Kunst als Anlage im Portfolio verm gender Privatkunden I
I nha l ts v e r ze i c h ni
Abk rzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage 1
1.2 Zielsetzung der Seminararbeit. 1
1.3 Aufbau der Seminararbeit. 1
2 Anlageklasse Kunst
2.1 Grundlegende Charakteristika 2
2.2 Attraktivit t von Kunst als Anlage. 3
3 Der Kunstmarkt
3.1 Struktur des Kunstmarktes. 4
3.2 Akteure am Kunstmarkt 6
3.3 Effizienz des Kunstmarktes. 8
4 Preisbeeinflussende Faktoren
4.1 Qualit t. 9
4.2 Marktfrische 10
4.3 Weitere Faktoren 10
5 Anlageformen
12
5.1 Direktanlage
5.2 Geschlossene Fonds 13
6 Res mee 14
Literaturverzeichnis IV
Eidesstattliche Versicherung VII
Kunst als Anlage im Portfolio verm€gender Privatkunden II
A b k€r zu ng s v e r ze i c hni s
Abb. Abbildung bzw. beziehungsweise ca. circa d.h. das heiƒt Diss. Dissertation € Euro etc. et cetera Hrsg. Herausgeber Kap. Kapitel Mrd. Milliarden Nr. Nummer S. Seite Vol. Volume z.B. zum Beispiel
Kunst als Anlage im Portfolio verm€gender Privatkunden III
A b bi l d u ng s v e r ze i c hni s
Abb.1 Korrelation zwischen verschiedenen Anlageklassen……………..…… 2 Abb.2 Unterteilung nach Epochen…………………………………………….. 4 Abb.3 Preissegmente…………………………………………………………... 5
Kunst als Anlage im Portfolio verm€gender Privatkunden 1
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage
„Im Jahrhundertsommer der Kunst kennen die Sammler kein Halten mehr. Auf dem Kunstmarkt jagt ein Rekord den n•chsten.“ 1
Diese und ‚hnliche Schlagzeilen erscheinen in letzter Zeit verst‚rkt in den namenhaften Zeitungen weltweit. Flankierend dazu steigen die Ums‚tze auf dem weltweiten Kunstmarkt stark an. Allein im Zeitraum von 2002 bis 2006 um 95% auf € 43,3 Mrd. 2 Des Weiteren werden laufend neue Auktionsrekorde am Kunstmarkt aufgestellt und immer mehr verm€gende Privatanleger besch‚ftigen sich mit der Anlageklasse Kunst 3
Doch gerade f…r den neu interessierten verm€genden Privatanleger erscheint die Anlageklasse Kunst am Anfang ein Buch mit sieben Siegeln zu sein. 4 Es kommen schnell Fragen nach Charakteristika der Anlageklasse Kunst, grunds‚tzlicher Struktur des Kunstmarktes, Preisfindung und m€glichen Anlageformen auf. Jedoch erscheint der Markt gerade bei diesen Fragen r‚tselhaft und bizarr. 5 Es ist festzustellen, dass der Kunstmarkt einer der verschwiegensten und undurchsichtigsten M‚rkte …berhaupt ist 6 , was viele Interessenten abschreckt und Chancen, die die Anlageklasse Kunst bietet, ungenutzt bleiben.
1.2 Zielsetzung der Seminararbeit
Die vorliegende Seminararbeit hat zum Ziel, die im Kapitel 1.1 genannten Fragen zu beantworten und die grunds‚tzlichen Eigenschaften und Strukturen des Kunstmarktes und die Attraktivit‚t der Anlageklasse Kunst zu erl‚utern. Der Leser soll einen grundlegenden †berblick erhalten und am Ende die grunds‚tzlichen Faktoren und Mechanismen, losgel€st von Stilrichtungen und Teilm‚rkten im Detail, f…r die Anlageklasse Kunst …berblicken k€nnen.
1.3 Aufbau der Seminararbeit
Im Folgenden werden die grunds‚tzlichen Eigenschaften der Anlageklasse Kunst und deren Attraktivit‚t aufgezeigt. In den Kapiteln 3 und 4 werden der Kunstmarkt und die preisbeeinflussenden Faktoren n‚her betrachtet. Anschlieƒend werden m€gliche Anla-geformen, mit denen eine Partizipation an den positiven Eigenschaften von Kunst als Anlage m€glich ist, beleuchtet.
1 Beyerle (2007), S. 23.
2 Vgl. tefaf (2007).
3 Vgl. Czotscher (2006), S. 3.
4 Vgl. Schneider (2005), S. 10.
5 Vgl. Czotscher (2006), S. 6.
6 Vgl. Blomberg (2005), S. 11.
Kunst als Anlage im Portfolio verm€gender Privatkunden 2
2 Anlageklasse Kunst
2.1 Grundlegende Charakteristika
"Sie erwarten von mir, dass ich Ihnen sage, dass ich Ihnen definiere: Was ist Kunst? Wenn ich es w€sste, w€rde ich es f€r mich behalten." 7
Wenn auch wie - im vorgenannten Zitat deutlich gemacht - bedeutende K…nstler wie Pablo Picasso es nicht vermocht haben, Kunst zu definieren und somit Kunst eine freie und subjektive Betrachtungsweise erlaubt, so gibt es jedoch grundlegende Charakteristika, die die Anlageklasse Kunst im Allgemeinen auszeichnen.
Zuerst sei der Anlagehorizont bzw. Zeitaspekt angef…hrt, der sich in einer anderen Dimension bewegt als bei herk€mmlichen Anlageklassen. Zeithorizonte die z.B. bei der Aktien- oder Rentenanlage als langfristig gelten, sind in der Anlageklasse Kunst eher kurzfristig, bestenfalls als mittelfristig einzustufen 8 Damit hat Kunst einen langfristigen Anlagecharakter. Der Anlagehorizont, der aus der Historie heraus sinnvoll erscheint, sollte bei mindestens sieben Jahren liegen.
Als zweites Charakteristikum ist die eingeschr‚nkte Liquidit‚t anzuf…hren. Im Gegensatz zu den g‚ngigen Anlageklassen, in denen innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen eine R…ckwandlung in Geld m€glich ist, muss bei Kunstobjekten guter Qualit‚t zumindest ein l‚ngerer Verkaufszeitraum bedacht werden. Entweder, weil ein geeigneter K‚ufer oder H‚ndler gefunden werden muss, oder wenn der Verkauf im Rahmen einer Auktion stattfindet, nimmt dies in der Regel dies 3 bis 12 Monate in Anspruch. Bei Kunst minderer Qualit‚t oder besonderen Stilrichtungen kann es vorkommen, dass kein oder nur unter hohen Preisabschl‚gen ein zeitnaher Verkauf m€glich ist. 9
Als drittes Charakteristikum weist Kunst nur eine geringe oder teilweise sogar negative Korrelation zu anderen Anlageklassen auf, wie folgende †bersicht zeigt:
Abb.1 Korrelation zwischen verschiedenen Anlageklassen Quelle:, inhaltliche Anlehnung an Czotscher
(2006), S.10 eigene Darstellung.
7 Pablo Picasso (1926), zitiert nach kunstzitate.de
8 Vgl. Schneider (2005), S. 34.
9 Vgl. Gonz‡lez (2000), S. 25.
Arbeit zitieren:
Bjoern Quast, 2008, Kunst als Anlage im Portfolio vermögender Privatkunden, München, GRIN Verlag GmbH
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