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Objektive Performancemessung "transformationaler" Führung

Eine kritische Betrachtung

Titel: Objektive Performancemessung "transformationaler" Führung

Seminararbeit , 2008 , 56 Seiten , Note: 1,00

Autor:in: Thomas Martin Fojcik (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der objektiven Performance- bzw. Erfolgsmessung
einer „transformationalen“ Führungsausgestaltung. Während in der wissenschaftlichen
Literatur bisweilen überwiegend subjektive Performancemaße zur leistungsorientierten
Bewertung der „transformationalen“ Führung zum Einsatz kamen, gewinnen
objektive Erfolgsgrößen, die weitgehend frei von subjektiven Wahrnehmungen und Urteilen
sind, zunehmend an Bedeutung. Insofern wurde in der vorliegenden Seminararbeit die
Performancemessung der „transformationalen“ Führung und die jeweiligen Wirkungen dieses
Führungsstils anhand von drei ausgewählten Studien [Howell/Avolio (1993),
Geyer/Steyrer (1998), Hoogh et al. (2004)] dargestellt und kritisch beurteilt. Es zeigte sich
hierbei, dass die „transformationale“ Führungsausgestaltung neben den subjektiven auch
die objektiven Performancegrößen positiv beeinflusste. Der positive Einfluss konnte dabei
einerseits unabhängig von der jeweiligen Unternehmensbranche festgestellt werden, andererseits
zeigte der „transformationale“ Führungsstil insbesondere bei Existenz von spezifischen
kontextualen bzw. situativen Faktoren einen hohen Wirkungsgrad.

[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Transformationale Führung

2.1. Begriff, Teilkomponenten und Bedeutung

2.2. Abgrenzung gegenüber anderen Führungskonzeptionen

2.3. Einordnung innerhalb der Führungsforschung

3. Performancemessung

3.1. Systematisierung und Erfolgskriterien

3.2. Genereller Prozessablauf

4. Studien zur objektiven Performancemessung transformationaler Führung

4.1. Einordnung und Vorselektion relevanter Studien

4.2. Inhaltliche und konzeptionelle Darstellung ausgewählter Studien

4.2.1. Howell/Avolio (1993)

4.2.2. Geyer/Steyrer (1998)

4.2.3. Hoogh et al. (2004)

4.3. Zusammenfassung der Ergebnisse

5. Kritische Beurteilung der objektiven Performancemessung transformationaler Führung

6. Abschließende Bemerkungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, die Performancemessung transformationaler Führung kritisch zu analysieren, wobei der Fokus gezielt auf objektiven Erfolgsgrößen liegt, um die in der Literatur dominierende Abhängigkeit von subjektiven Einschätzungen zu überwinden. Die Forschungsfrage untersucht dabei, ob und wie transformationale Führung die objektive Performance von Unternehmen positiv beeinflusst und welche kontextuellen Faktoren hierbei eine moderierende Rolle spielen.

  • Transformationale Führung im Vergleich zu transaktionalen Ansätzen.
  • Kritische Analyse der objektiven Performancemessung in ausgewählten wissenschaftlichen Studien.
  • Einfluss moderierender Variablen wie Umweltunsicherheit und Unternehmenskultur auf den Führungserfolg.
  • Vergleichbarkeit und methodische Herausforderungen bei der Erhebung objektiver Leistungsindikatoren.

Auszug aus dem Buch

4.2.1. Howell/Avolio (1993)

Die Studie von Howell/Avolio stellte eine der ersten wissenschaftlichen Untersuchungen zur objektiven Performance einer TRF-Führungskonzeption dar. Während sich vorangegangene Forschungsvorhaben überwiegend auf den Vergleich möglicher Effekte zwischen der TRA- und TRF-Führung sowie deren Verbindung zur individuellen Performance der „Untergebenen“, die mittels Performancedaten retrospektiv operationalisiert worden ist, beschränkten, beabsichtigten Howell/Avolio dagegen einerseits die TRF-Führung und ihr Prognosepotenzial für die Performance eines Unternehmensbereichs im Rahmen eines „Ein-Jahr-Intervalls“ zu untersuchen, andererseits mögliche Schlüsselelemente im Sinne von Persönlichkeitsmerkmalen eines „Führers“ und organisationalen Kontextfaktoren der Führung, die den Einfluss der TRF-Führung erklären können, zu identifizieren und diese in die Untersuchung mit einzubeziehen.

Als Persönlichkeitsmerkmal des „Führers“ wählten Howell/Avolio das sogenannte „Locus of Control“, welches im engeren Sinne das jeweilige Ausmaß angibt, in dem Personen bestimmte Ereignisse als internal, d.h. durch eigene Fähigkeiten und Leistungen kontrolliert, oder external, d.h. durch äußere situative Einflüsse kontrolliert, wahrnehmen. Dabei stützen sich Howell/Avolio auf frühere Forschungsvorhaben anderer Autoren, die den Nachweis erbrachten, dass der „Locus of Control“ signifikant mit dem Führungsverhalten und der Performance korreliert. Hieraus folgerten Howell/Avolio, dass besonders internal- und weniger external-orientierte Führungskräfte ein TRF-Verhalten applizieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der daraus resultierenden Notwendigkeit für transformationale Führung sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2. Transformationale Führung: Definition des Begriffs, Vorstellung der Kernkomponenten (Idealized Influence, Inspirational Motivation, Intellectual Stimulation, Individualized Consideration) und Abgrenzung zu anderen Modellen.

3. Performancemessung: Systematisierung von Erfolgskriterien und Skizzierung des generellen Prozesses, um Führungserfolg messbar zu machen.

4. Studien zur objektiven Performancemessung transformationaler Führung: Detaillierte Darstellung und Analyse der Studien von Howell/Avolio (1993), Geyer/Steyrer (1998) und Hoogh et al. (2004) sowie Zusammenfassung ihrer Ergebnisse.

5. Kritische Beurteilung der objektiven Performancemessung transformationaler Führung: Reflexion über die methodischen Stärken und Schwächen der betrachteten Studien im Hinblick auf ihre Aussagekraft zur Performancemessung.

6. Abschließende Bemerkungen und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Diskussion zukünftiger Forschungsbedarfe, insbesondere im Hinblick auf longitudinales Design und differenzierte Analysen.

Schlüsselwörter

Transformationale Führung, Transaktionale Führung, Performancemessung, Full-Range of Leadership, Laissez-Faire-Führung, Management-by-Exception, Objektive Erfolgsgrößen, Führungserfolg, Locus of Control, Support for Innovation, Unternehmensperformance, Führungskonzeption, Methoden der Sozialforschung, Führungstheorie, Organisationsleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Betrachtung der objektiven Performancemessung von transformationaler Führung, um zu prüfen, ob dieser Führungsstil tatsächlich messbare, objektive wirtschaftliche Erfolge generiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung transformationaler Führung, die Abgrenzung zu anderen Führungsansätzen und die methodische Diskussion darüber, wie Führungserfolg objektiv anhand von harten Kennzahlen gemessen werden kann.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nachweis für den Zusammenhang zwischen transformationalem Führungsverhalten und objektiven Unternehmensleistungen zu führen und dabei die methodischen Probleme bisheriger Studien aufzudecken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und den Vergleich von drei maßgeblichen empirischen Studien (Howell/Avolio, Geyer/Steyrer, Hoogh et al.), um deren methodisches Vorgehen und die Validität ihrer Ergebnisse zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung, die Skizzierung eines Messprozesses, die detaillierte Darstellung der drei ausgewählten Studien inklusive ihrer Hypothesen und Ergebnisse sowie die kritische Reflexion der Forschungsdesigns.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind transformationale Führung, objektive Performancemessung, Führungserfolg und die verschiedenen Komponenten des Full-Range of Leadership Modells.

Warum wird die Studie von Howell/Avolio besonders hervorgehoben?

Sie gilt als Pionierarbeit, die als eine der ersten versuchte, die transformationale Führung nicht nur retrospektiv, sondern prospektiv mit einer einjährigen Zeitverzögerung in Bezug auf objektive Bereichsperformances zu untersuchen.

Welche Rolle spielt die "Augmentationshypothese" in dieser Arbeit?

Die Hypothese besagt, dass transformationale Führung einen zusätzlichen, positiven Effekt auf die Performance ausübt, der über den Effekt transaktionaler Führung hinausgeht, was in den untersuchten Studien empirisch geprüft wird.

Was ist das Hauptproblem bei der Messung, das die Arbeit identifiziert?

Das Hauptproblem ist die "Romantisierung der Führung" und die Tendenz, Performance auf subjektive Ratings der Mitarbeiter zu stützen, statt auf metrisch skalierte und von Wahrnehmungen unabhängige Unternehmenskennzahlen.

Welchen Ausblick gibt der Autor für die zukünftige Führungsforschung?

Der Autor plädiert für die Durchführung von Longitudinalstudien und eine schärfere Trennung von Führungskonstrukten, um Kausalitäten in komplexen Organisationsstrukturen verlässlicher messen zu können.

Ende der Leseprobe aus 56 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Objektive Performancemessung "transformationaler" Führung
Untertitel
Eine kritische Betrachtung
Hochschule
Zeppelin University Friedrichshafen
Veranstaltung
Führung
Note
1,00
Autor
Thomas Martin Fojcik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
56
Katalognummer
V116820
ISBN (eBook)
9783640192731
ISBN (Buch)
9783640192885
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Objektive Performancemessung Führung Transformational Transaktional Laissez-Faire
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Martin Fojcik (Autor:in), 2008, Objektive Performancemessung "transformationaler" Führung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116820
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Leseprobe aus  56  Seiten
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