dass ich mich in seiner Gesellschaft vergessen kann
dann werde ich zum Leser
Jakob Wassermann (1873 1934)
Inhalt
1 Einleitung 1
2 Kurzbeschreibung der Studie von Werner Graf 2
3 Lesegeschichte 3
3.1 Lesekindheit primäre literarische Initiation 3
3.2 Alphabetisierung und erste eigene Lektüre 6
3.3 Lesen in der Pubertät und sekundäre literarische Initiation 9
3.4 Leseverhalten heute 13
4 Fazit 15
Literaturverzeichnis 17
Anhang
Ursprungs-Lektüreautobiographie
Liste meiner gelesenen Bücher
Elternfragebogen
1 Einleitung
Wir leben in einer Gesellschaft, die stärker denn je von Medien und deren rasanter techni- schen Weiterentwicklung geprägt ist. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag wird es für uns immer wichtiger, sich die Nutzung dieser Medien anzueignen, um sich in der Vielzahl der Angebote zurechtfinden zu können. Dies gilt insbesondere für die heran- wachsenden Generationen. Es ist unbestritten, dass das Lesen als eine Basisqualifikation für Medienkompetenz aufzufassen ist und daher unbedingt in der Institution Schule geför- dert werden muss. Jedoch weiß man heute nach zahlreichen Studien, dass gerade auch das familiäre Leseklima eine, wenn nicht sogar die zentrale Rolle in der Lesesozialisation 1 spielt.
Im Rahmen meines Studiums für das Lehramt Grund-, Haupt- und Realschule (B.A.) mit dem Schwerpunkt Deutsch als Langfach, besuchte ich die Vorlesung „Einführung in die literarische und Lesesozialisationsforschung“ bei Frau Prof. Dr. Christine Garbe. Sowohl diese Veranstaltung als auch das begleitende Tutorium bei Maik Philipp, beschäftigten sich mit der Frage, wie aus Kindern und Jugendlichen Leserinnen und Leser werden. Mit Blick auf meinen zukünftigen Beruf als Deutschlehrerin an der Grundschule, ist die Auseinan- dersetzung und Aufarbeitung der eigenen Lesegeschichte von besonderer Bedeutung: zum einen, um ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was alles für eine gelingende Lesekarriere geschehen muss und zum anderen, um sensibilisiert im Umgang mit Leseanregungen zu werden.
Warum lese ich? Diese Frage versuche ich anhand der vorliegenden Hausarbeit, eine Analyse meiner persönlichen Lektüreautobiographie unter Bezugnahme des in der Veranstaltung vermittelten Wissens und der empirischen Untersuchungen zur Lesesozialisation nach Wer- ner Graf 2 , Bettina Hurrelmann et al., und Petra Wieler 3 zu beantworten. Ich versuche, mit einer induktiven Vorgehensweise meine individuelle Lesegeschichte zu rekonstruieren und an- hand von Werner Grafs Text „Fiktionales Lesen und Lesegeschichte“ (1995) zu analysieren. Hier- bei werde ich die verschiedenen Abschnitte meiner Lesegeschichte, aufgeteilt in Lesekind- heit, Phase der Alphabetisierung, Lesekrise und sekundäre literarische Initiation bis hin zu
1 Hurrelmann, Bettina; Hammer, Michael; Nieß, Ferdinand (1993): Leseklima in der Familie. Eine Studie der Bertelsmann- Stiftung (Lesesozialisation Bd. I). Gütersloh. Bertelsmann, S.50- 60 2 Graf, Werner (1995): Fiktionales Lesen und Lebensgeschichte. Lektürebiographien der Fernsehgeneration. In: Rosebrock, Cornelia (Hg.): Lesen im Medienzeitalter. Biographische und historische Aspekte literarischer Sozialisation. Weinheim: Juventa, S. 97-125 3 Wieler, Petra (1997): Vorlesen in der Familie. Fallstudien zur literarisch- kulturellen Sozialisation von Vier- jährigen. Weinheim: Juventa, S. 9-11, 13-19, 136-141, 241-263, 313-321
meinem jetzigen Leseverhalten anhand meiner Erinnerungen darstellen, mit den Theorien vergleichen und diese zuordnen. Vorrangig beziehe ich mich hierbei auf die Studie von Werner Graf, um meine Vermutung zu belegen, dass ich der von ihm definierten „Gefühlslese- rin“ 4 zuzuordnen bin und meine Lesepraxis diesem Modus entspricht.
2 Kurzbeschreibung der Studie von Werner Graf
In seiner Studie von 1995 interessierte sich Werner Graf dafür, welche lebensgeschichtliche Bedeutung das Lesen bei Menschen im Medienzeitalter hat 5 . Hierfür hat er ca. 300 von Studenten und Studentinnen unterschiedlicher Fachrichtungen geschriebenen Lektüreauto- biografien ausgewertet. Die Studie beruht auf einem qualitativen Forschungsbeispiel und soll „Einblicke in die Verwobenheit von literarischem Lesen und Leben in der Entwicklung von der Kindheit bis zum jungen Erwachsenen“ 6 geben. Graf beschreibt ein Verlaufsschema der phäno- typischen Lesesozialisation unter dem Einfluss der verschiedenen Sozialisationsinstanzen Familie, Freundeskreis und Schule. Bei der Auswertung der Lektüreautobiographien stellte Graf wiederkehrende Übereinstimmungen fest, woraus sich drei Lesetypologien entwickeln: „Nicht-/ Wenigleser“, „Sach-/ Fachbuchleser“ und „Belletristikleser“ 7 . Nach der Beschreibung die- ser drei Typologien verfolgt Graf nur noch die weitere Entwicklung des Belletristiklesers, den ich bei der Rekonstruktion meiner Lesegeschichte noch näher erläutern werde.
4
Vgl. Graf 1995, S. 119
5
Vgl. Graf 1995, S. 98
6
Vgl. Graf 1995, S. 97f.
7 Vgl. Graf 1995, S. 115
3 Lesegeschichte
3.1 Lesekindheit – primäre literarische Initiation 8
Von frühester Kindheit an haben Bücher in meinem Leben eine große Rolle gespielt. Es gab ein festes Ritual beim abendlichen Zubettgehen: Umziehen, Zähne putzen und danach mit Mama oder Papa ins Bett kuscheln und den vorgelesenen Geschichten lauschen. In den ersten Lebensjahren bezogen sich diese Geschichten hauptsächlich auf Bilderbücher wie z.B. „Mein riesengroßes Feuerwehrbuch“ von Urs Wagner, das „Große Buch vom Bauernhof“ von Anne Suess oder auch Märchen. Immer und immer wieder mussten mir meine Eltern die- selben Geschichten vorlesen und schnell kannte ich oftmals jede Seite auswendig. Ein „Mogeln“, wenn zum Beispiel einzelne Seiten ausgelassen wurden oder Passagen phanta- sievoll eingefügt werden wollten, wurde mit lautstarkem Protest meinerseits belegt. Bei die- sen ersten Bilderbüchern geht es in erster Linie um das Erkennen und Zuordnen von Tie- ren, Personen und Gegenständen und dem Erlernen von Wörtern, doch mit der Zeit ent- standen immer lustigere Geschichten rund um diese Bücher die meine Eltern mir in diesem Zusammenhang erzählten. Wenn ich danach nicht gleich einschlafen konnte, durfte ich noch eine Viertelstunde alleine meine Bilderbücher angucken und dabei erzählte ich mir dann die Geschichten so, wie ich sie vorher von meinen Eltern erzählt bekommen hatte. Ab und zu tauschten wir auch die Rollen und ich erzählte die Geschichten. Manchmal, wenn ich morgens besonders früh wach war, blätterte ich in meinen Büchern oder schaltete meinen Kassettenrekorder an um Biene Maja oder Wickie zu hören. Beim Frühstück beo- bachtete ich meine Eltern, wie sie unsere regionale Zeitung lasen und sich die einzelnen Teile untereinander austauschten. Oft lasen sie mir auch daraus etwas vor, denn wir redeten viel darüber, was am Tag zuvor so geschehen war oder was sich in den nächsten Tagen in unserer ländlichen Gegend ereignen würde.
Die Vorlesesituation, die ich mit meinen Eltern erlebt habe, ordne ich nach Wieler als „of- fenes Vorlesen“ 9 ein, da das Interaktionsklima und die Atmosphäre immer harmonisch und entspannt waren. Die Vorlesesituationen sind in unseren Familienalltag eingebettet gewe- sen. Durch Gespräche über das Vorgelesene haben meine Eltern mich in die Gestaltung der Situation mit eingebunden und sie sind auf Fragen meinerseits stets eingegangen, was nach Wieler viel Raum für Phantasien und gab und einen Vorlesedialog förderte. 10 Dies ist
8 Vgl. Graf 1995, S. 99
9 Vgl. Wieler 1997, S. 317
10 Vgl. Wieler 1997, S. 317f.
laut Wieler häufiger in der Mittelschicht, zu der auch meine Familie zählt, zu finden und hängt eng mit dem Ausbildungsniveau der erziehenden Elternteile zusammen. 11 Hurrelmann, Hammer und Nieß bezeichnen diese Phase als „prä- und paraliterarische Kommunikation“ 12 . Hier- zu zählt nicht nur das reine Vorlesen und Geschichten erfinden, wie ich es erlebt habe, sondern auch Wortspiele machen, Kinderreime und Gedichte lernen. 13 Hierdurch wird das Kind zum Mitmachen angeregt und die Leselust geweckt, was somit sehr förderlich für den Übergang von Mündlichkeit zur Schriftlichkeit ist und eine positive Entwicklung der Lese- praxis begünstigt. 14 Nach Graf kann das Kind so schon vor Beginn der Lesekarriere viele Leseanregungen bekommen und insbesondere durch die wie auch von mir erlebten Vorle- sesituationen, kann die Neugier auf Bücher schon in der frühen Kindheit geweckt werden. 15 Ich habe das Lesen als Tätigkeit der Erwachsenen wahrgenommen und war fasziniert von den bildhaften mündlichen Darstellungen meiner vorlesenden Eltern. Hierdurch wurde mein Wunsch selber lesen zu können geweckt. Nach Graf wird das Streben nach dem sel- ber lesen können auch in vielen seiner ausgewerteten Lektüreautobiographien als Wunsch nach Unabhängigkeit und als Emanzipationsschritt beschrieben und als etwas, was man den Erwachsenen gleich tun möchte. 16 Somit kann man anhand meiner lebendigen und durchaus positiven Erinnerungen feststellen, dass diese charakteristisch sind für eine ge- glückte primäre literarische Initiation nach Graf. Er beschreibt, dass die Vorlese- oder Erzählsi- tuation als Geborgenheitserlebnis in Erinnerung bleibt 17 , was ich in meiner Lesebiographie bestätigen kann, denn noch heute erinnere ich mich gerne an diese Zeiten zurück.
Das Fernsehen spielte in meiner Kindheit für mich eine sehr geringe Rolle. Wir waren zwar im Besitz eines Farbfernsehers, wie die meisten der 1970er Generation, aber ich zeigte we- nig Interesse an den bunten Bildern auf der „Mattscheibe“. Ich war ein sehr redseliges Kind und sehr auf direkte Kommunikation bedacht. Das einzige, was ich fast regelmäßig schaute, war das „Sandmännchen“. Es war für mich ein Teil des abendlichen Zubettgeh- Rituals, denn die Uhr konnte ich noch nicht lesen, doch ich wusste, wenn „Sandmännchen“ vorbei war, ging es danach ins Bett und es wird vorgelesen.
Meine Mutter selbst war aber keine Leserin. Weder Romane noch einfache Zeitschriften fanden den Weg in ihre Hände – höchstens mal beim Friseur, Arzt oder im Urlaub. Wenn
11
Vgl. Wieler 1997, S. 17
12
Vgl. Hurrelmann; Hammer; Nieß 1993, S. 41
13
Vgl. Hurrelmann; Hammer; Nieß 1993, S.41f.
14 Ebd.
15 Vgl. Graf 1995, S. 99 16 Vgl. Graf 1995, S. 103 17 Vgl. Graf 1995, S. 99
meine Mutter zwischen Arbeit und Haushalt frei hatte, sah ich sie meist mit irgendwelchen Handarbeiten wie Stricken, Häkeln oder Hardanger beschäftigt. Wenn ich jemanden in der Freizeit lesen sah, dann war es mein Vater. Er besaß alle Bücher von Karl May und erzählte mir oft die spannendsten Indianer-Geschichten. Schon damals fand ich es faszinierend, wie so viel Interessantes in so kleiner Form wie Büchern existieren konnte, und als mein Vater mich mit ungefähr vier Jahren das erste Mal mit in unsere örtliche Bücherei nahm, stand ich mit offenem Mund und riesigen Augen vollkommen sprachlos vor den zahlreichen Re- galen. Von da an hatten wir einen festen Vater-Tochter-Tag in der Woche: den Donners- tag. Um halb vier öffnete die Bücherei ihre Türen und wir standen bereits erwartungsvoll wartend mit unseren durchgelesenen Büchern der vergangenen Woche davor, um uns schnellstmöglich mit neuem Material zu versorgen. Während ich in der Kinderabteilung die Bilderbücher durchblätterte, um anschließend mit der „Kleinen Raupe Nimmersatt“ und „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ nach Hause zu gehen, durchsuchte mein Vater die Er- wachsenenabteilung nach neuen Science-Fiction-Romanen von Perry Rhodan. An den Wochenenden wenn mein Vater frei hatte, unternahmen wir sehr viel gemeinsam. Manch- mal gingen wir schwimmen oder unternahmen bei gutem Wetter Radtouren.
Als ich fünf Jahre alt war bekam unsere Familie schließlich Zuwachs: meine Schwester wurde geboren. Fortan musste ich die Aufmerksamkeit meiner Eltern mit ihr teilen. Ob- wohl meine Mutter mehr Zeit zu Hause verbrachte als vorher – sie hatte ihre Arbeit auf- gegeben – blieb trotzdem nicht mehr davon für mich übrig, denn das kleine Baby erforder- te die meiste Aufmerksamkeit. Ich war also oft auf mich allein gestellt und verbrachte umso mehr Zeit in meinem Zimmer mit meinen Büchern oder Kassetten und es passierte, was so oft nach der Geburt eines Geschwisterkindes bei dem Erstgeborenen geschieht: ich wurde neidisch auf das kleine Nesthäkchen, um das sich nun alles drehte und suchte nach Auf- merksamkeit.
Offenheit, eine soziale Atmosphäre und ein hohes Maß an gemeinsamer Freizeitgestaltung wie ich es erlebt habe, können sich nach Hurrelmann, Hammer und Nieß positiv auf die Le- semotivation der Kinder auswirken. 18 Auch bei uns in der Familie war der hierfür charakte- ristische starke Zusammenhalt vorhanden. Die literarische Sozialisation beginnt bereits lan- ge vor Schuleintritt, denn der Umgang mit Büchern innerhalb der Familie spielt hierbei eine maßgebliche Rolle. 19 In meiner Familie herrschte immer ein anregungsreiches Leseklima mit vielen Vorlesesituation, Buchgeschenken zu Weihnachten oder zum Geburtstag und
18 Vgl. Hurrelmann; Hammer; Nieß 1993, S. 46
19 Vgl. Hurrelmann; Hammer; Nieß 1993, S. 16
Anschlusskommunikation, was nach Hurrelmann die Fähigkeit beschreibt, sich über Gelese- nes mit anderen auszutauschen. 20 Hierzu schreiben Hurrelmann, Hammer und Nieß: „Die aus- geprägteste Lesepraxis findet sich bei Kindern, deren Familien eine anregungsreiche und aktive Interakti- onsstruktur aufweisen, was sich insbesondere in einem hohen Potential gemeinsamer Freizeitgestaltung ma- nifestiert.“ 21 Meine Eltern haben meine Leidenschaft für Bücher immer unterstützt indem sie mir stets viele Bücher zur Verfügung gestellt haben. Dazu sagen Hurrelmann, Hammer und Nieß: „ Zu den wirksamsten Formen der Leseerziehung und –förderung durch die Eltern gehört weiterhin, dass sie sich für die Bücher interessieren.“ 22 Folglich war auch bei mir die primäre prägende In- stanz nach wie vor meine Familie. Auch Grafs Feststellung, nachdem zu einer der primären Lesesozialisationsinstanzen neben der Familie, dem Kindergarten oder der Schule auch die Bibliothek gehört 23 trifft bei mir zu und ich habe viele lebendige und positive Erinnerungen an meine gemeinsamen festen Tage in der Bücherei zusammen mit meinem Vater, auch wenn ich selbst noch nicht lesen konnte. Nach Graf gehören jedoch in der frühen Kindheit die Familie und der Kindergarten zu den prägenden Sozialisationsinstanzen, wobei ich mich kaum an Vorlesesituationen im Kindergarten erinnern kann. Wichtig sei jedoch das Verhalten der Eltern, denn es ist bestimmend für die literarische Förderung des Kindes. Nach Hurrelmann, Hammer und Nieß ist die Mutter in den jüngeren Kinderjahren die zentrale Bezugsperson bezüglich der Leseentwicklung und häufig das viel lesende Lesevorbild für Kinder. 24 Hiernach sind Mütter oftmals nicht nur die intensivsten Leserinnen sondern auch die wichtigsten Vermittlerinnen von Lesekultur. Nach ihren Beschreibungen kommen gut entwickelte Lesekarrieren aus Haushalten, in denen die Eltern als Lesevorbilder auftreten 25 , wie es auch bei mir der Fall war. Jedoch entsprechen meine Erfahrungen nicht den eben genannten Erkenntnissen, da bei mir mein Vater als viel lesendes Vorbild fungierte und hauptsächlich er in erster Linie literarische Impulse vermittelte.
3.2 Alphabetisierung und erste eigene Lektüre
Die Einschulung war einer der Höhepunkte meiner frühen Kindheit. Ein ganzes Jahr lang fieberte ich darauf hin und konnte es gar nicht erwarten, Lesen und Schreiben zu lernen. Endlich sollte ich die Möglichkeit erhalten, diese wunderbaren Geschichten in meinen zahl- reichen Büchern selber zu lesen indem ich die seltsamen Zeichen zu dekodieren lernen soll- te! Ich ging vom ersten Tag an gerne in die Schule und es fiel mir leicht, die Buchstaben
20
Vgl. Hurrelmann; Hammer; Nieß 1993, S. 39
21
Vgl. Hurrelmann; Hammer; Nieß 1993, S. 46
22
Vgl. Hurrelmann; Hammer; Nieß 1993, S. 42
23
Vgl. Graf 1995, S. 108f.
24 Vgl. Hurrelmann; Hammer; Nieß 1993, S. 34 25 Vgl. Hurrelmann; Hammer; Nieß 1993, S. 40
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Bettina Freude-Schlumbohm, 2007, Lektüreautobiografie, München, GRIN Verlag GmbH
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