Inhaltsverzeichnis II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Literaturverzeichnis VIII
Materialien XII
Abk ürzungsverzeichnis. XIII
Einleitung 1
ERSTER TEIL: GRUNDLAGEN. 2
§ 1 Grundlagen der Informationsversorgung. 2
I. Spannungsverhältnis beim Unternehmenskauf 2
A. Informationsbedürfnis des potenziellen Erwerbers 2
B. Geheimhaltung und Verschwiegenheit 3
1. Geheimsphäre des Unternehmens 3
2. Geheimnis als Bestandteil der Geheimhaltung 4
3. Geheimhaltung und Verschwiegenheit 4
II. Informationsaustritt mittels Due Diligence. 5
§ 2 Gewährung einer Due Diligence 7
I. Vorbemerkungen 7
II. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen 7
A. Allgemeine Zulässigkeit der Offenlegung 7
B. Informationelle Zuständigkeit und Beschlussfassung 7
1. Relative Geschäftsgeheimnisse. 8
a. Verwaltungsrat und nicht Generalversammlung. 8
b. Verwaltungsratsausschüsse und Geschäftsleitung? 9
2. Absolute Geschäftsgeheimnisse. 10
C. Ermessensentscheid des Verwaltungsrates. 10
1. Gesellschaftsrechtliche Pflichten 11
a. Wahrung des Gesellschaftsinteresses 11
b. Gleichbehandlungsgebot 12
c. Sorgfaltspflicht. 12
2. Entscheide im Besonderen 13
Inhaltsverzeichnis III
ZWEITER TEIL: RECHT AUF INFORMATION 14
§ 3 Gesellschaftsrechtliches. 14
I. Vorbemerkungen 14
II. Auskunfts- und Einsichtsrecht. 15
A. Übersicht über das Auskunftsrecht. 15
B. Übersicht über das Einsichtsrecht 16
C. Bezug zur Due Diligence 16
D. Erweitertes Auskunftsrecht der Generalversammlung? 17
III. Verantwortlickeitsklage 17
IV. Abberufung des Verwaltungsrates 18
V. Ergebnis. 18
§ 4 Vertragliches 20
I. Vertragliche Gewährungspflichten 20
II. Aufklärungspflicht. 20
A. Allgemeines 21
1. Vorvertragliche Aufklärungspflicht 21
2. Rechtslage nach Vertragsschluss. 22
B. Bezug zur Due Diligence 22
III. Ergebnis. 23
§ 5 Kotierungsrechtliches 24
I. Kapitalmarktrechtliche Informationsmöglichkeiten 24
A. Übersicht 24
B. Bezug zur Due Diligence 26
C. Due Diligence und Ad-hoc Publizität im Besonderen 27
II. Übernahmerechtliche Gleichbehandlung 28
A. Umfang der Gleichbehandlungspflicht. 29
1. In persönlicher Hinsicht 29
a. Allgemeines. 29
b. Praxis der Übernahmekommission 30
c. Würdigung der Praxis. 30
2. In zeitlicher Hinsicht. 31
3. In sachlicher Hinsicht 32
Inhaltsverzeichnis IV
B. Zulässigkeit der Ungleichbehandlung. 33
1. Zuständigkeit der UEK. 34
2. Voraussetzungen. 34
a. Überwiegendes Gesellschaftsinteresse 34
b. Bestimmtheit des Umfangs 35
C. Rechtsvergleichendes 35
1. Einführung 35
2. Rechtsvergleich 36
a. England 36
b. Deutschland 37
3. Ergebnis und Würdigung 37
III. Gewährungspflicht aus Treu und Glauben. 38
IV. Ergebnis. 39
DRITTER TEIL: AUSGEWÄHLTE RECHTSFRAGEN 41
§ 6 Due Diligence als Käuferobliegenheit? 41
I. Einführung 41
II. Kaufrechtliche Grundlagen 41
A. Anwendung gewöhnlicher Aufmerksamkeit. 41
B. Sorgfaltsmassstab 42
C. Wirkung von Zusicherungen 42
III. Ergebnis. 43
§ 7 Auslöser von Insidergeschäften? 44
I. Einführung 44
II. Insidertatbestand 44
A. Allgemeines 44
B. Insiderfähige Tatsache 45
1. Begriff der Tatsache 45
2. Bezug zu Wertschriften. 46
3. Vertraulichkeit 46
4. Voraussehbare Kursrelevanz 47
5. Bestimmte Art und Qualität 47
a Emission von Beteiligungsrechten 48
Inhaltsverzeichnis V
b. Unternehmensverbindung 48
c. Ähnlicher Sachverhalt mit vergleichbarer Tragweite 49
6. Zusammenspiel mit Tatsachen im Sinne von Art. 72 KR. 49
C. Subjektiver Tatbestand. 50
D. Bezug zur Due Diligence 51
III. Geplante Unternehmensverbindung 52
IV. Tippnehmertatbestand 53
A. Allgemeines 53
B. Subjektiver Tatbestand. 54
C. Bezug zur Due Diligence 54
V. Ergebnis. 55
Schlussbetrachtung 56
Selbst ändigkeitserklärung 58
Literaturverzeichnis VIII
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Materialien
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AG; zit. UEK-Empfehlung III i.S. SIG Holding AG
Empfehlung der Übernahmekommission vom 26. Oktober 2006 i.S. SIG Holding AG;
zit. UEK-Empfehlung I i.S. SIG Holding AG
Empfehlung der Übernahmekommission vom 11. August 2000 i.S. Intersport PSC
Holding AG; zit. UEK-Empfehlung i.S. Intersport PSC Holding AG
Verfügung der Eidgenössischen Bankenkommission vom 20. Dezember 2006 i.S.
SIG Holding AG; zit. EBK-Verfügung i.S. SIG Holding AG
Abkürzungsverzeichnis XIII
Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz AG Aktiengesellschaft AJP Aktuelle Juristische Praxis Art. Artikel A. Auflage Ausg. Ausgabe Amtl. Bull. Amtliches Bulletin
BBl Bundesblatt Bd. Band
BGer Eidgenössisches Bundesgericht BGE Entscheidungen des Eidgenössischen Bundesgerichts City Code The City Code on Takeovers and Mergers, 8. A. vom 20. Mai 2007 Diss. Dissertation et al. et alii = und weitere E. Erwägung EBK Eidgenössische Bankenkommission f. und folgende Seite / Note, folgender Artikel ff. und folgende Seiten / Noten / Artikel FN Fussnote FS Festschrift
GV Generalversammlung
Hrsg. HerausgeberIn HRV Handelsregisterverordnung vom 17. Oktober 2007 (SR 221.411) h.L. herrschende Lehre i.c. in casu = im vorliegenden Fall i.d.R. in der Regel i.e.S. im engeren Sinne i.S. in Sachen; im Sinne (des, der) i.S.v. im Sinne von i.V.m. in Verbindung mit Kap. Kapitel
Abkürzungsverzeichnis XIV
lit. litera / Buchstabe m.w.H. mit weiteren Hinweisen M&A Mergers & Aquisitions N Note / Randnote
S. Seite s. siehe SJZ Schweizerische Juristen-Zeitung SWX Swiss Exchange / Schweizer Börse in Zürich StGB Schweizerisches Strafgesetzbuch vom 21. Dezember 1937 (SR 311.0) SnA Schriften zum neuen Aktienrecht SZW Schweizerische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht usw. und so weiter u.a. unter anderem / anderen u.U. unter Umständen
UEK Übernahmekommission, Bundesbehörde seit dem 24. März 1995 vgl. vergleiche VR Verwaltungsrat der Aktiengesellschaft z.B. zum Beispiel ZGB Schweizerisches Zivilgesetzbuch vom 10. Dezember 1907 (SR 210) Ziff. Ziffer zit. zitiert ZSR Zeitschrift für Schweizerisches Recht
Einleitung 1
Einleitung
Unter dem aus der angloamerikanischen Rechtspraxis stammenden Begriff der Due Diligence bei Unternehmenskäufen versteht man grundsätzlich die organisierte und institutionalisierte Überprüfung des zu erwerbenden Unternehmens oder Unternehmensteils 1 . Dieses Verständnis einer Due Diligence bildet denn auch Gegenstand vorliegender Arbeit. Ziel ist es, die rechtlichen Aspekte bezüglich der Informations-versorgung anlässlich eines Share Deals oder eines Asset Deals bei einer AG aufzuzeigen und das rechtliche Umfeld einer Due Diligence darzustellen.
Im ersten Teil wird das Spannungsverhältnis zwischen Käufer- und Verkäuferinteressen dargestellt und die Grundlagen für die Gewährung einer Due Diligence behandelt.
Im zweiten Teil werden die rechtlichen Grenzen der Informationsversorgung anlässlich eines Unternehmenskaufes ausgelotet. Es soll aufgezeigt werden unter welchen Voraussetzungen und inwieweit der Käufer ein Recht auf Information hat und gegebenenfalls wie diese Rechte in sachlicher Hinsicht einen Bezug zur Due Diligence aufweisen.
Im dritten Teil wird schliesslich ausgewählten Rechtsfragen nachgegangen, welche einen Einfluss auf die Due Diligence haben können.
1 VISCHER, 228; HÖHN, 1.
Grundlagen der Informationsversorgung 2
ERSTER TEIL: GRUNDLAGEN
§ 1 Grundlagen der Informationsversorgung
I. Spannungsverhältnis beim Unternehmenskauf
In der Vorphase und selbst beim Abschluss eines Unternehmenskaufs, sei dieser als Share Deal oder Asset Deal ausgestaltet, bestehen grundsätzlich immer erhebliche Informationsasymmetrien zwischen den beteiligten Parteien 2 . Im Folgenden sollen nun die unterschiedlichen Interessen dargestellt werden, welche die Grundlage für das Spannungsverhältnis bilden. Auf der einen Seite ist das Informationsbedürfnis des potentiellen Käufers und auf der anderen Seite das Interesse der Gesellschaft an Geheimhaltung und Verschwiegenheit.
A. Informationsbedürfnis des potenziellen Erwerbers
Die öffentlich zugänglichen Informationen 3 über eine Zielgesellschaft reichen vielfach nicht, um einen fundierten Kaufentscheid zu fällen 4 . Vielmehr benötigt der potenzielle Erwerber gerade bei einem solchen meist sehr kostenintensiven und umfangreichen Unterfangen weitere sensitive Unternehmensinformationen. Insbesondere möchte er wissen, ob das Übernahmeobjekt tatsächlich in seine Strategie passt, und ob möglicherweise gewisse Risiken wie beispielsweise hängige Rechtsstreitigkeiten mit Dritten bestehen 5 . Auch für die Strukturierung eines öffentlichen Übernahmeangebots und eine adäquate Festsetzung des Angebotspreises sind weitergehende Informationen i.d.R. nicht wegzudenken 6 . Nicht zuletzt ist ein sorgfältiger Kaufentscheid auch für allfällige haftungsrechtliche Folgen von grosser Bedeutung. Denn die Durchführung der Due Diligence ist mittlerweile derart zum Standard geworden, dass die Organe der kaufenden Gesellschaft u.U. entgegen ihrer Sorgfaltspflicht handeln, wenn sie ihren Kaufentscheid nicht von den Ergebnissen einer Due Diligence abhängig
2 Vgl. SCHENKER, Due Diligence, 211; HOCH CLASSEN/HSU/ROTH PELLANDA, 324.
3 Zu nennen seien etwa folgende Informationsmöglichkeiten: Statuten, Handelregisterauszug, Betreibungsregisterauszug bei glaubhaft gemachtem Interesse, ebenso Einsicht ins Grundbuch; bei kotierten Unternehmen ergeben sich weitere Informationsmöglichkeiten, dazu hinten § 5 I. A.
4 Vgl. HOCH CLASSEN/HSU/ROTH PELLANDA, 324.
5 Vgl. TSCHÄNI, Kap. 2 N 20 m.w.H.
6 Vgl. ROMERIO/GERHARD, 3.
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MLaw Daniel Hänni, 2008, Due Diligence im Spannungsverhältnis, München, GRIN Verlag GmbH
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