Ei in nf fü üh hr ru un ng g E
Nicht erst seit den Erfolgen, die der englische Biologe Willmut mit seinem geklonten Schaf „Dolly“ erzielte und damit der ganzen Welt die Ausmaße dieser Technik verdeutlichte, steht das Klonen in der ständigen Diskussion. Zum einen bringt es viele Vorteile (Forschung zur Herstellung von Antibiotika, Bekämpfung von Krankheiten (Diabetes, Parkinson oder auch Multiple Sklerose )etc.) zum anderen hat es aber auch , vor allem aus ethischer Sicht, viele Schattenseiten.
Da es ein sehr bedeutungsvolles Thema ist und es gerade an der Jugend liegt wie sich unsere Welt weiterentwickeln wird, habe ich mich sehr für dieses Thema interessiert und es deswegen zum Gegenstand meiner Arbeit gemacht.
Im Weiteren wird es nun zum Einen um die Technik des Klonens von Pflanzen(am Beispiel des Blumenkohls) und von Tieren (am Beispiel des geklonten Schaf Dolly)und zum Anderen um die Diskussion (Vorteile, Nachteile, Ethik) zu diesem Thema gehen.
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Kl lo on ne en n d de es s B Bl lu um me en nk ko oh hl ls s K
Material:1Blumenkohl(benötigt wird der weiße Teil),Kinetin und Buttersäure (IBS) (als Nährmedium) ,steriles und destilliertes Wasser,50cm³70%iges Ethanol, 100cm³Domestos (Chlor1Lösung mit Putzmittel), 1 sterilisierte Pinzette 5 sterile Reagenzgläser/Petrischalen Aufbau: RG1: 0,5µM Kinetin RG2: 2,0µM Kinetin RG3: 10,0µM Kinetin RG4: 0,5µM Kinetin + 2µM IBS RG5: 0,5µM Kinetin + 10,0µM IBS +5 ca.8cm³große Blumenkohlstückchen. Versuch: Die Blumenkohlstücke werden zur Sterilisation für zehn Minuten in ein mit Domestos gefülltes Becherglas gegeben. Dann wird die Flüssigkeit abgegossen und der Vorgang noch einmal wiederholt. Nun wird der sterilisierte Blumenkohl mit einer sterilen Pinzette in die mit den Nährmedien gefüllten Reagenzgläser getan. Beobachtung:
1.)Zu Beginn des Versuchs sah man nur das Explantat:
2.)Schon nach 1 Woche war der Kallus zu erkennen:
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3.)Nach 3 Wochen bildeten sich Wurzeln:
4.)Nach 6 Wochen bildeten sich Sprossen:
Deutung:
Jede Pflanze hat an der Spitze ihrer Sprossen das Hormon IES, welches dort für den Wachstum der Pflanze codiert.(1) Wenn man ein Stück von einem Blumenkohl abschneidet (von dem weißen Teil, da das Hormon nur dort vorhanden ist) wird dieses Hormon umkodiert und wandert an die Schnittstelle (2) ,wo es nach einiger Zeit zu einem IES Überschuss kommt.(3) Nun ändert sich die Funktion von IES. Sie kodiert nun für die Ausbildung von Wurzeln. Die Pflanze bildet nun also Wurzeln und kann sich damit nun selbstständig versorgen.(4)Das IES Hormon geht wieder an seine alte Stelle zurück und nimmt wieder seine alte Aufgabe (den Wachstum der Pflanze auf.(5)
Der neu entstandene Blumenkohl ist ein Klon der Mutterpflanze(von der er stammt).
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Kl lo on ne en n v vo on n T Ti ie er re en n K
Nicht nur Pflanzen(wie den Blumenkohl) auch Tiere lassen sich klonen. Diese Technik lässt sich gut am Beispiel des geklonten Schafs Dolly erklären:
Zuerst entnahmen die Wissenschaftler einem Schaf unbefruchtete Eier. Das war die erste Mutter von Dolly. Mit einer Spezialtechnik wurde das Erbgut aus diesen Eiern entfernt. Einem anderen Schaf entnahmen die Wissenschaftler des Roslin Instituts Euterzellen also spezialisierte Zellen. Der dritte Schritt bestand darin, beide Zellen miteinander zu verschmelzen und dann passierte das Wunder. Diese zusammengesetzte Zelle begann sich zu teilen und wurde dann in die Gebärmutter eines weiteren Schafs der dritten Mutter eingepflanzt. Dieses Schaf trug dann Dolly aus.
Dolly hat also drei Mütter , ist aber ein Klon der genetischen (hier in weiß gezeichneten)Mutter (die „Eimutter). Quellenverzeichnis (2)
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Di is sk ku us ss si io on n K Kl lo on ne en n D
Pro:
> Durch das Klonen von Embryonen könnte es >
therapeutische Fortschritte bei allen degenerativen Erkrankungen geben, bei denen Zellgewebe zugrunde geht, z.B. Diabetes, Parkinson oder auch Multiple Sklerose. (Dafür sprechen Untersuchungen an weltweit über 350 Patienten, denen dopaminerges Gewebe von Feten ins Gehirn implantiert wurde: Die Zellen wuchsen an, produzierten Dopamin und konnten die Parkinson-Symptome langfristig verringern - bei einigen Patienten nun seit zehn Jahren). Quellenverzeichnis (3) > Aus den Eutern von Dollys Nachfolgern ließen sich - zu niedrigen Preisenlebensnotwendige Medikamente melken. Quellenverzeichnis (4) > Widerspruch: Bei der Empfängnisverhütung durch die Spirale oder die Pille - dabei töten wir einen Embryo, indem wir die Einnistung in den Uterus verhindern, an Stammzellen zu arbeiten , mit Stammzellen zu arbeiten ist aber verboten. Quellenverzeichnis (5) > Man muss unterscheiden zwischen dem Klonen von Tieren, das bereits möglich ist, und dem Klonen von Menschen, das bis jetzt nichts weiter als eine spekulative Möglichkeit ist und vielleicht nie stattfinden wird. Quellenverzeichnis (6) > Man kann auch Homosexuellen Paaren Kinderwunsch erfüllen. Quellenverzeichnis (7) > Die Natur klont auch: Zwillinge! Quellenverzeichnis (8)
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Contra/Ethik
>Große Misserfolgsrate : Bis Wilmut sein Wunderschaf produziert hatte, hatte er 276 Eizellen vergebens verbraucht. Quellenverzeichnis (9) >Viele Wissenschaftler denken nur an ihre eigene Karriere nicht an ethische Aspekte. Quellenverzeichnis (10) >Todesfälle bei der Transplantation fötaler Hirnzellen in den Kopf. Quellenverzeichnis (11) > Eingriff in die Schöpfung Quellenverzeichnis (12) (Spiegel 10/1997) >Missbrauch von Versuchstieren, z.b. zum produzieren von Medikamenten (Das Ding Tier) Quellenverzeichnis (13) > großes Unwissen , aber viele Versuche Quellenverzeichnis (14)
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Qu ue el ll le en nv ve er rz ze ei ic ch hn ni is s Q
(1) Persönliche Mitteilung
H.Jakobsen(04/2001) (2)http://www.quarks.de/klonen/02.htm (3)http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/02 /28/038a1303.asp
(4)http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/02 /28/038a1301.asp?cat=/medizin/gentechnik/kl onen
(5)Die Zeit(01/2001) Interview mit Heidelberger Humangenetiker Claus Bartram Von Ulrich Bahnsen (Gesprächsführung) (6) Veröffentlichung des Exekutivkomitee der Europäischen Ökumenischen Kommission für Kirche und Gesellschaft (EECCS) (7) Referat Lena Grams .(04/2001) (8) Veröffentlichung des Exekutivkomitee der Europäischen Ökumenischen Kommission für Kirche und Gesellschaft (EECCS) (9)http://members.aol.com/antiklon/spiegel. htm (10) Die Zeit (12/2000) (11) Die Zeit (01/2001) (12) Spiegel (10/1997) (13)(http://members.aol.com/antiklon/index. htm (14) Spiegel (10/1997).
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Arbeit zitieren:
Marry G., 2001, Klonen (pflanzlich und tierisch), München, GRIN Verlag GmbH
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