I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
1.1 Thema der Arbeit 1
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 2
2 Entstehung eines Geschäfts- oder Firmenwertes 3
3 Anwendbarkeit des IFRS 3
3.1 Anwendungsbereich des IFRS 3
3.2 Vorliegen eines Unternehmenszusammenschlusses 4
4 Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen bei der
Erstkonsolidierung nach IFRS 3 4
4.1 Erwerbsmethode (Purchase-Methode) 4
4.2 Ermittlung des Erwerbers und des Erwerbszeitpunktes 6
4.3 Ermittlung der Anschaffungskosten 6
4.4 Aufteilung der Anschaffungskosten (Kaufpreisallokation) 7
4.4.1 Ansatz von Vermögenswerten 7
4.4.2 Ansatz von Schulden 8
4.4.3 Bewertung der erworbenen Vermögenswerte
und Schulden 8
4.5 Behandlung und Bilanzierung eines Goodwill 8
4.5.1 Bilanzierung eines positiven Unterschiedsbetrags
(Goodwill als Residualgröße) 8
4.5.2 Behandlung eines negativen Unterschiedsbetrags 9
4.5.3 Behandlung der Minderheitenanteile 9
5 Folgebewertung des Goodwill 10
II
6 Geplante Änderungen der Goodwillbilanzierung nach ED IFRS 3 10 6.1 Änderungen des Anwendungsbereichs und zum Vorliegen eines Unternehmenszusammenschlusses 10 6.2 Änderungen durch Phase II bei Unternehmenszusammenschlüssen der Erstkonsolidierung 11 6.3 Änderungen der Ermittlung der Anschaffungskosten 12 6.4 Änderungen zur Bewertung und Bilanzierung des Goodwill 12 6.5 Änderungen zur Folgebilanzierung 14
7 Zusammenfassung 15
L i t e r a t u r v e r z e i c h n i s 1 6
II
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Kaufpreisallokation im Überblick, Seite 5
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung BB Betriebs-Berater (Zeitschrift) DStR Deutsches Steuerrecht (Zeitschrift) ED Exposure Draft ff. fortfolgende (Seiten) GE Geldeinheit IAS International Accounting Standard(s) IASB International Accounting Standard Board IFRS International Financial Reporting Standard(s) KoR Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung (Zeitschrift) lat. latente Steuern lt. laut PiR Praxis der internationalen Rechnungslegung (Zeitschrift) S. Seite StuB Steuern und Bilanzen (Zeitschrift) US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel ZGE zahlungsmittelgenerierende Einheit
1
1 Einleitung 1.1 Thema der Arbeit
International agierende Unternehmen sind durch die anhaltende Globalisierung der Kapital- und Gütermärkte einem erhöhten Erfolgsdruck ausgesetzt. Um für Investoren interessant zu sein, müssen sie Erwartungen hinsichtlich ihres Gewinn- und Umsatzwachstums erfüllen.
Viele Unternehmen beschleunigen dieses Wachstum durch die Akquisition von Unternehmen, die bereits am Markt fest etabliert sind. 1
Für dieses Wachstum werden bei Unternehmensübernahmen hohe Kaufpreise gezahlt, die den Wert des Akquisitionsobjektes zum Akquisitionszeitpunkt bei weitem übersteigen. Dieser Mehrwert stellt den so genannten derivativen Goodwill (Geschäfts - oder Firmenwert) dar. 2
Ziel einer solchen Transaktion ist u.a. Ressourcen wie beispielsweise Markennamen, Kundenstämme, Vertiebsnetzwerke oder intellektuelles Kapital zu erlangen. 3
Die Bilanzierung des Goodwill nach IFRS (International Financial Reporting Standards) basiert auf dem im Juli 2001 entstandenen Projekt „Business Combinations“ des IASB (International Accounting Standards Board), welches in verschiedene Phasen aufgeteilt ist. 4 Ergebnis der Phase I des „Business Combinations“ war das im Jahre 2004 verabschiedete IFRS 3. 5
Ziel des Projektes war eine Verbesserung der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen sowie der Folgebewertung des in diesem Zusammenhang erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes.
Im Zuge der Phase II des „Business Combinations“, welche im April 2002 begann, wurden als Resultat vom IASB Änderungsvorschläge am 30.06.2005 zu dem Standard IFRS 3 veröffentlicht. Durch diese Änderungsvorschläge erhält die Bilanzierung des Firmenwertes wesentliche Neuerungen. Die Verabschiedung des neuen Standards ED IFRS 3 ist für das zweite Halbjahr 2007 vorgesehen. 6
1 Vgl. Küting/Weber/Wirth (2001), S. 185.
2 In dieser Arbeit werden die Begriffe Firmenwert, Geschäftswert und Goodwill synonym verwendet.
3 Vgl. Lopatta (2006), S. 1.
4 Vgl. Andrejewski und Kühn (2005), S. 221.
5 Vgl. Brösel/Müller (2007), S. 34.
6 Vgl. IASB Work Plan, Stand Mai 2007.
2
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
Ziel dieser Arbeit ist es, die geplanten Änderungen zur Goodwill-Bilanzierung durch Phase II nach ED IFRS 3 aufzuzeigen, welche momentan überarbeitet werden. Dabei wird zunächst auf den aktuellen Stand des Projektes „Business Combinations” nach IFRS 3 eingegangen, um im Anschluss die geplanten Änderung der Phase II aufzeigen zu können. Aufgrund des Umfanges der Thematik der Goodwill-Bilanzierung wird nur auf ausgewählte Änderungen durch Phase II eingegangen.
Im Anschluss an die Einleitung werden in Kapitel 2 und 3 die Entstehung eines Geschäfts- oder Firmenwertes und der Anwendungsbereich des IFRS 3 dargestellt. In Kapitel 3 wird auch darauf eingegangen, welche Kriterien für einen Unternehmenszusammenschluss vorliegen müssen.
Im darauf folgenden Kapitel 4 wird die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen 7 bei der Erstkonsolidierung einschließlich der Bilanzierung und Bewertung des Goodwill dargestellt.
Die Folgebilanzierung des Goodwill wird in Kapitel 5 aufgezeigt, wobei hier kurz auf den aktuellen Stand eingegangen wird, da nur wenige geplante Änderungen vorliegen. Bevor eine Zusammenfassung und eine Betrachtung der Zukunftsperspektiven den Schluss bilden, werden die geplanten Änderungen durch Phase II in Kapitel 6 aufgezeigt, die sich durch die Verabschiedung des aktuellen Standardentwurfs ergeben würden. Hier werden die Änderungen im Anwendungsbereich des ED IFRS 3, die des Unternehmenszusammenschlusses und der damit zusammenhängenden Anschaffungskosten erläutert. Auf den geplanten Ausweis des vollen Goodwill (Full-Goodwill-Methode), 8 sowie der geplanten Folgebilanzierung des Goodwill wird ebenfalls in diesem Kapitel eingegangen.
7 In dieser Arbeit werden die Begriffe Unternehmenszusammenschlüsse und Business Combinations
synonym verwendet.
8 Nicht nur der auf den Erwerber entfallende und somit der tatsächlich erworbene Goodwill wird aus-
gewiesen, sondern auch der den Minderheiten fiktiv zuzurechnende.
Arbeit zitieren:
Dorothea Bailleu, 2007, Geplante Änderungen zur Goodwillbilanzierung nach IFRS 3, München, GRIN Verlag GmbH
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