A. Einleitung: 5
B. Erster Teil. 8
I. Motorische Erziehung 8
1.Motorik 8
a. Was versteht man unter dem Begriff Motorik? 8
α Kondition. 8
β Koordination. 9
b. Bewegung und Entwicklung. 10
c. Warum lernen wir Bewegung? 12
II. Kognitive Entwicklung 14
1. Kognition 14
a. Was versteht man unter dem Begriff Kognition? 14
b. Was ist Wahrnehmung? 14
d. Die Bedeutung der Vorstellung für die Wahrnehmung: 15
e. Aufmerksamkeit 15
α. Was ist Aufmerksamkeit? 15
e. Denken 17
α. Was ist Denken? 17
β. Vorstellungen 18
γ. Denken und Bewegung 18
f. Gedächtnis 19
α. Was sind Gedächtnissysteme? 19
g. Sprache 22
α. Was ist Sprache? 22
β. Die Sprachentwicklung 23
h. Was versteht man unter dem Begriff Entwicklung? 24
α. Begriffserklärung Entwicklung: 24
III. Motorik und Kognition 26
1. Motorik und Wahrnehmung 28
2. Sprache und Bewegung 31
3. Bewegung und Gefühle 32
4. Bewegung verbindet 33
5. Einfluss der Bewegung auf die Entwicklung: 34
6. Lernen und Gehirn. 39
C. Zweiter Teil. 41
I. Studien. 41
1. Auswirkungen von Sport und Bewegung auf die Entwicklung von
Kindergartenkindern 41
a. Stichprobe 42
b. Methode 42
c. Ergebnisse. 43
α. Regelmäßig Sport treibende Kinder 44
β. Zusammenhänge der motorischen Entwicklung mit anderen Entwicklungsbereichen
46
2. Die CoMiK- Studie. 48
a. Stichprobe 49
(Everke, Nemeckova, 2007) 49
b. Methoden 50
α. Messinstrumente 53
2
c. Erste Teilergebnisse. 53
3. SPARK-Projekt 63
a. Stichprobe 64
α. Auswahl der Schulen. 64
β. Probanten. 64
χ. Zurückbehaltene Gruppe: 65
b. Methode 66
α. SPARK Bewegungsprogramm: 66
β. Selbstmanagementprogramm: 67
χ. Ausbildungsprogramm der Lehrer: 67
δ. Sportlehrer: 68
ε. Bedingungen der Kontrollgruppe: 68
φ. Maßnahmen der kognitiven Leistungen: 68
γ.Selbstberichtete über körperliche Aktivität: 69
η. Beschleunigungsmesser: 69
ι. Fitness und Anthropometric-Messungen: 69
κ. Beobachtungen der Bewegungsklassen: 70
4. Ergebnisse. 71
a. Körperliche Aktivität 71
α. Ergebnisse der außerschulischen körperlichen Aktivität 75
β. Auswertung des Beschleunigungsmessers 75
χ. Abruf der täglichen körperlichen Aktivität 75
5. Vergleich der Studien 82
a. Vergleich der Stichproben 82
b. Vergleich der Methoden 83
c. Vergleich der Messinstrumente 84
d. Vergleich der Ergebnisse. 85
D. Dritter Teil 86
I. Schlussfolgerung und persönliche Stellungnahme. 86
E. Vierter Teil 89
I. Einleitung zum praktischen Teil 89
II. Ideen zur Praxis. 89
1. Wie integriert man Bewegung in das Curiculum? 90
2. Beispiele 91
a. Spiele zur taktilen Wahrnehmung: 91
α. Tastkiste: 91
β. Hände spüren: 91
ϒ. Barfuss: 91
b. Spiele zur akustischen Wahrnehmung: 91
α. Akustisches Memory: 91
β. Geräusche: 91
c. Spiele zur Geruchswahrnehmung: 91
α. Geruchsmemory: 91
β. Waldgerüche: 91
d. Spiele zur optischen Wahrnehmung: 92
α. Waldmandala: 92
β. Fernwehstraße: 92
ϒ. Spiegel: 92
e. Spiele zur Geschmackswahrnehmung: 92
3
Schmecken : 92
f. Spiele zur vestibulären Wahrnehmung: 92
α. Labyrinth: 92
β. Das Karussell. 92
g. Spiele zur kinästhetischen Wahrnehmung: 92
α. Begrüßungsspiel: 92
β. Klebriges Popkorn: 92
h. Spiele zur taktil-kinästhetischen Wahrnehmung: 93
Liegende Acht. 93
i. Phantasiespiele zur Sinnes-, Bewegungs- und Raumerfahrung: 93
α. Aufwärmspiele: 93
β. Spiel “Eckig - rund : 93
χ. Spiel „Zeitlupe: 93
j. Spiele die den Herzkreislauf anregen: 93
α Einfrieren: 93
β. Boogie-Woogie: 93
χ. Fototermin: 93
δ. Feuer, Wasser, Sturm. 94
k. Balancierübungen: 94
l. Gleichgewichtsübungen: 94
α. Das Pendel: 94
β. Tablett tragen: 94
m. Koordinationsübungen: 94
α. Dick und Doof: 94
β. Hand-Bauch: 94
χ. X-O: 94
δ. Überkreuzbewegungen 94
n. Entspannungsübungen: 95
α. Geschichten: 95
β. Rückenmassage: 95
χ. Klangmassage: 95
δ. Igelmassage: 95
ε. Zusammengerolltes Blatt: 95
φ. Fantasiereisen: 95
γ. Yoga: 95
Beispiel einer Rückenmassage: 95
Beispiel einer Fantasiereise 95
Beispiel für eine Yogaübung 98
o. Tänze: 98
III. Einige Zitate von Wissenschaftlern über Motorik und Kognition: 99
F. Fünfter Teil. 100
I. Bibliographie 100
4
A. Einleitung:
Schon die alten griechischen Philosophen haben darüber gegrübelt, ob Motorik und Kognition zusammenhängen. (Everke, 2007)
Da ich selbst sehr viel Bewegung brauche und in der Schule dauernd mit dem Stuhl geschaukelt habe, frage ich mich ob die Kinder, vor allem die Kindergartenkinder keine Probleme haben ruhig sitzen zu bleiben. Bewegung ist ein Grundbedürfnis der Kinder, sie rennen, laufen, springen, balancieren wo sie nur Gelegenheit dazu haben, all dies ist ein unmittelbarer Ausdruck kindlicher Lebensfreude. Bewegung spielt vor allem im Kindesalter eine wichtige Rolle und ist Voraussetzung für eine gesunde und leistungsfähige Entwicklung. Im Berufsalltag in der Schule begegnet man jeden Tag Kinder die nervös sind, die schaukeln, sich nicht lange oder überhaupt nicht konzentrieren können, sich andauernd mit etwas anderem beschäftigen, als das was die Lehrer/in gerade erzählt.
Diese Kinder sind in den meisten Fällen nicht krank, sondern leiden unter Bewegungsmangel.
Bei der Suche eines Themas bin ich im Internet auf eine Studie gestoßen, die sich mit dem Zusammenhang von Bewegungserziehung und Kognition auseinandersetzt, es handelt sich um eine rezente Studie. Weil ich selbst miterlebt habe, dass Kinder, vor allem Kindergartenkinder nicht allzu lange ruhig sitzen bleiben können, sich dann auch noch auf eine Geschichte o.ä. konzentrieren müssen, möglichst ohne sich zu bewegen, fand ich diese Studie sehr interessant und wollte mich näher mit diesem Thema auseinandersetzen. Deswegen stelle ich in dieser Arbeit die Hypothese auf, dass Kinder möglicherweise besser kognitive Fähigkeiten erlangen würden, wenn sie mehr Bewegung hätten.
Schulen, in denen Bewegung eine wichtige Rolle spielt, berichten, dass die Aufmerksamkeitsstörungen der Kinder abnehmen und dass sie eine bessere Lern- und Arbeitsatmosphäre haben. (Stroth o.J.) Leider gibt es bis dato zuwenig Schulen in denen viel Bewegung angeboten wird.
Nur Bewegungsmangel: eine typische „Krankheit“ unserer Zeit, gebunden an unsere Wohnsituationen, unsere Umweltbedingungen. Bewegungsmangel ist für viele Leute schwerer heilbar als manch andere Krankheit. Wir leben in einer bewegungsarmen Gesellschaft, unser Leben besteht zum größten Teil aus Sitzen: wir sitzen beim Essen, im Auto, in der Schule, beim Fernsehen und beim Spielen (meistens elektronische Spiele). Nach der 9. Klasse hat ein Jugendlicher ca. 1200 Stunden in der Schule gesessen und ca. 1600 Stunden vor dem Fernseher. (Seidel 2000) Das viele Sitzen bleibt meistens nicht ohne Folgen, Folgen im internistisch-orthopädischen Bereich und in der psychosozialen und kognitiven Entwicklung. (Dr. Graf, 2003) Krankheiten wie Übergewicht, Haltungsschäden, gesundheitliche Störungen, Gewalttätigkeit, Konzentrationsmangel, Lernschwächen,
Rückenprobleme werden immer häufiger. (Gössling/Grössling, 2002) Das Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen in Karlsruhe (Seidel 2000) hat eine Studie über die häufigsten
5
Beschwerden der Grundschulkinder zusammengestellt, die Kinder sind unterteilt in zwei Gruppen, die erste Gruppe betrifft die Jungen, die Zweite die Mädchen.
(Seidel,2000)
Jedes zweite Kind klagt über gesundheitliche Beschwerden! Woher kommt dieser Bewegungsmangel?
Unsere Umweltbedingungen haben einen großen Einfluss aus unsere Bewegung; heutzutage wohnen viele Menschen in Appartements, haben keinen Garten, kein grünes Fleckchen, wo ein Kind spielen könnte. Hinzu kommt, dass unsere Strassen so verkehrsdicht sind, dass man sich gar nicht traut ein Kind allein auf dem Bürgersteig spielen zu lassen. Unsere Aktivitäten heute sind beschränkt sich auf Tasten drücken, Hebel ziehen, Knöpfe drücken. (Zimmer, 1997)
Wir sind auch eine Medien- und Konsumgesellschaft; wir lassen uns von den Medien mit Informationen zuschütten. Durch Motorisierung und Technisierung bleibt den Kindern und auch den Erwachsenen immer weniger Möglichkeit zur Bewegung. Kinder haben also immer weniger Gelegenheit die Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen. Dies führt zu einer Einschränkung der Sinne, wir leben hauptsächlich vom zwei Sinnen, dem Sehsinn und dem Gehörsinn. Deshalb brauchen Kinder tägliche Bewegungseinheiten. Gerade im Vorschulalter vollziehen sich grundlegende Wachstumsprozesse.
Es gibt sehr viele Bewegungsmöglichkeiten, man muss bloß die Augen öffnen. Es gibt Bewegungsmöglichkeiten zu Hause, in der Schule, draußen, in der Wohnumgebung, in Freizeit- und Sportvereinen.
Das erste Gebot aber ist, dass die Eltern und Erzieher vom Sinn der Bewegung überzeugt sind. (vgl. Gössling/Grössling, 2002) Kinder wünschen sich mehr Freiräume zum eigenen Gestalten ihrer Lerneinheiten, sie möchten nach ihrem eigenen Rhythmus lernen, deshalb brauchen sie Zeit zum Üben. Aktive Pausen wünschen sie sich auch. (Dr. Kuhn, 2002) Kinder sind also bereit zum Bewegungsunterricht. Wenn Lerninhalt und Bewegungsform zusammenhängen, trägt Bewegung zu besserem Lernen bei. Auch wenn die Bewegungsform nicht im direkten Zusammenhang zum Lerninhalt steht, ist Bewegung lernförderlich. Dies sind Befunde aus der Neurowissenschaft. (Dr. Gasse, 2005) Forschungsarbeiten über Hirn- und Lernforschung bestätigen, dass Bewegung mit Denk- und Wahrnehmungsleistung eng verbunden sind. Durch Bewegung wird die Gehirntätigkeit angeregt. Kinder können sich besser konzentrieren, wenn sie sich in einer positiven Situation befinden, also emotional gut drauf sind. (Spitzer. 2006)
Ziel dieser Arbeit ist es festzustellen, ob ein Kind, das in Bewegung lernt bessere kognitive Leistungen zeigt als ein Kind, das Frontalunterricht genießt und zu
6
Hause den größten Teil seines Lebens im Sitzen verbringt. Voraussetzung dieser Arbeit ist also, dass Kinder auf der einen Seite genügend Bewegung haben im Vergleich zu auf der anderen Seite Bewegungsmangel. Ich basiere mich auf vorliegende Fakten, auf bisher abgeschlossene Studien, da ich aus Zeitgründen keine vollständige Studie durchführen kann.
Meine Vorgehensweise besteht aus vier Teilen, im ersten Teil erkläre ich den Begriff Motorik sowie den Begriff Kognition. Ein Interview mit einem Neuropsychologen und die Verläufe verschiedener Studien sind im zweiten Teil beschrieben, sowie deren Ergebnisse. Im dritten Teil werde ich an Hand der Ergebnisse eine Schlussfolgerung ziehen und persönlich Stellung zum Thema nehmen. Der vierte Teil beinhaltet einige Praxisbeispiele. Eine Schlussfolgerung und eine Bibliographie sollen die Arbeit vervollständigen.
7
B. Erster Teil
I. Motorische Erziehung
Begriffserklärung Motorik:
Unter Motorik versteht man die Gesamtheit der willkürlich gesteuerten Bewegungsvorgänge. (Brockhaus Enzyklopädie 1999) motorisch:
- der Bewegung dienend, die Motorik betreffend
Motorik beschreibt die Prozesse, die der Steuerung und Kontrolle von Haltung und Bewegung zu Grunde liegen. Dazu gehören neurophysiologische (Neuromotorik), sensomotorische (Sensomotorik) und psychisch, kognitive, motivationale (Psychomotorik) Vorgänge. Weiterhin spielen soziale und kulturelle Aspekte eine bedeutende Rolle. Die Motorik ist eine Teildisziplin der Kinesik.
Man unterteilt Motorik in zwei Bereiche: die Kondition und die Koordination. α Kondition
Begriffserklärung Kondition:
Kondition ist eine Nebenform vom lateinischen „condicio“, was soviel bedeutet wie Beschaffenheit, Zustand, Bedingung. Kondition stellt die körperliche Leistungsfähigkeit beim Sport dar aber auch die körperlich-seelische Verfassung eines Menschen.
Zur motorischen Kondition zählen Kraft und Ausdauer, Schnelligkeit kann man sowohl der Kondition wie auch der Koordination zugeteilt werden. Die konditionellen Fähigkeiten sind die primär energetischen Prozesse.
8
(Leistungskurs Sport, 2007)
Kraft ist die Fähigkeit Widerstand gegen etwas zu halten. Es existieren vier Arten von Kraft, die Maximalkraft, die Schnellkraft, die Kraftausdauer und die Reaktivkraft.
Ausdauer ist die Fähigkeit eine Bewegung öfters ohne Effektivitätsverslust durchzuführen. Ausdauer ist unterteilt in Kurz-, Lang- und Mittelzeitdauer. Schnelligkeit ist die Fähigkeit innerhalb kurzer Zeit verschiedene Bewegungen auszuüben. Es gibt drei Arten von Schnelligkeit, die Reaktions-, die Beschleunigungs- und die Bewegungsschnelligkeit. Unter Beweglichkeit versteht man die Fähigkeit Bewegungen mit optimaler Schwingungsweite der Gelenke auszuüben. Man definiert Beweglichkeit über Gelenkigkeit und Dehnfähigkeit. β Koordination
Begriffserklärung Koordination: Bildungssprachlich bedeutet Koordination das gegenseitige
Aufeinanderabstimmen, In-Einklang-Bringen verschiedener Dinge und Vorgänge. Koordinative Fähigkeiten kann man in 7 Teilbereiche gliedern:
- kinästhetische Differenzierungsfähigkeit
- Kopplungsfähigkeit
- Reaktionsfähigkeit
- Orientierungsfähigkeit
- Gleichgewichtsfähigkeit
- Umstellungsfähigkeit
- Rhythmisierungsfähigkeit (LMU, 2007)
9
Reaktion ist der sinnvolle und schnelle Beginn einer Bewegungstätigkeit. Unter der Wahrnehmung, Speicherung und Ausführung einer vorher bestimmten zeitlich-dynamischen Bewegung versteht man Rhythmus. Orientierung ist die räumlich orientierte Steuerung der Bewegungstätigkeiten. Kinästhetische Differenzierungsfähigkeit bezieht sich auf Genauigkeit und Feinabstimmung der Teilbewegungen. Kinästhetische Differenzierungsfähigkeit ist als Unterscheidung zwischen Raum-, Zeit- und Kraftwahrnehmung zu definieren.
Kopplungsfähigkeit ist die Fähigkeit verschiedene Körperbewegungen zeitlich, räumlich und dynamisch aufeinander abzustimmen. Umstellungsfähigkeit ist die Fähigkeit seine Handlungen den äußeren Bedingungen anzupassen.
Die Gleichgewichtsfähigkeit ist die Fähigkeit das Gleichgewicht bei veränderten äußeren Bedingungen zu halten.
Koordinationsfähigkeiten sind die primär steuernde und regelnde Fähigkeiten.
b. Bewegung und Entwicklung
Für die Eltern sind die ersten Schritte ihres Kindes ein wichtiger Teil der Entwicklung, es ist ein großer Fortschritt. Bewegung und Entwicklung stehen folglich in einem engen Zusammenhang. Alle Menschen entwickeln sich in ihrem Leben weiter, auf der körperlichen, seelischen und geistigen Ebene. Die gemeinsame Triebkraft des Wahrnehmens, des Denkens, des Wachsens und des Fühlens ist die Bewegung. Die Entwicklung verläuft nach einem bestimmten Schema, bei jedem Kind unterschiedlich schnell. (Köckenberger 1999) Jedes Kind hat einen individuellen Lebenslauf, jedes Kind erfährt Veränderungen während seines Lebens. Diese Veränderungen lassen sich nach dem Alter ordnen. Es gibt Kinder, die schon mit sechs Monaten alleine stehen können, andere können erst mit zehn Monaten allein stehen. Genauso gibt es Kinder, die schon mit elf Monaten sprechen, andere sprechen erst mit zwei Jahren. Das Entwicklungstempo ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Dabei lernt das Kind ein Verhalten, wenn es die Reife dazu erreicht hat. Wenn dieses Verhalten eingeprägt ist, kann das Kind neue Erfahrungen machen, um sich ein neues Verhalten anzueignen. Beispielsweise; erst wenn das Kind gehen kann, kann es laufen lernen. Diese Verhaltensänderungen haben normalerweise Bestand und das Kind kann sich weiterentwickeln. In diesem Zusammenhang spricht Maria Montessori von den sensiblen Phasen, individuelle Zeiten, in denen das Kinder bestimmte Fähigkeiten oder Lernfelder bevorzugt, untersucht und entwickelt. Während einer solchen Phase lernt bzw. eignet das Kind sich bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten an.
Kinder bewegen sich nicht ohne etwas wahrzunehmen oder zu fühlen. Sie werden oft von Erinnerungen geleitet oder haben Pläne, die sie ausführen wollen. Zu jeder Bewegung gehört Wahrnehmung und das Kind muss dazu motiviert sein. Die Bewegung leitet Gefühle, soziales Leben und Denken, also alles was in unserem Leben stattfindet.
10
Kindliche Bewegungen werden durch ihr kindliches Temperament, Vererbung der Gene, eigene Erfahrungen und Bedürfnisse des Kindes beeinflusst. Aber auch die Umwelt und die Erziehung spielen eine wichtige Rolle bei der Bewegung des Kindes.
Auch im Gehirn sind alle Funktionen des menschlichen Organismus miteinender verbunden, keine Funktion entwickelt sich unabhängig von anderen. Hierbei spielt die Bewegung eine wesentliche Rolle, sie bringt Gefühle und Verständigung zum Ausdruck. Mit Hilfe der Bewegung können wir wahrnehmen und handeln, durch Bewegung können wir Denken und sprechen. Die Muskulatur eines Kindes muss zuerst entfaltet und beherrscht werden, damit das Kind sich bewegen lernt. Dies sieht man klar und deutlich beim Kopf, in den ersten Monaten kann das Kind seinen Kopf nicht alleine halten, er muss gestützt werden. Die Arme des Kindes fallen anfangs nach unten. Warum nach unten? Wir alle sind der Schwerkraft ausgesetzt, einer physikalischen Kraft, die alles in Richtung Erdmitte zieht, auch uns Menschen. Diese Tatsache bringt mit sich, dass wir unsere Muskulatur aufbauen müssen, damit wir uns einwandfrei- ohne zu Boden zu fallen- bewegen können.
Damit das Kind fähig ist seine ganze Muskulatur zu entwickeln, muss es erst Vertrauen zu sich selbst entwickeln. Wenn das Kind beim Stehen noch unsicher ist, greift es nach einer Person oder nach einem Gegenstand an welchem es sich festhalten kann. Erst wenn es Vertrauen in sich selbst entwickelt hat, versucht es öfter ohne fremde Hilfe zu stehen. Somit hat das Kind auch sein Gleichgewicht gefunden, die Hauptvoraussetzungen für Bewegung, Gleichgewicht und Spannung der Muskulatur. Wenn ein Kind diese beiden Voraussetzungen erfüllt, beherrscht es die Schwerkraft. (Köckenberger 1999) Säuglinge üben unbewusst Bewegungen aus, sie wiederholen bestimmte Bewegungen bis diese im Gehirn gespeichert sind. Im Gehirn bildet sich ein Muster, das später, beim Ausüben dieser bestimmten Bewegung, hervorgerufen werden kann. Je öfter die Bewegung ausgeführt wird, desto harmonischer verläuft sie und wird verfeinert.
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Schematische Darstellung des Entwicklungskreislaufes:
Schon vor der Geburt bewegen wir uns, haben Freude an der Bewegung. Indem das Kind sich bewegt, erkundet es seinen Körper. Die Bewegungen werden der Umgebung angepasst. Indem das Kind Erfahrungen am eigenen Körper erlebt, erkundet es seine Umwelt, spielt mit verschiedenen Materialien und Gegenständen.
Bewegung ist überlebensnotwendig: fast alle alltäglichen Tätigkeiten erfordern die Tätigkeit des Körpers, die Bewegung. Die meisten dieser Bewegungen erfolgen unbewusst. (Aufstehen, gähnen, Zähne putzen, essen,…) Oft sind wir uns unseres Körpervorganges gar nicht bewusst, erst wenn eine Störung vorliegt, merken wir wie wichtig jedes einzelne Glied, jeder einzelne Muskel ist (z.B.: gebrochener Arm).
Die alltägliche Bewegung trägt zu unserer Gesundheit bei: unsere Gelenke werden durch harmonische Bewegungen aufgelockert, die Muskulatur und das Bindegewebe werden kräftiger und entspannt, unsere Organe werden massiert,
12
unsere Atmung wird optimiert, die Durchblutung und die Sauerstoffzufuhr des Gehirns werden gefördert. Allgemein ist bekannt, dass ausgewogene Bewegung einen gesunden Körper und einen klaren Geist schafft. (Köckenberger, 1999)
“Mens sana in corpore sano.”
(Juvenalis, k.J.)
„Bewegung macht Spaß.
Bewegung eröffnet Möglichkeiten. Bewegung ist lebensnotwendig. Bewegung ist der Motor einer gesunden Entwicklung.“
II. Kognitive Entwicklung
1. Kognition
a. Was versteht man unter dem Begriff Kognition?
Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet: Erkennen, Kennen= lernen. Kognition ist ein Sammelbegriff für alle Prozesse und Strukturen, die mit Wahrnehmen und Erkennen zusammenhängen (Denken, Erinnerung, Vorstellen, Gedächtnis, Lernen, Planen u.a.) kognitiv: - die Erkenntnis betreffend
Kognition besteht aus 5 Teilbereichen, das sind die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit, das Denken, das Gedächtnis und die Sprache.
b. Was ist Wahrnehmung?
Begriffserklärung Wahrnehmung:
Wahrnehmung bedeutet einer Sache Aufmerksamkeit schenken, ein psychophysiologischer Prozess in dessen Ablauf die physikalische und chemische Reize an den Sinnesorganen zu einer Repräsentation der Umwelt verarbeitet werden. Diese ermöglicht es dem Organismus, sich in der Umwelt zurechtzufinden.
Wahrnehmung kann man definieren als Aufnahme von Informationen über unsere Sinne und die anschließende Informationsverarbeitung zu einem inhaltlich bedeutenden Sachverhalten.
Verschiedene Reize werden von unseren Sinnesorganen aufgenommen und weiterverarbeitet. Diese Reize variieren von schwach bis stark, intensiv. Der schwächste Reiz, der gerade noch eine Reaktion auslöst ist der „Schwellenreiz“. (Zimmer, 2004)
Wahrnehmung ist selektiv, konstruktiv und interpretativ. Der Mensch nimmt wahr was er sehen will. Wir sind oft beeinflusst von dem was wir schon kennen, von unserem Innern, z.B.: „Es war ein einmal.” Die Meisten lesen hier: „Es war einmal.“, weil sie erwarten, dass es so ist. Unsere Wahrnehmungen sind verzerrt durch unsere Erwartungen, Erinnerungen, Hoffnungen, Befürchtungen, eben durch unsere Innenwelt. Aus einem Bild sehen unsere Augen zuerst das, was sich in der Bildmitte befindet, weil unser Gehirn das so will. (Banyard et al., 1995)
14
Die 6 Sinnesorgane mit denen wir Informationen aufnehmen sind folgende: (dargestellt mit ihren jeweiligen Rezeptoren und ihrer Fähigkeit)
Vorstellungen und Wahrnehmungen haben verschiedene neuronale Strukturen, dennoch sind sie eng miteinander verbunden. Wir merken nicht, dass das Wahrnehmungssystem durch unsere Vorstellungen beeinflusst wird. Um das Gesehene und Gehörte zu vervollständigen und unsere Bewegungen auf die Umgebung abzustimmen, benötigen wir unsere gespeicherten Vorstellungen. Wenn das Gesehene und Gehörte nicht unserer Vorstellung entspricht, wird der Erregungsfluss im Wahrnehmungssystem gestört. (Birbaumer/Schmidt 2003)
e. Aufmerksamkeit
Begriffserklärung Aufmerksamkeit:
Aufmerksamkeit ist die selektive Ausrichtung des Wahrnehmens, Denkens und Vorstellens auf bestimmte gegenwärtige oder erwartete Erlebnisinhalte bei gesteigerter Wachheit und Aufnahmebereitschaft. α. Was ist Aufmerksamkeit?
Es gibt zwei Formen von Bewusstsein: die kontrollierte Aufmerksamkeit und die automatisierte Aufmerksamkeit. Die kontrollierte Aufmerksamkeit ist von der
15
Funktionstüchtigkeit des Kurzzeitgedächtnisses abhängig. Sie zeigt sich durch die Konzentration auf eine Person oder eine Handlung. (Birbaumer/Schmidt 2003)
Automatisierte, passive Aufmerksamkeit ist die Orientierungsreaktion, die unbewusste Reizverarbeitung.
Handlungen, die automatisch verlaufen, beanspruchen nur einen Teil unserer Aufmerksamkeit, z.B. gehen. Unsere Aufmerksamkeit ist demnach teilbar, wir können zwei Sachen zur gleichen Zeit tun, z.B. essen und telefonieren. Schwere und Wichtige Informationen und Handlungen benötigen unsere volle Aufmerksamkeit, wir richten unsere Aufmerksamkeit nur auf diese Information. Wir sind ständig Sinnesinformationen ausgesetzt und reagieren darauf. (Banyard, et. al., 1995)
Unsere Aufmerksamkeitskapazität ist von folgenden Signal- und motivationalen Faktoren abhängig:
Unsere Aufmerksamkeitsdauer hängt von unserem Erregungsniveau ab: sind wir zu entspannt, können wir uns nicht genug konzentrieren; sind wir zu angespannt, machen wir Fehler. Am besten ist also ein Gefühlszustand zwischen zu entspannt und zu angespannt. Aufmerksamkeit bleibt am besten erhalten, wenn wir in Bewegung sind, ansonsten ist eine Steigerung der Aufmerksamkeit nur möglich wenn unser Erregungsgrad sich steigert; dies geschieht durch Gefühle, wenn wir betroffen, überrascht sind, wenn Humor ins Spiel kommt.(Caspary, 2006)
Neurowissenschaftliche Forschungsarbeiten haben ergeben, dass Blutdruck, Herzschlag und Muskelaktivität sich im Ruhezustand verändern, wenn wir also versuchen ganz ruhig zu sein und uns auf etwas zu konzentrieren. Auch unsere Gehirnaktivität verändert sich.
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e. Denken
Begriffserklärung Denken:
Die ursprüngliche Form von Denken bedeutet empfinden, kennen, wissen, denken, verwandt mit danken und dünken. Denken ist ein psychischer Vorgang, umfasst das vorsätzliche Bemühen und den psychischen Prozess, Gegenstände zu finden, zu erfassen, zu erkennen, zu verstehen, zu unterscheiden, sie einzuordnen, zu beurteilen und als Themen zu behandeln; die spezifisch menschliche Fähigkeit zur Erfassung von Wirklichkeit, der problemlösenden Daseinsbewältigung, Erkenntnis von Möglichkeiten und Repräsentanz von Ereignissen oder Informationen durch ikonische Systeme (Sprache, Schrift, Zeichen, Bilder, Handlungen). In der gegenwärtigen Psychologie ist Denken Gegenstand der Kognitionspsychologie, die gegenüber der traditionellen Denkpsychologie eine erweiterte Auffassung von der geistigen Bewältigung von Lebensaufgaben (Wahrnehmung, Aktivierung, Gedächtnis, Lernen) vertritt. α. Was ist Denken?
Es gibt vielfältige Formen von denken, so dass es unmöglich ist eine umfassende Definition vom Begriff Denken zu liefern. Denkpsychologen haben sich mit verschiedenen Einzelaspekten des Denkens und deren Implikationen auseinandergesetzt, z.B. logisches und schlussfolgerndes Denken oder Problemlösen.
17
Manchmal schweifen wir von einem Gespräch ab und konzentrieren uns nicht auf das was sich um uns herum abspielt. Wir sind also in Gedanken, wir denken nach.
„Wir denken andauernd, wir hören nie auf zu denken.“ (Banyard et.al., 1995) β. Vorstellungen
Vorstellungen sind für viele Denkprozesse notwendig. Vorstellungen sind nicht nur Bilder im Kopf: Wörter stehen in unserem Kopf miteinander in Verbindung, auf diese Weise sind wir in der Lage verschiedene Wörter in einen Zusammenhang zu bringen, wenn wir eines dieser Wörter hören. (Birbaumer/Schmidt, 2003) γ. Denken und Bewegung
Erwachsene können „denken” ohne sich dabei zu bewegen, Kinder aber wollen alles was sie denken sofort in Handlungen umsetzen, sie wollen ausprobieren, mit Phänomenen spielen um sie für sich zur Sache zu machen. Um ein Problem zu lösen, müssen Kinder konkrete Erfahrungen machen. Diese Erfahrungen macht es nicht nur einmal, denn das Kind lernt durch instrumentelles Lernen, es lernt über Versuch und Irrtum. Es probiert so lange aus, bis es die richtige Lösung gefunden hat, bis es das erwünschte Resultat erreicht hat. Zufällige Irrtümer werden schrittweise ausgeschaltet. Durch diese Erfahrungen entwickeln Kinder ihr „Denken“, diese Art des Denkens nennt man „praktische“ Integration. Verschiedene dieser Erfahrungen dienen zu alltäglichen Leistungen, z.B.: wenn wir die Hände aneinander reiben, spüren wir Wärme. Erfahrungen führen meistens zu Verhaltensänderungen. So eignen wir uns unsere Verhaltensweisen durch „bewegtes” Lernen an. Verschiedene dieser Verhaltensweisen vergessen wir im Laufe der Zeit oder verändern sie durch neue Erfahrungen, die wir machen. Manche Verhaltensänderungen erfordern eine gewisse Reife. Wenn ihre Erfahrungen automatisiert sind, wenn die Ziele dieser Erfahrungen erreicht sind und die Bewegungen im Gehirn gespeichert sind, können die Kinder neue Erfahrungen machen um sich neue Verhaltensweisen anzueignen. Zum Beispiel, erst wenn wir stehen können, können wir versuchen zu laufen. Diese Bewegungen sind als Muster im Gehirn gespeichert, die die Kinder zu jeder Zeit abrufen können.
Erfahrung bringt Neugier mit sich. Kinder sind im Allgemeinen neugierig auf das Resultat der Erfahrung. Damit sie das Resultat herausfinden, müssen sie kreativ sein. Nur durch den Prozess des Denkens, durch Handlungen und durch konkrete Erfahrungen, lernen die Kinder schrittweise logisches Denken. Dieses Schema soll verdeutlichen, wie sich dieser Prozess vollzieht. Zufallsbewegungen gesteuerte Bewegungen automatische Bewegungen Handlungserfahrung Handlungsplanung
Handlungsvorwegnahme Handlungsersatz logisches Denken
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Denken erfordert Nervenverbindungen im Gehirn. Diese Verbindungen entstehen während der ersten Lebensjahre durch Bewegung. Deshalb ist es wichtig, dass das Kind genügend Bewegung hat.
f. Gedächtnis
Begriffserklärung Gedächtnis:
Das Gedächtnis bedeutet die Fähigkeit Informationen abzurufen und zu speichern. Stoffliche Grundlage des Gedächtnisses ist die Gesamtheit aller Nervenzellen, bzw. das Gehirn. (Brockhaus Enzyklopädie, 1999) Unser Gedächtnis besitzt einen strukturellen, einen funktionalen und einen Kapazitätsaspekt; der strukturelle Aspekt besagt welche Teilinstanzen das Gedächtnis besitzt und wie das Wissen gespeichert ist. Der funktionale Aspekt besagt wie die Gedächtnisinhalte während einer Handlung gebraucht und abgerufen werden und der Kapazitätsaspekt ist zuständig für die Speicherkapazität, besagt wie viel Wissen wir pro Zeiteinheit aufnehmen können, wie Vergessen erfolgt und wie hoch die maximale Speicherkapazität ist.
α. Was sind Gedächtnissysteme?
Ein Gedächtnissystem ist eine Gruppe von Hirnarealen, die zuständig ist für die Speicherung und die Wiedergabe von Informationen. Die Informationen werden in der Reihenfolge wie sie ins Gedächtnis gelangen entschlüsselt, parallel dazu werden sie gespeichert. Da diese Vorgänge parallel verlaufen, können die Informationen sich zur gleichen Zeit in verschiedenen Gedächtnissystemen befinden. (Birbaumer/Schmidt 2003)
Die zwei wichtigsten Gedächtnissysteme sind das implizite (unbewusste) System und das explizite (bewusste) System. Die beiden Systeme unterscheiden sich durch das Einwirken des Menschen: reagiert der Mensch unbewusst auf eine Information, so wird das implizite System aktiviert, reagiert der Mensch bewusst auf eine Information, so wird das explizite System aktiviert. (Birbaumer/Schmidt 2003)
Das Gedächtnis setzt sich aus sensorischen Registern, dem Kurzzeitgedächtnis und dem Langzeitgedächtnis zusammen.
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(Gedächtnismodell von Atkinson und Shiffrin, 1968, 1971) Die sensorischen Register sind Reizverlängerungen, sie wirken vor der Wiedererkennung einer Information und nach dem Sinneseindruck. Man spricht von einem präkategorialen Speicher. Jeder der fünf Sinne besitzt ein sensorischen Register. Unwichtige Informationen werden fallengelassen, Wichtige ins Kurzzeitgedächtnis weitergeleitet.
Im Kurzzeitgedächtnis werden Informationen bewusst verarbeitet, diese werden in „Top-down“ und „Bottom-up“ Prozessen ausgewertet. Deshalb wird das Kurzzeitgedächtnis auch als Arbeitsgedächtnis bezeichnet. Das Kurzzeitgedächtnis hat eine geringe Aufnahmekapazität. Informationen können semantisch und phonetisch kodiert werden. Die Inhalte des Kurzzeitgedächtnisses können schnell verloren gehen wenn sie nicht memoriert sind. Damit Informationen ins Langzeitgedächtnis gelangen, ist ein Konsolidierungsprozess notwendig in dem Informationen schleifenartig während 10 bis 30 Minuten memoriert werden. Die Speicherung als Bildung neuer Verknüpfungen zwischen Informationselementen kann durch mechanisches Wiederholen, Elaboration, Organisation oder Schematische Verarbeitung erfolgen.
Nach der Verarbeitung der Informationen im Kurzzeitgedächtnis gelangen Informationen ins Langzeitgedächtnis, welches das Wissen des Menschen über sich selbst und die Welt darstellt. Man unterscheidet hinsichtlich der Inhalte des Langzeitgedächtnisses, das episodische, das semantische und das prozedurale Langzzeitgedächtnis.
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Arbeit zitieren:
Studentin Sandra Kipchen, 2008, Der Zusammenhang zwischen Bewegungserziehung und kognitiver Entwicklung, München, GRIN Verlag GmbH
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Sandra Kipchen's Text Der Zusammenhang zwischen Bewegungserziehung und kognitiver Entwicklung ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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