Inhaltsverzeichnis
1. Theorie und Herleitung
1.1 Theoretischer Ansatz. 1
1.2 Thema der Arbeit 3
1.3 Forschungsgegenstand 4
2. Methode und Durchführung
2.1 Erhebungsmethode 5
2.2 Durchführung des Interviews 6
2.3 Zur Auswertungsmethode 7
3. Ergebnisse
3.1 Interviewinhalt 8
3.1.1 Urlaub. 8
3.1.2 Freizeit. 8
3.1.3 Persönliche Aspekte 9
3.1.4 Beruf. 12
3.1.5 Stichworte und Aussagen 12
3.2 Auswertung des Interviews 13
3.2.1 Urlaub. 14
3.2.2 Freizeit. 14
3.2.3 Persönliche Aspekte 15
3.2.4 Beruf. 17
3.2.5 Stichworte und Aussagen 18
I
4. Reflexion und Ausblick
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse 19
4.2 Ausblick 20
4.3 Reflexion 21
5. Literatur
6. Anhang
II
1. Theorie und Herleitung
1.1 Theoretischer Ansatz
„Time forms such an integral part of our lives that it is rarely thought about.“ 1 Dieses Zitat von Barbara Adam stellt die Bedeutung des Faktors Zeit in unserer heutigen Gesellschaft treffend dar. Zeit ist allgegenwärtig und sogar älter als der Begriff, welcher sie zu umschreiben versucht. Über den Begriff Zeit nachzudenken fällt schwerer je länger man es versucht und doch beschäftigen wir uns täglich beinahe ununterbrochen mit Zeit. Vor allem aus einem Grund: wir haben keine Zeit!
In einer Gesellschaft, die sich durch Schnelllebigkeit auszeichnet, eine Gesellschaft, die sich wie keine andere je zuvor über technologischen Fortschritt und Globalisierung im Zeichen der Zeitersparnis definiert, klagen wir über einen nicht enden wollenden Zeitmangel. Auf den ersten Blick erscheint dies zugegebenermaßen paradox. Beschäftigt man sich jedoch mit der Ansicht des Soziologen Hartmut Rosa, so kommt man letztlich zu der Einsicht, dass diese Aussage nicht im Geringsten paradox, sondern das Ergebnis eines gesellschaftlich bedingten Vorgangs ist.
Rosa nimmt in seinem Buch „Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne.“ die Tatsache, dass wir keine Zeit haben, obwohl wir stets dabei sind Zeit zu sparen, als Ausgangspunkt für eine Untersuchung anhand des Phänomens der sozialen Beschleunigung. Er ist im Gegensatz zu anderen Soziologen, wie etwa Simmel, Durkheim oder Weber, davon überzeugt, man müsse die Zeit als verbindendes Element der stetig untersuchten Begriffe Natur, Struktur, Individuum und Kultur und daher als Schlüsselphänomen einer Vielzahl von theoretischen Konstrukten wahrnehmen. Unter der Annahme, dass zeitliche Strukturen sowohl Handlungsformen des Systems wie auch der Individuen erklären können, erläutert Rosa zwei unterschiedliche Formen von Zeit -Diagnosen: Die Beschleunigung und den Stillstand. Beschleunigung soll hierbei als die ständige und sich immer schneller vollziehende Weiterentwicklung von Technik und damit von sozialen Prozessen verstanden werden. Das dazugehörige Pendant ist kurioserweise die Ansicht der Gesellschaft, alles werde langweilig, der Zauber im Leben der Menschen, wie George Ritzer es in seinem Buch „Enchanting a Disenchanted World.“ nennt, sei verloren gegangen. Die beiden Begriffe Beschleunigung und Stillstand führt Rosa sodann zum Begriff
1 Adam, 5
1
des „rasenden Stillstandes“ zusammen, ein Erstarren der Gesellschaft, welches eben gerade durch den immer schneller vor sich gehenden technologischen Fortschritt erst ausgelöst wird. Probleme ergeben sich laut Rosa, sobald eine Desynchronisation auftritt, eine einseitige Beschleunigung eines Aspekts in der Gesellschaft. So unterscheidet er zwischen einer Desynchronisation des Systems und der Individuen, falls nur einer der beiden Aspekte beschleunigt wird und der Desynchronisation verschiedener Teilsysteme, wie z.B. Politik und Wirtschaft, aufgrund ungleichmäßiger Beschleunigung. Eine dritte Möglichkeit der Desynchronisation resultiert aus der Dissonanz zwischen Alltagszeit, biographischer Zeit und historischer Zeit, was zur Folge hat, dass die Akteure keine Handlungssicherheit mehr erlangen können, da ihnen die Sinnhaftigkeit der Zukunft unerschließbar bleibt. An diesem Punkt wird der Zusammenhang mit dem Modernisierungsschema von Hans van der Loo und Willem van Reijen deutlich. Ausgehend von Modernisierungstheorien der Klassiker, wie Weber und Marx, wird dargestellt, wie Beschleunigungstheorien schon in diesen Ansätzen eine erhebliche Rolle spielen: Bei Marx ist dies die Existenz der Zeit als begrenzte Ressource und daraus folgend die unmittelbare Umwandlung gesparter Zeit in erhöhte Produktivität, bei Weber ist die Beschleunigung Vorraussetzung des Kapitalismus und so auch der Rationalisierung. So zeigt Rosa schliesslich den ursprünglichen Zusammenhang der Beschleunigung mit den nach van der Loo/Reijen charakteristischen Aspekten der Modernisierung: Differenzierung, Rationalisierung, Individualisierung und Domestizierung. Es wurde jedoch nie so tiefgründig auf die Beschleunigung als Ursprung dieser Aspekte eingegangen, dass daraus eine Theorie entwickelt werden konnte. Gemäß einer Definition von Hartmut Rosa soll eine der drei von ihm dargestellten Formen der Beschleunigung (technische Beschleunigung, Beschleunigung des Lebenstempos und Beschleunigung des sozialen Wandels) folgendermaßen verstanden werden: „Beschleunigung des sozialen Wandels lässt sich […] definieren als Steigerung der Verfallsraten von handlungsorientierenden Erfahrungen und Erwartungen und als Verkürzung der für die jeweiligen Funktions-, Wert- und Handlungssphären als Gegenwart zu bestimmenden Zeiträume.“ 2 . Es gilt sodann noch zwischen Beschleunigung in der Gesellschaft, wie sie die Form der technischen Beschleunigung darstellt und Beschleunigung der Gesellschaft selbst zu unterscheiden, wie etwa die Beschleunigung des sozialen Wandels.
2 Rosa, 133
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1.2 Thema der Arbeit
Die in dieser Arbeit jedoch primär interessierende Form von Beschleunigung ist die Beschleunigung des Lebenstempos. Dieser Begriff soll hierbei verstanden werden als Verdichtungen von Handlungsabfolgen auf zweierlei Arten: Zum einen kann dies durch die Beschleunigung der einzelnen Aktionen erreicht werden, zum anderen jedoch auch durch das gleichzeitige Ausführen mehrerer Tätigkeiten auf einmal (sog. Multitasking). Zur Untersuchung dieser Phänomene sind objektive wie subjektive Erhebungen notwendig. Die objektiven Untersuchungen beschränken sich zumeist auf relativ einfach zu erhebende Daten, da sich gezeigt hat, dass die quantitative Methodenforschung an ihre Grenzen gerät, wenn es darum geht Empfindungen wie Zeitnot repräsentativ zu erheben. Insbesondere die Interpretation der ausgewerteten Ergebnisse kann hierbei häufig zu falschen Gesamtergebnissen führen.
Daher ist es in dieser Untersuchung vor allem Sache der qualitativen Methoden, geeignete Daten zu erheben.
Ein besonderes Augenmerk soll hierbei auch auf den Faktor Freizeit verwendet werden, wobei hier zwischen freier Zeit und tatsächlicher Freizeit unterschieden werden soll. Die Tatsache, dass Menschen ihre Freizeit niedriger schätzen, als diese tatsächlich ist, hängt laut Rosa mit der Ausfüllung derselbigen durch eine Vielzahl von notwendigen Tätigkeiten zusammen. Die Reihenfolge der ausgeführten Tätigkeiten spielt eine weitere Rolle: Durch das Gefühl sich zu etwas verpflichtet zu fühlen, wie z.B. Sport zu treiben oder sich zu bilden und die tatsächlich ausgeführten Tätigkeiten entsteht oftmals ein Spannungsverhältnis. Die für erstrebenswert gehaltenen Tätigkeiten weichen, aufgrund des Anpassungszwangs (s.u.), oftmals weniger erstrebenswerten Beschäftigungen, die notwendigerweise ausgeführt werden müssen. Rosa stellt hierbei das sogenannte „Kurz - Kurz - Muster“ vor: ein Muster, welches den Individuen eine kurzzeitige Befriedigung während kurz anhaltenden, nicht anspruchsvollen Tätigkeiten vermittelt: „Kurze, stimulationsreiche, aber gegeneinander isolierte, d.h. ohne innere Verbindung bleibende Erlebnisepisoden lösen einander in raschem Wechsel ab.“ 3 . Paradebeispiel für eine solche Aktivität ist fernsehen. Auch die Untersuchung der Aussagen über Freizeit und Tätigkeitsmuster soll Gegenstand dieser Arbeit sein. Schließlich soll sodann noch untersucht werden, inwiefern die laut Rosa verantwortlichen Ursachen für Zeitnot, namentlich Anpassungszwang und Verpassensangst, eine Rolle im gesellschaftlichen Leben spielen. Unter Verpassensangst soll hierbei die Angst verstanden werden, die auftritt wenn Menschen ihr Bild eines gelungenen Lebens in Gefahr sehen und
3 Rosa, 233
3
aufgrund dessen ständig versuchen ihr Leben zu beschleunigen um letztendlich ‚alles erreicht zu haben, was man sich im Leben vorgenommen hat’. Der Anpassungszwang hingegen hat zur Folge, dass sich niemand auf dem bisher Erreichten oder Erlernten ausruhen kann, da ihm oder ihr sonst droht, gesellschaftlich ins Hintertreffen zu gelangen und dies wäre wiederum mit mühsamer Aufholarbeit verbunden um nicht gesellschaftlich sanktioniert oder separiert zu werden. Bei der Erhebung dieser Daten ist des Weiteren die Beobachtung zu berücksichtigen, dass Zeitnot positiv behaftet ist, da dies in der heutigen Gesellschaft ein Zeichen für Begehrtheit ist. Die Analyse der Ergebnisse muss daher unter Berücksichtigung dieses Faktums durchgeführt werden.
1.3 Forschungsgegenstand
Aufgrund der Tatsache, dass diese Untersuchung für eine unheimlich große Zahl verschiedenster Typen durchgeführt werden kann (berufstätige Mütter, Arbeitslose, Kinder, Studenten, Rentner, usw.) mussten Fokus der Untersuchung sowie die untersuchte Personengruppe weiter präzisiert werden. Aufgrund des vorangegangenen Projektseminars und der Arbeit unserer Gruppe mit Zeitstrukturen im Bereich der Wirtschaft, entschieden wir uns, dies auch in unseren individuellen Untersuchungen zu übernehmen. Es bot sich daher auch eine Befragung von Menschen im Berufsleben mittleren Alters (30 bis 55) an. M.E. nach besonders interessant ist der Übergang von Studienzeit in die Berufstätigkeit, da hier zwei unterschiedliche Zeitstrukturen direkt aufeinander folgen.
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2. Methode und Durchführung
Wie vorab bereits erwähnt sollten das Phänomen der Zeitnot und die daraus resultierenden Zeitstrukturen der befragten Person anhand einer qualitativen Untersuchung erhoben werden. Hierbei muss angemerkt werden, dass dies keine Arbeit im Sinne einer Hypothesenprüfung darstellen soll, sondern durchaus im Rahmen eines zirkulären Forschungsprozesses Raum für die Entdeckung und Entwicklung einzelner, gegebenenfalls sogar neuer Umgangsformen mit dem Phänomen der Zeitnot lassen soll. Was untersucht werden soll, sind daher nicht einzelne, vorgeschriebene Fälle, sondern es soll aufgedeckt werden, wie Menschen mit dem von Hartmut Rosa beschriebenen Phänomen der Zeitknappheit umzugehen versuchen, welche Methoden sie entwickeln und welche Strukturen sich daher in ihrem Leben manifestiert haben.
2.1 Erhebungsmethode
Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass wohl viele Novizen unter den Interviewern und Interviewerinnen waren wurde ein Leitfaden-Interview durchgeführt. Für eine narrative und relativ unstandardisierte Form des Interviews sprachen außerdem folgende Gründe: Narrative Interviews haben, wenn sie korrekt durchgeführt werden, einen hohen Grad an Authentizität. Durch die Möglichkeit der Respondenten, eigene Schwerpunkte während ihren Erzählungen zu setzen, erhält der Interviewer bzw. der Forscher hierdurch einen Einblick in die tatsächlichen, latenten Tiefenstrukturen, die es in den meisten Formen der qualitativen Forschung zu untersuchen gilt.
Hinzu kommt, dass es stets einfacher ist, einzelne Personen zu Interviews zu bewegen, als eine, zeitlich und finanziell sicher aufwändigere, (in diesem Fall teilnehmende) Beobachtung durchzuführen.
Auch die Nachvollziehbarkeit der aus diesen Interviews gewonnenen Daten und Interpretationen ist aufgrund der Niederschrift sämtlicher Bestandteile - gegenüber Beobachtungsprotokollen z.B. - leichter.
Das Leitfaden-Interview als Unterform des narrativen Interviews bot sich, gemeinsam mit dem vorab erwähnten Grund, deshalb an, da ein Leitfaden eine zusätzliche Hilfestellung zur Durchführung des Interviews geben kann, jedoch nicht muss. Die Offenheit des Interviews liegt stets beim Interviewer, welcher die Fragen des Leitfadens nicht systematisch
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‚abarbeiten’ sollte, sondern den Leitfaden lediglich als Stütze verwenden sollte. Überdies stellt der Leitfaden zusätzlich sicher, dass keine wichtigen Aspekte vergessen werden. Der Leitfaden wurde gemeinsam mit allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe des Projektseminars erstellt. Da zu diesem Zeitpunkt bereits fest stand, dass wir Personen im Alter von 30 bis 55 Jahren befragen werden, konnten nach der Entwicklung eines theoretischen Ansatzes Themenfelder notiert werden, die für unser Forschungsinteresse von Bedeutung sein könnten. Hierbei ergaben sich folgende Themenfelder: Urlaub, Freizeit, Persönliches, Beruf und ein Block aus Stichworten und Aussagen zur Kommentierung.
Nach diesem Schritt wurden die einzelnen Fragen entwickelt, wobei auf eine sinnvolle Reihenfolge und die nötige Offenheit der jeweiligen Fragen geachtet wurde. Es galt hierbei die Fragen so allgemein wie möglich zu halten, da bis zu diesem Zeitpunkt die jeweiligen Interviewpartner noch nicht feststanden und vermieden werden sollte, dass Fragen entwickelt werden, die zu spezifisch auf einzelne Personen zugeschnitten waren. Im anschließenden Schritt wurden Schlüsselfragen sowie optionale Fragen gekennzeichnet. Einige Mitglieder der Gruppe führten daraufhin einen Pretest durch, dessen Ergebnis eine Umstrukturierung und weitere Aus- und Umformulierungen der Fragen zur Folge hatte.
2.2 Durchführung des Interviews
Das Auffinden eines entsprechenden Interviewpartners erwies sich, aufgrund einer ziemlich präzisen Vorstellung über denselbigen, als relativ schwer. Es war hierbei problematisch, jemanden zu finden, der nach Möglichkeit noch nicht zu lange berufstätig ist und daher den Unterschied bezüglich seiner Zeitverwendung in Studium und Beruf noch relativ gut rekapitulieren konnte. Über zahlreiche private Kontakte gelang es schliesslich einen entsprechenden Respondenten für das Interview zu gewinnen. Hierbei wurde lediglich erwähnt, dass es in dem Interview um Zeit gehe, um nicht den gesamten Interviewinhalt vorab preiszugeben.
Das Interview fand in der Wohnung des Respondenten statt, wobei es hier wichtig erscheint zu erwähnen, dass ihm daran lag, das Interview in Abwesenheit seiner Lebensgefährtin zu führen, was er damit begründete, dass er sich nicht durch Zwischenfragen stören lassen wollte. Zu dieser Aussage soll jedoch zu einem späteren Zeitpunkt in der Auswertung der Ergebnisse nochmals genauer Stellung genommen werden.
Die Durchführung des Interviews verlief durchweg positiv, wobei sich der Leitfaden in manchen Situationen als äußerst hilfreiches Instrument erwies. Die Eingangsfrage stellte sich als ansprechende Erzählaufforderung heraus und auch die übrigen Fragen führten kaum zu
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Verständnisproblemen seitens des Respondenten. Dieser legte bei nahezu jeder gestellten Frage eine ausgesprochene Erzählbereitschaft an den Tag, was wiederum das gesamte Interview sehr einfach zu steuern machte. Ebenfalls sehr angenehm waren die deutlichen Abschlüsse des Respondenten, mithilfe derer es einfach zu erkennen war, wann die Ausführungen zur jeweiligen Frage beendet waren.
Auch die thematische Positionierung der Aussagen und Stichworte am Ende des Interviews erwies sich als sinnvoll, da hier deutlich zu erkennen war, wie der Respondent auf die jeweiligen Formulierungen der Aussagen einging und sich daher wohl auch etwas beeinflussen ließ. Zudem war der Wert der Kommentare für die anschließende Analyse bis zu diesem Zeitpunkt noch relativ unklar, so dass es sich als folgerichtig erwies, diese am Schluss des Interviews zu stellen, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass man dem Respondenten zu diesem Zeitpunkt bereits eine Art geistiger Erschöpfung anmerkte. Zum Abschluss des Interviews wurde mit dem Respondenten ein kurzes Resümee gemacht und es wurde ihm die Möglichkeit gegeben, selbst noch Punkte hinzuzufügen, die er persönlich eventuell für hilfreich bzw. wichtig hielt. Im abschließenden Gespräch nach dem Interview wurde ihm ausserdem das Ziel des Interviews erklärt und was der Inhalt des dazugehörigen Projektseminars war.
2.3 Zur Auswertungsmethode
Bezüglich der Auswertungsmethode gibt es keine spezielle Form, wie beispielsweise in der Biographieforschung. Es soll hier lediglich eine inhaltliche Interpretation der aus dem Interview erhaltenen Daten erfolgen, welche sodann mit der Theorie Hartmut Rosas verglichen werden und kategorisch auf Übereinstimmungen oder Dissonanzen überprüft werden soll, woraufhin eventuell bestimmte Muster zur Bewältigung der Zeitknappheit entstehen. Insbesondere der Aspekt der Veränderung des Zeitmanagements im Übergang vom Studium zum Berufsleben erscheint hier interessant.
7
Arbeit zitieren:
B.A. Dominique Blümke, 2006, Die Beschleunigung des Lebenstempos - eine Interviewanalyse, München, GRIN Verlag GmbH
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