Inhalt
1.Einleitung:BedeutungvonSteuerninderUnternehmensnachfolge 2
2 WegederVermögensübertragungundihresteuerlichenFolgen 3
2.1 UnentgeltlicheÜbertragung 4
2 1 1 RechtsformundBemessungsgrundlage 4
2.1.2 SteuerklassenundFreibeträge 6
2.2 EntgeltlicheÜbertragung 8
2.2.1 AnteileanKapitalgesellschaften 8
2 2 2 EinzelunternehmenundPersonengesellschaften 9
2 2 3 GrundlagenderEinkommensbesteuerung 10
2.3.WeitereSteuern 11
3 Schlussbetrachtung 12
4 Abbildungen 13
5.Literaturverzeichnis 14
1
1.Einleitung:BedeutungvonSteuerninderUnternehmensnachfolge
BeiderUnternehmensnachfolgehabensteuerlicheBelastungeneinehoheBedeuH tung. Zum einen können hieraus resultierende Liquiditätsabflüsse zur Insolvenz führen, zum anderen ist bei der Bestimmung des Kaufpreises die Versteuerung -und damit aus Verkäufersicht die Minderung - des Gewinnes, aus dem evtl. der Lebensunterhalt im Alter bestritten werden soll, ein wichtiges sowie komplexes Thema:
Zubeachten hierbeisind dieArt,wie dasVermögenübergeben wirdundan wen und wann die Übergabe erfolgt. Außerdem spielt die Rechtsform des Betriebes eine Rolle. Auch ob er nur teilweise oder ganz veräußert wird, wirkt sich auf die Steuerbelastung aus. Unterschiedliche Steuersätze und verschiedene Freibeträge, welcheanAuflagengeknüpftsind,dasallessindDinge,mitdenenessichbeider Unternehmensnachfolgeauseinanderzusetzengilt.
DieseArbeitgibteinenÜberblicküberdiewichtigstenArtenderVermögensüberH tragungundderensteuerlicheFolgenausSichtdesVerkäufers.WegendesUmfanH ges der Arbeit werden gesellschaftsrechtliche Fragen nur soweit sie für die BeH steuerung von Belang sind betrachtet. Für Fälle, in denen sich beispielsweise BeH triebsvermögen im Ausland befindet, gibt es besondere Regelungen, auf die in dieserArbeitnichteingegangenwird.
Punkt 2.1 beschäftigt sich mit dem unentgeltlichen Vermögensübergang durch Schenkung oder Erbe, während Punkt 2.2 die entgeltliche Übertragungsform des Verkaufsdarlegt.
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2.WegederVermögensübertragungundihresteuerlichenFolgen PrinzipielllassensichzweiWegeunterscheiden,aufdenenVermögenübertragen werden kann. Zum einen kann das Betriebsvermögen unentgeltlich übertragen werden - durch Vererbung oder durch Schenkung. Zum anderen kann ein UnterH nehmenliquidiertoderverkauftwerden.ImRahmendieserArbeitwirdnurderFall desVerkaufeseinesUnternehmensunddiesernurunterderPrämissederWeiterH
führungbetrachtet. InderPraxiskannesauchvorkommen,dasseineUnternehmensnachfolgeweder genau in die eine noch in die andere Kategorie einzuordnen istHwenn beispielsH weiseVersorgungsleistungenandenSchenkerzugesichertwerden.IndiesemFalle handelt es sich um eine teilentgeltliche Veräußerung bei der sowohl ErbschaftsH Die wichtigsten bei einer Unternehmensübertragung anfallenden Steuern sind
bzw. Schenkungssteuer als auch zu versteuernde Veräußerungsgewinneanfallen können. 1 Einkommenssteuer und ErbschaftsH bzw. Schenkungssteuer. Je nachdem, wie der BetriebvoneinerPerson(enmehrheit)aufeineandereübergeht,sinddieSachverH
haltebezüglichderBesteuerungvölligunterschiedlichzubetrachten.
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2.1UnentgeltlicheÜbertragung
Vermögen-aucheinBetriebistVermögenimSinnedesErbschaftssteuergesetzes - kann auf zwei Wegen unentgeltlich übertragen werden: Durch Schenkung zu LebzeitendesAbtretendenoderÜbereignersoderdurchErwerbvonTodeswegen (Erbschaft).GrundsätzlichtreffengesetzlicheRegelungenfürErbschaftenauchfür Schenkungenzu„soweitnichtsanderesbestimmtist“. 2
Bei den Betrachtungen in dieser Arbeit wird der Einfachheit halber davon ausgeH gangen,dassderBetriebalsfunktionaleEinheitmitallenwesentlichenBetriebsbeH standteilenübertragenwird.Unterdieser-undeinigenweiteren-VoraussetzunH genkannderNachfolgerdasBetriebsvermögeneinerPersonengesellschaft/EinzelH unternehmenunterFortführungderBuchwerteübernehmen,ohnestilleReserven aufdeckenundsomitalsGewinnversteuernzumüssen. 3 Andernfallsfindendie§§
15oder16i.V.m.§4desEinkommenssteuergesetzesAnwendung. 4
2.1.1.RechtsformundBemessungsgrundlage FürdieBerechnungderErbschaftsHbzw.SchenkungssteueristderWertdesUnterH nehmensmaßgeblich.DieErmittlungderSteuerbemessungsgrundlageistfürKapiH talgesellschaften und Personengesellschaften/Einzelunternehmen völlig unterH schiedlich. Der § 12 des Erbschaftssteuergesetzes macht lediglich Angaben zum Bewertungszeitpunkt-denTagdesTodesbzw.derSchenkung-undverweistbeH
züglichderBewertungsvorschriftenaufdasBewertungsgesetz. Personengesellschaften werden hiernach mit dem Wert der Steuerbilanz angeH setzt.DiesgiltfürKaufleute,dieBücherführenmüssenoderdiesefreiwilligführen undsomitdazuverpflichtetsind,ihrenGewinndurchBetriebsvermögensvergleich zuermitteln. 5 BeiSteuerpflichtigen,dieihrenGewinngem.§4IIIEStG.durchEinH Diese entsprechen den in der Anlage EÜR (Anlageverzeichnis) der EinkommensH
nahmeüberschussrechnungermitteln,„werdendieWirtschaftsgüterdesabnutzbaH renAnlagevermögensmitdenertragssteuerlichenWertenangesetzt“. 6 3 Vgl.§6IIIEStG. steuererklärung angegebenen Werten. Lediglich für die Bewertung von unbebauH
2 §3IIErbStG.
4 Vgl.Carléetal.(2006)S.151
5 Vgl.§§4,5EStG. 4
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Markus Fischer, 2008, Steuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge, Munich, GRIN Publishing GmbH
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