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Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1
1 Dehnen und Beweglichkeit, was ist eigentlich damit gemeint? 2
1.1 Allgemeines Dehnen vor und nach dem Sport 2
1.2 Definition „Beweglichkeit“ 2
2 Zu erwartende Effekte des Dehnens beim Sport 3
2.1 Vergrößerung der Bewegungsamplitude des Gelenkes 3
2.2 Verbesserung der Durchblutung des Muskels 3
2.3 Verkürzung der Regenerationszeit des Muskels 3
2.4 Prävention vor Verletzungen 4
2.5 Ausgleich und Vermeidung muskulärer Dysbalancen 4
3 Neueste Erkenntnisse über die fibrilläre Struktur der
Skelettmuskelfasern 4
4 Schlussfolgerungen 6
Fazit 8
Literatur 9
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Einleitung
Dehngymnastik, für die einen ist es lästige Pflicht, für die anderen ist es ein Teil ihres Trainings, den sie machen, weil einfach alle es machen. Manch einer macht es zum Aufwärmen vor dem Sport, andere machen es hinterher um Beweglichkeit zu erhalten, die Regeneration zu fördern und/ oder der Verletzungsgefahr bei der nächsten Trainingseinheit vorzubeugen. Die einen dehnen indem sie dynamisch immer wieder in die zu dehnende Richtung federn, die anderen dehnen indem sie eine Dehnposition einen gewissen Zeitraum einfach halten. Anfang der achtziger Jahre wurde noch hauptsächlich oben erwähntes dynamisches, federndes Dehnen empfohlen, Anfang der Neunziger war es verpönt. Rechtzeitig zum Jahrtausendwechsel kommt aber das dynamische, federnde Dehnen wieder mehr in Mode. Aber warum? Tatsache ist, dass es bis heute keine empirische auch nur einigermaßen verlässliche Studie zur Dehngymnastik gibt, die besagt, dass die eine oder die andere Methode besser ist, noch dass Dehnen überhaupt unbedingt notwendig ist. Tatsache aber ist, dass neueste Erkenntnisse über die fibrilläre Struktur der Muskelfasern und über die Wirkung von Dehnungstraining auf Ruhespannung und Muskellänge eine Korrektur in der trainingswissenschaftlichen Muskellehre verlangen (vgl. WIEMANN: 2000, 115).
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1 Dehnen, was ist eigentlich damit gemeint?
Sucht man nach einer eindeutigen Definition für D ehngymnastik oder Stretching in Bezug auf Vorbereitung des Muskels auf sportliche Aktivität bzw. auf deren Nachbereitung, wird man nur schwer fündig werden. Im physikalischen Sinne versteht man unter dem Begriff Dehnung eine passive Querschnitts- Längen- o der Breitenänderung, die durch Druck oder Zug verursacht wird und einsetzt wenn der normale Gewebsspannungsbereich verlassen wird. Zusätzlich stößt man aber unweigerlich auf den Begriff der Beweglichkeit.
1.1 Allgemeines Dehnen vor und nach dem Sport
In den allermeisten Fällen wird unter einer Muskeldehnung die Längenzunahme oder Entspannung eines Muskels durch einen passiven Dehnreiz von außen verstanden. Ob vor oder nach dem Sport, ob allgemein oder speziell, ob aktiv oder passiv, ob statisch oder dynamisch, alles wird mit dem Überbegriff Dehnen bezeichnet.
1.2 Definition „Beweglichkeit“
Die Beweglichkeit ist die Fähigkeit des Sportlers, selbst oder unter dem unterstützendem Einfluss äußerer Kräfte Bewegungen mit großer Schwingungsweite auszuführen bzw. bestimmte Haltungen einnehmen zu können (vgl. SCHNABEL, 1994, S. 148).
Ein Faktor, der das Bewegungsmaß eines Gelenkes einschränkt, können ein oder mehrere verkürzte Muskeln sein, die auf dieses Gelenk wirken.
Arbeit zitieren:
Ulrich Schwier, 2003, Dehnungsgymnastik, überhaupt noch aktuell und sinnvoll?, München, GRIN Verlag GmbH
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