INHALT:
1. EINLEITUNG 3
2. DIE DEUTSCHEN KOLONIEN IN AFRIKA 5
2.1 Die Kolonien vor 1914 8
2.2 Die Kolonien im Ersten Weltkrieg 9
3. DIE DEUTSCHEN KRIEGSZIELE IN AFRIKA IM ERSTEN WELTKRIEG 11
4. DIE HALTUNG DER NATIONALSOZIALISTEN ZUR KOLONIALFRAGE 16
5. DIE DEUTSCHEN KRIEGSZIELE IN AFRIKA IM ZWEITEN WELTKRIEG 22
6. VERGLEIH DER KRIEGSZIELE IN DEN BEIDEN KRIEGEN IM HINBLICK
AUF 27
6.1 Territoriale Überschneidungen und Unterschiede 27
6.2 Die Begründung der angestrebten Kriegsziele 28
6.3 Das geplante Vorgehen nach Erreichen der Kriegsziele 31
7. BEWERTUNG DER DEUTSCHEN KOLONIALPLÄNE IM ZWEITEN
WELTKRIEG , UNTER BESONDERER BETRACHTUNG EINER MÖGLICHEN
KONTINUIT ÄT ODER EINES BRUCHS 37
8. ZUSAMMENFASSUNG/SCHLUSS 48
9. LITERATURVERZEICHNIS 50
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1. EINLEITUNG
Bei der Lektüre des Kurses 04173 „Einführung in die afrikanische Geschichte“, Kurseinheit 2 „Kolonialismus - Episode oder Bruch in der Geschichte afrikanischer Gesellschaften?“ wurde auch dem deutschen Kolonialismus des Kaiserreiches Raum eingeräumt. Bei weiterführenden Recherchen zu dieser Thematik stieß ich auf die Vision von einem „Deutsch-Mittelafrika“ und die die deutschen Kriegsziele in beiden Weltkriegen in Afrika. Über diese las ich einiges und kam so auf den Gedanken, die Kriegsziele Deutschlands in Afrika in beiden Weltkriegen in einer Hausarbeit miteinander zu vergleichen. Die deutschen Kriegsziele in beiden Weltkriegen in Afrika sind heute weitestgehend in Vergessenheit geraten. Allenfalls ist im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg und Afrika der Kampf Lettow-Vorbecks noch ein Begriff, beim Zweiten Weltkrieg und Afrika ist den allermeisten nur das Afrikakorps und der „Wüstenfuchs“ Rommel. Und die Erinnerungen an die deutsche Kriegsführung in Afrika sind nicht selten glorifiziert und mit einem Hauch von Kolonial- und Wüstenromantik umgeben.
Dass es in beiden Kriegen hingegen mit umfangreichen kolonialen Forderungen in Mittelafrika weitaus größere Kriegsziele gab als nur die räumlich beschränkten „Kampagnen“ in Deutsch-Ostafrika und Nordafrika ist den wenigsten Deutschen heute bekannt. Aber wie standen die in beiden Kriegen erhobenen Forderungen nach einem umfangreichen Kolonialreich in Mittelafrika, zwischen den 20. Breitengraden nördlicher und südlicher Breite einzuordnen, im Zusammenhang zueinander, beziehungsweise, bestand überhaupt ein Zusammenhang?
Entsprangen die Kriegszielpläne für Mittelafrika im Zweiten Weltkrieg der nationalsozialistischen Ideologie oder standen sie stattdessen in einer Kontinuität zu den afrikanischen Kriegszielen des Ersten Weltkrieges. Also noch einmal konkreter: Waren die kolonialen Bestrebungen Deutschlands im Zweiten Weltkrieg Ausdruck einer neuen Weltanschauung oder griffen sie nur die Kriegsziele auf, die 25 Jahre vorher nicht verwirklicht werden konnten?
Aber was regt zu dem Gedanken an, nach einer Kontinuität in den afrikanischen Kriegszielen in beiden Weltkriegen zu suchen? Bei der Durchsicht der Lektüre, besonders beim Betrachten von Landkarten, wird deutlich, dass sich die Kriegsziele in Afrika in beiden Weltkriegen ähnelten. Dieses Ähneln kann natürlich verschiedene Ursachen haben, eine denkbare wäre beispielsweise die tatsächliche strategische und wirtschaftliche Notwendig-
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keit der Forderungen. Eine andere wäre aber auch, dass im Zweiten Weltkrieg alte Pläne einfach wieder aufgegriffen wurden. Sollte dem so sei, ist es interessant zu betrachten, warum dies geschehen ist, erst recht, da sich 20 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges die Ideologie, mit der Deutschland in den Zweiten Weltkrieg ging, geändert hatte. War womöglich die neue nationalsozialistische Ideologie, die zur Staatssache erklärte Rassenlehre einschließend, Grund für die afrikanischen Kriegsziele? Wenn dem so war, dann wären diese Ziele auch aufgestellt worden, wenn sie nicht bereits aus dem Ersten Weltkrieg in den Schubladen lagen. Bei allem Wandel darf gleichzeitig aber nicht vergessen werden, dass sich die deutsche Gesellschaft, erst recht in den Ministerien, nicht so grundlegend geändert hatte. Dort saßen mitunter noch Beamte, die bereits unter dem Kaiser „gedient“ hatten, was wiederum für eine Kontinuität sprechen würde.
Um die kolonialen Kriegsziele beider Weltkriege zu verstehen, ist eine kurze Darstellung der kolonialen Situation des Deutschen Reiches zu Beginn des Ersten Weltkrieges hilfreich, ebenso des Kriegsverlauf in den afrikanischen Kolonien, da sich dieser signifikant von den Kriegszielen unterschied und somit keine Erklärung für diese in beiden Weltkriegen bietet. Um im Folgenden dann die deutschen Kriegsziele in Afrika im Zweiten Weltkrieg verstehen zu können, ist es von Nutzen, die Haltung der Nationalsozialisten, insbesondere die Hitlers, zu den Kolonien darzustellen, unabhängig davon, ob diese für die Formulierung der Kriegsziele ausschlaggebend war oder nicht.
Die Darstellung der Kriegsziele in beiden Weltkriegen sowie deren Vergleich im Hinblick auf geforderte Territorien, Begründungen der Forderungen und ihre geplante Umsetzung nach deren Erreichen, erlauben dann einen Rückschluss darauf, ob es eine Kontinuität in den Kriegszielplanungen für Afrika vom Ersten zum Zweiten Weltkrieg gab.
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2. DIE DEUTSCHEN KOLONIEN IN AFRIKA
Ein großes zusammenhängendes mittelafrikanisches Kolonialreich war schon seit den 1880er Jahren eine Utopie der deutschen Kolonialenthusiasten im Kaiserreich, gehörte aber auch zum Gedankengut einiger Kolonialpolitiker. 1
Bereits Lüderitz hatte ein großes Kolonialreich angedacht, zu dem auch die Burenrepubliken gehören sollten. Wegen daraus entstandener Konflikte mit Großbritannien wurden solche Forderungen aber fallengelassen. Stattdessen hoffte man, durch Geheimverträge mit Großbritannien, die 1898 geschlossen wurden, von der Schwäche der Kolonialmacht Portugal profitieren zu können: Bei einem Zusammenbruch Portugals sollten dessen Kolonien untereinander aufgeteilt werden. Die Verträge sollten gleichzeitig die Zugehörigkeit des Deutschen Reiches zu den Großmächten und dessen Wichtigkeit unterstreichen. Im Zusammenhang mit den Marokkokrisen und der deutschen Anerkennung der französischen Protektion Marokkos erhielt das Reich eine sehr kleine Vergrößerung Kameruns (Neukamerun), allerdings musste ein anderer Teil Kameruns abgegeben werden. Das eigentliche Ziel des großen „Deutsch-Mittelafrika“, für das Kamerun auf Kosten des französischen Kongos mit Deutsch-Ostafrika verbunden und an das über den belgischen Kongo und das portugiesische Angola auch Deutsch-Südwestafrika angebunden werden sollte, blieb aber eine Vision. 2
Neben dem Prestigegewinn und den erhofften Rohstoffen ging es auch darum, die britischen „Kap-Kairo“ Bestrebungen zu verhindern, ohne allerdings auf britische Kolonien zurückzugreifen, sowie den moslemischen Staaten in Nordafrika einen Riegel vorzuschieben. 3
Im Zusammenhang mit der zweiten Marokko-Krise 1911 und dem erneuten deutschbritischen Abkommen über die Einflusssphären in den portugiesischen Kolonien 1913 nahm auch die Politik das Thema Mittelafrika langsam auf. 4
„Ergänzungsräume“ für das deutsche Kolonialreich waren stets französische, belgische und portugiesische Kolonien, somit sollte auch ein Kolonialinteressenausgleich mit England auf Kosten Portugals, Belgiens und Frankreichs erlangt werden, um dem Flottenwettrüsten ein
1 Neitzel, Sönke: "Mittelafrika":
Zum Stellenwert eines Schlagwortes in der deutschen Weltpolitik des Hochimperialismus: 83
2 Gründer, Horst (Hrsg.)1999: „…da und dort ein junges Deutschland gründen“: 176ff
3 Gründer, Horst 1985: Geschichte der deutschen Kolonien:102
4 Neitzel, Sönke: 83
5
Ende zu bereiten. 5 Kaiser Wilhelm II. nannte das zentralafrikanische Kolonialreich (zumindest vor dem Krieg) jedoch ein „Wahngebilde“, und er war nicht bereit, für dieses seine Flottenaufrüstungspläne einzuschränken. 6
Er bemerkte einmal in einer Randnotiz zu einem mittelafrikanischen Reich: „Wer soll denn das verwalten und aufschließen, woher kommt das Geld!“ 7 Dennoch standen die Chancen, über die portugiesischen Kolonien das Kolonialreich zu erweitern, kurz vor dem Krieg nicht schlecht. 8
Die Begründungen für den Bedarf an Mittelafrika waren neben dem Bedarf an Rohstoffen, wirtschaftlichen Gründen und Siedlungspolitik zum Teil recht pragmatisch. So schrieb der ehemalige Gouverneur von Deutsch-Ostafrika, dass andere Gebiete schlicht nicht mehr zu haben seien und sich dieser Raum anböte, da er bereits von deutschen Kolonien umschlossen werde. Der Anspruch auf die portugiesischen Kolonien wurde dahingehend begründet, dass die 400 Jahre währende korrumpierte Herrschaft eines romanischen Volkes der Herrschaft eines wirtschaftlich überlegenen und aufstrebenden germanischen Volkes weichen müsse. Hier klingt bereits eine Rassetheoretisch begründete Kolonialherrschaft an, wobei interessanterweise nicht von der rassischen Unterlegenheit der kolonisierten, sondern der kolonisierenden gesprochen wird.
Aber auch sendungsideologische und kulturmissionarische Gründe den Eingeborenen gegenüber wurden als Begründung für eine Erweiterung des Kolonialreiches angeführt. Der vor allem von den Missionaren ernst gemeinte und selbsterteilte moralische Auftrag, den Eingeborenen die „Segnungen“ der westlichen Kultur zu bringen, war oftmals aber nur Verbrämung von Rassismus und wirtschaftlichem Egoismus. Die Herrschaft der weißen Rasse als „Herrenvolk“ war bereits im Kaiserreich eine in vielen Köpfen verankerte Selbstverständlichkeit. Die Afrikaner wurden generell als auf der geistigen Entwicklungsstufe von Kindern stehend angesehen und mit „boy“ angesprochen, und viele Missionare unterstützten trotz Kritik an der Behandlung der Eingeborenen das System durch christliche Untertanengebote und Arbeitsethik. Viele Wissenschaftler lieferten wissenschaftlich angehauchte Belege zur Begründung der Überlegenheit der weißen Rasse. Die Devise der Schutztruppe war, die Eingeborenen „hart aber gerecht“ zu behandeln, so wie es der Gouverneur von Deutsch-Ostafrika, Hermann von Wissmann, in einem Ratgeber für die Schutztruppe forderte.
5 Gründer, Horst (Hrsg.)1999: 176ff
6 Gründer, Horst 1985: 105
7 Neitzel, Sönke: 93
8 ebd.: 84
6
Es gab aber auch eine Opposition gegen die Kolonisierung mit „Gewehr und Peitsche“, die auf Handel und Christianisierung setzte, sich aber nur langsam durchsetzen konnte. Darauf aufbauend entwickelte der Staatssekretär im Reichskolonialamt, Bernhard Dernburg, seine schonendere Politik den Eingeborenen gegenüber.
Dennoch war man sich über alle politischen und gesellschaftlichen Grenzen hinweg einig, dass die „Erziehung des Negers zur Arbeit“, denn die Eingeborenen galten als grundsätzlich faul, ein großes Ziel der Kolonisation war, wobei man davon ausging, dass die „Erziehungszeit des Negers“ mehrere Jahrhunderte dauern werde. 9 Nur der Spartakusbund und die revolutionäre Arbeiterbewegung lehnten alle kolonialen Annexionspläne ab. 10
9 Gründer, Horst (Hrsg.)1999: 222ff
10 Stoecker, Helmuth (Hrsg.) 1977: Drang nach Afrika. Die koloniale Expansionspolitik und Herrschaft des deutschen Imperialismus in Afrika von den Anfängen bis zum Ende des zweiten Weltkrieges: 242
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2.1 Die Kolonien vor 1914
Das deutsche Kolonialreich des Kaiserreiches bestand, im Vergleich zu dem anderer Nationen, nur relativ kurz, von 1884 bis zum Verlust der jeweiligen Kolonie. Es bestand am Vorabend des Ersten Weltkrieges aus: Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika, Togoland, Kamerun, Deutsch-Neuguinea, Samoa und Kiautschou. 11 Davon war Togoland die einzige Kolonie, die sich selbst trug, unter anderem aus diesem Grund wurde Togoland auch häufig als Musterkolonie bezeichnet. 12 Mit Ausnahme von Deutsch-Neuguinea, Samoa und Kiautschou waren die genannten Kolonien in beiden Weltkriegen immer gemeint, wenn von den „alten Kolonien“, in der Regel im Zusammenhang mit Rückgabeforderungen, gesprochen wurde. Die Größe des Kolonialbesitzes betrug 1909 insgesamt 2.711.260 km mit 13,04 Millionen Eingeborenen und 28.500 deutschen Einwohnern. 13 Das entsprach etwa dem Fünffachen der Fläche des Deutschen Reiches und etwa einem Fünftel dessen Einwohner. 14 Nach Großbritannien und Frankreich war das deutsche Reich die drittgrößte Kolonialmacht.
11 Steltzer, Hans Georg 1984: Die Deutschen und ihr Kolonialreich: 33ff
12 N’dumbe, Kum’a III 1993: Was wollte Hitler in Afrika? NS-Planungen für eine faschistische Neugestaltung Afrikas: 101
13 Bruckmüller, Prof. Dr. Ernst/Hartmann, Prof. Dr. Peter Claus (Hrsg.) 2001: Putzger, Historischer Weltatlas: 149
14 Verlagsredaktion Plötz 1998: Der Große Ploetz: 707
8
2.2 Die Kolonien im Ersten Weltkrieg
Der Kriegsverlauf in den Kolonien stand in keinem Verhältnis zu den utopischen kolonialen Kriegszielen.
Da Bismarck bei Besitznahme der Kolonien erklärt hatte, dass diese im Kriegsfall auf dem europäischen Kontinent verteidigt würden, waren in den Kolonien 1914 keine Vorbereitungen für eine Verteidigung getroffen worden. Noch am 2. August 1914 vertraute das Reich auf die Neutralitätserklärung der Kongoakte von 1885, nach der im Kongobecken die Kolonien von Kampfhandlungen verschont bleiben sollten, und telegrafierte in die Schutzgebiete, dass für diese keine Kriegsgefahr bestehe. 15 Dies war eine totale Verkennung der Lage:
Togo wurde bereits nach nur geringem Widerstand am 27. August 1914 an die Engländer übergeben, Deutsch-Südwestafrika wurde nach schweren Kämpfen zwischen der Schutztruppe und südafrikanischen Truppen am 9. Juli 1915 an Südafrika übergeben. In Kamerun ergaben sich die letzten Reste der Schutztruppe am 20. Februar 1916 britischen Kolonialtruppen. Einzig in Ostafrika konnte sich die Schutztruppe gegen britische, südafrikanische, indische, belgische und portugiesische Truppen bis zum Ende der Kampfhandlungen in Europa halten, was beide Seiten überraschte. Die pazifischen Kolonien und Kiautschou waren bereits 1914 nach leichten Kämpfen von Briten, Australiern und Japanern besetzt worden.
Obwohl die Heeresleitung in Deutschland die Schutztruppen sich selbst überließ und schnell klar war, dass sie nicht lange würden durchhalten können, bestand die Hoffnung, dass durch die Kämpfe wenigstens einige Truppen der Entente gebunden würden. Der Verlust der Kolonien bedeutete nicht das Ende der kolonialen Planungen, da man noch an einen schnellen Sieg glaubte um dann auf Kosten der Verlierer für den Verlust der Kolonien entschädigt zu werden. 16
Die schnelle Besetzung der deutschen Kolonien lag weniger an deren Wert, sondern daran, dass die Entente dem Deutschen Reich keine Stützpunkte für die Überseeflotte lassen wollte. Auch war die Besetzung der Kolonien nicht entscheidend für ihren weiteren Status. Dieser wurde erst durch den Versailler Vertrag geregelt. 17
15 Steltzer, Hans Georg 1984: 296
16 Smith, Woodruff D. 1978: The German colonial empire: 221ff
17 Stoecker, Helmuth (Hrsg.) 1977: 221
9
Mit dem Verlust der Kolonien im Ersten Weltkrieg begann der beinahe 30 Jahre andauern-
de deutsche Kolonialismus ohne Kolonien. 18
18 Gründer, Horst (Hrsg.)1999: 272
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Arbeit zitieren:
Marc Brüninghaus, 2007, "Deutsch-Mittelafrika" als Kriegsziel im Zweiten Weltkrieg, München, GRIN Verlag GmbH
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