Inhaltsverzeichnis:
1. EINFÜHRUNG
1
2. HISTORIE DER STYLE SHEETS IN VERBINDUNG ZU MARKUP-SPRACHEN
1
3. VOR UND NACHTEILE VON STYLE SHEETS
4
3.1. VORTEILE VON STYLE SHEETS 4
3.2. NACHTEILE VON STYLE SHEETS 5
4. VERGLEICH DER DARSTELLUNG IN VERSCHIEDENEN BROWSERN
5
5. EINBINDEN VON STYLE SHEETS
6
5.1. WO BEFINDEN SICH DIE STYLE SHEETS? 6
5.2. WAS BEDEUTET KASKADIEREN? 6
5.3. WIE FUNKTIONIERT DAS STYLE SHEET? 7
5.4. EINSETZEN VON HTML-TAGS 7
6. SCHRIFTFORMATIERUNG
8
6.1. SCHRIFTFAMILIE 8
6.2. SCHRIFTSTIL 8
6.3. SCHRIFTVARIANTE 9
6.4. SCHRIFTGRÖßE 9
6.5. SCHRIFTGEWICHT 9
6.6. SCHRIFTEINSTELLUNG GESAMMELT FESTLEGEN 9
7. TEXTFORMATIERUNG
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7.1. ZEICHEN UND WORTABSTAND 11
7.2. SCHRIFTDEKORATION 11
7.3. SCHRIFTTRANSFORMATION 13
7.4. TEXTAUSRICHTUNG 14
7.4.1. TEXTEINZUG 14
7.4.2. HORIZONTALE AUSRICHTUNG 14
7.4.3. VERTIKALE AUSRICHTUNG 14
7.4.4. POSITIONIERUNG VON ELEMENTE 15
7.4.5. HORIZONTALE UND VERTIKALE AUSRICHTUNG VON ELEMENTE15
8. BLOCKFORMATIERUNG
16
8.1. BLOCKAUSRICHTUNG DES ELEMENTES 16
8.2. HÖHE UND BREITE VON ELEMENTEN 17
8.3. BILDLAUFLEISTE EINBINDEN 18
8.4. BLOCKAUSRICHTUNG INNERHALB EINES ELEMENTES 18
9. RAHMEN
19
I
9.1. RAHMENBREITE 19 9.2. RAHMENFARBE 19 9.3. RAHMENTYP ODER STILART 20 10. GRAFISCHE DARSTELLUNG VON ELEMENTEN 23 10.1. SCHRIFTFARBE 23 10.2. HINTERGRUND 24
10.3. REIHENFOLGE DER ELEMENTE FESTLEGEN 28 11. VERGLEICH XML IN VERBINDUNG MIT CSS UND XSL 29
11.1. WAS IST XSL? 29 11.2. AUFBAU XSL 30 12. FAZIT 30
ANHANG A
A GLOSSAR A B LITERATURVERZEICHNIS B
C INTERNETVERZEICHNIS B
II
1. Einführung
Im World Wide Web steht die Repräsentation von Information im Vordergrund. Dazu können die vorhandenen Daten zur Visualisierung mittels STYLE SHEETS formatiert werden. Style Sheets w erden im d eutschen Sprachraum auch als Format- oder Stilvorlagen bezeichnet. Sie sind in einer definierten Stilsprache geschriebene Dokumente, die angeben, wie eine Dokumentenseite gestaltet sein soll und wie bestimmte Elemente im Browser dargestellt werden. Style Sheets haben ihren Ursprung in der Entwicklung von Markup-Sprachen, daher gibt es auch verschiedene Möglichkeiten sie umzuwandeln. Markup-Sprachen sind Auszeichnungssprachen. Eine Auszeichnungssprache ist eine Syntax, mit deren Hilfe man die Struktur von Dokumenten kennzeichnen kann. Die bekanntesten Style Sheet Sprachen sind: DOCUMENT STYLE SEMANTICS AND SPECIFICATION LANGUAGE (DSSSL), CASCADING STYLE SHEETS (CSS) und EXTENSIBLE STYLE SHEET LANGUAGE (XSL). Diese Fallstudie wird auf die Anwendung von Cascading Style Sheets in Verbindung EXTENSIBLE MARKUP LANGUAGE (XML) ausgerichtet, da die Möglichkeiten von CSS im Vergleich zu Style Sheets Sprachen recht überschaubar sind. Aus diesem Grund geht der Fokus dieser Fallstudie darauf ausgerichtet.
2. Historie der Style Sheets in Verbindung zu Markup-Sprachen
Nicht erst seit dem Erfolg des World Wide Webs ist es wichtig, Informationen klar und übersichtlich darzustellen. Bereits im Jahre 1967 entwickelte William Turncliffe ein Konzept, das die Trennung von Information eines Dokumentes und dessen Layout vorsieht. Er legte damit zusammen mit Stanlye Riche „den Grundstein zur Entwicklung der Markup-Sprachen.“ 1 1978 wurde das AMERICAN NATIONAL STANDARDS INSTITUTE (ANSI) gegründet. Anlass dazu war die Idee einen Standard zu entwickeln, der auf der von IBM 1969 entwickelten GENERALIZED MARKUP LANGUAGE (GML) basiert. Ergebnis dieser Entwicklung war die STANDARDIZED GENERALIZED MARKUP LANGUAGE
1 Fachhochschule Esslingen - Hochschule für Technik; Skript Multimedia; Wintersemester
1999/2000
1
(SGML), eine Metasprache, die zur Beschreibung von Markup-Sprachen dient. „Auch XML ist eine Metasprache, die eng mit SGML und HYPERTEXT MARKUP LANGUAGE (HMTL) verwandt ist“ 2 .
Die erste Sprache für die Stilbeschreibung war FORMATING OUTPUT SPECIFICATION INSTANCE (FOSI), die zum Teil erfolgreich im amerikanischen Verteidigungsministerium eingesetzt wurde, sich aber auf Grund ihrer Komplexität nie wirklich durchsetzen konnte. Um zu einer Formatierung von Dokumenten zu gelangen, wurde ein Standard für die Druckformatierung eingeführt, die DOCUMENT STYLE SEMANTICS AND SPECIFICATION LANGUAGE, welche Nachfolger von FOSI ist. Das Ziel von DSSSL war es, eine allgemeine Stilbeschreibung für alle möglichen Dokumente zu realisieren. Mit DSSSL steht eine extrem leistungsfähige Markup-Sprache zur Verfügung, die jedoch für Web-Anwendungen viel zu kompliziert ist. Um die Komplexität zu verringern, wurde eine abgespeckte Version angeboten, DSSSL-LITE. Sie wurde schließlich im Dezember 1995 als Internet-Variante DSSSL-o ( ONLINE)
2 Andreas Petrausch, XML; Dezember 2000
2
veröffentlicht und im August 1996 verbessert. DSSSL-o wurde zur Grundlage der ersten EXTENSIBLE STYLE-VERSION (XS-Version). Diese ist heute unter dem Namen EXTENSIBLE STYLE SHEET LANGUAGE (XSL) ein Begriff. Der Mitherausgeber der XML-Sprachspezifikation, Jon Bosak stellte im Mai 1997 eine persönliche Skizzierung des Stilabschnitts für die XML-Spezifikation zur Verfügung. Im August 1997 erschien dann eine stark verbesserte Version von XS. Dabei handelte es sich um die erste XSL-Version, welche die gesamte DSSSL-o beinhaltet, jedoch auch neue Objekte und Eigenschaften, die die gesamte Funktionalität unterstützten.
Trotz der fortschreitenden Entwicklung von XML sollte man nicht vergessen, dass HTML eine eigene Stilsprache besitzt, die CASCADING STYLE SHEETS (CSS). Diese Stilsprache kann in den XML-Code implementiert werden. Cascading Style Sheets sind darauf ausgelegt, die Markup -Sprache im
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Browser auszugeben. Daher ist die Kombination XML und CCS besonders geeignet.
Es gibt zwei Versionen von Cascading Style Sheets. Am 17. Dezember 1996 wurde vom WORLD WIDE WEB CONSORTIUM (W3C) die Empfehlung zu CSS Level 1 herausgegeben 3 . Das W3C ist neben der INTERNET ENGINEERING TASK FORCE (IETF) eine der beiden Organisationen, die Standards für das Internet entwickeln. Das W3C hat den XML-Standard festgelegt. Bereits zwei Jahre darauf im Mai1998 gab das W3C die Version des CSS Level 2 frei 4 .
3. Vor und Nachteile von Style Sheets 3.1. Vorteile von Style Sheets
Stylesheets können für fast alle Markup-Sprachen genutzt werden. Das Grundkonzept von Style Sheets beruht auf der Trennung von Inhalt und Darstellung elektronisch gespeicherter (Hyper-) Textdokumente. Dadurch ergeben sich eine Reihe von Vorteilen aber auch ganz neue Möglichkeiten. Style Sheets sind in einem kompakten und vom W3C standardisiertem Code vorgegeben. Daraus resultiert, dass Formatangaben für gleichartige Elemente innerhalb eines Dokuments nur einmal angegeben werden müssen. Da der Inhalt und der Stil in den ausgegebenen Dokumenten sich von Zeit zu Zeit ändert, erreicht man durch den Einsatz von Stylesheets eine bessere Wartbarkeit. Anstatt wie ursprünglich bei traditionellen HTML-Dokumenten in jedem einzelnen Dokument der Seite die Codierung für das Layout zu ändern, müssen nur noch Änderungen an den Style Sheets vorgenommen werden. Das Erscheinungsbild kann somit mit einfachen Mitteln konsistent gehalten werden. Durch die Konzentration der Formatierungsanweisungen wird gewährleistet, dass auch alle
Formatierungen einem Standard genügen und eine große Anzahl von Eingabefehlern vermieden werden. Dies ist insbesondere bei großen Websites sehr vorteilhaft. Dieser Vorteil gilt natürlich bei allen Dokumenten, die mit der Stilvorlagen verbunden sind. Die individuelle Anpassung von Style Sheets wird „Kaskadierung“ genannt, auf die später noch hingewiesen wird.
3 http://www.w3.org/TR/REC-CSS1/
4 http://www.w3.org/TR/REC-CSS2/
4
Arbeit zitieren:
Daniel Wittwer, 2001, Cascading Style Sheets in Verbindung mit XML, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Systemintegration innerhalb des Electronic Business
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 24 Seiten
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Daniel Wittwer hat den Text Cascading Style Sheets in Verbindung mit XML veröffentlicht
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