- II -
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ....................................................................................................... II
Abbildungsverzeichnis ............................................................................................... IV
Tabellenverzeichnis.................................................................................................... V
Abkürzungsverzeichnis VI
1 Einleitung 1
2 Teamentwicklung 2
2.1 Abgrenzung der Begriffe Gruppe und Team 2
2.2 Definition Team 3
2.3 Phasen der Teamentwicklung 3
2.3.1 Phasenmodell nach Tuckman (team development) 4
2.3.2 Ablauf des team building 5
3 Outdoor- und Indoortraining 6
3.1 Outdoortraining 6
3.1.1 Abgrenzung von Outdoortraining Incentives und Survivaltraining 6
3.1.2 Merkmale von Outdoortraining 7
3.1.3 Zielgruppenbezogene Vorteile.......................................................................10
3.1.4 Methoden und Übungen 12
3.2 Indoortraining 15
3.2.1 Merkmale des Indoortraining in Abgrenzung zum Outdoortraining 15
3.2.2 Methoden und Übungen im Indoortraining.....................................................16
3.3 Kritische Gegenüberstellung von Indoor- und Outdoortraining 18
4 Methoden der Erfolgsmessung 20
4.1 Ablauf einer angemessenen Erfolgsmessung 20
4.2 Evaluationsmodell nach Kirkpatrick als Ansatz der Erfolgskontrolle 20
4.3 Subjektive Zufriedenheitsmessung 22
4.4 Lernerfolgsmessung 23
4.5 Transferkontrolle 24
4.6 Return on Development 25
5 Fazit 26
Quellenverzeichnis ................................................................................................... VII Internetverzeichnis ..................................................................................................XIV Anhang .....................................................................................................................XV Anhang 1: Qualifikationen im Outdoortraining & der Transfer...............................XV Anhang 2: Indoor-Workshop zur Teamentwicklung .............................................XVI Anhang 3: Evaluationsmodell nach Kirkpatrick ...................................................XVII Selbstständigkeitserklärung...................................................................................XVIII
- IV -
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Phasen der Teamentwicklung nach Tuckman 4
Abbildung 2: Erlebnispädagogische Ansätze 7
Abbildung 3: Speicherleistung des Gehirnes 15
Abbildung 4: Evaluationsmodell für umfassende Qualitätssicherung 21
Abbildung 5: Der ROI-Prozess nach Phillips 22
Abbildung 6: Qualifikationen im Outdoortraining und der betriebliche Transfer XV
Abbildung 7: Workshop zur Teamentwicklung XVI
Abbildung 8: Charakteristika des Vier-Ebenen-Modells nach Kirkpatrick XVII
- V -
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Überblick der Outdoorübungen mit Zuordnung der Fertigkeiten 14
Tabelle 2: Klassifikation von Outdoorübungen und -trainings 18
Tabelle 3: Analyse verschiedener Eigenschaften von Indoor- und Outdoortraining 19
Abkürzungsverzeichnis
d.h das heißt
etc. etcetera
evt. eventuell
ggf. gegebenenfalls
i.d.R. in der Regel
OT Outdoortraining
ROI Return on Investment
sog. sogenannte
TN Teilnehmer
u. a. unter anderem
usw. und so weiter
USA United States of America
z.B. zum Beispiel
1 Einleitung
Eine wichtige Herausforderung unserer Zeit ist die Teamfähigkeit und der ständige Wechsel von Arbeitskollegen. Die Mitarbeiter werden nicht nur mit neuen Anforde- rungen konfrontiert, sondern arbeiten auch regelmäßig in neuen Projektgruppen. Da- bei bekommt die Teamentwicklung eine zentrale Bedeutung für die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter. Die intensive Nachfrage nach Entwicklungsmöglichkeiten führt dazu, dass im deutschsprachigen Raum vermehrt Outdoortraining angeboten wird, wohin- gegen die Evaluierung auf der Strecke bleibt.
Ziel dieser Studienarbeit ist es, eine viel diskutierte Konzeption, das Outdoortraining, zu erläutern und mit anderen Entwicklungsmaßnahmen in Vergleich zu setzen. Der Fokus liegt dabei in der Verdeutlichung des Mehrwertes von handlungsorientierten Trainingsmethoden. Zudem sollen Auswertungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, mit denen die Outdooranbieter stichhaltig ihr Weiterbildungsangebot erklären können.
In einem ersten Schritt wird auf die Notwendigkeit von Teamarbeit eingegangen. Da- zu ist es erforderlich, dass die häufig synonym verwendeten Begriffe Gruppe und Team voneinander abgegrenzt werden. Zudem wird die Rolle des Outdoortrainings in der Teamentwicklung hinterfragt. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die Merkma- le des Outdoortrainings erläutert. Hierzu werden zunächst die Unterschiede zum Survivaltraining und Incentiveveranstaltungen in ihren Grundzügen dargestellt. Schließlich werden die Methoden und Übungen erläutert. Vorrangig geht es dabei um die Verdeutlichung des Nutzens für die Unternehmen. Auf eine detaillierte Be- schreibung der Übungen wird verzichtet. Vielmehr wird ein Transfer der Übungen auf reale Arbeitssituationen fokussiert. Häufig verbinden Unternehmen mit Outdoormaß- nahmen negative Assoziationen, weshalb im Folgenden auf Indoortrainings einge- gangen wird. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Sensibilisierung für die Gedächt- nisleistung. Theorielastige Seminare erzeugen weniger Erinnerungsvermögen, wes- halb eine Kombination von Indoor- und Outdoormaßnahmen in einer anschließenden Gegenüberstellung aufgegriffen und verdeutlicht werden soll. Das negative Stim- mungsbild in Bezug auf Outdoortraining liegt in der vermeintlich geringen Wirtschaft- lichkeit der Maßnahme. Im amerikanischen Umfeld hat sich ein Evaluierungsmodell etabliert, welches in dieser Arbeit fokussiert wird. Die Schwierigkeiten sowie die Mög- lichkeiten dieses Evaluationsansatzes sollen abschließend in dieser Arbeit aufgegrif- fen werden.
2 Teamentwicklung
Die Begriffe Gruppe und Team werden in der Literatur häufig synonym verwendet. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team erfordert verschiedene Kompetenzen, welche für eine Gruppe nicht explizit erforderlich sind. Dieses Kapitel wird zunächst die Kompetenzen von Gruppen und Teams gegenüberstellen, bevor im weiteren Ver- lauf die Entwicklungsphasen eines Teams erklärt werden.
2.1 Abgrenzung der Begriffe Gruppe und Team
„Nicht jede Gruppe ist ein Team, aber jedes Team ist eine Gruppe.“ 1 Diesen Leitsatz bestätigt Hofmann mit seiner Aussage, dass es nicht genügt, eine Zusammenstel- lung heterogener Menschen als Team zu bezeichnen. 2 Katzenbach und Smith gehen einen Schritt weiter, indem sie sagen, dass ein Team auch nicht durch Workshops entsteht, zu dem die einzelnen Gruppenmitglieder geschickt werden. 3 Die Begriffe Gruppe und Team können anhand verschiedener Kriterien gegeneinan- der abgegrenzt werden: Das gemeinsame Ziel wird bei Teams zumeist durch den Auftrag vorgegeben. 4 Ein Team arbeitet gemeinsam an geteilten Zielen. Zur Zieler- reichung übernehmen die Teammitglieder verschiedene Rollen und kommunizieren regelmäßig, um die Aufgaben optimal zu koordinieren. 5 Im Gegensatz zu Teams ha- ben Gruppen eher allgemeine Ziele. Während Gruppen lediglich den Informations- austausch zur Aufgabe haben, arbeiten Teams auch außerhalb der Kommunikation und Koordination miteinander. 6 „Insgesamt ist im Team die funktionale Aufgaben- und Zielorientiertheit stärker ausgeprägt als in [Arbeits-]gruppen.“ 7 Unangemessener Wissensaustausch bei Gruppen kann zu neutralen oder sogar negativen Synergie- effekten führen. Teams reduzieren nicht nur den Zeitaufwand von Prozessen, Team- arbeit trägt zusätzlich zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung bei. Die Schluss- folgerung, Teams würden durch eine höhere Arbeitszufriedenheit auch eine höhere Arbeitsleistung erzielen, ist jedoch umstritten. 8 Die ergänzenden Kompetenzen, die durch den Zusammenschluss verschiedener Spezialisten auftreten, unterscheiden 1 Buchinger, Kurt (1999), S. 9.
2 Vgl. Hofmann, Eberhardt (2004), S. 66.
3 Vgl. Katzenbach, Jon R.; Smith, Douglas K. (2003), S. 17.
4 Vgl. Hofmann, Eberhardt (2004), S. 66.
5 Vgl. Dick, van Rolf; West, Michael A. (2005), S. 1.
6 Vgl. Kriz, Willy Christian; Nöbauer, Brigitta (2003), S. 23f.
7 Kriz, Willy Christian; Nöbauer, Brigitta (2003), S. 23.
8 Vgl. Berger, Ulrike; Bernhard-Mehlich, Isolde (2001), S. 137ff.
Teams von Gruppen mit nicht zwingend aufeinander abgestimmtem Wissen. 9 Im OT wird die Gruppe als “Katalysator des Lernens“ 10 gesehen. Sie wirkt, indem sie:
• Gruppenmitglieder ermutigt
• Rückmeldungen gibt
• einen geschützten Raum für angstfreies Lernen bietet
• den einzelnen Personen Vergleiche ermöglicht, um das eigene Verhalten ein- zuschätzen 11 Diese Merkmale sind ein Indiz dafür, dass die Gruppe sich zum Team entwickelt. Im Team steht die gemeinsame Verantwortung für die Aufgabe im Vordergrund. In Gruppen zählt häufig die persönliche Verantwortung für die geleistete Arbeit. 12 Be- züglich der Selbstorganisation fällt auf, dass Teams eine wesentlich höhere Ent- scheidungskompetenz besitzen als Gruppen.
2.2 Definition Team
Zusammenfassend wird deutlich, dass die Gruppen- und Teamleistungen von unter- schiedlichen Faktoren abhängen. Gruppen haben den Informationsaustausch zur Stärkung ihrer individuellen Aufgaben zum Ziel. Teams hingegen ergänzen ihre Fä- higkeiten untereinander. Außerdem empfinden sie eine gemeinsame Verantwortung für die Erreichung ihres gemeinschaftlichen Zieles. Katzenbach und Smith definieren das Team aus dieser Erkenntnis heraus als „eine kleine Gruppe von Personen, de- ren Fähigkeiten einander ergänzen und die sich für eine gemeinsame Sache, ge- meinsame Leistungsziele und einen gemeinsamen Arbeitsansatz engagieren und gegenseitig zur Verantwortung ziehen“ 13 . Stroebe erweitert diese Teamdefinition, in- dem er sagt, dass ein Team nur dann ein Team ist, wenn es sich selbst als ein sol- ches wahrnimmt und auch andere das Team als ein solches wahrnehmen. 14
2.3 Phasen der Teamentwicklung
Eine als Team bezeichnete Ansammlung von Menschen benötigt für ihre Wahrneh- mung als Team neben einem gemeinsamen Ziel auch ein gewisses Maß an gemein- samen Erfahrungen. 15 Die Teamentwicklung erfolgt auf zweierlei Art und Weise. Ent- weder kommt es in Form eines passiven team development oder eines aktiven team 9 Vgl. König, Andrea; König, Stefan (2005), S. 105.
10 Schad, Niko (2004), S. 29.
11 Vgl. Schad, Niko (2004), S. 29.
12 Vgl. Kriz, Willy Christian; Nöbauer, Brigitta (2003), S. 25.
13 Katzenbach, Jon R.; Smith, Douglas K. (2003), S. 70.
14 Vgl. Hofmann, Eberhardt (2004), S. 67.
15 Vgl. Hofmann, Eberhardt (2004), S. 67.
Arbeit zitieren:
Franziska Vogt, 2008, Outdoortraining & Co., München, GRIN Verlag GmbH
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