Meso-Analysten suchen nach Eigenheiten politischer Organisationen, die sie zur Gewalt führen und Mikro-Analysten interessieren sich für individuelle psychologische Faktoren, die die Nutzung des Mittels politischer Gewalt begünstigen (vgl. ebd.: 38). Zwar sei keine dieser analytischen Blickwinkel falsch, jedoch führe die ausschließliche Beschränkung auf einen dieser Blickwinkel zur defizitären Ergebnissen. Della Porta schlägt daher „ein Modell vor, in dem systemische, organisatorische und individuelle Perspektiven (...) in Betracht gezogen werden“ (ebd.: 38), da aus ihrer Sicht Interdependenzen zwischen allen drei Ebenen bestehen: „Unterschiedliche analytische Ebenen können somit verschiedene Phasen der Entwicklung radikaler Gruppen ‚dominieren’“ (ebd.: 38). Im Folgenden wird näher auf della Portas Anwendung der einzelnen drei Ebenen auf die Problematik eingegangen werden.
1.1 Makro-Ebene
Als eine relevante Makro-Bedingung macht della Porta die Entwicklungen in postfaschistischen Gesellschaften wie Deutschland, Italien und Japan aus, in denen die Konfrontation der alten, teilweise wieder eingesetzten politischen Eliten mit den jungen Oppositionellen ein Misstrauensverhältnis geschaffen hatte, bei dem beide Seiten „jeweils fürchteten, die anderen würden die (...) Prinzipien der Demokratie verraten“ (ebd.: 39). Dieses Misstrauen wurde von den Oppositionellen in „störender“, auffallender Form artikuliert: „Diese Aktionsformen trafen auf eine Überreaktion des Staates (und der öffentlichen Meinung)“ (ebd.: 39). Nicht zu vergessen sind hier auch die Reaktionen von Teilen der Massenmedien, ohne die eine Überreaktion der öffentlichen Meinung innerhalb einer funktional differenzierten Gesellschaft kaum stattfinden würde oder könnte. Sowohl die Aktionen der einen als auch die Reaktionen der anderen Seiten wurden wiederum in Teilen als eine Rückkehr antidemokratischen Denkens und Handelns interpretiert, was abermals ein „Hochschaukeln“ und eine Emotionalisierung des Konfliktes zur Folge hatte. Die Spitze war schließlich mit den prominent gewordenen Fällen des von der Polizei getöteten Benno Ohnesorg und dem Anschlag auf Rudi Dutschke erreicht. Hier „schaffte staatliche ‚Repression’ Märtyrer und Mythen. (...) Diese Art von Polizeiaktionen delegitimisierten den Staat in den Augen der Aktivisten“ (ebd.: 41; Hervorhebungen vom Autor entfernt). Politische Mittel hätten innerhalb eines illegitimen „Unrechtsstaates“ gewissermaßen ein Anpassen, ein Einfügen in den Staat bedeutet, so dass für Aktivisten, die tatsächlich von einer totalen Delegitimierung ausgingen, in der Konsequenz die Bekämpfung des Staates und damit politische Gewalt die einzige Option bedeutete. Die Forderungen nach „Hardliner-Taktiken“
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(vgl. ebd.: 42) seitens Konservativer und ihre stellenweisen Umsetzungen wie Berufsverbot und das Verbot der KPD (vgl. ebd.: 43) hatten weiteren Anteil daran, Ängste vor staatlicher Repression und die Überzeugung von der Notwendigkeit der Bekämpfung eben dieser zu schüren.
Im Gegenzug trugen nicht zuletzt die revolutionäre Rhetorik der Bewegungen im Kontext des Kalten Krieges und die radikalen Pläne der Aktivisten zur politischen Veränderung dazu bei, dass sich „die Regierungseliten der jungen Demokratien in Italien und Deutschland besonders gefährdet“ (ebd.: 43) fühlten. Die Angst vor Extremismus und seinen Folgen war groß, und dementsprechend energisch war auch die Reaktion, welche dadurch oftmals als Repression rezepiert wurde.
1.2 Meso-Ebene
Donatella della Porta entdeckt im Handeln und Vorgehen der verschiedenen Organisationen und Gruppen der Bewegungen eine Art „Marktlogik“, die aus dem Mobilisierungsrückgang Ende der 60er Jahre resultierte und die della Porta zu der Betitelung „Unternehmer der Gewalt“ veranlasst. So legten Organisationen ihre Priorität darauf, keine Mitglieder mehr zu verlieren, anstatt neue zu rekrutieren (vgl. ebd.: 46). Damit verschärfte sich auch der Wettbewerb der Organisationen untereinander, die ihre Ideologien und Inhalte wie Waren „verkaufen“ und somit ihr Profil schärfen mussten. „Identität“ und „Profil“ erhalten Organisationen (wie auch Personen) in erster Linie durch Abgrenzung von anderen, weswegen die besonderen Themen, Inhalte und Ideologien verschärft dargestellt werden mussten. Dies „hinterließ auch einen Überschuss an Organisationen, von denen sich einige bemühten zu überleben, indem sie ihre Struktur und ihre Ideologie radikalisierten“ (ebd.: 47). Eine weitere Komponente stellt die Militanz der Mitglieder dar, von denen gerade die „zweite Generation“ oftmals schon mit Gewalt sozialisiert worden war, „als soziale und politische Konflikte bereits eskaliert waren“ (ebd.: 47). Diese Dimension verstärkte das durch die oben beschriebene Radikalisierung ohnehin schon vorhandene Gewaltpotenzial bestimmter Organisationen.
Weitere Radikalisierung folgte aus der zunehmenden Isolation der gewaltbereiten Gruppen oder Organisationsflügel, welche sich in den meisten Fällen von den „legalen“ Flügeln abspalteten: „In diesem Prozes machten diese Gruppen eine besondere Art der Bürokratisierung durch (...), durch die sie zunehmend abgekapselt wurden“ (ebd.: 48). Der unausweichliche Gang in den Untergrund hatte dann die endgültige Isolation zur Folge, nicht
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nur auf Grund der Aussichtslosigkeit des Kampfes gegen den Staat, sondern auch, weil die Kontakte zur Bewegung somit immer weiter abbrachen und sich auflösten (vgl. ebd.: 48 f.). Gewaltbereitschaft geht nicht selten mit einer geringen Offenheit für Argumentation und Dissens einher, und dies war Ursache und Wirkung der Isolation zugleich: „Je isolierter aber eine Gruppe wird, umso abstrakter, ritualisierter und unzugänglicher gegenüber tatsächlichen Argumenten wird ihre Ideologie“ (ebd.: 50).
1.3 Mikro-Ebene
Ein klassischer Erklärungsansatz für politische Gewalt aus der Mikro-Perspektive ist die des Suchens nach und Erkennens von psychologischen Eigenschaften bei Individuen, die deren politisches Gewaltpotenzial scheinbar deutlich erhöht haben. Von diesen Ansätzen distanziert sich della Porta (vgl. ebd.: 50). In Bezug auf mikrosoziologische Rational-Choice-Ansätze äußert sie sich zumindest zurückhaltend (vgl. ebd.: 51).
Als relevant wird dahingegen die Milieuherkunft eingestuft: So „vergrößerte sich die Wahrscheinlichkeit, für eine Bewegung rekrutiert zu werden, durch Partizipation an einem persönlichen Netzwerk, das tatsächlich mit Aktivisten der Bewegung verbunden war“ (ebd.: 51). Diese Netzwerke und Milieus konnten vielfältiger Natur sein - seien es ein bestimmtes Wohngebiet, eine Schule oder Universität oder Begegnungen auf Veranstaltungen. Persönliche Bindungen wurden zu Fundamenten für politische Bindungen: „In den kameradschaftlichen Netzwerken verstärkte Freundschaft die Bedeutung des politischen Engagements und politisches Engegament Freundschaftsbande“ (ebd.: 51). In negativer Hinsicht führten diese politisch-persönlichen Bindungen mit daraus resultierender, zunehmender sozialer Isolation dann auch zur Auflösung von „alten“, familiären Bindungen oder früheren, unpolitischen Freundschaften, was für die Betroffenen die Relevanz der neuen Bindungen erhöhte und sie weiter in die Isolation trieb.
Die Radikalisierungseffekte auf der Meso-Ebene (siehe Abschnitt 1.2) hatten unmittelbare Auswirkungen auf die Mikro-Ebene, da sie bei den Aktivisten zugleich die „Wir-gegen-sie-Mentalität“ (ebd.: 52) erheblich verstärkten. Somit war die politische Radikalisierung nicht bloß ein Abschied vom politischen Mainstream, sondern auch von der Integration in das soziale Leben an sich. An die Stelle des sozialen Lebens trat die Gruppe, deren Bedeutung daher für die in ihr handelnden Individuen nun immens war und die sie zunehmend von der Realität abschnitt, da sie auch nicht selten die einzige, übrig gebliebene Informationsquelle darstellte (vgl. ebd.: 52; 54). Diese grundsätzliche Erkenntnis ist übrigens keineswegs neu:
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Die Anthropologin Mary Douglas bezeichnet dies in ihrer soziologischen Cultural Theory als „group“-Grad (vgl. Douglas / Wildavsky 1982: 138), der bei sozialen Bewegungen generell als sehr hoch einzustufen ist, da hier in den allermeisten Fällen eine starke Gruppenintegration vorherrscht, die sich freilich mit dem Gang in den Untergrund noch um ein Vielfaches verstärkt. Ein Übriges tat die damit auch verbundene Emotionalisierung mit entstehendem Hass gegenüber dem politischen „Feind“, die aus der Rezeption des Staates als repressiv, unterdrückerisch oder gar „faschistisch“ resultierte, den man als heroischer Freiheitskämpfer beseitigen musste (vgl. della Porta 2006: 53).
2. Beurteilung des Ansatzes und resultierende Fragestellung
Das Zusammenspiel aller drei Ebenen also ist es, welches della Porta als ursächlich für politische Gewalt ansieht. Hierbei ist es natürlich möglich, dass eine der Ebenen sich vorherrschend auswirkt (vgl. ebd.: 54). Grundsätzlich aber sind der Autorin zu Folge die gesellschaftlichen Bedingungen der Makroebene nicht zu trennen von „organisatorischen Charakteristika der Mesoebene und (...) Kleingruppendynamiken der Mikroebene“ (ebd.: 56). Diese These soll in dieser Ausarbeitung nicht angezweifelt werden. In der Tat ist die von della Porta vorgenommene und in Abschnitt 1 beschriebene Verbindung der drei Analyseebenen ein - übrigens nicht nur im Bereich der Terrorismusforschung - längst überfälliger Vorgang, der sehr begrüßenswert ist und endlich die Komplexität der Zusammenhänge anerkennt, anstatt weiterhin einseitig ideologisierte Ursachenforschung zu betreiben. Trotz dieser Leistung ist bei einer nicht unwichtigen Prämisse der Autorin deutliche Kritik angebracht, die ich im Folgenden genauer darlegen werde. So stellt della Porta die Behauptung auf, „dass sich politische Gewalt nicht direkt vom Vorhandensein von Ideologien, die Gewalt rechtfertigen, ableiten lässt. Wie wir gesehen haben, werden soziale Bewegungen eher radikal, wenn bestimmte Ressourcen oder Bedingungen in ihrer Umwelt vorhanden sind. Diese Vorbedingungen in der Umwelt umfassen Forderungen nach radikalen Veränderungen und die Existenz von politischen Subkulturen, die mit Gewalt sympathisieren“ (ebd.: 46; Hervorhebungen vom Autor entfernt). An dieser Stelle tun sich gleich mehrere inhaltliche Defizite auf. Zum einen argumentiert die Autorin schlicht tautologisch, wenn sie die Erkenntnis verbreitet, dass Forderungen nach radikalen Veränderungen soziale Bewegungen - man lese und staune - radikal werden lassen. Zum anderen ist es doch gerade das Merkmal von Ideologien, die Gewalt rechtfertigen, dass sie dies tun, um radikale Veränderungen durchsetzen zu können - im Gegenzug sind radikale Veränderungen (wie
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beispielsweise ein Systemwechsel, Abschaffung des Parlamentarismus etc.) aus der Sicht ihrer Anhänger oftmals eben nur mit Gewalt durchzusetzen. Hier wird also versucht, zwei Elemente zu trennen, die eigentlich zusammen gehören. Das Vorhandensein radikaler und gewaltlegitimierender Ideologien mag keine unmittelbare, alleinstehende Ursache für politische Gewalt darstellen, ebenso unzweifelhaft aber sollte sein, dass sie eine absolut notwendige Bedingung darstellt: Auf was sollten Organisationen und Aktivisten mit politischer Gewalt abzielen, wenn kein radikales politisches Ziel dahinter steht? Einen weiteren, beispielhaften Einblick in die radikalen und damit für gewaltlegitimierende Strategien förderlichen Wurzeln der linken Bewegungen ermöglicht die Lektüre eines ihrer Vordenker, des Mitbegründers der Kritischen Theorie / Frankfurter Schule, Theodor Adorno, und eines Ausschnittes seines Werkes „Minima Moralia“.
Das Credo der Kritischen Theorie heißt Kompromisslosigkeit und beinah asketische soziale Isolation, wie Adorno es hier mehrfach eindrucksvoll belegt. Er geht sogar so weit, eine ausdrückliche Unterscheidung in „gute“ und „böse“ Menschen einzuführen - so sei der „gute“ Mensch quasi dauerhaft sozial isoliert, da er der vom Bösen dominierten Welt konsequent ablehnend gegenüber treten muss: „Wer nicht böse ist, lebt nicht abgeklärt, sondern in einer besonderen, schamhaften Weise verhärtet und unduldsam. Aus Mangel an geeigneten Objekten weiß er seiner Liebe kaum anders Ausdruck zu verleihen als im Haß gegen die ungeeigneten“ (Adorno 1976: 20). Wer „gut“ ist, hat also gar keine andere Wahl, als dem Hass auf die „etablierte“, bürgerliche Welt zu verfallen und sich dadurch selbst von ihr zu isolieren. Der „böse“ Mensch hingegen sei eher ein Wolf im Schafspelz: „Der Bürger aber ist tolerant. Seine Liebe zu den Leuten, wie sie sind, entspringt dem Haß gegen den richtigen Menschen“ (ebd.: 20). Derjenige also, der mit der Gesellschaft, wie sie ist, sympathisiert, ist dem „Bösen“ zuzurechnen, welches darüber hinaus auch noch die wahre Identität des Menschen ablehne, gar hasse.
Was der Leser hier lernt, ist eine Grundprämisse jeder radikalen Ideologie: Die Trennung von „gut“ und „böse“, von schwarz und weiß. Fast beiläufig wird diese Prämisse zudem mit einer klaren gesellschaftlichen Verortung ausgestattet, die Aufschluss darüber gibt, wo denn das „Böse“ vorzufinden sei, nämlich im „bürgerlichen“. Der Hass des „Guten“ auf das „Böse“, von dem aus es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Gewalt ist, wird legitimiert durch die Isolation des „Guten“ in dieser schlechten, bürgerlichen Welt. Wie gut sich dieses „Gutgegen-böse“-Denken, das della Porta selber auch als „Wir-gegen-sie-Mentalität“ (s.o.) beschreibt, in den Gang in den Untergrund durch linke Aktivisten einfügt, braucht nicht weiter erklärt zu werden.
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Zugleich wird ohne nähere Definition noch ein Grundstein für die elitäre Selbstsicht der Untergrundaktivisten als „Freiheitskämpfer gegen den Imperialismus“ gelegt, wenn Adorno vom „richtigen Menschen“ (s.o.) schreibt. Der Gedanke von der Existenz eines solchen impliziert auch die Existenz des unrichtigen, gar falschen Menschen, der in der Konsequenz wie die Spreu vom Weizen der richtigen Menschen getrennt werden muss. Dieses Ziel schließt freilich jede Form der Kompromissbereitschaft aus: „Das Zufallsgespräch mit dem Mann in der Eisenbahn, dem man, damit es nicht zu einem Streit kommt, auf ein paar Sätze zustimmt, von denen man weiß, daß sie schließlich auf den Mord hinauslaufen müssen, ist schon ein Stück Verrat (...). Umgänglichkeit selber ist Teilhabe am Unrecht, indem sie die erkaltete Welt als eine vorspiegelt, in der man noch miteinander reden kann“ (ebd.: 21). Es wird deutlich: Wer dieser Prämisse folgt, macht keine politischen Kompromisse mit den „Etablierten“ des „Systems“. Wer ihr folgt, lässt sich nicht auf Verhandlungen oder politischen Dialog mit den „Bürgerlichen“ ein. Wer dies täte, würde nach den Worten des Vordenkers der Kritischen Theorie Verrat begehen, wer Kommunikationsbereitschaft zeigt, nimmt bereits am Unrecht teil. Der Gang in den Untergrund ist auch hier wiederum nur logische Konsequenz.
Nun ist bekannt, dass Theodor Adorno sich selbst von der Studentenrevolte distanziert hat. An den oben genannten Beispielen jedoch wird klar, dass ihm womöglich bewusst geworden ist, dass das konsequente Befolgen dessen, was er u.a. in „Minima Moralia“ dargelegt hat, zumindest teilweise in politischem Fundamentalismus und damit in politischer Gewalt enden würde. Wer dem Grundsatz folgt, dass man sich, um sich der moralischen Vollkommenheit anzunähern, in sozialer Isolation zu der Gesellschaft, wie sie sich zum betreffenden Zeitpunkt darbietet, begeben muss, und dass man zur Erreichung politischer Ziele weder das Mittel der Verhandlung, noch des Kompromisses, noch des politischen Dialogs in Anspruch nehmen kann, ohne dadurch Verrat zu begehen und Unrecht geschehen zu lassen, dem wird freilich kaum ein anderes Mittel zur Erreichung der Ziele einfallen als politische Gewalt bzw. Terrorismus.
Donatella della Porta hat der Forschung nach Ursachen für politische Gewalt mit ihrem mehrdimensionalen Ansatz zweifellos einen wichtigen Dienst erwiesen. Trotzdem täte die Soziologie gut daran, nicht zu vergessen, dass die der Gewalt zugrunde liegende Ideologie nicht irgendein kleiner Detailbestandteil ist, den man im Grunde ausblenden kann, um sich danach in die angenehme, klare Welt der Empirie zu begeben. Die ideologischen Wurzeln
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sind eine notwendige Bedingung, sie sind der geistige Kern der Ursachen, und dieser sollte nicht unterschätzt werden.
3. Quellenverzeichnis
Adorno, Theodor (1976): Minima Moralia. Suhrkamp, Frankfurt a.M.
Della Porta, Donatella (2006): Politische Gewalt und Terrorismus: Eine vergleichende und soziologische Perspektive. In: Weinhauer, Klaus / Requate, Jörg / Haupt, Heinz-Gerhard (Hrsg.): Terrorismus in der Bundesrepublik. Medien, Staat und Subkulturen in den 1970er Jahren. Campus Verlag, Frankfurt a.M.
Douglas, Mary / Wildavsky, Aaron (1982): Risk and Culture - An Essay on the Selection of Technical and Environmental Dangers. University of California Press, Berkeley / Los Angeles / London
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Florian Sander, 2008, Politische Gewalt und Terrorismus nach Donatella della Porta, Munich, GRIN Publishing GmbH
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