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Anpassungsstrategien sind:
große Stoffwechselamplitude (von -8 bis 45°C)
dicke Epidermis und Pigmente (wegen UV-Strahlung) dicke, schwer wasserdurchlässige Baumrinde (Frostschutz) großes, weites Wurzelwerk (wegen Boden/Gestein) Wasseraufnahme auch durch Blätter (Luftfeuchtigkeit) Vermehrung vegetativ und durch Selbstbestäubung (Wind) Rasenbildung (Windunanfälliger, Wasser/Lichtaufnahme) Kleinwuchs (Windunanfälligkeit) geringer Nährstoffbedarf (aufgrund der armen Böden)
Fauna: - ist nicht an Vegetationsstufen gebunden, außer sie ist auf bestimmte Pflanzen spezialisiert
- jedoch auch mit zunehmender Höhe abnehmende Individuenzahlen
- sind im Gegensatz zu Flora stärker an Luftdruck gebunden (Atmung)
- gleicht in vielen Merkmalen der der Fauna in den polaren Landschaftsgürteln (Taiga, Tundra)
- doch genau wie Flora muss auch Fauna sich an Klimate anpassen
- Anpassung: starke Behaarung (Windschutz, UV-Schutz, Kälteschutz)
Hohle Haare (Isolation durch die Luftkammern)
dicke Haut (Isolationswirkung, UV-Schutz) teilweise dunkle Haut (Wärmeaufnahme durch Sonne, UV-Schutz) in der Schneezone weisses Fell (Tarnung, z.B. Schneehase, UV-Schutz) große Pfoten (in der Schneezone, gegen Absinken in den Schnee) Augenschutzhaut (bei Schneestürmen)
Blutkreislauf (abgekühltes Blut geht in Pfoten, um weitere Abkühlung zu meiden)
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Vertreter:
B öden:
da Hanglagen überwiegen sind Böden oft sehr flachgründig
selten feinkörnig, wegen Windabtragung
sowohl kalkhaltiges als auch kristallines, saures Silikatgestein
wichtig für Vegetation, da es kalkliebende Arten auf neutral-basischen wie als auch kalkfliehende, auf sauren
jedoch auch Wassergehalt ausschlaggebend: Grünerle (feucht) Latsche (trocken)
überwiegend Rohböden vorhanden (Felsböden, Schuttböden) tiefgr ündige Böden in lokalen Verebnungen oder Senken
mit Höhe und steigender Humidität werden braune Waldböden zuerst lessiviert und dann zu nährstoffarmen, podsolierten Böden mit Rohhumusauflage (vor allem in Fichtenstufe) mit Höhe sinkt Temp., damit auch Humusabbau kleiner als Humusbildung somit in Hochlagen stärkere Ausbildung des Humushorizontes (Alpenhumusböden)
Probleme:
Schädigung der Bergwälder (60 % sind geschädigt, durch sauren Regen)
hohe Schadstoffkonzentration durch Industrie und Verkehr
Bau von Forst- und Almwegen, sowie Siedlungsvordringen bewirken Hanglabilitäten damit verstärkte Lawinengefahr
Erderwärmung bewirkt Gletscherschmelze, damit vermehrte Bergstürze, Änderung des Wasserhaushaltes und veränderte Flora und Fauna
Begriffserklärung:
Waldgrenze: Höhe, bis zu der geschlossene Baumbestände vordringen
Baumgrenze: Höhe, bis zu der freistehende Bäume vordringen
Krüppelgrenze: vereinzelte Bäume dringen unter Schneeschutz oder an sonnenexponierten Felsen als langsam wachsende Zwerge noch höher vor
Lessivierung: Bodenbildender Prozess der Tonverlagerung, Tonverarmung im Oberboden und Tonanreicherung im Unterboden. Geringe bis mäßige Versauerung des Bodens
Podsol: Bleicherde, sauer, carbonatarm, sandig, vorwiegend in humiden Misch- und Nadelwaldgebieten. Tonzerstörung durch Versauerung, sehr nährstoffarm
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Quellen:
Das Leben der Berge (Artia Verlag); Bertelsmann Lexikathek;
Encarta ´98; Internet (www.lycos.de/Suche), daraus folgend: Ökologie der Erde; Lehrbuch der Botanik; Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen (Ulmer Verlag); Vegetation der Alpen im europäischen Gebirgsraum (Gustav Fischer Verlag). Referent: Marcus Böhm, Biologie Leistungskurs Kl.12 / 2. Khj.
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Arbeit zitieren:
Marcus Böhm, 2000, Ökosystem Hochgebirge, München, GRIN Verlag GmbH
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