(6) Konzentration (dharana) þ Aufmerksamkeit auf ein Teil des Körpers
gelenkt, z.B. Bauchnabel, Nasenspitze oder Mitte der Augenbraue, Yogi gegenüber Außenwelt unempfindlich
(7) Meditation (dhyana) þ Geist konzentriert auf Gegenstand der Erkenntnis, insbesondere Brahma, alle anderen Gedanken ausgelöscht
(8) Versenkung (samadhi) þ vollkommenes Aufgehen des Geistes im Gegenstand der Erkenntnis + Vereinigung und Einswerden mit diesem
þ Erreichen befreit eigenes Selbst von Täuschungen der Sinne + Widersprüchlichkeiten der Vernunft
3. Die Befreiung Melanie
ý letzte stufe der Yogalehre, wird selten in einem einzigen Leben erreicht ý Befreiung erst nach einigen Wiedergeburten, zunächst Befreiung von Erscheinungwelt, dann von Gedanken des Selbst, schließlich Befreiung von Gebundenheit des Geistes an Materie
ý Loslösung von Materie = Kaivalya (wahre Befreiung) ý mit annähern an Kaivalya, Yogi erwerben bestimmte Fähigkeiten þ unempfindlich gegenüber Hitze und Kälte þ gegen Verletzungen, Lust und Schmerz ý werden zu übernatürlichen geistigen und körperlichen Leistungen fähig ý können sogar Lauf der Natur verändern ý unterscheiden zwischen feinsten Elementen der Materie ý gleichzeitig Universum als Ganzes erkennen, fassen Mikrokosmos und Makrokosmos in ein Gedanken
ý Kräfte nie öffentlich vorgeführt, aber außerordentliche Leistungen durch Zeugenberichte belegt
ý z.B.: Yogischlaf þ fast todesähnlichen Zustand þ Yogi einige Tage lebendig begraben ý Fachleute erklären Yogischlaf als Art kataleptischen Zustand, durch Selbsthypnose herbeigeführt
ý kein wesentlicher Unterschied zur Katalepsie, Symptom einer Mittelhirnerkrankung handeln kann
4. Verschiedene Richtungen des Yoga
Peter
ý Richtungen unterscheiden sich meist nur einige Stufen ý Europa und USA : Hatha-Yoga verbreitetsten þ ausgeübt um körperliche Gesundheit zu steigern
ý Indien :
Bhakti-Yoga (hingebende Liebe zu Gott) verbreitetsten
þ hebt ersten zwei Stufen hervor (Selbstbeherrschung und Einhaltung religiöser Schriften)
Mantra-Yoga þ aussprechen des Namens Krischna und andere Zauberformeln
Karma-Yoga þ stellt Tat und Dienen in Vordergrund
und Jnana
5. Die Geschichte
Melanie
ý Lehren + Praktiken zurückdatieren auf Zeit der Upanishaden ý wesentliche Praktiken hauptsächlich in Maitri Upanishaden ý überarbeitet fanden sie philosophische Grundlage im Yogasutra des Patandschali, indischer Gelehrter des 2. Jh. v. Chr. ; wird allgemein als Begründer angesehen
ý Patandschali leitete Lehre vom Samkhya ab, älteste klassische System der Hindu- Philosophie
ý bestreben Entwicklungstheorie zu finden þ Abwendung vom klassischen System + Vereinigung den Gottesbegriff (Isvara) mit atheistischen Perspektiven des Samkhya
ý Begriff kein fester Bestandteil der Yogalehre þ Auffassung vertreten, im Widerspruch zum übrigen System
ý im Gegensatz zu anderen hinduistischen Systemen þ Lehre spielt gegen Praktiken untergeordnete
ý am Anfang, eine der eine der einflussreichsten Richtungen des Hinduismus ý auch starker Einfluss auf Buddhismus þ Enthaltsamkeit + geistige Übungen große Rolle
ý auch in westlichen Ländern immer beleibter ý zu Anhängern gehören engl. Schriftsteller Major Francis Yeats-Brown, Aldous Huxley, Christopher Isherwood und Mircea Eliade und engl. Musiker Lord Yehudi Menuhin
ý Experten auf Gebiet der körperlichen Fitness empfehlen Yogaübungen als Mittel zur seelischen Reinigung, Stärkung der Nerven und Muskeln, allgemein zu Verbesserung des Gesundheitszustands und für ein längeres Leben
6. Yoga und Gymnastik Peter
ý Gymnastik konzentriert auf Trainieren einzelner Muskeln þ Yoga alle Muskeln + Gegenspieler balanciert gebraucht werden, durch Körperhaltung
ý beinhaltet, dass verkürzte Muskeln (verursacht durch Sport oder Alltagsleben) wieder auf volle Länge gedehnt und gestreckt
ý durch Integrationsarbeit verpulvert einzelner Muskel weniger Energie in Form von Schweiß und Hitze, sondern lernt Arbeit mit weniger Anstrengung und Zuhilfenahme seines Gegenspielers auszuführen
ý durch lange Arbeiten in jeweiligen Haltungen, Muskelschichten von außen nach innen arbeiten, werden innere Organe erreicht
ý arbeiten z.B. in Urdhva Dhanurasana (Rückenbeuge) die Muskeln und insbesondere Rückenstrecker, Neben- und Nieren aktiv angeregt werden
ý Milz, Leber, Galle du Magen werden aktiv gedehnt, Lungen geweitet þ höhere Sauerstoffaufnahme, Blutrückfluß zum Herzen erhöht
ý durch Yoga kann Wasserhaushalt und Hormonhaushalt anregen bzw. Regulieren ý bei Yoga Freisetzung von stimmungshebenden Endorphinen þ Ursache: extreme Positionen, Körpersysteme müssen sich darauf einstellen Bsp.: Kopfstand und Blutdruckregulation. In der 1. Minute im Kopfstand erhöht sich der Blutdruck und die Herzfrequenz. Nach dieser Zeit arbeiten alle Systeme blutdrucksenkend
ý Yoga wirkt auf den Geist wegen positiven Effekte auf den Muskelapparat und den Stoffwechsel, also Gesundheit des Körpers, wird Yoga sehr geschätzt und als alternative zu Gymnastik auch im Sport in Anspruch genommen
7. Quellen
ý Internet
Quote paper:
Peter Stein, 2001, Das Yogasystem, Munich, GRIN Publishing GmbH
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DOI
Die Auswirkung von Yoga-Übungen auf die Konzentrationsleistung
Scholary Paper (Seminar), 20 Pages
Entspannungstechniken in der Grundschule am Beispiel von Yoga und Phan...
Pedagogy - Pedagogic Psychology
Termpaper, 16 Pages
Entspannungstechniken - Atmung und Entspannung, Progressive Muskel Rel...
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 22 Pages
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