Zusammenfassung
Den Einstieg in meine Arbeit bildet die Frage nach der Zielsetzung, die mit der Antwort eines umfassenderen Einblicks in das Thema Kommunikation beantwortet werden soll. In der Einleitung ist ferner die Bedeutung und die Aktualität von Kommunikation enthalten. Dies ist notwendig um einen kurzen Gesamtüberblick über die Thematik zu erhalten und die umfangreiche Komplexität darzustellen.
Im folgenden Kapitel „Grundsätzliches zu Kommunikation“ wird versucht durch einen kurzen Überblick über Definition, Begriffserklärung und Kommunikationsklassifizierungen, in die Thematik einzuleiten. Konkretes Hauptaugenmerk fällt auf die weiterführenden Kommunikationsmodelle die den klassischen Kommunikationsablauf ergänzen, und anhand dieser relevante Grundbegriffe erklärt werden.
Das vierte Kapitel „Kommunikation im Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsdiskurs“ versucht neben einem kurzen Einblick in die Materie der Umweltkommunikation auch konkrete Ansatzpunkte zur Umsetzung dieser zu geben. Hierbei sei festgestellt, dass eine nachhaltigkeitsorientierte Umweltkommunikation nur dann erfolgreich ist, wenn sie auf milieuspezifische Gruppen abzielt.
Die unterschiedlichen Schauplätze von Umweltkommunikation bilden den vierten Teil der Arbeit, der die einzelnen Akteure und Saboteure der Nachhaltigkeit erläutert. Konkret werden hierbei Beispiele aus der Wirtschaft gegeben, die sowohl nachhaltige als auch nichtnachhaltige Kommunikation aufzeigen.
Den Schluss bildet ein Gesamtüberblick über die Thematik, der den Prozess der Kommunikation als ein Komplexes darstellt, dessen spezielle Form einer nachhaltigkeitsorientierten Umweltkommunikation eine besondere Herausforderung darstellt.
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Summary
This work deals with the question regarding the objective target which will be answerd by means of a comprehensive insight into the topic. The actuality and the relevance of communication are included in the introduction, too. This is essential to get the general idea of the detailed and complex subject.
The following chapter, which is named “basics of communication”, tries to enclose the extensive subject. In this way the topic is illustrated by a short view of the definition and the meaning of communication. Further attention is focused on various models of communication that should supplement the classic sequence of communication which tries in the same time to explain relevant conceptions.
The third chapter “communication regarding environment and sustainability” tries to give background information about the complexity of this topic and present strategies whereby communication of sustainability may be achieved more easily. It should be mentioned in this place that communication on sustainability can only be effective when the attention is turned on different audiences.
The subsequent chapter contains scenes of environmental communication and explains various groups. The examples given by two scenes should provide a basis where other pojects may be desinged and undertaken.
As sayed in the chapters before it is stated in the conclusion that the subject of communication is a complex one. Reflecting this nature of communication and especially of communication regarding sustainability, readers will be confronted with a wide range of views, methods and experiences.
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis..................................................................................................................... 3
1. Einleitung 5
1.1. Zielsetzung 5
1.2. Aktualität und Bedeutung von Kommunikation 5
2. Grundsätzliches zu Kommunikation. 6
2.1. Definition und Gültigkeitsbereiche 6
2.2. Klassifizierung von Kommunikationsprozessen. 6
2.3. Klassischer Kommunikationsablauf. 8
2.4. Weiterführende Kommunikationsmodelle 9
3. Kommunikation im Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsdiskurs 16
3.1. Einblicke in die nachhaltigkeitsorientierte Umweltkommunikation. 16
3.2. Ansatzpunkte für Kommunikationsstrategien. 16
4. Schauplätze der Umweltkommunikation. 18
4.1. Akteure und Saboteure 18
4.2. Good-Practice versus Bad-Practice Beispiel. 21
5. Fazit 23
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: 1:n-Kommunikation
Abbildung 2: n:1-Kommunikation
Abbildung 3: 1:1-Kommunikation
Abbildung 4: n:m-Kommunikation.
Abbildung 5: Kriterien zur Klassifizierung von Kommunikationsprozessen
Abbildung 6: Allgemeiner Kommunikationsablauf nach Shannon Weaver.
Abbildung 7: Grundschema der Kommunikation
Abbildung 8: Grundgerüst eines (erfolgreich) ablaufenden Kommunikationsprozesses.
Abbildung 9: Paul Watzlawick
Abbildung 10: Sprachliche Ebenen.
Abbildung 11: 4 Aspekte einer Nachricht.
Abbildung 12: Modell einer symbolisch vermittelnden Interaktion
Abbildung 13: Zielgerichtete Umweltkommunikation basierend auf einer Umweltprüfung
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1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, in das Handlungs- und Untersuchungsfeld der Kommunikation einzuführen. Aufgrund der Vieldimensionalität und Unabgrenzbarkeit des Gegenstandsfeldes Kommunikation kann in dieser Arbeit nur auf einige wenige, grundlegende Fragestellungen eingegangen werden. Die Arbeit beginnt mit dem Versuch, den sehr weiten Kommunikationsbegriff etwas einzugrenzen und eine Klassifizierung bezüglich des Kommunikationsprozesses vorzunehmen. Anschließend wird durch den klassischen informationstheoretischen Kommunikationsablauf auf die menschliche Kommunikation übergeleitet, anhand dieser grundlegende Kommunikationsmodelle erläutert werden. Im dritten Teil der Arbeit wird näher auf die Perspektive der Umweltkommunikation bzw. der Kommunikation über Nachhaltigkeit eingegangen. Strategien, Schauplätze und Beispiele der Umweltkommunikation werden zu diesem Thema Erklärungsansätze liefern. Insgesamt soll die Arbeit versuchen, mittels einfachen Grundgesetzen und Bausteinen diese Komplexität zu reduzieren und somit ein Basisverständnis für kommunikative Vorgänge zu schaffen, und dahingehend auch einen pointierten Überblick über einige Erkenntnisse zur Umweltkommunikation geben. An dieser Stelle sei noch kurz erwähnt, dass aufgrund der leichteren Lesbarkeit in der vorliegenden Arbeit nur die Männlichkeitsform verwendet wird. Angesprochen sind beiderlei Geschlechter gleichermaßen.
1.2. Aktualität und Bedeutung von Kommunikation
Betrachtet man das Wort „Kommunikation“, so erlebte es einen Wandel vom modischen Etikett zum nun bereits selbstverständlichen Bestandteil der Alltagssprache. Es liegt in unserer Natur zu kommunizieren, sei es mit Hilfe von Mimik, Gestik, Sprache, Schrift, Bild oder Ton, von Angesicht zu Angesicht bzw. über papierene oder elektronische Übertragungstechniken. Aber gerade in dieser ganz alltäglichen Sache verbirgt sich eine enorme Komplexität, die sich erst bei einer genaueren Betrachtung dieses Prozesses zu erkennen gibt. Demnach kann festgestellt werden, dass Kommunikation nicht nur das Grundelement unseres täglichen Lebens darstellt sondern auch in verschiedenen Wissenschaften aus unterschiedlichen Perspektiven als Erkenntnisobjekt auftaucht.
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2. Grundsätzliches zu Kommunikation
2.1. Definition und Gültigkeitsbereiche
Greift man auf die etymologische Bedeutung des Wortes Kommunikation zurück, so bedeutet das Verb communicare im Lateinischen so viel wie teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, Anteil nehmen (STOWASSER et al. 1994, S.101). Auch im Englischen hat das Wort communication die Bedeutung von Mitteilung, Verständigung, Übermittlung einer Nachricht, Gedankenaustausch (LANGENSCHEIDT 1996, S.211). Kommunikation ist demnach Informationsvermittlung. Eine ausführlichere Begriffsdefinition gibt uns hierbei der BROCKHAUS (1990) der Kommunikation als „Austausch, Verständigung, der Prozeß der Übermittlung und Vermittlung von Information durch Ausdruck und Wahrnehmung (Transaktion) von Zeichen aller Art…“ versteht (Brockhaus, nach LENKE et al. 1995, S.15). Grundsätzlich gibt es hundert Definitionen für den Begriff Kommunikation, je nachdem, aus welchem Bereich und welche Aspekte im Vordergrund stehen. Dazu sollen an dieser Stelle drei unterschiedliche Gültigkeitsbereiche von Kommunikation gegenübergestellt werden. Demnach ist Kommunikation auf technischer Ebene innerhalb der Informationstheorie von Relevanz. Von Interesse ist hier, wie viel Information über einen ungestörten oder gestörten Kanal übertragen werden kann. Als Beispiel sei hier das Grundmodell von Shannon/Weaver angeführt, das im Kapitel 2.3. noch näher erläutert wird. Der zweite Gültigkeitsbereich von Kommunikation betrifft die biologische Ebene, die über die Neurobiologie das Signalverhalten von Informationen über die Nervenbahnen bei Menschen, Tieren und Pflanzen von Kommunikation spricht. Die letzte Auffassung von Kommunikation, die für uns von Bedeutung ist und die in den nachfolgenden Ausführungen erläutert wird, betrifft die soziale Ebene, die versucht, menschliche Kommunikation zu analysieren (Netlexikon, Dezember 2003).
2.2. Klassifizierung von Kommunikationsprozessen
Kommunikationsprozesse lassen sich nach mehreren Merkmalen unterscheiden. Grundlegende Kriterien zur Klassifizierung sind die Anzahl der beteiligten Partner, die Richtung des Informationsflusses und das Zeitverhalten (Folgende Ausführungen stützen sich im Wesentlichen auf die TU München, Dezember 2003).
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Arbeit zitieren:
Silvia Schein, 2004, Kommunikation - Definition, Ablauf, Arten , München, GRIN Verlag GmbH
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