Der Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses - Sinnvolle Stadtgestaltung
oder plakativer Historismus?
Inhalt
Seite
Abbildungsverzeichnis IV
I. Einleitung 1
II. Räumliche und funktionale Einordnung des Potsdamer Stadtschlosses
bis zum Abriss in den Jahren 1959/1960
II.1 Die Entwicklung des Standortes: Von der 4
mittelalterlichen Turmburg zum Sitz der Preußischen Könige
II.2 Die Zeit vom Funktionsverlust des Potsdamer Stadtschlosses als Residenz 10
im Jahr 1881 bis zum Abriss in den Jahren 1959/1960
III. Stadtentwicklung und -gestaltung
III.1 Beschluss zum Landtagsneubau auf dem historischen 12
Schlossgel ände in Potsdam
III.2 Städtebauliche Aspekte 17
III.2.1 Städtebau in der DDR 17
III.2.2 Städtebau in der BRD 20
III.2.3 Städtebauliche Entwicklung nach 1989 21
III.3 Der Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses - 24
ein Akt der sinnvollen Stadtgestaltung ?
IV. Das Potsdamer Stadtschloss und der Umgang mit historischen
Bauten in der Öffentlichkeit
IV.1 Positionen und Akteure einer Debatte 26
IV.2 „Wofür und für wen wird rekonstruiert?“ 29
IV.2.1 Identität und Stadtgeschichte 29
IV.2.2 Politik, Stadtimage und das Potsdamer Stadtschloss 31
IV.2.3 Geschichtsbewusstsein und Originalitätsbegriff 33
in der Rekonstruktionsdebatte
IV.3 Historismus und das Potsdamer Stadtschloss 37
II
V. Schlussbetrachtungen 38
VI. Literatur 40
Anhang
Leitfragestellungen des Interviews mit Hans-Joachim Kuke V
Leitfragestellungen des Interviews mit Saskia Hüneke VI
III
I. Einleitung
Der Landtag Brandenburg beschloss am 20.05.2005 einen „Landtagsneubau für Berlin-Brandenburg am Potsdamer Standort ‚Alter Markt „Landtagsneubau in den äußeren Um- und Aufrissen“ des historischen Potsdamer Stadtschlosses durchgeführt und sich die Gestaltung der Putz- und Fassadenflächen an dem historischen Vorbild orientieren soll (siehe dazu: Landtagsbeschluss 2005). Die folgende Arbeit mit dem Titel „Der Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses -Sinnvolle Stadtgestaltung oder plakativer Historismus?“ geht der Frage nach, wie die Rekonstruktion des Potsdamer Stadtschlosses an dem historischen Standort am Alten Markt in Potsdam aus stadtgestalterischer Sicht einzuschätzen ist.
Die Ausgangsfragestellung suggeriert dabei polemisch einen Gegensatz zwischen sinnvoller Stadtgestaltung und einem nachdrücklich und allzu deutlich zur Schau gestellten Historismus. 1
Unter sinnvoller Stadtgestaltung wird dabei ein gegenwartsbezogener und vorausschauender Städtebau verstanden. Das heißt auch, dass historische Vorgaben mit in die Planung einbezogen werden. Im Hinblick auf den geplanten Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses kann Stadtgestaltung aber nur dann als sinnvoll betrachtet werden, wenn die Rekonstruktion des Schlosses neben der nutzbringenden und funktionalen Eingliederung in die Stadt alle Aspekte im Zusammenhang mit Rekonstruktionsvorhaben ausreichend berücksichtigt.
Plakativer Historismus ist ein bewusst ausgewähltes, negativ besetztes Begriffspaar und kann in diesem Zusammenhang mit Schlagwörtern wie Maskeraden oder Kostümierung durch historisierende Elemente gleichgesetzt werden. Es versinnbildlicht damit eine Stadtentwicklung, die ohne Rücksicht auf ihre tatsächliche Geschichte eine sinnentleerte, einseitig auf die Vergangenheit bezogene Bildhaftigkeit zum tragenden Element der Gestaltung macht.
Die Gegenüberstellung dient in dieser Arbeit der thematischen Eingrenzung, um den Sachverhalt des Wiederaufbaus des Potsdamer Stadtschlosses und der damit verbundenen Diskussion um die Rekonstruktion historischer Bauten angemessen behandeln zu können.
1 Leitgedanken, die Stadtgestaltung und Historismus als sinnvolle Ergänzung betrachten, gab es erstmals als Tendenzen in der Baukunst an der Wende zum 17. Jahrhundert. Die Architektur des Historismus wurde aber vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts angewendet. Während sie bis Ende 1960 weitgehend negativ beurteilt wurde, erfuhr sie danach eine Neubewertung in ihrer kunsthistorischen Bedeutung (vgl. Brockhaus Enzyklopädie 1989, S. 113).
1
Um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen, war eine umfangreiche Literaturrecherche und die Auswertung der in diesem Zusammenhang durchgeführten Bevölkerungsumfragen nötig. Wegen der Aktualität der Thematik mussten daneben noch unterschiedliche Tageszeitungen eingesehen und aktiv am Geschehen beteiligte Personen in die Arbeit mit einbezogen werden. Dazu konnten zwei Interviewpartner gewonnen werden, die maßgeblich mit dazu beigetragen haben, dass es nun zu einem Wiederaufbau des Stadtschlosses kommt und die im Rahmen eines narrativ durchgeführten Experteninterviews
befragt wurden. 2 Zum einen war das am 21.05.2007 Saskia Hüneke, eine studierte Kunsthistorikerin und Stadtverordnete von Potsdam. Als Mitglied der Fraktion der Grünen ist sie unter anderem im Ausschuss Kultur, Stadtplanung und Bauen tätig. Daneben ist sie Kustodin der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und Vorstandsmitglied des Vereins Argus (Arbeitsgemeinschaft für Umweltschutz und Stadtgestaltung) Potsdam, der sich seit 1988 im Kulturbund mit Fragen der Stadtgestaltung und des Stadtverkehrs sowie der Beachtung des Natur- und Umweltschutzes auseinandersetzt. Der Verein war auch Initiator der später in dieser Arbeit noch behandelten Telefonumfrage zur äußeren Gestaltung des Landtagsneubaus.
Zum anderen konnte Dr. Hans-Joachim Kuke am 14.05.2007 interviewt werden. Er ist promovierter Kunsthistoriker und Mitglied im Vorstand des Vereins Potsdamer Stadtschloss. Außerdem ist er Autor u. a. von „Die Dresdner Frauenkirche“ und einer Biographie von Jean de Bodt, dem Baumeister unter Friedrich dem Großen und Konstrukteur des Fortunaportals
am Potsdamer Stadtschloss. 3
Um das Potsdamer Stadtschloss in einen historischen Bezug zu stellen und thematische Rückschlüsse zu ermöglichen, wird im zweiten Kapitel das Potsdamer Stadtschloss von seiner Gründung bis zum Abriss räumlich und funktional grob eingeordnet. Daneben wird die Entwicklung der äußeren Gestalt und deren historischer Hintergrund kurz erläutert, damit auch die kunsthistorische Bedeutung zum Ausdruck gebracht werden kann. 4 Um die Entwicklungen, die letztendlich zu dem Beschluss des Wiederaufbaus des Stadtschlosses geführt haben, nachvollziehen zu können, werden im dritten Kapitel zuerst die landes- und stadtpolitischen Vorgänge, die den Entschluss begleitet haben, beschrieben. Anschließend folgt eine Darstellung der unterschiedlichen Stadtentwicklungsgeschichte im geteilten Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges und deren Auswirkungen auf die städtebauliche Entwicklung in Potsdam. Abgeschlossen wird das Kapitel mit der
2 Die Leitfragestellungen der durchgeführten Interviews finden sich im Anhang Seite V und VI.
3 Der Audiomitschnitt der Interviews findet sich in digitalisierter Form im Anhang Seite VII.
2
zusammenfassenden Einschätzung, welchen Beitrag der Wiederaufbau des Schlosses für die Stadtgestaltung in Potsdam leisten kann.
Das vierte Kapitel thematisiert den öffentlichen Umgang mit Geschichte: Um die verschiedenen Intentionen und Interessen, die mit dem Wiederaufbau des Stadtschlosses verbunden sind, nachvollziehen zu können, beginnt das Kapitel mit der Darstellung der unterschiedlichen Positionen der Akteure, die sich mit der Frage um die Rekonstruktion von historischen Bauwerken auseinandersetzen. Anschließend werden die einzelnen Begründungen kritisch hinterfragt und am Ende das Ergebnis dieser Auswertung zusammengefasst wiedergegeben.
Im Zuge der Diskussion um den Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses werden verschiedenste raumplanerische Aspekte angesprochen, und insbesondere im Rahmen der Stadtgeographie ist die Auseinandersetzung und Beurteilung dieser Art von Stadtgestaltung von großer Bedeutung, um zum Beispiel Rückschlüsse auf allgemeine Stadtentwicklungstendenzen ziehen zu können. Gerade jetzt, wo ein wahrer „Retro-Boom in deutschen Städten“ (Schulz 2007, S. 156) herrscht, sind die Ergebnisse der Arbeit für die Beurteilung von Rekonstruktionsvorhaben nicht nur für Potsdam von Bedeutung. Allgemeine Aussagen über den derzeitigen Stand der Debatte im Umgang mit der Rekonstruktion historischer Bauten zu treffen ist schwierig. In der Auseinandersetzung, die spätestens mit der Aussage Georg Dehios „nicht restaurieren - wohl aber konservieren“ (Dehio 1905, S. 19) im Jahr 1905 eingeleitet wurde und mit jedem Rekonstruktionsobjekt erneut aufflammt, klaffen die Meinungen von Befürwortern und Gegnern noch zu weit auseinander. Im Wesentlichen wiederholen sich dabei die gegenseitig hervorgebrachten Argumente, und eine Annäherung ist in nächster Zukunft nicht zu erwarten.
4 Für eine umfassendere Darstellung siehe: Das Potsdamer Stadtschloss von Hans-Joachim Giersbergeinschließlich zahlreichen Skizzenmaterials und ausführlicher Fotodokumentation sowie das Grundlagenwerk von Friedrich Mielke: Potsdamer Baukunst. Das klassische Potsdam.
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II. Räumliche und funktionale Einordnung des Potsdamer Stadtschlosses bis zum Abriss in den Jahren 1959/1960
II.1 Die Entwicklung des Standortes: Von der mittelalterlichen Turmburg zum Sitz der Preußischen Könige
Eine erste slawische Burganlage aus der Zeit um 800 n. Chr. konnte an dem Standort der heutigen Heilig-Geist-Kirche in Potsdam nachgewiesen werden und war wohl bereits seit dem Ende des 7. Jahrhunderts Mittelpunkt einer slawischen Siedlung. Bis zum 10. Jahrhundert schlossen sich nördlich der Burg zwei weitere Siedlungen in einem lockeren Gefüge an (vgl. Escher/Werner 1988, o. Seitenangabe).
Im Jahr 1157 wurde das Gebiet um Havel und Nurthe von dem Markgrafen der Nordmark, Albrecht dem Bären, erobert. Es wurde damit zur Ostgrenze der neu geschaffenen Mark Brandenburg, und der äußerst günstig gelegenen Übergang zwischen der Zauche und der Nauener Platte, der vermutlich bereits seit dem 10. Jahrhundert aus einer hölzernen Brücke bestand, musste geschützt und verwaltet werden. Deutsche Siedler legten im Gebiet um den heutigen Alten Markt in Potsdam auf einer Talsandfläche eine Siedlung sowie eine einfache Feldsteinkirche an, und die slawische Burg wurde durch eine einfache Turmburg mit viereckigem Grundriss am Standort des späteren Stadtschlosses ersetzt. Neben der Funktion als Grenzbefestigung war die Burg für den Schutz und die Kontrolle des Übergangs über die Havel nötig, der eine Wegverbindung zwischen dem Teltow und der Zauche nach Spandau und dem Havelland schaffte. Um 1300 wurde die slawische Siedlung nordöstlich der Burg aufgegeben, und die Bewohner siedelten sich in dem 1340 erstmals genannten Kiez westlich der Burg an der Havelbucht an. Die Bewohner der Siedlung gehörten der Burgherrschaft an und waren für den Bau und die Unterhaltung der Burg zuständig (vgl. Hahn 2003, S. 10). Mitte des 15. Jahrhunderts wurde anstelle der Turmburg eine wesentlich größere Steinburg auf einem unregelmäßigem viereckigen Grundriss errichtet, und die alte Burg wurde mit der westlichen Mauer in die Anlage einbezogen. Vom frühen 15. Jahrhundert bis zur Zeit des Großen Kurfürsten war Potsdam - und damit vor allem die Burg - bis auf zwei kurze Unterbrechungen verpfändet. Die Pfandinhaber konzentrierten sich hauptsächlich auf die zum Amt Potsdam gehörenden Landgüter. Entsprechend blieben die Bedeutung und das räumliche Wachstum des Amtes Potsdam sehr gering (vgl. Giersberg 1998, S. 10). Eine erste bedeutende Erweiterung fand im Jahr 1546 statt, als etwa auf der Höhe des späteren Stadtkanals ein Wall und ein Graben instandgesetzt wurden. Dadurch wurden die freien
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Flächen zwischen der slawischen und der deutschen Siedlung mit der Burganlage in die Stadt einbezogen (vgl. Escher/Werner 1993, o. Seitenangabe).
Als Markgraf Joachim Friedrich nach seiner Thronbesteigung 1598 das Amt Potsdam seiner Gemahlin Katharina von Brandenburg-Küstrin als Wittum übergab, folgte eine kurze Phase der Pfandlösung. Da die Kurfürstin in Potsdam auch ihren Wohnsitz haben wollte, wurde das alte Wohnhaus abgerissen, mit einem Neubau begonnen und dieser noch im selben Jahr vollendet. Der Innenausbau zog sich jedoch bis nach 1603 hin, ohne abgeschlossen worden zu sein, da die Kurfürstin 1602 verstarb und damit das dynastische Interesse an Potsdam wieder erlosch, so dass es 1606 wieder an einen kurfürstlichen Gläubiger verpfändet wurde (vgl. Giersberg 1998, S. 11 und Hahn 2003, S. 15). Abbildung 1 zeigt den Grundriss
der Burganlage nach dem Neubau des Schlosses durch die Kurfürstin Katharina 1598/1599 mit den Mauern und Türmen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts sowie der bis 1660 in dieser Form angelegten Gartenanlage. verzeichneten großen Gebäude handelt
Katharinenhaus. In den beidseitig vom Eingang befindlichen Bauten waren vermutlich die Ställe und Wirtschaften untergebracht.
Bis etwa 1660 behielt Potsdam den Charakter einer märkischen Kleinstadt. Von etwa 30 Häusern wuchs es bis in das Jahr 1623 auf etwa 200 Häuser mit 1.000 bis 1.500 Bewohnern an. Während des Dreißigjährigen Krieges erlebte Potsdam einen rapiden wirtschaftlichen Einbruch, und die Bevölkerungszahl ging in dieser Zeit stark zurück. Erst nach der Auslösung des Amtes durch Kurfürst Friedrich Wilhelm im Jahre 1660 erholte sich die Stadt von diesen Auswirkungen. Der Beschluss des Kurfürsten, das Potsdamer Schloss zu einer seiner Residenzen auszubauen, gab dem Städtchen neue wirtschaftliche Impulse, und anstelle des heruntergekommenen Baus entstand von 1662 bis 1687 nach holländischem Vorbild ein Stadtschloss (vgl. Escher/Werner 1993, o. Seitenangabe).
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Das Haus Hohenzollern stand zu der Zeit in Konkurrenz mit den Dresdner Wettinern und wollte seine Dynastie an die Spitze der protestantischen Reichsstände führen. Der Hof des Landes war dabei mehr als je zuvor das Machtzentrum des Landes, und das politische Gewicht im Reich sollte durch den Ausbau der Residenzen zum Ausdruck gebracht werden (vgl. Kunisch 1995, S. 62ff.). Entsprechend erforderte die Politik eine ausgesprochene Prachtentfaltung der Residenzen und seiner angeschlossenen Anlagen. Dass sich der Kurfürst dabei auf den Potsdamer Raum konzentrierte, dürfte einerseits an seiner Jagdleidenschaft und den dort reichlich vorhandenen Jagdgründen, zum anderen an der hervorragenden Eignung dieser Landschaft für den Ausbau von Gärten und Schlossanlagen gelegen haben. Unter der Leitung des Baumeisters Johann Gregor Memhardt wurde auf den Fundamenten des alten Schlosses bis 1669 ein Neubau errichtet, das Hauptgebäude an beiden Enden mit großen Pavillons abgeschlossen und ein mittlerer Pavillon geschaffen, der den zentralen Saal aufnahm (vgl. Hahn 2003, S. 21).
Nach 1671 hielt sich der Kurfürst regelmäßig in Potsdam auf, und die Schlossanlage wurde überwiegend genutzt, um dort Familienfeste abzuhalten. Dabei muss berücksichtigt werden, dass insbesondere den höfischen Festen im Zeitalter des Absolutismus eine bedeutende Rolle zukam, da sie ein wesentlicher Bestandteil der fürstlichen Repräsentation waren (vgl. Kunisch 1995, S. 67).
Im Jahr 1679 wurde ein Erweiterungsbau in Auftrag gegeben, die zur Stadt hin liegenden Seitenflügel wurden verlängert und der den Innenhof begrenzende Querbau erhielt eine halbkreisförmige Galerie, in deren Mitte ein turmartiger Portalbau aufragte. 1685 kam noch der Lustgarten und eine westlich des Schlosses gelegene Orangerie hinzu (vgl. Hahn 2003, S. 24).
Mit den Erweiterungen hatte das Schloss seine Grundrissform erhalten, die bis auf geringfügige Veränderungen unter Friedrich dem Großen bis zu seinem Abriss beibehalten wurde.
Abbildung 2 zeigt die unregelmäßige, aus dem Mittelalter übernommene Stadtanlage. Westlich des Lustgartens an der 1688 angelegten Allee, der heutigen Breiten Straße, wurden Wohnungen für 6
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Henning Zühlke, 2007, Der Wiederaufbau des Potsdamer Stadtschlosses , München, GRIN Verlag GmbH
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