Abstract
Der iPod ist der beliebteste Mp3 Player auf dem Markt und das früherer Computerunternehmen Apple verdient inzwischen mehr durch den Verkauf von iPods, als durch Computer. Nun stellt sich die Frage, wie es Apple geschafft hat, im hart umkämpften Konkurrenz starken Mp3-Player Markt, mit über 70% unangefochtener Marktführer zu werden. Die nachfolgende Seminararbeit soll anhand der Wettbewerbstheorie von Porter die Unternehmensstrategien der Firma Apple näher erläutern. Dabei werden zuerst einige Kriterien die für den Kauf eines iPods sprechen genannt, welche später durch das Aufgreifen der passenden Theorie analysiert werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 2
2 Apples Erfolgskriterien beim iPod. 3
2.1 Die Kombination verschiedener Produkte 3
2.1.1 Die Verbindung iPod und iTunes. 3
2.1.2 Der Apple iTunes Musikstore 4
2.2 Design und Nutzerfreundlichkeit 5
2.2.1 Funktionen des iPods: In 30 Sekunden erlernt. 5
2.2.2 Das schlichte Design 5
2.3 Variation statt Innovation. 6
3 Interpretation anhand der Wettbewerbstheorie von M.E. Porter 7
3.1 M. E. Porter: Wettbewerbsvorteil und Wettbewerbsstrategie. 7
3.1.1 Differenzierung 8
3.1.2 Konzentration auf Schwerpunkte 8
3.2 Analyse der Erfolgskriterien des iPods nach M. E. Porter. 8
3.2.1 Das Dreieck iPod, iTunes und Apple Musikstore als erfolgreiche Differenzierung. 9
4 Zusammenfassung. 10
5 Literaturverzeichnis. 11
1
1 Einleitung
„Es wird das heißeste Geschenk der Saison sein“, versprach Apple-Chef Steve Chops am 23. Oktober 2001 bei der Markteinführung des iPods in San Francisco. Doch die Medien waren dem portablen Musik Player eher skeptisch gegenüber. So schrieb der „Spiegel“: „Der wird wohl kaum die Welt verändern“ und der „Stern“ meinte, dass der iPod kein Umsatzbringer werde. Und auch die „Neue Zürcher Zeitung“ zeigte sich enttäuscht: „Es war dann halt einfach ein portabler MP3-Player.“ Der indirekt durch die Medien angekündigte Flop schien sich ein Jahr nach der Markteinführung des iPods zu bestätigen, es wurden nur 376.000 iPods verkauft (Mac Essentials, 2006). Doch im Weihnachtsgeschäft 2004 kam die plötzliche Wende, als sich der Quartalsabsatz auf 4,6 Millionen Player im Vergleich zum Vorjahr mehr als versechsfachte (Handelsblatt online, 2006). Von nun an war der Durchbruch erfolgt und Apple zog der Konkurrenz sogar immer weiter davon. Alleine in den USA besitzt Apple einen Marktanteil von 75% (Jeffrey Young/ William L. Simon, 2006, S.372). Schließlich gab Apple am 9. April 2007 bekannt, dass der einhundert millionste iPod verkauft worden istdas macht den iPod zum am schnellsten verkauften MP3-Spieler der Geschichte (Computerbase, 2007). So schien sich die damals äußerst ironisch anmaßende Äußerung eines leitenden Managers während der Produktionszeit, dass Apple in zehn Jahren ein Musik- und kein Computerunternehmen sein werde, doch noch zu bestätigen (Jeffrey Young/ William L. Simon, 2006, S.358).
Im Mittelpunkt der vorliegenden Seminararbeit steht die analytische Betrachtung des weltweiten Erfolgs des iPods. Es wird versucht, folgende Forschungsfrage zu beantworten: Anhand welcher Unternehmensstrategien der Firma Apple lässt sich der ökonomische Erfolg des iPods erklären? Folgendes methodische Vorgehen soll zur Klärung der Forschungsfrage führen: Zuerst werden einige Kriterien für den Erfolg des iPods genannt, welche später durch das Aufgreifen einer passenden Theorie analysiert werden. Durch das Abgleichen von Theorie und Erfolgskriterien wird versucht, die Forschungsfrage zu beantworten.
Durch diesen Ansatz ist die Seminararbeit wie folgt gegliedert: Zuerst soll aus Kundensicht dargestellt werden, wieso sich so viele Menschen für den Kauf eines iPods, anstatt eines anderen MP3-Players entscheiden. Im weiteren Vorgehen sollen einige wichtige Aspekte der Wettbewerbstheorie von Michael E. Porter vorgestellt werden, durch die versucht wird, die Forschungsfrage zu beantworten. In der Zusammenfassung wird dann ein Fazit gezogen.
2
2 Apples Erfolgskriterien beim iPod
Im folgenden Kapitel werden einige Erfolgskriterien des Apple Konzerns herangezogen, wobei diese nicht vollständig sind, es wurden lediglich die Kriterien verwendet, die der Verfasser als Zentral erachtet. Andere Erfolgskriterien, die den iPod nicht betreffen, sondern andere Produkte des Apple Konzerns, werden außen vorgelassen. Außerdem wurde versucht, auf die Vielschichtigkeit und Komplexität des iPods und dessen Zusatzprodukte, trotz der vorgeschriebenen Kürze der Arbeit, möglichst genau und verständlich einzugehen. .
2.1 Die Kombination verschiedener Produkte
Für den weltweiten Erfolg des iPods ist vor allem das geniale Zusammenspiel der drei Apple Produkte iPod, iTunes und der Apple Musikstore verantwortlich, welche fließend ineinander übergehen. Würde eine der drei Komponenten fehlen, wäre der iPod nur ein MP3 Player unter vielen. “Das Zusammenspiel zwischen der Bereitstellung von Musik und dem Abspielgerät sind die wichtigsten Aspekte eines digitalen Musikplayers und damit punktet Apple“(News Analysis, 24. Februar 2005). So setzt Apple auf die Strategie, verschiede Produkte miteinander zu kombinieren, wobei jedes Produkt für sich alleine gesehen von geringem oder gar keinem Nutzen wäre. Die Produkte miteinander kombiniert, stellen aber eine Einzigartigkeit dar, wie sie sonst kein anderes Mp3-PlayerUnternehmen vorweist. Die Kombination der einzelnen Produkte wird nun näher erläutert.
2.1.1 Die Verbindung iPod und iTunes
Die Verbindung von Software (iTunes) und Hardware (iPod), war bei der Präsentation am 23.Oktober 2001 etwas Besonderes. So sagte Steve Jobs, dass der iPod alles über iTunes wisse und iTunes wisse alles über den iPod (Jeffrey Young/ William L. Simon, 2006, S.367). Doch der Reihe nach. iTunes ist eine Software, die von Apple gratis zur Verfügung gestellt wird und auf der Apple Homepage heruntergeladen werden kann. Sie erleichtert dem iPod Nutzer das Abspielen, Organisieren und später auch das Kaufen von Musik, Filmen und Spielen. Diese Verbindung spielt auch bei der Nutzerfreundlichkeit des iPods eine große Rolle, worauf später noch genauer eingegangen wird.
3
Arbeit zitieren:
Marcel Braig, 2007, Der weltweite Erfolg des Apple i-Pods, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Braucht Markenkommunikation einen Feind? Das Beispiel Apple
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 26 Seiten
Die Erfolgsfaktoren von Apple Inc.
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Hausarbeit, 20 Seiten
Produkteinführungsstrategie am Beispiel von Apples iPhone in den USA u...
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Wissenschaftlicher Aufsatz, 28 Seiten
Maßnahmen zur Neugestaltung der Unternehmenskultur dargestellt am Kult...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 34 Seiten
Strategische Planung und strategisches Management
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 25 Seiten
Vertrauen oder Kontrolle: Die Bedeutung von Vertrauen zur Steuerung vo...
BWL - Personal und Organisation
Studienarbeit, 31 Seiten
Die Bedeutung der Kompetenz am Beispiel der Personalentwicklung
Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung
Hausarbeit, 31 Seiten
Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IAS/IFRS
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Diplomarbeit, 112 Seiten
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Seminararbeit, 22 Seiten
Auswirkungen von Markenerweiterungen auf die Markenstärke
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit, 25 Seiten
Theoretische Grundgedanken des New Public Management
Die wichtigen Einzelinstrument...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 38 Seiten
Wie das Web 2.0 die Markenführung beeinflusst
Eine Übersicht, über die Entwi...
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Hausarbeit, 26 Seiten
Grundlagen der Unternehmenskultur
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 15 Seiten
Die Implementierung von Projektarbeit in klassische Organisationsforme...
Studienarbeit, 19 Seiten
Rekonstruktion des geschlechtertheoretischen Ansatzes von Judith Butle...
Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
Seminararbeit, 20 Seiten
Marcel Braig hat den Text Der weltweite Erfolg des Apple i-Pods veröffentlicht
Marcel Braig hat einen neuen Text hochgeladen
Marcel Braig hat den Text Der weltweite Erfolg des Apple i-Pods kommentiert
Die Form der wissenschaftlichen Arbeit
Grundlagen, Technik und Praxis...
Ewald Standop, Matthias L. G. Meyer
Und die Erfolgsgeschichte von ...
William L. Simon, Jeffrey E. Young, Charlotte Lyne
Was wir von Steve Jobs lernen können
Verrückt querdenken - Strategi...
Carmine Gallo, Ursula Bischoff
Studieren mit Erfolg: Wissenschaftliches Arbeiten
für Wirtschaftswissenschaftler
Werner Heister, Dagmar Weßler-Poßberg
Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
Claus Ebster, Lieselotte Stalzer
Schahram Mahboubin
Sehr allgemein und viel zu kurz meines Erachtens.
Erstaunlicherweise viele Rechtschreibfehler.
Ausdruck nicht gut.
Fazit ueberteuert und nicht brauchbar fuer 5,99!
am Saturday, February 06, 2010-
Marcel Braig
Der Preis legt nicht der Autor fest sondern der Verlag. Seminararbeit durfte nicht länger als 20-30 Seiten sein. Wenn dir 5,99 zu teuer sind, selber recherchieren und schreiben.
am Sunday, March 14, 2010-