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1 Einleitung
Kommunikationsseminare sind heutzutage vielbesuchte Anlässe. Menschen wollen lernen, besser miteinander zu kommunizieren, um beispielsweise das Arbeitsklima zu verbessern, oder einfach, um sich selbst besser kennen zu lernen. Der gelernte Umgang mit Kommunikation und Rückmeldungen lässt Vorurteile abbauen und macht Arbeitsprozesse, welche heute meist in Teams gelöst werden, produktiver.
Die voranschreitende Globalisierung bringt Kulturen näher zusammen und somit ist jeder gefordert, die zwischenmenschliche Interaktion zu beherrschen, um vermeidbare Konflikte zu verhindern.
Zum exakteren Verständnis wird mit der kleinsten Zelle der Kommunikation begonnen: Zuerst wird die Interaktion zwischen zwei Kommunikationspartnern beleuchtet. Diese Analyse hilft zu verstehen, welchen Einfluss Rückmeldungen auf die Kommunikation haben. Im weiteren wird die Rückmeldung, das Feedback, definiert und in verschiedenen Arten aufgezeigt um den Einfluss auf Konflikte zu erklären. Der letzte Teil befasst sich mit den Spielregeln, welche in der zwischenmenschlichen Kommunikation Missverständnisse und Vorurteile zu verhindern helfen.
2 Die Kommunizierenden
2.1 Der Sender
Zu Beginn einer Kommunikation wird von einem Sender eine Nachricht einem Empfänger zugesandt. Diese Nachricht ist auf eine gewisse Weise codiert, anhand von Sprache, Betonung, Körperhaltung und Gesichtsausdruck. Auch wenn keine Laute verwendet werden entsteht eine Kommunikation: Der Empfänger sucht eine Auslegung für Schweigen oder uninteressierte Körperhaltung.
Die ausgesandte Nachricht enthält, bei genauerer Betrachtung, viele darin verstrickte Botschaften. Um dieses Phänomen genauer zu erläutern, beziehe ich mich hier auf das von Schulz von Thun 1 verwendete Modell mit den vier Aspekten einer Nachricht und verwende auch dessen Beispiel des Ehepaares: Ein Ehepaar sitzt im Auto, die Frau fährt, der Mann sitzt auf dem Beifahrersitz. Sie fahren auf einer Strasse einer Kreuzung entgegen, plötzlich ruft der Ehemann: „ Du, da vorne ist grün!“
• Sachinhalt: Der Ehemann informiert seine Frau über den Zustand der Ampel. Es handelt sich um eine rein objektive Beschreibung der Umwelt.
1 Schulz von Thun, 1993, S.26ff.
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• Selbstoffenbarung: Anhand dieses Aspektes entnimmt man der Nachricht, dass der Ehemann der deutschen Sprache mächtig und nicht farbenblind ist. Möglich ist auch, dass er es eilig hat. Im Allgemeinen gesagt: er offenbart sich selbst mit dieser Aussage.
• Beziehung: Dieser Aspekt der Nachricht lässt den Empfänger wissen, was der Sender von ihm hält. Dieser Aspekt wird besonders sensibel gehört. Der Tonfall und begleitende Körperzeichen lassen den Empfänger sich auf eine bestimmte Art behandelt oder sogar misshandelt fühlen. Im Grunde genommen ist die Beziehungsebene eine Art Selbstoffenbarung: Der Sender kann dem Empfänger beispielsweise zeigen, dass er sich Sorgen macht. Doch die Selbstoffenbarungsseite enthält Ich-Botschaften, die Beziehungsseite hingegen Du- und Wir-Botschaften: Zuerst äussert der Sender seine Meinung vom Empfänger, und dann noch über das Verhältnis zwischen ihnen beiden.
• Appell: Auf diese Weise will der Sender Einfluss auf den Empfänger nehmen. In dem von Schulz von Thun genanntem Beispiel meint der Ehemann: „Gib doch noch ein bisschen Gas, dann schaffen wir es vielleicht noch bei grün!“ Dieser Versuch einer Einflussnahme kann offen oder versteckt vermittelt werden. Bei der versteckten Variante handelt es sich um eine Manipulation des Empfängers durch den Sender. Für diese Manipulation macht er sich die anderen drei Seiten auch noch zunutze: er funktionalisiert (Schulz von Thun, 1981, S. 29) diese, um seine Ziele zu erreichen.
Im folgenden Kapitel wird die Empfängerseite anhand des gleichen Modells beschrieben um sich ein Bild der Kommunikation machen zu können. Im weiteren Verlauf wird noch genauer auf das Feedback, die Verarbeitung der Nachricht durch den Empfänger, eingegangen.
2.2 Der Empfänger
Nach Schulz von Thun 2 erhält der Empfänger die Nachricht mit ihren vier Seiten und muss entscheiden wie er sie aufnehmen will. Hierfür wird das Modell des vierohrigen Empfängers verwendet:
2 Schulz von Thun, 1993, S. 44ff
Das Feedback: Hilfsmittel bei Missverständnissen und Konfliktsituationen Seite 4 Der „vierohrige“ Empfänger
Anmerkung. Aus Kommunikation: Definition Kommunikation, Kommunikationsmodell von Schulz v. Thun von D. Resch, Lehrstuhl für Organisationspsychologie der Universität St. Gallen, 2001.
Um diesen Vorgang zu illustrieren kann ein treffendes Beispiel verwendet werden, dass nach Schulz von Thun alle vier „Ohren“ darstellt: Ein Lehrer geht den Flur entlang auf sein Schulzimmer zu, als ihm eine Schülerin entgegenrennt und sagt: „Herr Lehrer, die Resi hat ihren Atlas einfach in die Ecke gepfeffert!“ Dem Lehrer steht es nun offen, welchen Aspekt der Nachricht er hören will (S. 45):
• Sachinhalt: „Hat Sie das mit Absicht getan?“
• Selbstoffenbarung: „Du bist ja eine Petzliese!“
• Beziehungsseite: „Warum erzählst du mir das? Bin doch nicht euer Polizist!“ oder aber „Ich freue mich, dass du zu mir Vertrauen hast...“
• Appell: „Werde gleich mal sehen, was los ist!“
Menschen reagieren meist einseitig und hören auf einem Ohr besonders sensibel. Dies kann je nach Aspekt der Nachricht eine Störung der Kommunikation zur Folge haben. Woher kommt dies? Der Sender muss seine Nachricht codieren um zu kommunizieren, das heisst er übermittelt dem Empfänger seinen inneren Zustand anhand von Zeichen bei der Übermittlung. Nun ist es die Aufgabe des Empfängers, diese Zeichen zu decodieren, beziehungsweise auf seine Weise zu interpretieren. Dieser Vorgang kann in folgendem Schema verdeutlicht werden:
Das Feedback: Hilfsmittel bei Missverständnissen und Konfliktsituationen Seite 5 Die drei Empfangsvorgänge
ETWAS INTERPRETIEREN
ETWAS FÜHLEN
Anmerkung. Aus Miteinander Reden 1 (S. 72) von Schulz von Thun. So kann der Empfänger eine decodierte Bedeutung entwickelt haben, welche nicht mit der vom Sender gemeinten übereinstimmt. Der Nährboden für einen Konflikt ist gegeben. Bei diesem Empfangen unterscheidet Schulz von Thun drei verschiedene Faktoren, welche ein Missverständnis verursachen können (S. 64ff):
• Das Selbstkonzept des Empfängers: Der Empfänger hat von sich ein eigenes
• Das Empfängerbild vom Sender: Je besser man eine Person kennt, desto ein-
• Korrelierte Der Empfänger hört zwar die richtige Nach-
ger und deren möglichen Auswirkungen wird im weiteren Verlauf die Rückmeldung des Emp-
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fängers, das „Feedback“ näher untersucht. So entsteht aus einer einseitigen Nachrichtenmitteilung eine Interaktion zwischen den beiden.
3 Formen des Feedbacks
3.1 Definition
Der Grundvorgang der menschlichen Kommunikation beschreibt Schulz von Thun als Mitteilen einer codierten Nachricht durch den Sender, und die nachfolgende Entschlüsselung durch den Empfänger. Da die Bedeutungen der ausgesandten und der decodierten Mitteilung oft nicht übereinstimmen, kann sich der Empfänger die Rückmeldung zunutze machen, die man als Feedback versteht, um die ausgesandte Bedeutung zu erkennen. So ist es ihm möglich einen Vergleich zu seiner decodierten Version zu machen. Das Feedback gibt Menschen die Möglichkeit, Selbst- und Fremdbild miteinender zu vergleichen, und dadurch zu erfahren, wie sie mit ihrem Verhalten tatsächlich auf andere wirken.
Im weiteren Verlauf werden Beispiele für verschiedene Arten von Feedbacks aufgezeigt.
3.2 Feedback des Empfängers
Nach dem Mitteilen der Nachricht muss der Sender die Reaktion des Empfängers abwarten, da seine Mitteilung beim Empfänger zuerst das dreistufige Schema von Wahrnehmen, Interpretieren und Fühlen durchlaufen muss. Diese Lücke des Kommunikationsflusses wird durch eine Rückmeldung des Empfängers aufgefüllt. Durch dieses Feedback kann ein Missverständnis verhindert werden und die Standpunkte, sowie die Bedeutung der Nachricht werden beiden klar.
3.3 Die Metakommunikation
Die Definition von Metakommunikation ist gemäss Watzlawick die Kommunikation über die Kommunikation. (Vorlesung H. Schröder über Interaktionsbezogene Kommunikationsmodelle am 19. Mai 2000).
Metakommunikative Äusserungen nehmen Bezug auf frühere, gerade ablaufende oder zu erwartende kommunikative Handlungen des Sprechers innerhalb einer Interaktion, sowie auf frühere oder erwartete Äusserungen oder Reaktionen des Kommunikationspartners. Diese werden kommentiert, korrigiert, modifiziert, präzisiert und bewertet. Die Kommunikationspartner können ihnen zustimmen oder sie zurückweisen. Dadurch, dass sie die Kommunikation, die Art und die Bedingungen des Kommunizierens zum Kommunikationsgegenstand macht, ist die Metakommunikation ein wichtiges Mittel zur Steuerung der sozialen Interaktion zwischen den Kommunikationspartnern.
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Nord 3 definiert drei Bereiche auf die sich Metakommunikation beziehen kann:
• die Situation: Ort, Zeit und Anlass der Kommunikation.
• die Kommunikationspartner: Sender, Empfänger und eventuell Mithörer oder Dritte.
• Kommunikationsinstrument: Eine Äusserung oder ein Text, der durch ein bestimmtes
bestimmt sein.
Mit der folgenden Grafik stellt Nord die von ihr definierten Anwendungsgebiete der Metakommunikation dar:
Anwendungsgebiete der Metakommunikation
Anmerkung. Aus Das hinkende Beispiel und andere Merk-Würdigkeiten. Metakommunikation in deutschen, spanischen und französischen Lehrbuchtexten von Ch. Nord.
3.4 Das Joharifenster
Als ein weiteres Instrument zur Darstellungen dieser Interaktionsbeziehungen zwischen Personen eignet sich in diesem Zusammenhang das "Johari-Fenster" (Luft & Ingham) mit seinen vier Quadranten, welche nachfolgend kurz skizziert werden:
3 Prof. Dr. Christiane Nord hat im Rahmen der Fachkommunikation der Hochschule Magdeburg diesen
Text verfasst.
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Anmerkung. Eigene Darstellung in Anlehnung an D. Resch.
• 1. Quadrant: Dieser stellt die Teile im Verhalten eines Menschen dar, die ihm selbst bewusst sind und er auch anderen mitteilen möchte.
• 2. Quadrant: In diesem Bereich sind die Schwächen, die einem zwar bewusst sind, man aber vor den Mitmenschen verbergen möchte.
• 3. Quadrant: In diesem Bereich sind Teile einer Person, die weder ihr selbst noch anderen bekannt sind. Verborgene Talente und ungenutzte Begabungen sind Beispiele hierfür.
• 4. Quadrant: Dieser erfasst Elemente des eigenen Verhaltens, die zwar aus dem Bewusstsein verdrängt sind, jedoch unbewusst und meist nonverbal, etwa durch Gesten, Kleidung, Klang der Stimme oder Tonfall, anderen kommuniziert werden.
Für das Feedback von Bedeutung sind vor allem der 3. und 4. Quadrant. Mit Hilfe einer Rückmeldung, im Sinne eines Vergleichs von Selbst- und Fremdbildnis, kann der unbewusste Bereich verkleinert werden. Hierfür muss aber das Feedback angenommen und konstruktiv auf sich selbst reflektiert werden. Bei diesem Vorgang wird der bewusste Bereich vergrössert werden. Dies kann zu einer positiveren Veränderung in Beziehungen von Kommunikationspartnern führen, da mit dieser Hilfe sich das Selbstbild den Ansprüchen des Fremdbildes annähert.
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Anmerkung. Eigene Darstellung in Anlehnung an D. Resch.
4 Vorgehensweisen für konstruktive Rückmeldungen
4.1 „Spielregeln“ für das Feedback
Feedback selbst stellt immer ein Geschenk beziehungsweise eine Hilfe dar; Und wie mit allen Geschenken und dargebotenen Hilfeleistungen, entscheidet der Empfänger, ob er annimmt oder nicht. In diesem Fall, ob er die Ratschläge aufnehmen und sein Verhalten ändern möchte. Ob ein Feedback vom Feedbackempfänger akzeptiert wird und somit mittelfristig zu einer Verhaltensänderung beiträgt, hängt nicht zuletzt von der Form ab, in der die Rückmeldung erfolgt. Deshalb gibt es auch beim Feedback "Spielregeln", an die sich alle Beteiligten halten sollten. Werden diese elementaren Regeln nicht beachtet, so besteht die Gefahr, dass sich ein gegenläufiger Effekt einstellt, die Fronten zwischen den Kommunizierenden untereinander verhärtet werden und die Kommunikationslücke nicht aufgefüllt werden kann. 4.1 Die Senderseite
In diesem Abschnitt wird der Sender des Feedbacks genauer betrachtet. Hierzu werden im folgenden einige Regeln für den Sender beachtet, die ein konstruktives Feedback ermöglichen:
• Nicht werten: Das Feedback soll die zu kritisierenden Punkte beachte und nicht die Person des Empfängers werten. Eine Ausnahme bildet die Anfrage des Empfängers nach einer tieferen Ursache des Verhaltens, welche dann gemeinsam evaluiert werden kann.
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• Aktualität: Sofortige Feedbacks ermöglichen dem Empfänger sich besser an die angesprochenen Punkte zu erinnern und sich sein Verhalten schneller und konkreter zu durchleuchten.
• Empfangsbereitschaft: Der Sender muss die Gefühlslage des Empfängers betreffend einer Nachfrage nach Feedback prüfen. Der optimale Zeitpunkt ergibt sich, wenn der Empfänger um ein Feedback bittet.
• Feedbacknotwendigkeit: Der Sender sollte sich seiner Intentionen und Bedürfnisse zur Rückmeldung bewusst sein: Will ich die Kommunikation verbessern? Will ich ihm persönlich helfen? Oder soll diese Rückmeldung eine Blossstellung bewirken? Diese Fragen müssen von einem Sender zuerst geprüft werden.
• Ich-Botschaften: Diese lassen den Empfänger am eigenen Innenleben teilnehmen (Gordon 1972 zit. in Schulz von Thun, 1981, S. 79). Eine Du-Botschaft wirkt für den Empfänger angriffiger, lässt ihn sogleich eine Verteidigungsstrategie entwickeln und macht ihn weniger empfänglich für eine Kritik.
4.3 Die Empfängerseite
Für eine erfolgreiche Interaktion gibt es für den Empfänger einige notwendige Haltungen, welche in der folgenden Auflistung betrachtet werden:
• Abwarten: Die Kritik soll ohne Gegenkritik aufgenommen werden. Möglicherweise kann auf neue Erkenntnisse gestossen werden, deshalb soll das Feedback einen hilfeleistenden Charakter haben und nicht als Angriff auf die eigene Person verstanden werden.
• Feedbackwünsche: Falls beim Empfänger ein Bedürfnis nach Rückmeldung besteht, sollen dem Gegenüber konkrete Punkte gegeben werden, welche der Empfänger gerne erläutert haben möchte. Diese Strategie soll auch angewendet werden, falls gewisse Kommunikationsstörungen bemerkt werden.
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• Kritische Aufnahme: Der Empfänger muss das Feedback kritisch, jedoch nicht abweisend aufnehmen. Die Rückmeldung über ein Verhalten, soll anhand ähnlichen Situationen geprüft werden. Doch auch eine kritische Einstellung gegenüber sich selbst muss gewahrt werden: Erhält man zu wenig oder zu viel Feedback? Neigt man zu Gegenangriffen? Neigt man dazu, misszuverstehen oder falsch zu deuten? Dieser Fragenkatalog muss beim Empfänger kritisch durchlaufen werden.
• Gemeinsam profitieren: Wenn der Empfänger von einer Rückmeldung lernen und profitieren will, kann er den Sender noch genauer rückfragen. So kann eine Zusammenarbeit entstehen, von der beide Kommunikationspartner profitieren.
5 Zusammenfassung
Eine Interaktion zwischen Kommunikationspartnern kann zu Missverständnissen führen, welche entscheidende Störfaktoren bei der Nachrichtenübermittlung bilden. Rückmeldungen in ihren verschiedenen Formen wie Metakommunikation und den Erkenntnissen aus dem Joharifenster ermöglichen es diese Informationslücken zu füllen.
Doch auch diese Rückmeldungen bedürfen gewissen Aspekten und Regeln, welche beachtet werden müssen, damit sie ihre produktive Wirkung entfalten. Einige ausgewählte „Spielregeln“ in dieser Arbeit können zu Konfliktsverhinderung verwendet werden. Die Analyse des eigentlichen Vorganges zwischen Sender und Empfänger lassen die schwierigen Aspekte erkennen, und ermöglichen es Hilfen für die Rückmeldung zu evaluieren. Diese Spielregeln können beim täglichen Umgang mit Kommunikation selbst erfahren werden, ihre Auflistung lässt sie schliesslich bewusster werden. Die Erkenntnis, dass auch Schweigen eine Form der Kommunikation ist, macht ersichtlich, dass jeder Kontakt mit einem Gegenüber zu einer Auseinandersetzung im Sinne einer Kommunikation führt. Watzlawick’s Man kann nicht nicht kommunizieren (1969, zit. in Schulz von Thun, 1981, S. 34) wird somit zu einem Grund- gesetz für das Leben in einer Gesellschaft.
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6 Literaturverzeichnis
Avenarius, H. (2000). Was ist Metakommunikation? Ein notwendiges Begriffs-Exercitum. PR-Forum 6 2000, Nr. 2, S.46. Gefunden am 2. Dez. 2001 unter http://www.prforum.de/prfor/arch/ar2-00_3.htm
Flammer, A. (1995). Grundkurs Gesprächspsychologie. Könziz: Edition Soziothek, 221-228. Groth, Ch. (ohne Datum). Feedback, Gruppenprozesse und Gruppenkommunikation. Gefunden am 2. Dezember 2001 unter http://www.ipts.de/ipts23/englisch/feed.htm Günther, U. & Sperber, W. (1993). Handbuch für Kommunikations- und Verhaltenstrainer. München, Basel: E. Reinhart Verlag, 50-63.
Nord, Ch. (ohne Datum). Das hinkende Beispiel und andere Merk-Würdigkeiten. Metakommunikation in deutschen, spanischen und französischen Lehrbuchtexten. Gefunden am 2. Dezember 2001 unter http://www.fachkommunikation.hs-magdeburg.de/dozenten/nord73.htm Resch, D. (2001). Kommunikation: Definition Kommunikation, Kommunikationsmodell von Schulz v. Thun. Datenbank des Lehrstuhles für Organisationspsychologie der Universität St. Gallen.
Schröder, H. (19. Mai 2000). Interaktionsbezogene Kommunikationsmodelle. Vorlesung an der Hochschule Frankfurt. Gefunden am 2. Dezember 2001 unter http://www.sw2.euvfrankfurt-o.de/VirtuLearn/hs.sommer00/ling-2/kmodelle2.html
Schulz von Thun, F. (1981). Miteinander Reden 1. Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt Taschen- buch Verlag GmbH.
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Thomas Gasienica, 2002, Feedback: Hilfsmittel bei Missverständnissen und Konfliktsituationen, München, GRIN Verlag GmbH
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Job Feedback: Giving, Seeking, and Using Feedback for Performance Impr...
PH. D. Manuel London, London, Manuel London
Silke Rohlfs
Das Joharifenster.
Bei dem Joharfenster steht außen anderen bekannt, anderen unbekannt. Könnte es sein, dass dieser Teil genau andersherum stehen müsste. Es ist unlogisch, dass die Privatperson auch den anderen bekannt ist. Und zum Bereich des Unbewussten steht unten in der Definition, dass keiner davon etwas weiß.
am Thursday, February 06, 2003-
sascha
joharifenster.
das joharifenster ist falsch dargestellt
und sorgt für verwirrung,
es müssen "anderen unbekannt" und "anderen bekannt" vertauscht werden.
am Thursday, September 23, 2004-