danke ich sehr
Selenah
am Saturday, March 08, 2003-
Kurt
Beziehung zw. Subjekt und Objekt.
Im vorliegenden Text heisst es:
"Daher nennt man die Gesamtheit der Objekte auch Wirk-lichkeit: sie wirkt nach dem Gesetz der Kausalität auf das Subjekt. "
Diese Ansicht ist unzutreffend. Schopenhauer weist ausdruecklich darauf hin, dass KEIN KAUSALVERHAELTNIS zwischen Subjekt und Objekt(en) besteht. Nur sofern die Welt als Vorstellung gegeben ist, ist sie durchgaengig nach dem Prinzip der Kausalitaet verbunden. Das "Auseinanderfallen von Subjekt und Objekt" ist bei Schopenhauer das a priori ueberhaupt, der Kausalitaet noch vorhergehend und sie erst ermoeglichend.
Siehe dazu auch WWV Paragraph 5:
"Man hüte sich aber vor dem großen Mißverständniß, daß, weil die Anschauung durch die Erkenntniß der Kausalität vermittelt ist, deswegen zwischen Objekt und Subjekt das Verhältniß von Ursache und Wirkung bestehe; da vielmehr dasselbe immer nur zwischen unmittelbarem und vermitteltem Objekt, also immer nur zwischen Objekten Statt findet."
Und im Handschriftlichen Nachlass heisst es zum Subjekt, das Subjekt ("Träger der Welt") "[...}liegt auch nicht in [...] Raum und Zeit, denn diese [...] setzen schon das Subjekt voraus"
"Vielheit aber ist nur [...] mittelst Zeit und Raum: also kommt dem Subjekt der Erkenntnis weder Vielheit noch [...] Einheit zu." (Volker Spierling.(Hrsg.). Arthur Schopenhauer. Theorie des gesammten Vorstellens, Denkens und Erkennens. Aus dem Handschriftlichen Nachlass. R. Piper GmbH&Co KG München 1986 S.129; S.130)
MfG
Kurt
am Tuesday, August 15, 2006-